Kategorie: Nordost

  • Frankreich: Nach sintflutartigen Regenfällen ist Pas-de-Calais überschwemmt

    Frankreich: Nach sintflutartigen Regenfällen ist Pas-de-Calais überschwemmt

    Nach dem Wind ist es nun das steigende Wasser, das Nordfrankreich heimsucht… Im Departement Pas-de-Calais sind zahlreiche Häuser überflutet und ein Teil der Stadt Saint-Etienne-au-Mont ist für die Rettungskräfte noch immer unzugänglich.

    Der Ort Saint-Etienne-au-Mont (Pas-de-Calais) ist von der Außenwelt abgeschnitten. Die Straßen sind überflutet und die Bewohner waren gezwungen, mit Booten ihre Häuser zu evakuieren. Ein Anwohner wartete bis zum Mittag, bevor er sein Haus verlassen konnte. Der Fluss Liane stieg schlagartig an und überflutete die Häuser. Am Morgen des Freitags, 3. November, besichtigt ein Großvater das Ausmaß der Schäden. Sein Sohn hatte das Haus gerade erst renoviert. In der gleichen Straße hatte ein junger Mann kaum mehr Glück. Seine Familie wurde mitten in der Nacht überrascht. Das Wasser drang bis zu 50 cm hoch in alle Räume ein.

    250 Häuser sind betroffen und 50 Personen mussten evakuiert werden. „Alle drei, vier Jahre sind wir betroffen. Wir haben gerade allerdings einen noch nie dagewesenen Hochwasserrekord aufgestellt“, sagte Brigitte Papcocq, Bürgermeisterin von Saint-Etienne-au-Mont, auf dem Sender France 2. Nun muss der Rückgang des Hochwassers abgewartet werden, um die Schäden festzustellen und zu beseitigen.

  • Video: Das „Taxi-Boot“ – neueste Technik von Migrantenschleusern im Ärmelkanal

    Video: Das „Taxi-Boot“ – neueste Technik von Migrantenschleusern im Ärmelkanal

    An der Polizei vorbei werden etwa fünfzig Migranten auf einem aufblasbaren Boot zusammengepfercht nach England fahren. Am Strand von Boulogne-sur-Mer beobachten Urlauber fassungslos die neue Technik der Schlepper, die diese Überfahrten organisieren: das „Taxi-Boot“.

    Boulogne-sur-Mer, Juli 2023. Am Strand, mitten im Sommer, sind etwa 50 Personen versammelt, voll bekleidet und knietief im Wasser stehend. Sie scheinen auf etwas zu warten. Es handelt sich augenscheinlich um Migranten, die die französische Polizei an den Strand zurückzubringen versucht.

    Plötzlich taucht ein Zodiac mit Männern an Bord auf, die gerade dabei sind, das Boot vollständig aufzupumpen. Der Sender France 2 ist live dabei, als die Schlepper ihre neueste Technik anwenden: das „Taxi-Boot“.

    Dass der Treffpunkt nicht wie bisher am Strand, sondern im Wasser liegt, ist darauf zurückzuführen, dass die französische Polizei angewiesen ist, dort nicht einzugreifen, um Ertrinken zu verhindern. Keiner der Migranten hat eine Schwimmweste dabei.

    „Es ist gefährlich für sie, sie können ertrinken“; „Man merkt, wie elend die Menschen sind. Man hört die Nachrichten, aber man hätte nicht gedacht, dass man das live erleben würde“; „Es ist unvorstellbar, ein Boot mit über 50 Personen! Ich bin hier geboren und habe so etwas noch nie gesehen“…. Die Urlauber trauen ihren Augen nicht und äussern ihre Gefühle auf dem Sender France 2.

    Olivier Ternisien, ein Freiwilliger der Migrantenhilfsorganisation Osmose 62, sagt mutlos: „Es gibt schwangere Frauen, dort gibt es Kinder! Warum muss es so weit kommen?“ Diese Menschen, die unter Lebensgefahr die Küste Nordfrankreichs erreicht haben, wollen nun erneut höchste Risiken auf sich nehmen, um bis nach England zu gelangen. Jeden Tag muss ein neues Drama befürchtet werden.

