Kategorie: Frankreich

  • Neue Regierung von Elisabeth Borne: Schwierige Koalitionsfindung

    Neue Regierung von Elisabeth Borne: Schwierige Koalitionsfindung

    Elisabeth Borne setzt ihre Arbeit an der Bildung ihrer neuen Regierung fort und versucht, mit den verschiedenen Parteien, die nach den Parlamentswahlen die politische Landschaft Frankreichs prägen, eine Einigung zu erzielen. Eine schwierige Aufgabe… Seit dem Ende der Parlamentswahlen arbeitet Premierministerin Élisabeth Borne daran, eine neue Regierung zusammenzustellen, die die politischen Strömungen auf einen gemeinsamen Nenner bringt und Emmanuel Macron eine absolute Mehrheit verschaffen kann. Wirtschaftsminister Bruno le Maire sagte, dass man eine Einigung mit den anderen wichtigen Parteien anstrebe, aber nicht um jeden Preis. Die Verhandlungen gehen weiter Die Premierministerin setzt ihre Gespräche mit den verschiedenen politischen Kräften fort, die ihrerseits derzeit allerdings kein übermäßiges Interesse daran zeigen, sich mit der Mehrheit des Präsidenten zu verbünden. Die Republikaner kritisieren vor allem die sehr hohe Staatsverschuldung und warten ungeduldig auf Ankündigunge…

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  • Welche Geräte verbrauchen bei uns zu Hause am meisten Energie und wie können wir Geld sparen?

    Welche Geräte verbrauchen bei uns zu Hause am meisten Energie und wie können wir Geld sparen?

    Mehrere französische Energieunternehmen haben die Franzosen dazu aufgerufen, „sofort“ Einsparungen bei ihrem Energieverbrauch vorzunehmen. Hier einige Tipps, wie man Energie sparen und die Kosten senken kann.

    Am Sonntag, dem 26. Juni, forderten die Geschäftsführer von TotalEnergies, EDF und Engie in einem in der französischen Zeitung JDD veröffentlichten Beitrag die Franzosen auf, ihren Verbrauch von Kraftstoff, Öl, Strom und Gas „sofort“ zu reduzieren, um der Gefahr einer Verknappung und eines Preisanstiegs zu begegnen. Eine ähnliche Aufforderung hatte Jean-François Carenco, der Vorsitzende der französischen Energieregulierungskommission (CRE), bereits im März formuliert: „In Frankreich muss ab sofort Gas und Strom eingespart werden, sonst könnte es im nächsten Winter problematisch werden“.

    Lesen Sie auch: Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Hier einige Möglichkeiten, wie man seinen Energieverbrauch im täglichen Leben senken kann.

    Kühlschrank / Gefrierschrank
    Das ist unbestreitbar das Haushaltsgerät mit dem höchsten Energieverbrauch in jeder Wohnung. Laut der Agence de la transition écologique (Ademe) verbraucht ein Kühl-/Gefrierschrank im Durchschnitt 346 Kilowattstunden (kWh). Diese Zahl variiert natürlich je nach Modell, Marke und Nutzung.

    Um den Verbrauch eines Kühlschranks zu senken, gibt es ein paar einfache Tricks.

    • Anordnung der Lebensmittel: Füllen Sie Ihren Kühlschrank nicht komplett mit Lebensmitteln, denn die gekühlte Luft muss im Inneren zirkulieren können.
    • Halten Sie ihn von Wärmequellen fern und stellen Sie ihn nicht in die direkte Sonneneinstrahlung. Im Sommer sollte man ihn etwas weiter von der Wand entfernt aufstellen, damit der Kondensator besser belüftet wird. Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Lüftungsöffnung nicht durch Staub verstopft ist.
    • Stellen Sie die Temperatur Ihres Geräts richtig ein: Senken Sie die Kühltemperatur nicht auf unter 4 °C. Lassen Sie außerdem die Kühlschranktür nicht zu lange offen, denn das führt zu einem übermäßigen Energieverbrauch.

    Denken Sie daran, Ihren Gefrierschrank oder das Gefrierfach regelmäßig abzutauen.

    Wäschetrockner und Waschmaschine
    Diese Geräte verbrauchen im Durchschnitt etwa 301 Kilowattstunden pro Jahr. Der Wäschetrockner ist dabei besonders energieintensiv.

