Kategorie: Grand Est

  • Isère: Gendarmen töten einen Mann, der sie mit einem Cuttermesser bedroht hat

    Isère: Gendarmen töten einen Mann, der sie mit einem Cuttermesser bedroht hat

    Der alkoholisierte Mann hatte zuvor versucht, seine Eltern zu töten.

    Ein 49-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag, dem 1. April, auf Samstag, den 2. April, von Gendarmen durch Schüsse getötet, nachdem er sie während eines Einsatzes mit einem Cuttermesser bedroht hatte, wie die Staatsanwaltschaft von Grenoble mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge war die Gendarmerie von den Eltern des Opfers alarmiert worden, weil er sie in der Wohnung der Familie in Pierre-Châtel, einer Gemeinde südlich von Grenoble, angegriffen hatte.

    Der 49-jährige Sohn hatte unter Alkoholeinfluss versucht, seine Eltern mit einer Sichel zu töten. Nachdem er von seinem Bruder, der in der Nachbarschaft wohnt, entwaffnet worden war, drohte er der Familie, mit einer Axt zurückzukommen. Vor Ort fanden die Gendarmen die Eltern und den Sohn im Haus verbarrikadiert vor.

    Als die Gendarmen versuchten, ins Haus zu gelangen ging der 49-Jährige mit einem Cuttermesser auf sie los. „Trotz mehrerer Aufforderungen, die Waffe fallen zu lassen, ging er weiter auf die  Beamten zu, die von ihren Pistolen Gebrauch machten, um sich zu schützen und seine Aktion zu stoppen“, berichtete Staatsanwalt Eric Vaillant.

    Der Mann wurde in die Brust getroffen und starb noch vor Ort. Er war der Gendarmerie und der Justiz unter anderem wegen schwerer Gewalt, Beleidigung und Sachbeschädigung bekannt. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete zwei Ermittlungen ein, eine wegen des Angriffs des verstorbenen Mannes auf seine Eltern und eine wegen der Schüsse der Gendarmerie.

  • Immobilien: Rekordanstieg der Grundsteuer in mehreren Gemeinden

    Immobilien: Rekordanstieg der Grundsteuer in mehreren Gemeinden

    Am Dienstag, 29. März, sorgt die rekordverdächtige Erhöhung der Grundsteuer in mehreren Gemeinden Frankeichs für Aufregung. Die Rathäuser rechtfertigen sich damit, dass die Rechnung für öffentliche Dienstleistungen höher wird.

    Die Erhöhung der Grundsteuer könnte 32 Millionen französische Hausbesitzer betreffen. In Straßburg (Bas-Rhin) stieg die Grundsteuer im Jahr 2022 um 12,6 %, ein Rekordanstieg. Die Stadtverwaltung will das frische Geld zum Beispiel für den Bau einer neuen Straßenbahnlinie verwenden. „Wir betätigen diesen Hebel, da es der letzte steuerliche Hebel ist, der den Gebietskörperschaften noch zur Verfügung steht“, argumentiert Syamak Agha Babaei, Vizepräsident der Eurometropole Straßburg und zuständig für Finanzen und Haushalt gegenüber France 2. Auf diese Weise sollen die öffentlichen Dienstleistungen der Stadt finanziert werden.

    Mehrere betroffene Städte
    Auch andere französische Städte sind betroffen wie Dijon in der Côte-d’Or (+5 %), Annecy in Hochsavoyen (+8,6 %) oder Tours in Indre-et-Loire (+15,3 %). Yvan Lubraneski, Bürgermeister von Les Molières (Essonne), hat sich ebenfalls für eine Erhöhung der Grundsteuer entschieden, um die gestiegenen Energiekosten auszugleichen. In seiner Gemeinde könnte die Rechnung für die Beheizung der Schule um etwa „200%“ steigen, erklärt er.

  • Vier Kinder und ein Erwachsener tot in Wohnung in Grenoble gefunden

    Vier Kinder und ein Erwachsener tot in Wohnung in Grenoble gefunden

    Fünf Personen, darunter vier Kinder, wurden am Samstagmorgen tot in einer Wohnung in Grenoble aufgefunden.