    Und um an Bord zu kommen, gilt das Gesetz des Stärkeren oder des Reichsten. Wenn der Platz knapp wird, werden diejenigen abgewiesen, die am wenigsten Geld für die Überfahrt gezahlt haben. Als das Boot wegfährt, bleibt ein halbes Dutzend Migranten im Wasser stehend zurück. Sie hoffen auf einen Platz im nächsten Taxi-Boot…

  • Kaufkraft: Manche Franzosen können sich nicht mehr genug zu essen kaufen

    Kaufkraft: Manche Franzosen können sich nicht mehr genug zu essen kaufen

    Aufgrund der Inflation haben ine ganze Reihe von Franzosen nicht mehr genug zu essen. Das Département Nord organisierte jetzt eine Verteilung von Lebensmitteln, um bedürftigen Menschen zu helfen.

    Gefüllte Einkaufstaschen warten nur noch auf ihre Empfänger. Zwiebeln, Kartoffeln, Karotten, Eier, Milch und vieles mehr. Es sind nicht weniger als 10 kg Lebensmittel, die in die Taschen gepackt wurden. Für Familien mit einem knappen Budget ist diese im Departement Nord angebotene Hilfe ein wahrer Glücksfall.

    Frisches Gemüse für die Ärmsten der Armen
    Das Departement Nord bietet frisches Gemüse für die Ärmsten der Armen an. Der Wert der Hilfsaktion beläuft sich auf eine Million Euro. Auch Ghislaine Gambier gehört zu den Franzosen, die den Gürtel enger schnallen müssen. Dank der Hilfsaktion konnte sie sich nun ein Essen aus frischen Zutaten zubereiten. Ghislaine Gambier lebt hauptsächlich von gemeinnützigen Organisationen. Um besser über die Runden zu kommen, will sie jetzt versuchen, ihre Gasverträge neu auszuhandeln.

  • Der Nordwesten Frankreichs erwartet Sturm Ciaran: 3.200 Feuerwehrleute im Einsatz

    Der Nordwesten Frankreichs erwartet Sturm Ciaran: 3.200 Feuerwehrleute im Einsatz

    Der französische Innenminister Gerald Darmanin empfahl am Dienstag denjenigen, die während des Sturms ihre Häuser verlassen müssen, sich „nicht in der Nähe von Wasserläufen und am Meer aufzuhalten“. Innenminister Gérald Darmanin empfahl am Dienstag, dem 31. Oktober, „auf dem gesamten Staatsgebiet“, „in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht aus dem Haus zu gehen“, um Schäden und Verletzungen durch die starken Winde, die aus dem Nordwesten des Landes kommen werden, zu vermeiden. Er rief die Franzosen, die dennoch ihre Häuser verlassen müssen, dazu auf, „sich nicht in der Nähe von Wasserläufen und in der Nähe des Meeres aufzuhalten“, insbesondere in den Departements Finistère, Morbihan, Côtes-d’Armor, Ille-et-Vilaine, Manche und Loire-Atlantique, die mit „einer größeren Gefahr“ konfrontiert seien. In drei Departements herrscht ab Mitternacht Warnstufe Rot. In den Departements Finistère, Côtes-d’Armor und Manche gilt ab Mitternacht aufgrund dieses „sehr starken Herbststurms“ die Warn…

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  • Pas-de-Calais: Die Bruderschaft der Charitables in Béthune hilft den Einsamen und Armen

    Pas-de-Calais: Die Bruderschaft der Charitables in Béthune hilft den Einsamen und Armen

    In Béthune (Departement Pas-de-Calais) helfen die Charitables den Bedürftigsten und begleiten Familien in der Trauer. Es handelt sich um eine weltliche Tradition, die seit Jahrhunderten fortgeführt wird.

