Kategorie: Nordwest

  • Die portugiesische Sängerin Linda de Suza starb heute im Alter von 74 Jahren in Frankreich an Corona

    Die portugiesische Sängerin Linda de Suza starb heute im Alter von 74 Jahren in Frankreich an Corona

    Die aus Portugal stammende Künstlerin hatte mit der Erzählung über ihre Ankunft in Frankreich die Herzen der Franzosen gewonnen. Ihr Buch „La Valise en carton“ (Der Pappkoffer) hat sich zwei Millionen Mal verkauft. Die populäre portugiesischstämmige Sängerin Linda de Suza, die auch durch ihren Roman…

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  • Orne: Älteres Paar tot in seinem Haus aufgefunden – Feminizid mit anschließendem Selbstmord

    Orne: Älteres Paar tot in seinem Haus aufgefunden – Feminizid mit anschließendem Selbstmord

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Polizei von Alençon ermittelt wegen Mordverdachts. Eine Frau und ein Mann im Alter von etwa 65 Jahren wurden am Montag, dem 26. Dezember, in einem Haus in Valframbert (Orne) tot aufgefunden. Es handelte sich dabei um einen Frauenmord mit anschließendem Selbstmord, wie die Staatsanwaltschaft von Alençon am Dienstag mitteilte. Am Montag begaben sich „nach dem Alarm eines ehemaligen Arbeitskollegen die Rettungskräfte or Ort. Nachdem sie ein Fenster aufgebrochen hatten, um in das Haus zu gelangen, entdeckten die Rettungskräfte den leblosen Körper einer Frau mit zahlreichen Wunden am Oberkörper“, erklärte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung. „Die weitere Suche führte zur Entdeckung des leblosen Körpers eines Mannes, der an einem Balken hing, in einer geschlossenen Garage neben dem Haus“. Ermittlungen wegen Totschlags durch Ehepartner eingeleitet Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen befand sich das Paar in Trennung. Die tote 65-jährige Frau wollte wohl in Kürze ausziehen, obwohl noch keine Scheidung eingereicht worden war. Der 66-jährige Mann hatte anscheinend in seinem beruflichen Umfeld über sein Unbehagen, insbesondere im Zusammenhang mit der Trennung, gesprochen. Das Paar war der Polizei und der Gendarmerie bisher nicht bekannt. Im Jahr 2021 wurden in Frankreich laut den Zahlen des Innenministeriums 122 Frauen von Ehepartnern oder Ex-Ehepartnern getötet.
  • Weihnachtsdrama im Departement Eure: Zwei Kinder bei Hausbrand getötet und ein drittes in Lebensgefahr

    Weihnachtsdrama im Departement Eure: Zwei Kinder bei Hausbrand getötet und ein drittes in Lebensgefahr

    Bei einem Hausbrand in Selles im Departement Eure sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Kinder wurden getötet, ein drittes wurde schwer verletzt. Die Opfer konnten sich nicht rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude retten.

    Zwei Kinder starben am frühen Samstagmorgen bei einem Brand in einem Haus in Selles (Eure), wo sie mit ihrer Familie die Weihnachtsfeiertage verbringen wollten, wie die Präfektur des Departements Eure mitteilte. Die Opfer, ein Mädchen im Alter von etwa acht Jahren und ein Junge im Alter von etwa zehn Jahren, hatten das brennende Gebäude nicht rechtzeitig verlassen können und waren bereits tot, als die Feuerwehr sie evakuieren konnte. Ein drittes Kind konnte wiederbelebt werden. Das Mädchen im Alter von etwa zwölf Jahren wurde in akuter Lebensgefahr in ein Pariser Krankenhaus geflogen.

    Insgesamt befanden sich fünf Erwachsene und fünf Kinder, vier Generationen einer Familie, die zu Weihnachten zusammengekommen waren, in dem Ferienhaus in der Nähe von Pont-Audemer, wie die Präfektur des Departements Eure mitteilte. Die fünf Erwachsenen und zwei weitere Kinder hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen können, darunter auch die 90-jährige Urgroßmutter.

