Kategorie: Frankreich

  • 2.000 ukrainische Soldaten sollen in Frankreich ausgebildet werden

    2.000 ukrainische Soldaten sollen in Frankreich ausgebildet werden

    Armeeminister Sébastien Lecornu erklärte am Samstag, dass Frankreich seine Militärhilfe für die Ukraine weiter ausbauen werde. Paris wolle weitere Flugabwehrsysteme liefern und bis zu 2.000 ukrainische Soldaten daran ausbilden. Frankreich schaltet einen Gang nach oben. Angesichts eines sich in die Länge ziehenden Konflikts und brutaler russischer Bombenangriffe auf ukrainische Städte verstärkt Paris seine Hilfsmaßnahmen. „Die Priorität liegt eindeutig bei der Boden-Luft-Abwehr. Wir werden, wie vom Präsidenten der Republik angekündigt, robuste Rattler-Flugabwehrsysteme liefern. Sie werden im Kampf gegen Drohnen und gegen Luftangriffe besonders nützlich sein“, sagte Sébastien Lecornu am Samstag in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien. Die genaue Anzahl der zu liefernden Waffen dieser Art „wird derzeit mit den Ukrainern abgestimmt, aber sie wird erheblich sein, um ihnen die Verteidigung ihres Luftraums zu ermöglichen“. Die Ukraine habe außerdem einen Antrag auf Raketenwerfer mit gr…

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  • Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Der französische Stromversorger EDF hat auf seiner Website das Datum für die Wiederinbetriebnahme mehrerer Reaktoren nach hinten verschoben. Die Verzögerungen reichen von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Die EDF hat die Wiederinbetriebnahme von fünf Atomreaktoren verschoben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag, dem 15. Oktober von dem Unternehmen erfuhr. Die anhaltenden Streiks in einigen Kraftwerken haben „Auswirkungen auf den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme bestimmter Reaktoren“, sagte eine Sprecherin des Konzerns. An sechs Standorten waren die Angestellten am Freitag im Streik. Die Mitarbeiter in den Atomkraftwerken verlängerten ihre Streiks über das Wochenende.

    „Für die in Produktion befindlichen Reaktoren kann sich dies in vorübergehenden Leistungsabsenkungen niederschlagen“, so eine Sprecherin der EDF.

    Die Verzögerungen bei den Kraftwerken Cattenom 1, Cruas 2 und 3, Saint-Alban 2 und Tricastin 3  reichen je nach Reaktor von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Mit dem derzeitigen Arbeitskampf soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen und insbesondere bei der EDF ausgeübt werden. Für Dienstag sind erste Verhandlungen angesetzt. Auch wenn der Streik derzeit keine Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit hat, belastet er den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken, die wegen dringenden Wartungsarbeiten zur Zeit ausgeschaltet sind.

    „Wir haben heute 30 von 56 Reaktoren, die funktionieren, wir werden in den nächsten Wochen bei etwa 40 liegen, das Ziel ist, im Januar 45 am Netz zu haben“, sagte Präsident Emmanuel Macron in einem Fernsehinterview am Mittwoch.

    Angesichts des nahenden Winters ist Frankreich aufgrund der niedrigen Atomstromproduktion, die auf Wartungsarbeiten oder Reperaturen wegen Korrosionsproblemen an einem Teil seiner Atomreaktoren zurückzuführen ist, in seiner Stromversorgung geschwächt. Außerdem ist die Stromproduktion durch Wasserkraft aufgrund der Dürre des Sommers deutlich zurückgegangen.

    Der Netzbetreiber RTE hatte im September das Risiko von Ausfällen im Stromnetz für den kommenden Winter als „erhöht“, aber „dank einer starken Mobilisierung“ der Bevölkerung für Energiesparmaßnahmen als „beherrschbar“ eingestuft.

  • Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Polizeischüsse in Paris: Autofahrer getötet – Polizisten in Gewahrsam

    Ein Mann am Steuer eines Autos wurde beim Versuch ein er Polizeikontrolle zu entgehen am Freitagabend im 12. Arrondissement von Paris tödlich verletzt. Die beiden Polizisten, die die Schüsse abgegeben hatten, wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein Mann kam ums Leben, nachdem er von einer Kugel getroffen wurde, die ein Polizist in Paris im zwölften Arrondissement auf ihn abgefeuert hatte.

