Kategorie: Nordost

  • Pas-de-Calais: Tote Migrantin am Strand von Sangatte aufgefunden

    Pas-de-Calais: Tote Migrantin am Strand von Sangatte aufgefunden

    Die 24-jährige Frau wurde am Dienstagmorgen in Sangatte (Pas-de-Calais) tot aufgefunden. Es wurde eine Untersuchung zur Ermittlung der genauen Todesursache eingeleitet.

    Eine 24-jährige Frau aus Eritrea wurde am Dienstagmorgen, dem 26. September, tot an einem Strand in der Gemeinde Sangatte (Pas-de-Calais) aufgefunden, wie der Sender France Bleu Nord von der Staatsanwaltschaft in Boulogne-sur-Mer erfuhr.

    Es war ebenfalls ein Migrant, der den leblosen Körper der Frau an der Küste bei Blériot in der Gemeinde Sangatte in der Nähe von Calais entdeckt hatte. Er verständigte kurz nach 5 Uhr morgens das „Regionale Operationszentrum für Überwachung und Rettung“. Laut Staatsanwaltschaft starb die wahrscheinlich durch Ertrinken bei dem Versuch die gefährliche Überfahrt über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu wagen.

    Es wurde ein Amtshilfeersuchen an die britischen Behörden gestellt, um herauszufinden, ob in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Boot, in dem sich die junge Migrantin befunden haben könnte, in England angekommen ist.

    Den Behörden zufolge gab es in der Nacht keinen bekannten Schiffbruch, aber es wurden zwei Überfahrten gemeldet, eine um 1.45 Uhr mit 50 Migranten an Bord des Bootes und eine um 2.39 Uhr mit 40 Migranten an Bord.

    In der Nacht von Montag auf Dienstag verzeichneten die Behörden außerdem drei Versuche, Boote ins Wasser zu lassen. Bei einem dieser Versuche am Strand von Hemmes-les-Marck (Pas-de-Calais) wurden ein Migrant und ein deutscher Staatsangehöriger von der Polizei festgenommen. Die beiden wurden festgenommen, als Migranten gerade dabei waren, Boot und Ausrüstung für die Überfahrt vorzubereiten.

  • Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Industrie: In Dünkirchen soll eine neue Giga-Fabrik entstehen

    Der börsennotierte Umwelt-Konzern Suez hat die Errichtung einer Recyclinganlage für Batterien von Elektroautos in Dünkirchen (Nordfrankreich) angekündigt. Bis 2033 sollen im „Tal der Batterien“ 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Ein neuer riesiger Industriekomplex soll im Hafen von Dünkirchen (Nordfrankreich) aufgebaut werden. Innerhalb von zwei Jahren sollen zwei Fabriken für das Recycling von Batterien für Elektroautos entstehen. Das Unternehmen Suez, das sich mit einem Bergbaukonzern verbündet hat, hat dies gerade angekündigt. Im Laufe der Zeit sollen dort 200.000 Batterien zerlegt werden, um die darin enthaltenen strategischen Metalle zurückzugewinnen. Diese Metalle werden dann veredelt und wiederverwertet. Ein weiteres Projekt in dem sogenannten „Tal der Batterien“, das in Nordfrankreich allmählich Gestalt annimmt.

    20.000 Arbeitsplätze in 10 Jahren
    Im Mai dieses Jahres wurde die erste Giga-Fabrik in der Nähe von Lens (Pas-de-Calais) mit großem Pomp eingeweiht. Drei weitere ähnliche Projekte sind auf dem Weg. In der Nähe von Dünkirchen haben nun auch gigantische Bauarbeiten begonnen.

