Kategorie: Nordost

  • Wirtschaft: Austernpreis wird um 15% steigen

    Wirtschaft: Austernpreis wird um 15% steigen

    Der Austernsektor Frankreichs ist ebenfalls vom derzeitigen Preisanstieg betroffen. Eine Preiserhöhung von 15% für französische Austern ist beschlossene Sache. In Marennes im Departement Charente-Maritime herrscht Hochbetrieb. Austern werden für die Feiertage vorbereitet und verkauft, aber in diesem…

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  • Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Der Minister für öffentliche Finanzen sagte vor dem Senat: „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt“. Die Staatsanwaltschaft von Arras meldete, dass der mutmaßliche Täter sich anschließend „mit einer Schusswaffe das Leben genommen“ habe. Ein Steuerprüfer wurde am Montag, dem 21. November, „im Rahmen einer Steuerprüfung“ in Bullecourt (Pas-de-Calais) getötet, wie der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister Gabriel Attal mitteilte. Der Steuerbeamte wurde tot aufgefunden, nachdem er zusammen mit einer Kollegin von dem mutmaßlichen Täter festgehalten worden war. „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt. Er wurde im Rahmen dieser Steuerprüfung getötet“, sagte Gabriel Attal in einer Rede vor dem Senat, auf die eine Schweigeminute folgte, und sprach von einem „unsäglichen Drama“. Er erklärte, dass er sich am Dienstagmorgen an den Ort des Geschehens begeben werde, er wird um 11.30 Uhr in Bullecourt erwartet. Das 43-jährige Opfer, Leiter einer Prüfbrigade der Finanzbehörde im Departement Pas-de-Calais, wurde „wahrscheinlich infolge von Messerstichen“ tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Arras am Dienstag in einer Pressemitteilung bestätigte. Eine Steuerinspektorin, die den getöteten Beamten begleitete, stand unter Schock und musste von Rettungskräften versorgt werden. Ihr Leben ist nicht in Gefahr. Die beiden Steuerbeamten führten eine Prüfung durch, um die Buchhaltung des Unternehmens eines 46-jährigen Altwarenhändlers, zu überprüfen. Sie wurden von dem mann überwältigt und gefesselt, hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Täter habe sich anschliessend mit einer Schusswaffe das Leben genommen, so die Staatsanwaltschaft. Der 46-jährige Verdächtige war den Justizbehörden bereits wegen einiger Straftaten bekannt. Seine Leiche wurde in einem Nebengebäude des Anwesens gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle berichtet.
  • Energiekrise: Weihnachtsmarkt in Lille entscheidet sich für Sparsamkeit

    Energiekrise: Weihnachtsmarkt in Lille entscheidet sich für Sparsamkeit

    Wegen der aktuellen Energiekrise entschied sich der Weihnachtsmarkt in Lille (Nordfrankreich) für besondere Sparsamkeit, indem LEDs eingesetzt werden und man das Riesenrad optimierte.

    Ab Sonntag, dem 20. November, findet in Lille (Nordfrankreich) wieder der Weihnachtsmarkt statt. Und in seinem 32. Jahr setzt das Weihnachtsdorf auf Energieeinsparung. Die ersten, die in die Pflicht genommen werden, sind die Händler. Dieses Jahr ist es egal, wie das Wetter wird, in den Hütten darf nicht geheizt werden.

    LEDs zur Beleuchtung des Marktes

    Es gab auch Einstellungen am Riesenrad. Auch hier ist die Idee, weniger zu verbrauchen, selbst wenn sich das Rad dann langsamer dreht. „Das Rad wird viel langsamer fahren. Wir hoffen, dass wir damit etwa 35% Strom einsparen können“, erklärt Mathieu Lestoquoy, Geschäftsführer des Riesenrads in Lille. Kein Weihnachtszauber ohne Beleuchtung. In dem Weihnachtsdorf sind dieses Jahr alle Beleuchtungen aus LEDs und werden erst nach 17 Uhr eingeschaltet. Das soll den 900.000 Besuchern, die in diesem Winter auf dem Markt erwartet werden, trotz allem Sterne in die Augen zaubern.

  • Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Immigration: Migranten von einem Fischer im Ärmelkanal gerettet

    Am Wochenende des 12. und 13. Novembers versuchten wieder fast 1.000 Personen, mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Einige von ihnen wurden gewaltsam aus ihrem Boot geworfen.

