Kategorie: Nordwest

  • Wetter: Die Departments Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange für „Sturmflut“

    Wetter: Die Departments Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange für „Sturmflut“

    Am Nachmittag werden an der bretonischen Halbinsel sehr hohe Wellen erwartet, die zu Überschwemmungen führen können.

    Die Regionen Finistère und Morbihan wurden am Donnerstagmorgen, dem 24. November, von Météo-France auf Warnstufe Orange „Sturmflut“ gesetzt. Am Nachmittag werden zu Zeiten der Flut hohe Wellen an der bretonischen Spitze erwartet.

    „Das Zusammentreffen von Flut und sehr hohen Wellen fordert besondere Aufmerksamkeit“, so der Wetterdienst in seinem Bulletin um 06:00 Uhr am Donnerstagmorgen.

    Der Südwestwind weht an der bretonischen Küste sehr stark und sorgt für einen hohen Seegang, mit dem sich eine starke West-Nord-Brandungswelle verbindet, die von den starken Winden vor der Küste erzeugt wird und sich über die gesamte Atlantikküste ausbreitet. Die starke Brandung wird voraussichtlich den ganzen Donnerstag über anhalten und erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nachlassen.

    Zum anderen sollen die atmosphärischen Bedingungen einen Anstieg des Meeresspiegels (Surcote) verursachen, der zusätzlich zu dem bereits hohen Meeresspiegel bei Flut am Donnerstagnachmittag auftritt.

    Die Kombination aus starkem Wellengang und hohem Meeresspiegel kann vor allem bei Flut am Donnerstagnachmittag zu Überschwemmungen an den niedrigen Küstenabschnitten der Departements Finistère und Morbihan führen.

  • Wirtschaft: Austernpreis wird um 15% steigen

    Wirtschaft: Austernpreis wird um 15% steigen

    Der Austernsektor Frankreichs ist ebenfalls vom derzeitigen Preisanstieg betroffen. Eine Preiserhöhung von 15% für französische Austern ist beschlossene Sache. In Marennes im Departement Charente-Maritime herrscht Hochbetrieb. Austern werden für die Feiertage vorbereitet und verkauft, aber in diesem…

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  • Normandie: Das Gespenst des steigenden Wassers verängstigt die Einwohner

    Normandie: Das Gespenst des steigenden Wassers verängstigt die Einwohner

    Die globale Erwärmung und der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels könnten einige Bewohner der Normandie dazu zwingen, umzuziehen. Für einige, deren berufliche Tätigkeit vom Meer abhängt, ist ein Umzug in eine andere Region jedoch ausgeschlossen. Innerhalb von Sekunden überschwemmt eine unkontrollierbare Welle eine Straße in Étretat (Seine-Maritime), steigt mit rasender Geschwindigkeit an und erreicht eine […]

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  • Normandie: Zwei Tote nach Explosion eines Hauses in Louviers im Departement Eure

    Normandie: Zwei Tote nach Explosion eines Hauses in Louviers im Departement Eure

    Zwei Menschen starben am Freitagabend nach der Explosion und dem anschließenden Brand ihres Einfamilienhauses in Louviers (Eure), südlich von Rouen, wie die Feuerwehr des Departements am Samstag berichtete.

    „Zwei verkohlte Opfer wurden entdeckt, bei den beiden Toten handelt es sich um einen 67-jährigen Mann und eine 60-jährige Frau“.

    Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks werden von der Kriminalpolizei durchgeführt, teilte die Feuerwehr mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Paris-Normandie.

    Etwa zwanzig Feuerwehrleute waren im Einsatz.

  • Wetter: Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und Windböen mit fast 145 km/h im Nordwesten

    Wetter: Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen und Windböen mit fast 145 km/h im Nordwesten

    der Nordwesten Frankreichs wurde von starken Windböen heimgesucht. Sturmböen mit 145 km/h wurden registriert. 22 französische Departements bleiben wegen des starken Windes auf Warnstufe Gelb.

    Météo France hatte gewarnt, dass starke Windböen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Norden und Westen des Landes treffen könnten. Und in der Tat: Heftige Sturmböen fegten über die gesamte Atlantikseite des Landes. Meteo France gab außerdem bekannt, dass in der Gemeinde Granville (Manche) um genau 23:01 Uhr eine Windböe mit einer Geschwindigkeit von annähernd 145 km/h gemessen wurde.