    Diese Arbeiten betreffen eine Fabrik im Wert von 2 Milliarden Euro, die innerhalb von zwei Jahren unter anderem die Elektrobatterien für Renault liefern soll. Ein Projekt, das sinnbildlich für den Aufschwung dieser neuen Industrie in Frankreich steht. Nach Angaben der Regierung sollen innerhalb von zehn Jahren mindestens 20.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Pas-de-Calais: 42-jährige Frau tot in Badewanne aufgefunden – Sohn in Polizeigewahrsam

    Pas-de-Calais: 42-jährige Frau tot in Badewanne aufgefunden – Sohn in Polizeigewahrsam

    Eine 42-jährige Frau wurde in Marles-les-Mines (Pas-de-Calais) tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Ihr Sohn wurde in Arras von den Ordnungskräften verhaftet und anschließend in Polizeigewahrsam genommen.

    Eine 42-jährige Frau wurde am Freitagabend in Marles-les-Mines (Pas-de-Calais) tot aufgefunden. Ihr Sohn wurde am Samstagmorgen, dem 23. September, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft in Béthune bestätigte eine entsprechende Meldung der Zeitung La Voix du Nord.

    Laut der Zeitung Nord littoral haben die Ordnungskräfte die Leiche des Opfers in der Badewanne in ihrem Haus entdeckt. Das Opfer hatte wahrscheinlich eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und die Hände waren auf dem Rücken gefesselt. Bisher ist die genaue Todesursache noch nicht bekannt.

    Der 21-jährige Sohn des Opfers wurde am Samstag in Arras, etwa 40 km von Marles-les-Mines entfernt, festgenommen. Sein Polizeigewahrsam wird bis Montagmorgen andauern, wie der Staatsanwalt von Béthune, Thierry Dran, erklärte. Es wurden Ermittlungen wegen „Mordes“ eingeleitet.

  • Eine vermutlich seit vier Jahren verstorbene Frau wurde jetzt in ihrer Wohnung in Lille entdeckt

    Eine vermutlich seit vier Jahren verstorbene Frau wurde jetzt in ihrer Wohnung in Lille entdeckt

    Feuerwehrleute und Polizisten entdeckten die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung in Lille. Sie war wahrscheinlich schon seit vier Jahren tot. Der Alarm wurde von Gerichtsvollziehern nach einer Reihe von unbezahlten Rechnungen ausgelöst.

    Makaberer Fund in einer Wohnung in Lille. Die Polizei und die Feuerwehr entdeckten den skelettierten Körper einer Frau, der neben dem Bett auf dem Boden lag. Das Alter der Frau ist nicht bekannt. Die Frau soll bereits vor etwa 4 Jahren gestorben sein, ihr Tod soll auf das Jahr 2019 zurückgehen, berichtet die Zeitung La Voix du Nord.

    Unter den Nachbarn hatte sich offensichtlich niemand um das Schicksal der Toten gesorgt. Im Nachhinein hatte es einige Anzeichen gegebne, dass etwas nicht stimmt. Der Briefkasten war zum Bersten voll. Er war so voll mit Prospekten, dass die Polizei Schwierigkeiten hatte, ihn zu öffnen. Einem anderen Nachbarn kam es seltsam vor, dass ein Fenster zur Hofseite immer offen stand.

    Alles beschleunigte sich dank eines Schreibens eines Gerichtsvollziehers vor drei Wochen. Der Brief war für die Verstorbene bestimmt und landete im Briefkasten des Nachbarn. Er rief daraufhin die Kanzlei des Gerichtsvollziehers an, die ihm mitteilte, dass das Schreiben in andere Briefkästen im Gebäude gewandert sei, da die Nachbarin nichts von sich hören ließ. Die Gerichtsvollzieher versuchten, eine Reihe von unbezahlten Rechnungen einzutreiben.

    Am Mittwoch dann wurde die Polizei und die Feuerwehr alarmiert, um die Wohnung der Toten in der Rue des Stations in Lille zu öffnen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Todesursache zu ermitteln.

    Im Jahr 2012 war in der Altstadt von Lille die Leiche eines Mannes entdeckt worden, der zum Zeitpunkt des Auffindens bereits seit etwa 15 Jahren tot war. Auch in diesem Fall hatte sich niemand um das Schicksal des Mannes spanischer Herkunft gekümmert.

