Kategorie: Nordwest

  • Route du Rhum: Start aufgrund des Wetters auf „Dienstag oder Mittwoch“ verschoben

    Route du Rhum: Start aufgrund des Wetters auf „Dienstag oder Mittwoch“ verschoben

    Der Start des transatlantischen Rennens für Einhandsegler, der für Sonntag in Saint-Malo mit Ziel Guadeloupe geplant war, wurde aufgrund der Wetterlage auf „Dienstag oder Mittwoch“ verschoben, wie die Organisatoren am Samstag bekannt gaben. Grund für die Entscheidung war die Vorhersage eines sehr heftigen Tiefs mit sehr starkem Seegang für die ersten Stunden des Rennens.

    Die Segler der Route du Rhum müssen sich noch etwas gedulden. Ursprünglich war der Start für Sonntag geplant, wurde jetzt aber auf Dienstag oder Mittwoch verschoben. „Aufgrund der erwarteten Wetterbedingungen in den ersten Stunden des Rennens (…), insbesondere der Durchzug eines sehr heftigen Tiefs, begleitet von einem sehr starken Seegang“, haben die Organisatoren beschlossen, den Start auf Dienstag, den 8. November oder Mittwoch, den 9. November zu verschieben, wie sie am Samstag in einer Erklärung mitteilten.

    Die Bekanntgabe erfolgte nach einem Wetterbriefing, das mit den 138 Seglern, die an diesem prestigeträchtigen Rennen, das seit 1978 alle vier Jahre stattfindet, teilnehmen, durchgeführt wurde. „Es ist eine gute Entscheidung, die darauf abzielt, die Sicherheit der Teilnehmer und die bestmöglichen Bedingungen für den sportlichen Erfolg des Rennens für die Segler und das breite Publikum zu optimieren“, so die Organisatoren.

    Seit mehreren Tagen stieg unter den angemeldeten Seglern, einer Mischung aus Amateuren und Profis, die Sorge über die angekündigten verschlechterten Wetterbedingungen. Die Rennleitung spricht von einem „sehr hohem Wellengang, der durch den Tropensturm Martin verursacht wirde“. „Ab Montag werden im Ärmelkanal sieben Meter hohe Wellen erwartet.

  • Vernetzte Muscheln erkennen Wasserverschmutzung in Le Havre

    Vernetzte Muscheln erkennen Wasserverschmutzung in Le Havre

    Forscher der Universität von Le Havre entwickeln ein Warnsystem für Wasserverschmutzung mithilfe von vernetzten Sentinel-Muscheln.

    Seit zwei Jahren arbeiten Forscher der Universität Le Havre an einem Projekt mit dem Namen iCaging. Das Ziel: Die Entwicklung von vernetzten Sentinel-Muscheln, die bei Wasserverschmutzung Alarm schlagen können. Jeden Monat holen die Forscher die Muscheln aus dem Hafen von Le Havre, um ihr Verhalten zu studieren. Die in Käfigen untergebrachten Muscheln sind mit Sensoren ausgestattet, mit denen man ihre Öffnungsweite messen kann.

    Die Öffnung der Muscheln gibt Auskunft über die Wasserqualität und insbesondere über das Vorhandensein von Schadstoffen. „Die Muschel hat einen Öffnungs- und Schließzyklus, der von der Helligkeit und den Gezeiten abhängt. Aber der Öffnungszyklus kann sich auch aufgrund von Schadstoffen ändern, das ist es, was uns interessiert“, erklärt Julien Baudry, Forschungsingenieur am Litis-Labor.

    Entwicklung eines Warnsystems für Verschmutzungen.
    Ziel dieser Arbeit ist es, ein Warnsystem für Verschmutzungen zu entwickeln: vernetzte Miesmuscheln, die Nachrichten senden, wenn die Schadstoffbelastung zu hoch ist. „Das Gerät misst den Abstand zwischen den beiden Klappen, was uns einen Hinweis auf die Wasserqualität gibt. Die nächste Idee ist, im Labor ein Warnsignal für Verschmutzung zu entwickeln“, erklärt Frank Le Foll, Leiter des SEBIO-Labors gegenüber France Télévisions.

