Kategorie: Frankreich

  • Diskriminierung: SOS Racisme zeigt mit dem Finger auf Immobilienagenturen

    Diskriminierung: SOS Racisme zeigt mit dem Finger auf Immobilienagenturen

    Aktivisten von SOS Racisme, die sich als Wohnungseigentümer ausgaben, forderten 136 Immobilienagenturen auf, keine Mietanfragen von Personen außereuropäischer Herkunft anzunehmen. Fast die Hälfte stimmte zu.

    Die Aktivisten von SOS Racisme testeten 136 Immobilienagenturen per Telefon, indem sie sich als Wohnungseigentümer ausgaben, die eine Immobilie vermieten wollten. Die vermeintlichen Vermieter forderten die Agenturen auf, Bewerbungen von Personen außereuropäischer Herkunft auszuschließen.

    Lesen sie auch: Paris: Tausende demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt

    Ein Viertel der Agenturen sorgt selbst für die Diskriminierung von Mietinteressenten.
    48,5% der Agenturen widersetzten sich der Diskriminierung nicht, ein Viertel überließ es den Vermietern, die Unterlagen auszusortieren, und ein Viertel sorgte selbst für die Diskriminierung von Mietinteressenten. Seit dem ersten Test, den SOS Racisme vor drei Jahren durchführte, hat der nationale Immobilienverband Schulungen für die Leiter von Immobilienagenturen eingeführt. Nach Ansicht von SOS Racisme sind die Auswirkungen jedoch noch nicht spürbar.

  • Tod von Yvan Colonna: Gabriel Attal ruft „zur Ruhe und zum Dialog“ auf – „alles wird aufgeklärt“

    Tod von Yvan Colonna: Gabriel Attal ruft „zur Ruhe und zum Dialog“ auf – „alles wird aufgeklärt“

    Der 61-jährige korsische Unabhängigkeitsaktivist Yvan Colonna lag seit einem Angriff eines mithäftlings Anfang März in der Haftanstalt von Arles (Bouches-du-Rhône) im Koma. Regierungssprecher Gabriel Attal rief am Dienstag, 22. März, im Radiosender Europe 1 zu „Ruhe und Dialog“ auf Korsika auf, nachdem der Tod von Yvan Colonna bekannt geworden war. Der korsische Nationalist Colonna verbüsste wegen der Ermordung des Präfekten Erignac eine lebenslange Haftstrafe. „Alles wird aufgeklärt werden“, sagte Attal über den Angriff, dem Colonna im Gefängnis zum Opfer gefallen war. „Die Nacht war ruhig“ in Korsika in der Nacht, versichert der Redaktionsleiter von Corse Matin Roger Antech am Dienstag auf Franceinfo. Es habe zwei Versammlungen vor der Präfektur und der Kathedrale in Ajaccio und eine dritte vor dem Justizpalast in Bastia gegeben, „ohne Ausschreitungen, in Ruhe“. Immerhin gab es gegen 2 Uhr morgens in Ajaccio einige Böller- und Flaschenwürfe gegen Ordnungskräfte, wie eine Polizeiquell…

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  • Covid-19: In diesen Situationen sollten Sie die Maske aufbehalten

    Covid-19: In diesen Situationen sollten Sie die Maske aufbehalten

    Obwohl die Franzosen seit dem 14. März an den meisten Orten nicht mehr verpflichtet sind, eine Maske zu tragen, wird in bestimmten Situationen immer noch dringend empfohlen, seine Maske aufzusetzen. Auch wenn das Tragen von Masken außer in Gesundheitseinrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr obligatorisch ist, ist das Virus immer noch im Umlauf. Und wenn sie es wünschen, können alle weiterhin eine Maske tragen. Wenn man sich an einem Ort mit vielen Menschen befindet, man nicht genügend Abstand halten kann oder der Raum schlecht belüftet ist, kann und sollte man weiterhin eine Maske aufsetzen, um sich zu schützen. Das jedenfalls raten französische Epidemiologen. Zum Beispiel: „Wenn Sie in einen kleinen Laden gehen und die Scheiben beschlagen sind, ist es wahrscheinlicher, dass das Virus stärker zirkuliert“, wird der Epidemiologe Philippe Amouyel in La Depeche zitiert. „Wenn Sie in einem großen Einkaufszentrum alle drei bis vier Meter einem anderen Kunden begegnen, lohnt…