    Wenn es möglich ist, sollte man die Wäsche bei gutem Wetter an der frischen Luft trocknen. Wenn das nicht möglich ist, schleudern Sie Ihre Wäsche vor dem Trocknen ausgiebig, damit weniger Wasser zurückbleibt das Trocknen nicht so lange dauert. Auch sollte man die Geräte nicht überladen: Sie verbrauchen viel mehr, wenn sie bis zum Rand gefüllt sind! Das gilt übrigens auch für den Geschirrspüler …

    Schließlich sollte man wissen, dass das Waschen von Wäsche bei 30°C dreimal weniger Energie als bei 90°C verbraucht: Bevorzugen Sie also das Waschen bei niedrigen Temperaturen.

    Fernseher
    Unser Hauskino ist ein Energiefresser! Im Durchschnitt verbraucht ein Fernseher 187 Kilowattstunden pro Jahr. Diese Zahl ist umso wichtiger, als das Fernsehen bei den Franzosen besonders beliebt ist und sie ihre TV-Geräte im Durchschnitt jeden Tag 3,5 Stunden lang laufen lassen. Der Energieverbrauch des Fernsehers hängt allerdings von mehreren Parametern ab: der Größe, seiner Auflösung, seiner Frequenz… Um wirklich Geld zu sparen, ist die Wahl des richtigen Geräts beim Kauf daher von entscheidender Bedeutung.

    Andere Geräte rund um den Fernseher können die Energierechnung noch weiter belasten: Set-Top-Boxen, Spielkonsolen, DVD-Player etc. All diese Geräte verbrauchen im Stand-by-Modus Energie. Wenn sie nicht benutzt werden, sollte unbedingt der Stecker gezogen werden: „Durch das komplette Ausschalten können bis zu 10% der Stromrechnung eingespart werden und auch das Material wird geschont“, erklärt die französische Umweltagentur (Ademe).

    Weitere nützliche Tipps
    Bei der derzeitigen Hitze wünschen wir uns alle eine Klimaanlage, um das Innere unserer Wohnungen angenehm zu kühlen. Aber Achtung: Diese Geräte verbrauchen meist mehr als man denkt, ohne unbedingt den erwarteten Komfort zu bieten. Eine mobile Klimaanlage der Klasse A mit einer Leistung von 2,5 kW kostet im Monat mehr als 130 € und kann bis zu 2,5 Mal mehr verbrauchen als eine fest installierte Klimaanlage und fast 30 Mal mehr als ein Ventilator! Wo möglich, sollten man daher Ventilatoren bevorzugen.

    Im Winter spielt oft die Heizung die Hauptrolle auf der häuslichen Energierechnung. Die Umweltagentur Ademe rät deshalb: „Senken Sie die Temperatur Ihrer Heizung während der Heizperiode um durchschnittlich ein Grad, so können Sie Ihre Rechnung um mindestens 7% senken“.

    Top 10 der Geräte, die in privaten Wohnungen am meisten Strom verbrauchen
    (Rangliste der  französischen Umweltagentur Ademe)

    • Kühl-/Gefrierkombination (346 kWh/Jahr)
    • Wäschetrockner und Waschmaschine (301 kWh/Jahr)
    • Gefrierschrank (288kWh/Jahr)
    • Fernseher (187 kWh/Jahr)
    • Kühlschrank (166 kWh/Jahr)
    • Geschirrspüler (162kWh/Jahr)
    • Elektrischer Backofen (146 kWh/Jahr)
    • Kochplatten (131 kWh/Jahr)
    • Stationärer Computer (123 kWh/Jahr)
    • Videospielkonsole (103 kWh/Jahr)
  • Ukraine-Krieg: Rakete trifft belebtes Einkaufszentrum mit mehr als tausend Zivilisten

    Ukraine-Krieg: Rakete trifft belebtes Einkaufszentrum mit mehr als tausend Zivilisten

    Ein Einkaufszentrum in Krementschuk in der Zentralukraine wurde am Montag, dem 27. Juni, von einer russischen Rakete getroffen. Nach Angaben der örtlichen Behörden gab es mehrere Tote.

