Kategorie: Frankreich

  • Hitzewelle am Wochenende: Ab Freitag wird es im Süden Frankreichs sehr heiß – bis zu 40°C im Südosten!

    Hitzewelle am Wochenende: Ab Freitag wird es im Süden Frankreichs sehr heiß – bis zu 40°C im Südosten!

    Großer Hitze wird ab Freitag, dem 7. Juli, über Frankreich hereinbrechen. Die Hitze wird sich mehrere Tage lang halten. Sogar 40°C könnten erreicht werden und für mehrere Departements ist mit einer Hitzewarnung zu rechnen.

    Nachdem das Wetter seit Anfang Juli nicht gerade sommerlich war, wird es sich in den kommenden Tagen stark verändern. Ab Freitag, dem 7. Juli 2023, wird in Frankreich starke Hitze erwartet, pünktlich zum Beginn der großen Ferien.

    Ab diesem Wochenende wird es sehr heiß. Die Höchsttemperaturen werden im Durchschnitt in Frankreich zwischen 32°C und 35°C liegen und im Südosten die 35°C-Marke überschreiten. Örtlich können die Thermometer sogar auf 40°C steigen. Und die Temperaturen werden auch in der Nacht kaum sinken: zwischen 18°C und 22°C im Durchschnitt, örtlich sogar noch höher.

    Wo wird es am heißesten?
    Im Dreieck Nîmes Avignon Aix-en-Provence sind Spitzenwerte von 39°C oder 40°C möglich. In den angrenzenden Departements wird es auch heiß sein, aber die nächtliche Abkühlung wird ausgeprägter sein, so La Chaîne Météo.

    Die starke Hitze wird sich auf einer Achse vom Rhein über die Saône bis zur Rhône durchsetzen. Die Schwellenwerte für Hitzewellen könnten in den Departements im südlichen Rhônetal erreicht oder sogar überschritten werden. Es wird allerdings erwartet, dass sie lokal begrenzt sind.

    Bei der Hitze handelt es sich um subtropische Luft, die von einer südlichen Strömung von Nordafrika nach Frankreich gelangen wird.

    In Westfrankreich wird die Hitze zwischen einem und zwei Tagen anhalten. In der Osthälfte Frankreichs dagegen soll die Hitze voraussichtlich zwei bis vier Tage anhalten. Die Temperaturen werden am Dienstag, dem 11. Juli, im mittleren Osten und Nordosten Frankreichs wieder sinken. In der Provence und im unteren Rhonetal wird die Hitze die ganze nächste Woche anhalten, ohne jedoch Hitzerekorde zu erreichen.

  • Mobbing: Alain Delons Kinder klagen gegen seine Haushälterin

    Mobbing: Alain Delons Kinder klagen gegen seine Haushälterin

    Die Kinder des Schauspielers vermuten Missbrauch gegenüber ihrem 87-jährigen Vater.

    Die Kinder von Alain Delon haben am Mittwoch Klage gegen die Gesellschaftsdame des Schauspielers wegen Mobbing und Unterschlagung von Korrespondenz eingereicht, wie der Anwalt der Familie bekannt gab.

    „Ich vermute einen Missbrauch einer geschwächten Person und verlasse mich auf die Ermittlungen, um dies festzustellen“, fügte der Anwalt hinzu und erklärte, dass sich der 87-jährige Filmstar der Klage mit einer schriftlichen Erklärung angeschlossen habe. „Seit dem Herzinfarkt von Herrn Alain Delon im Jahr 2019 ist diese Frau, die sich in seinem Haus niedergelassen hat, zunehmend aggressiv, herabsetzend und beleidigend gegenüber ihm und seinen Kindern“, erklärte der Anwalt der Kinder des Schauspielers in seiner Erklärung.