  • Departement Seine-Maritime: 11 Schulen nach Attentatsdrohungen evakuiert

    Departement Seine-Maritime: 11 Schulen nach Attentatsdrohungen evakuiert

    Neun Gymnasien, ein Collège und eine Berufsschule (CFA) in der Metropolregion Rouen (Seine-Maritime) erhielten am 19. und 20. September Anschlagsdrohungen per E-Mail. Sie wurden daraufhin evakuiert. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und ein 17-jähriger Jugendlicher wurde festgenommen.

    Am Mittwoch, dem 19. September und am darauffolgenden Tag erhielten neun Gymnasien, ein Collège und eine Berufsschule in der Metropole Rouen (Seine-Maritime) Anschlagsdrohungen per E-Mail. Sie wurden daraufhin evakuiert. In der E-Mail war zu lesen, dass ein Mann sich „mit einer Zeitbombe bis 11.30 Uhr in die Luft sprengen“ würde. Eine Gymnasiastin, die am Mittwochmorgen zum Zeitpunkt der Warnung im Unterricht war, sagte gegenüber France Télévisions: „Es ist sicher, dass es sich komisch anfühlt. Es hat geklingelt, also bin ich nach unten gegangen, um mit meinem Freund in die Kantine zu gehen. Dann haben wir bemerkt, dass viele Leute das Gymnasium verließen, bis wir einige Lehrer sahen, die uns rauswinkten und sagten: ‚Evakuieren Sie!’“, fuhr die Schülerin des Lycée M.Sembat in Sotteville-lès-Rouen (Seine-Maritime) fort. In jeder der betroffenen Schulen wurde eine Sicherheitsdurchsuchung durchgeführt, um alle Zweifel auszuräumen. Die Ermittler der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei führten Untersuchungen im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft Rouen eingeleiteten Ermittlung durch. Inzwischen wurde ein 17-jähriger Jugendlicher festgenommen.

  • Universitätsprofessor getötet: Ehefrau von Patrice Charlemagne gesteht den Mord

    Universitätsprofessor getötet: Ehefrau von Patrice Charlemagne gesteht den Mord

    Die Ehefrau des Universitätsprofessors Patrice Charlemagne, der am Montag, dem 18. September 2023, in seinem Haus in der Nähe von Dünkirchen erstochen aufgefunden wurde, hat in am Mittwoch in der Untersuchungshaft gestanden, ihn getötet zu haben.

    Die Ehefrau von Patrice Charlemagne, der in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem 18. September 2023 in seinem Haus in der Nähe von Dünkirchen erstochen aufgefunden wurde, hat im Polizeigewahrsams jetzt gestanden, den Professor getötet zu haben.

    Die 30-jährige Dozentin für Literaturwissenschaft, die wie der Verstorbene an der Université du Littoral Côte d’Opale lehrte, hatte zunächst die Polizei alarmiert und behauptete, ihr Mann sei Opfer von Einbrechern geworden. Am Montag wurde von der Kriminalpolizei eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Die Täterin und Ehefrau ist neben ihrer Lehrtätigkeit auch Stadträtin von Dünkirchen. Sie wurde 2020 auf der Liste des Bürgermeisters Patrice Vergriete gewählt, der inzwischen Minister für Wohnungsbau der Regierung von Elisabeth Borne ist. Sie wurde am Mittwoch in Polizeigewahrsam genommen, um „ihre Version der Ereignisse mit den in der Untersuchung gesammelten Elementen zu vergleichen“, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

    Es wurden mehrere verdächtige Beweisstücke gefunden, dazu gehörten „eine Spur an ihrer linken Hand, die mit einem am Tatort gefundenen Handschuh übereinstimmte“ und „die Analyse der Smartphones, die auf Spannungen in der Ehe schließen ließ“, sowie „Ungereimtheiten in der Schilderung der Ereignisse“.

