Kategorie: Südost

  • Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    In Savoyen nur knapp vor einer großen Tragödie bewahrt worden. Am Sonntag, dem 27. August, kam es in der Gemeinde Saint-André zu einem sehr enormen Erdrutsch. Augenzeugen haben alles gefilmt.

    Die Bilder des Erdrutsches, der sich am Sonntagnachmittag, dem 27. August, in Savoyen ereignet hat, sind erschreckend. Sie zeigen, wie ein Teil des Berges auf die Bahngleise und eine darunter liegende Straße stürzt, auf der gerade einige Autos und Lastwagen fahren. Dieser Erdrutsch hätte für viele Menschen tödlich enden können, doch wie durch ein Wunder gab es keine Opfer.

    Der Felssturz ereignete sich auf der RD1006 in Höhe des Ortes Saint-André, berichtet die Wochenzeitung La Maurienne auf ihrer Fabebook-Seite. Nach Angaben der Präfektur von Savoyen sind „mehrere Felsblöcke mit einem Volumen von etwa 700 m³ auf die Schutzwand gestürzt, die von den Straßenbauämtern des Departementsrats in diesem besonders überwachten Bereich präventiv aufgestellt worden war“.

    https://twitter.com/actus_meteo/status/1695882126065852735

    Mehrere Straßen wurden auf unbestimmte Zeit gesperrt, darunter ein Teil der Autobahn A43 zwischen den Anschlüssen Nr. 29 und Nr. 30 in beiden Fahrtrichtungen (Saint-Michel-de-Maurienne und Le Freney). Der Fréjus-Straßentunnel ist ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beiden Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. Auch der Zugverkehr bleibt zwischen Frankreich und Italien auf auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

    Das Bahnunternehmen Trenitalia kündigte auf X (ehemals Twitter) an, dass alle Züge zwischen Paris und Mailand für Montag, 28. August, ausfallen.

  • Klimawandel: Schmelzender Gletscher bedroht Ski-Ort im Mont Blanc Gebiet

    Klimawandel: Schmelzender Gletscher bedroht Ski-Ort im Mont Blanc Gebiet

    Am Mittwoch, dem 23. August, ereignete sich ein großer Felssturz an der Nordwand der Aiguille du Midi. Dies ist eine Folge der zu hohen Temperaturen rund um den Mont Blanc und ein weiteres Beispiel für die globale Erwärmung. Auch der Wintersportort Tignes ist aufgrund eines Sees, der durch die Eisschmelze entstanden ist, inzwischen gefährdet.

    Der See entstand vor vier Jahren und ist seitdem stetig gewachsen, so dass er den unterhalb gelegenen Wintersportort Tignes (Savoyen) bedrohen könnte. Der neue See wird durch das immer schneller werdende Schmelzen des umliegenden Gletschers gespeist. Am Mittwoch, dem 23. August, betrug die Temperatur 15 °C auf fast 3.000 m Höhe. Der Gletscher verliert jedes Jahr 2 bis 3 Meter an Dicke. Wenn nichts unternommen wird, könnte die große Wasseransammlung aufbrechen und ins Tal stürzen.

    „Das Risiko ist ganz einfach die Möglichkeit, dass diese 150.000 Kubikmeter unter dem Eisschild, der vor uns liegt, abfließen könnten. Eine große Schlammlawine, die Eigentum und Personen treffen können“, erklärt Serge Revial, Bürgermeister von Tignes (Savoyen) gegenüber dem Sender France 2. Es wurden Säuberungsarbeiten durchgeführt und im vergangenen Monat wurde ein Abflussgraben ausgehoben, um mit der Entleerung des Sees zu beginnen. Seitdem hat er bereits die Hälfte seines Volumens verloren.

  • Frankreich: 11-jähriges Mädchen stirbt und 9 Personen bei schwerem Unfall auf der A7 verletzt

    Frankreich: 11-jähriges Mädchen stirbt und 9 Personen bei schwerem Unfall auf der A7 verletzt

    Bei einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen wurde am Samstag auf der A7 ein 11-jähriges Mädchen getötet und neun weitere Personen verletzt. Zwei von ihnen erlitten lebensbedrohliche Verletzungen.