    In rund 15 Städten wurden Sturmböen mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h gemessen. So zum Beispiel in Fécamp (Seine-Maritime), wo der Windzähler am Donnerstagmorgen um 04:04 Uhr auf 130 km/h stieg. Auf der Insel Groix (Morbihan) wurden um 20:57 Uhr Windgeschwindigkeiten von 129 km/h gemessen. Die Feuerwehr hatte viel zu tun: Allein im Departement Finistère waren die Feuerwehrleute 88 Mal im Einsatz, wie der Sender Ouest-France berichtete.

    Im Finistère konnte am Mittwoch gegen 21.30 Uhr eine junge Autofahrerin in der Nähe von Quimperlé einem Baum nicht mehr ausweichen, der auf die Fahrbahn stürzte. Sie wurde leicht verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

  • Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Ein Mann wurde im Departement Eure inhaftiert, weil er im März eine Radfahrerin, die er zuvor angefahren hatte, mutmasslich mit einer Schaufel erschlug und dann vergrub. Die Gendarmerie sucht bis heute vergeblich nach der Leiche.

    Im Departement Eure wurde gegen einen Mann Anklage wegen Mordes erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bereits am 9. März eine Radfahrerin angefahren zu haben, bevor er sie mit einer Schaufel erschlagen und ihre Leiche vergraben hat.

    Unfall mit dem Auto
    Die Ex-Freundin des Angeklagten sagte vor der Polizei aus, dass der Mann polnischer Herkunft am 9. März mit seinem Auto eine Radfahrerin angefahren habe. Sie berichtete, dass der Mann, von dem sie sich gerade getrennt hatte, sie angerufen habe, „offensichtlich in Panik und unter Alkoholeinfluss, um ihr zu sagen, dass er gerade jemanden mit dem Auto getötet habe“, teilte der Staatsanwalt von Evreux, Rémi Coutin, gegenüber der Presse mit. „Die getötete Frau war etwa 60 Jahre alt und sah, wie die Zeugin es ausdrückte, wie eine Landstreicherin aus“, so der Staatsanwalt.

    Mit einer Schaufel erschlagen
    Der mutmassliche Täter erzählte seiner Ex-Freundin, dass er die Leiche und das Fahrrad in sein Fahrzeug geladen habe, sie hinter einer Böschung versteckte und später mit einer Schaufel zurückkam, um sie zu vergraben. Als er zurückkam lebte die Radfahrerin wohl noch. Daraufhin habe er sie „mit mehreren Schaufelhieben erledigt, bevor er sie zusammen mit ihrem Fahrrad vergrub“, so die Staatsanwaltschaft.

    Auto als gestohlen gemeldet
    Am 10. März hat der mutmassliche Täter sein Fahrzeug als gestohlen gemeldet. Es wurde dann am 12. April verbrannt auf einem Weg entdeckt. Am Tag des Mordes soll eine Freundin des mutmasslichen Täters sowie seine ehemalige Lebensgefährtin das Auto – einen schwarzen Audi A4 – mit durch einen Unfall hervorgerufenen Beschädigungen auf der Windschutzscheibe gesehen haben. Ausserdem sprachen die Zeuginnen von möglichen Blutspuren. Die Freundin habe sogar Fotos von dem Fahrzeug gemacht.

    Verschiedene Versionen
    Der mutmassliche Täter wurde am schliesslich am 21. Juni verhaftet und soll den Ermittlern verschiedene Versionen präsentiert haben. Zunächst behauptete er, seiner Ex-Freundin einen Streich gespielt zu haben, damit sie ihn bemitleide und wieder bei ihm einziehe, bevor er dann erklärte, dass er zwar eine Radfahrerin gerammt habe, diese sich aber wieder erholt habe und weiterfahren konnte. Er gab schließlich zu, sein Fahrzeug selbst angezündet zu haben, schwieg jedoch über die Gründe. Er wurde wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Leiche nicht gefunden
    Der Angeklagte ist zwar inhaftiert, aber die Strafverfolgungsbehörden stehen vor einem Problem: Die Leiche des Opfers bleibt unauffindbar.

    Die Gendarmerie hat zwischenzeitlich mehrere Durchsuchungen durchgeführt, jedoch ohne Erfolg. Das Opfer könnte eine Frau gewesen sein, die isoliert war und alleine lebte, da in der Umgebung keine Vermissten gemeldet wurden. Da das Auto des mutmasslichen Täters ausgebrannt war, konnten keine Blutspuren sichergestellt werden. Der Angeklagte behauptet, dass er sich nicht an den Ort erinnern könne, an dem er die Leiche vergraben hat.

