Kategorie: Frankreich

  • Französisches Stadt Bourges zur europäischen Kulturhauptstadt 2028 ernannt

    Französisches Stadt Bourges zur europäischen Kulturhauptstadt 2028 ernannt

    „Eine kleine, aber äußerst ehrgeizige Stadt ist jetzt an der Reihe“, reagierte der Bürgermeister Yann Galut.Die Stadt Bourges im Departement Cher wurde am Mittwoch zur europäischen Kulturhauptstadt 2028 ernannt. „Eine Stadt mit menschlicher Größe ist an der Reihe, wir sind aber extrem ehrgeizig“, sc…

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  • Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Eine Morduntersuchung wurde laut der Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstagabend eingeleitet.

    Die Leiche eines 34-jährigen Mannes wurde am Dienstagabend, dem 12. November, in seiner Wohnung im 11. Arrondissement von Paris entdeckt. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Mittwoch unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle. Die Meldung wurde später von der Pariser Staatsanwaltschaft bestätigt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen ereignete sich der Tod des 34-Jährigen unter Umständen, die als „verdächtig“ angesehen werden. Die Polizei wurde an den Tatort gerufen, nachdem die Mutter des Opfers die Leiche entdeckt hatte. Sie hatte sich Sorgen gemacht, weil sie seit Samstag nichts mehr von ihrem Sohn gehört hatte, und war mit dem Zweitschlüssel in seine Wohnung gelangt.

    Die Mutter des Opfers berichtete, dass sich an den Wänden und auf dem Boden Blut befand und dass der leblose Körper ihres Sohnes neben dem Bett auf dem Boden lag. Der Körper wies mehrere Blutergüsse auf, die darauf schließen ließen, dass er geschlagen worden war. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich in der Nähe des Körpers auch eine Spritze, Watte und etwas, das wie Drogen aussah.

    Die von den Behörden durchgeführten Ermittlungen in der Nachbarschaft erbrachten, dass es am Dienstag gegen 14.30 Uhr in der Wohnung des Opfers Lärm gegeben habe und dass dieser Lärm auf eine sadomasochistische sexuelle Beziehung hindeuten könnte. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft wurde die Mordkommission am Dienstagabend mit Ermittlungen wegen Mordes betraut.

  • Wetter: 7 französische Departements weiterhin unter Hochwasserwarnung Orange

    Wetter: 7 französische Departements weiterhin unter Hochwasserwarnung Orange

    Nach den sehr starken Regenfällen der vergangenen Tage bleiben die Departements Charente, Charente-Maritime, Gironde, Dordogne und Corrèze in Alarmbereitschaft. Im Osten hingegen wurde die Warnstufe Orange für die Isère inzwischen aufgehoben.

    Nach den starken Regenfällen im Westen Frankreichs ist weiterhin Vorsicht geboten. Fünf Departements wurden am Donnerstagmorgen, den 14. Dezember, laut dem neuesten Bulletin von Météo-France unter Hochwasserwarnstufe Orange gestellt. Es handelt sich um die Departements Charente, Charente-Maritime, Gironde, Dordogne und Corrèze. Im Osten wurde die Alarmstufe Orange für die Isère wieder aufgehoben.

    Laut Météo-France ist das Wetter in weiten Teilen des Landes noch immer unruhig und es kommt zu Niederschlägen, aber in den Gebieten, die derzeit von Hochwasser betroffen sind, gehen die Wasserstände allmählich zurück. „Wir gehen auf eine Stabilisierung zu, aber leider ist die Hochwasser-Episode noch nicht vorbei“, hatte Jean-Sébastien Lamontagne, Präfekt der Dordogne, als Gast des Senders France Bleu Périgord am Mittwochmorgen gewarnt.

  • Unwetter: In der Dordogne wurde die Gemeinde Montignac-Lascaux überschwemmt

    Unwetter: In der Dordogne wurde die Gemeinde Montignac-Lascaux überschwemmt

    Die Lage in der Dordogne ist besonders besorgniserregend. In Montignac-Lascaux ist der Pegel der Vézère am Dienstag, dem 12. Dezember, innerhalb kürzester Zeit auf über 5 Meter gestiegen.

    Jeden Morgen auf den Wasserstand der Vézère zu schauen, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, ist zu einem Ritual geworden. „Das Hochwasser hat sich bei etwa fünf Metern stabilisiert. Wenn es in Corrèze und Haute-Corrèze zu starken Niederschlägen kommt, kann es erneut zu einem schnellen Anstieg der Vézère kommen, der besorgniserregend werden kann“, erklärte Laurent Mathieu, der Bürgermeister von Montignac-Lascaux (Dordogne), auf dem Sender France 2.

