Kategorie: Frankreich

  • Emmanuel Macron besucht heute das Departement Tarn und will mit den Bürgern sprechen

    Emmanuel Macron besucht heute das Departement Tarn und will mit den Bürgern sprechen

    Drei Tage vor der ersten Runde der Parlamentswahlen wird der Präsident der Republik in das Departement Tarn reisen, und zwar in die Orte Gaillac und Puycelsi. Anlässlich dieser Reise will der Präsident, die Schaffung einer mobilen Gendarmeriebrigade ankündigen, um die „Sicherheit des Alltags“ zu stärken. Unsicherheit ist nicht nur eine Angelegenheit der Stadtbewohner. In einer Zeit, in der das extrem rechte Rassemblement National auf dem Land Zuwachs verzeichnen kann, will Emmanuel Macron daran erinnern, dass er die ländlichen Gebiete nicht vergessen hat. Am Donnerstag plant er eine Reise in das Departement Tarn plant, die sich mit der „Sicherheit des Alltags“ befasst. Dabei wird er voraussichtlich von Innenminister Gérald Darmanin begleitet werden. Bei einem Besuch in der Gendarmerie von Gaillac, der für 11 Uhr angesetzt ist, soll sich die Gelegenheit bieten, die Schaffung von drei mobilen Brigaden mit zusätzlichen personellen Mitteln anzukündigen. Bei einem Besuch in Nizza im Januar …

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  • Motorrad: Tourist Trophy – das tödlichste Rennen der Welt

    Motorrad: Tourist Trophy – das tödlichste Rennen der Welt

    Der Name Tourist Trophy sagt den meisten sicherlich nichts, und doch gilt dieses Motorradrennen, das seit 1907 auf der Isle of Man ausgetragen wird, als das tödlichste der Welt. Am Dienstag, dem 7. Juni, gaben die Organisatoren einen weiteren Todesfall bekannt, den des 52-jährigen Nordiren Davy Morgan. Das ist bereits der dritte Todesfall in diesem Jahr.

    Die Tourist Trophy auf der Isle of Man hat erneut einen Todesfall zu beklagen. Am Dienstag gaben die Organisatoren den Tod des nordirischen Fahrers David Morgan bekannt. Der 52-Jährige ist der dritte Teilnehmer, der seit Beginn der am 29. Mai 2022 gestarteten Veranstaltung ums Leben gekommen ist.

    Zuvor war bei dieser weitgehend unbekannten Veranstaltung am Mittwoch, dem 1. Juni, der Waliser Mark Purslow ums Leben gekommen. Drei Tage später kam der Franzose Olivier Lavorel, Beifahrer in einem Seitenwagen, bei einem Unfall ums Leben. Das sind bereits drei Todesfälle im Jahr 2022 bei dem tödlichsten Rennen der Welt.

    „Schweren Herzens bestätigen wir den Verlust von Davy Morgan nach einem Zwischenfall in der letzten Runde des ersten Supersport-Rennens“, meldeten die Organisatoren auf Twitter. Davy Morgan hat seit 2002 an der Tourist Trophy teilgenommen.

    Hundert Rennen mit mehr als 250 Todesfällen
    Die Tourist Trophy gibt es bereits seit 1907 und fand mit wenigen Ausnahmen jedes Jahr statt. Es ist ein Motorradrennen, das auf den Straßen der Isle of Man im Norden Englands stattfindet. Die Fahrer erreichen in den zum Teil sehr engen Strassen Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h. Die Streckenführung ist seit 1911 identisch. Das Rennen war zunächst Teil der Motorrad-Weltmeisterschaft, doch nach dem Tod von Gilberto Parlotti im Jahr 1970 beschlossen die Fahrer, das Rennen zu boykottieren. Später wurde die Tourist Trophy aus der Weltmeisterschaft gestrichen, steht aber weiterhin Freiwilligen offen.

