Kategorie: Frankreich

  • Energiewende: Französischer Staat wird laut Elisabeth Borne 2024 zusätzlich 7 Milliarden Euro bereitstellen

    Energiewende: Französischer Staat wird laut Elisabeth Borne 2024 zusätzlich 7 Milliarden Euro bereitstellen

    Diese Investition soll dazu dienen, „energetische Erneuerungen, öffentliche Verkehrsmittel, erneuerbare Energien und den Übergang zur Landwirtschaft zu finanzieren“. Der französische Staat wird 2024 zusätzliche 7 Milliarden Euro bereitstellen, um das Tempo der Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Frankreich zu verdoppeln und die Ziele für 2030 einzuhalten, kündigte die Premierministerin am Samstag, dem 8. Juli, in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien an. So sollen „im Jahr 2024 7 Milliarden mehr als 2023 für die Finanzierung des ökologischen Übergangs“ ausgegeben werden. „Eine beispiellose Investition“ Ende 2023 hatte die Regierung bereits angekündigt, 2 Milliarden Euro zu mobilisieren, um den Grünen Fonds zu speisen, der ökologische Projekte von lokalen Gebietskörperschaften begleiten soll. „Dies ist eine beispiellose Investition des Staates, die dazu dienen wird, energetische Renovierungen, öffentliche Verkehrsmittel, erneuerbare Energien und den Übergang in der Landwirts…

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  • Polizeigewalt: Zahlreiche Protestmärsche in Frankreich

    Polizeigewalt: Zahlreiche Protestmärsche in Frankreich

    In ganz Frankreich fanden am Samstag, dem 8. Juli, Demonstrationen gegen Polizeigewalt statt, nachdem der 17-jährige Nahel Ende Juni durch die Schüsse eines Polizisten ums Leben gekommen war. Die Demonstranten wollten insbesondere auch „die Freiheit zu demonstrieren“ verteidigen.

    Am Samstag, dem 8. Juli, fanden in Frankreich mehrere Märsche zum Gedenken an den 17-jährigen Nahel und gegen Polizeigewalt statt. Am Vormittag nahmen in Straßburg (Bas-Rhin) mehr als 500 Menschen an einer Demonstration teil und zogen durch das Stadtzentrum. „Was bei dem Mord an Nahel passiert ist, betrifft nicht nur die Menschen in den Vorstädten. Es betrifft die Arbeiterklasse in ganz Frankreich und es betrifft alle Franzosen“, sagt ein Demonstrant gegenüber Franceinfo.

    Die „Freiheit zu demonstrieren“ bewahren.
    In Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) verlief eine Demonstration mit 150 Teilnehmern friedlich: „Die Demonstrationsfreiheit zu wahren ist wichtig. Die politische Vereinnahmung des Falls Nahel durch die extreme Rechte ist unserer Meinung nach bedauerlich“, argumentiert Jean-Luc Boero, Vorsitzender der Sektion der Liga für Menschenrechte in Saint-Nazaire. Die gleiche Stimmung herrschte in Marseille (Bouches-du-Rhône), wo es ebenfalls zu keinen Ausschreitungen kam.

  • Starke Hitze am Sonntag: Örtlich bis zu 40°C in Südfrankreich

    Starke Hitze am Sonntag: Örtlich bis zu 40°C in Südfrankreich

    Am Sonntag, den 9. Juli, wird die Hitze in großen teilen Frankreichs weiter anhalten und in mehreren Regionen werden die Temperaturen teilweise sehr hoch sein. Für vier Departements im Südosten gilt Hitzealarm. 

    Südfrankreich bereitet sich auf einen weiteren Tag in großer Hitze vor. Im Südosten sogar auf eine Hitzewelle. Es wird noch heißer als am Samstag werden. Vier Departements wurden von Météo France wegen der Hitzewelle in Alarmstufe Orange versetzt: Rhône, Ain, Isère und Alpes-Maritimes. Am Morgen des Sonntags meldete Meteo France bereits 21°C in Ambérieu (Ain), 23°C bis 25°C in der Region Lyon und 26°C in Toulon!

    Im Osten wird es am heißesten an diesem Sonntag.

