Kategorie: Frankreich

  • Zu wenig Wasser in der Rhône: EDF muss Leistung eines Atomreaktors drosseln

    Zu wenig Wasser in der Rhône: EDF muss Leistung eines Atomreaktors drosseln

    Der französische Energieversorger traf die Entscheidung, um die Temperatur des Flusses wegen der derzeitigen Dürre nicht stärker zu erhöhen.

    Dies ist eine der Folgen der anhaltenden Dürre in Frankreich. Die EDF gab am Montag, dem 6. Juni, bekannt, dass sie die Produktion in einem der Atomreaktoren ihres Kraftwerks in Saint-Alban (Isère) aufgrund eines zu geringen Wasserstands der Rhône drosseln musste. Die Leistung eines der beiden 1300-MW-Reaktoren des Kraftwerks wurde am Samstag „fünf Stunden lang“ auf 260 MW gesenkt und „punktuelle Absenkungen (…) wurden auch am Sonntag und Montag für einige Stunden durchgeführt“, wie die Pressestelle des Unternehmens der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Die Entscheidung wurde getroffen, um „die Vorschriften für Wärmeeinleitungen aufgrund des niedrigen Wasserstands der Rhône einzuhalten“. Atomreaktoren pumpen zu Kühlzwecken Wasser aus Flüssen oder Meeren und leiten erwärmtes Wasser ab, wobei die Ableitungen Temperaturgrenzen unterliegen, um die biologische Gesundheit der Gewässer zu erhalten.

    Laut Meteo France droht Frankreich derzeit eine schwere Dürre, nach einem besonders warmen und trockenen Frühjahr wird wahrscheinlich ein ebenfalls warmer und trockener Sommer erwartet. 

    Anfang Mai war eine ähnliche Leistungsabsenkung für einige Stunden an einem Reaktor des Kraftwerks Blayais (Gironde) am Ufer der Garonne vorgenommen worden. Es kam schon früher vor, dass die EDF die Leistung ihrer Reaktoren reduzieren musste – oder sie sogar abschaltete -, um die maximale Temperatur der Flüsse nicht zu überschreiten. Bisher wurden diese Maßnahmen normalerweise aber erst bei sommerlichen Hitzewellen notwendig…

  • Auf dem Mont-Saint-Michel tauchen die Besucher ins Mittelalter ein

    Auf dem Mont-Saint-Michel tauchen die Besucher ins Mittelalter ein

    Um neues Publikum anzuziehen, bietet der berühmte Mont-Saint-Michel jetzt eine Reise durch die Jahrhunderte an.

    Das Smartphone in der einen Hand, die Kopfhörer in den Ohren, lauschen zwei hochkonzentrierte Touristinnen den Geheimnissen des Mont-Saint-Michel. Ein Spaziergang durch die Gassen, die Abtei, die Stadtmauern und die Türme des Monuments, wobei im Hintergrund die Geschichte des berühmten Ortes zu hören ist. Um des Erlebnis wirklicher erscheinen zu lassen, wird die Geschichte von Schauspielern erzählt. „Das ist nett, aber auch lehrreich“, sagt eine junge Touristin gegenüber Franceinfo. Beim Klang von Spitzhacken erfährt der Besucher von den technischen Herausforderungen beim Bau des Mont-Saint-Michel, als Mauern und Gewölbe hochgezogen wurden. Er erlebt die Schlachten des Hundertjährigen Krieges, in dem der Mont-Saint-Michel den Engländern Widerstand leistete. Ganz als als wäre er selbst dabei gewesen. Das lebendige Eintauchen in die Geschichte wird durch eine App ermöglicht, die Touristen und Besucher auf das eigene Handy herunterladen können. Geboten werden 21 Episoden, die sich über fast zwei Stunden erstrecken. Die Geschichten wurden auf der Grundlage von Fakten erstellt, die von Historikern streng überprüft wurden.