    Langfristig möchten die Forscher ein Start-up-Unternehmen gründen, das dieses Warnsystem weltweit zur Verfügung stellt. Laut Frank Le Foll könnte es in Häfen, für Industrieunternehmen oder Umweltmanager, aber auch in städtischen Wassereinzugsgebieten eingesetzt werden.

  • Route du Rhum: Besucherrekord in Saint-Malo

    Route du Rhum: Besucherrekord in Saint-Malo

    Die Route du Rhum zieht die Besucher in Scharen nach Saint-Malo. Täglich sind es mindestens 120 000. Um den Ansturm zu bewältigen, haben sich Hotels und Restaurants Saisonarbeiter zur Verstärkung geholt.

    Mindestens 120.000 Besucher strömen jeden Tag anlässlich der Route du Rhum in die Stadt Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) – ein Rekord. Die Einwohnerzahl der Gemeinde hat sich verdreifacht. Die Hotels sind seit langem ausgebucht. „Es ist praktisch schon über einen Monat her, dass 90% der Buchungen gemacht wurden, das ist supergeil“, freut sich Michaël Ruste, Rezeptionsleiter im Hotel Le Beaufort, gegenüber France Télévisions. Bei nur 3.000 Hotelzimmern musste man schon sehr vorausschauend sein oder sehr viel Glück haben, um eine Unterkunft zu bekommen.

    Saisonarbeiter zur Unterstützung herangezogen
    „Wir haben bei der Buchung herausgefunden, dass es sich um die Route du Rhum handelt, aber wir wussten das nicht unbedingt und haben es ein bisschen zufällig erfahren. Wir sind sehr froh, hier zu sein“, meint ein Tourist. Die Preise hingegen sind regelrecht in die Höhe geschnellt: Plus 50% bis plus 70%. Egal in welchem Hotel, bei jeder Stornierung wird das Zimmer sofort wiedergebucht. Um die Besucherwelle zu bewältigen, mussten Saisonarbeiter zur Unterstützung herangezogen werden.

  • Wetter: Ein neuer Sturm mit dem Namen Denise wird den Westen Frankreichs treffen

    Wetter: Ein neuer Sturm mit dem Namen Denise wird den Westen Frankreichs treffen

    Nach dem Sturm Claudio wird Denise am Donnerstag, dem 3. November, über zwei Drittel des Frankreichs fegen.

    Nach dem Sturm Claudio, der am Montag, dem 31. Oktober, über den Nordwesten Frankreichs geweht hat, sind am Donnerstag, dem 3. November, im Westen des Landes erneut starke Böen zu erwarten, berichtet Actu.fr.

    „Eine sehr aktive atlantische Störung mit dem Namen Denise soll Frankreich über die Vendée erreichen und zwei Drittel des Landes überqueren, mit starken Windböen mit Sturmcharakter“.

    Böen von mehr als 130 km/h sollen über den Westen des Landes fegen.
    Dieses neue Tiefdruckgebiet wird voraussichtlich über einen großen Teil des Südwestens Frankreichs mit sehr starken Winden vor allem in einem Sektor zwischen Les Sables-d’Olonne (Vendée), dem Süden von Nantes (Loire-Atlantique) und dem Norden der Gironde, hinwegfegen.

    Météo France sagt für diese Gebiete Böen von mehr als 130 km/h und im Landesinneren von mehr als 100 km/h voraus.

  • „Mega-Becken“ in Sainte-Soline: Woraus bestehen die riesigen Wasserreserven und warum sind sie so umstritten?

    „Mega-Becken“ in Sainte-Soline: Woraus bestehen die riesigen Wasserreserven und warum sind sie so umstritten?

    Am Wochenende versammelten sich Tausende von Aktivisten in Sainte-Soline im Departement Deux-Sèvres, um gegen die Einrichtung der „Mega-Becken“ zu protestieren. Wozu dienen diese eigentlich? Und warum werden sie so kontrovers diskutiert?

    Mehrere tausend Demonstranten sind seit Freitag, dem 28. Oktober, in Sainte-Soline im Departement Deux-Sèvres versammelt, um das Projekt der „Mega-Bassines“ zu blockieren, die ihrer Meinung nach eine ökologische Fehlentwicklung darstellen.