    Laut zwei von der Nachrichtenagentur AFP zitierten Polizeiquellen wollten Polizisten am Freitagabend gegen 19.00 Uhr ein Auto mit drei Männern an Bord kontrollieren. Das Fahrzeug versuchte zu fliehen und stieß mit einem anderen Auto zusammen, wie eine der Quellen berichtete. „Zwei Polizeibeamte“ machten daraufhin „von ihren Dienstwaffen Gebrauch, da das flüchtende Fahrzeug in ihre Richtung fuhr“. Einer der drei Schüsse traf den Fahrer, der sofort starb.

    Auf einem Video, das auf TikTok zu sehen ist, sieht man, wie Polizisten eine Herzmassage an dem getroffenen Mann durchführen, der neben dem Fahrzeug auf der Straße liegt. Die anderen Insassen des Fahrzeugs flüchteten, wie eine der Polizeiquellen gegenüber Franceinfo berichtete. Am Ort des Geschehens, in einer Seitengasse des Cours de Vincennes, stand das rote Auto des getöteten Fahrers quer auf der Fahrbahn. Ein Teil des Viertels, in dem zum Zeitpunkt des Geschehens noch Geschäfte geöffnet waren, wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Leiche des Fahrers wurde erst kurz vor 23.00 Uhr abtransportiert.

    Aufgrund der schwerwiegenden Vorfälle wurden zwei Ermittlungen eingeleitet: eine wegen vorsätzlicher Tötung durch eine Amtsperson, die der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) übertragen wurde, wie es immer der Fall ist, wenn es zu Schüssen durch Polizisten kommt; und eine andere wegen versuchten Mordes an einer Amtsperson, die von der Kriminalpolizei durchgeführt wird und sich gegen den Fahrer des roten Autos richtet.

    Zwei Polizisten in Polizeigewahrsam
    Im Rahmen der ersten Ermittlungen wurden zwei Polizeibeamte in Polizeigewahrsam genommen. Der 52-jährige Omar Labdi, ein Ladenbesitzer aus dem Viertel, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP aus, er habe „drei Polizisten hinter dem Auto herlaufen sehen“, die den Fahrer zum Anhalten aufgefordert hätten. Das Auto „fuhr langsam, sie waren darin zu zweit, der Kumpel des Fahrers stieg aus und rannte weg, er fuhr langsam weiter und die Polizei schoss dreimal“.

    Zwölf Tote nach Polizeischüssen in diesem Jahr
    Seit Anfang des Jahres sind bereits zwölf Menschen nach Schüssen der Polizei bei Kontrollen gestorben. Innerhalb weniger Stunden starben im September zwei Menschen durch Schüsse der Polizei und ein dritter wurde verletzt: In Rennes wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. September eine Frau getötet und ein Mann verletzt, als sie während eines Einsatzes zur Drogenbekämpfung angehalten wurde. Am gleichen Tag kam in Nizza gegen 16.30 Uhr ein Mann am Steuer eines gestohlenen Autos ums Leben.

    Im August kamen zwei Männer in Vénissieux und ein weiterer in Neuville-en-Ferrain (Nordfrankreich) ums Leben. Im März wurde ein Autofahrer in Sevran (Seine-Saint-Denis) und im Juni ein ägyptischer Migrant in Sospel (Alpes-Maritimes) getötet. In Grenoble wurde eine 18-jährige Beifahrerin bei einem Schusswechsel in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober während einer Verfolgungsjagd getötet.

    In Paris starben im April, am Abend der Wiederwahl von Emmanuel Macron, ein Fahrer und sein Beifahrer auf der Pont-Neuf. Im Juni dann eine Beifahrerin nach einer Verfolgungsjagd im XVIII Arrondissement.

  • Marseille: Toter und Verletzter bei Schießerei

    Marseille: Toter und Verletzter bei Schießerei

    Ein 18-Jähriger wurde im Stadtteil Visitation mit einem Sturmgewehr getötet.

    Am Freitagabend, 14. Oktober, ist in Marseille (Bouches-du-Rhône) eine Person bei einer Schießerei ums Leben gekommen, wie Franceinfo meldet. Die Tat ereignete sich im Viertel La Visitation im Norden der Stadt.

    Das 18-jährige Opfer wurde mit einem Sturmgewehr erschossen. Eine weitere Person, ebenfalls 18 Jahre alt, wurde verletzt.