    Sie höre nicht auf, Alain Delon von seinen Verwandten, Freunden und seiner Familie zu isolieren, indem sie sogar Drohungen anwende. Sie kontrollier systematisch seine Telefongespräche und privaten Nachrichten. Sie antworte an seiner Stelle, indem sie sich für ihn ausgibt, und versuche, seine Post abzufangen. Sie hindere seine Kinder daran, ihn regelmäßig zu besuchen, obwohl sie das immer getan haben. Sie sei autoritär, bedrohlich und misshandele sogar den Hund von Herrn Delon auf inakzeptable Weise, so der Anwalt.

    Die Situation ist laut der Familie seit zwei Jahren außer Kontrolle geraten.
    Die Klage wurde am Mittwochnachmittag von Anouchka, Alain-Fabien und Anthony Delon bei der Staatsanwaltschaft in Montargis/Douchy im Département Loiret, wo der Schauspieler sein Anwesen besitzt, eingereicht. Anthony Delon reichte seinerseits eine zweite Klage gegen die Haushälterin seines Vaters ein, insbesondere wegen „vorsätzlicher Gewalt und Freiheitsberaubung gegenüber einer schutzbedürftigen Person, Missbrauch von Schwäche und Mobbing“ und sprach von „Tatsachen, die über eineinhalb Jahre hinweg festgestellt wurden“.

    „Am 31. Januar 2022 habe ich den Entschluss gefasst, mit der Protokollierung von Tatsachen zu beginnen, die sich in unserem Familienkreis abspielten und die speziell die Beziehungen zwischen meinem Vater Alain Delon und seiner haushälterin betrafen“, erklärte der älteste Sohn des Schauspielers in einer Pressemitteilung. Laut Anthony Delon hat die Situation innerhalb von zwei Jahren „solche Ausmaße“ angenommen, dass sein Vater seine Haushälterin selbst schriftlich aufgefordert habe, den Wohnsitz in Douchy zu verlassen.

  • Departement Mayenne: Notdienste den ganzen Sommer über nachts geschlossen

    Departement Mayenne: Notdienste den ganzen Sommer über nachts geschlossen

    Aufgrund von Personal- und Materialmangel werden die Notaufnahmen im Departement Mayenne für den Sommer über Nacht geschlossen bleiben. Die Einwohner sind beunruhigt. Der Landkreis Mayenne ist seit Montag, dem 3. Juli, für den gesamten Sommer von nächtlichen Notfalldiensten abgeschnitten. In Laval (Mayenne) werden die Notaufnahmen jeden Abend für nicht lebensbedrohlich Verletzte von 18:30 Uhr bis zum Morgen geschlossen. Das nächstgelegene Krankenhaus befindet sich in Angers (Maine-et-Loire), 80 km entfernt. Zwei Rentnerinnen sind besorgt über diese Situation. Die bevorstehenden Schulferien bereiten ebenfalls Sorgen. Ein Freizeitanimateur begleitet seit Beginn des Sommers regelmäßig verletzte Kinder in die Notaufnahme. „Im letzten Monat habe ich insgesamt 18 Stunden in der Kinderklinik verbracht, entweder tagsüber oder nachts“, berichtet Thomas Massolo, Gesundheitsbeauftragter eines Freizeitzentrums auf dem Sender France 2. Aufgrund des Mangels an medizinischem Personal und Ausrüstung s…

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  • Aude: 130 Hektar verbrannt und 4 Feuerwehrleute verletzt – Bilanz des ersten Brandes nach Sommerbeginn

    Aude: 130 Hektar verbrannt und 4 Feuerwehrleute verletzt – Bilanz des ersten Brandes nach Sommerbeginn

    Gegen 11.45 Uhr am Mittwoch, 5. Juli, brach in der Gemeinde Montredon-des-Corbières in der Nähe von Narbonne im Departement Aude ein Feuer aus. Fast 300 Feuerwehrleute waren am Höhepunkt des Feuers im Einsatz.