    Kinder werden mit Traktoren zur Schule gebracht
    Am Dienstag, dem 12. Dezember, stieg der Wasserstand der Vézère auf 5,40 m an. Das Wasser drang in die Restaurants am Flussufer und in ein Dutzend Wohnungen im Stadtzentrum ein. Als Vorsichtsmaßnahme brachte eine Bewohnerin alle Möbel in ihrem Haus nach oben. „Es ist besser so, damit ich nicht in Panik geraten muss. Dieses Jahr wird es steigen, sinken, steigen, sinken, also muss man langfristige Vorsichtsmaßnahmen treffen“, erklärte Christine Andral. In der Nähe von Périgueux (Dordogne) werden die Kinder von Saint-Vincent-sur-l’Isle (Dordogne) in diesen Tagen mit dem Traktor zur Schule gebracht.

  • Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Rennes: Eine 12-jährige Schülerin zieht im Unterricht ein großes Messer und bedroht ihre Lehrerin

    Die 12-jährige Schülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ihre Englischlehrerin mit einem Messer bedrohte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die psychiatrische Untersuchung ergab, dass sie „für sich selbst gefährlich“ ist. Weder bei der Schülerin noch bei ihrer Familie mongolischer Herkunft wurden Hinweise auf eine Radikalisierung festgestellt.

    Die Mittelschülerin, die am Mittwochmorgen in Rennes ein 17 cm langes Messer gezogen und damit ihre Englischlehrerin bedroht hatte, wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die durchgeführte psychiatrische Untersuchung kam zu dem Schluss, dass „die Minderjährige für sich selbst gefährlich ist und ihr Zustand eine Behandlung in einer spezialisierten Einrichtung erfordert“, erklärte der Staatsanwalt von Rennes, Philippe Astruc, in einer Pressemitteilung.

    Der Jugendlichen war in der vergangenen Woche von der Englischlehrerin ihr Mobiltelefon weggenommen worden, was zu einem Rechtsstreit hätte führen können. „Ganz ehrlich, ich bin mir nicht sicher, ob dies das zentrale Element für diese Tat war“, meint der zuständige Staatsanwalt.

    Die Schülerin war bereits im Juni von einem anderen Collège in Rennes wegen Drohungen und Beleidigungen gegen einen Lehrer ausgeschlossen worden und hatte auch damals ein Messer in die Schule gebracht, ohne es jedoch zu benutzen.

    Am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr im Collège Les Hautes Ourmes in einem beliebten Viertel von Rennes, zeigte die Lehrerin einer Klasse einen Lehrfilm. Wie die Lehrerin den Ermittlern später mitteilte, stellte sie fest, dass eine Schülerin „unruhig“ war. Nachdem sich die Lehrerin neben sie gesetzt hatte, hörte sie, wie die Jugendliche leise zu ihr sagte: „Ich bin heute verrückt, ich möchte heute jemanden umbringen, ich möchte die Schüler, die mich nicht mögen, und die Person vor mir umbringen. Das ist in Arras passiert und ich werde das Gleiche tun“. Damit nahm sie Bezug auf die Ermordung des Französischlehrers Dominique Bernard in einem Gymnasium Arras. Anschließend „zog sie ein imposantes Messer aus ihrer Schultasche“, wie der Staatsanwalt von Rennes erklärte.

    Die Englischlehrerin beschloss daraufhin, „den Raum zu räumen“, bevor sie ihrerseits „mit der bedrohlichen Schülerin hinter sich“ nach draußen ging. Eine Spanischlehrerin, die im Klassenzimmer gegenüber unterrichtete, „ging in den Flur und packte ihre Kollegin, zog sie in ihr Klassenzimmer und schloss ab“, schilderte der Staatsanwalt die Umstände der Tat. In der Zwischenzeit setzte die mit dem Messer bewaffnete Schülerin ihren Weg durch die Schule fort.

    Ein Conseiller principal d’éducation (CPE) und ein Mediator, die Schreie der Schüler hörten, „gingen die Stockwerke hinauf und standen der mit dem Messer bewaffneten Schülerin Auge in Auge gegenüber“ und forderten sie auf, das Messer fallen zu lassen. Sie flüchtete, aber die beiden Männer konnten sie schließlich überwältigen.

    Die junge Heranwachsende wurde in Marseille geboren. Sie ist das älteste Kind einer vierköpfigen Familie mongolischer Herkunft, die sich legal im Land aufhält. Sie kam 2012 nach Rennes und war der Polizei bisher unbekannt. Der Staatsanwalt erklärte, dass die Familie atheistisch sei und dass es keine „Elemente einer Radikalisierung“ gebe.