    Am Samstag, dem 26. August, gegen 5 Uhr morgens, wurde bei einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen auf der A7 im Departement Drôme ein 11-jähriges portugiesisches Mädchen getötet und neun weitere Personen verletzt, zwei davon schwer, wie die Nachrichtenagentur AFP von der Feuerwehr erfuhr. Der Unfall, dessen Umstände nicht näher erläutert wurden, ereignete sich bei „normalem Wetter“ am Morgen in Nord-Süd-Richtung in der Gemeinde Saint-Paul-Trois-Châteaux (Drôme).

    „Unter den Opfern ist ein 11-jähriges Mädchen aus Portugal gestorben, zwei sind absolute Notfälle und die anderen sieben relative Notfälle“, erklärte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Departements, die für die Rettungsarbeiten 43 Feuerwehrleute entsandt hatte. Für die Dauer des Rettungseinsatzes war die Autobahn in Nord-Süd-Richtung vollständig gesperrt worden.

    Ein Hubschrauber und zwei Rettungswagen evakuierten die Opfer. Es handelt sich mehrheitlich um portugiesische Staatsangehörige und einen Luxemburger, so die Feuerwehr.

    Um 12 Uhr teilte der Autobahnbetreiber Vinci Autoroutes mit, dass der Verkehr auf der Autobahn A7 im Bereich der Unfallstelle noch immer stark beeinträchtigt sei. Der Samstag war vom amtlichen Verkehrswarndienst Bison Futé für die Rückreise aus dem Urlaub als rot eingestuft wurde.

  • Frankreich: Historische Hitzewelle hat Dutzende von Rekorden purzeln lassen…

    Frankreich: Historische Hitzewelle hat Dutzende von Rekorden purzeln lassen…

    Bei einer außergewöhnlichen späten Hitzewelle in diesem Sommer wurden in Frankreich Dutzende von Hitzerekorden gebrochen. Ein Phänomen, das nach Ansicht von Klimaforschern aufgrund der globalen Erwärmung in Zukunft vor allem in der südlichen Hälfte Frankreichs immer öfters eintreten wird.

    Acht Tage, in denen Südfrankreich unter einer Hitzeglocke fast erstickte. Das Land hat eine außergewöhnliche Hitzewelle hinter sich, die ganz Südeuropa erfasst hatte, mit Dutzenden von Temperaturrekorden und mehreren aufeinanderfolgenden Tagen über 40°C. Eine so spät im Sommer noch nie dagewesene Situation, die eine Folge der globalen Erwärmung ist.

    der Süden Frankreichs erlebte von Montag bis Donnerstag, den 24. August, die vier heißesten Tage, die jemals nach einem 15. August verzeichnet wurden. Der nationale Wärmeindikator (Tagesdurchschnitt über 30 repräsentative Wetterstationen im französischen Mutterland und auf Korsika) erreichte am Donnerstag mit 27,8 °C seinen Höhepunkt.

    „Es ist unbestreitbar, dass das, was wir derzeit erleben, ein Phänomen ist, das bereits eine Auswirkung des Klimawandels ist“, sagte Lauriane Batté, Klimatologin bei Météo-France, am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Die achttägige Hitzewelle, die am 17. August begann und 25. August endete, wird in Frankreich in die Annalen eingehen.

    Sie kann zawr nicht an die dreiwöchige Hitzewelle von 2006 heranreichen, auch nicht an die zweiwöchige Hitzewelle von 2003, die bislang intensivste, und auch nicht an die Rekorde von 2019 (landesweit heißester Tag mit 29,4 °C im Durchschnitt und landesweiter Rekord mit 46 °C in Vérargues im südlichen Hérault). Das Besondere ist diesmal der späte Zeitpunkt. Seit 1947 wurden in Frankreich nur sieben Hitzewellen nach einem 15. August gemessen, alle im 21. Jahrhundert. Und die von 2023 ist eindeutig die heisseste gewesen.

    Simulationen des zukünftigen Klimas unter Berücksichtigung der anhaltenden Treibhausgasemissionen zeigen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Hitzewellen zu Beginn und am Ende des Sommers, warnen Klimatologen.