    Lesen Sie auch: Anti-Wasserbecken-Demonstrationen in Deux-Sèvres: Regierung verschärft den Ton

    Diese von ihren Befürwortern auch als „Ersatzreservate“ bezeichneten „Mega-Becken“ sind großflächige Wasserrückhaltebecken. Im Gegensatz zu den sogenannten „Hügelreservaten“, die durch abfließendes Regenwasser gespeist werden, wird das Wasser in diesen Becken während der Wintermonate aus dem Grundwasser oder aus Flüssen gepumpt. Damit soll es den Landwirten ermöglicht werden, ihre Felder auch in Dürreperioden trotz starkem Wasserbedarf, insbesondere im Sommer, zu bewässern.

    Landwirtschaftsminister Marc Fesneau sagte auf Franceinfo, dass die Becken „ein Plus und eine Verbesserung im Vergleich zur aktuellen Situation oder der Situation vor zehn Jahren sind, und das ist es, was man verteidigen muss, denn ohne Wasser gibt es keine Landwirtschaft“.

    Die „Mega-Becken“ sind riesige künstliche und wasserundurchlässige Becken. Sie erstrecken sich im Durchschnitt über eine Fläche von acht Hektar, was der Größe von zehn Fußballfeldern entspricht.

    Diese Wasserreserven sind jedoch nicht unumstritten. „das sind 720.000 Kubikmeter Wasser auf über 10 Hektar, 18 Kilometer Rohre für Landwirte, von denen nicht ein einziger auf Pestizide verzichtet. Wir wollen nicht, dass es hier geschieht, wir wollen nicht, dass es woanders geschieht“, kritisiert Melissa Gingreau, Sprecherin des Kollektivs „Bassines Non Merci“.

    „Eine Monopolisierung des Wassers“
    Umweltaktivisten beklagen eine „Monopolisierung des Wassers durch die Agroindustrie“. Ihrer Meinung nach schmälern die Pumpen die ohnehin schon knappen Wasserressourcen, da sich das Grundwasser nach dem viel zu trockenen Sommer viel zu langsam wieder erholt.

    Diese „Mega-Becken“ haben darüber hinaus Auswirkungen auf die natürliche Umwelt und die biologische Vielfalt. Indem sie Wasser speichern, das sonst in den Boden versickert oder in die Flüsse gerieselt wäre, entziehen sie den umliegenden Ökosystemen eine lebenswichtige Ressource. Außerdem verwandeln sie eine fließende und lebendige Ressource in stehendes Wasser, das in hohem Masse verdunstet. Die Verluste durch Verdunstung in solchen Becken können zwischen 20% und 60% liegen, so Greenpeace.

    Lesen Sie auch: Dürre: Météo France: Dürre und Trockenheit in Südfrankreich nehmen zu

    Für die Gegner dieser Art des Wassermanagements sind solche Reservoirs ein Frevel, da Dürren aufgrund des Klimawandels in Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten werden.

  • Anti-Wasserbecken-Demonstrationen in Deux-Sèvres: Regierung verschärft den Ton

    Anti-Wasserbecken-Demonstrationen in Deux-Sèvres: Regierung verschärft den Ton

    Am Sonntag, dem 30. Oktober, verschärfte die Regierung nach der verbotenen Demonstration in Sainte-Soline im Departement Deux-Sèvres gegen den geplanten Bau von „Mega-Becken“ den Ton. Am Sonntag, dem 30. Oktober, veröffentlichte das Innenministerium das Bild eines Gendarmen, der mit einem Feuerwerkskörper beschossen wurde. Innenminister Gérald Darmanin gab 61 Verletzte auf Seiten der Gendarmen in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) bekannt, davon 20 schwer. Die Regierung verschärfte nach der verbotenen Demonstration den Ton, weil sie eine Landbesetzung durch Aktivisten, befürchtet.  Rund 1.700 Angehörige der Ordnungskräfte wurden am Wochenende mobilisiert. Die Demonstranten ihrerseits gaben 50 Verletzte an. Die Mobilisierung gegen die Baustelle eines sehr grossen Wasserreservoirs für landwirtschaftliche Bewässerung in Sainte-Soline, Deux-Sèvres, ging am Sonntag mit der Errichtung von Wachtürmen und der Zerstörung einer Rohrleitung durch die Protestierenden, einen Tag nach einer ersten De…