    Die Feuerwehr im Departement Aude meldete einen großen Brand in der Gemeinde Montredon-des-Corbières. Um 18 Uhr am Mittwoch konnte das Feuer gestoppt werden. Aber erst, nachdem es 130 ha Vegetation verwüstet hatte. Die Feuerwehrleute mussten vor allem zwei sensible Punkte verteidigen, nämlich das Gewerbegebiet von Montredon und das Bergmassiv von Fontfroide.

    Nach Angaben des Service Départemental d’Incendie et de Secours de l’Aude (SDIS11) waren fast 300 Feuerwehrleute, untesrtützt von 6 Löschflugzeugen und 2 Löschhubschraubern, im Einsatz. Die Behörden empfahlen, die Gegend unbedingt zu meiden und den Rettungsdiensten den Zugang zu erleichtern.

    Laut der regionalen Tageszeitung l’Indépendant wurden die Departementsstraßen 613 und 224 für den Verkehr gesperrt. Zwei Hochspannungsleitungen seien ebenfalls außer Betrieb, erklärte die Feuerwehr. Ebenfalls laut l’Indépendant sollen vier Feuerwehrleute bei den Einsätzen verletzt worden sein und in das Krankenhaus von Narbonne gebracht worden sein.

    Es mussten keine Wohnhäuser evakuiert werden und es gab auch keine nennenswerten Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur durch die Flammen. Die Rettungskräfte haben die vergangene Nacht damit verbracht, die Flammen und Glutnester zu löschen und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern, da in der Region ab Donnerstag mit starkem Wind und Hitze gerechnet wird.

  • Meurthe-et-Moselle: Junger Mann nach Polizeischüssen im Koma

    Meurthe-et-Moselle: Junger Mann nach Polizeischüssen im Koma

    In Meurthe-et-Moselle liegt ein 25-Jähriger noch immer im Koma, nachdem er in der Nacht von Donnerstag auf Freitag am Rande der Unruhen durch einen Schuss verletzt worden war. Da die Ermittler inzwischen davon ausgehen, dass der Schuss aus einer Polizeiwaffe abgegeben wurde, wurde eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Gewalt durch eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist“ eingeleitet.

    Nach der schweren Verletzung eines 25-jährigen Mannes in Mont-Saint-Martin (Meurthe-et-Moselle) in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wird nun in Erwägung gezogen, dass der Schuss aus einer Waffe der Eliteeinheit der nationalen Polizei stammt, wie Franceinfo am Mittwoch unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Val de Briey meldete. Es wurde eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Gewalt durch eine Person, die Träger der öffentlichen Gewalt ist“ eingeleitet, die der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) übertragen wurde.

    Aimène, ein 25-jähriger Sicherheitsbeamter, war am Freitag, dem 30. Juni, gegen 1 Uhr morgens in Mont-Saint-Martin mit seinem Auto unterwegs als er von einer speziellen Munition am Kopf getroffen und schwer verletzt wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass der junge Mann mit einem sogenannten Bean Bag beschossen wurde, d. h. einem nicht-letalen Geschoss, das aus einem Beutel, der kleine Kugeln enthält, besteht. Es stellte sich heraus, dass die Beamten der Sondereinheit, die im Rahmen der Unruhen im Zusammenhang mit dem Tod von Nahel zur Unterstützung der Polizei gerufen worden waren, in dieser Nacht in diesem Gebiet tatsächlich solche speziellen Waffen einsetzten: Abwehrkugelwerfer (LBD), Blendgranaten und eben auch diese Bean Bags.

    Laut den beiden anderen Insassen des Autos, die von den Ermittlern inzwischen angehört wurden, waren alle drei auf dem Weg zu einem Supermarkt in Luxemburg, das nur wenige Kilometer entfernt liegt, und nahmen nicht an den Ausschreitungen teil. Das von Aimène gesteuerte Auto wurde durchsucht, es wurden weder Steine noch Feuerwerkskörper gefunden.