    Gewitter im Norden und Südwesten
    In zehn weiteren Departements herrscht aufgrund der angekündigten Gewitter in der Nordhälfte Frankreichs Alarmstufe Orange: Ardennen, Aisne, Aube, Haute-Marne, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Seine-et-Marne und Vosges. Im Norden ist mit einer starken Gewitterfront zu rechnen. Die Gewitter werden voraussichtlich ab dem späten Vormittag beginnen. Sie werden von starken Niederschlägen – 15 bis 30 l/m2 lokal -, Windböen von 80 bis 100 km/h und Hagelschlag begleitet werden. Das Gewitterrisiko wird am Abend nachlassen.

    Südwesten
    Es ist ein schöner, sonniger Tag, der für Okzitanien vorhergesagt wird. Heute Nachmittag werden die Temperaturen im Schatten 26°C in Tarbes und Foix, 29°C in Rodez und Auch, 30°C in Toulouse und Montauban, 31°C in Albi, Cahors, Montpellier und Mende, 32°C in Castres, Béziers und Perpignan, 34°C in Nîmes und 35°C in Alès erreichen.

    Region Nouvelle-Aquitaine
    Am Sonntag wird es schwül und der Himmel wird nach den Gewittern vom Vortag zunehmend sonnig. Meteo France meldet 23°C in La Rochelle, 25°C in Bayonne, 26°C in Pau, 27°C in Poitiers, 28°C in Bordeaux, Limoges und Angoulême, 29°C in Mont-de-Marsan und 30°C in Agen.

    Provence, an der Côte d’Azur und auf Korsika
    Es ist viel Sonnenschein angesagt, begleitet von einem leichten Seewind. Meteo France erwartet 30°C in Toulon, Nizza und Briançon, 31°C in Cannes, 32°C in Marseille, 33°C in Digne-les-Bains, 35°C in Avignon, 36°C in Aix-en-Provence und Carpentras.

    Bretagne und Normandie
    Das Wetter ist wechselhaft mit einem geringen Risiko von Regenschauern. Es wird 20°C in Brest und Lorient, 21°C in Quimper, Cherbourg und Le Havre, 22°C in Vannes und Caen, 23°C in Rennes, 24°C in Rouen und Evreux.

    Von Zentralfrankreich bis zum Pariser Becken
    Der Himmel wird vor dem Eintreffen der Gewitter von Wolken und Aufhellungen geprägt sein. Das Thermometer wird 23°C in Fontainebleau, 26°C in Orléans, Chartres, Châteauroux und Versailles, 27°C in Blois und 28°C in Paris, Tours und Bourges anzeigen.

    Region Hauts-de-France
    Das Wetter verspricht heiß zu werden mit Gewittern am Nachmittag und Abend. Meteo France sagt 20°C in Calais und Dunkerque, 24°C in Amiens, 25°C in Arras und Beauvais, 26°C in Lille, Valenciennes und Saint-Quentin und 27°C in Creil voraus.

    Grand-Est und in Burgund
    Es wird sehr heiß unter einem wechselhaften Himmel, bevor die Gewitter kommen. 26°C in Charleville-Mézières, 27°C in Châlons-en-Champagne, 28°C in Troyes, 33°C in Metz und Epinal, 34°C in Mulhouse, 35°C werden in Strasbourg und Colmar angekündigt.

    Auvergne-Rhône-Alpes
    Sonne und große Hitze werden für heute Nachmittag vorhergesagt: 30°C in Aurillac, 32°C in Clermont-Ferrand und Le Puy-en-Velay, 33°C in Saint-Etienne, 34°C in Grenoble, Annecy, Chambéry und Privas, 35°C in Valence, 36°C in Lyon.

  • Departement Var: Mann erschossen – drei Verdächtige nach Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet

    Departement Var: Mann erschossen – drei Verdächtige nach Verfolgungsjagd mit der Polizei verhaftet

    In Hyères im Departement Var wurde am Freitagabend ein Mann erschossen. Drei Verdächtige wurden festgenommen. Sie waren im Besitz von Schusswaffen.

    Ein Mann wurde am Freitagabend in Hyères (Var) erschossen und drei Männer, die mutmaßlichen Täter, wurden in der Gemeinde La Garde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Toulon am Samstag mitteilte. „Ein Mord durch Schusswaffen“ habe sich am Abend in Hyères ereignet, sagte Samuel Finielz, Staatsanwalt von Toulon, und bestätigte damit eine ursprüngliche Meldung des Senders BFMTV.

    Nach der Schießerei lieferten sich die mutmaßlichen Schützen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Während der Verfolgungsjagd haben die drei Verdächtigen, die in einem Renault Twingo unterwegs waren, die Streifenwagenbesatzung mehrfach mit einer Kalaschnikow bedroht.