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  • Präsidentschaftswahlen: 100.000 Teilnehmer bei Jean-Luc Mélenchons Pariser Kundgebung

    Präsidentschaftswahlen: 100.000 Teilnehmer bei Jean-Luc Mélenchons Pariser Kundgebung

    Der Demonstrationszug startete um 14 Uhr von der Place de la Bastille und führte zur Place de la République im Osten von Paris. Am Sonntag, 20. März, versammelten sich in Paris mehr als 100.000 Menschen zu Jean-Luc Mélenchons Kundgebung auf dem Place de la République, wie die Partei La France insoumise auf ihrer digitalen Plattform L’insoumission bekannt gab. Auf Anfrage von Franceinfo erklärte die Pariser Polizeipräfektur, dass sie keine Zahlen zu der politischen Versammlung vorlegen werde. Ein „soziales Referendum“ für Mélenchon. „Diese Wahl ist ein soziales Referendum, denn Herr Macron hat nun Farbe bekannt!“, rief Jean-Luc Mélenchon bei seiner Versammlung in Paris. Drei Wochen vor dem ersten Wahlgang betonte der linke Kandidat insbesondere seinen Vorschlag, das Renteneintrittsalter auf 60 Jahre zu senken. Emmanuel Macron hingegen will das Renteneintrittsalter auf 65 Jahre heraufsetzen.

    „Sozialreferendum“, „Klimapriorität“ …

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  • Covid-19: Stehen wir vor einer sechsten Welle der Epidemie?

    Covid-19: Stehen wir vor einer sechsten Welle der Epidemie?

    Das Ende der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und des Impfpasses bedeutet nicht, dass die Wachsamkeit gegenüber der Covid-19-Epidemie nachlassen darf. Der Journalist und Arzt Damien Mascret, der am Montag, dem 14. März, in den abendnachrichten von France 3 zu Gast war, geht auf die epidemische Situation in Frankreich ein. Der Journalist und Arzt Damien Mascret war am Montag, 14. März, in der Sendung 19/20 auf dem Sender France 3 zu Gast. Er erläuterte seine Sicht zur Situation der Covid-19-Epidemie in Frankreich. „Es ist offensichtlich, dass wir am Beginn einer sechsten Welle stehen. Wir sehen, dass wir bereits wieder auf dem Weg nach oben sind. Vor etwa zehn Tagen lagen wir bei einem Durchschnitt von etwa 52.000 Ansteckungen pro Tag. Am Sonntag, dem 13. März, waren es über 65.000“, sagte Damien Mascret. Das Ende des Maskentragens in geschlossenen Räumen wird zu einem Wiederaufflammen der Epidemie führen. „Glücklicherweise hat sich der Druck auf die Krankenhäuser verringert. Wir …

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  • Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der korsische Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist tot

    Der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 zu lebenslanger Haft verurteilte korsische Unabhängigkeitskämpfer befand sich seit 19 Tagen im Koma in einem Krankenhaus in Marseille, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling angegriffen und schwer verletzt worden war. Der korsische Nationlist und Unabhängigkeitskämpfer Yvan Colonna ist am Montagabend, 21. März, gestorben, fast drei Wochen nach einem Angriff im Gefängnis von Arles, wie Franceinfo unter Verufung auf einen Anwalt seiner Familie meldet. „Die Familie von Yvan Colonna bestätigt, dass er heute Abend im Krankenhaus von Marseille verstorben ist. Sie bittet darum, dass ihre Trauer respektiert wird und wird keinen Kommentar abgeben“, gab Rechtsanwalt Patrice Spinosi an. Yvan Colonna, der wegen der Ermordung des Präfekten Claude Erignac im Februar 1998 verurteilt wurde, befand sich seit 19 Tagen im Krankenhaus in Marseille. Er lag im Koma, nachdem er im Gefängnis von Arles von einem Mithäftling a…