    Die Beamten ihrerseits sagten aus, dass sie in dem chaotischen Gebiet mehrere Stunden lang mit Feuerwerkskörpern beschossen und mit Steinen beworfen wurden, die vor allem aus Fahrzeugen geworfen wurden. Die Beamten sagten, sie seien sich nicht bewusst gewesen, dass eines der als Antwort abgefeuerten Geschosse jemanden verletzt haben könnte. Sie wollen dies erst am nächsten Morgen erfahren haben, nachdem die Familie von Aimène Anzeige erstattet hatte.

    Die Ermittlungen sollen nun den gesamten Tathergang rekonstruieren. Eine weitere Person, die in derselben Nacht in demselben Gebiet durch einen Schuss aus einer Spezialwaffe verletzt wurde, wurde ebenfalls angehört. Diese Person wurde allerdings wesentlich leichter verletzt.

  • Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Dienstag seine Rangliste für die beliebtesten Vornamen des Jahres 2022 veröffentlicht.

    Gabriel für Jungen und Jade für Mädchen. Das sind die beiden Vornamen, die die Hitparade der im Jahr 2022 in den französischen Geburtskliniken am häufigsten vergebenen Vornamen anführen. Das französische Statistikamt Insee hat am Dienstag, dem 4. Juli, die Rangliste der beliebtesten Vornamen bekannt gegeben, die jedes Jahr anhand der Informationen aus den Geburtsregsitern der in Frankreich geborenen Kinder erstellt wird.

    Bei den Mädchen sind demnach Jade (3.420 Mal), Louise (3.412 Mal) und Ambre (3.380 Mal) die am häufigsten gewählten Vornamen. Bei den Jungen entschieden sich die Eltern für Gabriel (4 889), Léo (4 078) und Raphaël (3 798). Diese Zahlen sind jedoch zu relativieren. Jeder dieser Vornamen macht nur zwischen 1 und 1,3 % aller männlichen und weiblichen Vornamen aus, die von den Statistikern des Insee analysiert wurden, da der globale Trend zu mehr Diversität bei der Namensfindung geht.

    Ambre steht bei den Mädchen in 26 Departements an erster Stelle. Dieser Vorname ist oberhalb der Loire beliebt, da er sich mehrheitlich in der Normandie und in der Region Hauts-de-France etabliert hat. Alba, der in 19 Departements an erster Stelle steht, ist eher die Wahl von Eltern, die in der südlichen Hälfte des Landes leben. Louise und Jade schließlich sind Vornamen, die über das ganze Land verstreut gewählt werden. Sie stehen in 15 bzw. 14 Departements an erster Stelle.

    In der Ile-de-France variiert der „Sieger“ je nach Departement: Alma und Louise liegen in Paris gleichauf, Emma in den Hauts-de-Seine oder Lina in Seine-Saint-Denis. In Südfrankreich wurde der Vorname Giulia im Departement Bouches-du-Rhône bevorzugt. In den französischen Überseegebieten wurde der Name Inaya am häufigsten an kleine Mädchen vergeben.

    Bei den Jungen wurde Gabriel in 34 Départements bevorzugt. Wie im Jahr 2021 war dieser Vorname in Paris (331 Geburten in einem Jahr) und im westlichen Teil der Ile-de-France (200 Mal in Hauts-de-Seine) sehr beliebt. Auch in mehreren Gebieten im Südosten Frankreichs, in Auvergne-Rhône-Alpes und an der Côte d’Azur ist er die Nummer 1. Léo führt in 16 Departements, von denen die Hälfte im Nordosten und entlang der Ostgrenze des Hexagons konzentriert sind. Jules ist in 13 Departements führend, aber weniger gleichmäßig verteilt.

    In der Bretagne verdrängten die Raphaels die Malos in den Departements Morbihan und Finistère. In Übersee ist jedes Gebiet anders: Gabriel führt in Guadeloupe, Noah in Martinique, Jayden in Guyana, Liam in La Réunion und Rayane in Mayotte.