    Ihre Erscheinung ist rätselhaft, aber auf einen Blick erkennbar. Mit Zweispitzhut, schwarzem Mantel und weißen Handschuhen sind die Charitables heute in einer Kirche in Béthune (Pas-de-Calais) im Einsatz. Sie begleiten eine 103-jährige Bewohnerin zu ihrer letzten Ruhestätte. Dies geschieht seit acht Jahrhunderten auf die gleiche Weise. „Unsere Bruderschaft hat zwei Rollen in der Gesellschaft, nämlich die Toten zu bestatten, seit 1188, und wir haben eine soziale Rolle: Wir bringen Lebensmittelpakete zu den Menschen, die in Not sind“, sagt Michel Leclercq, Propst der Bruderschaft, gegenüber dem Sender France 2.

    Die Bruderschaft wurde im 12. Jahrhundert während der Pestepidemie gegründet. Seitdem haben die Charitables ihre Mission nie vernachlässigt, immer ihrem Motto folgend: „Exaktheit, Gemeinsamkeit und Nächstenliebe“. Auch heute noch nehmen sie ohne Unterschied jedes Jahr an fast 300 Beerdigungen und Einäscherungen teil. Bei jedem Wetter, auf ihrem einzigartigen Karren, schieben die Charitables die Särge zum Friedhof…

  • Sturm Céline: Überschwemmungen und gestrandete Boote – beeindruckende Bilder von der Atlantikküste

    Sturm Céline: Überschwemmungen und gestrandete Boote – beeindruckende Bilder von der Atlantikküste

    Der Sturm Céline hat am Sonntag nach einer Nacht mit Regen und besonders starkem Wind deutliche Spuren an einem Teil der Atlantikküste hinterlassen. Doch es ist noch nicht vorbei, kündigt Météo France an, denn in acht Departements herrscht noch immer Alarmstufe Orange für Hochwasser und Überschwemmungen.

    Nach einem besonders unruhigen Samstag und einer Nacht mit starken Regenfällen, Hochwasser- und Überschwemmungsgefahr und hohen Gezeiten herrscht am Sonntag, dem 29. Oktober, in acht Departements an der Atlantikküste noch immer Alarmstufe Orange.

    Obwohl sich der Sturm Celine bereits über den Britischen Inseln befindet, beeinträchtigt er im Laufe des Tages noch das Wetter in mehreren französischen Departements. Um 9.00 Uhr beobachtete Météo France an einigen Orten eine signifikante Höhe der Wellen. Nach Angaben des amtlichen Wetterdienstes werden am Cap Ferret in der Gironde Wellen von 3,2 m bis 3,6 m erwartet. In diesen 8 Departements ruft Météo France erneut zu äußerster Vorsicht auf.

    In den sozialen Netzwerken finden sich zahlreiche Bilder der Auswirkungen des Sturms Celine. Die hohen Wellen und Gezeiten des Atlantiks verursachen teils schwere Schäden an der französischen Küste.

    An manchen Orten sind die Strände mit Bootswracks übersät, die von der Kraft des Windes und der Flut aus den Häfen gespült wurden. Dies ist insbesondere in Pornichet (Loire-Atlantique) der Fall.

    In Pornichet wurden die Straßen und Geschäfte an der Küste komplett überflutet. Ein starker Wind in Verbindung mit extrem hohen Gezeiten reichte aus, um einige Küstenregionen unter Wasser zu setzen. Auch die Region Pas-de-Calais stand nach starkem Regen unter Wasser.

    Das Wetter bleibt unbeständig
    Anfang November wird das Wetter in ganz Frankreich unbeständig sein, ab Sonntagnachmittag erreicht eine neue Wetterfront mit starken Regenfällen den Süden des Landes, warnt La Chaîne Météo und fügt hinzu, dass es ab Montag in ganz Frankreich regnen wird. Am Donnerstag, dem 2. November, könnte erneut ein Sturm die Bretagne und die Kanalküste treffen.

