Kategorie: Frankreich

  • Pädokriminalität: Bei einer großen Polizeioperation werden in Frankreich etwa 100 Personen verhaftet

    Pädokriminalität: Bei einer großen Polizeioperation werden in Frankreich etwa 100 Personen verhaftet

    Zunächst wurden etwa 100 Personen festgenommen. 13 von ihnen wurden als gefährlich eingestuft und in Untersuchungshaft genommen.

    Ein großer Schlag gegen die Kinderpornographie: Etwa 100 Männer wurden festgenommen und Hunderttausende von Bildern beschlagnahmt. Es handelt sich um die größte Operation, die jemals in Frankreich gegen Pädokriminalität durchgeführt wurde. Unter den Verhafteten befanden sich Männer, die von den Ermittlern als besonders gefährlich eingestuft wurden. Ein weiterer Grund zur Sorge war die , dass mehrere der festgenommenen Personen in Kontakt mit Kindern arbeiteten. So wird beispielsweise ein Lehrer verdächtigt, eine seiner Schülerinnen sexuell missbraucht zu haben. In seiner Wohnung wurden Fotos von Kindern gefunden, die er betreut hatte.

    Ein weiterer Verhafteter ist Aufseher in einem Heim für behinderte Kinder. Er war bereits wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden, aber eine Identitätsänderung ermöglichte es ihm, erneut mit Minderjährigen zu arbeiten.

    51 der Verhafteten wurden sofort einem Richter vorgeführt. 13 wurden als gefährlich eingestuft und in Untersuchungshaft genommen, die anderen wurden unter richterliche Aufsicht gestellt.

  • Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Im 8. Arrondissement von Paris kam es am Sonntag, dem 10. Dezember, zu einem bewaffneten Raubüberfall. Dabei wurde Schmuck im Wert von 600.000 Euro von maskierten Männern entwendet.

    Am Sonntag, dem 10. Dezember, wurde ein Geschäft für Luxusartikel, das sich im 8. Arrondissement von Paris in einem schicken Viertel der Hauptstadt nur wenige Schritte von den Champs-Élysées entfernt befindet, Opfer eines Raubüberfalls.

    Gegen 10.45 Uhr stürmen zwei Männer mit Helmen auf dem Kopf den Laden. Mit Hämmern und Tränengasbomben bewaffnet, bedrohten sie das Personal und besprühten es mit Gas. Die Täter erbeuten in kürzester Zeit ein Dutzend wertvolle Uhren und Schmuckstücke, bevor sie flüchten. Die Höhe ihrer Beute: 600 000 Euro. Ein Wachmann wurde durch das Tränengas leicht verletzt.

    In den letzten Jahren sind Juweliergeschäfte in Paris zu einem beliebten Ziel von Räubern geworden. Der Hauptgrund dafür ist die leicht zu verkaufende Beute. Im Sommer war ein anderes Geschäft mitten in Paris überfallen worden. Von den gestohlenen Uhren und Schmuckstücken im Wert von zehn Millionen Euro wurde bisher nichts wiedergefunden, obwohl sieben Personen festgenommen und inzwischen angeklagt wurden.

  • Frankreich: Am 11. Dezember streiken im ganzen Land die Taxifahrer

    Frankreich: Am 11. Dezember streiken im ganzen Land die Taxifahrer

    Am Montag, dem 11. Dezember, finden in ganz Frankreich mehrere Protestaktionen von Taxifahrern statt. Die Fahrer demonstrieren gegen eine neue Regelung, die am 1. Januar in Kraft treten soll und von ihnen verlangt, bei medizinischen Transporten mehrere Patienten für eine Fahrt zusammenzufassen.

    Am Montag, dem 11. Dezember, finden in mehreren französischen Städten Protestaktionen der Taxiunternehmer statt, um gegen Artikel 30 des am 4. Dezember verabschiedeten neuen Gesetzes zur Finanzierung der Sozialversicherung zu protestieren.

    Dieser wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten und sieht vor, dass die für den medizinischen Transport zugelassenen Vertragstaxis verpflichtet werden, mehrere Patienten pro Fahrt zusammenzufassen. Wenn der Versicherte sich weigert oder das Taxi diese Fahrgemeinschaftsmaßnahme nicht umsetzen kann, muss der Versicherte einen Teil der Kosten selbst bezahlen, die normalerweise zu 100% von der Sozialversicherung übernommen werden.