    Vor 1989 traten Hitzewellen im Durchschnitt einmal alle fünf Jahre auf. Seit 2000 treten sie jedes Jahr auf.

    Dass 2023 nicht die schlimmste aller Hitzewellen war, liegt auch daran, dass das nördliche Drittel Frankreichs relativ verschont blieb, mit teilweise hohen, aber keinen sehr hohen Temperaturen.

    In den südlichen zwei Dritteln des Landes, über denen sich die Hitzekuppel stabilisierte, fielen jedoch Dutzende von Rekorden, die oft aus dem Jahr 2003 stammten: 43,2°C in Carcassonne, 42,4°C in Toulouse, 42,6°C in Auch (Südwesten), 42,7°C in Orange (Süden) oder 41,4°C in Lyon-Bron (östliche Mitte).

    „Diese Periode, mit Höchstwerten von insbesondere über 40°C, ist im Südosten und dann im Südwesten vergleichbar mit den Temperaturen, die während der historischen Hitzewellen im August 2003 und Juni 2019 gemessen wurden“, stellte Météo-France am Donnerstag fest.

    Die symbolische Marke von 40°C, die in den 1960er Jahren und im darauffolgenden Jahrzehnt in Frankreich nur einmal gemessen wurde, wird inzwischen häufig überschritten. Die Schwere einer Hitzewelle lässt sich auch an den Tiefsttemperaturen ablesen, wenn die Kühle der Nacht ausbleibt.

    Die Nächte waren in der vergangenen Woche im Süden mit Temperaturen, die sich in mehreren Städten an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen deutlich über 25 °C hielten, extrem heiß. So stellte Menton (Südost) mit 30,4 °C einen nationalen Rekord für Tiefstwerte auf.

    Studien sagen voraus, dass sich die Erwärmung in den sowieso schon heißen Regionen Frankreichs noch weiter verstärken wird, angefangen beim Mittelmeerraum und dem Rhône-Tal (Südosten) sowie dem Garonne-Tal (Südwesten).

    Unabhängig davon, wie sich die Treibhausgasemissionen entwickeln, wird sich die Anzahl der Hitzewellen in Frankreich bis zum Ende des Jahrhunderts in einem optimistischen Szenario verdoppeln oder sogar um das Drei- bis Vierfache ansteigen, wenn das derzeitige CO2-Emissionsniveau beibehalten wird.

  • Marseille, Nîmes, Toulouse: Wieder Tote und Verletzte bei Schiessereien

    Marseille, Nîmes, Toulouse: Wieder Tote und Verletzte bei Schiessereien

    An diesem Wochenende gab es wieder Tote und Schwerverletzte in Südfrankreich.

    Marseille: Junger Mann im 14. Arrondissement erschossen

    Der junge Mann ist kurz vor 4 Uhr morgens in der Nacht von Freitag auf Samstag in der cité des Rosiers im 14ᵉ Arrondissement von Marseille Opfer einer Schießerei geworden.

    Ein 18-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 26. August in der Cité des Rosiers im 14. Arrondissement von Marseille erschossen. Dies berichtete der Sender Radio France und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM TV. Der 18-Jährige war kurz vor 4 Uhr morgens Opfer einer Schießerei geworden.

    Der junge Mann war der Polizei unter anderem bereits wegen Drogenhandels bekannt.

    Die zweitgrößte Stadt Frankreichs war in den letzten Wochen Schauplatz zahlreicher Morde vor dem Hintergrund eines Machtkampfes zwischen rivalisierenden Banden um die Kontrolle des Drogenhandels. Seit Anfang des Jahres kamen in Marseille bei diesem Bandenkrieg bereits mehr als 30 Menschen ums Leben, die Staatsanwältin von Marseille, Dominique Laurens, spricht von einem „Blutbad“.

