Kategorie: Frankreich

  • Bayonne: Mann schießt auf offener Straße mehrmals auf eine junge Frau

    Bayonne: Mann schießt auf offener Straße mehrmals auf eine junge Frau

    Ein 49-jähriger Mann schoss in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. März, auf offener Straße in Bayonne mehrmals auf eine junge Frau. Die Frau wurde von einer Kugel in die Brust getroffen.

    In der Nacht von Samstag, 12. März, auf Sonntag, 13. März, wurde eine junge Frau in Bayonne / Baskenland beinahe getötet. Die 18-Jährige wurde von mehreren Schüssen getroffen, die auf sie abgefeuert wurden. Der Schütze, ein 49-jähriger Mann, zielte aus noch unbekannten Gründen auf die Frau, wie France bleu berichtet.

    Die junge Frau wurde von einer Kugel in die Brust getroffen, die eine Lunge durchbohrte.

    Keine Verbindung zwischen dem Opfer und dem Schützen
    Der Angriff ereignete sich in der Rue Gosse in Bayonne. Das Opfer wurde umgehend von Feuerwehrsanitätern versorgt. Anschließend wurde sie in das Centre Hospitalier de la Côte Basque transportiert.

    Nach Informationen von France bleu soll die Frau nicht mehr in Lebensgefahr schweben. Der vermutliche Angreifer wurde nicht weit vom Ort des Angriffs entfernt festgenommen.

    Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll keine persönliche Verbindung zu seinem Opfer haben. Die Kriminalpolizei in Bayonne leitet die Ermittlungen und die Staatsanwaltschaft ordnete ein psychiatrisches Gutachten über den mutmasslichen Täter an, der in Kürze wegen versuchten Mordes angeklagt werden soll.

  • Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften

    An einer Protestaktion zur Unterstützung des inhaftierten und verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna nahmen gestern 7.000 Personen teil, bevor der Protest in der Nähe der Präfektur Haute-Corse eskalierte.

    Laut der endgültigen Bilanz der Feuerwehr von Ajaccio wurden in Bastia am Sonntag, dem 13. März, nach einer weiteren Demonstration zur Unterstützung des im Gefängnis lebensgefährlich verletzten korsischen Nationalisten Yvan Colonna 60 Personen verletzt. Unter den Verletzten der Zusammenstöße zwischen Demonstranten auf der einen und Polizisten und Gendarmen auf der anderen Seite befanden sich 38 Angehörige der Ordnungskräfte und 22 Randalierer.

    Der Großteil der Verletzungen wurde durch das Werfen von Wurfgeschossen verursacht. Die Feuerwehr in Ajaccio stellte zahlreiche leichte Beinverletzungen fest, sowohl bei den Ordnungskräften als auch bei den Demonstranten. Ein Polizist wurde schwerer getroffen. Er erlitt einen offenen Bruch an der Hand.

    Feuer in den Räumlichkeiten des Finanzamts

    An der zunächst friedlichen Demonstration, die um 15 Uhr begann, beteiligten sich 7.000 Menschen, bevor die Situation in der Umgebung der Präfektur eskalierte, wie die Ordnungskräfte bestätigten. Rund 300 vermummte Personen warfen Molotowcocktails, Pflastersteine oder selbstgebastelte Bomben in Richtung der Polizeikräfte und der Präfektur.

    Die Zusammenstöße dauerten den ganzen Nachmittag über knapp sechs Stunden, wie ein vor Ort anwesender Journalist auf Franceinfo berichtete. Nachdem die Auseinandersetzungen vor der Präfektur begonnen hatten, setzten sie sich zwischen 18 und 22 Uhr an verschiedenen Orten in Bastia, am Hafen oder auch in der Nähe der Post fort. Den Demonstranten gelang es unter anderem, in das Gebäude des Finanzamts einzudringen und dort einen Brand zu entfachen. Zwei Stockwerke des Gebäudes wurden stark beschädigt.

  • Covid-19: Masken, Impfpass, Schule, 4. Dosis… was sich ab diesem Montag ändert

    Covid-19: Masken, Impfpass, Schule, 4. Dosis… was sich ab diesem Montag ändert

    Diesen Montag, dem 14. März, enden die meisten Gesundheitseinschränkungen in Frankreich.  Am 3. März kündigte Jean Castex die Aufhebung zahlreicher Einschränkungen für Montag, dem 14. März, an. Eine Zusammenfassung: Keine Maskenpflicht in Innenräumen Ab diesem Montag ist das Tragen einer Maske an und in den meisten Orten vorgeschrieben, wie Premierminister Jean Castex am 3. März bekannt gab. So entfällt die Pflicht, eine Maske zu tragen, wenn man Geschäfte, Behörden betritt oder zur Arbeit geht. Achtung: Die Maskenpflicht gilt weiterhin in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Langstrecken-Reisen (Bus, U-Bahn, Straßenbahn, Zug, Flugzeug usw.), „da es dort sehr eng zugeht“, wie Premierminister Jean Castex erklärte. Auch in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen wird die Maske weiterhin Pflicht sein.  Auch die Impfpflicht für Pflegekräfte bleibt bestehen. Ende des Impfpasses Dieser Montag markiert auch das Ende des Impfpasses. Freizeit- und Kulturstätten oder auch Bar-Restaur…

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  • Kraftstoff: Wie werden sich die Preise in den nächsten Tagen entwickeln?

