Kategorie: Frankreich

  • Parlamentswahlen: Umfrage sieht Mélenchon und die Neue Volksunion als stärkste Opposition zu Macron

    Parlamentswahlen: Umfrage sieht Mélenchon und die Neue Volksunion als stärkste Opposition zu Macron

    In einer neuen Elabe-Umfrage für BFMTV und L’Express sehen die Franzosen Jean-Luc Mélenchon und die „Nouvelle union populaire, écologique et sociale“ (NUPES) als die stärkste Oppositionskraft gegen Emmanuel Macron, noch vor Marine Le Pen. Einigkeit macht stark. Die Franzosen scheinen diesem Sprichwort zuzustimmen. Tatsächlich wird die von Jean-Luc Mélenchon angeführte „Nouvelle union populaire, écologique et sociale“ (NUPES) als die stärkste Oppositionskraft angesehen, um Emmanuel Macron bei den nächsten Parlamentswahlen die Stirn zu bieten. In einer aktuellen Elabe-Umfrage für den Sender BFMTV und die Zeitschrift L’Express sehen 37% der Franzosen dieses neue Linksbündnis (LFI, EELV, PS, PCF) als gefährlichsten Gegenspieler für den kürzlich wiedergewählten Präsidenten an. Lesen Sie auch: Französische Linke einigt sich auf Bündnis im Kampf gegen Macron Marine Le Pen bei 33%. Jean-Luc Mélenchon ist seit dem Ende der Präsidentschaftswahlen weiter im Aufwind. Der Mann, der die Franzosen au…

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  • Französische Linke einigt sich auf Bündnis im Kampf gegen Macron

    Französische Linke einigt sich auf Bündnis im Kampf gegen Macron

    Frankreichs Mitte-Links-Parteien haben sich am Mittwoch auf ein Bündnis für die Parlamentswahlen im Juni geeinigt und streben ein starkes Ergebnis an, um die umstrittenen Reformpläne von Präsident Emmanuel Macron zu verhindern. Nachdem sich die Gespräche über die Nacht hinzogen und eine erste Frist am Dienstag verstrichen war, stellte sich die Sozialistische Partei (PS) zusammen mit den Grünen und der Kommunistischen Partei (PCF) hinter die linksgerichtete Bewegung La France Insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon, der bei den Präsidentschaftswahlen im April als dominierende Kraft auf der Linken hervorging. „Wir wollen in einer Mehrheit der Wahlkreise die Abgeordneten stellen, um Emmanuel Macron an seiner ungerechten und brutalen Politik zu hindern und die Rechtsextremen zu schlagen“, erklärten PS und LFI in einer gemeinsamen Erklärung. Das Bündnis muss am Donnerstag noch vom Vorstand der Sozialistischen Partei gebilligt werden. Personen, die der Parteiführung nahe stehen, warnen allerd…

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  • Die Regierung Castex bleibt bis mindestens 13. Mai im Amt

    Die Regierung Castex bleibt bis mindestens 13. Mai im Amt

    Die Regierung Castex werde mindestens bis zum 13. Mai „im Amt bleiben“, kündigte Gabriel Attal am Mittwoch, den 4. Mai, an. „Die Regierung Castex wird die erste fünfjährige Amtszeit von Emmanuel Macron, die erst am 13. Mai um Mitternacht endet, zu Ende bringen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch und gab damit die Worte des Staatschefs während der vorausgegangenen Sitzung des Ministerrats wieder. Das schließt somit auch die Ernennung eines neuen Regierungsteams bis zu diesem Datum aus und die Spekulationen über die Kandidaten für die Nachfolge von Jean Castex in der Matignon-Regierung werden noch andauern. „Die Regierung ist an der Arbeit, um zu handeln, die Franzosen zu schützen, alle notwendigen Entscheidungen zu treffen, und die Zeit für Einzelentscheidungen und Ernennungen ist nicht gekommen“, erklärte Gabriel Attal im Sinne von Emmanuel Macron. Die für Samstag geplante Zeremonie zur Amtseinführung von Emmanuel Macron sei noch nicht der Startschuss für die zweite Am…

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  • Werbung: Ende für die Prospekte in den Briefkästen?

    Werbung: Ende für die Prospekte in den Briefkästen?

