Kategorie: Frankreich

  • Eklat wegen Einwanderungsgesetz: Gerald Darmanin bot Emmanuel Macron seinen Rücktritt an

    Eklat wegen Einwanderungsgesetz: Gerald Darmanin bot Emmanuel Macron seinen Rücktritt an

    Der französische Innenminister wurde am Montagabend von Emmanuel Macron empfangen, nachdem in der Nationalversammlung das von Gerald Darmanin vorbereitete neue Einwanderungsgesetz schon vor der ersten Lesung vom Tisch gefegt worden war. Innenminister Gérald Darmanin reichte am Montag, dem 11. Dezember, seinen Rücktritt bei Staatspräsident Emmanuel Macron ein, der diesen umgehend ablehnte. Darmanin wurde im Elysée-Palast empfangen, nachdem die Nationalversammlung die Prüfung des Entwurfs für sein neues Einwanderungsgesetz abgelehnt hatte. Die Abgeordneten der Nationalversammlung nahmen mit 270 zu 265 Stimmen den Antrag auf vorherige Ablehnung des vom Innenminister eingebrachten Textes an. Emmanuel Macron lehnte den Rücktritt von Gérald Darmanin ab, der sich sehr dafür eingesetzt hatte, eine Mehrheit für das neue Gesetz zu finden. Der Präsident der Republik beauftragte die Premierministerin und den Innenminister, bereits am Dienstag „Vorschläge“ zu unterbreiten, um die Blockade zu überwi…

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  • Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Einwanderungsgesetz: Abgeordnete versetzen der Regierung eine schallende Ohrfeige

    Der von der grünen Fraktion eingebrachte Ablehnungsantrag des neuen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag von 270 Abgeordneten unterstützt, zwei Stimmen mehr als die absolute Mehrheit. Der Entwurf des neuen französischen Einwanderungsgesetzes wurde am Montag, den 11. Dezember, von den Abgeordneten regelrecht weggefegt, noch bevor er im Plenarsaal debattiert wurde. Die Nationalversammlung nahm mit 270 zu 265 Stimmen einen Antrag auf vorherige Ablehnung des Einwanderungsgesetzes mit den Stimmen der Linken, der Republikaner und des Rassemblement National an und fügte der Regierung damit eine sehr schwere politische Niederlage zu. Der Antrag wurde von der Fraktion der Grünen eingebracht. Seine Annahme führt dazu, dass die Prüfung des Textes abgebrochen wird, noch bevor die einzelnen Artikel des neuen Gesetzes in der Sache behandelt werden. Während die Unterstützung der Linken für den Ablehnungsantrag feststand, ließen es die Republikaner und das ultrarechte Rassemblement National den ganze…

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  • Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    „Dies wird eines der Hauptprojekte von Frankreich im Weltraum sein“, sagte der französische Präsident am Montag bei einer Rede in Toulouse, mit der er das zweijährige Bestehen des Industrieplans Frankreich 2030 würdigte. Ziel sei es, den USA, China und Indien nicht hinterherzulaufen. In einer „sich wandelnden Raumfahrtwelt“ mit dem Auftreten privater Akteure und dem für 2031 angekündigten Ende der Internationalen Raumstation ISS müssen sich Frankreich und Europa positionieren, sagte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember. Der Zugang zum Weltraum ist aus wirtschaftlichen Gründen, aus Gründen der Sicherheit und der Souveränität von entscheidender Bedeutung. „Wir müssen uns diesem Wettbewerb stellen“, sagte der französische Staatspräsident in einer Rede zur Feier des zweijährigen Bestehens des Industrieplans Frankreich 2030. In diesem Zusammenhang werde Frankreich ein Fracht-Raumschiff entwickeln, das den Transport von Waren oder Personen ermöglicht, kündigte Emmanuel Macron an. „Das…

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  • Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    In der Gastronomie in Frankreich ist der Mangel an Arbeitskräften ein weit verbreitetes Problem. Viele Restaurantbesitzer setzen auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund.