    Eine russische Rakete traf am Montag, dem 27. Juni, ein „stark frequentiertes“ Einkaufszentrum in Krementschuk in der Zentralukraine, wobei es Tote und Verletzte gab, wie die Behörden mitteilten. Die Zahl der Todesopfer könnte sehr hoch sein. Laut Kyrylo Tymoschenko, dem stellvertretenden Leiter der ukrainischen Präsidialverwaltung, wurden mindestens zwei Menschen getötet und 20 weitere verletzt, 9 von ihnen schwer. „Die Rettungsarbeiten gehen weiter“, schrieb er auf Telegram.

    „Die Besatzer haben mit einer Rakete auf ein Einkaufszentrum geschossen, in dem sich über tausend Zivilisten aufhielten. Das Einkaufszentrum steht in Flammen und die Rettungskräfte kämpfen gegen das Feuer. Die Zahl der Opfer ist unbekannt“, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Er begleitete seine Botschaft mit einem Video, das das brennende Einkaufszentrum zeigte, mit Feuerwehr und einem Dutzend Menschen vor Ort.

    „Der Raketenbeschuss auf Krementschuk traf einen belebten Ort, der nichts mit den Feindseligkeiten zu tun hat“, meldete Vitali Maletsky, der Bürgermeister der Stadt, die vor dem Krieg 220.000 Einwohner zählte. „Es gibt Tote und Verletzte. Weitere Einzelheiten werden noch bekannt gegeben“, fügte er hinzu.

    Der Regionalgouverneur Dmytro Lounin verurteilte den Angriff als „Kriegsverbrechen“ und ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sowie einen „unverhohlenen und zynischen Akt des Terrors gegen die Zivilbevölkerung“.

  • Produktrückruf: Salmonellen in frischen Eiern gefunden

    Produktrückruf: Salmonellen in frischen Eiern gefunden

    In vielen Eierschachteln wurden Salmonellen nachgewiesen. Vier Eiermarken gaben am Montag, 27. Juni, bekannt, dass sie ihre Produkte aufgrund eines möglichen Vorhandenseins von Salmonellen zurückrufen. Es handelt sich um in den Supermärkten von Leclerc verkaufte Schachteln mit 10 Eiern der Marke Eco+ und um die Marke Oeufs de nos régions. Aber auch Eier der Marke Belle France und der Marke Ecoprix, die in verschiedenen Mini-Märkten vertrieben werden, sind betroffen. Auf der Regierungswebseite Rappel Conso kann man alle betroffenen Produkte finden. Es wird empfohlen, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren und sie in die jeweiligen Geschäfte zurückzubringen. Sollte man Eier der betroffenen Marken verzehrt haben, sollte man auf Symptome achten, die auf eine Salmonelleninfektion hindeuten könnten: Plötzlich auftretende Magen-Darm-Beschwerden, die oft mit Fieber und Kopfschmerzen einhergehen. Die Symptome treten in der Regel zwischen 6 und 72 Stunden nach dem Verzehr kontaminierter Pro…

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  • Energieversorgung: Regierung erwägt Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks in Saint-Avold

    Energieversorgung: Regierung erwägt Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks in Saint-Avold

    Angesichts der steigenden Gas- und Strompreise kündigte die Regierung am Sonntag, 26. Juni, an, dass sie die Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks Saint-Avold im Département Moselle erwägt. Es war erst im März dieses Jahres geschlossen worden. Dichter weißer Rauch soll bald wieder in den Himmel über Saint-Avold (Moselle) steigen. Die Regierung erwägt in einem neuen Gesetzentwurf, das Kohlekraftwerk der Stadt, das am 31. März 2022 nach 71 Jahren Betrieb geschlossen worden war, für den nächsten Winter wieder zu aktivieren. Da die russischen Gasimporte gegen Null gehen, muss die Stromversorgung Frankreichs jetzt anders gesichert werden. Der Staat hatte sich eigentlich dafür entschieden, die Kohle, die billiger und wettbewerbsfähiger als Gas ist, aufzugeben, weil sie fast dreimal so umweltschädlich ist. Es wird keine russische Kohle verwendet werden. „Wenn wir uns der Umweltgefahren der Kohle voll bewusst sind, sollten wir uns kollektiv um Sparsamkeit bemühen, indem wir unseren Stromverbrauc…