    Mit dieser neuen ungewöhnlichen Besichtigung des Mont-Saint-Michel, die von dem Start-up-Unternehmen Talaria-XR entwickelt wurde, hofft das Fremdenverkehrsamt, mehr Besucher anzulocken. „Es ermöglicht uns, ein neues Publikum zu erreichen, Familien mit Teenagern zum Beispiel, die nicht gerne einem Fremdenführer folgen. Auf jeden Fall kann es Lust darauf machen, etwas mehr zu erfahren“, erklärt Direktor Hervé Bierjon. Auch Interessierte, die nicht vor Ort sind, können sich die Episoden in der App ansehen. Ein Zugang zur Kultur, der jedoch auch seinen Preis hat: 5 Euro 99.

  • Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Diese Szene hat in den sozialen Netzwerken für einen Aufschrei gesorgt: Ein Angestellter von Disneyland Paris unterbricht einen Heiratsantrag vor dem Schloss des Parks. Einige loben den gesunden Menschenverstand des Angestellten, während andere sich darüber empören, dass der romantische Moment ruiniert wurde.

    Ein Heiratsantrag im Disneyland? Das wünschen sich viele Paare… Am Freitag, dem 3. Juni, wollte ein Amerikaner, der das Disneyland Paris besuchte, seiner Freundin im Park einen besonders originellen Heiratsantrag machen. Abgesehen von einer Ablehnung seitens der Angebeteten konnte für den jungen Mann eigentlich nichts schiefgehen, zumindest theoretisch. Kaum hatte der Verliebte sich niedergelassen, um seiner künftigen besseren Hälfte den Ring zu überreichen, erschien ein Parkmitarbeiter und unterbrach den magischen Moment.

    Geziert mit den traditionellen Mickey-Mouse-Ohren, dem Symbol des Parks, forderte der Angestellte das junge Paar auf, diesen besonderen Moment gefälligst etwas weiter weg und an anderer Stelle zu erleben.

    Wie auf dem Video zu sehen ist, greift sich der Angestellte den Ring genau in dem Moment, in dem man die Menge applaudieren hört. Mit einer Armbewegung fordert er das Paar auf, von der Bühne herunterzukommen, auf der es sich befand: „Es ist toll, aber dort wird es noch besser sein“, sagt er zu ihnen.

    In der Tat befanden sich auf der Bühne pyrotechnische Gegenstände, die jederzeit gezündet werden konnten. Das Einschreiten des eifrigen Mitarbeiters mag zwar den Heiratsantrag ruiniert haben, aber es rettete dem Paar möglicherweise auch Gesundheit oder Leben.

    Das Video löste in den sozialen Netzwerken eine starke Kontroverse aus: Die einen beklagten einen „ruinierten“ Moment, die anderen meinten, der Angestellte habe „nur seinen Job“ gemacht.

    https://twitter.com/Mediavenir/status/1533403621995552768

    Disneyland entschuldigt sich
    Die Zeitung Newsweek berichtet, dass sich der Park nach dem Vorfall entschuldigt hat. „Wir bedauern die Art und Weise, wie das Ganze gehandhabt wurde“, sagte ein Sprecher von Disneyland. „Wir haben uns bei dem betroffenen Paar entschuldigt und angeboten, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen“.

    Disneyland bietet übrigens Hilfe, um einen Heiratsantrag auf die richtige Art und Weise zu machen. Der Service „Disney’s Fairy Tale Weddings“ verspricht, einen gelungen und romantischen Heiratsantrag von A bis Z zu betreuen.

  • Unwetter: Hagel verursachte schwere Schäden in den französischen Weinbergen

    Unwetter: Hagel verursachte schwere Schäden in den französischen Weinbergen

    Landwirte und Weinbauern erlitten große Verluste durch die verheerenden Gewitter, die am Pfingstwochenende über Frankreich hinwegzogen.

    Von der Vienne über die Gironde bis hin zum Puy-de-Dôme richtete der Hagel schwere Schäden an. Am Wochenende von Samstag, dem 4. Juni, bis Sonntag, dem 5. Juni, gingen heftige Gewitter über weite Regionen Frankreichs nieder. In der Nähe von Bordeaux (Gironde) musste Sébastien Sarthe feststellen, dass ein großer Teil seiner Ernte in diesem Jahr gefährdet war. Er hofft, schnell entschädigt zu werden.

