Kategorie: Nordost

  • Unwetter: Das Pas-de-Calais wird zum achten Mal in zwei Monaten auf Alarmstufe Rot für Hochwasser gesetzt

    Unwetter: Das Pas-de-Calais wird zum achten Mal in zwei Monaten auf Alarmstufe Rot für Hochwasser gesetzt

    Für das Departement Pas-de-Calais wurde am Dienstag, dem 2. Januar, die Hochwasserwarnstufe Rot ausgerufen. In den Departements Nord, Finistère und Meurthe-et-Moselle herrscht Alarmstufe Orange. Es ist das achte Mal in zwei Monaten, dass das Pas-de-Calais unter Alarmstufe Rot gesetzt.

    Mit letzter Kraft verlässt eine Bewohnerin ihr Haus, bevor sie in der Falle sitzt. Das Wasser ist überall, die Fließgeschwindigkeit ist gewaltig. Das Stadtzentrum von Bourthes (Departement Pas-de-Calais) ist schon wieder überschwemmt. Für andere Bewohner ist es bereits zu spät, um die Häuser zu verlassen: Sie werden die Nacht in ihren Häusern mit der Angst verbringen, dass das Wasser weiter und weiter steigt. „Die Situation ist sehr kritisch. Hinter unserem Haus beginnen die Weiden überschwemmt zu werden, das Zentrum des Ortes ist völlig überflutet. Wir können nicht mehr aus dem Haus gehen“, klagt eine Bewohnerin gegenüber dem Sender France 2.

    Der Fluß Aa fließt durch einen großen Teil des Departements Pas-de-Calais. Viele Gemeinden waren am Dienstagabend, dem 2. Januar, gefährdet. Weiter flussabwärts, in Arques, pumpt ein Restaurantbesitzer das Wasser aus seinem Keller. Mitten das Interview mit ihm kommt von Météo France die Ausrufung der Alarmstufe Rot. Für den Restaurantbesitzer wiederholt sich ein Albtraum. In der Nachbargemeinde Blandec beginnt das Wasser, die Häuser eines Wohnviertels zu erreichen. Eine Bewohnerin war bereits im November letzten Jahres von der Katastrophe betroffen. „Wir sind demoralisiert, weil wir unsere Häuser nicht trocknen können“, erklärt sie. Es wird erwartet, dass der Fluss in den nächsten Stunden einen außergewöhnlich hohen Pegelstand erreicht. 120 zusätzliche Feuerwehrleute sollen zur Verstärkung im Departement eintreffen.

  • Im Jahr 2023 überquerten etwa 30.000 Migranten illegal den Ärmelkanal

    Im Jahr 2023 überquerten etwa 30.000 Migranten illegal den Ärmelkanal

    Das ist eine hohe Zahl, aber viel weniger als im Jahr 2022. Im Vereinigten Königreich schaut die Regierung genau auf diese Zahl, da sie versprochen hat, die Kontrolle über die Grenzen zu verstärken. Das britische Innenministerium zählt mit: 30.000 Ankünfte an der englischen Küste im Jahr 2023 gegenüber 45.000 im Jahr 2022. Das ist ein deutlicher Rückgang, den die regierenden Konservativen natürlich für sich beanspruchen. Es gibt zum Beispiel fast keine Albaner mehr auf den Booten, die die gefährliche Reise von Frankreich nach England antreten. Ihre Zahl ist um 90% gesunken, was auf ein höchst abschreckendes Abkommen Londons mit Tirana zurückzuführen ist, das die sofortige Abschiebung illegal Eingereister vorsieht. London lobt auch regelmäßig das im Frühjahr mit Frankreich unterzeichnete Abkommen zur verstärkten Überwachung des Ärmelkanals und der Küste. Für die Gewerkschaft der französischen Grenzpolizei ist der Rückgang der Zahl der Flüchtlinge jedoch nur eine statistische Anomalie, e…

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  • Wetter: 10 Departements auf Warnstufe Orange wegen Starkregens und  Überschwemmungen

    Wetter: 10 Departements auf Warnstufe Orange wegen Starkregens und Überschwemmungen

    Im Departement Pas-de-Calais herrschte zeitweilig Warnstufe Orange wegen „Starkregen-Überschwemmung“ und „Hochwasser“.

    Die Wetterwarnungen werden ausgeweitet, da die Regenfälle weiter zunehmen. In der am Montag, dem 1. Januar um 22 Uhr veröffentlichten Vorhersage verhängt Météo-France ab Mitternacht in zehn Departements die Warnstufe Orange. Das Departement Nord wurde nun auch auf die Warnstufe Orange „Hochwasser“ gesetzt und schließt sich damit dem Pas-de-Calais an. Auf der Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen befinden sich die Departements Manche, Orne, Mayenne, Sarthe, Loire-Atlantique, Vendée, Morbihan und Finistère, die teilweise bereits am Montag in Alarmbereitschaft versetzt wurden.