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  • Präsidentschaftswahlen: Zemmour unter 10 %, Pécresse und Mélenchon Kopf an Kopf hinter Le Pen

    Präsidentschaftswahlen: Zemmour unter 10 %, Pécresse und Mélenchon Kopf an Kopf hinter Le Pen

    Während Eric Zemmour laut einer aktuellen Opinionway-Umfrage zum ersten Mal seit Monaten unter 10% fällt, ist Marine Le Pen (18%) im Kampf um den zweiten Platz immer noch am besten platziert, vor Jean-Luc Mélenchon und Valérie Pécresse (13%). Es ist das erste Mal seit mehreren Monaten, dass Eric Zemmour in den Umfragen unter 10% fällt. Die neueste Umfrage von OpinionWay für Les Echos und Radio Classique, die am Montag, 21. März veröffentlicht wurde, sieht den Kandidaten von Reconquête! bei nur noch 9% der Wahlabsichten. Lesen Sie auch : Präsidentschaftswahlen: Wahlkampfvideo von Éric Zemmour von YouTube gesperrt Le Pen vor Mélenchon und Pécresse. Mit 29% der Wahlabsichten ist Emmanuel Macron weiterhin der große Favorit, um in der ersten Runde dieser Präsidentschaftswahlen 2022 als Erster abzuschließen. Dahinter tobt der Kampf um den zweiten Platz. Marine Le Pen (18%) wäre momentan in der zweiten Runde, aber sie wird dicht gefolgt von dem dynamischen Jean-Luc Mélenchon, der auf 13% gest…

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  • Benzinpreise: Strassenblockaden und Proteste am Montag in ganz Frankreich

    Benzinpreise: Strassenblockaden und Proteste am Montag in ganz Frankreich

    Am Montag, dem 21. März, finden in ganz Frankreich Protest-Aktionen statt, um gegen die hohen Kraftstoffpreise zu protestieren. Von der Bretagne bis Korsika, von Nord- bis Zentralfrankreich machen Taxifahrer, Landwirte oder LKW-Fahrer mobil, um zu protestieren.

    Unzufrieden mit den Ankündigungen der Regierung organisierten Taxifahrer, Fischer, Landwirte und Transportunternehmer, am heutigen Montag erneut Straßensperren, Blockaden von Öldepots und Raffinerien in ganz Frankreich, um gegen die steigenden Kraftstoffpreise zu protestieren.

    In der Normandie waren am Montagmorgen etwa 200 LKWs auf der Höhe von Torigny-les-Villes an der Einfahrt zur A84, die Avranches mit Caen verbindet, blockiert, wie die Präfektur des Departements Manche berichtete.

    Am Mittag gab es weitere Blockaden in der Nähe von Saint-Lô, während im Departement Seine-Maritime nach Angaben der Genossenschaft der Handwerker und Fischer zwischen 100 und 150 Fischer den Handelshafen von Le Tréport blockierten.

    Das 400-Millionen-Euro-Paket zur Unterstützung der Straßenverkehrsunternehmen und der Rabatt von 15 Cent pro Liter Dieselkraftstoff, die die Regierung letzte Woche angekündigt hatte, reichten nicht aus, um die Wut zu besänftigen. Die Preise für Diesel, die in den letzten Monaten bereits stetig gestiegen sind, sind seit der russischen Invasion in der Ukraine regelrecht in die Höhe geschnellt. Diese Preiserhöhungen sind für die Firmen in diesen Branchen, die am meisten Kraftstoff verbrauchen, nicht mehr zu verkraften.

    In der Bretagne kam es am Montag in Morbihan rund um Lorient zu den stärksten Verkehrsbehinderungen, wobei der Präfektur zufolge etwa 10 Kilometer Stau beobachtet wurden. Auf der Umgehungsstraße von Rennes fanden ebenfalls Blockieraktionen statt, ebenso in Brest und La Rochelle. Südlich von Lyon blockierten etwa zehn Lastwagen das Auslieferungslager von TotalEnergies-Raffinerie in Feyzin (Rhône).