  • Marne: Ein mit zwei Messern bewaffneter Mann vor der Polizeiwache in Reims festgenommen

    Marne: Ein mit zwei Messern bewaffneter Mann vor der Polizeiwache in Reims festgenommen

    Ein Mann, bewaffnet mit zwei Messern, tauchte am Montagmittag auf dem Vorplatz des Polizeireviers in Reims auf und rief „Allah Akbar“. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Montagmittag, dem 23. Oktober, wurde ein Mann vor der Polizeiwache in Reims im Departement Marne festgenommen. Er hatte zwei Messer bei sich und rief „Allah Akbar“, wie die Sender Franceinfo und France Bleu Champagne-Ardenne aus übereinstimmenden Quellen erfuhren und eine Meldung von Actu17 bestätigten.

    Laut Franceinfo erschien die Person gegen 13.20 Uhr auf dem Vorplatz des Polizeireviers. Der Mann war mit zwei Messern bewaffnet und schrie „Allah Akbar“. Er wurde von den Ordnungskräften mithilfe eines Elektroschockers immobilisiert, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es gab keine Verletzten.

    Auf Anfrage von France Bleu Champagne Ardenne erklärte der Staatsanwalt von Reims, François Schneider, dass der festgenommene Mann den Polizeibehörden bereits bekannt sei. Nähere Angaben wurden allerdings nicht gemacht.

  • Serienmörder Francis Heaulme erneut wegen eines Mordes aus dem Jahr 1989 angeklagt

    Serienmörder Francis Heaulme erneut wegen eines Mordes aus dem Jahr 1989 angeklagt

    Der wegen Mordes an 11 Personen bereits zu lebenslanger Haft verurteilte „Rucksacktourist“ wird eines zwölften Mordes an Jean-Joseph Clément verdächtigt, der im August 1989 im Departement Vaucluse begangen wurde. Francis Heaulme, gegen den wegen dieses Falles bereits vor Jahren ermittelt wurde, hatte 2002 eine Einstellung des Verfahrens erwirkt. Die französische Justiz hat den Fall nun aufgrund neuer Elemente wieder aufgenommen.

    Christine Clément kämpft seit 34 Jahren darum, den Mörder ihres Vaters hinter Gittern zu sehen. Jean-Joseph Clément, ein Landmaschinenreparateur, wurde am 8. August 1989 in Bédarrides in der Nähe von Avignon erschlagen. Er war 59 Jahre alt. An diesem Tag wurde der später als „Rucksacktourist“ bekannte Francis Heaulme einige hundert Meter vom Tatort entfernt von der Gendarmerie kontrolliert. Damals wurde er in diesem Fall strafrechtlich verfolgt. Er gesteht sogar den Mord, bevor er später seine Aussage widerruft und 2002 eine Einstellung des Verfahrens erwirkt.

    Die Justiz hat den Fall nun aufgrund des Auftauchens neuer Elemente wieder eröffnet.

    Für Christine Clément, die damals 32 Jahre alt war, ist die Wiedereröffnung des Falles ein erster Sieg. Sie erwartet nun, dass der Serienmörder auch für den Mord an ihrem Vater vor Gericht gestellt wird: „Zum ersten Mal wurde ich angehört. Ich habe nun wirklich die Hoffnung, dass Francis Heaulme für den Mord an meinem Papa vor Gericht gestellt wird. Ich sage mir, dass ich nicht umsonst gekämpft habe. Bis dahin hatte ich Betonmauern vor mir. Ich werde bis zum Ende weitermachen, ich werde nicht aufhören. Ich will eine Antwort auf all die Fragen, die ich mir seit 34 Jahren stelle: ob er gelitten hat, ob er sofort gestorben ist…. Ich will eine Antwort.“

    Nach Einstellung des ersten Verfahrens gingen leider einige Beweisstücke verloren. Die Anwälte von Christine Clément hoffen dennoch, dass genetische Analysen durchgeführt werden können. Die Fortschritte in der technischen und wissenschaftlichen Forensik sind ein Grund dafür, dass der Fall wieder aufgerollt wurde.