    „Ein Regengebiet erreicht die Atlantikküste Frankreichs. Der Regen wird die ganze Nacht von Montag auf Dienstag sowie einen großen Teil des Dienstags anhalten, mit anhaltenden Regenfällen, die große Niederschlagsmengen verursachen“, warnt Météo-France. „Innerhalb von 24 Stunden werden Niederschlagsmengen zwischen 40 und 60 Liter / m2 erwartet. Es ist möglich, dass lokal die 60 Liter überschritten werden, insbesondere in Richtung des Finistère. Diese Niederschläge fallen außerdem auf bereits gesättigte Böden“, so die Warnmeldung weiter.

  • Überschwemmungen: Das Departement Pas-de-Calais erneut unter Wasser

    Überschwemmungen: Das Departement Pas-de-Calais erneut unter Wasser

    In der Region Pas-de-Calais gilt immer noch die Warnstufe Orange für Hochwasser. Im Laufe des Tages werden weitere Regenfälle erwartet, die die nach den Überschwemmungen im November noch sehr nassen Böden wieder überlasten könnten.

    In den letzten Stunden stieg in Blendecques (Departement Pas-de-Calais) aufgrund der Regenfälle der Pegel des Flusses Aa unaufhörlich an und mit ihm die Angst der Bewohner der Gemeinde. Nur zwei Monate nach dem letzten Hochwasser wurden die Straßen erneut von Wassermassen überflutet. Erschöpft zogen es einige Bewohner vor, ihre Häuser in der Nacht zu verlassen. Die gleiche Situation herrschte etwa 30 km entfernt in der Gemeinde Bourthes, die ebenfalls vom Fluss Aa durchquert wird.

    An manchen Stellen bis zu 40 Liter Regen.
    Die zu Hause gebliebenen Bewohner versuchten, sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schützen. Einige Sandsäcke erschienen angesichts des immer weiter ansteigenden Flusses regelrecht lächerlich. Seit gestern steht das Dorf unter Wasser. Ein Katastrophenszenario, das sich noch weiter verschlimmern könnte. Die Bewohner des Departements Pas-de-Calais erwartet in den nächsten Stunden eine anstrengende und gefährliche Zeit. Im Departement könnten die Regenmengen stellenweise über 40 Liter / m2 betragen.

  • Silvester 2023: Dieses Jahr sind nur wenige Austern auf den Tischen in Frankreich zu finden

    Silvester 2023: Dieses Jahr sind nur wenige Austern auf den Tischen in Frankreich zu finden

    Normalerweise sind sie in Frankreich die Stars des Silvesterabends, doch in diesem Jahr werden sie nicht degustiert. Nach dem Arcachon-Becken sind nun auch einige Austern aus der Normandie für den Verkauf gesperrt, was Ängste unter den Verbrauchern schürt. Dieser Kunde wird am Sonntagabend an Silvester keine Austern essen. „Wir werden bei Freunden feiern, die das nicht gewohnt sind, das sät Zweifel“, erklärte er. Seit dem Vormittag stornieren viele Kunden ihre Bestellungen und kommen zu den Händlern, um ihr Geld zurückzuerhalten. „Es ist eine Zeit im Jahr, in der unsere Arbeit ziemlich hektisch ist. Wir nehmen das normalerweise gerne in Kauf. Jetzt überarbeitet zu sein und sich auch noch rechtfertigen zu müssen, ist kompliziert und stressig“, kommentiert die Austernzüchterin Marion Quénet-Lejeune gegenüber dem Sender France 2. Die Reinigung mit Meerwasser ist ein Garant für gesundheitliche Sicherheit.Umso mehr, als das Vermarktungsverbot für Austern nicht die Stadt Lestre (Manche) betr…

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  • Unwetter: Pas-de-Calais ab Mittag auf Warnstufe Orange „Regen-Überschwemmung“ und „Hochwasser“

    Unwetter: Pas-de-Calais ab Mittag auf Warnstufe Orange „Regen-Überschwemmung“ und „Hochwasser“

    Für das Departement, das bereits im November von heftigen Unwettern betroffen war, gilt ab Sonntagmittag die Alarmstufe Orange.

