Kategorie: Frankreich

  • Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Die Benzinknappheit in Frankreich hält an und die Gewerkschaft CGT hat angekündigt, ihren Streik in den Raffinerien bis morgen zu verlängern. Wann wird sich die Situation an den Zapfsäulen entspannen? Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern setzt sich die Blockade der Raffinerien und Depots am Montag, dem 17. Oktober, fort. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind erheblich. Trotz einer Einigung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC erzielt wurde, fordert die CGT weiterhin 10% entsprechend der Inflation plus einem Anteil an den vom Ölkonzern erzielten Gewinnen, die sich allein im zweiten Quartal auf 5,7 Mrd. USD (5,8 Mrd. EUR) beliefen. Die Gewerkschaft will die Streiks bis Dienstag, den 18. Oktober, fortsetzen, einem Tag der berufsübergreifenden „Mobilisierung und des Streiks“, zu dem auch die Gewerkschaften FO, Solidaires und FSU aufgerufen haben. Derzeit betreffen d…

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  • Haitianischer Sänger Mikaben stirbt mit 41 Jahren während eines Konzerts in Paris auf der Bühne

    Haitianischer Sänger Mikaben stirbt mit 41 Jahren während eines Konzerts in Paris auf der Bühne

    Michael Benjamin, alias Mikaben, brach am Samstag, dem 15. Oktober, in der Accor Arena in Bercy auf der Bühne zusammen. Er starb im Alter von nur 41 Jahren an einem Herzinfarkt. Sechs Jahre nach der Trennung von Carimi hatten sich die Bandmitglieder am Samstag, den 15. Oktober, zu einem musikalische…

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  • Atomkraft: Streiks lassen das Schlimmste befürchten

    Atomkraft: Streiks lassen das Schlimmste befürchten

    Nicht nur die französischen Raffinerien sind zur Zeit von Streiks betroffen. Auch in mehreren Kernkraftwerken gibt es Arbeitskampfmaßnahmen, die das Schlimmste für die Stromversorgung im bevorstehenden Winter befürchten lassen.

    Parallel zum Streik in den Raffinerien breitet sich am Samstag, dem 15. Oktober, auch eine Streikbewegung in den französischen Atomkraftwerken aus. Das Ziel der Streikenden: „Wir werden die Wartungsarbeiten an den abgeschalteten Reaktoren verzögern, was auch eine Verzögerung der Inbetriebnahme bedeutet, die für Ende des Jahres vorgesehen ist“, erklärt Franck Redondo, FO-Gewerkschaftssekretär der Centrale de Gravelines (Nord).

    Von den 25 Reaktoren, die zur Zeit wegen Reparaturen und Wartungsarbeiten abgeschaltet sind, ist der Zeitplan für fünf bereits nicht mehr einzuhalten, wobei es an einigen Standorten zu Verzögerungen von bis zu drei Wochen kommt. Die Regierung setzt den Stromversorger EDF jedoch unter Druck, die Fristen einzuhalten und den Reaktorpark rechtzeitig wieder in Stand zu setzen und ans Netz zu bringen. Mit den Streiks könnten sich nun die Verzögerungen noch vergrößern, warnt jetzt die EDF. Manche Kraftwerke könnten diesen Winter nicht rechtzeitig wieder ans Netz gehen. Die Gewerkschaften, die 5% Lohnerhöhung fordern, stehen aber weiter zu ihrer Strategie. Die Verhandlungen werden in der nächsten Woche fortgesetzt.

  • Französische Armee: beunruhigende Zahlen für den Fall eines direkten Angriffs

    Französische Armee: beunruhigende Zahlen für den Fall eines direkten Angriffs

    Der Krieg in der Ukraine wirft die Frage auf, ob Frankreich in der Lage ist, sich im Falle eines kriegerischen Konflikts zu verteidigen. Die Zahlen erweisen sich als eher besorgniserregend.

    Der Konflikt in der Ukraine hat eine Frage wieder aufleben lassen: Ist die französische Armee in der Lage, das Hexagon ausreichend zu verteidigen? Der Präsident der Republik äußerte sich vor drei Tagen auf France 2 besorgt: „Wenn Präsident Zelensky manchmal von mir verlangt, bestimmte Waffen zu liefern, bin ich gezwungen, einige davon für uns selbst zu behalten, um uns oder unsere Ostflanke zu schützen“.