    Zur Rechtfertigung der neuen Regel teilte die Regierung mit, dass im Jahr 2022 die Ausgaben der Krankenversicherung durch gemeinsame Transporte um 34 Millionen Euro hätten gesenkt werden können. Bisher wurden Kranke im Wesentlichen einzeln transportiert, aber von nun gilt eine Regel für gemeinsamen Transport: Patienten werden sich für die Fahrten in einer medizinischen Sammelstelle einfinden müssen, mit längeren Wartezeiten und Umwegen von manchmal 50 km, bevor sie zu Hause ankommen.

    „Wir sind nicht dagegen, Patienten in Gruppen zusammenzufassen, das tun wir bereits“, sagt Stéphane Abeilhou, Sprecher der Union nationale des taxis 31 (UNT 31). Aber dies zur Pflicht zu machen, sei unsinnig. Erstens werde möglicherweise die ärztliche Schweigepflicht verletzt. Zweitens sei die Tatsache, dass man gebrechliche Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen in ein und demselben Fahrzeug transportiere, sehr bedenklich. Und mach man das Leben der Versicherten durch solche Maßnahmen unnötig schwer.

    Es wird nur drei Ausnahmen von der Regel geben: psychiatrische Transporte, ansteckende Patienten und wenn der Arzt angibt, dass der Patient einen individualisierten Transport benötigt.

  • Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Manche sprechen von einem kleinen Wunder, was angesichts des Talents und der Kaltblütigkeit des 82-jährigen Piloten korrigiert werden muss.

    Es wird in die Annalen der Unfälle von Passagierflugzeugen eingehen. Ein zweimotoriges Flugzeug flog am 4. Dezember über Villejuif (Val-de-Marne), bevor es eine Notlandung machen musste, die an der Wand einer Garage im Hof eines Wohnhauses endete. Aus dem zertrümmerten Flugzeug stiegen der Fluglehrer und seine beiden Schüler aus, sie waren nur leicht verletzt, aber am Leben – ein Wunder.

    Der Pilot heißt Jean-Pierre Trimaille, ist 82 Jahre alt und hat in seinem Leben über 40.000 Flugstunden absolviert. „Wir haben auf dem rechten Motor Leistung verloren, der Auszubildende dachte zunächst, ich hätte eine Panne simuliert, da ich meine Zeit damit verbringe, Pannen in Flugzeugen zu beheben. Und dann fing das zweite Triebwerk auch an, Leistung zu verlieren“, erzählte der 82-Jährige Fluglehrer.

    „Ich habe diesen kleinen feien Platz entdeckt und wir sind darauf zugeflogen. Der Zufall wollte es, dass ich mit dem rechten Flügel ein Gebäudeelement streifen und das Flugzeug drehen konnte, so dass die gesamte kinetische Energie absorbiert wurde, die uns sicherlich getötet hätte, wenn wir die Mauer frontal getroffen hätten“, fügte der Pilot hinzu. Es mache ihn „stolz“, dass er Leben gerettet habe. Die Aufarbeitung des Absturzes könnte die nächsten Schulungen für junge Piloten bereichern.

  • Justiz: Marine Le Pen muss wegen veruntreuter EU-Gelder vor Gericht

    Justiz: Marine Le Pen muss wegen veruntreuter EU-Gelder vor Gericht

    Marine Le Pen, ihr Vater sowie 26 weitere Personen werden vor einem Strafgericht erscheinen müssen. Alle werden sich im Herbst 2024 wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder verantworten müssen. Sie werden verdächtigt, mit EU-Geldern Mitarbeiter beschäftigt zu haben, die in Wirklichkeit für die Partei Front National arbeiteten. Marine Le Pen, Jean-Marie Le Pen und Louis Aliot sowie 24 weitere Personen werden im kommenden Herbst vor das Strafgericht geladen. Die Pariser Staatsanwaltschaft verdächtigt die damalige Parteiführung des Front National, zwischen 2004 und 2016 ein System eingerichtet zu haben, bei dem die Europäische Union Assistenten von Europaabgeordneten bezahlte, die in Wirklichkeit aber direkt für den Front National arbeiteten. 6,8 Millionen Euro Schaden.Die Ermittlungen begannen im März 2015 nach einer Meldung des Europäischen Parlaments an die französische Justiz. Nach mehreren Weigerungen, vor den Richtern zu erscheinen, wurde Marine Le Pen 2017 zunächst wegen Veruntreuung…

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  • Emmanuel Macron lädt Papst zur Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris im Dezember 2024 ein