  • Autobahn: Bis zu 30% Ersparnis bei den Mautgebühren! Ingenieur verrät einen unschlagbaren Trick

    Autobahn: Bis zu 30% Ersparnis bei den Mautgebühren! Ingenieur verrät einen unschlagbaren Trick

    Rechtzeitig für die näher rückenden Ferien, verrät ein Ingenieur aus Nantes einen Trick, um auf französischen Autobahnen weniger für seine Fahrten zu bezahlen. Obwohl die Mautgebühren am 1. Februar dieses Jahres um fast 5 % gestiegen sind, spart er bei jeder Fahrt Geld.

    Der französische Ingenieur Franck Saless stieß auf die Schwachstelle, als er einen Bericht des Rechnungshofs las. Der Ingenieur aus Nantes sprach darüber in der Sendung Complément d’enquête, die am Donnerstag, dem 29. Juni ausgestrahlt wurde. Er sagte: „Ein ehemaliger Direktor einer Autobahngesellschaft erklärte, dass jemand, der die Tarife der Autobahnen genau kennt, weniger bezahlen könnte, indem er einfach an bestimmten definierten Ausfahrten aus- und gleich wieder einfährt.“

    Journalisten des Senders France 2 begleiteten Franck Saless daraufhin auf der Strecke Nantes-Angers (Pays de la Loire), um seine Behauptungen zu überprüfen. Die Maut kostet normalerweise 9,80 Euro. Um die Kosten zu verringern, fuhr Franck kurz vor Angers an der Mautstelle in Ancenis (3,50 Euro) ab. Anschließend fuhr er an derselben Mautstelle (5,10 Euro) sofort wieder auf die Autobahn auf.

    Insgesamt zahlte er also nur 8,60 Euro. Eine Ersparnis von 12 %, d. h. 1,20 Euro weniger als erwartet, bei einem kleinen Zeitverlust von zwei Minuten. Laut Franck Saless gibt es auf den meisten französischen Autobahnen keinen Kilometertarif. Die Kosten richten sich immer nach dem Punkt, an dem man ein- und ausfährt. Je mehr man ausfährt, desto weniger zahlt man also.

    Franck Saless teilt seine Tipps und Entdeckungen zum Sparen auf seiner Website Autoroute-éco.fr und schätzt, dass man auf manchen Strecken bis zu 30 % sparen kann. Eine fast militante Empfehlung, denn er schätzt, dass, wenn ein Drittel der Nutzer diese Technik anwenden würde, das immerhin 3 % weniger Umsatz für die Autobahn-Konzessionäre bedeuten würde.

    Die Mautgebühren in Frankreich haben eine ähnliche Inflation wie Benzin erfahren und sind im ersten Februar dieses Jahres um satte 4,75 % gestiegen.

  • 27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    27-Jähriger während der Unruhen in Marseille möglicherweise von der Polizei getötet

    Während der Unruhen wegen des Todes von Nahel wurde am Samstag, dem 1. Juli, in Marseille ein Mann getötet. Er wurde offenbar von einem Gummigeschoss getroffen. Die genauen Umstände sind noch immer unklar.

    Der Tod des jungen Mannes wurde erst am Dienstag bekannt gegeben. Während der Unruhen wegen Nahels Tod starb am Samstag, dem 1. Juli 2023, in Marseille unter noch ungeklärten Umständen ein 27-jähriger Mann. Ein Gummigeschoss traf ihn offenbar tödlich.

    Die Szene spielte sich im Stadtzentrum von Marseille ab, wo das Opfer vermutlich mit einem Motorroller unterwegs war. Der genaue Ort, an dem das Opfer getroffen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen sollen dies klären.