    29 Tote durch Schusswaffen seit Jahresbeginn
    Ohne dieses neue Opfer wurden seit Jahresbeginn bereits 28 Menschen im Département Bouches-du-Rhône durch Schusswaffen getötet. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Auseinandersetzungen im Drogenmilieu.

    Erst am vergangenen Dienstag wurde ein 33-jähriger Mann in einem Lebensmittelgeschäft in der Rue Henri Auzias 13 im dritten Arrondissement von Marseille im Stadtteil Belle de Mai erschossen. Vier vermummte Männer betraten den Laden und schossen sofort auf das Opfer. Der 30-Jährige wurde von drei Kugeln getroffen, eine davon in den Kopf. Marseille ist seit mehreren Wochen Schauplatz von solchen Attentaten.

  • Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Frauenleiche in Haguenau gefunden – Tochter und weiterer Verdächtiger in Bordeaux festgenommen

    Das Opfer wurde durch mehrere Messerstiche getötet und mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Die Leiche einer älteren Frau wurde am Donnerstagmorgen in einer Wohnung in Haguenau, einer Gemeinde im Département Bas-Rhin nördlich von Straßburg, gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf einer mit dem Fall vertrauten Quellen meldet. Die Frau – ihr Alter wird auf 65 bis 70 Jahre geschätzt – wurde mit mehreren Messerstichen getötet. Das Opfer wurde mit einer Plastiktüte über dem Kopf aufgefunden.

    Zwei Festnahmen
    Zwei Verdächtige, darunter die Tochter des Opfers, wurden am Freitagmorgen von der Kriminalpolizei in der Region Bordeaux festgenommen. Sie wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Straßburg berichtete dem Sender France Bleu Alsace, dass sie „gegen diese beiden Personen“ am Freitag ein Ermittlungsverfahren wegen „Mordes“ eröffnet habe. Bisher sind die genauen Umstände des Dramas nicht bekannt.

  • Benzinknappheit: Region Okzitanien bietet Zugtickets am Wochenende für 1 Euro an

    Benzinknappheit: Region Okzitanien bietet Zugtickets am Wochenende für 1 Euro an

    Angesichts des Treibstoffmangels ergreifen einige Regionen Maßnahmen. In Okzitanien werden alle TER-Fahrkarten auf dem gesamten regionalen Streckennetz am Samstag und Sonntag, dem 16. Oktober zum Preis von einem Euro angeboten. Angesichts der Treibstoffknappheit hat Carole Delga, die Präsidentin (PS) der Region Okzitanien, für das Wochenende vom Samstag, dem 15. und Sonntag, dem 16. Oktober Zugtickets zum Preis von einem Euro eingeführt. „Um dafür sorgen, dass an diesem Wochenende mehr mit dem Zug gefahren wird, um den Treibstoff für diejenigen zu sparen, die nicht auf das Auto verzichten können, um zur Arbeit oder zum Studium zu fahren“, erklärte Delga. Die Maßnahme gilt generell für alle Züge, die von der Region verwaltet werden. Die Maßnahme wird von den Reisenden auf dem Bahnhofsvorplatz in Toulouse (Haute-Garonne) sehr positiv aufgenommen. „Das wusste ich nicht, aber es wird den Geldbeuteln der Leute gut tun“, sagt ein Mann auf France 3. „Man müsste das aber auf die Wochentage aus…

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  • Paris: Leiche einer 12-Jährigen in einem Koffer gefunden

