Kategorie: Frankreich

  • Ukraine-Krieg: Russland nun offiziell aus dem Europarat ausgeschlossen

    Ukraine-Krieg: Russland nun offiziell aus dem Europarat ausgeschlossen

    Der Europarat, der Garant für Rechtsstaatlichkeit auf dem Kontinent, schloss Russland am Mittwoch offiziell wegen seines Krieges gegen die Ukraine aus. Der Ausschluss wurde am Mittwochmorgen während einer „außerordentlichen Sitzung“ des Ministerkomitees, dem Exekutivorgan des Europarats, beschlossen. Eeinen Tag nachdem die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) eine  entsprechende Abstimmung durchgeführt hatte. Diese hatte sich für den Ausschluss Russlands ausgesprochen. Wenige Stunden vor der Abstimmung hatte Moskau offiziell angekündigt, dass es den Europarat, dem es 1996 beigetreten war, verlassen wolle. Seit dem 25. Februar, dem Tag nach dem Einmarsch in der Ukraine, war die russische Mitgliedschaft ohnehin schon suspendiert. Der Rat „hat im Rahmen des nach Artikel 8 der Satzung des Europarats eingeleiteten Verfahrens beschlossen, dass die Russische Föderation ihre Mitgliedschaft im Rat (…) mit dem heutigen Tag, 26 Jahre nach ihrem Beitritt, verliert“, so die kurze E…

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  • Ukraine: Jean Castex stellt „Resilienzplan“ zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Krieges vor

    Ukraine: Jean Castex stellt „Resilienzplan“ zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Krieges vor

    Dieser Plan soll Unternehmen helfen, die von einem Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise besonders stark betroffen sind. Der Premierminister erklärte, dass es sich ein Maßnahmenpaket hendelt, das den Unternehmen und Branchen gewidmet ist, die am stärksten von dem Konflikt in der Ukraine betroffen und dem damit verbundenen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Premierminister Jean Castex stellte am Mittwoch, 16. März, den von Emmanuel Macron versprochenen „Resilienzplan“ vor, mit dem die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts gemildert werden sollen. Dabei sollen mehrere Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Der bereits vor einigen Tagen angekündigte Rabatt von 15 Cent pro Liter Kraftstoff wird auf Erdgas für Fahrzeuge und Flüssiggas (LPG) ausgeweitet, kündigte Jean Castex am Mittwoch an. Er fordert die Kraftstoff-Handelsketten auf, über diesen Rabatt hinaus, ihre Preise zu senken. Castex kündigte an, dass Total sich dazu bereits verpflichtet habe. Jean Castex kündigt eine …

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  • Treibstoffpreise: Die Fischer bleiben im Hafen

    Treibstoffpreise: Die Fischer bleiben im Hafen

    Auch unter den Fischern wächst die Wut über die steigenden Dieselpreise. Einige Fischer sind nun sogar gezwungen, im Hafen zu bleiben, da der Kraftstoff für sie zu teuer geworden ist.

    Trawler liegen in Grau-du-Roi (Gard) am Kai. Okzitanische Fischer fahren nicht mehr aus und ein Kapitän hat nachgerechnet: Obwohl der Treibstoff steuerfrei ist, hat sich der Preis verdoppelt. Bei 5.000 Euro für Diesel pro Tag lohnt es sich nicht mehr, auch wenn der Fischfang gut ist. Auch auf der Atlantikseite, im Hafen von La Cotinière (Charente-Maritime) bleiben Fischtrawler am Kai. Die Fischer schränken ihre Tätigkeit ein.

    Sie fürchten um die Zukunft ihres Berufs.
    Indem er nur ein Netz statt zwei ins Wasser lässt, hofft Eric Redon, seine Rechnung um 8.000 Euro pro Woche zu senken, doch er macht sich Sorgen um seine Seeleute, die ebenfalls unter den steigenden Preisen leiden. „Je teurer der Diesel, desto weniger bleibt auf der Lohnliste“, fasst der Matrose Grégory Fesseau gegenüber France 2 zusammen. Die Fischer fürchten sogar um die Zukunft ihres Berufs. Sie warten auf die Ankündigungen der Regierung: Am Mittwochnachmittag, 16. März, sollen Unterstützungsmaßnahmen bekannt gegeben werden.