    Fünfzehn französische Regionen werden eine neue Maßnahme zur Bekämpfung von unerwünschten Prospekten in Briefkästen einführen. Sie werden künftig verboten sein, es sei denn, man bringt einen „Oui Pub“-Aufkleber an seinem Briefkasten an.

    Sie verstopfen die Briefkästen oder landen direkt im Müll. Prospekte sind für viele Franzosen unerwünscht geworden. Einige Gemeinden und Regionen haben nun beschlossen, sie zu verbieten. Um weiterhin Papierwerbung zu erhalten, müssen man jetzt einen „Oui Pub“-Aufkleber an dem Briefkasten anbringen. Diese Maßnahme wird jetzt in 15 Regionen in Frankreich erprobt.

    Das ist zum Beispiel in Bordeaux der Fall. Eine Einwohnerin freut sich über die neue Maßnahme und erklärt, dass sie alle Werbung im Internet erhält. Ein anderer Bewohner von Bordeaux stellt vor allem die ökologische Komponente und eine Entscheidung gegen Verschwendung in den Vordergrund: „Wir werfen das Papier aus dem Fenster, das finde ich schade“, sagt er auf dem Sender France 2. 

  • Frankreich erwartet die erste Hitzeperiode des Jahres mit Temperaturen von bis zu 30 Grad

    Frankreich erwartet die erste Hitzeperiode des Jahres mit Temperaturen von bis zu 30 Grad

    Die französischen Meteorologen sagen für die kommende Woche die erste Hitzeperiode des Jahres voraus, wobei die Temperaturen in einigen Teilen des Landes auf bis zu 30 Grad ansteigen sollen.

    Météo France erwartet, dass das Wetter in der Woche ab dem 9. Mai in ganz Frankreich „wärmer und trockener als normal“ sein wird und „die erste anhaltende Hitzeperiode des Jahres“ eintreffen wird.

    Ab Montag wird für das ganze Land eine ordentliche Portion Sonne erwartet, mit Ausnahme von Nizza und Korsika, wo es im Laufe des Tages zu einigen vereinzelten Gewittern kommen kann.

    Für Dienstag ist wolkenloser Himmel angesagt, und die Temperaturen liegen überall in Frankreich über 20 °C, mit Ausnahme von Teilen der Bretagne und der Gegend um Biarritz. Am Mittwoch werden in Paris Temperaturen von bis zu 24 Grad erwartet.

    In der zweiten Wochenhälfte ist im größten Teil Südfrankreichs mit Temperaturen um 25°C zu rechnen, die am Freitag bis zu 30°C erreichen können.

  • Wie viel verdient ein*e Premierminister*in in Frankreich?

    Wie viel verdient ein*e Premierminister*in in Frankreich?

    Bisher hat der Präsident der Republik noch niemanden ausgewählt, um die neue Regierung zu führen. Am Gehalt kann die Zurückhaltung der Kandidaten oder Kandidatinnen jedoch nicht liegen. Nach enmde der Amtszeit des derzeitigen Premierministers Jean Castex sucht der Elysée-Palast nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Emmanuel Macron sucht nach einer Person, die „der sozialen Frage, der Umweltfrage und der Produktionsfrage verpflichtet“ ist, und hat sich bisher noch nicht geäussert. Der prestigeträchtige Posten ist jedoch nicht für jeden wirklich ein Traumjob und viele Wähler fragen sich, wie viel verdient ein Premierminister in Frankreich? Das Gehalt des künftigen Premierministers oder der künftigen Premierministerin wird bei etwa 15.000 Euro brutto pro Monat liegen, d. h. 12.700 Euro netto. Ein Gehalt, das fast identisch mit dem des Staatspräsidenten ist. Was die anderen Minister betrifft, liegt das Durchschnittsgehalt bei rund 10.000 Euro brutto pro Monat liegen. Staatssekretä…

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  • Aveyron: Ermittlungen nach rassistischen Beleidigungen gegen verschleierte Frauen

    Aveyron: Ermittlungen nach rassistischen Beleidigungen gegen verschleierte Frauen

    Eine Frau, die sich als Polizistin ausgab, griff zwei verschleierte Frauen in Onet-le-Château an und beleidigte sie rassistisch. Die Szene wurde gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet.

    Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem am Montag, 2. Mai, in Onet-le-Château im Département Aveyron verschleierte Frauen rassistisch angegriffen wurden, wie France Bleu Occitanie und France 3 Occitanie am Dienstag, 3. Mai, berichten. Die Beleidigungen wurden von einer Frau ausgesprochen, die sich als Polizeiinspektorin ausgab. Die Präfektur des Departements Aveyron, kündigt ebenfalls in einer Erklärung am Dienstag an, eine Klage wegen Amtsanmassung einzureichen.

    Die Ermittlungen wurden nach der Verbreitung eines Videos in sozialen Netzwerken eingeleitet, das eine Frau zeigt, die sich zwei verschleierten Frauen und einer dritten Person, die die Szene gerade filmt, nähert. Sie sagt zu ihnen: „Schämt ihr euch nicht? Du trägst den Hidschab und tanzt so, du machst TikTok Videos? Du kannst mich filmen, ich bin Polizeiinspektorin. Die Polizei kommt, um euch zu delogieren. Wir wollen keine Bougnouls und Nigger“.

    Die verschleierten Frauen fordern sie lachend auf, das Gesagte zu wiederholen, was die Angreiferin dann auch tut.

    Die Opfer sollen Anzeige erstatten.
    Die nationale Polizei erklärt, dass „die Urheberin dieser Beleidigungen entgegen ihrer Behauptung nicht der Polizei angehört“. Sie fordert „die von diesen Äußerungen betroffenen Personen auf, sich, wenn sie es wünschen, an die Polizeidienststelle in der Nähe ihres Wohnortes zu wenden, um eine Anzeige zu erstatten“.

    Nach Informationen von France Bleu Occitanie haben die beiden Opfer des rassistischen Angriffs am Dienstag tatsächlich Klage eingereicht. Die Organisation SOS Racisme teilte auf Twitter mit, dass sie ihre Rechtsabteilung zur Verfügung stellt, um ihnen zu helfen.

  • Frauenmord: 36-jähriger Mann tötet 32-jährige Lebensgefährtin mit mehreren Schüssen

    Frauenmord: 36-jähriger Mann tötet 32-jährige Lebensgefährtin mit mehreren Schüssen

    Ein Mann steht am Mittwochmorgen in Gratentour, einer Gemeinde nördlich von Toulouse, unter dem Verdacht, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Er soll sie mit einem Gewehr erschossen haben.

    Eine 32-jährige Frau wurde am Mittwochmorgen in Gratentour, nördlich von Toulouse, Opfer eines Feminizids.

    Gegen 2.30 Uhr rief ein 36-jähriger Mann bei der Gendarmerie an, um den Mord an seiner Lebensgefährtin zu melden. Als die Gendarmen und die Feuerwehrsanitäter in dem Haus eintrafen, stellten sie fest, dass auf das Opfer mindestens zwei Mal mit einer Schusswaffe gefeuert worden war. Die Rettungskräfte konnten die junge Frau nicht wiederbeleben.

    Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin eine Untersuchung wegen Mordes ein.
    Die Gendarmerie nahm den jungen Mann sofort in Polizeigewahrsam. Nach ersten Zeugenaussagen scheint es, dass mitten in der Nacht ein Streit ausgebrochen ist. Der Lebensgefährte des Opfers soll daraufhin zu einem Gewehr gegriffen haben und mehrmals geschossen haben.

    Einige Anwohner beschreiben die beiden als ein sehr diskretes Paar, das bis dahin keine Probleme hatte. Auch der Justiz waren sie bisher unbekannt.

  • Warum die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich seit einigen Tagen wieder steigen

    Warum die Preise an den Zapfsäulen in Frankreich seit einigen Tagen wieder steigen

    Die Preise an den Zapfsäulen für Diesel und Bleifrei sind seit einigen Tagen gestiegen und nähern sich wieder der 2-Euro-Marke pro Liter oder überschreiten diese sogar. Warum kommt es zu diesem erneuten Anstieg?

    Trotz des von der Regierung beschlossenen Kraftstoffrabatts von 18 Cent pro Liter nähern sich die Preise wieder der 2-Euro-Marke und überschreiten sie manchmal sogar, insbesondere bei Dieselkraftstoff. Die durchschnittlichen Preise in Frankreich, die am Dienstag, dem 3. Mai von der Website carbu.com veröffenmtlicht wurden, lagen bei 1,935 € pro Liter Diesel, 1,912 € für bleifrei 98 und 1,814 € für bleifrei 95.