    Der Pariser Restaurantbesitzer Alain Fontaine hat Schwierigkeiten, Angestellte zu finden. Seit etwa zehn Jahren stellt er Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein. Alle Köche sind angemeldet, aber einige warten noch auf ihre Legalisierung. Ein junger Mann aus Mali hat gerade seine Papiere erhalten. Als Minderjähriger war er Lehrling im Restaurant von Alain Fontaine und hatte zwei Jahre lang versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Restaurantbesitzer half ihm bei der Beantragung seiner Aufenthaltspapiere, als er volljährig wurde.

    Die Hälfte der Köche in der Region Île-de-France sind Migranten.
    Innerhalb von zehn Jahren konnte Alain Fontaine durch unbefristete Einstellungen die Legalisierung von fünf Angestellten erreichen. „Die Leute, die in solchen Situationen sind, nehmen niemandem die Arbeit weg. Wir arbeiten am Wochenende, wir arbeiten abends, wir haben versetzte Arbeitszeiten. Folglich sind unsere Jobs wenig attraktiv“, sagt Alain Fontaine auf dem Sender Franceinfo. Die Gastronomie ist einer der Sektoren, in denen die meisten Migranten beschäftigt sind. In der Region Île-de-France stellen Migranten etwa die Hälfte aller Köche.

  • Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    „Frankreich kann eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden“, sagte der französische Präsident am Montag in Toulouse. Frankreich plant, die Forschung im Bereich des natürlichen Wasserstoffs, auch „weißer Wasserstoff“ genannt, zu beschleunigen. Dies kündigte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember, in Toulouse an. Anfang Dezember war die erste Genehmigung zur Suche nach Reserven von weißem Wasserstoff im Departement Pyrénées-Atlantiques erteilt worden. „Wir werden massive Finanzmittel bereitstellen, um weißen Wasserstoff zu erforschen“, sagte der Staatspräsident, ohne die Höhe der Beträge genauer zu nennen. „Wir können diese Ressource nicht vernachlässigen“, meinte Emmanuel Macron und bekräftigte, dass „Frankreich eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden kann“. Es ginge darum, „einen Meilenstein in Bezug auf die Verfügbarkeit von Wasserstoff zu erreichen“ und „bei den umweltfreundlichsten Abbautechniken voranzukommen“, so der Präsident. Frankrei…

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  • Migration: Auf Anordnung des Staatsrats muss Frankreich einen abgeschobenen Usbeken zurückholen

    Migration: Auf Anordnung des Staatsrats muss Frankreich einen abgeschobenen Usbeken zurückholen

    Der usbekische Staatsbürger, der der islamistischen Radikalisierung verdächtigt wurde, war am 15. November per Flugzeug abgeschoben worden, obwohl eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte es den französischen Behörden verbot. Der Staatsrat wies Frankreich am Donnerstag, dem 7. Dezember, an, einen Usbeken, der trotz einer Entscheidung der europäischen Justiz in sein Heimatland abgeschoben worden war, zurückzuholen. Die Ministerien für Inneres und Äußeres müssen „so schnell wie möglich alle zweckdienlichen Maßnahmen ergreifen“, um die Rückkehr des Mannes „auf Staatskosten“ zu ermöglichen. Der usbekische Staatsbürger, der von den französischen Sicherheitsbehörden der islamistischen Radikalisierung verdächtigt wurde, war am 15. November nach Usbekistan abgeschoben worden. Der Mann war seit März Gegenstand einer vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verhängten einstweiligen Verfügung, die seine Abschiebung verhindern sollte. Menschenrechtsorganisat…

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  • Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein Diamantring im Wert von 750.000 Euro, den eine reiche Kundin des Ritz-Hotels in Paris verloren hatte, wurde nach 24 Stunden hektischer Suche wiedergefunden. Er befand sich in einem Staubsaugerbeutel…

    Ein großes Aufatmen ging durch die Chefetage des Luxushotels Ritz in Paris. Ein Diamantring im Wert von 750 000 Euro, den eine Kundin verloren hatte, war wieder aufgetaucht. Die Kundin, eine Unternehmerin aus Malaysia, hatte den Verlust ihres wertvollen Schmuckstücks am Freitag gemeldet. Sie war zu einem Schaufensterbummel aufgebrochen und hatte das Fehlen des Rings erst bemerkt, als sie in ihr Zimmer zurückkehrte. Sie gab an, sie habe das teure Schmuckstück auf einem Tisch liegen lassen.