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  • Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

    Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

    Vier Personen, darunter zwei Kinder, wurden am Sonntag im Dorf Carantec (Finistère) tot aufgefunden. Die Umstände des Dramas sind noch nicht bekannt. Ein Mann, eine Frau und zwei kleine Mädchen aus einer Familie wurden am Sonntag, dem 30. Oktober, in einem Haus in Carantec, in der Nähe von Morlaix (Finistère), tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler befand sich die 38-jährige Frau in einem Zimmer und die Mädchen im Alter von 9 und 12 Jahren wurden in ihrem Zimmer entdeckt. Der 40-jährige Mann wurde erhängt im Erdgeschoss aufgefunden. Ein Hund, der offenbar der Familie gehörte, wurde ebenfalls tot aufgefunden. Am frühen Sonntagnachmittag wurde die Straße, die zu dem Haus in einem Weiler in der Nähe von Carantec führt, von der Polizei abgeriegelt. Bisher ist noch nicht bekannt, ob die Familie in dem Haus lebte oder ob sie sich dort nur während der Ferien aufgehalten hat. Es wurden bisher auch noch keine Angaben darüber gemacht, wie die Frau und die Mädchen ums Leben gekommen sind, und auch nicht, wann sich das Drama ereignet hat. Carantec ist ein Badeort mit ganzjährig etwa 3.200 Einwohnern in der Bucht von Morlaix.
  • Tourismus: Buchungen gehen nach schwierigem Ferienbeginn in die Höhe

    Tourismus: Buchungen gehen nach schwierigem Ferienbeginn in die Höhe

    Nachdem der Beginn der Herbstferien in Frankreich von Stornierungen aufgrund von Treibstoffmangel geprägt war, stiegen die Buchungen am Samstag, dem 29. Oktober, wieder an.

    In Trouville-sur-Mer (Calvados) kehren am ersten Wochenende nach Allerheiligen die Touristen zurück, und die Straßen sind von vielen Besuchern belebt. Nach einer durchwachsenen ersten Ferienwoche verzeichnet das Fremdenverkehrsamt einen deutlichen Anstieg, oft werden Reservierungen in letzter Minute vorgenommen. Am Strand werden zu Dutzenden junge Familien gezählt. Meistens kommen sie aus der Pariser Region oder den benachbarten Departements. „Wir haben uns erst im allerletzten Moment entschieden“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 3.

    Weniger ausländische Touristen
    Eine Feststellung, die sich auch bei den Hotelzimmern bestätigt. Ein Hotel im Stadtzentrum ist jetzt bis Dienstagabend komplett ausgebucht, während in der Vorwoche noch 20 Zimmer zur Verfügung standen. Für ein verlängertes Wochenende sieht sich die Côte fleurie in den Sommer zurückversetzt. Wermutstropfen: Die steigenden Preise in Frankreich, die offenbar die Anreiselust ausländischer Touristen bremsen.

  • Nach Verfolgungsjagd: 47-jähriger Gendarm stirbt bei Massenkarambolage auf der Autobahn A13

    Nach Verfolgungsjagd: 47-jähriger Gendarm stirbt bei Massenkarambolage auf der Autobahn A13

    Ein Gendarm wurde am Dienstag, dem 25. Oktober, in den frühen Morgenstunden bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn A13 getötet. Er war zusammen mit seinen Kollegen an der Festnahme von Drogenkurieren beteiligt.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 25. Oktober, ereignete sich auf der Autobahn A13 ein schlimmer Unfall. Ein Gendarm wurde getötet. Außerdem wurden sieben Personen verletzt, darunter drei Angehörige der Gendarmerie. Die Tragödie ereignete sich im Departement Eure. Kurz vor 3 Uhr morgens fingen die Ordnungskräfte einen „go fast“ ab, ein Auto, das im Verdacht stand, Drogen zu transportieren. Die beiden Insassen wurden auf der Notfallspur festgenommen. Nachdem die Einsatzgruppe der Police Nationale abgezogen war, sicherten die Gendarmen der Fahndungsabteilung von Rennes zusammen mit einer Autobahnpatrouille und einem Abschleppwagen den Ort ab, als ein Lkw in die Gruppe krachte.