    Unter Lebensgefahr nach Großbritannien. Am Sonntagmorgen, dem 13. November, versuchten Dutzende von Migranten, den Ärmelkanal zu überqueren. Ein Fischer filmte die Szenen, die in den frühen Morgenstunden stattfanden. Die Schleuser hatten sich mit den Migranten über soziale Netzwerke an einem Strand verabredet. „Sie starten Aufrufe über TikTok und man kann sich dann einen Platz kaufen. Das Boot steht an einem Ort, es gibt einen GPS-Punkt und das Boot fährt die Küste entlang und holt den Migranten, der bezahlt hat, ab“, erläutert der Fischer Olivier Folcke gegenüber France Télévisions.

    Migranten sollen gewaltsam ins Wasser geworfen worden sein.
    Innerhalb weniger Minuten befanden sich am Sonntagvormittag Frauen, Kinder und Männer mit und ohne Schwimmwesten auf dem offenen Meer. Einige von ihnen sollen dann von Schleppern absichtlich ins Wasser geworfen worden sein, um das Gewicht der Schlauchboote zu verringern. „Als wir sie aus dem Wasser zogen, hatten sie keine Kraft mehr in den Handgelenken (…) sie waren vor Kälte wie gelähmt“, fährt Olivier Folcke fort. Seit Freitag ist dies der dritte Versuch einer Überfahrt, der von den Behörden festgestellt wurde. Bisher wurden 140 Schiffbrüchige gerettet.

  • Eingestürzte Gebäude in Lille: Leiche eines Opfers in den Trümmern gefunden

    Eingestürzte Gebäude in Lille: Leiche eines Opfers in den Trümmern gefunden

    Das Opfer hatte sich die Wohnung für die Nacht geliehen.

    Am Sonntag gegen 1:30 Uhr zogen die Rettungskräfte ein Opfer aus den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Rue Pierre Mauroy in Lille. Es handelt sich wahrscheinlich um einen vermissten 45-jährigen Arzt für Psychiatrie. Er war auf der Durchreise in Lille und Freunde hatten ihm die Wohnung zur Verfügung gestellt.

    Zwei völlig zerstörte Gebäude, Schutt auf der Straße, geschockte Passanten… Die Szene spielte sich mitten im Stadtzentrum von Lille, in der Rue Pierre Mauroy, etwa 100 Meter von der Grand’Place entfernt, ab.

    Am Samstag, dem 12. November, stürzten um 9:10 Uhr zwei dreistöckige Häuser ein. Die Gebäude trugen die Hausnummern 42 und 44 in der Nähe der Kirche Saint Maurice und beherbergten im Erdgeschoss die Geschäfte Tape à l’oeil und France Loisirs. Ein knappes Dutzend Bewohner lebten in den eingestürzten Häusern.

    Der vermisste Psychiater hatte sich die Wohnung für die Nacht geliehen.
    Die am Sonntagmorgen gefundene Leich ist wahrscheinlich die eines vermissten Arztes. Eine Autopsie muss dies erst noch bestätigen.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen handelt es sich bei dem Arzt um einen 45-jährigen Psychiater, der von Calais stammte und auf seiner Reise nach Reims sich von Freunden eine Wohnung für die Übernachtung in Lille geliehen hatte.

    Nach Informationen der Zeitung La Voix du Nord praktizierte er im Universitätskrankenhaus von Calais, wo in den nächsten Stunden eine Zelle für psychologische Unterstützung innerhalb des Krankenhauses eingerichtet werden soll. Der Arzt war in der Nacht von Freitag auf Samstag nicht evakuiert worden, weil er sich im Haus Nr. 42 aufhielt. Nur das Gebäude mit der Nummer 44 war Gegenstand der nächtlichen Evakuierung.

    Am Sonntagmorgen kontrollieren Experten die benachbarten Gebäude, um deren Stabilität und Sicherheit zu überprüfen, erklärt Martine Aubry, die Bürgermeisterin von Lille, auf Twitter.

  • Lille: 2 Gebäude stürzen mitten im Stadtzentrum in sich zusammen

    Lille: 2 Gebäude stürzen mitten im Stadtzentrum in sich zusammen

    Zwei Gebäude stürzten am frühen Samstagmorgen in einer zentralen Einkaufsstraße in Lille ein, glücklicherweise noch bevor die Geschäfte geöffnet hatten. Die umliegenden Gebäude wurden ebenfalls evakuiert.