    Auch Taxifahrer schlossen sich am Montag der Protest-Bewegung in Orléans und Besançon an, wo es durch Blockaden zu etwa zehn Kilometern Stau kam. In der Nähe von Marseille blockierten Hunderte von Taxis die Logistiklager im Gewerbegebiet von Miramas.

    Auf Korsika wurden die beiden Treibstoffdepots der Insel, in Ajaccio und Lucciana (Haute-Corse), von Landwirten blockiert, wie die Präfektur mitteilte. Die Landwirte haben seit 05:30 Uhr am Montagmorgen ihre Traktoren und Anhänger vor den Eingängen der Depots aufgestellt. Sie forderten insbesondere einen Resilienzplan speziell für Korsika.

    Die Protestaktionen betreffen auch den Norden Frankreichs, mit Straßensperren in Dourges (Pas-de-Calais) und am Transport- und Logistikzentrum in Lesquin (Nord).

    Lesen Sie auch: Proteste gegen steigende Benzinpreise

  • Krieg in der Ukraine: Marine Le Pen „hat keine besondere Bewunderung“ für Volodymyr Zelensky

    Krieg in der Ukraine: Marine Le Pen „hat keine besondere Bewunderung“ für Volodymyr Zelensky

    Laut der Kandidatin des Rassemblement National „verhält sich Volodymyr Zelensky wie ein Staatschef“, aber: „Das sollte keine Bewunderung hervorrufen, das sollte normal sein“. „Ich habe keine besondere Bewunderung für Herrn Zelensky“, den ukrainischen Präsidenten, „ich glaube nur, dass er sich wie ein Staatschef verhält“, meinte Marine Le Pen, Präsidentschaftskandidatin des Rassemblement National (RN), am Montag auf Franceinfo. Für sie „sollte das keine Bewunderung hervorrufen, sondern normal sein“. „Weil unsere eigenen Führer sich nicht immer wie Staatschefs verhalten, finden wir es wunderbar, wenn die anderen es tun“, spottete sie. Volodymyr Zelensky „ist der Präsident der Ukraine, er verteidigt die Interessen der Ukraine, er tut dies mit großer Energie und er zeigt Patriotismus. Was kann ich dazu sagen? Ich bin jemand, der die nationale Souveränität verteidigt“, fügte die RN-Kandidatin hinzu. Marine Le Pen, die auch Abgeordnete des Départements Pas-de-Calais ist, wird nicht an Volody…

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  • Covid-19: Anstieg der Ansteckungen in Frankreich setzt sich fort

    Covid-19: Anstieg der Ansteckungen in Frankreich setzt sich fort

    Die Zahl der positiven Covid-19-Fälle in Frankreich steigt weiter an, wie aus den am Sonntag von den Gesundheitsbehörden veröffentlichten Zahlen hervorgeht, während die Zahl der Krankenhauseinweisungen im Wochenvergleich weiter zurückgeht. Der Anstieg der Covid-19-Infektionen in Frankreich hält an, aber die Zahl der Krankenhauseinweisungen ist noch immer leicht rückläufig. Die Zahl der neuen Fälle, die am Sonntag, 20. März, erfasst wurden, beträgt 81.283. Der Tagesdurchschnitt über sieben Tage, der die täglichen Schwankungen glättet, ist deutlich gestiegen: Er liegt bei 89.002 gegenüber 86.022 am Samstag und 65.251 vor einer Woche, wie aus den von den Gesundheitsbehörden veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Gleichzeitig nimmt die Zahl der wegen Covid-19 ins Krankenhaus eingelieferten Personen im Wochenvergleich immer noch leicht ab: 20.566 Covid-19-Patienten am Sonntag gegenüber 20.917 eine Woche zuvor. Die Krankenhäuser nahmen am Sonntag 323 neue Covid-19-Patienten auf, verglichen mit …

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