    Der 50-jährige Patrice Charlemagne war in einem Zimmer im ersten Stock der ehelichen Wohnung am Quai aux Fleurs im Stadtteil Rosendaël am Stadtrand von Dünkirchen mit mehreren Messerstichen im Körper tot aufgefunden worden.

    Zwei blutige Messer, ein Paar Handschuhe, eine Taschenlampe und ein Laptop wurden in der Nähe des Hauses gefunden, wie eine Polizeiquelle berichtete.

    „Unsere Stadt wurde heute Nacht von einer schrecklichen Tragödie getroffen, die einem Mann aus Dünkirchen das Leben gekostet hat. Ich möchte meine tiefe Betroffenheit und meinen Schock zum Ausdruck bringen“, reagierte Wohnungsbauminister Patrice Vergriete am Montag auf Facebook und sprach den Angehörigen des Opfers sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.

  • Gewitter: Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret auf Warnstufe Orange – insgesamt 33 Departements betroffen

    Gewitter: Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret auf Warnstufe Orange – insgesamt 33 Departements betroffen

    Meteo-France warnt ab Sonntag 16 Uhr insbesondere vor Hagel, starken Sturmböen und sehr intensivem Regen.

    Nur einen Tag nach den Überschwemmungen im Departement Hérault werden am Sonntag, dem 17. September, große Teile Westfrankreichs von heftigen Gewittern heimgesucht werden. Météo-France hat ab 16 Uhr und bis in die Nacht hinein 33 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt und in seinem Bulletin um 10 Uhr die acht Departements der Regionen Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret hinzugefügt. Der französische Wetterdienst warnt insbesondere vor Hagel, starken Sturmböen „die 100 km/h überschreiten können“, „starken Regenfällen“ und intensiven Gewittern.

    Die betroffenen Departements sind Calvados, Charente, Cher, Corrèze, Creuse, Dordogne, Eure, Eure-et-Loir, Gers, Gironde, Haute-Vienne, Hautes-Pyrénées, Indre, Indre-et-Loire, Landes, Loir-et-Cher, Loiret, le Lot, Lot-et-Garonne, Manche, Orne, Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Pyrénées-Atlantiques, Seine-Maritime, Tarn-et-Garonne, Vienne, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne und Val-d’Oise.

    Die Gewitterwelle wird „im Laufe des Nachmittags an der aquitanischen Küste beginnen“, so Météo-France. „Dann entwickelt sich rasch eine breite Gewitterfront vom Südwesten in Richtung Normandie, wobei die Aktivität im südlichen Teil dieser Linie sowie über der Normandie am stärksten ist.“

    Das betroffene Gebiet „könnte sich im Laufe des Tages vor allem nach Osten hin noch ausdehnen“, warnt Météo-France.

    In den Departements, in denen Warnstufe Orange für Gewitter gilt, wird den Bewohnern geraten, Schutz in festen Gebäuden zu suchen, Reisen zu vermeiden, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und Eigentum, das Wind oder Überschwemmungen ausgesetzt ist, besonders zu schützen.

  • Lille: Neuer Weltrekord für die längste „menschliche Raupe“ mit 4.623 Teilnehmern

    Lille: Neuer Weltrekord für die längste „menschliche Raupe“ mit 4.623 Teilnehmern

    Anlässlich des größten europäischen Flohmarkts in Lille fiel nun auch der Weltrekord für die längste menschliche Raupe mit 4.623 teilnehmenden Personen.

    Lille ist jetzt neue Welthauptstadt der menschlichen Raupe. Anlässlich der berühmten Braderie der Stadt, die an diesem Wochenende stattfindet, hat die Metropole in der Region Hauts-de-France jetzt auch den Rekord für die längste Polonaise der Welt gebrochen.