    Die Bürgermeisterin der Stadt Lille, Martine Aubry, sagte der Nachrichtenagentur AFP, zunächst dass am Samstagmorgen im Stadtzentrum von Lille ein Gebäude eingestürzt sei, ohne dass jemand zu Schaden gekommen sei. Später wurde bekannt, dass es sich um zwei Gebäude handelt, die bereits in der Nacht vorsichtshalber evakuiert wurden. „Ein Jugendlicher kam um 3.00 Uhr morgens nach Hause und stellte fest, dass die Wand des Gebäudes verzogen war“, sagte die Bürgermeisterin. Die Feuerwehr beschloss daraufhin, die Gebäude zu evakuieren, da sie der Meinung war, dass ein „echtes Risiko“ bestand, so Aubry.

    Und tatsächlich stürzten die Gebäude am frühen Morgen ein, zum Glück jedoch noch bevor die Geschäfte geöffnet wurden. Die umliegenden Gebäude wurden ebenfalls evakuiert, wie die Bürgermeisterin der Stadt erklärte.

    „Ich hatte die Angst meines Lebens“
    Feuerwehrleute sind im Einsatz, um den Schutt wegzuräumen, begleitet von Polizisten, die die Umgebung sichern, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichten. Die Feuerwehrleute suchen noch immer nach mögliche Opfern. Auch Krankenwagen des Rettungsdienstes SAMU waren vor Ort. „Wir hörten ein Geräusch, das einige Sekunden dauerte, zunächst ganz leise. Wir dachten, es sei das Gerüst, das umfällt“, berichtete Ludovic Ficher, der in einem benachbarten Gebäude arbeitet. „Als wir merkten, dass das ganze Gebäude einstürzte, sind wir alle weggerannt“, fügte er hinzu. „Ich hatte die Angst meines Lebens“.

  • Feminizid in Ronchin: Die 19-jährige Hélana von ihrem 23-jährigen Freund erstochen

    Feminizid in Ronchin: Die 19-jährige Hélana von ihrem 23-jährigen Freund erstochen

    Die Tat ereignete sich in einer Wohnung in der Siedlung Marcel Bertrand in Ronchin (Nord). Der verletzte Verdächtige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Tat ereignete sich gegen 22 Uhr am Mittwochabend, dem 9. November, in Ronchin (Nord). Die 19-jährige Hélana wurde erstochen in der Wohnung ihres Freundes aufgefunden.

    Nach ersten Erkenntnissen hatte das Opfer zuvor ihren Vater angerufen und ihm mitgeteilt, dass sie sich auf dem Weg zur Wohnung ihres Freundes befände. Als er nichts mehr von ihr hörte, hatte der besorgte Vater versucht, sie zurückzurufen. Der junge Mann antwortete am Telefon, und teilte dem Vater mit, dass er seine Tochter getötet hatte.

    Als die Polizei eintraf, war der 23-jährige Mann blutverschmiert und das Opfer lag in der Wohnung. Nach ersten Informationen hatte die junge Frau mehrere Messerstiche erlitten. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr verstarb sie am Tatort. Der verletzte Verdächtige wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Hélana war Studentin im zweiten Jahr für Landschaftsgestaltung an der École Nationale Supérieure d’Architecture et de Paysage de Lille, die sich in Villeneuve d’Ascq befindet. Dort wurde ein Krisenstab aktiviert.

    Nach Zählung von Nous Toutes, einer Bewegung zur Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt, ist dies der 111. Frauenmord seit dem 1. Januar 2022. Im vergangenen Jahr starben 113 Frauen, die von ihren Ehepartnern oder Ex-Partnern getötet wurden.

  • Euromillionen: 160 Millionen Jackpot geht in das Departement Pas-de-Calais

    Euromillionen: 160 Millionen Jackpot geht in das Departement Pas-de-Calais

    Ein Gewinner oder eine Gewinnerin hat am Freitagabend in der Region Pas-de-Calais die Summe von 160 Millionen gewonnen. Dies ist der siebtgrößte Lottogewinn in Frankreich.

    Ein(e) Euromillionen-Spieler(in) ist heute Morgen als Millionär aufgewacht. Er oder sie hat einen Jackpot von 160.788.895 Euro gewonnen. Der Gewinner oder die Gewinnerin aus dem Departement Pas-de-Calais knackte den Jackpot bei der Ziehung am Freitagabend.