    Seit der Gründung des Rennens im Jahr 1907 sind bereits unglaubliche 263 Todesfälle bei den sechs Runden (360 Kilometer) um die Insel, zu beklagen. Sowohl Fahrer als auch Zuschauer bleiben bei dem Rennen, das zu Recht als das gefährlichste der Welt gilt, nicht verschont. Das Jahr 2016 war mit dem Tod von fünf Fahrern eines der tödlichsten in der Geschichte des Rennens.

  • Benzinpreise stiegen letzte Woche in Frankreich wieder über 2 Euro – trotz Tankrabatt

    Benzinpreise stiegen letzte Woche in Frankreich wieder über 2 Euro – trotz Tankrabatt

    Es ist das erste Mal seit drei Monaten, dass der Benzinpreis wieder über die Marke von zwei Euro pro Liter gestiegen ist. Obwohl die Regierung einen Rabatt von 18 Cent pro Liter eingeführt hat.

    Die Preise der Treibstoffe sind letzte Woche in Frankreich wieder gestiegen. Ein Liter Benzin ist trotz des von der Regierung eingeführten Tankrabatts wieder über die 2-Euro-Marke gestiegen, wie aus den offiziellen Zahlen vom Dienstag hervorgeht. Super bleifrei 95 erreichte letzte Woche durchschnittlich 2,1012 Euro pro Liter und bleifrei 95-E10 stieg auf durchschnittlich 2,0660 Euro. Das zeigen die am Freitag veröffentlichten Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang.

    Super 95 und 95-E10 haben seit März im Durchschnitt nicht mehr über 2 Euro gelegen. Dieselkraftstoff stieg auch stark an, blieb aber mit 1,9615 Euro pro Liter unter der symbolischen 2-Euro-Schwelle. In den hohen Preise ist der von der Regierung eingeführte Rabatt von 18 Cent pro Liter, von dem Präsident Emmanuel Macron kürzlich angekündigt hat, dass er auch im August gültig beliben soll. Die Ölpreise bewegen sich insbesondere seit der russischen Invasion in der Ukraine auf hohem Niveau und haben vor kurzem durch das von der Europäischen Union angekündigte schrittweise Embargo einen weiteren Schub erhalten.

    Der Ölpreis lag am Dienstag bei fast 120 USD pro Barrel. Der spezifische Anstieg von bleifreiem Benzin, das wie üblich wieder teurer als Dieselkraftstoff ist, ist auch auf saisonale Faktoren zurückzuführen. Bleifrei ist der am meisten verbrauchte Kraftstoff in den Vereinigten Staaten, die sich auf die Sommersaison („driving season“) vorbereiten. Seit Mai kaufen die amerikanischen Importeure mehr bleifreies Benzin, um die zusätzliche Nachfrage decken zu können, was sich wiederum auf die Preise in Europa auswirkt.

    Vor dem Hintergrund der hohen Inflation bereitet die Regierung für den Herbst eine spezifischere Unterstützungsmaßnahme für „Vielfahrer“ vor. „Für diejenigen, die täglich viele Kilometer zurücklegen, um entweder zu ihrer Arbeit zu gelangen oder im Rahmen ihrer Arbeit“, werde „eine Maßnahme (…) zum Schuljahresbeginn eingeführt“, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne am Dienstag an.

  • Video: Tornado rast durch die Normandie

    Video: Tornado rast durch die Normandie

    Während der heftigen Stürme und Gewitter am Samstag, dem 4. Juni, wurde die Normandie von einem Tornado heimgesucht. Etwa 100 Häuser wurden beschädigt.

    Die Gemeinde Criquebeuf-sur-Seine (Eure) wurde von einem heftigen und in der Region sehr seltenem Phänomen heimgesucht: einem Tornado. Dieser beschädigte am Samstag, 4. Juni, rund 100 Häuser und verletzte zwei Personen leicht. „Es war ein Hagelvorhang, man konnte überhaupt nichts sehen, es war riesig. So etwas habe ich noch nie gesehen“, berichtete die Geschädigte Dominique Malas auf dem Sender France 2. Der Wind riss nicht nur Äste von den Bäumen, sondern auch Blechteile von Häusern und Dächern ab.

