Kategorie: Frankreich

  • Präsidentschaftswahlen in Frankreich: Forscher besorgt über fehlende Klimadebatten

    Präsidentschaftswahlen in Frankreich: Forscher besorgt über fehlende Klimadebatten

    In einem am Dienstag, dem 1. Februar 2022 veröffentlichten offenen Brief bedauern fast 1.400 Forscher, dass Fragen zu Klima, Ozean, Biodiversität oder Umweltverschmutzung im Präsidentschaftswahlkampf nicht stärker thematisiert werden. Fast 1.400 Forscher sind besorgt über das „Fehlen einer demokratischen Debatte“ über Klima und Biodiversität im Präsidentschaftswahlkampf und drängen die Kandidaten, sich zu diesen wichtigen Themen zu äußern. Dies fordern sie in einem Beitrag, der am 1. Februar auf der Website von franceinfo veröffentlicht wurde. Obwohl die Programme der meisten wichtigen Präsidentschaftskandidaten, von Jean-Luc Mélenchon bis Marine Le Pen, mehr oder weniger detaillierte Vorschläge im Zusammenhang mit der Klima- und Umweltkrise enthalten, hat das Thema Mühe, sich in den Debatten durchzusetzen, die bisher fast ausschliesslich von Fragen zur Kaufkraft oder der Einwanderung dominiert werden. „Wir stellen mit Besorgnis fest, dass es im Präsidentschaftswahlkampf keine demokrat…

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  • „Ich habe Maëlys tatsächlich getötet“, gibt Nordahl Lelandais am ersten Tag seines Mordprozesses zu

    „Ich habe Maëlys tatsächlich getötet“, gibt Nordahl Lelandais am ersten Tag seines Mordprozesses zu

    Der 38-jährige ehemalige Hundeführer des Militärs, der bereits im Fall des Unteroffiziers Arthur Noyer zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war, hat sich bei den Angehörigen der kleinen Maëlys „entschuldigt“. Er wird beschuldigt, sie entführt, gefangen gehalten und dann getötet zu haben.

    „Ich möchte mich bei ihnen entschuldigen.“ Mit kaum hörbarer Stimme gab Nordahl Lelandais am ersten Tag seines Prozesses am Montag, dem 31. Januar, in Grenoble (Isère) zu, die kleine Maëlys getötet zu haben. Der ehemalige Hundeführer des Militärs entschuldigte sich anschließend bei der Familie des Opfers. Ihm wird vorgeworfen, das achteinhalbjährige Mädchen während einer Hochzeitsfeier in Pont-de-Beauvoisin in der Nacht vom 26. auf den 27. August 2017 entführt, gefangen gehalten und getötet zu haben.

    „Ich wollte sie nicht töten, ich werde mich während der Anhörung zu den Fakten äußern“, sagte er und unterdrückte ein Schluchzen, bevor die Anhörung unterbrochen wurde. Die Angehörigen des Kindes sind „immer entschlossener, ungeduldiger und sich natürlich im Klaren hinsichtlich der Fähigkeit von Nordahl Lelandais, die ganze Wahrheit zu sagen, insbesondere über die sexuellen Misshandlungen der kleinen Maëlys“, versicherte Fabin Rajon, der Anwalt der Mutter des Opfers.

    Nordahl Lelandais, der bereits im Mai 2021 in Chambéry wegen Mordes an dem jungen Soldaten Arthur Noyer zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, wird auch wegen sexueller Übergriffe auf zwei Großcousinen im Alter von 5 und 6 Jahren sowie wegen Besitzes und Erstellung von kinderpornografischen Bildern vor Gericht gestellt. Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.

    Lesen Sie auch: Prozess gegen Nordahl Lelandais: Für wieviele Morde ist er noch verantwortlich?

  • Straßenverkehrssicherheit: 2.947 Menschen starben 2021 bei Unfällen – 9% weniger als im Jahr 2019.

    Straßenverkehrssicherheit: 2.947 Menschen starben 2021 bei Unfällen – 9% weniger als im Jahr 2019.

    Zum ersten Mal seit 20 Jahren stieg die Zahl der getöteten Radfahrer auf über 200.

    Im Jahr 2021 starben auf den Straßen Frankreichs 2.947 Menschen bei Verkehrsunfällen, wie die Sécurité routière am Montag, dem 31. Januar mitteilte. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2019, also vor der Pandemie, um 9% gesunken. Wie schon 2020 bleibt die Zahl der Todesfälle unter der symbolischen Marke von 3.000. Aber „der Straßenverkehr scheint im Jahr 2021 wieder ein Niveau erreicht zu haben, das dem vor der Krise nahe kommt“, so die Sécurité routière. Zum ersten Mal seit 20 Jahren stieg die Zahl der getöteten Radfahrer auf über 200.

    In ihrer am Montag veröffentlichten vorläufigen Bilanz betont die interministerielle nationale Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit (ONISR), dass die Lockdowns des Jahres 2021 und die Schließung von Diskotheken im ersten Halbjahr u. a. „die Fahrten insbesondere zu festlichen Anlässen in der Nacht einschränken konnten“. Auch die Telearbeit im Home Office könnte „die Risikoexposition beeinflusst“ haben. Die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr ging 2021 bei Autofahrern auf 1.411 Todesfälle und bei motorisierten Zweiradfahrern auf 670 Todesfälle zurück.