    Fünf Personen, darunter vier Kinder, wurden am späten Freitagabend tot in einer Wohnung in Grenoble aufgefunden. Es könnte sich um „eine Mutter und ihre vier Kinder“ handeln. Die ersten Ermittlungsergebnisse „lassen auf einen Mord an den Kindern und dann auf einen Selbstmord der Mutter schließen, alles durch die Einnahme von gefährlichen Medikamenten“, so eine Polizeiquelle gegenüber der Agentur AFP.

    Die Kinder waren zwischen 3 und 12 Jahre alt. Der Alarm wurde von einem Bekannten ausgelöst, weil die Familie nicht auf Anrufe reagierte. Die Feuerwehr öffnete die verschlossene Tür der Wohnung. In dem Appartment entdeckten sie gegen 22 Uhr die Leichen.

    Die Polizei in Grenoble leitete Ermittlungen ein.

  • Haut-Rhin: Ein Dorf wird wegen Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert

    Haut-Rhin: Ein Dorf wird wegen Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert

    In Grussenheim im Elsass mussten die Anwohner am Mittwoch, dem 23. Februar, ihre Häuser evakuieren. Bombenentschärfer mussten eine 250 kg schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen.

    Die 250 kg schwere Bombe ist nun harmlos. Nach einem Tag der Spannung am Mittwoch, dem 23. Februar, dürfen die Bewohner von Grussenheim (Haut-Rhin) jetzt den Sprengkörper begutachten. Am Morgen des Mittwoch waren die meisten Anwohner evakuiert worden. Diejenigen, die sich entschieden hatten zu bleiben, wurden in ihren Wohnungen eingeschlossen und die Straßen waren für den Verkehr gesperrt. Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sollte entschärft werden. Sie wurde bereits im November 2021 auf einer Baustelle entdeckt.

    Der Sprengsatz stammte von einem Bombenangriff, der im Januar 1945 stattgefunden hat. Die Bomben hatten damals 80% des Dorfes zerstört. Auch 77 Jahre später haben einige Einwohner das nicht vergessen. „Ich war 14 Jahre alt, und wir versteckten uns in den Kellern und Ställen“, erzählt eine Bewohnerin dem sender France 3. Den ganzen Tag über wechselten sich die Minenräumer ab, um diese heikle Operation erfolgreich durchzuführen, denn „es handelt sich um Einen Zündmechanismus, der 70 Jahre später immer noch funktioniert“, so Didier Schal, Leiter des Minenräumungszentrums in Colmar (Haut-Rhin).

  • Mutter erstickt ihre zweijährigen und neun Monate alten Kinder und greift Mann mit Hammer an

    Mutter erstickt ihre zweijährigen und neun Monate alten Kinder und greift Mann mit Hammer an

    Eine 35-jährige Frau wurde in Nancy in Polizeigewahrsam genommen, weil sie ihre beiden kleinen Kinder getötet haben soll. Zuvor hatte sie ihren Ehemann angegriffen. Die Polizei nahm sie fest, bevor sie sich das Leben nehmen konnte.

    Eine Mutter, die ihre beiden Kinder im Alter von neun Monaten und zweieinhalb Jahren getötet hatte, wurde am Dienstagabend in Drouville in der Nähe von Nancy festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die 35-jährige Mutter hatte zunächst ihren Mann angegriffen, der nur leicht verletzt wurde, und dann ihre beiden Kinder getötet, vermutlich indem sie sie erstickte. Anschließend wollte sie sich selbst töten, wurde jedoch rechtzeitig von der Gendarmerie festgenommen.

    Der Staatsanwalt erklärte, dass der Ehemann am Dienstagmorgen zunächst mit einem Hammer angegriffen worden war, ohne jedoch allzu schwer verletzt zu werden. Er liess sich im Krankenhaus behandeln und ging anschließend zur Gendarmerie, um den Angriff zu melden. Als er nach Hause kam, war seine Frau nicht mehr da. Am frühen Nachmittag holte sie ihre beiden Kinder aus der Kindertagesstätte ab, wo sie normalerweise den ganzen Tag betreut wurden.

    Die Gendarmen machten sich auf die Suche nach ihr und versuchten, sie ausfindig zu machen, was zunächst nicht gelang. Erst am frühen Abend kehrte die Mutter nach Hause zurück, um ein Stofftier ihrer Tochter zu holen, und erklärte ihrem Mann, dass sie damit beerdigt werden müsse. Die Gendarmen, die das Haus bewachten, konnten die junge Frau festnehmen und entdeckten die Leichen ihrer beiden Kinder auf dem Beifahrersitz des Autos.