    Die Suche im Hotel blieb zunächst erfolglos. Die Kundin ging daraufhin zum Polizeikommissariat Paris-Centre, um Anzeige zu erstatten, da sie einen Diebstahl durch eine oder einen Angestellte(n) des Ritz für möglich hielt.

    Dank der sorgfältigen Arbeit des Personals konnte der Ring aber schließlich doch wieder gefunden werden. Er befand sich auf dem Boden eines Staubsaugerbeutels! Eine gute Nachricht, die die Leitung des Hotels sofort der Zeitung Le Parisien mitteilte.

    Die Leitung des Ritz ist mit diesem Ausgang sehr zufrieden, dankt ihren Mitarbeitern und lobt gleichzeitig „ihre Integrität und Professionalität“.

    Das Ritz ist einer der bekanntesten Hotelpaläste der Welt.

  • Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Die französischen Küsten werden offensichtlich immer beliebter bei Drogenhändlern, die Pakete mit Kokain mit Schiffen ins land bringen. Die Menge der beschlagnahmten Drogen ist an den Stränden der Normandie in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen.

    Fast zwei Tonnen Kokain wurden in weniger als drei Wochen an der Küste der Normandie aufgesammelt. Das ist in etwa die gleiche Menge wie vor neun Monaten in Néville-sur-Mer (Departement Manche). Damals hatten die Ordnungskräfte Bündel entdeckt, die an Schwimmkörpern und Schwimmwesten befestigt waren. Die Drogen, so heißt es, würden während ihrer Reise nach Frankreich unter Schiffe und Boote gehängt. Die französischen Küsten werden bei Drogenhändlern immer beliebter, um die gesicherten Häfen Nordeuropas zu umgehen.

    In Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) wurden mit 110 Tonnen bzw. 47,5 Tonnen etwa die Hälfte aller Kokainbeschlagnahmen auf dem europäischen Kontinent sichergestellt. In Frankreich wurde 2022 mehr als 27 Tonnen sichergestellt, eine Zahl, die sich in den letzten 20 Jahren fast verzehnfacht hat. Seit 2010 hat sich die Verbreitung von Kokain in Europa deutlich verstärkt. Insbesondere nachdem sein Preis seit einigen Jahren erheblich gesunken ist.

  • Seine-et-Marne: Bei einem Unfall während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sterben zwei Teenager

    Seine-et-Marne: Bei einem Unfall während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sterben zwei Teenager

    Die beiden 17-Jährigen waren am späten Freitagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo sie kurz darauf verstarben.

    Ein weiteres Drama mit Jugendlichen, die bei Verfolgungsjagden mit der Polizei ums Leben gekommen sind. Zwei 17-jährige Teenager kamen am Freitag, dem 8. Dezember, bei einem Unfall ums Leben, nachdem sie sich in Chelles (Departement Seine-et-Marne) geweigert hatten, für eine Polizeikontrolle anzuhalten. Sie wurden in sehr ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert und erlagen dort ihren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft leitete zwei Ermittlungsverfahren ein, eines wegen Befehlsverweigerung und ein anderes wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Meaux war eine überfahrene rote Ampel am Freitagabend gegen 23 Uhr im benachbarten Département Seine-Saint-Denis der Ausgangspunkt für die Tragödie. Eine Besatzung der Brigade anticriminalité (BAC) aus Neuilly-sur-Marne versuchte daraufhin, den Motorroller zu kontrollieren, doch der Fahrer weigerte sich anzuhalten und setzte seine Fahrt noch etwa zwei Kilometer fort.