    Die Todesfälle bei Fahrrad- und Elektrorollerfahrern steigen stark an.
    Die Bilanz für Radfahrer fällt weniger positiv aus. Ihre Sterblichkeit im Straßenverkehr ist mit 226 getöteten Radfahrern im Jahr 2021 stark angestiegen (39 mehr als 2019, 48 mehr als 2020). „Dieser Anstieg ist außerhalb von Ortschaften stärker ausgeprägt (+35% im Jahr 2021 im Vergleich zu zwei Jahren zuvor), wo die hohen Geschwindigkeiten der motorisierten Verkehrsteilnehmer die Radfahrer gefährdeter machen“, stellt das ONISR fest. Auch die Todesfälle bei Nutzern von Elektro-Scootern steigt stark an, mit 22 registrierten Todesfällen im Jahr 2021 gegenüber 10 im Jahr 2019 und 7 im Jahr 2020.

    In den französischen Überseegebieten starben 296 Menschen im Straßenverkehr, eine Bilanz, die im Vergleich zu 2019 um 8% höher ausgefallen ist.

  • Mali: Junta beschließt Ausweisung des französischen Botschafters

    Mali: Junta beschließt Ausweisung des französischen Botschafters

    Die Spannungen zwischen Mali und Frankreich haben sich verschärft. Die Junta hat am Montag beschlossen, den französischen Botschafter aus Bamako auszuweisen. Die vom Militär dominierte malische Regierung hat beschlossen, den französischen Botschafter auszuweisen. Dies ist eine weitere Eskalation im Zerwürfniss zwischen Bamako und Paris, wie das malische Staatsfernsehen am Montag berichtete. „Die Regierung der Republik Mali informiert die nationale und internationale Öffentlichkeit, dass heute (…) der französische Botschafter in Bamako, seine Exzellenz Joël Meyer, vom Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit vorgeladen wurde (und) dass ihm die Entscheidung der Regierung mitgeteilt wurde, die ihn auffordert, das nationale Territorium innerhalb von 72 Stunden zu verlassen“, hieß es in einer Erklärung, die im Staatsfernsehen verlesen wurde. Die malischen Behörden begründeten ihre Entscheidung mit den jüngsten „feindseligen“ Äußerungen französischer Beamte…

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  • Gegen Berater von Eric Zemmour Ermittlungen wegen Vergewaltigung eingeleitet

    Gegen Berater von Eric Zemmour Ermittlungen wegen Vergewaltigung eingeleitet

    Die Klage wurde am 9. Dezember gegen Olivier Ubéda eingereicht, der die erste Wahlkampfveranstaltung von Eric Zemmour in Villepinte maßgeblich mitgestaltet hatte. Der Berater von Eric Zemmour, Olivier Ubéda, ist Ziel einer Anzeige wegen Vergewaltigung, die am 9. Dezember eingereicht wurde. Dies meldete Franceinfo am Montag, 31. Januar, unter Berufung auf die Pariser Staatsanwaltschaft. Am 10. Dezember wurde eine Untersuchung durch die Kriminalpolizei eingeleitet.  Wie Franceinfo aus einer dem Fall nahestehenden Quelle erfuhr, war es ein 18-jähriger junger Mann, der eine Klage gegen Olivier Ubéda einreichte. „Ich nenne das eine verleumderische Anzeige“, reagierte Ubéda auf Twitter. „Ich werde erst reagieren, wenn ich weiß, worüber und von wem die Rede ist. Manchmal ist #MeToo einfach nur mythisch.“ „Beschmutzen, um zu verhindern, zum Kotzen“Der 51-jährige Kommunikationsberater, der unter anderem für das Image von Eric Zemmour zuständig war, meint, ebenfalls auf Twitter, dass „das Drehbu…

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  • Disney: Minnie Mouse tauscht ihr rotes Kleid mit Punkten gegen neuen Look von Stella McCartney

    Disney: Minnie Mouse tauscht ihr rotes Kleid mit Punkten gegen neuen Look von Stella McCartney

    Im Jahr 2022 bekommt Minnie Mouse ein neues Outfit. Die britische Designerin Stella McCartney ihr ein neues Kostüm entworfen. Minnie Mouse, die ewige Geliebte von Mickey, wird ihr berühmtes gepunktetes Kleid im Jahr 2022 gegen ein neues Kostüm eintauschen. Ein Luxuskostüm, das von der berühmten brit…

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  • Kinderpornografie: 4.000 Bilder mit Minderjährigen bei Sohn eines französischen Milliardärs entdeckt

    Kinderpornografie: 4.000 Bilder mit Minderjährigen bei Sohn eines französischen Milliardärs entdeckt