    Nur einer von drei Weinbauern ist versichert
    Derzeit ist nur jeder dritte Winzer versichert. Für diejenigen, die nicht versichert sind, gibt es nur den Staat, der sie entschädigen könnte. Die Landwirte und Weinbauern hoffen, durch die Versicherungsreform 2023 besser entschädigt zu werden. Bei Verlusten bis zu 20% wäre dann alles von den Landwirten selbst zu tragen. Bis zu 50% müssten die Versicherungen die Entschädigungen auszahlen. Darüber hinaus würde die nationale Solidarität und der Staat einspringen.

  • „FR-Alert“: Neues System soll Bewohner Frankreichs bei Katastrophen warnen

    „FR-Alert“: Neues System soll Bewohner Frankreichs bei Katastrophen warnen

    Dieses neue System, das Ende Juni vollständig eingerichtet sein soll, ermöglicht es den Behörden, bei einem Vorfall alle Personen in einem bestimmten Gebiet zu alarmieren, ohne dass eine App oder ein SMS-Versand erforderlich ist. In Frankreich gibt es bald mobile Warnungen bei allgemeinen Gefahrensituationen. Während der heftigen Gewitterstürme, die in der Nacht von Samstag, dem 4. Juni, auf Sonntag, den 5. Juni, ein Todesopfer forderten, warnten die französischen Behörden hauptsächlich über soziale Netzwerke. In Zukunft könnten die Bewohner Frankreichs eine Benachrichtigung auf ihr Handy erhalten. Frankreich hat mit der Einführung des Systems „FR-Alert“ begonnen, das es ermöglichen soll, im Falle eines schweren Zwischenfalls so viele Menschen wie möglich in dem betroffenen Gebiet zu benachrichtigen. Innenminister Gérald Darmanin will das neue System bis Ende Juni flächendeckend einführen. Eine Warnung wird bei allen Arten von größeren Vorfällen verschickt Konkret bedeutet das, dass Pe…

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  • Pfingstmontag: Warum heute in Frankreich viele Arbeitnehmer ins Büro müssen

    Pfingstmontag: Warum heute in Frankreich viele Arbeitnehmer ins Büro müssen

    An diesem Pfingstmontag nutzen viele Unternehmen den Feiertag als sogenannten Solidaritätstag, der die Finanzierung der Betreuung älterer und behinderter Menschen unterstützen soll.

    Feiertag oder nicht? Viele Unternehmen nutzen diesen Tag im Juni als Solidaritätstag. Einige arbeiten, ohne bezahlt zu werden, anderen wird einer ihrer Urlaubstage gestrichen. Ein Beitrag, der zur Finanzierung einer besseren Betreuung von älteren und behinderten Menschen dient.

    Ist der Pfingstmontag grundsätzlich ein Solidaritätstag?
    Nein, der Pfingstmontag ist nicht unbedingt ein Solidaritätstag in allen Unternehmens und damit auch nicht für alle Erwerbstätigen in Frankreich.

    Der Solidaritätstag, der nach der Hitzewelle im Jahr 2003 eingeführt wurde, bei der mehrere Tausend ältere Menschen starben, war allerdings tatsächlich ursprünglich auf Pfingstmontag festgelegt worden. Das Prinzip ist einfach: Die Arbeitnehmer arbeiten an diesem Tag, ohne dafür entlohnt zu werden. Im Gegenzug zahlen die Unternehmen einen entsprechenden Beitrag an die CNSA (Caisse nationale de solidarité pour l’autonomie).

    Im Jahr 2008 wurde der Pfingstmontag jedoch wieder zu einem arbeitsfreien Feiertag erklärt. Seitdem können die Arbeitgeber das Datum des Solidaritätstages frei festlegen. Es kann also jeden Feiertag treffen, an dem Angestellte arbeiten müssen, ohne bezahlt zu werden. Einzige Ausnahme ist und bleibt 1. Mai, der Tag der Arbeit.