    Die Mutter äusserte sich bisher nicht zu der Tat und wurde in ein Krankenhaus gebracht, um festzustellen, ob ihr psychischer Zustand einen Polizeigewahrsam zulässt. „Der Gerichtsmediziner untersucht derzeit die Körper der beiden Kinder, die wahrscheinlich durch Ersticken gestorben sind, aber das muss durch eine Autopsie bestätigt werden“, meldet die Staatsanwaltschaft. Die Mutter ist unverletzt aber die Gendarmen fanden in ihrem Auto Schriftstücke, die darauf hindeuteten, dass sie anschließend Selbstmord begehen wollte. Sie scheint psychisch labil zu sein und litt bereits in der Vergangenheit unter Depressionen.

  • Konvoi der Freiheit: Ein Teil der Demonstranten bewegt sich auf Straßburg zu

    Konvoi der Freiheit: Ein Teil der Demonstranten bewegt sich auf Straßburg zu

    Hunderte von Fahrzeugen, die an den sogenannten Konvois der Freiheit teilnehmen, bereiteten sich am Montag auf die Fahrt nach Brüssel vor, ein Teil von ihnen fährt aber in Richtung Straßburg.

    Nach den Demonstrationen in Paris bereiteten sich am Montag, dem 14. Februar, Hunderte von Fahrzeugen, die an den Konvois der Freiheit teilnehmen, darauf vor, trotz des Verbots der belgischen Behörden nach Brüssel zu fahren, um nach den Demonstrationen in der französischen Hauptstadt nun auch auf europäischer Ebene zu protestieren. Laut France Bleu soll ein Teil des Anti-Impfpass-Konvois jedoch beschlossen haben, Kurs auf Straßburg zu nehmen.

    Lesen Sie auch: “Konvois der Freiheit” in Paris: Zwischenfälle, aber keine Blockade der Hauptstadt

    Die Änderung der Route soll unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die belgischen Behörden die Teilnehmer der Konvois am Sonntag nochmals daran erinnerten, dass es verboten sei, am Montag in Brüssel zu demonstrieren. Dies hielt nach Angaben der französischen Polizei rund 1.300 Fahrzeuge nicht davon ab, am Abend in der Nähe von Lille, nicht weit von der Grenze entfernt, einen Zwischenstopp auf ihrer Fahrt in die Hauptstadt Belgiens einzulegen.

    Manche Teilnehmer der Freiheitskonvois befürchten nun aber die Möglichkeit, dass ihnen der Grenzübertritt verweigert werden könnte. Und einige gehen davon aus, dass die Mobilisierung auf europäischer Ebene nicht so groß werden könnte wie erwartet. Weshalb nun eine grosse Gruppe sich in Richtung Straßburg auf den Weg gemacht hat.

  • Energie: „Abgesehen vom Risiko ist die Atomkraft zu langsam und zu teuer“ kritisiert Umweltschützer

    Energie: „Abgesehen vom Risiko ist die Atomkraft zu langsam und zu teuer“ kritisiert Umweltschützer

    Eric Piolle, Bürgermeister von Grenoble, war am Donnerstagabend Gast in „Votre instant politique“ auf Franceinfo. Um „unser energiepolitisches und damit auch unser industrielles Schicksal wieder in die Hand zu nehmen“, enthüllte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar in Belfort, zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen, seine Energiestrategie für das Frankreich des Jahres 2030, die einen umfassenden Plan zur Wiederbelebung der Kernenergie beinhaltet. Lesen Sie auch: Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor „Abgesehen von dem Risiko, das extrem hoch ist, muss man daran erinnern, dass die Atomkraft zu langsam und zu teuer ist“, reagierte Eric Piolle, der grüne Bürgermeister von Grenoble. „Sie kündigen 14 EPR-Reaktoren an, aber wo sollen sie hin?“, fuhr der Bürgermeister fort, der den grünen Kandidaten Yannick Jadot in den Präsidentschaftswahlen unterstützt. Yannick Jadot, Abgeordneter von Europe Ecologie-Les Verts im EU-Parlament krit…

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  • Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor

    Emmanuel Macron stellt in Belfort seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vor