    Unternehmen erleidet Schäden in Höhe von mehr als drei Millionen Euro
    600 m2 Dachfläche eines Unternehmens wurden weggerissen. Die gelagerten Waren sind vom Wasser beschädigt und können nicht mehr verkauft werden. „Solange der Gutachter nicht da war, dürfen wir die Paletten nicht bewegen“, sagt Youssef Gouda, kaufmännischer Leiter von LT Distribution Europe gegenüber France 2. Auch die Lastwagen des Unternehmens sind nicht mehr einsatzfähig. „Die Reparaturkosten werden höher sein als der Wert, es ist alles nichts mehr wert“, verzweifelt der Geschäftsführer, dessen Unternehmen einen Schaden von mehr als drei Millionen Euro verzeichnet.

  • Elisabeth Borne verspricht „Lebensmittelscheck“ für einkommensschwache Franzosen „im Herbst“

    Elisabeth Borne verspricht „Lebensmittelscheck“ für einkommensschwache Franzosen „im Herbst“

    Angesichts der steigenden Preise, insbesondere für Lebensmittel, will die Regierung bald „Überlegungen“ für ein umfassenderes Hilfssystem anstellen. „Wir möchten den bescheidensten Franzosen eine Hilfe geben mit einem Lebensmittelscheck, der im Rahmen des Gesetzentwurfs für die Unterstützung der Kaufkraft eingeführt werden soll“, sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Dienstag, dem 7. Juni, in der Sendung „Ma France“ auf France Bleu.

    Es ist Zeit für eine solche Maßnahme, sagte die Premierministerin. „Es ist eine Zeit der Not in der Inflation, es handelt sich um eine Hilfe, die direkt auf das Bankkonto gezahlt wird, wobei natürlich die Anzahl der Kinder in der Familie berücksichtigt wird“. „Das ist etwas, das zum Schuljahresbeginn gemacht werden sollte“, kündigte Elisabeth Borne an. Treibstoffrabatt wird „mindestens bis zum Ende des Sommers verlängert“Außerdem gäbe es eine Überlegung, die insbesondere vom Bürgerkonvent für d…

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  • EU-Öl-Embargo: Marine Le Pen verurteilt es als „dumme und schädliche Sanktion“

    EU-Öl-Embargo: Marine Le Pen verurteilt es als „dumme und schädliche Sanktion“

    Ex-Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, RN-Abgeordnete des Pas-de-Calais, war am Dienstag, dem 7. Juni, Gast der Sendung 8h30 auf Franceinfo. Die Abgeordnete des Départements Pas-de-Calais wurde zu den Polizisten befragt, die am Samstag, dem 5. Juni, im 18. Arrondissement auf ein Fahrzeug geschossen hatten, wobei eine Beifahrerin getötet und der Fahrer schwer verletzt wurde. Sie ist der Ansicht, dass Jean-Luc Mélenchon sich nach seinem Tweet über die Schüsse der Polizisten „völlig von den republikanischen Werten entfernt“. Sie prangert eine „systematisch polizeifeindliche Ideologie“ an. „Er steht immer auf der Seite der Schläger, der Kriminellen und nie auf der Seite der Ordnungskräfte“. Sie ist der Ansicht, dass die Äußerungen von Jean-Luc Mélenchon und „der politischen Führer, die die gesamte nationale Polizei in Frage stellen“, „wahlentscheidend sein sollten“. Lesen Sie auch: Paris: Polizisten nach Schüssen verhaftet Anschliessend wurde die Vorsitzende des Rassemblement Nationa…

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  • Val-d’Oise: Polizist schießt und verletzt einen Autofahrer nach Verfolgungsjagd