    Emmanuel Macron lädt Papst zur Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris im Dezember 2024 ein

    Der französische Präsident besuchte am Freitag die Baustelle von Notre-Dame und sprach anschließend auf dem Sender France 2 die Einladung an Papst Franziskus aus. Nachdem Emmanuel Macron am Freitag, dem 8. Dezember, die Baustelle des Wiederaufbaus der Kathedrale Notre-Dame in Paris besichtigt hatte, wurde er auf dem Sender France 2 gefragt, ob Papst Franziskus bei der Zeremonie zur Wiedereröffnung des Gebäudes anwesend sein werde. „Ich hoffe es, auf jeden Fall werden wir ihn einladen“, sagte der Staatschef.

    Im Rahmen des Wiederaufbaus der durch einen Brand zerstörte Kathedrale Notre-Dame de Paris wird der französische Staat die Herstellung von sechs Glasfenstern für die südlichen Seitenkapellen des Kirchenschiffs in Auftrag geben. Und um diese besonderen Werke aus Glas und Blei zu entwerfen, kündigte Emmanuel Macron einen „Wettbewerb an, der zeitgenössischen Künstlern die Möglichkeit gibt, (…) ein figuratives Werk einzur…

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  • Paris: Metros und Lokalzüge sind acht Monate vor den Olympischen Spielen in schlechtem Zustand

    Paris: Metros und Lokalzüge sind acht Monate vor den Olympischen Spielen in schlechtem Zustand

    Bei der Pariser U-Bahn weisen fünf Linien eine Pünktlichkeit von weniger als 85 % zu den Hauptverkehrszeiten auf.

    Der Druck auf die Verkehrsbetriebe in Paris und der Region Ile-de-France steigt. Mit fünf Metro- und drei RER-Linien, die sich im Oktober „in großen Schwierigkeiten“ befanden, schlug Ile-de-France Mobilités (IDFM) am Dienstag, dem 5. Dezember, knapp acht Monate vor den Olympischen Spielen, die Alarmglocke. Valérie Pécresse, die Präsidentin der Region Ile-de-France, „erinnert die RATP an die Notwendigkeit, das Ruder herumzureißen und alle Züge erfolgreich fahren zu lassen“, erklärte die Verkehrsbehörde in einer Pressemitteilung.

    In der Metro weisen fünf Linien in den Spitzenzeiten eine Pünktlichkeit von weniger als 85 % auf. Dies führt zu überfüllten U-Bahnen und Bahnsteigen sowie zu sehr schlechten Reisebedingungen für die Fahrgäste auf den Linien 3, 6, 7, 8 und 13. Die auf diesen fünf Linien angezeigten Unpünktlichkeiten „gab es vor dem Covid nicht“, beklagt die Verkehrsbehörde.

    Auch bei den S-Bahnen ist es nicht viel besser. Die Linien B – teilweise von der RATP betrieben – und D – SNCF – werden mit einer Pünktlichkeitsrate von 85 % ebenfalls als „problematisch“ eingestuft. Die Behörde hat bereits angekündigt, dass sie einige Nutzer in Höhe von „einem Monatpreis des Navigo-Passes“ entschädigen wird. „Bei der Regionalzuglinie RER C liegen die Ergebnisse auch unter den Zielen, verbessern sich aber“, so die IDFM. Die Regionalzüge kommen insgesamt besser weg, mit Ausnahme der Linie P und der Linie R.

    Diese Ergebnisse sind eine schlechte Nachricht für die Region. Vor einer Woche noch hatten die Behörden, allen voran Valérie Pécresse und der französische Verkehrsminister Clément Beaune die Äußerungen der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo über die Schwächen des Transportwesens im Hinblick auf die Olympischen Spiele kritisiert. Seitdem hat sich die Rhetorik seitens der IDFM jedoch deutlich geändert, nachdem mehrere Probleme öffentlich wurden, insbesondere ein Mangel von Fahrern und die Schwierigkeiten bei der Einstellung von Wartungspersonal.

  • Côtes-d’Armor: Aus Rache zerstach ein Stadtpolizist fast 200 Reifen und terrorisierte seine Gemeinde

    Côtes-d’Armor: Aus Rache zerstach ein Stadtpolizist fast 200 Reifen und terrorisierte seine Gemeinde

    In der Gemeinde Tréguier (Departement Côtes-d’Armor) wurden seit mehreren Wochen Fahrzeuge beschädigt und Reifen aufgeschlitzt. Ende November wurde ein Verdächtiger festgenommen: Ein 56-jähriger Stadtpolizist. Er hat ein Geständnis abgelegt und wird im Januar vor Gericht erscheinen müssen.