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  • 15-Jähriger Junge in Arles erschossen

    15-Jähriger Junge in Arles erschossen

    Ein 15-jähriger Teenager wurde am Sonntag, dem 26. Juni, in Arles im Département Bouches-du-Rhône erschossen. Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntagabend in einem Problem-Viertel von Arles (Bouches-du-Rhône), das für Drogenhandel bekannt ist, erschossen, wie am Montag aus Polizeiquellen verlautete. Das Opfer, das der Polizei bisher unbekannt war, wurde gegen 22 Uhr im Viertel Griffeuille, wo die Polizei bereits am Wochenende zuvor wegen einer Schiesserei im Drogenmilieu einschreiten musste, wurde aus einem Auto heraus erschossen, wie die Polizei berichtete. Der junge Mann, der in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht wurde, überlebte seine Verletzungen nicht. Das Fahrzeug der Täter wurde verbrannt aufgefunden. Nach Angaben der Polizei näherte sich das Auto mit mehreren Personen an Bord einer Gruppe von vier Teenagern, einer von ihnen wurde von den Schüssen getroffen. Das Fahrzeug der Täter wurde später in Saint-Martin de Crau, 20 km von Arles entfernt, ausgebrannt aufgefunden. Seit Anfang des Jahres sind im Departement Bouches-du-Rhône bereits 16 Menschen in Verbindung mit dem Drogenhandel durch Schüsse ums Leben gekommen. Der Großteil des Drogenhandels konzentriert sich zwar auf Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, doch auch andere Städte des Departements, wie Arles mit seinen 53.000 Einwohnern, sind betroffen.
  • Macron zu Putin: „Ich weiß nicht, wo dein Jurist das Recht gelernt hat…“

    Macron zu Putin: „Ich weiß nicht, wo dein Jurist das Recht gelernt hat…“

    Ein Dokumentarfilm, der am Donnerstag auf France 2 ausgestrahlt werden wird, zeigt ein knapp zehnminütiges Gespräch zwischen Emmanuel Macron und Wladimir Putin, das vier Tage vor dem russischen Angriff auf die Ukraine stattfand. Der Dokumentarfilm des Journalisten Guy Lagache, der am Donnerstag, den 30. Juni auf France 2 ausgestrahlt werden wird, enthüllt den Inhalt eines etwa neunminütigen Gesprächs zwischen Wladimir Putin und Emmanuel Macron, vier Tage vor dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine. An diesem 20. Februar versucht Emmanuel Macron, die Spannungen abzubauen und einen zukünftigen Krieg zu verhindern: „Seit unserem letzten Gespräch nehmen die Spannungen immer mehr zu und du kennst mein Engagement und meine Entschlossenheit, den Dialog fortzusetzen“, sagte der französische Präsident zu seinem russischen Kollegen. „Ich möchte, dass du mir zunächst deine Lesart der Situation mitteilst und mir vielleicht auf recht direkte Weise sagst, was deine Absichten sind“, fährt E…

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  • Treibstoffpreise: Regierung verlangt von TotalEnergies zusätzliche Anstrengungen

    Treibstoffpreise: Regierung verlangt von TotalEnergies zusätzliche Anstrengungen

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Montag, den 27. Juni, zu Gast auf dem Sender BFMTV und bestätigte, dass die Regierung eine zusätzliche Anstrengung von TotalEnergies verlangen will, um dem Preisanstieg entgegenzuwirken.

    Die Regierung wird von TotalEnergies eine zusätzliche Anstrengung verlangen, um den Treibstoffrabatt von 10 Cent pro Liter, den das Unternehmen zusätzlich zu dem vom Staat angewandten Rabatt von 18 Cent eingeführt hatte, zu verlängern oder zu erhöhen, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag auf BFMTV.

    „Ich werde den Chef von TotalEnergies Patrick Pouyanné bitten, erneut eine Anstrengung zu unternehmen, weil der Kraftstoffpreis sehr hoch bleibt“, sagte Bruno Le Maire auf RMC/BFMTV und gab an, dass er sich schon am Montagmorgen mit dem CEO des Ölriesen treffen werde.