    In der Praxis haben die Unternehmen mehrere Lösungen, um diesen Solidaritätstag einzuhalten. So kann der Arbeitgeber auch beschließen, seinen Angestellten statt kostenloser Arbeit einen Urlaubstag zu streichen: Der Arbeitnehmer behält also alle seine Feiertage.

    Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Wert eines Arbeitstages über das Jahr auf der Gehaltsabrechnung zu realisieren, wobei im Jahresschnitt ein Tag weniger bezahlt wird, oder indem sieben Stunden mehr Arbeit über das Jahr verteilt werden. In allen Fällen wird der  jedoch letztendlich ein entsprechender Betrag an die Caisse nationale de solidarité pour l’autonomie überwiesen.

    Sind alle Arbeitnehmer in Frankreich von dieser Regelung betroffen?
    Laut Gesetzestext sind alle Erwerbstätigen, mit Ausnahme der Freiberufler und Selbstständigen, von diesem Solidaritätstag betroffen. Aber nicht nur sie werden zur Kasse gebeten. Seit 2013 müssen ab einem bestimmten steuerlichen Referenzeinkommen auch steuerpflichtige Rentner in die Tasche greifen. Dies geschieht dann in Form eines Solidaritätsbeitrags.

    Seit seiner Einführung im Jahr 2004 wurden durch den Solidaritätstag fast 48 Milliarden Euro für die Caisse nationale de solidarité pour l’autonomie realisiert.

    Für das Jahr 2022 rechnet die CNSA mit Einnahmen aus dem Solidaritätstag in einer Höhe von etwa drei Milliarden Euro, die insbesondere für den Betrieb von sozialmedizinischen Einrichtungen und Diensten, die Verteilung individueller Hilfen, die Prävention von Autonomieverlust oder die Unterstützung von Angehörigen, die Menschen mit Autonomieverlust betreuen, verwendet werden.

    Die Gesamtfinanzierung der Hilfe zur Selbsthilfe für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen wird sich im Jahr 2022 auf etwas mehr als 35 Milliarden Euro belaufen, ein Betrag, der zu 90% auf der CSG, der allgemeinen Sozialabgabe, beruht, einer Steuer, die auf die Einkommen erhoben wird.

  • Affenpocken: 780 neue Fälle in 27 weiteren Ländern

    Affenpocken: 780 neue Fälle in 27 weiteren Ländern

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldete am 5. Juni, dass sich 780 Menschen mit den Affenpocken infiziert haben. Obwohl die neuen Fälle in 27 nicht endemischen Ländern auftreten, die meisten davon in Europa, schätzt die WHO die Gefahr einer weltweiten Epidemie als niedrig ein. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Sonntag, dem 5. Juni, mitteilte, wurden insgesamt 780 Fälle von Affenpocken in 27 nicht endemischen Ländern gemeldet. Obwohl es “sehr wahrscheinlich ist, dass in weiteren Ländern Fälle registriert werden und sich das Virus weiter ausbreitet“, bleibt die WHO gelassen und meint, dass das globale Risiko sehr moderat sei. Lesen Sie auch: Frankreich bestätigt 51 Fälle von Affenpocken Derzeit ist Spanien mit 156 Fällen das am stärksten betroffene europäische Land. Bisher sind in den nicht endemischen Ländern keine Krankenhauseinweisungen zu verzeichnen. In den endemischen Ländern dagegen, die sich überwiegend auf dem afrikanischen Kontinent befinden, wird die Zahl der…

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  • Paris: Polizisten nach Schüssen verhaftet

    Paris: Polizisten nach Schüssen verhaftet

    Ein Team von Fahrradpolizisten eröffnete am Samstag das Feuer auf Autofahrer, die sich weigerten, einer Aufforderung zu einer Verkehrskontrolle im 18. Arrondissement von Paris Folge zu leisten. Die drei Polizisten wurden am Sonntag von der Generalinspektion der nationalen Polizei verhaftet.

    Im Norden der Hauptstadt kam es zu einer Verfolgungsjagd zwischen einem Autofahrer, der sich weigerte, sich einer Ausweiskontrolle zu unterziehen, und einem Team von Polizisten auf Fahrrädern. Das Auto konnte aufgrund einer Verlangsamung des Verkehrs von den Fahrradpolizisten eingeholt werden. Der Fahrer habe anschliessend versucht, die Fahrradpolizisten zu überfahren – so jedenfalls die Schilderung der Beamten.