    Seit Wochen war die beschauliche Ruhe der Gemeinde Tréguier (Côtes-d’Armor) und der umliegenden Gemeinden gestört. Viele Einwohner mussten in den letzten Wochen hilflos mit ansehen, wie zahlreiche Autos beschädigt und hunderte Reifen zerstochen wurden. „Ältere Damen erzählten mir, dass sie darauf achteten, abends nicht zu spät auf die Straße zu gehen. Sogar junge Leute haben mir erklärt, dass sie besorgt sind und aufpassen“, berichtet ein Ladenbesitzer in der Zeitung Le Télégramme.

    Und schließlich dann das Ende des Schreckens: Am Dienstag, dem 28. November, nahmen Polizeikräfte dank der Zeugenaussagen zweier Anwohner einen 56-jährigen Mann fest. Es handelte sich dabei um einen Stadtpolizisten aus Tréguier. In Polizeigewahrsam erklärte der Betroffene, er habe Konflikte mit den Opfern gehabt, insbesondere aufgrund seiner Funktion als Stadtpolizist im Rathaus von Tréguier, wie die Zeitung 20 Minutes berichtet.

    Der 56-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Saint-Brieuc unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Er wird im kommenden Januar vor Gericht erscheinen müssen.

  • Journalisten entdecken menschlichen Schädel auf einem Strand in der Bretagne

    Journalisten entdecken menschlichen Schädel auf einem Strand in der Bretagne

    Zwei Journalisten entdeckten am Mittwoch am Strand einer kleinen Insel im Morbihan einen menschlichen Schädel. Ein ähnlicher Fund war bereits Ende November von Spaziergängern gemacht worden.

    Ihr Spaziergang am Strand wurde zu einem makabren Ereignis. Zwei Spaziergänger gingen auf der Insel Hoëdic am Strand entlang, als sie auf einen menschlichen Schädel stießen. Die makabre Entdeckung wurde von zwei Journalisten der Zeitung Télégramme gemacht, die gerade eine Reportage über die kleine Insel im Département Morbihan mit weniger als 100 Einwohnern machten, wie die Zeitung 20 Minuten berichtet.

    Als sie sich am Strand von Port de la Croix aufhielten, sahen sie eine Form im Sand liegen. Da sie schnell begriffen, worum es sich handelte, alarmierten sie die Polizei und erfuhren, dass sie nicht die ersten waren, die eine solche Entdeckung gemacht hatten. Ende November wurde bereits ein anderer Schädel entdeckt.

    Die Staatsanwaltschaft Lorient leitete eine Untersuchung ein. Eine Kohlenstoff-14-Datierung soll nun festlegen, wie lange die Knochen schon dort lagen. Laut der Gemeindeverwaltung von Hoëdic könnten diese durch die jüngsten Stürme und Starkwinde auf dem Strand verstreut worden sein. Möglicherweise sind die Verstorbenen schon vor mehreren Jahrhunderten dort von ihren Angehörigen begraben worden.

  • Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Die Durchleitungsgebühren für Gas könnten im Juli 2024 einen großen Sprung nach oben machen, der auf den Rechnungen der Verbraucher nicht unbemerkt bleiben wird. Mit der Erhöhung des Gasdurchleitungstarifs um 30% zum 1. Juli 2024 könnte die Rechnung für Privathaushalte im nächsten Jahr nochmals weiter in die Höhe schnellen. Der Transport bis zum Heizkessel oder zum Herd macht nämlich ein Drittel des Endpreises für diesen Brennstoff aus. Dies bedeutet einen Anstieg von 6,3 % für Kunden, die Gas zum Heizen verwenden, und von 11,3 % für Kunden, die es für ihre Küche oder ihren Warmwasserbereiter nutzen, so die vorläufigen Zahlen der französischen Energie-Regulierungskommission (Commission de régulation de l’énergie, CRE). Die Zahl der Gaskunden ist gesunken.Branchenvertreter forderten sogar eine stärkere Erhöhung, um den Rückgang der Zahl der Gaskunden seit 2018 auszugleichen. Die Entscheidung wird von der Regierung getroffen. Sie ist es auch, die eine solche Preiserhöhung, die für mindes…

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