    „Im Moment ist es verfrüht, diese Taten mit dem Drogenhandel in Verbindung zu bringen“, betonte der Staatsanwalt und wies darauf hin, dass die festgenommenen Verdächtigen „im Besitz von Schusswaffen“ gewesen seien. Laut dem Sender BFMTV wurden schwere Waffen, darunter eine Kalaschnikow mit rund 50 Schuss Munition, eine weitere Maschinenpistole und eine Handfeuerwaffe, beschlagnahmt.

    Eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes in einer organisierten Bande wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei in Toulon anvertraut, erklärte der Staatsanwalt. Die Arbeit der Ermittler bestehe nun insbesondere darin, „eine komplexe Verkettung von Fakten“ zu ermitteln.

  • Fahrt in den Urlaub: Wie entstehen eigentlich die Staus auf der Autobahn?

    Fahrt in den Urlaub: Wie entstehen eigentlich die Staus auf der Autobahn?

    Das erste große Reisewochenende nach dem Ferienbeginn findet in Frankreich am 7. und 8. Juli statt. Der amtliche Verkehrswarndienst Bison Futé hat Behinderungen auf allen Fernverkehrsachsen vorausgesagt. Aber wie entstehen eigentlich die Staus?

    Auf in die Ferien, auf in den Stau! Seit Freitagabend sind die Schülerinnen und Schüler in Frankreich offiziell in den großen Ferien und die ersten Abreisen fanden noch am selben Abend oder am Samstag, dem 8. Juli 2023, statt.

    Bison Futé hat ein Wochende mit vielen Staus in ganz Frankreich angekündigt. Insbesondere in den Regionen Hauts-de-France, Normandie, Bretagne, Pays-de-la-Loire und Centre-Val de Loire.

    Wer in diesem Sommer auf dem Weg in den Urlaub auf französischen Autobahnen unterwegs ist, wird wahrscheinlich irgendwann einmal im Stau stehen. Wußten Sie, dass es verschiedene Arten der Entstehung eines Staus gibt?

    Stau durch zu hohes Verkehrsaufkommen
    Man stelle sich mehrere Murmeln vor, die durch ein Rohr rollen. Wenn eine Murmel auf ihrem Weg langsamer wird, wirkt sich das auf die nachfolgenden Murmeln aus. Die Verlangsamung wird sich nach hinten ausbreiten. Genau das passiert auch bei einem Stau auf der Autobahn. Auf der Straße müssen Autofahrer einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten. Wenn der Verkehr dicht ist, wird dieser Abstand nicht mehr wirklich eingehalten. Wenn ein Fahrzeug bremst oder die Spur wechselt, neigt der nachfolgende Autofahrer dazu, stärker zu bremsen, und der ihm folgende Fahrer wird noch stärker bremsen. Diese Kettenreaktion führt schließlich zu einer Verlangsamung, die auch als „Sättigungsstau“ bezeichnet wird. Ein Autobahnabschnitt kann bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h etwa 2.000 Fahrzeuge pro Stunde aufnehmen. Um die Staus auf der A7 und der A9 so gering wie möglich zu halten, begrenzt die Betreibergesellschaft Vinci Autoroutes jeden Sommer die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 110 km/h statt auf 130 km/h. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit langsamer zu fahren ist eine effektive Maßnahme, um den geschilderten Ziehharmonikaeffekt zu vermeiden.

    Der mechanische Stau
    Wenn sich auf der Autobahn ein Unfall ereignet, verlangsamen die nachfolgenden Autofahrer ihre Geschwindigkeit stark oder müssen sogar auf der Fahrbahn stehen bleiben. Die Autos tröpfeln an der Unfallstelle vorbei und so bildet sich schnell ein Stau, der sich über schnell über mehrere Kilometer erstrecken kann. Gleiche Situation, wenn eine Baustelle den Fluß der Fahrzeuge behindert. Die Aufnahmefähigkeit der Autobahn wird verringert, um den gesamten Verkehr abwickeln zu können. Ein Stau entsteht. Unfälle sind für etwa 20 % der Staus auf französischen Autobahnen verantwortlich.