    Die Feuerwehr wurde gegen 3.45 Uhr alarmiert und war schnell vor Ort, doch das Feuer war bereits sehr weit fortgeschritten und das Bauernhaus wurde von den Flammen vollständig zerstört. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die bislang unbekannte Brandursache zu ermitteln.

  • Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Scheinwerferlicht auf die „Demoiselles de Loctudy“, wie die Langustinen im Finistère genannt werden. France Télévisions hat eine Fischerfamilie begleitet, die diese Tradition fortführt. Die Alten nennen sie „Demoiselles“ (Fräulein). Tanzend und zappelnd sind sie der traditionelle Reichtum Pays Bigou…

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  • Atomkraft: Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville erneut verschoben

    Atomkraft: Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville erneut verschoben

    Die Inbetriebnahme des neuen Atomreaktors in Flamanville wird erneut verschoben. Das Projekt sollte eigentlich im Jahr 2024 mit 12 Jahren Verspätung fertiggestellt werden. Neue Episode in einer endlosen Serie: Am Freitagabend, dem 16. Dezember, gab der Stromversorger EDF eine weitere Verschiebung der Inbetriebnahme des neuen Reaktors in Flamanville (Manche) bekannt. „Die Beladung des Reaktors mit Kernbrennstoff ist nunmehr für das erste Quartal 2024 geplant“, heißt es in der Pressemitteilung. Diesmal geht es um ein Problem mit einer Schweißnaht, die den extremen Temperaturen des nuklearen Prozesses nicht standhalten könnte. Der neue Reaktor ist ein sogenannter EPR. Der EPR ist ein Druckwasserreaktor der dritten Generation, der von den französischen Unternehmen Framatome und Électricité de France (EDF) sowie dem deutschen Unternehmen Siemens entwickelt wurde. Erhebliche Mehrkosten Das ursprünglich 3,4 Milliarden Euro teure Projekt, das für einer Fertigstellung im Jahr 2012 geplant war, sollte mit fast 12 Jahren Verspätung und fast 10 Milliarden Euro Mehrkosten nun in 2024 abgeschlossen werden. Im September 2022 gab sich die EDF noch beruhigend. Ist Flamanville das grösste Fiasko der französischen Atomkraft? Das schien Henri Proglio, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von EDF, halbherzig zuzugeben, als er am 13. Dezember in der Nationalversammlung angehört wurde. „Der EPR ist eine viel zu komplizierte Maschine, die praktisch nicht gebaut werden kann“, hatte er damals gesagt.
  • Wetter: 2 Departements wegen Starkregens in Alarmstufe Orange versetzt

    Wetter: 2 Departements wegen Starkregens in Alarmstufe Orange versetzt

    Meteo France hat aufgrund „bemerkenswerten“ Starkregens für zwei Departements die Alarmstufe Orange ausgerufen. Die Spitze der Bretagne soll am Montag von ungewöhnlich starken Regenfällen betroffen sein werden.

    Météo France hat am Sonntag, dem 18. Dezember, für zwei französische Departements die Alarmstufe Orange ausgerufen. Die Meteorologen erwarten sehr schlechtes Wetter an der bretonischen Spitze: Finistère und Morbihan wurden daher auf die Warnstufe Orange gesetzt. Météo France spricht von einer „bemerkenswerten Regenepisode“.

    Der Regen soll voraussichtlich am frühen Abend gegen 18 Uhr beginnen. „Bis zum Ende der Episode am Montagnachmittag werden im Finistère 50 bis 80 mm erwartet, mit Spitzenwerten von über 100 mm, 50 bis 80 mm im Morbihan“, so Météo France. Der Regen wird auf „gefrorenen Boden“ fallen: Es ist daher mit Glatteis, lokal auch Blitzeis, zu rechnen, warnt Météo France.

    Der Regen wird nur im nordwestlichen Viertel des Landes erwartet. Ansonsten überwiegt am Sonntag ein leicht verschleierter Himmel.