    Für den Fall eines direkten Angriffs auf Frankreich sind die Berechnungen der Experten besorgniserregend. Das Heer hat etwa 100.000 aktive Soldaten, von denen nur 25.000 schnell kampfbereit sind. Das ist kaum genug, um zum Beispiel 83 km Frontlinie zu halten, was einer Strecke von Dünkirchen nach Lille entspricht. Das Heer würde von 45 Kampfflugzeugen und der Flotte der französischen Marine unterstützt werden. Um ein Gebiet unter Kontrolle zu bringen, rechnet man mit einem Soldaten auf 40 Zivilisten. Die französischen Soldaten könnten also kaum die Region Mosel mit ihrer Million Einwohner kontrollieren, geschweige denn beschützen. Diese theoretischen Berechnungen berücksichtigen allerdings nicht die Reservisten und Gendarmen, die im Falle eines Angriffs mobilisiert würden. Doch diese Berechnungen decken Schwachstellen auf…

  • Dank Nav’Solidaire können recycelte Prothesen in Afrika wieder eingesetzt werden

    Dank Nav’Solidaire können recycelte Prothesen in Afrika wieder eingesetzt werden

    Der Verein Nav’Solidaire hat sich zum Ziel gesetzt, nicht mehr genutzte Beinprothesen zu sammeln und sie nach Westafrika zu verschiffen, um sie dort an die Ärmsten der Armen zu verteilen. Am Anfang dieses Projekts steht eine sehr persönliche Geschichte, nämlich die von Antoine Michel. Im Alter von 17 Jahren wurde er wegen einer Krebserkrankung behandelt (Osteosarkom, eine hochaggressive Krebsart, die sich in Knochen entwickelt), neun Jahre später traten schwere Komplikationen an seinem linken Knie auf. Antoine wird amputiert. Er ist sich bewusst, dass er begleitet und gut betreut wurde, und denkt an all diejenigen, die nicht so viel Glück haben, in Ländern, in denen das medizinische System und der Lebensstandard es Menschen mit Behinderungen nicht erlauben, sich zum Beispiel ein Hörgerät anzuschaffen. Weltweit wird ihre Zahl auf 80 Millionen geschätzt. Zusammen mit vier Freunden, die wie er vom Segeln und Reisen begeistert sind, gründete er 2020 Nav’Solidaire mit einem einfachen Ziel: …

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  • Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Frau am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit drei Messerstichen getötet

    Eine 47-jährige Frau wurde am frühen Sonntagmorgen in einem Wohngebiet von Nantes, attackiert und mit einer Stichwaffe tödlich verletzt. Eine Frau starb, nachdem sie am Sonntagmorgen in Nantes auf offener Straße mit einem Messer angegriffen worden war. Dies berichtete die Zeitung Ouest-France. Die Feuerwehr wurde gegen 6.30 Uhr wegen eines Angriffs auf eine Frau auf dem Boulevard Jean-Moulin im Stadtteil Devallières alarmiert. Das 47-jährige Opfer war beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits bewusstlos und hat anschliessend einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Die Frau konnte nicht mehr reanimiert werden und wurde noch vor Ort für tot erklärt. Laut der Zeitung Ouest-France, die sich auf Zeugen der Tat beruft, wurde das Opfer dabei beobachtet, wie es von einem Mann verfolgt wurde, der versucht haben soll, sie an den Haaren zu packen. Anschließend habe er sein Opfer mit drei Messerstichen in die Schulter und in den Bauch tödlich verletzt.
  • Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Am Samstagmorgen, dem 15. Oktober, hatten etwas mehr als 27% der Tankstellen immer noch Schwierigkeiten, sich mit Treibstoff zu versorgen. Die Regierung versichert zwar, dass die Versorgung bis Allerheiligen wieder normal sein wird, doch es bleiben Zweifel.

    Wird es zu Allerheiligen genügend Treibstoff an den Tankstellen geben? Die Regierung versichert dies und setzt auf die Aufhebung der Streiks in den Esso-Raffinerien und auf die Requirierungen bei TotalEnergies. Letztere beginnen sich in Bezug auf die Versorgung in der Region Hauts-de-France tatsächlich auszuzahlen, wo die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsproblemen inzwischen von 50% auf 22% gesunken zu sein scheint. Ganz abgesehen davon, dass sich Frankreich auf seine Reserven, seine strategischen Vorräte, stützen kann, die für 90 Tage reichen.

    Ist die Regierung zu optimistisch?
    Mehrere Experten äußern Zweifel an den optimistischen Aussagen der Regierung. Immerhin ist eine komplexe Logistik, die neu gestartet werden muss, was Zeit braucht. Selbst wenn die größten Depots wieder offen sind, müssen anschließend über Pipelines die rund 200 französischen Nahversorgungsdepots wieder versorgt werden. Von diesen Depots aus müssen anschliessend die 11.000 französischen Tankstellen versorgt werden. Bis dahin, so das Management von Esso-ExxonMobil, werde es noch zwei bis drei Wochen dauern. Zunächst allerdings müssen die Raffinerien wieder normal arbeiten.