    Der Stau aus Neugierde
    Wenn ein Unfall passiert, bildet sich in der Regel ein Stau auf der Gegenfahrbahn. Die Autofahrer bremsen reflexartig ab, um sich den Unfallort anzusehen, daher auch die Bezeichnung Neugierstau. Der Fahrer, der bremst, zwingt auch die nachfolgenden Fahrzeuge, langsamer zu fahren, was sich auf den Gesamtverkehr auswirkt.

    Öfters Spur wechseln, um schneller zu fahren?
    Jeder hatte schon einmal diesen Reflex: die Spur wechseln, weil die Nachbarspur schneller zu fahren scheint. Ist das wirklich effektiv? Eine Studie der Universitäten von Toronto (Kanada) und Stanford (USA) aus dem Jahr 1999 belegt, dass dies nicht der Fall ist. Wenn ein Fahrzeug die Spur wechselt, kann es den Verkehrsfluss auf der neuen Spur stören. Den Forschern zufolge bewegen sich zwei stauende Autoschlangen über einen Zeitraum von zehn Minuten im Durchschnitt mit der gleichen Geschwindigkeit vorwärts. Aber nicht zur gleichen Zeit. Deshalb haben wir den Eindruck, dass die Nachbarspur immer wieder schneller vorankommt. Die beste Lösung: Geduld!

  • Mutter und Söhne am Flughafen Blagnac mit 3,5 Kilogramm Kokain am Körper festgenommen

    Mutter und Söhne am Flughafen Blagnac mit 3,5 Kilogramm Kokain am Körper festgenommen

    Zwei Brüder im Alter von 22 und 28 Jahren sowie ihre 57-jährige Mutter werden des Drogenschmuggels verdächtigt. Gegen die drei Personen, die am Mittwoch und Donnerstag von der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Toulouse festgenommen wurden, wird jetzt Anklage erhoben.

    Gegen die beiden Männer und ihre Mutter, die verdächtigt werden, 3,5 Kilogramm Kokain von Brasilien nach Frankreich transportiert zu haben, wurde Anklage erhoben. Der Staatsanwalt beantragte Untersuchungshaft für die beiden Brüder im Alter von 22 und 28 Jahren und ihre 57-jährige Mutter. Sie wurden alle am Samstagabend inhaftiert. Die Söhne der Frau sind Wiederholungstäter.

    Die Polizeioperation begann bereits am 5. Juli mit einem Anruf der Drogenermittler (OFAST) aus Nanterre (92). An diesem Tag warnen die Pariser Polizisten ihre Kollegen in Toulouse, dass ein Passagier auf einem Flug aus Brasilien mit großer Wahrscheinlichkeit Kokain bei sich haben wird. Die Beschreibung wird an die gesamte Abteilung weitergegeben, die am späten Nachmittag in die Ankunftshalle des Flughafens Toulouse-Blagnac ausrückt. Wie erwartet ist der Flug pünktlich und auch die erwartete Person erscheint. Der Drogenkurier reist jedoch nicht allein, seine Mutter begleitet ihn. Der Schmuggler wird zunächst unauffällig überwacht und schließlich kontrolliert, nachdem er seinen Koffer abgeholt hat. Die ersten Abtastungen durch die Beamten zeigen abnormale Formen unter der Kleidung des Mannes und seiner Mutter, doch die beiden Verdächtigen sind schlagfertig. Sie geben an, unter Rückenschmerzen zu leiden und deshalb zahlreiche Schmerzpflaster auf ihre Körper geklebt zu haben. Nach einer Überprüfung stellt die Kriminalpolizei allerdings fest, dass sie mehr als 3,5 Kilogramm Kokain an den Körper geklebt mit sich führen. Genug für eine sofortige Verhaftung.

    Untersuchungshaft beantragt
    Bei den Vernehmungen erklären die beiden Verdächtigen, dass sie eine Woche in Brasilien verbracht hatten, bevor sie gegen eine Bezahlung von jeweils 20.000 € als Drogenkuriere angeheuert wurden. Diese Version wird allerdings durch die Polizei in Frage gestellt. Die Ermittler sind davon überzeugt, dass der zweite Sohn der Frau, der in Castelnaudary wohnhaft ist, der eigentliche Empfänger der Ware ist. Er wurde am Donnerstag nur wenige Stunden nach seiner Mutter und seinem Bruder festgenommen. Nach den Anhörungen, die keine weiteren konkreten Hinweise ergaben, wurde das Familientrio am Samstag an die Staatsanwaltschaft Toulouse überwiesen. Am frühen Nachmittag eröffnete die Staatsanwaltschaft ein gerichtliches Ermittlungsverfahren und beantragte beim. zuständigen Richter Untersuchungshaft.