    Kraftstoff: Wie werden sich die Preise in den nächsten Tagen entwickeln?

    Die Kraftstoffpreise sollen am Montag, dem 14. März, wieder sinken. Ab dem 1. April gilt überall und für alle ein staatlich subventionierter Rabatt von 15 Cent pro Liter.  Panik unter den Autofahrern Frankreichs. Die Preise für einen Liter Benzin lagen weit über 2 €, egal an welcher Tankstelle, in welcher Stadt oder für welche Art von Kraftstoff. Ein Liter Diesel zu 2,30 € oder gar 2,40 €, das hatte es noch nie gegeben. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent stieg am Dienstag, 8. März, auf 128,87 € und fiel am Freitag wieder auf 112,29 € zurück. Raffiniertes Öl – der Platts-Index in Rotterdam – schoss genauso in die Höhe wie Rohöl. Auch ein Grund für den Preisanstieg war die Angst vor einem Embargo russischer Ölexporte. In Frankreich kommt ein Viertel des importierten Dieselkraftstoffs aus Russland. Die Preise an den Zapfsäulen gingen jedoch im Laufe des Freitags, 11. März, wieder etwas zurück. Montag, 14. März: Senkung um bis zu 35 Cent erwartet Die Preise für Diesel sollen ab…

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  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron baut seinen Vorsprung in den Umfragen aus

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron baut seinen Vorsprung in den Umfragen aus

    Eine neue Ipsos-Umfrage von am Samstag, 12. März, 28 Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen, sieht Emmanuel Macron in der Wählergunst an erster Stelle, vor Marine Le Pen und Éric Zemmour. Die Präsidentschaftswahlen nähern sich. Der erste Wahlgang findet in 28 Tagen, am 10. April, statt. Laut einer aktuellen Umfrage von Ipsos Sopra-Steria, die am Samstag, dem 12. März veröffentlicht wurde, liegt Emmanuel Macron (30,5%) in der Wählergunst immer noch weit vorne und erreicht fast das Doppelte des Wertes der zweitplatzierten Marine Le Pen (16%). Auf den weiteren Plätzen folgen Éric Zemmour (13,5%), Jean-Luc Mélenchon (12%), Valérie Pécresse (11%) und Yannick Jadot (6%). Emmanuel Macron profitiert von der Ukraine-Krise. Marine Le Pen ist in einer günstigen Ausgangsposition für die zweite Runde, sie zeigt sich solide, auch wenn sie nicht wirklich eine gute Kampagne macht. …

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  • Frankreich: Regierung kündigt Preisnachlass von 15 Cent pro Liter Treibstoff an

    Frankreich: Regierung kündigt Preisnachlass von 15 Cent pro Liter Treibstoff an

    Angesichts des Anstiegs der Ölpreise, der durch die russische Invasion in der Ukraine noch beschleunigt wurde, kündigte der französische Premierminister Jean Castex am Samstag einen Rabatt an der Zapfsäule von 15 Cent pro Liter Treibstoff ab dem 1. April und für vier Monate an. Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise und weniger als einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen kündigte Premierminister Jean Castex einen „Rabatt an der Zapfsäule von 15 Cent pro Liter“ Kraftstoff ab dem 1. April und für vier Monate an. Die Maßnahme, die den Staat etwa zwei Milliarden Euro kosten wird, betrifft sowohl Haushalte als auch Unternehmen und wird „für alle Kraftstoffe gelten“, wie der Premierminister in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien erklärte. Die Preise für alle Kraftstoffe, insbesondere für Diesel, steigen seit über zwei Monaten in Frankreich, im übrigen Europa und anderswo kontinuierlich an. Das hat sie neben der Inflation im Allgemeinen zu einem der wichtigsten Themen im Wahlk…

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  • Covid-19-Impfung: Jean Castex kündigt vierte Dosis für über 80-Jährige an

