Kategorie: Frankreich

  • Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung erleidet im Senat einen Rückschlag

    Verankerung des Rechts auf Abtreibung in der Verfassung erleidet im Senat einen Rückschlag

    Der Gesetzesausschuss des Senats erklärt zwar, dass man „dem Schutz des Schwangerschaftsabbruchs verpflichtet“ sei, ist aber der Ansicht, dass „eine Verfassungsänderung nicht erforderlich ist“. Der Gesetzgebungsausschuss des französischen Senats, in dem die Rechte derzeit die Mehrheit hat, lehnte am Mittwoch, dem 12. Oktober, einen Vorschlag der grünen Senatorin Mélanie Vogel ab, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und Empfängnisverhütung in der Verfassung zu verankern. Es wird ein ähnliches Ergebnis am kommenden Mittwoch in der Abstimmung erwartet. Der Gesetzesausschuss des Senats erklärt zwar, dass man „dem Schutz des Schwangerschaftsabbruchs verpflichtet“ sei, ist jedoch der Ansicht, dass „eine Verfassungsänderung nicht erforderlich ist“. Die Fraktionsvorsitzenden der Senatsmehrheit, Bruno Retailleau (LR) und Hervé Marseille (Zentrum), stimmen dem zu. Jetzt wird sich alles in der Abstimmung der Senatoren entscheiden. In der Regel lassen die Fraktionen ihren Mitgliedern bei solchen…

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  • Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Gute Nachrichten: Alle Zugtickets sind am Wochenende im gesamten regionalen liO-Netzwerk für 1€ zu haben. Angesichts der Treibstoffknappheit, die Frankreich seit mehreren Tagen heimsucht, hat die Präsidentin der Region Okzitanien, Carole Delga, am Donnerstag angekündigt, dass alle Fahrkarten für die liO-Regionalzüge am Wochenende des 15. und 16. Oktobers zum Preis von 1 € angeboten werden. Dieser Tarif ist bereits ab Donnerstag um Mitternacht gültig. „Diese außergewöhnliche Maßnahme soll es den Einwohnern Okzitaniens ermöglichen, während des Wochenendes Kraftstoff zu sparen, um in der kommenden Woche ihre Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu gewährleisten“, erklärte die Regionspräsidentschaft in einer Pressemitteilung. Carole Delga rief außerdem zur unverzüglichen Wiederaufnahme des Dialogs auf, um einen schnellen Ausweg aus dieser Situation zu finden, die nun alle französischen Bürger und die Wirtschaftstätigkeit des Landes behindert. Für den Fall, dass die derzeitige Situatio…

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  • Benzinknappheit: In Paris verlangt die teuerste Tankstelle Frankreichs 3 Euro für einen Liter Diesel!

    Benzinknappheit: In Paris verlangt die teuerste Tankstelle Frankreichs 3 Euro für einen Liter Diesel!

    Eine Avia-Tankstelle im 7. Arrondissement von Paris verlangte am Donnerstag, dem 13. Oktober, 2,95 Euro für einen Liter SP98 und 2,99 Euro für einen Liter Diesel. Aber auch diese Preise hielten Autofahrer nicht davon ab, dort zu tanken.

    Fanden Sie die Benzinpreise im Juli dieses Jahres schon exorbitant hoch? Wenn Sie in die 15 avenue Duquesne in Paris fahren, werden Sie bestimmt schockiert sein. An dieser Avia-Tankstelle im VII. Arrondissement zahlten Autofahrer am Donnerstag, dem 13. Oktober, fast 3 Euro pro Liter für ihre Tankfüllung.

    Wie die Zeitung Le Parisien berichtete, verkaufte diese wahrscheinlich teuerste Tankstelle in Frankreich, einen Liter SP98 für 2,95 Euro und einen Liter Diesel für 2,99 Euro. Doch selbst das konnte einige Autofahrer nicht entmutigen, die bereits am Vormittag Schlange, um ihre kostbare Tankfüllung zu bekommen.

    „Das ist eine sogenannte Trottoirstation. Sie ist eher dazu da, um auszuhelfen, als Pannenhilfe. Sie ist immer teurer als normal, auch außerhalb von Knappheitssituationen“, zitiert Le Parisien einen Branchenexperten.

    Die Arbeitsniederlegungen in den Raffinerien verschärften sich am Donnerstag weiter und die Gewerkschaft CGT rief dazu auf, den Streik auf den gesamten Energiesektor auszuweiten.

  • Benzinknappheit: Könnte wie 1992 die Armee eingesetzt werden?