  • Sommerferien: Die SNCF bietet diesen Sommer 200.000 Tickets für 19 Euro für Intercity-Züge an

    Sommerferien: Die SNCF bietet diesen Sommer 200.000 Tickets für 19 Euro für Intercity-Züge an

    Diese preisgünstigen Fahrten werden bis zum 15. Juli zum Verkauf angeboten und teilweise vom Staat finanziert.

    Ein Angebot für alle Reisenden mit dem Ziel, die Kosten für die Fahrkarten zu „halbieren“. Als die großen Ferien am Freitag, dem 7. Juli, offiziell begannen, hallte die Stimme von Verkehrsminister Clément Beaune durch den Pariser Bahnhof Austerlitz. Der Minister kündigte den Verkauf von 200.000 SNCF-Fahrkarten zu je 19 Euro an, mit denen man preiswert in französischen Intercity-Zügen reisen kann.

    Diese Fahrkarten können bis zum 31. August auf den Strecken Paris-Toulouse, Bordeaux-Marseille, Nantes-Lyon oder auch für den Nachtzug zwischen Paris und Briançon verwendet werden. Diese Intercity-Züge, die langsamer sind als die TGVs, sind laut dem Minister echte Alternativen, „die man etwas rehabilitieren muss“.

    Clément Beaune begrüßte die Ankündigung der SNCF zu einem Zeitpunkt, „an dem wir viele Debatten über die Preise der Züge führen“. Er versprach, generell auf die Tarife einzuwirken, und zeigte sich nicht abgeneigt, diese Aktion zu verlängern, wenn sie „gut läuft“. Die SNCF erklärt, dass in diesem Sommer noch 45 % der Fahrkarten für TGV und Intercités erhältlich sind.

  • Trockenheit des Bodens: Häuser in der Île-de-France bekommen immer häufiger Risse

    Trockenheit des Bodens: Häuser in der Île-de-France bekommen immer häufiger Risse

    Aufgrund der Trockenheit der Böden sind die Häuser in der Île-de-France zunehmend anfällig für Risse. Schuld daran ist die Bewegung der Erde unter den Häusern. 

    Einige Schäden sind schon vor 20 Jahren aufgetreten. Andere erst vor wenigen Monaten. Aurélien Simonot, ein Bewohner von Pré-Saint-Gervais (Seine-Saint-Denis), hat zwar versucht, die Risse abzudichten, aber sie haben sich wieder geöffnet. Eine beunruhigende Situation für den Bewohner, der um die Stabilität seines Hauses fürchtet. „Ich habe einen Ingenieur kommen lassen, der uns versichert hat, dass das Haus nicht einsturzgefährdet ist“, sagt der Hausbesitzer auf dem Sender France 2. Sein Haus wurde auf einem lehmhaltigen Boden gebaut und ist Opfer des Schwund- und Quellphänomens.

    1,15 Millionen Häuser betroffen
    Während der Trockenperioden ziehen sich die Böden zusammen. Bei Regen quellen sie dann auf und verursachen Risse in den Gebäuden. Einer aktuellen Studie zufolge sind in der Region Île-de-France etwa 1,15 Millionen Häuser betroffen. In sechs Gemeinden, darunter Le Pré-Saint-Gervais, sind 100 % der Einfamilienhäuser gefährdet. Mit der globalen Erwärmung werden immer mehr Bewohner betroffen sein und oft zu kostspieligen Reparaturarbeiten gezwungen werden. Um den Untergrund zu verfestigen, bietet eine Firma Injektionen von Harz unter die Bodenplatte des Hauses an. In der Region Paris sind mehr als drei Viertel der Böden vom diesem Risiko des der trockenheitsbedingten Bodenbewegungen betroffen, landesweit betrifft es immerhin die Hälfte der Böden.

  • Nizza: Cours Saleya – ein besonderer Blumenmarkt

    Nizza: Cours Saleya – ein besonderer Blumenmarkt

    Einer der unumgänglichen Zwischenstopps an der Côte d’Azur ist der Blumenmarkt in Nizza auf dem Cours Saleya. Den Besuchern bietet sich eine Insel der Farben und Düfte, die auch Feinschmecker nicht hungrig bleiben lässt.