    Die Beamten der BAC setzten daraufhin ihre „akustischen und optischen Warngeräte“ ein, um den Roller zum Anhalten zu bringen, so die Staatsanwaltschaft.

    In Chelles angekommen, „versuchte der Fahrer zu bremsen, aber meiner Meinung nach zu spät“, so der Staatsanwalt von Meaux, Jean-Baptiste Bladier, vor der Presse und erklärte, dass das Zweirad „mit einer sehr hohen Geschwindigkeit“ auf einer „sehr nassen Fahrbahn“ unterwegs war.

    Auf Bildern, die von der Körperkamera eines Polizisten aufgenommen wurden, „sieht man buchstäblich, wie das Fahrzeug unter den Füßen seiner Insassen wegrutscht. Danach geht alles extrem schnell“, so der Staatsanwalt weiter. „Die Körper rutschen und geraten unter ein Fahrzeug“, das an einer roten Ampel stand.

    Der Sturz des Motorrollers war wahrscheinlich nicht die Folge eines Zusammenstoßes mit dem verfolgenden Polizeiauto, so die ersten Ergebnisse der Ermittlungen. Die Ermittler sprechen von spontanen Aussagen von zwei verschiedenen Autofahrern, die bestätigten, keinen materiellen Kontakt zwischen dem Polizei-Fahrzeug und dem Roller gesehen zu haben. Eine genauere technische Begutachtung soll diese Aussagen nun bestätigen.

    Die beiden Jugendlichen, die im nahe gelegenen Vaires-sur-Marne (Departement Seine-et-Marne) wohnten, wurden am späten Freitagabend mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Beifahrer verstarb bereits am Samstagmorgen. Der Fahrer des Motorrollers starb am Sonntagnachmittag.

    „Niemand verdient es, wegen einer Befehlsverweigerung zu sterben“, reagierte Innenminister Gérald Darmanin in einem Interview mit dem Medium Brut am Sonntag, noch bevor der zweite Todesfall bekannt wurde.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Fahrer des Motorrollers den Polizeibehörden bisher unbekannt, besaß aber keinen Führerschein. Der Beifahrer hingegen war der Polizei wegen Diebstahls und Drogenmissbrauchs bekannt.

    Diese neueste Tragödie reiht sich ein in die Reihe von Fällen, in denen in den letzten Monaten in Frankreich junge Menschen bei Verfolgungsjagden mit der Polizei ums Leben gekommen sind. Im Juni hatte der Tod des 17-jährigen Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) durch einen Schuss der Polizei getötet worden war, mehrere Nächte heftigster Krawalle und Gewalt im ganzen Land ausgelöst.

    Seit Freitagabend haben die Polizeikräfte im Departement Seine-et-Marne verstärkte Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

  • Französische Fregatte schießt im Roten Meer zwei Drohnen aus dem Jemen ab

    Französische Fregatte schießt im Roten Meer zwei Drohnen aus dem Jemen ab

    Zwei aus dem Jemen kommende Drohnen wurden von einer französischen Fregatte abgeschossen, die im Roten Meer patrouilliert. Es handelte sich möglicherweise um einen Angriff im Rahmen des bewaffneten Konflikts zwischen Israel und der Hamas. Eine französische Fregatte, die im Roten Meer patrouilliert, schoss in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwei Drohnen ab, die aus dem Norden des Jemen kamen. Der Norden des Jemen ist ein Gebiet unter der Kontrolle der Houthi-Rebellen, die damit drohen, den Verkehr auf diesem strategischen Seeweg im Rahmen des Konflikts zwischen Israel und der Hamas zu stören. Der Generalstab der Streitkräfte gab in einer Erklärung an, dass die im Roten Meer operierende Marinefregatte Languedoc die Drohnen, die direkt auf sie zuflogen, abgeschossen habe. „Das Abfangen und die Zerstörung dieser beiden charakterisierten Bedrohungen“ erfolgte in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwa 110 Kilometer vor der jemenitischen Küste auf der Höhe von Hodeida, einer Hafenstadt im N…

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