    Das Opfer erlitt einen „heftigen Schock im Brustbereich“, der durch „einen Schuss aus einem Projektil vom Typ Flash-Ball“ ausgelöst wurde, so die Zeitung La Marseillaise. Die Autopsie ergab, dass „der Aufprall zu einem Herzstillstand und damit zum Tod geführt hat“, erklärte der Staatsanwalt von Marseille, Dominique Laurens. Die Zeitung La Provence berichtet von einem möglichen Projektil vom Typ „gom cogne“, einem Gummigeschoss aus einer Verteidigungswaffe der Polizei.

    Das Opfer ist ein 27-jähriger Mann, dessen Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.

    Der tödliche Vorfall ereignete sich in einem Bereich von Marseille, in dem es am Samstag, dem 1. Juli, zu Unruhen und Plünderungen kam. Wie der Staatsanwalt von Marseille ausführte, ist es jedoch „nicht möglich, festzustellen, ob das Opfer daran beteiligt war“.

    Die Staatsanwaltschaft Marseille hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des tödlichen Gebrauchs einer Waffe eingeleitet. Auch die Inspektion der Nationalpolizei IGPN hat Ermittlungen aufgenommen.

  • Unruhen in Frankreich: Emmanuel Macron will eventuell die sozialen Netzwerke „abschalten“

    Unruhen in Frankreich: Emmanuel Macron will eventuell die sozialen Netzwerke „abschalten“

    Vor den von den Unruhen betroffenen Bürgermeistern, mit denen der Staatschef am Dienstag, dem 4. Juli, im Elysée-Palast sprach, stellte Emmanuel Macron die Möglichkeit einer Schließung der sozialen Netzwerke in Aussicht, da diese in seinen Augen die Gewalttätigkeiten verstärkten. Werden sozialen Netzwerke, die von der französischen Regierung beschuldigt werden, die Spannungen im Zusammenhang mit dem Tod des jungen Nahel zu verstärken, bei Unruhen zeitweise „abgeschaltet“? Während die Idee die Linke bereits in Rage bringt, skizzierte Emmanuel Macron am Dienstag, dem 4. Juli, im Elysée-Palast in Anwesenheit von Bürgermeistern, die Opfer der Unruhen geworden waren, die Umrisse einer solchen Maßnahme. „Wir müssen über die Nutzung sozialer Netzwerke unter der Jugend nachdenken. […] Über Verbote, die wir aufstellen müssen. […] Und wenn die Dinge eskalieren, muss man sich vielleicht in die Lage versetzen, sie zu regulieren oder sogar abzuschalten. Das darf man aber auf keinen Fall im Eife…

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  • Spendenpool für den Polizisten von Nanterre: Nahels Mutter klagt gegen Rechtspolitiker Jean Messiha

    Spendenpool für den Polizisten von Nanterre: Nahels Mutter klagt gegen Rechtspolitiker Jean Messiha

    Der Anwalt von Nahels Mutter spricht von „betrügerischen Machenschaften zur Irreführung der Menschen“. Die Mutter von Nahel, der am Dienstag, den 27. Juni in Nanterre von einem Polizisten erschossen wurde, klagt gegen den Rechtspolitiker Jean Messiha wegen „bandenmäßigen Betrugs“, wie Franceinfo am Dienstag, dem 4. Juli berichtete. Jean Messiha hat einen Spendenpool zur Unterstützung der Familie des Polizisten gestartet, der den tödlichen Schuss auf den jungen Nahel abgegeben hat. Der Anwalt von Nahels Familie spricht von „betrügerischen Machenschaften, die darauf abzielen, Personen zu täuschen“, die sich an dem Pool beteiligen. In der Klage wird insbesondere hervorgehoben, dass Jean Messiha mutmaßliche Informationen aus Nahels Vorstrafenregister preisgegeben hat, um ihn zu „kriminalisieren“ und eine Bewegung zur Unterstützung des Polizisten zu schaffen. Außerdem habe er Nahel „öffentlich und wahrheitswidrig als Intensivtäter dargestellt“. Jean Messiha, früherer Sprecher des Rechtsextr…

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