    Ein weiterer Gendarm schwer verletzt
    Der Lkw, der den laufenden Einsatz nicht bemerkte, fuhr auf die geparkten Fahrzeuge und die Gendarmen auf dem Seitenstreifen auf. Bei dem Zusammenstoß wurde ein 47-jähriger Adjutant aus Rennes und Vater von vier Kindern getötet. Ein weiterer Gendarm wurde lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

  • Video: „Mini-Tornado“ trifft mehrere Departements der Region Hauts-de-France

    Video: „Mini-Tornado“ trifft mehrere Departements der Region Hauts-de-France

    Die Regionen Somme, Nord, Pas-de-Calais und Eure wurden am Sonntag, den 23. Oktober, von Météo France auf eine gelbe Gewitterwarnung gesetzt. Es wurde ein Risiko von „heftigen Windböen, die 100 km/h überschreiten können, starkem Hagel und starken Niederschlägen“ vorhergesagt.

    Ein „Mini-Tornado“ ging am Sonntagabend über Conty in der Nähe von Amiens im Departement Somme nieder. Ein ähnliches „heftiges Phänomen“ traf Dutzende von Häusern und riss Dächer in Bihucourt im Departement Pas-de-Calais ab, wie Feuerwehrleute und Behörden berichteten. „Es gab einen Mini-Tornado in der Gegend von Conty mit zahlreichen Sachschäden, und es wird gerade eine Lagebeurteilung durchgeführt, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Opfer“, meldete die Präfektur des Departements Somme der Nachrichtenagentur AFP.

    In der Gemeinde Ô-de-Selle wurden „mehrere Häuser und Infrastruktur beschädigt“. Etwa 60 Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen. Zehn Familien müssen umgesiedelt werden und „mehrere Dutzend“ weitere sind ohne Strom. Die Feuerwehr des Departements Pas-de-Calais berichtet ihrerseits von „einem starken, lokal begrenzten Wetterphänomen insbesondere in der Gemeinde Bihucourt“. Auch in den Gemeinden Ervillers und Hendecourt-lès-Cagnicourt wurde gegen 19 Uhr ein ähnlicher Wirbelsturm beobachtet.

    „Wir haben etwa 30 Einsätze, etwa 40 betroffene Häuser, von denen bei einigen das Dach weggerissen wurde“, meldete die Feuerwehr. „Viele Feuerwehrleute sind vor Ort, um den Schutz der menschen zu gewährleisten“.

    In einem Lagebericht gegen 21 Uhr erklärte die Präfektur des Departements Pas-de-Calais, dass die „Starkwindepisode“ „einen Leichtverletzten“ gefordert, den Verkehr in Ervillers unterbrochen und „einen Unfall mit einem LKW auf der A1, auf Höhe der Gemeinde Saint Léger“ verursacht habe. In Bihucourt machte der Sturm „die Umsiedlung von etwa 150 Einwohnern erforderlich“. Der Bürgermeister öffnete den Festsaal, um die Bewohner aufnehmen zu können. Bäume und Strommasten fielen auf die Fahrbahn und stellen eine Gefahr für Anwohner dar.

    Innenminister Gérald Darmanin reagierte auf Twitter und drückte seine Solidarität mit den Bewohnern der betroffenen Gemeinden aus, der Minister bezeichnete das Phänomen im Pas-de-Calais als „Tornado“. Die Präfektur des Departements Nord berichtete ebenfalls auf Twitter von „Stromausfällen“. In mehreren Gemeinden fielen „Bäume und Masten“ zu Boden, ohne dass jemand zu Schaden kam, wie die Feuerwehr des Departements Nord berichtete. Mehrere Einsätze wurden insbesondere aus Masny, Wandignies-Hamage, Thun-Saint-Amand oder Hazebrouck gemeldet. Die Gewitter wüteten auch im Departement Eure heftig, wo die Feuerwehr von „62 Einsätzen“ berichtete, bei denen 5 Erwachsene und 5 Kinder in andere Unterkünfte gebracht werden mussten. Die Feuerwehren berichteten auch von vier Einsätzen wegen „drohender Brände oder Explosionen“ wegen heruntergefallener Stromkabel.