    Paris: Leiche einer 12-Jährigen in einem Koffer gefunden

    Nachdem am Freitagabend die Leiche eines 12-jährigen Mädchens in einem Koffer am Fusse des Gebäudes, in dem sie wohnte, gefunden worden war, wurden vier Personen in Polizeigewahrsam genommen. Die Leiche eines 12-jährigen Mädchens wurde am Freitagabend in einem Koffer am Fusse des Wohnhauses, in dem sie lebte, gefunden. Dies berichtete die Pariser Staatsanwaltschaft am Samstag, dem 15. Oktober. Vier Personen seien in Polizeigewahrsam genommen worden, so die Staatsanwaltschaft. Nach Informationen von Franceinfo fand der grausige Fund im 19. Arrondissement der Hauptstadt, in der Nähe des Parks Buttes-Chaumont, statt. Als die besorgten Eltern ihre Tochter am Freitagnachmittag nicht nach Hause kommen sahen, hatten sie Fotos in einem sozialen Netzwerk geteilt, darauf vermerkt, dass sie „zuletzt um 15.20 Uhr gesehen“ worden sei, und „Entführungsalarm“ auf den Posts vermerkt. Auf einem der geteilten Fotos, das von einer Videoüberwachungskamera stammt, ist zu sehen, wie der Teenager in die Eingangshalle ihres Wohnhauses geht. Vier Personen in Polizeigewahrsam Um 23.20 Uhr teilt ein 42-jähriger Obdachloser Polizisten auf Streife mit, dass er gerade die Leiche eines kleinen Mädchens gefunden habe. Die Polizisten folgen ihm in die Rue d’Hautpoul. Im Innenhof eines Gebäudes entdeckten sie zwei Koffer und eine Aufbewahrungsbox aus undurchsichtigem Plastik. Im Inneren befand sich der leblose Körper des Mädchens. Das Opfer wies Wunden im Halsbereich auf. Vier Personen, deren Rolle bei dem Tötungsdelikt noch geklärt werden muss, wurden vorsorglich in Polizeigewahrsam genommen, Die Kriminalpolizei von Paris hat eine Untersuchung wegen Mordes an einer Minderjährigen unter 15 Jahren eingeleitet.
  • Atomkraft: Streikbewegung für höhere Löhne breitet sich allmählich in französischen Kraftwerken aus

    Atomkraft: Streikbewegung für höhere Löhne breitet sich allmählich in französischen Kraftwerken aus

    Seit Donnerstag beteiligt sich das Kraftwerk Gravelines (Nord) an der Streikbewegung. Die Mitarbeiter im Kraftwerk Belleville-sur-Loire (Cher) schlossen sich am Freitagmorgen ebenfalls an.

    Die Streiks in Frankreich weiten sich nach und nach aus. Mitarbeiter der Atomkraftwerke, die für höhere Löhne streiken, haben den Streik über das Wochenende verlängert, wie die Nachrichtenagentur AFP von der Gewerkschaft CGT erfuhr.

    Mehrere Atomkraftwerke sehen sich seit Tagen mit Streiks ihrer Mitarbeiter für höhere Löhne konfrontiert, darunter Tricastin (Drôme), Cruas (Ardèche), Bugey (Ain) und Cattenom (Moselle). Am Donnerstag schloss sich das Kraftwerk Gravelines (Nord), das leistungsstärkste in Westeuropa, dem Arbeitskampf an. Das Kraftwerk Belleville-sur-Loire (Cher) hat sich seit Freitagmorgen ebenfalls angeschlossen, wie die Gewerkschaft CGT am Freitag der Nachrichtenagentur AFP meldete.

    Die Bewegung soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen, insbesondere der EDF, ausüben. Ein erstes Treffen ist für Dienstag angesetzt.

    Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Streik keine Auswirkungen auf die Öffentlichkeit und belastet vor allem die Finanzen des Stromversorgers EDF. Er könnte jedoch den Zeitplan durcheinanderbringen, in dem die Kernkraftwerke nach den Wartungsarbeiten wieder ans Netz gebracht werden sollen. Die meisten der bestreikten Kraftwerke werden derzeit gewartet, wie von dem Stromversorger EDF mitgeteilt wurde.

    Es unter den bestreikten Kernkraftwerken auch solche, die sich nach den Wartungsarbeiten in der sogenannten Nachladephase befinden und anschliessend schnell wieder ans Netz gehen sollen. Derzeit durchkreuzt der Streik jedoch die Wiederinbetriebnahme. Die EDF warnt vor den Auswirkungen, die das auf die Energiemenge haben könnte, die in Frankreich im Januar und Februar, der kältesten Zeit des Winters, zur Verfügung stehen kann.

  • Var: Leiche eines siebenjährigen Jungen gefunden – Junge Frau verhaftet

    Var: Leiche eines siebenjährigen Jungen gefunden – Junge Frau verhaftet

    Ein Unfall wurde von den Ermittlern ausgeschlossen. Der Körper des Kindes wies zahlreiche Prellungen auf.

    Eine junge Frau wurde am Donnerstag, dem 13. Oktober, in Polizeigewahrsam genommen, nachdem die Leiche ihres siebenjährigen Sohnes in La Seyne-sur-Mer (Var) gefunden worden war, wie France Bleu Provence berichtete. Die Leiche wurde am Mittwochabend in der Wohnung der Familie gefunden. Es war die 30-jährige Mutter selbst, die die Rettungskräfte alarmiert hatte.