  • Côtes-d’Armor: Frische Jakobsmuscheln werden direkt am Hafen verkauft

    Côtes-d’Armor: Frische Jakobsmuscheln werden direkt am Hafen verkauft

    Am 20. Oktober hat die Saison für das Sammeln von Jakobsmuscheln begonnen. An der Côtes-d’Armor, wo man sie jetzt direkt am Hafen kaufen kann, herrscht Hochbetrieb. Zur Freude der Kunden kann man im Departement Côtes-d’Armor Jakobsmuscheln direkt von den Schiffen kaufen. Vier Schiffe, die gerade ang…

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  • Route du Rhum: Am Mittwoch startet das grosse Einhandseglerrennen

    Route du Rhum: Am Mittwoch startet das grosse Einhandseglerrennen

    Das Segelrennen Route du Rhum sollte ursprünglich am Sonntag, dem 6. November, starten, wurde aber aufgrund schlechter Wetterbedingungen verschoben.

    Nun geht es aber wirklich los. Mittwoch um 14.15 Uhr gibt die Rennleitung den Startschuss für die über 130 Teilnehmer für die Strecke Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) nach Pointe-à-Pitre im französischen Überseedepartement Guadeloupe.

    Das Wetter sollte freundlich sein
    Heute verlassen 138 Boote den Hafen von Saint-Malo. Die Startlinie liegt vor der Küste von Dinard (Ille-et-Vilaine). Der Start am heutigen Mittwoch wird bei gutem Wetter erfolgen, es soll sogar etwas Sonne geben. Hunderttausende Zuschauer haben die Boote in den vergangenen Tagen bewundern können.

    „Wir sind mitten in der globalen Erwärmung“ Die Seglerin und Europaabgeordnete Catheriner Chabaud äußert sich zu den tropischen Tiefdruckgebieten, mit denen die Skipper der Route du Rhum 2022 zu kämpfen haben werden.

    24 Jahre nach ihrer letzten Teilnahme an einer Route du Rhum geht Catherine Chabaud erneut mit ihrer berühmten „roten Zigarre“ an den Start. Die Europaabgeordnete, die Gründungsmitglied der Plattform Ozean und Klima ist, will ihre Einhand-Transatlantikfahrt nutzen, um wichtige Botschaften zu verbreiten.

    Nach dem letzten Briefing der Skipper sprach Catherine Chabaud mit dem Sender France 3. Die 59-jährige Seglerin, eine der sieben Frauen, die an dem Rennen teilnehmen, kommt sehr schnell auf das Thema Klima und globale Erwärmung zu sprechen:

    „Sie haben es gehört, man hat es uns gerade bei der Wettervorhersage gesagt: Der Ozean ist zwei Grad wärmer, als er zu dieser Jahreszeit sein sollte! Das führt dazu, dass wir tropische Tiefdruckgebiete erleben, die recht heftig sind.“

    Der Ozean erwärmt sich in der Tiefe
    Für die berühmte Skipperin, die damals als erste Frau eine Einhand-Weltumsegelung beendet hat, gibt es keinen Zweifel: „Ich weiß, dass die Störungen und die brutalen Bedingungen, die wir am Sonntag hätten haben können (wenn der ursprüngliche Start beibehalten worden wäre), auf die Erwärmung des Ozeans in der Tiefe zurückzuführen sind. Wir sind mitten im Thema Klimawandel!“.

    Heute ist Catherine Chabaud auch politisch engagiert. Im Jahr 2015 war sie während der COP 21 Frankreichs Botschafterin für das Meer. Inzwischen wurde sie 2019 zur Europaabgeordneten gewählt und engagiert sich weiter für das Klima.

    „Am Montag war der Start der COP 27, ich habe seit der COP 21 an allen teilgenommen. Wenn ich nicht bei der Route du Rhum am Start gewesen wäre, wäre ich jetzt in Sharm el Sheikh“.