    Nur wenige Schritte von der Promenade des Anglais in Nizza (Alpes-Maritimes) entfernt am Eingang der malerischen Altstadt ertönt der Lärm eines berühmten Marktes: der Cours Saleya, der auch Blumenmarkt genannt wird. Er ist keinen Tag gealtert und bleibt für Händler und Touristen seit vielen Jahrzehneten ein Muss. Unter bunten Planen bieten Dutzende von Produzenten ihre provenzalischen Produkte an. Einige Obst- und Gemüseverkäufer arbeiten bereits in der dritten Generation auf dem Markt, und sie können nie genug davon bekommen.

    Touristen aus der ganzen Welt
    Die Händler werden jeden Tag von Touristen aus der ganzen Welt besucht. „Wir haben Japaner, Chinesen, Deutsche, Amerikaner, Italiener, alle Nationalitäten und wir versuchen, in allen Sprachen Hallo zu sagen (…), wir versuchen, die Leute so zu empfangen, wie wir selbst gerne empfangen werden würden“, beschreibt es Nathalie Chilini Travia, eine Obst- und Gemüseverkäuferin, auf dem Sender France 2. Die Atmosphäre ist großartig und die bunten Stände ziehen die Besucher in ihren Bann.

  • Es bewegt sich wie ein Fisch – das erste biomimetische Wasserkraftwerk in der Rhône

    Es bewegt sich wie ein Fisch – das erste biomimetische Wasserkraftwerk in der Rhône

    Die allererste biomimetische Wasserturbine wurde am Mittwoch in der Rhône in der Nähe von Lyon ins Wasser gelassen. Indem sie die Bewegungen von Fischen nachahmt, erzeugt sie im Fluss auf völlig neue Weise Elektrizität.

    Es ist eine Weltpremiere für kohlenstofffreie Energie. Das allererste biomimetische Wasserkraftwerk wurde am Mittwoch, dem 5. Juli, auf der Rhône oberhalb von Lyon in der Höhe der Gemeinde Caluire zu Wasser gelassen. Die Maschine erzeugt Strom, indem sie die Bewegungen von Fischen nachahmt.

    Seit zehn Jahren arbeiten die Ingenieure des französischen Start-up-Unternehmens EEL Energy an dem acht Meter breiten und sechzehn Meter langen Kahn, der unten mit einer breiten Kunststoffmembran ausgestattet ist, die „von der Natur inspiriert“ ist, wie der Geschäftsführer des Unternehmens Franck Sylvain erklärt. „Es ist eine komplett biomimetische Maschine, die sich in der Strömung wie ein Fisch zu bewegen beginnt. Man stelle sich eine Platte an einer Leine vor, sie stellt sich dem Wasser entgegen und fängt an, sich im Wasser genau wie ein Fisch zu bewegen.“

    Die Idee, die Energie des Wassers in Elektrizität umzuwandeln, klingt einfach, aber es müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. „Es ist heute eine Premiere, dass wir auf einem öffentlichen Fluss eine Technologie installieren können, die man als vollständig erneuerbar bezeichnen kann, da sie vollständig grün ist“, so Mathieu Verrière, der das Projekt für die französischen Wasserstraßen betreut.

    Die Betreiber können sich vorstellen, eine solche Turbine auch an anderen Orten einzusetzen, aber dieser ist besonders günstig, weil die Strömungsgeschwindigkeiten. mit über 2 m/s ziemlich hoch sind. Die Schifffahrt ist in diesem Flussabschnitt verboten, so dass keine Konflikte auftreten. Standorte dieser Art gibt es in Frankreich leider relativ wenige.
    Das Start-up wartet nun auf Investoren und Staaten, um diese Wasserkraftanlagen auch im Ausland zu vertreiben, sei es „im Amazonasgebiet, im Kongo, am Mississippi, in Chile, im Kongo, in Alaska…“, sagt Geschäftsführer Franck Sylvain. „In der Regel sind es indigene Völker, die keinen Zugang zu Elektrizität haben. Wenn es in der Nähe einen Wasserlauf gibt, können wir unsere Maschinen aufstellen und ihnen billigeren und vollständig kohlenstofffreien Strom liefern.“

    Bis dahin sollen bis Ende 2023 vier biomimetische Wasserkraftwerke in der Rhône installiert werden, die jährlich jeweils 400 Megawattstunden produzieren werden, was etwa der Versorgung von 100 Haushalten entspricht.