    Nîmes: 15-Jähriger mit Messerstichen am Hals, 26-Jähriger mit Schussverletzungen

    Vier Opfer in weniger als einer Woche. Am Samstagabend, dem 26. August, wurde in Nîmes (Gard) ein 15-jähriger Jugendlicher niedergestochen. Die Tat ereignete sich gegen 19.15 Uhr im Stadtzentrum von Nîmes, wie Franceinfo berichtet. Der Jugndliche wurde am Hals getroffen und in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzung ist jedoch nicht lebensbedrohlich.

    Der Jugendliche war auf der Straße unterwegs, als zwei Personen, die auf einem Motorroller saßen, auf ihn einstachen und dann flüchteten, so der Sender BFMTV.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ausserdem ein 26-jähriger Mann im Viertel Mas de Mingues mit einer Schusswaffe verletzt, als er gerade seinen Wagen geparkt hatte. Er wurde nur leicht am Schulterblatt verletzt und konnte nach kurzer Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Zeugen zufolge schossen zwei vermummte Personen gegen 2 Uhr morgens auf den Mann, als er am Steuer seines Autos saß, anschliessend konnten sie flüchten.

    Die Stadt Nîmes ist seit mehreren Tagen Schauplatz von Gewalttaten vor dem Hintergrund des Drogenhandels. Am Montag, dem 21. August, wurde ein 10-jähriger Junge bei einer Schießerei im Stadtteil Pissevin getötet, als er mit seinem Onkel im Auto nach Hause fuhr. Zwei Tage später starb ein 18-jähriger Jugendlicher ebenfalls durch Schüsse.

    Innenminister Gérald Darmanin, der am Freitag Nîmes besuchte, kündigte Polizeiverstärkungen „mindestens bis zum Ende des Jahres“ an.

    in der Nähe von Toulouse: Drei Schüsse, einer davon in den Kopf – 18-Jähriger ringt mit dem Tod

    Das Opfer wurde auf einem Parkplatz in einem Wohngebiet in Pibrac, etwa 15 km von Toulouse entfernt, aufgefunden. Sein Zustand ist lebensbedrohlich.

    Ein 18-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in Pibrac, Haute-Garonne, durch Schüsse schwer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft von Toulouse und die Feuerwehr berichteten.

    Das Opfer wurde von drei Kugeln getroffen, eine davon in den Kopf, wie der Feuerwehr-Rettungsdienst berichtete, der am Samstag gegen 2 Uhr alarmiert wurde. der 18-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und schwebt in Lebensgefahr.

    Laut der Zeitung La Dépêche wurde der Mann in der Nähe des Gymnasiums Nelson-Mandela auf einem Parkplatz vor der Wohnanlage „Les jardins de Coustayrac“ in der Gemeinde mit rund 8.000 Einwohnern, etwa 15 km von Toulouse entfernt, gefunden.

    Das Opfer war der Justiz bisher nicht bekannt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet hat.

  • Frankreich: Mit 44,4°C im Departement Gard wurden auch am Donnerstag neue Temperaturrekorde aufgestellt

    Frankreich: Mit 44,4°C im Departement Gard wurden auch am Donnerstag neue Temperaturrekorde aufgestellt

    In der Hitzewelle, die sich seit mehreren Tagen über die Südhälfte Frankreichs gelegt hat, wurden sehr hohe Temperaturen registriert. Die lokal gemessenen Werte überschritten am Donnerstag in Okzitanien teilweise die 44°C-Marke.

    Zwischen dem 23. und 24. August wurden laut der Beobachtungsstelle Keraunos in Frankreich nicht weniger als 100 Hitzerekorde gebrochen.

    Laut dem Sender France 3 wurde am Donnerstag in Salindres im Departement Gard eine Höchsttemperatur von 44,4 °C gemessen (der bisherige Rekord lag bei 44 °C im Jahr 1947), dicht gefolgt von Siran im Gard (44,2 °C) und Xaintrailles im Lot-et-Garonne mit 43,2 °C, einem seit 1952 nicht mehr gemessenen Wert.

    In Belis im Departement Landes erlebten die Bewohner am Mittwoch 42,9 °C, was den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2019 übertraf. Auch in den Pyrénées-Atlantiques wurden am Donnerstag 41,9 °C gemessen.