    Diese ‚“machten von ihren Waffen Gebrauch“ und verletzten den Fahrer des Wagens schwer am Kopf und einen Mitfahrer am Oberkörper. Beide Personen wurden in ein Krankenhaus eingeliefert und befinden sich derzeit noch in Lebensgefahr. „Einige der Insassen des Fahrzeugs sind den Behörden bekannt. Sie gaben an, Alkohol und Cannabis konsumiert zu haben“, so eine Polizeiquelle gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Infolge der Schüsse wurden drei Polizisten am Sonntag, dem 5. Juni, von der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) in Gewahrsam genommen. Gegen die Insassen des Wagens wurde von der Pariser Kriminalpolizei ebenfalls eine Untersuchung eingeleitet, wegen “versuchter Tötung von Personen, die Träger der öffentlichen Gewalt sind“.

  • Emmanuel Macron feiert den französischen Esport im Élysée-Palast

    Emmanuel Macron feiert den französischen Esport im Élysée-Palast

    Emmanuel Macron versprach „eine neue Ära“ für den französischen Esport, um das Land zu einer „großen Nation“ in diesem Sektor zu machen. Am Freitag, dem 3. Juni, fand im Elysée-Palast ein Empfang mit allen wichtigen Personen des französischen Esports statt. „Heute beginnt eine neue Ära, nicht nur um euch anzuerkennen, sondern um euch zu helfen, euch zu strukturieren, voranzukommen und Fortschritte zu machen“, sagte der Präsident der Republik zu seinen Gästen. Die kleine Schar von rund 200 Vertretern der französischen Esport-Szene freute sich über die Anerkennung, die ein solcher Empfang für die Branche bedeutet, und wartet nun darauf, dass die Versprechen, die der Staatschef eine Woche vor den Parlamentswahlen gemacht hat, nämlich künftig mehr große internationale Sportereignisse auszurichten, in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Mit 73% aller Franzosen, die online spielen, ist das Videospiel in der Gesellschaft inzwischen fest verankert. Heute gibt es etwas mehr als 9 Millionen S…

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  • Inflation: Hält sich Frankreich besser als seine europäischen Nachbarn?

    Inflation: Hält sich Frankreich besser als seine europäischen Nachbarn?

    Am Freitag, 3. Juni, führte die Nachrichtensendung „JT de 20 Heures“ ein Experiment durch. Journalisten kauften die gleichen drei Produkte in Supermärkten in Frankreich, Belgien, Italien und Deutschland, um die Preise zu vergleichen.

    Spaghetti, Öl, Butter… In Frankreich kostet es 6,40 Euro, diese drei Produkte zu kaufen, die Preise sollen innerhalb eines Jahres um 20% gestiegen sein. Im Hexagon sind die Lebensmittelpreise allgemein in einem Jahr um 4,2% gestiegen. In Belgien sind seit Beginn des Krieges in der Ukraine viele Ölregale in den Supermärkten leer. Für eine Flasche Öl, Butter und Nudeln zahlt der belgische Kunde 6,64 Euro. In Belgien nähert sich die Inflation der 9%-Marke. Aufgrund des Ölmangels sind die Preise insbesondere für Pommes frites gestiegen, was im Land deutlich wahrgenommen wird.

    In Berlin kosten Nudeln, Butter und Öl 5,17 Euro. Insgesamt sind in Deutschland sind die Lebensmittelpreise innerhalb eines Jahres aber um 11% gestiegen. Der Preis für eine Gurke zum Beispiel ist um 30% in die Höhe geschossen. In Italien muss man für Nudeln, Öl und Butter 5,50 Euro bezahlen. In diesem Land liegt die Inflationsrate für Lebensmittel im Jahresvergleich bei etwa 10%. Die Durchschnittslöhne in Italien sind allerdings 20% niedriger als in Frankreich, was die Auswirkungen der Inflation deutlich verstärkt.