  • „Steadfast Noon“: Nukleare Übung der Luftstreitkräfte der NATO

    „Steadfast Noon“: Nukleare Übung der Luftstreitkräfte der NATO

    Vom 17. bis 30. Oktober wird in Belgien eine große Luftwaffenübung stattfinden. 14 NATO-Mitgliedsstaaten werden an der jährlichen Atomwaffenübung teilnehmen. 

    Vom 17. bis 30. Oktober werden viele Europäer ihre Augen zum Himmel richten. Vor dem Hintergrund der extremen Spannungen in der Ukraine findet nächste Woche eine große Übung der NATO statt. Die Übung mit dem Namen „Steadfast Noon“ wird von Russland genau beobachtet werden.

    „Diese Übung […] ist eine gewöhnliche, wiederkehrende Trainingsaktivität und steht in keinerlei Zusammenhang mit internationalen Ereignissen“, erklärt die NATO auf ihrer Website. Insgesamt werden 14 NATO-Mitgliedstaaten an dieser jährlichen Großübung teilnehmen. Frankreich will jedoch nicht an der Übung teilnehmen. Insgesamt werden etwa 60 Flugzeuge – vom Tornado über F-15 bis hin zur F-16 oder B-52 – eingesetzt, von denen jedoch keines näher als tausend Kilometer an eine russische Grenze herankommen darf.

    Tatsächlich hat der Kreml angedeutet, dass er bereit ist, im Falle einer Bedrohung sein Atomwaffenarsenal einzusetzen. Russland hat bereits ein Dutzend Langstreckenbomber auf seinem Stützpunkt in Olenya, unweit der norwegischen und finnischen Grenze, positioniert.

    „Nukleare Abschreckung“
    Die Übung wird hauptsächlich im Luftraum von Belgien und Großbritannien stattfinden, und das aus gutem Grund: Die Luftwaffenstützpunkte dieser beiden Länder sind mit Atomwaffen bestückt. Laut Ouest-France sind derzeit dort nicht weniger als 100 Atomwaffen auf sechs Stützpunkten gelagert, die der NATO angehören.

    „Diese Übung trägt dazu bei, dass die nukleare Abschreckung des Bündnisses wirksam bleibt“, sagte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.

  • Aigues-Mortes: Stier springt in die Zuschauertribüne und wirft Zuschauerin in die Manege

    Aigues-Mortes: Stier springt in die Zuschauertribüne und wirft Zuschauerin in die Manege

    Während eines traditionellen Festes in Aigues-Mortes sprang am Samstag, dem 15. Oktober, ein Stier in die Tribüne. Eine Zuschauerin wurde von dem Tier gerammt und auf spektakuläre Weise in die Manege geschleudert.

    Die Zuschauer des Votivfestes in c (Gard) haben am Samstag, dem 15. Oktober, einen großen Schrecken erlebt. Während eines Stierrennen außerhalb der Stadt vor der Stadtmauer, sprang ein Tier inmitten der panischen Zuschauer bis auf die Tribünen.

    Mehrere Zuschauer vor Ort filmten die Szene und veröffentlichten sie in sozialen Netzwerken. Auf den Videos sieht man, wie der Stier über die provisorische Tribüne klettert und bis ganz nach oben gelangt. Eine Frau wird von dem Tier gerammt und eines der Hörner des Stiers verfängt sich im T-Shirt der Frau. Die Frau wird darauf hin auf spektakuläre Weise in die Manege geschleudert.

    Die junge Frau wurde von Rettungskräften versorgt, war zum Glück aber nur leicht verletzt.

  • Marsch gegen „das teure Leben“: Die politische Linke geht in Paris auf die Straße

    Marsch gegen „das teure Leben“: Die politische Linke geht in Paris auf die Straße

    Die im Bündnis Nupes vereinte Linke organisiert am Sonntag in Paris einen „Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die Untätigkeit im Klimabereich“ gemeinsam mit Vereinen und Gewerkschaftsverbänden und hofft, damit zum sozialen Aufruhr im Herbst beizutragen. Die Parteien der Vereinigten Linken, mehrere NGOs und Gewerkschafter werden sich heute in Paris zu einem „Marsch gegen das teure Leben und die Untätigkeit im Klimabereich“ versammeln, in der Hoffnung, auf der Straße eine neue Front gegen die Regierung zu eröffnen. Jean-Luc Mélenchon sagte im Vorfeld: „Wir dürfen unsere Augen nicht davor verschliessen, es wurde beträchtlicher Reichtum angehäuft, der geteilt werden muss“. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat (21,95 % im ersten Wahlgang im April) hatte bereits im Juli seine Truppen und die Neue Ökologische und Soziale Volksunion (Nupes) aufgefordert, eine möglichst grosse Demonstration mit Verbänden und Gewerkschaften zu organisieren. Rund 60 Persönlichkeiten aus der Kultur,…

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