    Da das Kind am ganzen Körper Prellungen aufwies, wurde ein Unfall ausgeschlossen. Eine Autopsie soll nun die genaue Todesursache ermitteln. Es wurde eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung eines Minderjährigen unter 15 Jahren“ eingeleitet. Laut der Staatsanwaltschaft von Toulon „ist der Tod Folge einer vorsätzlichen Handlung“.

    Nach Informationen von France Bleu Provence führten die ersten Ermittlungen zu der Mutter des Kindes. Die junge Frau, die derzeit wiefder schwanger ist, scheint in einem sozial schwierigen Umfeld zu leben, war der Polizei jedoch bislang nicht bekannt.

  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies erneut verlängert

    Die Gewerkschaftsmitglieder der CGT stimmten am Samstag für die Fortsetzung des Streiks in den Raffinerien von TotalEnergies. Die CGT, die sich zuvor aus den Lohnverhandlungen zurückgezogen hatte, nachdem TotalEnergies mit den Gewerkschaften CFDT und CFE-CGC ein neues Lohnabkommen unterzeichnet hatte, hatte bereits am Freitag angekündigt, den Streik verlängern zu wollen.

    Die CGT hält den Druck aufrecht. Der Streik in den Raffinerien von TotalEnergies wurde am Samstag, dem 15. Oktober, fortgesetzt, da keine Einigung mit der CGT über Lohnerhöhungen erzielt werden konnte. Das hat nach wie vor erhebliche Auswirkungen auf viele von der Treibstoffknappheit betroffene Menschen und Wirtschaftszweige.

    Der Streik war bereits an zwei Standorten verlängert worden, und zwar bis Dienstag in der Normandie-Raffinerie in der Nähe von Le Havre, der größten Raffinerie Frankreichs, und bis Mittwoch in der Raffinerie Donges (Loire-Atlantique).

    Die Streikbewegung wurde jetzt auch in den drei Betrieben La Mède (Bioraffinerie im Departement Bouches-du-Rhône), Feyzin (Raffinerie im Departement Rhône) und Flandres (Department Nord) verlängert, wie die CGT am Samstagmorgen ohne weitere Einzelheiten bekannt gab.

    Die CGT geht davon aus, dass die Streiks mindestens bis kommenden Dienstag, dem 18. Oktober, an dem weitere Streiks in anderen Branchen in ganz Frankreich geplant sind, anhalten wird.

    Für den 18. Oktober wurde insbesondere im Transportwesen (SNCF, RATP, Hafenarbeiter) und im öffentlichen Dienst zu einem „Generalstreik“ aufgerufen.

    Ein Protestmarsch gegen „teures Leben und die Untätigkeit im Klimabereich“, zu dem Jean-Luc Mélenchon und das Linksbündnis Nupes aufgerufen haben, soll bereits am Sonntag, 16. Oktober, stattfinden.

    Der Streik in den Raffinerien von TotalEnergies wird trotz der Unterzeichnung einer Vereinbarung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei TotalEnergies mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC getroffen wurde, fortgesetzt.

    Die CGT verließ die Gespräche, da sie mit dem Vorschlag der Geschäftsleitung nicht zufrieden war. Es handelte sich um die ersten Verhandlungen seit Beginn des Streiks am 27. September.

    In den beiden einzigen Raffinerien des Esso-ExxonMobil-Konzerns in Frankreich, in Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) und Gravenchon in der Normandie, wurde der Streik am Donnerstag und Freitag beendet, nachdem am Dienstag eine Lohnvereinbarung getroffen worden war.

    Es werde jedoch zwei bis drei Wochen dauern, bis die Produktion der Raffinerien, die während des Streiks vollständig heruntergefahren waren, wieder normal laufen könne, meldete der Esso-Konzern.

    Die Regierung bleibt bei ihrer Aussage, dass mit einer „Rückkehr zur Normalität für die Autofahrer“, in der kommenden Woche erwartet werden kann.

    Am Freitag war die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsschwierigkeiten bis zum Mittag leicht zurückgegangen, auf 28,5% gegenüber 29,2% am Vorabend, wie das Ministerium für den Energiewandel mitteilte.

    Um die bestehenden Spannungen etwas abzubauen will die CGT sporadische Kraftstofflieferungen aus der Total-Raffinerie Donges in der Nähe von Saint-Nazaire während des Wochenendes erlauben.