  • Olivier Véran über die Lockerungen: „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen“

    Olivier Véran über die Lockerungen: „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen“

    Trotz der Zunahme der Covid-19-Epidemie in Frankreich bekräftigte der Gesundheitsminister, dass die Regierung „die richtige Entscheidung“ getroffen habe, indem sie die meisten Gesundheitseinschränkungen aufgehoben habe.

    Frankreich hat sich am Montag fast aller Gesundheitseinschränkungen entledigt, obwohl ein erneuter epidemischer Aufschwung festgestellt wurde. Olivier Véran äußerte sich am Mittwoch im Gespräch mit France Info zu diesem Thema. Der Gesundheitsminister bekräftigte, dass die Aufhebung der Maßnahmen „eine gute Entscheidung“ gewesen sei, warnte aber gleichzeitig vor einem Anstieg der Fälle in den kommenden Tagen.

    Lesen Sie auch: Covid-19: Zunahme der Ansteckungen und vierte Dosis – Stellungnahme des Wissenschaftsrates

    „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Natürlich können wir weiterhin die Maske tragen, wenn wir uns in geschlossenen Räumen aufhalten, niemand ist gezwungen, sie nicht zu tragen. Wir ermutigen alle anfälligen Personen, sich weiterhin zu schützen und wachsam zu sein“, sagte der Minister am Mittwochmorgen auf Franceinfo. „Tatsächlich werden die Zahlen bis Ende März ansteigen, wir könnten die 120.000, 150.000 Ansteckungen pro Tag erreichen, und dann erwarten wir einen Rückgang“, sagte Véran.

    Am Vortag hatte der Wissenschaftsrat gewarnt: „Die Epidemie ist nicht vorbei“. Das Gremium gab Erklärungen für den epidemiologischen Aufschwung, der das Land derzeit heimsucht.

  • Präsidentschaftswahlen: Jean-Luc Mélenchon für seine Stellungnahmen zu Russland kritisiert

    Präsidentschaftswahlen: Jean-Luc Mélenchon für seine Stellungnahmen zu Russland kritisiert

    Jean-Luc Mélenchon ist wegen seiner früheren, manchmal sehr milden Stellungnahmen gegenüber Wladimir Putin Zielscheibe der Kritik geworden. Sein Umfeld spielt die Auswirkungen der Polemik herunter. Für das Wahlkampfteam der „Insoumis“ gibt es keine Debatte: Jean-Luc Melenchon ist in erster Linie der Kandidat des Friedens. Seine als pro-Putin bewerteten Äusserungen seien aus dem Zusammenhang gerissen. Jean-Luc Mélenchon war in der Vergangenheit oft zumindest zweideutig. So sagte er 2016, Putin werde in Syrien „das Problem lösen“, oder im Dezember letzten Jahres, „Russland ist kein Feind, sondern ein Partner“ – und das sind nur zwei Beispiele un einer Reihe ähnlicher Äusserungen. Seine Zweideutigkeiten, seine mögliche Blindheit gegenüber Pution drängen Jean-Luc Mélenchon in die derzeit nicht sehr komfortable Ecke der Freunde Russlands. Von der linken Seite wird er von Anne Hidalgo und Yannick Jadot nun schwer angegriffen. Einige seine Anhänger wollen allerdings glauben, dass diese Angrif…

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  • Ukraine-Krieg: Irisch-französischer Fox-News Journalist Pierre Zakrzewski am Dienstag getötet

    Ukraine-Krieg: Irisch-französischer Fox-News Journalist Pierre Zakrzewski am Dienstag getötet

    Er ist der fünfte Journalist, der seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine getötet wurde. Pierre Zakrzewski, ein französisch-irischer Kameramann des US-amerikanischen Senders Fox News, starb am Montag, ebenso wie seine ukrainische Kollegin Oleksandra Kuvshynova.

    Der amerikanische Fernsehsender Fox News meldete gestern den Tod von zwei Journalisten: Pierre Zakrzewski, ein französisch-irischer Kameramann, und Oleksandra Kuvshynova, eine ukrainische Beraterin, starben am Montag in Horenka, nordwestlich von Kiew. Die Geschäftsführerin von Fox News Media Suzanne Scott meldete: „Ihr Fahrzeug wurde beschossen“. Der britische Reporter Benjamin Hall, der bei dem Angriff anwesend war, wurde ebenfalls verletzt.