    Die heissen Tage sind mit extrem warmen Nächten verbunden, „mit Temperaturen, die sich über 25 °C halten, wie in Nizza, Menton, Narbonne, Toulouse oder Bordeaux“, so Météo France. Bei einer solch extremen Hitzewelle werden die in den betroffenen Gebieten lebenden Menschen auf eine harte Probe gestellt.

    Hitzewarnung Rot in 17 Departements bis Freitagmorgen.
    Glücklicherweise prognostiziert die Wetterbehörde, dass die hohe Wärmebelastung am Freitag um 6 Uhr enden wird. Innerhalb von 24 Stunden werden die Temperaturen um 10 Grad sinken – was dann immer noch warm ist – , bevor das Thermometer von Freitag auf Samstag erneut fallen wird. An manchen Orten werden die Temperaturen innerhalb von 48 Stunden um 20 Grad sinken.

  • Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    Wieder Schiesserei in Nîmes: 18-Jähriger wird im Viertel Pissevin erschossen

    In demselben Viertel starb in der Nacht von Montag auf Dienstag ein zehnjähriges Kind bei einer Schießerei. Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Freitag nach Nîmes reisen, kündigt sein Ministerium an.

    Ein 18-jähriger Mann ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 24. August, im Viertel Pissevin in Nîmes (Gard) erschossen worden. Das Opfer war der Polizei unter anderem wegen Drogenhandels bekannt.

    Die Rettungskräfte wurden gegen 3.40 Uhr in die Rue Lulli gerufen. Der junge Mann wurde in den Bauch getroffen und erlag eine Stunde später seinen schweren Verletzungen. Am Tatort fand die Polizei zwei Geschosshülsen mit unterschiedlichem Kaliber.

    In demselben Viertel war in der Nacht von Montag auf Dienstag der zehnjährige Fayed bei einer Schießerei ums Leben gekommen. Mitglieder der CRS 8, einer auf die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung in städtischen Gebieten spezialisierten Polizeieinheit, sind seit Dienstag dort eingesetzt. Richard Schieven, stellvertretender Bürgermeister von Nîmes und zuständig für Sicherheitsfragen, fordert Innenminister Gérald Darmanin auf, nach Nîmes zu kommen. „Sein Platz ist neben uns“, so Richard Schieven. Das Innenministerium kündigte an, dass der Minister am Freitag, 25. August, vor Ort sein wird.

    Sandy Issartel, Departementssekretärin der Polizeigewerkschaft SGP Police, sagte am Donnerstag auf France Bleu Gard Lozère: „Wir brauchen mindestens 50 bis 100 zusätzliche Polizisten“. Sie fordert dauerhafte Einstellungen und nicht nur eine zeitweilige Verstärkung.

  • Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    Departement Hautes-Alpes: Feuer zerstört Häuser – ein Weiler wird evakuiert

    In der Nähe von Crots im Departement Hautes-Alpes brach am Mittwoch, dem 23. August, ein Waldbrand aus.

    In Crots (Hautes-Alpes) wurden bei einem Brand am Mittwoch, dem 23. August, mehrere Häuser zerstört. „Der Himmel hat sich bedeckt und es regnet gerade vor Ort, was ein ziemlich gutes Omen ist. Das Feuer ist zu dieser Stunde noch aktiv und wird vom Wind immer wieder angefacht“, berichtet der Sender France 2 live aus der betroffenen Gemeinde. Der Vegetationsbrand brach gegen 14 Uhr in der Nähe des Dorfes Crots (Hautes-Alpes) und in der Nähe des Sees Serre-Ponçon aus.

    Rund 100 Feuerwehrleute wurden mobilisiert.
    Es soll eine landwirtschaftlichen Maschine gewesen sein, die den Brand ausgelöst hat. Seitdem fressen sich die Flammen durch das Bergmassiv. „Sie haben sich bereits auf 30 Hektar ausgebreitet. Bisher sind drei Häuser von dem Brand betroffen“, berichtet der Journalist des Senders France 2. Ein Weiler mit einigen Häusern und einige Wanderer wurden evakuiert. „Aber das Dorf Crots selbst scheint nicht mehr auf dem Weg des Feuers zu liegen, das sich eher in Richtung der Höhenzüge bewegt. Rund 100 Feuerwehrleute aus den Hautes-Alpes sind mit zahlreichen Löschfahrzeugen im Einsatz“.

  • Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Im Badeanzug auf dem Boot usw. – Urlaubsbilder von Emmanuel und Brigitte Macron

    Die offizielle Fotografin der Präsidentschaft hat heute mehrere Schnappschüsse aus dem Urlaub von Emmanuel und Brigitte Macron im Fort de Brégançon veröffentlicht. Wie jeden Sommer besuchten Emmanuel und Brigitte Macron im Ferienmonat August das Fort de Brégançon, das sich in der Gemeinde Bormes-les-Mimosas im Département Var befindet. Während der mehrtägigen Auszeit wurde das Paar von Soazig de La Moissonnière, der offiziellen Fotografin der Präsidentschaft, begleitet. Diese veröffentlichte jetzt einige Schnappschüsse der Sommerpause des französischen Präsidentenpaares. Auf den Bildern sieht man das Staatsoberhaupt bei der Arbeit am Computer, beim Seilspringen im Fitnessstudio des Forts oder beim Schlendern mit nacktem Oberkörper durch eine Gasse. Auf einem anderen Bild genießt das Paar die Sonne auf einem Boot. Er trägt eine schwarzen Badehose. Die First Lady trägt eine Sonnenbrille, eine weiße Kappe auf dem Kopf und einen Taucheranzug. Ein weiteres Bild zeigt den Präsidenten beim Su…

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  • Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Während Frankreich eine der heißesten Wochen seiner Geschichte erlebt, werden die Temperaturen am Mittwoch, 23. August, wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreichen. In einigen Gegenden könnten die Spitzenwerte sogar auf 43 °C steigen.

    In der heißesten Woche des Sommers 2023 brechen die Temperaturen in Frankreich jeden Tag neue Rekorde. Heute, am Mittwoch, dem 23. August, wird wohl der Höhepunkt dieser für die Jahreszeit außergewöhnlich heißen Woche erreicht.

    Den Informationen von Météo France zufolge wird die Hitzewelle im Laufe des Tages in einigen Regionen wie dem Rhonetal, dem südlichen Zentralmassiv, im Westen Aquitaniens und in Okzitanien einen außergewöhnlichen Charakter annehmen. Die erwarteten Temperaturen in diesen Regionen liegen zwischen 40 und 42 °C, wobei örtlich mit bis zu 43 °C auch neue Hitzerekorde aufgestellt werden können.

    Von Météo France für Mittwoch, 22. August, vorhergesagte Temperaturen.

    Heute Morgen gegen 5 Uhr waren die gemessenen Tiefsttemperaturen mit etwa 25 °C in Lyon, 28 °C in Nizza und Menton außergewöhnlich hoch. Der Höhepunkt der Hitzewelle in Frankreich wird für heute erwartet. In mindestens 19 französischen Departements gilt ab Mittag die höchste Hitzewarnstufe.

    Im Großen und Ganzen wird es ein sonniger Tag in ganz Frankreich. Einige Wolken werden am Nachmittag im Westen des Landes auftauchen, bevor sie sich am frühen Abend über das ganze Land verbreiten werden. Im Gegensatz dazu wird die Nacht fast über ganz Frankreich sternenklar sein, mit Ausnahme der Bretagne, wo in der Nacht mögliche Gewitter erwartet werden.

    Im Südwesten wird der heutige Tag wieder extrem heiß. Der Vormittag ist geprägt von einer brennenden Sonne in der gesamten Region, die das Thermometer sehr schnell ansteigen lässt – und das schon am frühen Morgen. Am Nachmittag könnten in den nördlichen Teilen Südfrankreichs einige gewittrige Schauer auftreten. Die Höchsttemperaturen werden extrem hoch sein, in mehreren Städten wie Montauban, Carcassonne, Castres, Nîmes oder auch Toulouse wird die 42 °C-Marke erreicht. Der Temperaturrekord des heutigen Tages wird jedoch wahrscheinlich in Alès aufgestellt, wo am Nachmittag die Rekordmarke von 43 °C erreicht werden kann.