    Val-d’Oise: Polizist schießt und verletzt einen Autofahrer nach Verfolgungsjagd

    Der Fahrer wurde am Schulterblatt verletzt und musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Die IGPN (Polizei der Polizei) wurde eingeschaltet und eine Untersuchung eingeleitet. Ein Polizist hat in der Nacht von Montag, den 6. Juni, auf Dienstag, den 7. Juni, in Argenteuil (Val-d’Oise) auf einen Autofahrer geschossen, nachdem dieser sich geweigert hatte, anzuhalten, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Der 21-jährige Fahrer wurde am Schulterblatt verletzt. Die Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) wurde eingeschaltet. Laut France Bleu Paris wurde eine weitere Untersuchung wegen versuchten Mordes an einem Polizeibeamten, gegen den Fahrer eingeleitet. Gegen 3.50 Uhr am Dienstagmorgen bemerkte eine Polizeistreife einen Renault Twingo, der mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum von Argenteuil fuhr. Als der Fahrer die Polizisten entdeckte, die inzwischen das Blaulicht eingeschaltet hatten, flüchtete er zunächst in Gegenrichtung in eine Einbahnstrasse und raste dann über mehrere Grünstreifen, bevor er gestoppt wurde. Fahrer war alkoholisiert Eine Polizistin versuchte daraufhin, den alkoholisierten Fahrer unter Kontrolle zu bringen, dieser fuhr wieder los und klemmte die Polizistin zwischen dem Twingo und dem Polizeiwagen ein. Ein anderer Polizist feuerte daraufhin seine Waffe ab und verletzte den Fahrer an der Schulter. Er wurde von Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt. In dem Fahrzeug wurden mehrere Flaschen Alkohol gefunden. Der junge Mann war stark alkoholisiert und hatte keinen Führerschein, meldet France Bleu Paris.
  • Die Tigermücken sind wieder da: Was man wissen sollte

    Die Tigermücken sind wieder da: Was man wissen sollte

    Sommerliche Temperaturen bringen meist auch die Mücken.

    Seit einigen Wochen sind die Mücken in vielen Regionen Frankreichs wieder auf dem Vormarsch. Es ist völlig normal, dass es zu dieser Jahreszeit Mücken gibt. Mücken lieben warme Temperaturen. Auch ein wenig stehendes Wasser benötigen sie, um sich wohl zu fühlen und sich zu vermehren. Warmes und feuchtes Wetter ist diese Insekten ideal.

    In Frankreich (ohne Überseegebiete) gibt es rund 50 verschiedene Mückenarten. Die Dichte des Vorkommens und die Arten sind von einer Region zur anderen recht unterschiedlich.

    Die berüchtigte Tigermücke etwa kommt inzwischen in 67 Departements vor. Sie kam 2004 aus Asien nach Frankreich, und im Laufe der Jahre stiess sie immer weiter in den Norden des Landes vor. Die Entwicklung der Tigermücke hängt direkt mit der Erwärmung des Klimas zusammen und auch mit der Tatsache, die sie sich sehr gut an den Menschen angepasst hat.

    Inzwischen ist die Tigermücke eine der dominierenden Arten in Frankreich geworden. Diese Mücke freut sich sehr über künstliche Brutstätten, wie Wasserbehälter aus Plastik, verstopfte Dachrinnen, Untersetzer von Blumentöpfen. Sie akzeptiert aber auch natürliche Brutstätten, die vom Regen bewässert werden. Man sollte also darauf achten, dass man in seinem Garten keine Wassertonnen oder Eimer mit stehendem Wasser hat. Wenn sich jeder an diese Regel hält, wird es weniger Mücken geben.

    Wann stechen die Mücken?
    Die Mückenzeit beginnt meist im Mai und endet in der Regel Ende November. Allerdings hängt auch das von der Region ab. In Südostfrankreich zum Beispiel gibt es praktisch das ganze Jahr über Mücken. Der Grund dafür sind die gemässigten Winter, was dazu führt, dass die Mücken nicht sterben, sondern in einer Art Dormanz überwintern. Sie bleiben zur Winterzeit in temperaturstabilen Umgebungen, insbesondere in Kellern, und warten auf wärmere Temperaturen.

    Eine am 16. Mai veröffentlichte Studie des Instituts für Forschung und Entwicklung (IRD) und des Pasteur-Instituts in Bangui in der Zentralafrikanischen Republik ergab, dass nur etwa 20 bis 30% der Mückenstiche tagsüber erfolgen. Die Mehrheit der Stiche findet am frühen Abend oder in der Nacht statt.