    Pierre Zakrzewski hatte sich seit Februar in der Ukraine aufgehalten. Laut Le Parisien ist der 55-jährige Journalist, Sohn einer französischen Mutter und eines polnischen Vaters, in Irland aufgewachsen, lebte aber in London. Er berichtete seit über 30 Jahren über die meisten gewalttätigen Konflikte in der Welt. Kollegen zufolge hatte er immer eine Verbindung zu Frankreich behalten und traf regelmässig einen Teil seiner Familie im Département Loiret.

    „Er war ein warmherziger Abenteurer, der schöne Begegnungen provozierte, er war sehr bescheiden und menschlich und hatte im Laufe der Jahre nichts von seiner Sensibilität verloren“, sagte ein Familienmitglied gegenüber der Agentur AFP. „Er hat nicht nur gefilmt, sondern sich auch in den Dienst der anderen gestellt. Erst letzte Woche hatte er in Kiew geholfen, ein Neugeborenes, das nach einem Bombenangriff gefunden worden war, in Sicherheit zu bringen“. Der Familienangehörige  fügt hinzu und betonte, dass Pierre Zakrzewski „in 6.000 Metern Höhe genauso arbeiten konnte, wie in der Hitze Afrikas“, und dass er „Zeuge aller Konflikte in Afghanistan gewesen war, vom Aufstand der Mudschaheddin gegen die russische Armee bis zur Rückkehr der Taliban“.

    Ein „selbstloser, mutiger und leidenschaftlicher“ Mann, twitterte der Fox-News-Reporter Trey Yingst, der mit ihm in der Ukraine arbeitete.

    Pierre Zakrzewski war im Dezember von Fox News ausgezeichnet worden, weil er „eine Schlüsselrolle bei der Evakuierung unserer afghanischen freien Mitarbeiter und ihrer Familien nach dem Rückzug der Amerikaner aus dem Land gespielt hatte“, wie Suzanne Scott betonte.

    Fünf getötete Journalisten seit Beginn der russischen Invasion
    Seit dem 24. Februar, dem Tag, an dem die russische Invasion in der Ukraine begann, wurden fünf Journalisten getötet, darunter zwei Ausländer. Der US-Amerikaner Brent Renaud wurde am Sonntag in einem nordwestlichen Vorort von Kiew erschossen. Neben Oleksandra Kuvshynova kamen in den vergangenen Tagen der ukrainische Journalist Evgenij Sakun bei der Bombardierung des Fernsehturms in Kiew und sein Kollege Viktor Doudar kam bei Kämpfen in der Nähe von Mykolajiw im Süden des Landes ums Leben, so die ukrainischen Behörden, die auch über 30 Verletzte unter den Pressevertretern, die über den Konflikt berichten, melden.

    Die 24-jährige Oleksandra „Sasha“ Kuvshynova war als Beraterin für Fox News tätig. „Sie half unseren Teams, sich in der Stadt zu bewegen, Informationen zu sammeln und mit Quellen zu sprechen“, erklärte Suzanne Scott. Eine Journalistin mit „Talent“, die „gute Quellen und Witz“ hatte, lobte Trey Yingst auf Twitter.

    Von links nach rechts: Pierre Zakrzewski (+), Trey Yingst und Oleksandra „Sasha“ Kuvshynova (+).
  • Die französische Regierung wird Autonomie Korsikas in Betracht ziehen

    Die französische Regierung wird Autonomie Korsikas in Betracht ziehen

    Innenminister Gérald Darmanin sagte der Zeitung Corse Matin, dass die französische Regierung „bereit sei, bis zur Autonomie“ Korsikas zu gehen. Als Voraussetzung dafür nannte er ein Ende der Gewalt, die die Insel seit zwei Wochen erschüttert. Die französische Regierung ist bereit, eine Form der Autonomie für Korsika in Betracht zu ziehen. Dies sagte Innenminister Gérald Darmanin in einem Interview, dessen Auszüge am Dienstag, 15. März, auf der Website von Corse Matin veröffentlicht wurden, kurz vor seiner Ankunft auf der Insel, die seit zwei Wochen von gewalttätigen Auseinandersetzungen erschüttert wird. Lesen Sie auch: Bastia: 60 Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften Es ist das erste Mal, dass ein Vertreter der französischen Regierung die Tür zu der langjährigen Forderung der korsischen Nationalisten einen Spalt breit geöffnet hat. Paris sei „bereit, bis zur Autonomie zu gehen. Danach stellt sich die Frage, wie diese Autonomie aussieht. Darüber müssen …