    Den Menschen auf der Erde helfen, die Dringlichkeit des Handelns zu verstehen
    Catherine Chabaud wird ab heute auf ihrem Boot, einem Mono-Rumpf, der berühmten „roten Zigarre“, unterwegs sein. Eine andere Art, Botschaften zu vermitteln:

    „Ich freue mich darauf, wieder in die großen Weiten einzutauchen, und darüber denke ich viel nach. Ich denke an die Sternennächte und an unsere Beziehung zum Universum. Wenn es den Menschen auf der Erde helfen kann, zu verstehen, dass sie dringend etwas tun müssen, dann bin ich auf jeden Fall dafür da“.

    Catherine Chabaud am 09. Novemer 2022, kurz vor dem Start der Route du Rhum

  • Route du Rhum: Grünere Boote dank umweltfreundlicherer Materialien

    Route du Rhum: Grünere Boote dank umweltfreundlicherer Materialien

    Die Route du Rhum mit ihren 138 Booten startet am Mittwoch, dem 9. November, in Saint-Malo (Ille-et-Vilaine). Inzwischen stellen sich immer mehr Fragen nach den ökologischen Auswirkungen.

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) waren noch nie so viele Boote zu sehen. Bei der Route du Rhum, die am Mittwoch, dem 9. November beginnt, sind 138 Schiffe am Start. Sechsunddreißig dieser Boote wurden eigens für das Rennen gebaut, was eine Menge Umweltverschmutzung mit sich bringt. Die Herstellung eines Einrumpfbootes hat die gleichen Auswirkungen auf die Umwelt wie eine Flugreise von Paris nach New York und zurück. Einige Segler haben sich daher für eine Innovation entschieden.

    Bootsrümpfe aus Flachs hergestellt.

    Das ist zum Beispiel der Fall von Roland Jourdain (58), dem zweifachen Sieger der Route du Rhum. In Saint-Malo zeigt er gerne sein neuestes Boot, das von einem Flachsfeld in der Normandie stammt. Vergessen sind die Glasfaser und die aus Erdöl gewonnene Kohlefaser. Jetzt besteht das Boot zu 50% aus pflanzlichen Stoffen. Für den Rumpf, das Deck und das Segel wurden ein Hektar Flachs und acht Monate Bauzeit benötigt. Eine Initiative, um andere zum Nachdenken anzuregen. „Wir testen Produkte, Materialien und Vorgehensweisen (…). Wir zeigen, dass man Spaß daran haben kann, sich das Morgen vorzustellen. Es geht nicht um Nüchternheit oder Strenge, sondern um die Erfindung neuer Modelle“, sagt Roland Jourdain auf dem Sender France 3. An Ideen mangelt es im Segelsport nicht. So werden beispielsweise Teile von orthopädischen Implantaten aus Titan, einem Metall, das in Booten oft verbaut wird, recycelt, um verschiedene Teile für Segelschiffe herzustellen.

  • Sport: Saint-Malo setzt die Segel für die Route du Rhum

    Sport: Saint-Malo setzt die Segel für die Route du Rhum

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) wird am 6. November die Route du Rhum starten. Schon vorher kamen die Neugierigen, um die schnellen Boote zu bewundern.

    Um 10 Uhr morgens, hat das Event-Dorf gerade erst geöffnet und die Segelliebhaber drängen sich bereits am Quai Duguay-Trouin in Saint-Malo (Ille-et-Vilaine). „Gestern war es sehr voll, deshalb sind wir heute am Morgen gekommen“, erzählt ein Tourist. Sein Ziel ist es, den Booten möglichst nahe zu kommen, die am 6. November zur Route du Rhum aufbrechen werden. Am Sonntag werden 138 Boote den Hafen von Malouin verlassen und in einer Einhand-Transatlantikfahrt nach Guadeloupe segeln.

    1,5 Millionen Menschen werden erwartet.
    Kito de Pavant ist zum vierten Mal dabei. Er strebt eine Top-10-Platzierung in seiner Kategorie an, aber bevor er für 15 Tage aufbricht, ist das Bedürfnis nach Kontakt groß. „Wir sind Menschen, die auf dem Meer leben, natürlich ganz allein, also weit weg von den Menschenmassen (…) Man genießt diese Tage, diese Wochen, in denen man viele Leute kennenlernt“, erklärt er gegenüber Franceinfo. Das Event-Dorf am Hafen wurde in diesem Jahr vergrößert, um mehr Menschen aufnehmen zu können. Auf den 70.000 m2 Standflächen werden während der kommenden zwei Wochen 1,5 Millionen Menschen erwartet.