    Die Rechtsanwälte von Christine Clément sind der Ansicht, dass die Vorgehensweise bei diesem Mord anderen von Francis Heaulme begangenen Verbrechen sehr ähnlich ist: die Heftigkeit der Schläge, die heruntergelassene Hose des Opfers oder auch das Vorhandensein von Exkrementen in der Nähe des Tatorts. Für Rechtsanwältin Marine Allali ist es „unverständlich, dass diese Akte 2002 geschlossen wurde“.

    Heaulme bestreitet, der Täter zu sein.
    Da diese Einstellung des Verfahrens im Dezember 2002 von einem Untersuchungsrichter in Reims entschieden worden war, wurde der Fall auch in Reims wieder neu aufgerollt. Als der Serienmörder vor einem Monat von einem Richter in Reims angehört wurde, beteuerte er erneut, dass er nicht der Täter in diesem Verbrechen sei.

    Der 64-jährige Francis Heaulme, der bereist wegen elf Morden verurteilt wurde, verbüßt eine lebenslange Haftstrafe in der Zentralanstalt von Ensisheim im Département Haut-Rhin.

    Die Justiz nimmt nun nochmals die kriminelle Laufbahn des als „Rucksacktourist“ bekannten Serienmörders auf der Suche nach weiteren potenziellen Opfern genauestens unter die Lupe.

  • 68-Jährige in Lille ermordet – Minderjähriger in Polizeigewahrsam

    68-Jährige in Lille ermordet – Minderjähriger in Polizeigewahrsam

    Die Polizei wurde von einer Nachbarin des Opfers alarmiert, die Schreie gehört hatte und sich plötzlich Auge in Auge mit dem Angreifer befand. Am Tatort fanden die Polizisten die Frau mit entblößtem Unterkörper und durchschnittener Kehle.

    Ein 17-jähriger Mann wurde im Rahmen der Ermittlungen zum Tod einer Frau, die am Mittwoch mit durchschnittener Kehle in ihrem Haus in Lille aufgefunden wurde, in Polizeigewahrsam genommen, wie am Donnerstag, dem 19. Oktober, bekannt wurde. Der Festgenommene, der keinen festen Wohnsitz hat, „war den Polizeibehörden bereits bekannt“, so eine mit dem Fall vertraute Quelle.

    Erste Ermittlungen hätten keine persönliche Verbindung zwischen dem Opfer und dem Verdächtigen gezeigt. Die Polizei wurde am späten Mittwochmorgen von einer Nachbarin des Opfers alarmiert, die Schreie gehört hatte und sich darauf Auge in Auge mit dem Angreifer wiederfand. Die Polizisten fanden die getötete Frau in ihrer Wohnung mit entblößtem Unterkörper und durchschnittener Kehle vor. Das Opfer war 68 Jahre alt und eine pensionierte Krankenschwester.

  • Attentat in Arras: Trauerfeier für Dominique Bernard in der Kathedrale von Arras

    Attentat in Arras: Trauerfeier für Dominique Bernard in der Kathedrale von Arras

    Die Trauerfeier für den ermordeten Lehrer Dominique Bernard fand am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober, in der Kathedrale von Arras (Pas-de-Calais) statt. Viele Menschen verfolgten die Zeremonie auch auf dem Rathausplatz, wo die Trauerfeier auf einem Großbildschirm übertragen wurde. Um 10.30 Uhr am Donnerstag, dem 19. Oktober, fuhr der Sarg von Dominique Bernard zu einer von seinen Freunden gespielten Musik in die Kathedrale von Arras (Pas-de-Calais) ein. Direkt hinter ihm lief sich seine Familie. Seine Frau und seine Schwester ergriffen zuerst das Wort, dann kam eine Kollegin des Lehrers und erzählte, wer Dominique Bernard für seine Kollegen war. „Dich sehe ich immer noch in den Fluren vor einer etwas unruhigen Klasse, die allein durch deine Anwesenheit zur Ruhe gebracht wurde“, erinnerte sich die Kollegin. Dominique Bernard wird zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.In der Kathedrale waren auch Emmanuel Macron und seine Frau sowie Bildungsminister Gabriel Attal. Monsignore Olivier Leborg…

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