Kategorie: Grand Est

  • Ukraine-Krieg: Ukrainische Mediziner werden in Frankreich ausgebildet

    Ukraine-Krieg: Ukrainische Mediziner werden in Frankreich ausgebildet

    In der Ukraine besteht ein großer Bedarf an Ärzten, die für militärische Konflikte ausgebildet sind. Jetzt kamen ukrainische Mediziner nach Frankreich, um sich in Kriegsmedizin ausbilden zu lassen, damit sie anschließend in ihrer Heimat Leben retten können. Als Patient dient eine Puppe, bei der es sich angeblich um einen 28-jährigen Mann handelt, der bewusstlos ist. Er hat Granatsplitter abbekommen. Ein ukrainischer Intensivmediziner und eine Krankenschwester, sind gerade in Metz (Moselle) angekommen, um sich in Kriegsmedizin ausbilden zu lassen. Im Nebenraum beobachten andere ukrainische Ärzte die Szene. Die aus Kiew stammenden Mediziner hatten bereits mit dem Krieg zu tun. Ohne entsprechende Ausbildung ist es für sie jedoch unmöglich, kriegstypische schwere Verletzungen zu behandeln. Das Ziel der Ausbildung ist es, sich an extreme Bedingungen anzupassen und mit dem Stress eines Einsatzes wie diesem umgehen zu können. „Natürlich gibt es Stress, das ist normal, aber man muss das alles …

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  • Drama in Isère: Gesamte Familie stirbt beim Absturz eines Privatflugzeugs

    Drama in Isère: Gesamte Familie stirbt beim Absturz eines Privatflugzeugs

    Gegen 16:50 Uhr am Samstag, den 21. Mai, stürzte ein Sportflugzeug unweit des Skigebiets Sept Laux in der Region Isère ab. Fünf Menschen, darunter vier Mitglieder einer Familie, wurden am Samstagnachmittag beim Absturz eines Sportflugzeugs in der Nähe von Les Adrets im Belledonne-Massiv getötet, wie die Feuerwehr berichtete. Das Flugzeug befand sich auf einer Lufttaufe und war vom Flugplatz Le Versoud in der Nähe von Grenoble gestartet. Das Flugzeug stürzte gegen 16.30 Uhr in der Nähe der Ortschaft „Les Fournelles“ ab, kurz nachdem es mit „einer Familie, die eine Lufttaufe absolvierte“ an Bord abgehoben hatte. Das Wrack des kleinen Sportflugzeugs, dessen Rundflug eine halbe Stunde dauern sollte, brannte vollständig aus. Die Leichen von vier Erwachsenen und einem Kind konnten noch nicht identifiziert werden, berichtet die Feuerwehr, die von Zeugen des Unfalls alarmiert worden war. Zeugen, die gesehen hatten, wie ein Flugzeug hinter Bäumen verschwand, hatten den Alarm ausgelöst. Laut der Zeitung Le Dauphiné Libéré wurde eine Untersuchung zur Absturzursache eingeleitet.
  • 36 Jahre später legt er ein Geständnis ab und gesteht den Mord an Marie-Thérèse Bonfanti

    36 Jahre später legt er ein Geständnis ab und gesteht den Mord an Marie-Thérèse Bonfanti

    Fast 36 Jahre nach ihrem Verschwinden ist das Schicksal von Marie-Thérèse Bonfanti aus der Region Isère endlich geklärt. Ein Mann hat jetzt gestanden, die junge Mutter am 22. Mai 1986, getötet zu haben.

    Nach 36 Jahren des Rätselratens hat ein 56-jähriger Mann nun zugegeben, Marie-Thérèse Bonfanti getötet zu haben. „Er wurde am Montag wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Mordes angeklagt“, sagt Eric Vaillant, Staatsanwalt der Republik in Grenoble (Isère). Marie-Thérèse Bonfanti war am 22. Mai 1986 verschwunden. Ihr Fahrzeug wurde zusammen mit ihren Schlüsseln und ihrer Handtasche verlassen aufgefunden. Die 25-jährige Mutter blieb jedoch unauffindbar. Die Ermittlungen wurden wegen fehlender Beweise schliesslich eingestellt, aber die Familie setzte ihre eigenen Ermittlungen fort.