    Der Staatschef stellt am Donnerstagnachmittag seine Strategie für einen Plan zur Wiederbelebung der zivilen Kernenergie in Frankreich vor. „Wir müssen unser energiepolitisches und damit auch unser industrielles Schicksal wieder in die Hand nehmen.“ Zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen enthüllte Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar, in Belfort seine Energiestrategie für das Frankreich des Jahres 2030, die einen umfassenden Plan zur Wiederbelebung der zivilen Kernenergie in Frankreich beinhaltet. „Um die Stromerzeugung zu steigern, müssen wir neben den erneuerbaren Energien das große Abenteuer der zivilen Kernenergie in Frankreich wieder aufnehmen“, sagte der Staatschef und kündigte an, die EDF aufgefordert zu haben, die Verlängerung „aller Reaktoren, die sich eignen“ über 50 Jahre hinaus zu prüfen. Emmanuel Macron möchte den Bau von sechs neuen EPR-Kernkraftwerken und die Prüfung des Baubeginns von acht weiteren vor 2050. Ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien. …

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  • Die geplante Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich

    Die geplante Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich

    Emmanuel Macron ist noch nicht offizieller Präsidentschaftskandidat, aber am Donnerstag, 10. Februar, wird er seine Vision für die Energiepolitik Frankreichs vorstellen. Der Staatschef wird in Belfort erwartet, um einen Plan zur Wiederbelebung der Atomenergie mit dem Bau neuer EPR-Reaktoren auf den Weg zu bringen. Die Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim (Haut-Rhin) war ein Versprechen des Kandidaten Macron, das 2020 umgesetzt wurde, und es ist ein Symbol für die Reduzierung des Atomstroms in Frankreich. Dennoch wird der Präsident am Donnerstag, den 10. Februar, eine massive Wiederbelebung der Atomindustrie mit neuen EPR-Reaktoren ankündigen. Laut der Regierung wird es keine Kehrtwende geben: Das Ziel, den Atomstromanteil bis 2035 von 75 auf 50 Prozent zu senken, bleibt bestehen. Es sei jedoch eine Frage der Energiesouveränität und der Industriepolitik. Lesen Sie auch: Abgeschaltete Atomreaktoren: Ist die Stromversorgung Frankreichs gefährdet? Umweltschützer lehnen die Kernenergie …

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  • „Ich habe Maëlys tatsächlich getötet“, gibt Nordahl Lelandais am ersten Tag seines Mordprozesses zu

    „Ich habe Maëlys tatsächlich getötet“, gibt Nordahl Lelandais am ersten Tag seines Mordprozesses zu

    Der 38-jährige ehemalige Hundeführer des Militärs, der bereits im Fall des Unteroffiziers Arthur Noyer zu 20 Jahren Haft verurteilt worden war, hat sich bei den Angehörigen der kleinen Maëlys „entschuldigt“. Er wird beschuldigt, sie entführt, gefangen gehalten und dann getötet zu haben. „Ich möchte mich bei ihnen entschuldigen.“ Mit kaum hörbarer Stimme gab Nordahl Lelandais am ersten Tag seines Prozesses am Montag, dem 31. Januar, in Grenoble (Isère) zu, die kleine Maëlys getötet zu haben. Der ehemalige Hundeführer des Militärs entschuldigte sich anschließend bei der Familie des Opfers. Ihm wird vorgeworfen, das achteinhalbjährige Mädchen während einer Hochzeitsfeier in Pont-de-Beauvoisin in der Nacht vom 26. auf den 27. August 2017 entführt, gefangen gehalten und getötet zu haben. „Ich wollte sie nicht töten, ich werde mich während der Anhörung zu den Fakten äußern“, sagte er und unterdrückte ein Schluchzen, bevor die Anhörung unterbrochen wurde. Die Angehörigen des Kindes sind „immer entschlossener, ungeduldiger und sich natürlich im Klaren hinsichtlich der Fähigkeit von Nordahl Lelandais, die ganze Wahrheit zu sagen, insbesondere über die sexuellen Misshandlungen der kleinen Maëlys“, versicherte Fabin Rajon, der Anwalt der Mutter des Opfers. Nordahl Lelandais, der bereits im Mai 2021 in Chambéry wegen Mordes an dem jungen Soldaten Arthur Noyer zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, wird auch wegen sexueller Übergriffe auf zwei Großcousinen im Alter von 5 und 6 Jahren sowie wegen Besitzes und Erstellung von kinderpornografischen Bildern vor Gericht gestellt. Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Lesen Sie auch: Prozess gegen Nordahl Lelandais: Für wieviele Morde ist er noch verantwortlich?