    Das Departement Pas-de-Calais wird am Sonntag, dem 31. Dezember, wegen der Gefahr von „Regen / Überschwemmungen“ und „Hochwasser“ ab 12 Uhr auf die Warnstufe Orange gesetzt, so der aktuelle Wetterbericht von Météo France. Im Gefolge des Tiefs „Geraldine“ „werden sich die Schauer, die in einer südwestlichen Strömung begonnen haben zu zirkulieren, allmählich über dem Pas-de-Calais intensivieren“, erklärt Météo France. Die Warnung „Regen / Überschwemmung“ dauert bis zum Ende des Sonntags, und die Warnung wegen der Gefahr von „Hochwasser“ wird bis Montag, den 1. Januar, fortgesetzt.

    Von den 6.200 km Straßen des Départements Pas-de-Calais waren bereits 475 km durch die schweren Überschwemmungen im November beschädigt worden. Einige Straßen waren aufgebrochen oder sogar eingestürzt. Das Pas-de-Calais wird erst im Frühjahr genau wissen, wie groß die Schäden tatsächlich sind. In der Zwischenzeit hat die Präfektur 50 Millionen Euro für die dringendsten Reparaturen des Straßennetzes und beschädigter Bauwerke bereitgestellt.

  • Departement Nord: Babyleiche nach Brand in Wohnhaus tot in einem Rucksack gefunden

    Departement Nord: Babyleiche nach Brand in Wohnhaus tot in einem Rucksack gefunden

    Nachdem die Feuerwehr einen heftigen Brand in einem Wohnhaus in Le Quesnoy im Norden Frankreichs gelöscht hatte, entdeckte man die Leiche eines Neugeborenen in einem Rucksack in einem der ausgebrannten Zimmer.

    Der grausige Fund ereignete sich am Dienstag, dem 26. Dezember, gegen 17 Uhr in einer Wohnung in Le Quesnoy im Departement Nord, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Nachdem sie gerade fünf Stunden lang einen heftigen Brand in einem Gebäude, nur wenige Schritte vom Rathaus entfernt, gelöscht hatten, erkundeten die Teams der Feuerwehr die betroffenen Räume. „Die Feuerwehrleute durchsuchten die Wohnungen nacheinander, und dabei entdeckte einer von ihnen einen Rucksack, der in einem Zimmer lag“, berichtet ein Ermittler. In dem Rucksack befand sich die Leiche eines Neugeborenen.

    Kein Zusammenhang mit dem Brand
    Die Gendarmen der Kompanie Avesnes-sur-Helpe wurden benachrichtigt und nahmen die Ermittlungen auf. Die Teams zur kriminalistischen Identifizierung von Opfern verbrachten den gestrigen Abend vor Ort. Unseren Kollegen zufolge handelt es sich bei der Wohnung, in der der Rucksack mit der Baby-Leiche entdeckt wurde, nicht um die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war. „Die ersten Schlussfolgerungen würden eher auf einen versehentlichen Brandausbruch hindeuten, mit einem möglichen Kurzschluss an einem elektrischen Gerät. Auf den ersten Blick stehen die beiden Ereignisse also nicht miteinander in Verbindung“, so die Behörden.

  • Prozess: 10.000 Tonnen Müll illegal in gnaz Frankreich verteilt

    Prozess: 10.000 Tonnen Müll illegal in gnaz Frankreich verteilt

    Der Angeklagte soll in Frankreich fast 10.000 Tonnen Abfall illegal entsorgt haben. Der Prozess gegen Johnny Demeter wurde am Montagmorgen, dem 18. Dezember, in Lille eröffnet.

    Seit vier Jahren verschmutzen Hunderte Tonnen Müll und Bauschutt aus Belgien die Böden der ländlichen Gebiete an der Mosel. Sie wurden von Kriminellen dort abgeladen, die auf diese Weise mehr als ein Dutzend französische Gemeinden durch illegale Mülldeponien verschmutzt haben. Seit Montag, dem 18. Dezember, stehen neun Personen in Lille (Nordfrankreich) vor Gericht. 2019 mussten die Bewohner von Rédange (Moselle) mit ansehen, wie mehrere Lastwagen 250 Tonnen Abfall auf einem Privatgrundstück abkippten. „Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war mir zum Heulen zumute“, gesteht Jessica Dautruche, Mitglied des Kollektivs „J’aime ma forêt“ (Ich liebe meinen Wald), vor der Kamera des Senders France 2.