    Die Schülerin wurde aufgrund ihres jungen Alters in „richterlichen Gewahrsam“ genommen, ein Verfahren, das 12 Stunden dauern und um 12 Stunden verlängert werden kann, bevor sie nach einer psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

    Bildungsminister Gabriel Attal lobte den „immensen Mut und die Kaltblütigkeit des Personals vor Ort, das auf diese Bedrohung reagiert hat“.

    Der Angriff führte zur Einleitung einer Untersuchung wegen versuchten Totschlags an einer Person, die mit einer öffentlichen Aufgabe betraut ist. Er ereignete sich in einer allgemein angespannten Situation in den französischen Bildungseinrichtungen. Der Fall ereignete sich auf den Tag genau zwei Monate nach der Ermordung eines Französischlehrers, der am 13. Oktober 2023 in Arras (Pas-de-Calais) erstochen wurde. Und fast drei Jahre nach der Ermordung des Geschichtslehrers Samuel Paty am 16. Oktober 2020 in Conflans-Sainte-Honorine (Yvelines), der in der Nähe seiner Schule erstochen und dann enthauptet wurde, nachdem er seinen Schülern während eines Unterrichts über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte.

  • Wetter: Werden die milden Temperaturen bis Weihnachten anhalten?

    Wetter: Werden die milden Temperaturen bis Weihnachten anhalten?

    Die Temperaturen liegen in Frankreich seit einigen Tagen wieder weit über den jahreszeitlichen Normalwerten. Wie lange wird diese milde Witterung anhalten?

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, lagen die Temperaturen in Frankreich weit über den jahreszeitlichen Normalwerten. In Toulouse wurde es 16°C warm, 6°C über dem Durchschnitt. In Clermont-Ferrand waren es 16,6°C, 8°C über dem Durchschnitt und in Mulhouse 14,4°C, 9°C über dem Durchschnitt. „Alle 49 Großstädte Frankreichs, die wir untersuchten, sind betroffen“, sagt Météo France. Eine Situation, die auf „westliche und südwestliche Strömungen von sehr milder Luft, die über dem Atlantik stationiert ist“, zurückzuführen ist. Als Folge davon schmolz die Schneedecke in den Bergen stark ab.

    Ab diesem Donnerstag wird das Wetter sich wieder ändern, es werden sich Tiefdruck-Gebiete einstellen, mit trockenem Wetter in den Bergen und grauem Wetter im Flachland. Dadurch werden die Temperaturen bis zum Ende der Woche voraussichtlich wieder auf das Niveau der jahreszeitlichen Norm sinken. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es am Sonntag in Toulouse morgens 1°C und nachmittags nur noch 10°C warm wird.

    Für eine zuverlässige Prognose des Weihnachtswetters ist es aber noch zu früh. Ab dem 20. Dezember gibt es in den Wettermodellen noch zu viele Unsicherheiten, da sich Frankreich dann zwischen zwei Luftmassen befinden wird, wodurch sich die Anzahl der möglichen Szenarien vervielfacht. Ab dem kommenden Wochenende werden die Vorhersagen langsam genauer werden. Der für die Wetterfrösche wahrscheinlichste Trend: Die Temperaturen könnten während der Weihnachtszeit ziemlich nahe an dem normalen Niveau der Jahreszeit liegen.

  • Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Es ist nicht wirklich neu: Gefälschte 20-€- und 50-€-Banknoten sind mehr oder minder an der Tagesordnung. Im Departement Lot im Südwesten Frankreichs hat das Phänomen allerdings in letzter Zeit stark zugenommen und betrifft hauptsächlich gefälschte 50-€-Scheine.

    Polizei und Gendarmerie des Departements Lot beobachten das Phänomen sehr genau und nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Die Behörden rufen die Händler, vor allem Tabakhändler und Lebensmittelgeschäfte, dazu auf, alle Kontrollmöglichkeiten zu nutzen, um sich von der Echtheit der Banknoten zu überzeugen.

    Auch auf den Märkten werden reisende Händler und Landwirte aufgefordert, verstärkt auf die Echtheit der Banknoten zu achten. Denn auch ohne technische Hilfsmittel seien Augen und Ohren hervorragende Detektoren, so sagt die Gendarmerie.

    Wie aber erkennt man eine gefälschte Banknote?

    Alles muss unter die Lupe genommen werden: die eher dicke und beim Knittern geräuschvolle Textur der Banknote, der leicht erhabene Druck im Bereich der Zahlen oder Motive, die Zusatzzeichen auf der Vorder- und Rückseite, das Wasserzeichen, die man gegen das Licht erkennt, ein in das Papier eingezogener Sicherheitsfaden, die holographische Pastille – das Porträt der Prinzessin Europa – sowie der Nennwert, dessen Aufdruck je nach Neigung der Banknote eine wechselnde Farbe von grün bis dunkelblau hat.