    Und das waren die fünf richtigen Zahlen: 2, 11, 37, 45 und 47 sowie die beiden Sternzahlen: 2 und 3.

    Mit diesem Jackpot erhält der glückliche Gewinner den siebtgrößten Gewinn in der Geschichte der Euromillionen in Frankreich. Die Identität ist nicht bekannt. Er oder sie hat jetzt 60 Tage Zeit, um sich bei der Française des Jeux zu melden un den Jackpot zu kassieren.

    Der größte Gewinn der Euromillionen-Lotterie in Frankreich belief sich auf 220 Millionen Euro. Er wurde am 15. Oktober 2021 in Tahiti gewonnen. Die Gewinnerin, eine junge Polynesierin, hatte zum ersten Mal in ihrem Leben gespielt.

  • Vernetzte Muscheln erkennen Wasserverschmutzung in Le Havre

    Vernetzte Muscheln erkennen Wasserverschmutzung in Le Havre

    Forscher der Universität von Le Havre entwickeln ein Warnsystem für Wasserverschmutzung mithilfe von vernetzten Sentinel-Muscheln.

    Seit zwei Jahren arbeiten Forscher der Universität Le Havre an einem Projekt mit dem Namen iCaging. Das Ziel: Die Entwicklung von vernetzten Sentinel-Muscheln, die bei Wasserverschmutzung Alarm schlagen können. Jeden Monat holen die Forscher die Muscheln aus dem Hafen von Le Havre, um ihr Verhalten zu studieren. Die in Käfigen untergebrachten Muscheln sind mit Sensoren ausgestattet, mit denen man ihre Öffnungsweite messen kann.

    Die Öffnung der Muscheln gibt Auskunft über die Wasserqualität und insbesondere über das Vorhandensein von Schadstoffen. „Die Muschel hat einen Öffnungs- und Schließzyklus, der von der Helligkeit und den Gezeiten abhängt. Aber der Öffnungszyklus kann sich auch aufgrund von Schadstoffen ändern, das ist es, was uns interessiert“, erklärt Julien Baudry, Forschungsingenieur am Litis-Labor.

    Entwicklung eines Warnsystems für Verschmutzungen.
    Ziel dieser Arbeit ist es, ein Warnsystem für Verschmutzungen zu entwickeln: vernetzte Miesmuscheln, die Nachrichten senden, wenn die Schadstoffbelastung zu hoch ist. „Das Gerät misst den Abstand zwischen den beiden Klappen, was uns einen Hinweis auf die Wasserqualität gibt. Die nächste Idee ist, im Labor ein Warnsignal für Verschmutzung zu entwickeln“, erklärt Frank Le Foll, Leiter des SEBIO-Labors gegenüber France Télévisions.

    Langfristig möchten die Forscher ein Start-up-Unternehmen gründen, das dieses Warnsystem weltweit zur Verfügung stellt. Laut Frank Le Foll könnte es in Häfen, für Industrieunternehmen oder Umweltmanager, aber auch in städtischen Wassereinzugsgebieten eingesetzt werden.

  • Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Entdeckung eines erschossenen Paares im Departement Marne

    Die Leichen einer Frau, 60 Jahre alt, und ihres Mannes, etwa 70 Jahre alt, wurden am Mittwoch in ihrem Haus in Neuvy aufgefunden. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Die Staatsanwaltschaft Châlons-en-Champagne (Marne) leitete eine strafrechtliche Untersuchung „wegen Mordes durch den Ehepartner oder Lebensgefährten des Opfers“ ein, nachdem am Mittwoch, dem 2. November, in Neuvy die Leichen einer 60-jährigen Frau und ihres etwa 70-jährigen Ehemannes in ihrem Haus gefunden wurden. Beide waren durch Schüsse getötet worden.

    Die Leichen wurden in zwei verschiedenen Räumen ihres Wohnhauses gefunden. Ihr Tod „soll sich zwischen dem Nachmittag des 1. November und dem Morgen des 2. November ereignet haben“, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann war im Besitz eines Gewehrs und hatte seinen Kindern einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er von „untreuen und verlogenen Frauen“ sprach.

    Beide Getöteten waren nicht vorbestraft und es gab keine Erkenntnisse über frühere Gewalttätigkeiten in der Ehe.