    Laut Zählung des Senders France Bleu Nord, dem Initiator dieser sympathischen Initiative, nahmen 4.623 Personen an der riesigen Polonaise in den Straßen von Lille teil. Diese Leistung wurde von den vor Ort anwesenden Gerichtsvollziehern offiziell bestätigt. Der bisherige Rekord wurde von der Stadt Rouen (Seine-Maritime) gehalten, wo im Juni diese Jahres 3.940 Personen gezählt wurden.

    Die Braderie de Lille ist der größte Flohmarkt in Europa, mit fast 100 km Ständen, die dem Trödeln und Verhandeln in den Straßen der Stadt gewidmet sind. In diesem Jahr werden mindestens 2,5 Millionen Menschen während des gesamten Wochenendes erwartet.

  • In Lille feiert der größte Flohmarkt Europas sein 500-jähriges Bestehen

    In Lille feiert der größte Flohmarkt Europas sein 500-jähriges Bestehen

    Die Braderie von Lille, der größte Flohmarkt Europas, feiert dieses Jahr sein 500-jähriges Bestehen. Schnäppchenjäger stürzen sich auf die Angebote.

    In Lille (Nordfrankreich) bevölkerten Schnäppchenjäger und Verkäufer bereits am Freitag, dem 1. September, die große Esplanade. Wie jedes Jahr sind einige von weit her angereist. Ein Käufer aus Nizza sucht nach Spielsachen seiner Kindheit, und das möglichst preiswert. Für andere ist es ein Wiedersehen mit diesem besonderen Flohmarkt. „Ich war seit 15 Jahren nicht mehr hier. Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. Trotz Regenschauern startete das Jahr 2023 recht gut. „Ich habe viel altes Spielzeug verkauft. Einige Videospiele und die Vinylplatten“, freut sich ein Verkäufer.

    Fast 5.000 Plätze wurden verteilt.
    Vor dem Rathaus beginnt das Auspacken. Für Christophe, der aus Caen (Calvados) angereist ist, beginnt das Wochenende gut. „Dem Trödelmarkt geht es sehr gut, er entspricht dem Zeitgeist“, sagt er. Auch für die Stadt Lille sieht die Bilanz gut aus: Fast 5.000 Plätze wurden an Verkäufer vergeben.

    Aber wie jedes Jahr wäre die größte Braderie Europas nichts ohne die lebhaften Verhandlungen zwischen Interessenten und Verkäufern, denn alle hoffen darauf, ein gutes Geschäft zu machen.

  • Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Touristen und Urlauber fliehen vor der großen Hitze in die Bretagne oder die Normandie. Die Hitzekuppel über dem Süden bringt der Tourismusbranche in diesen Regionen des Nordens Glück.

    Am Strand von Pléneuf-Val-André in der Region Côtes-d’Armor gibt es keine Sonnenschirme. Der Wind weht und es ist nicht wärmer als 22 °C. Auf dem Campingplatz der Gemeinde genießen die Touristen die kühle bretonische Luft. „Wir sind sehr glücklich, hier zu sein, nur 22 oder 23 °C zu haben, das ist wirklich toll“, freut sich einer von ihnen auf dem Sender France 3. „Es ist gut, es ist luftig, nachts ist es kühl (…) Wir hatten gesagt, dass wir vielleicht morgen wieder abreisen würden, aber nein, wir bleiben noch ein bisschen“, sagt ein anderer.

    Milde Temperaturen
    Die gleiche Anziehungskraft auf die Touristen hat dieses Jahr die Küste der Normandie. Auch hier flieht man vor der großen Hitze, die im Rest des Landes herrscht. Am Strand von Luc-sur-Mer entdeckt eine Frau aus der Auvergne die Vorteile der Region: „Wir haben nicht die Folgen der Hitze. Ich weiß, dass in der Auvergne meine Nachbarin heute Morgen 35 °C hatte, mir geht es besser, ich hatte nur 21 °C, das ist top.“ Am Mittwoch, dem 23. August, war es in der Normandie nicht mehr als 21 °C warm, weit entfernt von der Hitzewelle, die zur Zeit gerade den größten Teil Frankreichs heimsucht.