    Benzinknappheit: Könnte wie 1992 die Armee eingesetzt werden?

    Angesichts der anhaltenden Blockaden hat der Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France vor einigen Tagen die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Armee zu requirieren. Eine Lösung, auf die schon die Regierung von Pierre Bérégovoy im Juli 1992 zurückgegriffen hatte. Benzinknappheit und blockierte Raffinerien: Könnte die Regierung die Armee einsetzen? Letzte Woche meinte der Präsident des Regionalrats der Region Hauts-de-France, Xavier Bertrand, gegenüber der Zeitung La Voix du Nord, dass er sich nicht dagegen aussprechen würde. Es gebe zumindest einen Präzedenzfall, der vor 30 Jahren in einem anderen Kontext stattgefunden habe. Im Juli 1992 sperrten wütende Fernfahrer, die gegen die Einführung des Punkteführerscheins protestierten, Straßen und Zugänge zu den Raffinerien und blockierten so die Versorgung der Tankstellen, gerade als die Menschen in den Urlaub fahren wollten. Premierminister Pierre Bérégovoy verhandelte zunächst und schickte dann die Armee. 500 Soldaten und Pan…

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  • Streik bei TotalEnergies: Lohnkompromiss mit Gewerkschaften gefunden – CGT bezeichnet es als „Farce“

    Streik bei TotalEnergies: Lohnkompromiss mit Gewerkschaften gefunden – CGT bezeichnet es als „Farce“

    Die Geschäftsleitung von TotalEnergies und zwei Gewerkschaften haben einen Kompromiss über eine Lohnerhöhung im Konzern gefunden. Die CGT allerdings verließ den Verhandlungstisch. Der Streik in den Raffinerien geht weiter. Nach 18 Tagen Streik bei TotalEnergies und ersten Verhandlungen über die Gehälter haben zwei Gewerkschaften mit der Leitung des Ölkonzerns eine Einigung erzielt. Die CFDT und die CFE-CGC akzeptieren den Gehaltsvorschlag der Geschäftsführung von TotalEnergies. Nicht so die CGT, die den Verhandlungstisch verlassen hat und den Kompromiss als „Farce“ anprangert. CFDT und CFE-CGC vertreten eine Mehrheit von 56% der Beschäftigten. TotalEnergies bot eine Lohnerhöhung von 7% und eine Prämie zwischen 3.000 € und 6.000 € an. Die Geschäftsleitung des Ölkonzerns hatte zunächst eine Lohnerhöhung von 6% vorgeschlagen. Vier Gewerkschaften waren für Donnerstagabend um 20 Uhr zu Verhandlungen in die Unternehmenszentrale in Paris la Défense eingeladen worden. Das Treffen endete um 3 U…

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  • Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Nach den Beschäftigten der Raffineriedepots und den Mitarbeitern der Atomkraftwerke sind nun auch die Eisenbahner an der Reihe, die von ihrer größten Gewerkschaft, der CGT, für Dienstag, den 18. Oktober, zum Streik aufgerufen werden. Die CGT-Cheminots, die größte Gewerkschaft bei der SNCF, und Sud-Rail haben für kommenden Dienstag zum Streik aufgerufen, um Lohnerhöhungen zu fordern und gegen die Zwangsmassnahmen der Regierung im Energiesektor zu protestieren. Der Transportverband der CGT schaltete sich auch ein und rief seine Mitglieder dazu auf, die Arbeit niederzulegen. „Die Wut wächst, auch in unseren Berufen“, warnt die Gewerkschaft, die unter anderem Lkw-Fahrer vertritt. „Wir fordern die Gewerkschaften auf, am 18. Generalversammlungen an den Standorten zu organisieren“, sagte der Generalsekretär der CGT-Cheminots, Laurent Brun, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dasselbe gilt für Sud-Rail, die die Eisenbahner dazu aufruft, am Dienstag Generalversammlungen abzuhalten, um übe…

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  • 80 cm langes Reptil auf Parkplatz eines Einkaufszentrums in Agen gefangen

    80 cm langes Reptil auf Parkplatz eines Einkaufszentrums in Agen gefangen

    Die Tierfeuerwehr des Departements Lot-et-Garonne musste am Einkaufszentrum Agen-Sud eingreifen, um das Tier einzufangen, das sich in den Motorraum eines Autos geflüchtet hatte.

    Grosser Schrecken für die Besitzer eines Autos, das auf einem Parkplatz des Einkaufszentrums Agen-Süd geparkt war. Als der Motor nicht anspringen wollte, entdeckten sie ein tierisches Problem: Ein Reptil hatte sich in den Motorraum geflüchtet. Nachdem die Motorhaube geöffnet wurde, kam der Kopf einer großen Echse zum Vorschein. Eine Art Waran, der etwa 80 cm lang war.