  • Französisches Gesundheitssystem „in einer katastrophalen Situation“

    Französisches Gesundheitssystem „in einer katastrophalen Situation“

    Am Dienstag, dem 7. Juni, sind in mindestens 50 Städten Frankreichs Kundgebungen geplant, zu denen mehrere Gewerkschaften aufgerufen haben, um höhere Löhne und Gehälter für das Krankenhauspersonal zu fordern. Wenige Tage vor den Parlamentswahlen organisieren neun Gewerkschaften und Krankenhauskollektive am Dienstag, dem 7. Juni, einen Mobilisierungstag, um Lohnerhöhungen und mehr Personal zu fordern. In mindestens fünfzig Städten Frankreichs sind Kundgebungen geplant. In Paris werden die Demonstranten ab 13.30 Uhr vor dem Gesundheitsministerium erwartet. Weitere Aktionen sind in Grenoble, Marseille, Nantes und Toulouse angekündigt, aber auch in kleineren Orten wie Aurillac, Épernay oder Cherbourg, wohin Emmanuel Macron letzte Woche gekommen war, um eine „Blitzmission“ über die Situation der Notaufnahmen anzukündigen. Aufgrund eines Mangels an Pflegepersonal waren in den vergangenen Wochen bereits etwa 120 Notaufnahmen gezwungen, ihre Aktivitäten einzuschränken, wie eine Zählung der Ve…

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  • Ukraine-Krieg: Das russische Fernsehen macht sich über Emmanuel Macron lustig

    Ukraine-Krieg: Das russische Fernsehen macht sich über Emmanuel Macron lustig

    Die russischen kremlfreundlichen Medien machen sich über Emmanuel Macron und seine Anrufe bei Wladimir Putin lustig. Henry Sardaryan, ein russischer politischer Analyst, bezeichnete diese Anrufe unter anderem als „Macroning“.

    So klingt es, wenn das kremlfreundliche Fernsehen Emmanuel Macron auf die Schippe nimmt. Nach mehr als 100 Tagen Krieg in der Ukraine setzen die russischen Fernsehmedien ihre Propaganda fort und greifen nun den französischen Präsidenten und seine Anrufe bei Wladimir Putin an.

    „Macron hat sehr oft angerufen, zum Glück hat Putin nicht immer den Hörer abgenommen… Es gibt jetzt den neuen Begriff: ‚Macroning‘, was bedeutet, dass man ohne jeden Grund viel anruft“, bemerkte der politische Analyst Henry Sardarian ironisch. Diese Äußerungen entgingen auch Julia Davis nicht, einer Journalistin, die in den sozialen Netzwerken ein wachsames Auge auf die russischen Medien hat:

    „Er leidet so sehr, dass ich mir Sorgen um ihn mache“.
    Der Kolumnist fuhr fort: „Ich habe kürzlich gelesen, dass der französische Staatspräsident Emmanuel Macron zählt, wie viele Stunden er mit Wladimir Putin telefoniert. Vor jedem Telefonat veröffentlicht er übrigens diese Fotos, auf denen er so sehr leidet, dass ich mir Sorgen um ihn mache.“

    Kurz vor diesem Angriff auf Emmanuel Macron hatte Henry Sardarian die europäischen Politiker insgesamt scharf kritisiert: „Es gibt keine wirklichen Anführer in Europa… Vergleichen Sie nur unseren Oberbefehlshaber mit den europäischen Führern, in Bezug auf Erfahrung, Verantwortung, Charisma, Ideologie, professionelle Vorbereitung. Wir verhandeln mit mittelmäßigen Führern. Wenn die europäischen Premierminister vor 40 Jahren gesehen hätten, wer ihre Länder führt, wären sie vorzeitig gestorben, alle an einem Herzinfarkt“.

    Man sollte hierbei beachten, dass es sich bei den zitierten Aussagen nicht um Beiträge in einer Satiresendung handelt, sondern diese als ernst zu nehmende Beiträge in einer politischen TV-Sendung gemeint waren…