    Die Müllberge sind immer noch da
    Vier Jahre später sind die Müllberge immer noch da. Um sie entfernen zu lassen, müssten mehr als 200.000 Euro ausgegeben werden. „Die Gemeinde Rédange hat 1.000 Einwohner, da kann man nicht soviel Geld ausgeben…“, kommentiert der Bürgermeister der kleinen Gemeinde, Daniel Cimarelli. Im Zentrum der illegalen Müllentsorgung steht Johnny Demeter. Der aus der Region Paris stammende Mann gab sich als Abfallmakler aus. Bei der Eröffnung des Prozesses in Lille am Montagmorgen hielt er sich bedeckt und sagte nur, dass er alles zutiefst bereue.

  • Klimawandel: Französische Fischer im Ärmelkanal fangen weniger Fische

    Klimawandel: Französische Fischer im Ärmelkanal fangen weniger Fische

    Die Folgen der globalen Erwärmung sind ausgerechnet im Ärmelkanal besonders deutlich. Der Ärmelkanal wird für Kaltwasserfische nach und nach unbewohnbar, und die Fischer sehen die Menge ihrer Fänge sinken.

    Wenig Wellengang, gutes Wetter: Im Ärmelkanal sind die Bedingungen für einen erfolgreichen Fischfang heute ideal. Dennoch sind die Reusen mit Wellhornschnecken, die die Fischer einholen, halb leer. Die Fangmengen sinken immer weiter. Die Wellhornschnecken werden genau sortiert, um die zu jungen Tiere zu schonen. Aber die Fischer müssen täglich mit ansehen, wie ihre Fänge zurückgehen. Sie beliefen sich im Jahr 2022 auf gerade mal 5.000 Tonnen, während sie vor zehn Jahren noch über 10.000 Tonnen betrugen. Für die Fischer hat das nichts mit Überfischung zu tun, sondern eher mit dem Klimawandel.

    Längere und früher einsetzende Hitzewellen.
    Die Hitze stört die Fortpflanzung und das Schlüpfen der Tiere aus ihren Eiern. In den letzten Jahren gab es an den Küsten des Ärmelkanals immer längere und frühere Hitzewellen. Die Durchschnittstemperatur ist seit 2007 einschließlich des Winters um 1,34 °C gestiegen. Es gibt auch extreme Hitze: Im Sommer 2022 wurden auf der Oberfläche 21°C gemessen. Für den Beruf des Fischers ist die Zukunft in dieser Region ungewiss. Für alle Kaltwasserarten wird der Ärmelkanal langsam aber sicher unbewohnbar.

  • Bei Le Havre: 5 versuchte Entführungen von Kindern in zwei Monaten – die Menschen haben Angst

    Bei Le Havre: 5 versuchte Entführungen von Kindern in zwei Monaten – die Menschen haben Angst

    Im Norden von Le Havre wird die ansonsten so beschauliche Ruhe eines kleinen Dorfes seit mehreren Wochen durch Meldungen über versuchte Entführungen von Minderjährigen beeinträchtigt. Die Eltern machen sich große Sorgen.

    Versuchen ein oder mehrere Kriminelle in Mannevillette (Seine-Maritime), einer kleinen Ortschaft mit 815 Einwohnern, Kinder zu entführen? Seit dem 17. Oktober sind bei der Gendarmerie nicht weniger als 5 Meldungen eingegangen, die einen solchen Sachverhalt vermuten lassen. Inzwischen die Staatsanwaltschaft von Le Havre eine Untersuchung eingeleitet, auch wenn die bislang gemeldeten Fakten noch nicht ausreichen, um eine vollendete „Straftat der versuchten Entführung“ zu charakterisieren, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Am Freitag, dem 1. Dezember, berichtete die Zeitung Paris-Normandie, dass eine 15-jährige Jugendliche im Nachbardorf Epouville von einem Autofahrer angesprochen wurde. Am Abend zuvor war es in Mannevillette ebenfalls zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Damit stieg die Zahl der Fälle in den letzten anderthalb Monaten auf fünf. „Ich habe meiner siebenjährigen Tochter davon erzählt und spreche regelmäßig mit ihr darüber, mir wäre es aber lieber, sie müsste vor nichts Angst haben“, berichtet eine Mutter aus Epouville in der Tageszeitung Paris-Normandie.

    Der Bürgermeister möchte in seiner Gemeinde Kameras aufstellen
    Obwohl die Gendarmerie von Le Havre kürzlich einen Zeugenaufruf gestartet hat, um Material zu sammeln, und die Patrouillenfrequenz in der Gegend erhöht wurde, gibt der Bürgermeister der Gemeinde, Patrick Fontaine, an, dass er regelmäßig Anrufe von besorgten Eltern erhält. Er spricht auch davon, mehrere Videoüberwachungskameras im Dorf zu installieren. „Wir haben keine Wahl, da wir weder eine Gemeindepolizei noch einen Feldhüter haben“.