    Ein Mann, der bereits damals verdächtigt worden war, erklärte, er habe einen Streit mit dem Opfer gehabt. „Dann packte er sie mit beiden Händen am Hals und tötete sie durch Erwürgen“, erklärte Boris Duffau, stellvertretender Staatsanwalt der Republik in Grenoble. Anschließend lud der Mann die Leiche in seinen eigenen Wagen, um sie im Wald zu vergraben. Thierry Bonfanti, der Ehemann von Marie-Thérèse, ist erleichtert, dass er endlich die Wahrheit kennt. Die Familie wartet nun darauf, zu erfahren, wo sich die Leiche befindet. „Ich wünschte, sie käme zurück und wäre bei uns“, sagt Tochter Ericka Bonfanti gegenüber France Télévisions.

  • Ungewöhnlich starkes Erdbeben zwischen dem Puy-de-Dôme und Allier

    Ungewöhnlich starkes Erdbeben zwischen dem Puy-de-Dôme und Allier

    Am Montag, dem 9. Mai, wurde ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,5 gemessen. In den Combrailles an der Grenze zwischen dem Puy-de-Dôme und Allier bebte am frühen Nachmittag die Erde. Das Beben war für die Region ungewöhnlich stark.

    Am frühen Montagnachmittag, dem 9. Mai, bebte die Erde in der Auvergne an der Grenze zwischen den Departements Puy-de-Dôme und Allier nördlich von Ars-les-Favets. Ein Erdbeben mit einer geschätzten Stärke von 4,5 wurde gemessen und einige Bewohner wunderten sich: „Dumpfer Lärm aus dem Boden und wie ein großer Knall, der das Haus zum Vibrieren gebracht hat…“.

    Tatsächlich, bestätigt das seismologischen Netzwerk der Auvergne, wurde ein Erdbeben registriert, das heftiger war als die in dieser Region üblicherweise festgestellten Erschütterungen: Es sieht so aus, dass es tatsächlich ein Erdbeben der Stärke 4,5 gegeben hat, was für die Auvergne ziemlich stark ist. Es ereignete sich zwischen Montaigut und La Celle en Combrailles. Das ist ein Gebiet, das für die seismischen Aktivitäten bekannt ist. Normalerweise sind es aber eher kleine Erdbeben, die von der Bevölkerung nicht gespürt werden.

    Aber das Beben war trotz seiner außergewöhnlichen Stärke nicht gefährlich und hat keine Schäden angerichtet.

    In der Auvergne gibt es mehrere Erdbebenzonen, darunter besonders die Combrailles. Alle Informationen zu dem Ereignis findet man auf der BCSF Renass-Website, der nationalen Informationsseite zur Seismizität in Frankreich.

  • Europäische Union: Emmanuel Macron reist nach Straßburg

    Europäische Union: Emmanuel Macron reist nach Straßburg

    Am Montag, den 9. Mai, reist Emmanuel Macron anlässlich des Europatags nach Straßburg im Departement Bas-Rhin. Der Journalist Julien Gasparutto berichtet für France 2 live aus Brüssel, Belgien, und spricht über die mit Spannung erwartete Rede des Staatspräsidenten. Der 9. Mai ist auch der Europatag. Aus diesem Anlass reist Emmanuel Macron nach Straßburg (Bas-Rhin), wo er als Präsident des Rates der Europäischen Union eine Rede halten wird. „Laut dem Élysée-Palast wird es ihm am Herzen liegen, ‚die Stärke der liberalen Demokratien gegenüber der vermeintlichen russischen Stärke, die Blut auf ukrainischem Boden vergießt,‘ zu verteidigen“, berichtet der Journalist Julien Gasparutto für den Sender France 2 live aus Brüssel. Ein Treffen zwischen Emmanuel Macron und Olaf ScholzDer französische Präsident soll anschließend nach Berlin reisen, wo er mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz zusammentreffen wird….