    Jérémie Ladreit de Lacharrière wurde im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Kinderpornografie festgenommen. Die Ermittler sollen bei ihm fast 4.000 pornografische Bilder mit Minderjährigen gefunden haben. Jérémie Ladreit de Lacharrière, der Sohn des Milliardärs Marc Ladreit de Lacharrière, steht unter dem Verdacht, kinderpornografische Bilder besessen, importiert und gespeichert zu haben, wie die Zeitung Le Parisien berichtet. In seinem Pariser Haus sollen fast 4.000 pronografische Aufnahmen mit Minderjährigen gefunden worden sein. Bereits wegen ähnlicher Fälle verurteilt Der 44-Jährige wurde am 14. Januar einem Untersuchungsrichter vorgeführt und anschließend bis zur Erstellung der vom Richter geforderten psychiatrischen und psychologischen Gutachten inhaftiert. Der 40-jährige Pariser, ehemaliger Geschäftsführer einer Gesellschaft für Kindershows, war bereits 2008 und 2015 wegen Kinderpornografie verurteilt worden. Le Parisien zufolge war es die Mutter seiner Kinder, die drei Jahre und ein Jahr alt sind, die eine entsprechende Anzeige erstattet hatte. Der Vater des Verdächtigen, Marc Ladreit de Lacharriere, besitzt unter anderem die Zeitschrift La Revue des Deux Mondes. Lesen Sie auch: Pädophilen-Netz: “Vom Arbeitslosen zum Professor, zum Imam, zu Führungskräften, zu Computerspezialisten”.
  • Covid-19: „Das Schlimmste der Omikron-Welle ist vorbei“

    Covid-19: „Das Schlimmste der Omikron-Welle ist vorbei“

    Professor Gilbert Deray, Leiter der Abteilung für Nephrologie am Krankenhaus Pitié-Salpêtrière, sagte in der Morgensendung von CNews am 31. Januar, dass Frankreich den Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten habe. Die Gesundheitslage in Frankreich verbessert sich laut Professor Gilbert Deray zunehmend. Als Gast in der Morgensendung von CNews ging der Leiter der Abteilung für Nephrologie am Krankenhaus Pitié-Salpêtrière auf die aktuelle Situation und den Rückgang der positiven Fälle der Omikron-Variante ein. Professor Gilbert Deray ist der Ansicht, dass der „härteste Teil der Welle gerade vorübergeht“. Lesen Sie auch: Covid-19: 3. Dosis für Pflegepersonal und Sanitäter ab dem 30. Januar obligatorisch „Irgendwann werden wir das Ende dieser Omikron-Variante sehen“ Die Zahl der Ansteckungen sinkt weiterhin jeden Tag, aber die Krankenhäuser füllen sich, sagte Gilbert Deray. Der Professor versprach: „Wir werden irgendwann das Ende dieser Omikron-Variante sehen“. Laut Professor Deray haben …

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  • Covid-19: Ein erster nasaler Impfstoff wird in Toulouse hergestellt

    Covid-19: Ein erster nasaler Impfstoff wird in Toulouse hergestellt

    Im Jahr 2024 könnte ein zu 100% französischer nasaler Impfstoff gegen Covid-19 auf den Markt kommen. Das Toulouser Pharmaunternehmen Bioways entwickelt ihn. In den Labors von GTP Bioways, einem Pharmaunternehmen, haben sich die Entwickler ein klares Ziel gesteckt: „Das Produkt von einer sehr frühen Phase der Entwicklung in die klinischen Phasen zu überführen“. „Wir werden demnächst die ersten klinischen Chargen herstellen, und zwar nach den gleichen Regeln, die für die Injektionsimpfstoffe für Menschen erforderlich sind“, erklärt Alain Sainsot, Präsident von GTP Bioways. Nach dem Erfolg der präklinischen Tests ist das Pharmaunternehmen optimistisch. Seit Juni 2020 ist ein Forschungsteam des Inrae-Instituits der Universität Tours mit der Entwicklung dieses Proteinimpfstoffs befasst. GTP Bioways arbeitet seit mehreren Monaten an mehreren Projekten, die sich mit Covid-19 befassen. „Eine viel einfachere Verabreichung“Aber warum in einen neuen Impfstoff investieren, wenn die Wirksamkeit  de…

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  • Covid-19: Weniger als 250.000 neue Fälle in 24 Stunden – hat Frankreich hat den Höhepunkt überschritten?

    Covid-19: Weniger als 250.000 neue Fälle in 24 Stunden – hat Frankreich hat den Höhepunkt überschritten?

    In Frankreich hat der Rückgang begonnen: Seit Anfang letzter Woche gehen die Ansteckungen von Tag zu Tag zurück. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich durchschnittlich 337.103 neue Covid-19-Fälle pro Tag registriert. Es sind nun sechs Tage, an denen die durchschnittliche Zahl der neuen Covid-19-Fälle Frankreich langsam aber stetig abnimmt. In Frankreich wurden innerhalb von 24 Stunden 249.448 neue Fälle von Covid-19 registriert. In der vergangenen Woche wurden jeden Tag noch durchschnittlich 337.103 Personen positiv auf Covid-19 getestet. 3. Dosis Die Auffrischungsdosis wird ab heute für Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen sowie für Feuerwehrsanitäter obligatorisch. https://twitter.com/Sante_Gouv/status/1487697088808845312…

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