    Wenn man ein wenig Zeit damit verbringt, eine Banknote zu inspizieren, ist besser, als sein Geld an Fälscher zu verlieren! Laut der Europäischen Zentralbank sind die 20- und 50-€-Scheine die am häufigsten gefälschten Banknote und machen etwa zwei Drittel der beschlagnahmten Fälschungen aus. Auch ein einfacher Detektorstift mit durchsichtiger Tinte oder eine UV- oder Infrarotlampe erleichtern es, einen gefälschten Geldschein zu erkennen.

  • Korruption und Günstlingswirtschaft: Hochrangige Offiziere der französischen Armee bald vor Gericht

    Korruption und Günstlingswirtschaft: Hochrangige Offiziere der französischen Armee bald vor Gericht

    Die Offiziere werden verdächtigt, in den 2010er Jahren ein bestimmtes Unternehmen bei der Vergabe mehrerer Logistikaufträge, insbesondere für Auslandseinsätze der französischen Armee, begünstigt zu haben.

    Mehrere hochrangige Offiziere der französischen Armee stehen unter dem Verdacht der Korruption und Günstlingswirtschaft, meldet der Sender Franceinfo unter Berufung auf eine Justizquelle. Auch einer der wichtigsten Subunternehmer des Militärs für Logistik bei Auslandseinsätzen wird beschuldigt. Die Verdächtigen sollen im September 2024 in Paris vor Gericht gestellt werden.

    Die Angeklagten, darunter der ehemalige Stabschef des Zentrums für Operationsunterstützung und Beförderung (Csoa), werden in unterschiedlichem Maße verdächtigt, in den 2010er Jahren das Unternehmen International Chartering systems (ICS) bei der Vergabe von Aufträgen zur Unterstützung der Auslandseinsätze der französischen Armee (Opex) begünstigt zu haben.

    „Es steht uns nicht zu, ein laufendes Verfahren zu kommentieren“, antwortete das Armeeministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

  • Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Schriftsteller Frédéric Beigbeder in Pau wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurde der Schriftsteller Frédéric Beigbeder in die Polizeistation von Pau bestellt und im Rahmen einer Voruntersuchung wegen Vergewaltigung in Polizeigewahrsam genommen. Der aus Pau stammende Schriftsteller Frédéric Beigbeder wurde am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr in die …

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  • Französische Marine beschlagnahmt im Golf von Guinea mehr als fünf Tonnen Kokain

    Französische Marine beschlagnahmt im Golf von Guinea mehr als fünf Tonnen Kokain

    Bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Operation wurden mehrere Personen festgenommen. Die von der Marine beschlagnahmten Drogen wurden vor der afrikanischen Küste auf das französische Marineschiff umgeladen.

    Eine spektakuläre Operation mit einer beeindruckenden Bilanz. Mehr als fünf Tonnen Kokain wurden am 6. Dezember von der französischen Marine an Bord eines Bootes vor der afrikanischen Küste im Golf von Guinea beschlagnahmt, wie die Meerespräfektur des Atlantiks am Dienstag, dem 12. Dezember, in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Die Beschlagnahmung von 5.132 Kilogramm Kokain im Wert von rund 330 Millionen Euro erfolgte an Bord eines „15 Meter langen Festrumpfschlauchbootes vom Typ ‚go fast’“. Im Anschluss an diese im Rahmen der Mission „Corymbe“ durchgeführte Operation wurden die Betäubungsmittel auf das Hochseepatrouillenboot der französischen Marine „zur Vernichtung“ umgeladen. Die Nationalität der festgenommenen Personen wurde von der Seepräfektur nicht angegeben. Diese Mission führte zur Festnahme der „vier mutmaßlichen Drogenhändler durch die Behörden der Kapverden“.

    Diese ungewöhnliche Aktion wurde vom französischen Amt für Betäubungsmittel (Office français anti-stupéfiants, Ofast) und der Nationalen Direktion für Zollermittlungen (Direction nationale du renseignement des enquêtes douanières, DNRED) veranlasst. Die Aktion erfolgte auf der Basis von Informationen, die vom Centre opérationnel d’analyse du renseignement maritime, einer internationalen Agentur mit Sitz in Lissabon (Portugal), die für die Bekämpfung des illegalen Drogenhandels zuständig ist, und von der Drug Enforcement Administration (DEA), der US-Bundesbehörde zur Bekämpfung des Drogenhandels, übermittelt wurden.