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  • Straßburg: Junge Frau stirbt bei Fallschirmsprung aus 1.000 Metern Höhe

    Straßburg: Junge Frau stirbt bei Fallschirmsprung aus 1.000 Metern Höhe

    Dramatischer Unfall. Eine 24-jährige Frau ist am Freitagabend gestorben, nachdem sie während eines Fallschirmsprungs etwa 1.000 Meter in die Tiefe gestürzt war. Am frühen Freitagabend starb eine 24-jährige Frau, nachdem sie bei einem Fallschirmsprung in der Nähe von Straßburg aus etwa 1.000 Meter Höhe abgestürzt war, wie die Feuerwehr am Samstag, dem 7. Mai, mitteilte. Der Unfall ereignete sich gegen 20.40 Uhr im Osten der elsässischen Metropole, wie aus einer Mitteilung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes (SDIS) des Departements Bas-Rhin hervorgeht. „Die Feuerwehr rückte wegen einer 24-jährigen Frau aus, die Fallschirmspringen praktizierte“ und aus nicht näher genannten Gründen „aus einer Höhe von etwa 1.000 Metern abstürzte“, so der SDIS in seiner Mitteilung. Das Opfer verstarb noch vor Ort. Das Opfer wurde laut der Erklärung vor Ort „für tot erklärt“. Die junge Frau wollte einen Fallschirmsprung durchführen und war von einem Flugplatz in der Nähe des Unfallortes gestartet, wie eine Sprecherin des SDIS erklärte. Zehn Personen, die zum Zeitpunkt des Unfalls anwesend waren, mussten psychologisch betreut werden.
  • Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Eine Gruppe von Schülern wurde am Donnerstag, 5. Mai, von plötzlich ansteigendem Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Schülerinnen und Schüler, die an der Tour teilnahmen und in die fünfte Klasse gingen, konnten rechtzeitig ins Freie gelangen, doch eine Höhlenforscherin, die die Klasse begleitete, starb.

    Eine professionelle Höhlenforscherin, die am Donnerstag, dem 5. Mai, einen Ausflug von Schülern in eine Höhle im Département Isère betreute, konnte von den Rettungskräften nach einem plözlichen Wasseranstieg nur noch tot geborgen werden. Die anderen Teilnehmer an der Exkursion blieben unversehrt, wie die Präfektur mitteilte.

    Drei Erwachsene wurden durch das Wasser in der Höhle eingeschlossen. Ein zweiter professioneller Höhlenforscher und eine Lehrerin konnten unverletzt gerettet werden.

    Am späten Vormittag wurde die Gruppe beim Aufstieg an die Oberfläche vom steigenden Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Erwachsenen konnten alle Kinder aus der Höhle bringen, blieben aber selbst blockiert.

    Eine Evakuierungsaktion wurde am Abend eingeleitet, so die Präfektur in einer Pressemitteilung. „Bei ihrem Vorrücken entdeckten die Rettungskräfte eine Leiche, die als eine der beiden Bergführer identifiziert wurde“.

    Die Lehrerin und der zweite Bergführer, die in einem unterirdischen Hohlraum Zuflucht gesucht hatten, wurden unversehrt gefunden und an die Oberfläche gebracht. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete eine Untersuchung der Unfallumstände ein.

  • Stromzähler-Zähler spielt verrückt und nun soll ein Ehepaar 290.000 € zahlen

    Stromzähler-Zähler spielt verrückt und nun soll ein Ehepaar 290.000 € zahlen

    Ein Ehepaar aus Saône-et-Loire erlebte eine böse Überraschung, als es feststellen musste, dass seine Stromrechnung nach dem Einbau eines neuen Linky-Zählers auf 290.000 Euro geschätzt wurde.

    Stéphane und Stéphanie, ein Ehepaar aus dem Departement Saône-et-Loire, wollten ihren EDF-Zähler nur ungern gegen einen digitalen Linky-Zähler austauschen. Wie die Zeitung Le JSL berichtet, haben sie sich am 25. Februar dazu entschlossen. „Irgendwann mussten wir es tun, da es obligatorisch wurde. Wir haben es also getan, aber nicht leichten Herzens“, erzählen sie.