    Die alarmierte Feuerwehr schaltete die spezialisierte Einsatzgruppe (GOS) für Tierrisiken des Departements Lot-et-Garonne ein, um sich um das große Tier zu kümmern. Es gelang ihnen, das Reptil aus dem Motor des Autos zu ziehen, bevor sie es in einen Käfig stecken konnten.

    Nach einigen Nachforschungen identifizierte die Tierfeuerwehr 47 das Reptil als einen schwarz-weißen Tegu aus Argentinien. Derzeit wartet das Tier darauf, dass sein Besitzer sich zu erkennen gibt.

  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron ruft Wladimir Putin auf, „an den Gesprächstisch zurückzukehren“

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron ruft Wladimir Putin auf, „an den Gesprächstisch zurückzukehren“

    Der russische Präsident Wladimir Putin muss „an den Gesprächstisch zurückkehren“, forderte der französische Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch in einem Fernsehinterview, das auch dem Krieg in der Ukraine gewidmet war. „Heute muss Wladimir Putin zunächst einmal diesen Krieg beenden“, forderte Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 12. Oktober, in einem Fernsehinterview auf dem Sender France 2, das weitgehend dem Krieg in der Ukraine und seinen Folgen für die Franzosen gewidmet war. Der russische Präsident müsse „die territoriale Integrität der Ukraine respektieren und an den Gesprächstisch zurückkehren“, fuhr der französische Präsident fort und warf seinem russischen Amtskollegen vor, mit den Raketenangriffen der letzten Tage und der Mobilisierung zur Verstärkung seiner Armee die „Wahl“ getroffen zu haben, Europa „in den Krieg zu versetzen“. Macron, der trotz Kritik – auch aus der Ukraine – den Dialog mit dem Kremlherrn seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar nie abgeb…

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  • Iran: Die Repression wird härter, die Proteste auch

    Iran: Die Repression wird härter, die Proteste auch

    „Wir stehen an der Seite derer“, die im Iran demonstrieren, sagte Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 12. Oktober, auf France 2. Es ist einen Monat her, dass Mahsa Amini von der Sittenpolizei festgenommen wurde und drei Tage später starb. Die Proteste lassen nicht nach. Frankreich „verurteilt die vom Regime angewandte Repression“. Tag für Tag sammeln internationale NGOs trotz der Internetzensur Beweise für die staatliche Brutalität: Man weiß inzwischen, dass die Sicherheitskräfte wiederholt und an mehreren Orten das Feuer auf die Demonstranten eröffnet haben. Es ist bekannt, dass es jeden Tag zu Hunderten von willkürlichen Festnahmen und Inhaftierungen, Folter und Vergewaltigungen kommt. Iran Human Rights, eine in Norwegen ansässige Organisation, spricht von mehr als 200 Menschen, die innerhalb eines Monats getötet wurden, darunter 23 Kinder. https://twitter.com/N4F4S8/status/1580303161570471937 Die NGO befürchtet ein Blutbad in der Stadt Sanandaj, der Hauptstadt der Provinz Kurdistan, au…

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  • Bruno Le Maire fordert Amerika auf, den Preis für Flüssiggas zu senken

    Bruno Le Maire fordert Amerika auf, den Preis für Flüssiggas zu senken

    Angesichts des starken Preisanstiegs für verflüssigtes Erdgas (LNG) fordert Wirtschaftsminister Bruno Le Maire eine deutliche Geste der US-Regierung. Anlässlich eines Treffens der G7-Finanzminister in Washington am Mittwoch, dem 12. Oktober, forderte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire die USA dazu auf, „billigeres“ verflüssigtes Erdgas an Frankreich zu liefern, berichtet die Zeitung Le Figaro. „Wir erwarten mehr von der US-Regierung“, sagte Le Maire. Gas aus den USA importieren Seit Beginn des Krieges in der Ukraine und dem Rückgang der russischen Erdgasexporte versorgt sich Europa massiv in den USA: Der Anteil des USA-LNG an den europäischen LNG-Importen ist zwischen 2021 und 2022 von 28% auf etwa 45% gestiegen. Aber, das Gas von der anderen Seite des Atlantiks zu importieren, ist wesentlich teurer. Anfang des Monats hatte auch der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck die von den „befreundeten“ Ländern verlangten Preise bereits als „astronomisch“ bezeichnet….

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