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  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macrons erste Wahlkampfveranstaltung am 2. April in Paris

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macrons erste Wahlkampfveranstaltung am 2. April in Paris

    Die erste Wahlkampfveranstaltung wird also nur etwas mehr als eine Woche vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen stattfinden. Emmanuel Macron wird sein erstes Wahlkampfmeeting am 2. April in Paris abhalten. Dies meldet Franceinfo unter Berufung auf das Umfeld des Präsidenten/Kandidaten und bestätigte damit Informationen von Le Parisien, RTL und Cnews. Die Kundgebung wird somit nur etwas mehr als eine Woche vor der ersten Runde dieser Präsidentschaftswahlen stattfinden, deren Wahlkampf durch den Konflikt in der Ukraine erheblich gestört wird. Emmanuel Macron, der durch den Krieg in der Ukraine und seine Funktion als amtierender EU-Ratspräsident gebunden ist, hat bislang noch an keiner Wahlkampfveranstaltung persönlich teilgenommen. In Marseille ließ er sich von Gabriel Attal und Innenminister Gérald Darmanin vertreten. Eine Pressekonferenz am 17. März Der Präsidentschaftskandidat will außerdem sein Wahlprogramm am Donnerstagnachmittag, dem 17. März, im Rahmen einer Pressekonfere…

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  • Covid-19: Zunahme der Ansteckungen und vierte Dosis – Stellungnahme des Wissenschaftsrates

    Covid-19: Zunahme der Ansteckungen und vierte Dosis – Stellungnahme des Wissenschaftsrates

    Der Wissenschaftsrat veröffentlichte am Dienstag eine Stellungnahme zu dem epidemiologischen Geschehen, das derzeit in Frankreich herrscht. Das Gremium versucht den erneuten Anstieg der Ansteckungen zu erklären. Der Wissenschaftsrat warnt: „Die Epidemie ist noch nicht vorbei“. In einer Mitteilung, die der Presse am Dienstag, 15. März, zugesandt wurde, gibt das Gremium und sein Vorsitzender Jean-François Delfraissy einige Erklärungen zum epidemiologischen Aufschwung ab, der derzeit Frankreich heimsucht. Auch Empfehlungen zur Impfpolitik werden abgegeben. Wie ist die gesundheitliche Lage in Frankreich? Den Zahlen des wissenschaftlichen Rates zufolge gibt es in Frankreich jeden Tag durchschnittlich fast 66.000 neue Ansteckungen mit Covid-19: eine Zahl, die in nur einer Woche um 20% gestiegen ist. Das Land zählt außerdem fast 21.000 Patienten, die wegen Covid-19 in einem Krankenhaus behandelt werden. Lesen Sie auch: Covid-19: “Wir sehen derzeit eine Zunahme in Frankreich” warnt Olivier Vé…

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  • Emmanuel Macron will der russischen TV-Journalistin Marina Ovsiannikova Asyl gewähren

    Emmanuel Macron will der russischen TV-Journalistin Marina Ovsiannikova Asyl gewähren

    Der Präsident der Republik besuchte am Dienstag das Zentrum für ukrainische Flüchtlinge in La Pommeraye (Maine-et-Loire). „Wir werden diplomatische Schritte einleiten, um ihr Schutz zu bieten, entweder in der Botschaft oder auch asylrechtlichen Schutz“. Der Präsident und Kandidat Emmanuel Macron kündigte an, dass Frankreich der russischen Journalistin Marina Ovsiannikova, die am Dienstag festgenommen wurde, nachdem sie während einer Nachrichtensendung ein Schild hochgehalten hatte, auf dem die Invasion der Ukraine angeprangert wurde, Asyl anbieten werde. Er sagte auch, dass er Wladimir Putin bei dem nächsten Gespräch „diese Lösung vorschlagen“ wolle. „Ich möchte allen Menschen danken, die in Frankreich heute daran arbeiten, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen“, sagte Emmanuel Macron. „Diese Frauen und Männer fliehen quer durch Europa und ich weiß, dass es unsere Pflicht ist, sie unter den bestmöglichen Bedingungen aufzunehmen und zu schützen“, fügte er hinzu. Frankreich in der Lage…

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