    Einige Wochen später, am 10. April, wollte Stéphanie, mithilfe einer App auf ihrem Handy einen Blick auf ihren Verbrauch werfen. Und erlebte eine Überraschung: Die Schätzungen seit ihrer letzten Rechnung belaufen sich auf 289.772,93 €! Ihr Verbrauch ist also von 6.212 kWh auf unglaubliche 478.244 kWh gestiegen!

    Für das Paar ist das unverständlich. „Wir heizen nicht elektrisch, sondern mit Holz, und wir sind zwei Personen weniger im Haus als im Vorjahr. Das ist schwer zu verstehen“, erklären sie.

    Das Paar wendet sich an die EDF. „Die Person, mit der ich gesprochen habe, hat mir bestätigt, dass diese Zahlen nicht stimmig sind, und mir erklärt, dass es sicherlich ein Problem mit dem Stromfluss gibt“, erzählt die junge Frau etwas erleichtert. „Wir lachen jetzt darüber, aber es ist trotzdem beunruhigend.(…) Wir wissen, dass es ein Problem gibt, aber wie wird es gelöst? Wir warten ab, wie es weitergeht“, sagt Stéphane.

  • Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron im Grand Est, Marine Le Pen reist in die Normandie

    Präsidentschaftswahlen: Emmanuel Macron im Grand Est, Marine Le Pen reist in die Normandie

    Die beiden Kandidaten wollen in der zweiten Runde die Gunst der Wähler von Jean-Luc Mélenchon für sich gewinnen. Emmanuel Macron und Marine Le Pen setzen ihren Wahlkampf zwischen den beiden Wahlgängen am Dienstag auf dem Land fort. Die beiden Kontrahenten bei den Präsidentschaftswahlen machen vor allem den Wählern von Jean-Luc Mélenchon den Hof, die laut Analysten im zweiten Wahlgang den Unterschied ausmachen könnten. Die beiden Kandidaten, die sich a priori sicher sind, dass sie jeweils auf dem rechten Spektrum werden Stimmen sammeln können, wollen sich nun insbesondere bei dem Thema der Kaufkraft, dem Sorgenkind Nummer eins der Franzosen, profilieren. Macron gibt nach Der Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron, der seit Sonntag quer durch das Land reist, ist heute im Grand-Est, einen Tag nach seiner Tour durch den Norden in volkstümliche Gegenden, die in der ersten Runde massiv für Marine Le Pen gestimmt haben. Dort wurde er mehrfach für seine Pläne, das Rentenalter auf 65 heraufzu…

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  • Präsidentschaftswahlen: Skiort bietet Wählern einen Skipass für einen Euro an

    Präsidentschaftswahlen: Skiort bietet Wählern einen Skipass für einen Euro an

    Diese Rabattaktion gilt für diesen Sonntag, den 10. April, für „alle Wähler bei Vorlage ihrer abgestempelten Wählerkarte“.

    Ein Euro statt 37,40 €: Der Skiort Les Gets (Haute-Savoie) will am Sonntag, 10. April, einen fast kostenlosen Skipass für alle Skifahrer anbieten, die beim ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen ihre Stimme abgegeben haben, eine Initiative, die die Wahlenthaltung verringern soll.

    „Anreize für Skifahrer, sich an der Wahl zu beteiligen“.
    Da die Wahlenthaltung bei den letzten Wahlen zu einem massiven Phänomen geworden ist, möchte der Skiort „die Skifahrer dazu anregen, an der Wahl teilzunehmen“, denn „am Sonntag seinem Lieblingshobby nachzugehen“, sei nicht unvereinbar mit der Ausübung seiner bürgerlichen Pflicht, kündigt der Skiort auf seiner Internetseite an.

    Wie die Zeitung Dauphiné Libéré am Samstag berichtete, gilt die Rabattaktion an diesem Sonntag, der auch der letzte Öffnungstag des Skigebiets in dieser Saison ist, für „alle Wähler bei Vorlage ihrer abgestempelten Wählerkarte“.