    „Die gesamte Anstrengung kann nicht allein beim Staat liegen“.
    Die Exekutive arbeitet an ihrem Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft, der mehrere Maßnahmen vorsieht, darunter die Verlängerung des am 1. April eingeführten Treibstoffrabatts von 18 Cent bis Ende August. Gleichzeitig denkt die Regierung über eine neue, stärker auf Vielfahrer ausgerichtete Regelung nach, die den Tankrabatt ablösen soll.

    TotalEnergies hatte im Februar zunächst einen Rabatt von 10 Cent pro Liter an seinen Tankstellen in ländlichen Gebieten gewährt, bevor er am 1. April auf alle Total-Tankstellen ausgeweitet wurde. „Ich wünsche mir, dass TotalEnergies diese Bemühungen fortsetzt und warum nicht sogar noch ausweitet“, sagte Bruno Le Maire.

  • Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Ende 2022 drohen Knappheit und explodierende Preise. In einem offenen Brief rufen die drei Chefs von TotalÉnergies, EDF und Engie die Franzosen dazu auf, ihren Verbrauch von Treibstoff, Öl, Strom und Gas zu reduzieren.

    Es ist ein beispielloser Notruf. In einem am Sonntag, den 26. Juni, veröffentlichten offenen Brief fordern die Chefs von Engie, EDF und TotalÉnergies die Franzosen auf, ihren Öl-, Gas- und Stromverbrauch sofort zu senken. „Die Anstrengungen müssen sofort, kollektiv und massiv sein. Jede Geste zählt“, so die Unterzeichner. Ihrer Meinung nach ist das eine Notwendigkeit, um eine Energieknappheit im nächsten Winter zu vermeiden. Aufgrund des Krieges in der Ukraine kommt kein russisches Gas mehr in Frankreich an und die Importe aus anderen Ländern können diesen Mangel nicht vollständig ausgleichen. Die Stromerzeugung ist ebenfalls angespannt, da mehrere Atomreaktoren derzeit wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet sind.

    Um Energie zu sparen gibt es einige sehr einfache Tipps. Beispielsweise sollte man daran denken, den Gefrierschrank regelmässig abzutauen – das spart Strom. Töpfe beim Kochen abzudecken spart 25% Energie und das Eco-Programm des Geschirrspülers spart bis zu 45% Strom. Wenn man die Heizung im Schlafzimmer um 1°C herunterdreht, sinkt der Energieverbrauch um 7%. Umweltverbände sind der Meinung, dass zunächst der Staat, die Kommunen und Unternehmen notwendige Maßnahmen für Energieeinsparungen ergreifen müssen.

  • Cyberattacke: Krankenversicherungsdaten von einer Million Franzosen im Internet angeboten

    Cyberattacke: Krankenversicherungsdaten von einer Million Franzosen im Internet angeboten

    Laut einer Untersuchung von ZATAZ.com sollen die Krankenversicherungsdaten von einer Million Franzosen im Internet zum Verkauf angeboten werden.

    Die Webseite ZATAZ.com, die auf Cybersicherheit spezialisiert ist, meldet, einen alarmierenden Verkauf entdeckt zu haben. ZATAZ zufolge vermarktet ein Hacker, der in der Szene der digitalen Malware sehr bekannt ist, eine Datenbank mit einer Million Login-Daten, die Nutzern der Website Ameli.fr gehören. Der Verkaufspreis liegt bei 6.000 Dollar, was ungefähr 5.700 Euro entspricht.

    ZATAZ berichtet von einer Phishing-Kampagne die zu der Sammlung dieser Daten genutzt wurde. Mit anderen Worten: Phishing durch falsche E-Mails, die scheinbar von der Krankenversicherung stammen.

    Im März dieses Jahres hatte die nationale Krankenkasse bereits bekannt geben müssen, dass die Computerkonten von 19 Arztpraxen gehackt und die Verwaltungsdaten von mindestens 510.000 Personen gestohlen worden waren.

    Die französische nationale Krankenkasse bittet ihre Mitglieder um erhöhte Wachsamkeit. Wer eine E-Mail, eine SMS oder einen Telefonanruf erhält, sollte generell nie persönliche Informationen angeben, ohne die Herkunft der Nachricht zu überprüfen.