    Seit einer Woche sind die Kraftstoffpreise erneut um etwa 6 Cent pro Liter gestiegen. Seit einem Monat, als der Treibstoffrabatt der Regierung von 18 Cent in Kraft trat, ist der Liter Diesel um 8 Cent pro Liter gestiegen, Bleifrei 95 um 5 Cent und Bleifrei 98 um 4 Cent.

    Warum aber steigen die Preise seit einigen Tagen wieder an? „Die Nachfrage steigt mit dem Wirtschaftswachstum und das Angebot hat etwas Mühe, mitzuhalten, da die Förderländer ihre Produktion nicht erhöhen. Und auf den Märkten sorgt die Unsicherheit für Spekulationen mit opportunistischem Verhalten“, wird Jacques Percebois, emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Montpellier und Energiespezialist von der Zeitung La DEPECHE zitiert. Ausserdem importiert Frankreich immer noch ein Viertel des Dieselkraftstoffs aus Russland. Ein wichtiger Kraftstoff, der hier immer noch 75% aller Verkäufe an den Zapfsäulen ausmacht.

    Vor dem Hintergrund eines europäischen Embargos für russisches Öl, dasn sich noch diese Woche konkretisieren könnte, werden sich die Mitgliedsländer der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Donnerstag, den 5. Mai, treffen, um über eine Ausweitung ihrer Produktion zu entscheiden. In den Monaten April, März und Februar stieg das Angebot um 400.000 Barrel pro Tag. Ein offensichtlich zu geringes Volumen.

    Um den Autofahrern unter die Arme zu greifen, gilt der Treibstoffrabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff bis zum 31. Juli. Géant Casino und die Casino-Supermärkte bieten jeden Freitag und Samstag ein besonderes Rabattangebot für 0,85 € pro Liter in Form eines Einkaufsgutscheins, der ab einem Einkaufswert von 100 Euro in den Casino-Supermärkten eingelöst werden kann. TotalEnergies bietet an seinen Tankstellen bis zum 15. Mai einen zusätzlichen Rabatt von 10 Cent pro Liter an. Dieses Angebot soll in diesem Sommer auch an den Autobahntankstellen von Total umgesetzt werden.

    Alle europäischen Länder sind mit demselben Preisanstieg konfrontiert. In Spanien gilt bis zum 30. Juni eine Treibstoffbeihilfe von 20 Cent pro Liter. In Italien wurde die Beihilfe von 30 Cent gerade bis zum 8. Juli verlängert.

  • Hauts-de-Seine: Drei tote Babys im Keller eines alten Hauses gefunden

    Hauts-de-Seine: Drei tote Babys im Keller eines alten Hauses gefunden

    Die drei Leichen wurden im Rahmen einer Nachlassverwaltung am Dienstag in einem seit Jahren leerstehenden Wohnhaus in der Gemeinde Ville-d’Avray entdeckt, wie Franceinfo meldet.

    Drei Babys wurden am Dienstag, dem 3. Mai, tot in einem Keller in der Gemeinde Ville-d’Avray im Departement Hauts-de-Seine gefunden. Dies erfuhr Franceinfo von der Staatsanwaltschaft in Nanterre und bestätigte damit eine Meldung von BFMTV, TF1 und LCI.

    Die Leichen wurden bei der Säuberung im ehemaligen Haus eines Gynäkologen entdeckt, der im November 2015 gestorben war. Sie waren in einer Flüssigkeit in drei Gefässen aufbewahrt worden, wie France Télévisions unter Berufung auf mehrere Quellen meldet. Zwei der drei kleinen Körper waren mumifiziert, der dritte befindet sich in einem guten Erhaltungszustand.

    Suche nach den Todesursachen
    Die Baby-Leichen wurden in das gerichtsmedizinische Institut in Garches überführt, wo die Gerichtsmedizin feststellen muss, ob es sich um bereits geborene Babys oder Föten handelt und wie lange sie sich schon in diesem Keller befanden.

    Es wurde eine Untersuchung zur „Ermittlung der Todesursache“ eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt die näheren Umstände.