    Covid-19-Impfung: Jean Castex kündigt vierte Dosis für über 80-Jährige an

    Der Premierminister schloss einen „Strategiewechsel“ angesichts des Wiederaufflammens der Epidemie aus. Die meisten Beschränkungen sollen am Montag, dem 14. März, aufgehoben werden. Jean Castex kündigte in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien, das am Samstag, dem 12. März veröffentlicht wurde, an, dass die vierte Dosis eines Impfstoffs gegen Covid-19 „den über 80-Jährigen, die ihre Auffrischungsdosis vor mehr als drei Monaten erhalten haben“, zugänglich gemacht werde. Angesichts des Wiederaufflammens der Epidemie empfahl der Premierminister außerdem „Personen, die aufgrund ihres Alters oder von Krankheiten anfällig sind, dringend, in geschlossenen Räumen und bei großen Menschenansammlungen weiterhin eine Maske zu tragen“. Jean Castex räumte zwar ein, dass es derzeit einen Wiederanstieg von Ansteckungen gebe, schloss jedoch eine „Änderung der Strategie“ aus. Die meisten Einschränkungen sollen nach wie vor am Montag, dem 14. März, aufgehoben werden. „Der wissenschaftliche Rat, den…

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron hat erneut mit Wladimir Putin gesprochen

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron hat erneut mit Wladimir Putin gesprochen

    Emmanuel Macron und Wladimir Putin haben am Samstag, dem 12. März, erneut miteinander telefoniert. Was weiss man über diesen 75-minütigen Austausch? Direkt aus dem Élysée-Palast berichtet die Journalistin Valérie Astruc für den Sender France 3 über die Einzelheiten. Am Samstag, dem 12. März, führte Emmanuel Macron erneut ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. „Der Élysée-Palast lässt mitteilen, dass das Gespräch offen und schwierig war. Emmanuel Macron hat versucht, Wladimir Putin mit seinen Widersprüchen zu konfrontieren“, berichtete die Journalistin Valérie Astruc aus dem Élysée-Palast. Im Laufe des Gesprächs behauptete der russische Präsident, dass er keine Zivilisten angreife, woraufhin Emmanuel Macron wohl entgegnete: „Das sind Lügen“. „Der Élysée-Palast stellt fest, dass der russische Präsident keinerlei Bereitschaft zeigt, den Konflikt zu beenden“, so die Journalistin weiter. Insgesamt handelte es sich um das sechste Telefongespräch zwischen den beid…

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  • Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Kraftstoffpreise: LKW-Proteste in den Departements Nord und Pas-de-Calais

    Etwa 70 Lkw fuhren Richtung Lille und verursachten kilometerlange Behinderungen auf der A25 und der A1. Zwei Protestaktionen begannen gegen 8 Uhr am Samstagmorgen und dauerten bis zum Nachmittag auf den Autobahnen A25 im Norden und der A1 im Pas-de-Calais. Zu den Aktionen hatte der Transportunternehmerverband France TPE aufgerufen. Die Trucker protestierten gegen die steigenden Kraftstoffpreise, berichtet France Bleu Nord. Etwa 70 Lastwagen fuhren aus verschiedenen Richtungen im Schneckentempo auf die Stadt Lille zu, was zu mehreren Kilometern Stau führte, bevor sie den Großmarkt in Lomme, einem Vorort von Lille, erreichten. „Wir verlieren schon Geld, wenn wir nur zur Arbeit fahren“, erklärte einer der Teilnehmer gegenüber France Bleu Nord. „Wenn es so weitergeht, werden wir bis Juni alle aufgeben müssen“. Diese beiden Schneckentempoaktionen sind ein Testlauf für eine landesweite Mobilisierung gewesen, die für nächste Woche geplant ist und deren Termin noch festgelegt werden soll. https://twitter.com/JeanSba92465217/status/1502721044867596290
  • Zehntausende demonstrieren in Frankreich für das Klima

    Zehntausende demonstrieren in Frankreich für das Klima

    Zehntausende Menschen haben am Samstag in ganz Frankreich protestiert, um im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im nächsten Monat mehr Aufmerksamkeit für die Klimakrise zu fordern.

    Die Klimakrise war Gegenstand von gerade mal 1,5 Prozent der Gesprächsthemen in der Medienberichterstattung im Wahlkampf vom 28. Februar bis zum 6. März, wie eine aktuelle Untersuchung von Nichtregierungsorganisationen für Klimagerechtigkeit ergab.

    Nach Angaben der Organisatoren nahmen gestern landesweit 80.000 Personen an Demonstrationen für das Klima teil, darunter 32.000 in Paris. Das Innenministerium zählte jedoch nur etwa 40.000 Teilnehmer, davon 11.000 in der Hauptstadt.

    Darüber hinaus schrieb das Réseau Action Climat in einem Tweet, dass für fast 94% der Franzosen der Klimawandel ein wichtiges Anliegen ist. Weiter heißt es: „Wir prangern diese Untätigkeit an… Wir können nicht weitere fünf Jahre warten“. Diese Zahl stammt aus einer kürzlich durchgeführten IPSOS-Umfrage, in der 47% der Befragten der Meinung waren, dass der Klimawandel eine Priorität sein sollte. Für 94% der Franzosen ist der Klimawandel ein „wichtiges Thema“.