    Die Temperaturen allerdings wurden von Météo France nach oben korrigiert. Die Meteorologen erwarten Höchstwerte von 16°C im Baskenland und 14°C rund um das Mittelmeer.

  • 3 Migranten sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal – 43 können gerettet werden

    3 Migranten sterben bei Bootsunglück im Ärmelkanal – 43 können gerettet werden

    Ein Boot mit Migranten kenterte am Mittwoch, dem 14. Dezember, im Ärmelkanal. 43 Menschen konnten gerettet werden, aber drei starben trotz des Eingreifens französischer und englischer Retter.

    Mehrere Dutzend Menschen klettern nach einer wahren Horrornacht entkräftet auf das Schiff der englischen Rettungskräfte. Das behelfsmäßige Boot der Migranten soll am Mittwoch, dem 14. Dezember, mitten in der Nacht mit etwa 50 Menschen an Bord gekentert sein. Die vorläufige Bilanz lautet drei Tote und 43 gerettete Personen, von denen einige aus dem Wasser gerettet werden mussten.

    Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen.

    Das Unglück wurde kurz vor 4 Uhr morgens von der englischen Küstenwache auf halbem Weg zwischen der französischen und der britischen Küste entdeckt. Die Temperaturen waren eisig, aber das Meer war ruhig, was möglicherweise für die Entscheidung der Schlepper der Migranten ausschlaggebend war, die Überfahrt zu wagen. Den ganzen Mittwoch über suchten Hubschrauber und Suchschiffe aus England und Frankreich das Gebiet ab. Die Zahl von drei Toten könnte sich in den nächsten Stunden noch erhöhen. Der Schiffbruch ereignete sich, nachdem der britische Premierminister am Dienstag einen umfassenden Plan zur stärkeren Bekämpfung der illegalen Einwanderung ankündigte.

  • Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstähle häufen sich bei den Austernzüchtern. Diese sehen sich nun gezwungen, große Mittel einzusetzen, um ihre Austernbänke zu sichern. Dies ist zum Beispiel in der Normandie der Fall.

    In dieser Nacht sind in Mesquer (Loire-Atlantique) die Hubschrauber der Gendarmerie über den Austernbänken im Einsatz. Die durch Bodenpersonal verstärkte Überwachung soll in erster Linie gut sichtbar sein, um mögliche Austerndiebe zu verschrecken. Der Hubschrauber ermöglicht es, ein großes Gebiet abzudecken und die Männer am Boden zu alarmieren, wenn verdächtige Personen auftauchen. Diese Jahreszeit ist für die Austernzüchter besonders gefährlich. Eine besondere Wachsamkeit gilt den Betriebsgebäuden, in denen die reifen Austern gelagert werden, die bereit sind, an Handel verschickt zu werden.

    In der Vorweihnachtszeit werden in Frankreich Dutzende Tonnen Austern gestohlen
    Für die Austernzüchter machen die Wochen vor dem Jahresende oft mehr als 50% ihres Umsatzes aus. Das erklärt die starke Präsenz der Ordnungskräfte. Das ist auch in der Normandie der Fall. Hier patrouillieren die Gendarmen zu Pferd am Strand von Grandcamp-Maisy (Calvados). Die Kontrollen konzentrieren sich auf Gewerbetreibende, da es an diesem Strand nur selten zu Diebstählen durch Privatpersonen kommt. Jedes Jahr werden in Frankreich in der Vorweihnachtszeit Dutzende von Tonnen Austern gestohlen.

  • Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Vor der Kanalinsel Jersey werden nach einem Zusammenstoß zwischen einer Fähre und einem Fischerboot mehrere Seeleute vermisst.

    Seit Donnerstagmorgen sind umfangreiche Rettungskräfte im Ärmelkanal vor der Insel Jersey mobilisiert. Am frühen Morgen war eine Fähre mit einem Fischerboot kollidiert. Mehrere Seeleute des Fischerbootes werden noch vermisst. Nach drei oder vier Männern wird aktiv gesucht, so die Zeitung Manche Libre.

    Gegen 5.30 Uhr morgens kollidierte die Fähre Goodwill mit dem Trawler L’Ecume. Der Fischkutter sank sehr schnell. Das Schiff hatte 5 Passagiere und 24 Besatzungsmitglieder an Bord, wie die Jersey Evening Post berichtete.

    Die Küstenwache von Jersey koordiniert die Rettungsmaßnahmen, bei denen auch französische Rettungsflugzeuge wie der Zivilschutzhubschrauber Dragon 50, der Marine-Hubschrauber Caiman und ein Flugzeug vom Typ Falcon 50 zum Einsatz kommen.

  • Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Drei Körper, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, den 23. November, tot in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande in der Nähe von Rennes entdeckt. Es handelt sich um ein Ehepaar und ihre etwa 20-jährige Tochter.

    Drei Personen einer Familie, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, dem 23. November, leblos in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande, einer Gemeinde, die an Rennes im Département Ille-et-Vilaine grenzt, aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Der Mann war erhängt
    „Am Tatort wurden die Körper der drei toten Personen von der Feuerwehr entdeckt. Der Mann wurde erhängt aufgefunden, die Frau lag auf einem Bett und die Tochter auf dem Boden ihres Zimmers“, sagte Philippe Astruc, Staatsanwalt von Rennes, der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Ouest-France.

    Es waren wohl die Arbeitskollegen der Tochter, die den Alarm ausgelöst hatten, da sie sich über ihre Abwesenheit Sorgen machten. Laut Zeugenaussagen von Nachbarn wurde der Mann zuletzt am Montag, dem 21. November, lebend gesehen.

    „Sehr diskrete Leute“
    Bei dem Toten handelt es sich um einen Familienvater, der im Département Ille-et-Vilaine als Wartungstechniker für ein Collège angestellt war, seine 62-jährige Frau, die in Rente ist, und ihre 25-jährige Tochter. „Es waren sehr diskrete Leute“, sagte ein Anwohner, der von der Zeitung Le Télégramme befragt wurde.

    Die Feuerwehr wurde von Kollegen alarmiert
    Am Mittwochnachmittag war die Feuerwehr zu dem haus der Familie gefahren, weil der Arbeitgeber der jungen Frau sich über ihre Abwesenheit Sorgen machte.

    Die Straße, in der sich das Haus in einem grünen Wohnviertel der 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde befindet, wurde von Sicherheitskräften vollständig abgesperrt.

    Verletzungen am Körper der Frau
    „Die ersten gerichtsmedizinischen Feststellungen deuteten auf Traumata am Körper der Frau hin. Am Körper der Tochter waren hingegen keine Spuren von Gewalt sichtbar“, meldete die Staatsanwaltschaft und erklärte, dass Autopsien angeordnet wurden, „um die Todesursachen genau zu bestimmen“.

    Ein Brief wurde gefunden
    Im Haus der Familie wurde anscheinend ein Schreiben gefunden, das offenbar von dem Mann eigenhändig unterzeichnet war und in dem er ankündigte, sich selbst, seiner Partnerin und seiner Tochter das Leben zu nehmen. Er begründete seine Taten mit einer schweren Krankheit, an der er möglicherweise leidet.

    Eine graphologische Untersuchung soll die Authentizität dieses Schreibens überprüfen. Bisher wurden keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gefunden. Die Familie war den Behörden bisher nicht auffällig. Es gab auch keinerlei Hinweise auf häusliche Gewalt.

    Diese Tragödie ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem Ende Oktober in Carantec im Finistère die Leichen eines Ehepaars und ihrer beiden Töchter im Alter von 8 und 11 Jahren entdeckt worden waren. Die Frau und die beiden Mädchen waren von dem Vater erstickt worden, der sich anschließend erhängte. Grund war die Trennung des Paares.

    Lesen Sie dazu auch: Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden