Kategorie: Grand Est

  • Kulturerbe: Die Festung von Sedan ist das neue Lieblingsdenkmal der Franzosen

    Kulturerbe: Die Festung von Sedan ist das neue Lieblingsdenkmal der Franzosen

    Das Schloss von Sedan in den Ardennen ist das neue Lieblingsdenkmal der Franzosen. Es wurde am Mittwochabend, dem 13. September, von der französischen Öffentlichkeit gewählt. Es handelt sich um die größte Burg Europas. Sie wird auch als „Riese der Ardennen“ bezeichnet. Die Festung von Sedan überragt…

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  • Im Wald bei Vittel drohen riesige wilde Müllkippen von Nestlé das Grundwasser zu verschmutzen

    Im Wald bei Vittel drohen riesige wilde Müllkippen von Nestlé das Grundwasser zu verschmutzen

    Das Wasser, genannt auch das blaue Gold, hat den Reichtum dieser kleinen Stadt in den Vogesen begründet. Jetzt wird der Nestlé-Konzern, dem die Marken Vittel, Contrexéville und Hépar gehören, beschuldigt, die Ressource Wasser zu stark auszubeuten und darüber hinaus das Grundwasser durch wilde Mülldeponien zu verschmutzen. In der Nähe von Vittel, der kleinen Stadt in den Vogesen, die für ihr Mineralwasser weltberühmt ist, wachsen mitten im Wald „die Bäume im Kunststoff“. Bernard Schmitt und Jean-François Fleck, Mitbegründer des Kollektivs Eau 88, führten die Journalisten von „Envoyé spécial“ des Senders France 2 in Begleitung ihres Anwalts an den Fuß dessen, was heute wie ein bewaldeter Hügel aussieht. Sie befinden sich auf dem Gelände von Nestlé Waters, einer Fabrik, die jährlich bis zu 1,5 Milliarden Flaschen Wasser aus Vittel und Contrexéville abfüllt. Der bewaldete Hügel ist in Wirklichkeit ein Berg aus vergilbten, zerbrochenen oder aufgerissenen Plastikflaschen. Äste und Wurzeln si…

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  • Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Straßburg: Mann trampelt auf der Straße auf seine Katze ein und wird zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt

    Der 43-jährige Mann war im April auf offener Straße dabei erwischt worden, wie er auf das in einer Tasche eingesperrte Tier trampelte. Jetzt wurde er von einem Gericht in Straßburg zu neun Monaten Haft verurteilt, von denen er sechs Monate absitzen muss. Der Mann, der im April dieses Jahres in Straßburg seine Katze auf offener Straße brutal getreten hatte, wurde jetzt zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, wie der Sender France Bleu Alsace am Dienstag, 5. September, berichtete. Der 43-jährige Angeklagte, der die armenische Staatsangehörigkeit besitzt, war der Justiz bis dahin unbekannt. Er erschien am Dienstag vor dem Straßburger Gericht wegen schwerer Misshandlung und Grausamkeiten gegenüber Haustieren. Ihm wurde vorgeworfen, seine Katze Louna im April im Stadtteil Neuhof (Straßburg) auf offener Straße brutal durch Fußtritte misshandelt zu haben. Der Mann war festgenommen worden, als er seine fünfjährige Katze, die in eine Tasche gesperrt war, brutal verletzte. Eine Freiwillige des Tierschutzvereins hatte die Szene bemerkt. Sie hatte daraufhin den Täter verfolgt und selbst festgenommen, bevor sie die Polizei rief. Der sozial gut integrierte Armenier, Vater von drei Kindern und Reinigungskraft in einem Restaurant in der Straßburger Innenstadt, wurde in Polizeigewahrsam genommen und gab einen einzigen Tritt gegen das Tier zu. Seiner Meinung nach war die Katze aggressiv und hatte ihn gebissen. Er gab an, dass er die Katze lediglich in einem Park aussetzen wollte. Auch bei der Anhörung vor Gericht beteuerte der Angeklagte, dass er die Katze nur einmal getreten habe, weil sie ihn gerade gekratzt und gebissen hatte. Die tierärztlichen Befunde und die Zeugenaussagen bestätigten seine Aussagen jedoch nicht. Die Katze hat nach den Misshandlungen ein Auge verloren und war durch die Misshandlungen lebensgefährlich verletzt worden. Der Angeklagte wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, von denen 3 zur Bewährung ausgesetzt wurden. Dem Mann wurde außerdem verboten, ein Haustier zu halten. Darüber hinaus wurde er dazu verurteilt, mehrere hundert Euro an fünf Vereine zu zahlen, die als Nebenkläger aufgetreten waren, darunter auch der Straßburger Tierschutzverein. Der Katze geht es inzwischen besser und sie wurde in einer Pflegefamilie untergebracht.
  • Moselle: Sorge vor einer religiösen Versammlung mit etwa 40.000 Teilnehmern

    Moselle: Sorge vor einer religiösen Versammlung mit etwa 40.000 Teilnehmern

    Die religiöse Organisation „Vie et lumière“ plant, am 1. Septemberwochenende im Département Moselle eine Versammlung mit rund 40.000 Teilnehmern durchzuführen. Die Behörden zeigen sich besorgt.

    Schon vor einer Woche begann im Département Moselle eine schier unaufhörliche Karawane von anreisenden Gläubigen. In Grostenquin werden am Sonntag, dem 3. September, 40.000 Menschen zu einem der größten evangelistischen Treffen Europas erwartet. „Man freut sich, Brüder und Schwestern zu sehen, die man seit einigen Jahren nicht mehr gesehen hat“, erklärt ein Mann auf dem Sender France 3. In nur wenigen Tagen wurde auf einem ehemaligen Militärgelände eine ganze Stadt errichtet. 

    Am Versammlungsort erinnern Schilder an die wichtigsten Verhaltensregeln, denn die vorherigen Versammlungen hinterließen schlechte Erinnerungen, wie z. B. ausgesprochen unhygienische Zustände auf dem Gelände. Sowohl die Behörden als auch die Anwohner sind besorgt, da insgesamt etwa 40.000 Menschen erwartet werden. „Was die Sauberkeit und Hygiene angeht, gibt es besondere Absprachen mit den Organisatoren, die sich zur Einhaltung strikter Regeln verpflichtet haben. Wir werden das täglich überprüfen“, sagt Laurent Touvet, Präfekt des Departements Moselle auf dem Sender France 3.

  • Vogesen: Unfall nach Disko-Besuch fordert einen Toten und fünf Verletzte

    Vogesen: Unfall nach Disko-Besuch fordert einen Toten und fünf Verletzte

    Am Sonntag, dem 27. August, wurden sechs Personen von einem Auto erfasst, das mit hoher Geschwindigkeit von einem Nachtclub in Charmes (Vogesen) gestertet war. Ein 18-jähriger junger Mann starb und fünf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer in akuter Lebensgefahr.

    Am Sonntag, dem 27. August, suchten die Ermittler in Charmes (Vogesen) den ganzen Tag über Hinweise im Inneren und in der Umgebung des Unfallwagens, die Aufschluss über die Umstände des Unglücks geben könnten. Die Insassen des Fahrzeugs flüchteten, nachdem sie sechs Personen überfahren hatten. Alle kamen aus einem Nachtclub. Zeugen sagten aus, dass das Auto mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr.

    Ein 18-jähriger Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Fünf Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert, einer davon als absoluter Notfall. Der Unfall ereignete sich in Charmes, am Ausgang einer bei Jugendlichen beliebten Diskothek. Zur Sperrstunde machten sich viele Gäste zu Fuß auf den Heimweg. Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrendes Auto kam ins Schleudern und fuhr zuerst in eine erste Gruppe junger Leute und einige Meter weiter in eine zweite Gruppe.

    Der Fahrer und seine beiden Mitfahrer wurden auf ihrer Flucht vom Unfallort verhaftet und in der Gendarmerie von Épinal (Vogesen) in Polizeigewahrsam genommen.

  • Dürre: Im Departement Ain retten Fischer die Fische aus einem ausgetrockneten Fluss

    Dürre: Im Departement Ain retten Fischer die Fische aus einem ausgetrockneten Fluss

    Die Hitzewelle der letzten Tage hat die Dürre insbesondere im Departement Ain noch weiter verschärft. In der Nähe von Bourg-en-Bresse starteten Fischer jetzt Rettungsaktionen, um die Fische zu bergen.

    Der Fluss is nur noch eine Kieswüste. Das Wasser ist an vielen Stellen vollständig verschwunden. Das wenige Wasser, das noch fliesst, wird immer schwächer und versickert schließlich in der Erde. Aus den wenigen Tümpeln, die noch übrig sind, müssen die noch vorhandenen Fische gerettet werden. Die hohe Wassertemperatur macht es nicht besser. Ab 18 °C schränkt die Forelle ihre Aktivität stark ein und nimmt keine Nahrung mehr zu sich.

    Ohne die Rettungsaktion wäre die Fischpopulation gefährdet. „Der Sommer 2022 hat bereits geschadet, die Wassermengen haben auch im vergangenen Winter keine zufriedenstellende Wiederbesiedlung des Flusses ermöglicht, also bleibt nur noch ein bisschen was zu retten“, erläuterte Pierre Bompard, Direktor des Fischereiverbands des Departements Ain auf dem Sender France 3. Die geretteten Fische werden dann weiter oben, näher an der Quelle des Flusses in kühlerem Wasser wieder ausgesetzt.

  • Frau mit durchschnittener Kehle aufgefunden – Tochter in Untersuchungshaft

    Frau mit durchschnittener Kehle aufgefunden – Tochter in Untersuchungshaft

    Am vergangenen Freitag wurde eine Frau in Sézanne (Departement Marne) tot aufgefunden. Ihre 18-jährige Tochter wurde in Untersuchungshaft genommen.

    Eine 18-jährige Frau wurde am Sonntag verhaftet und in Untersuchungshaft genommen, weil sie ihre Mutter am Freitag, dem 18. August in Sézanne (Marne) mit einem Messer getötet haben soll, wie die Staatsanwaltschaft von Reims mitteilte. Die Staatsanwaltschaft bestätigte eine Meldung der Zeitung L’Est Eclair.

    Die Tochter des Opfers wurde des Mordes angeklagt und auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.

    Die junge Frau hatte am Freitag gegen Mittag die Gendarmerie angerufen und gesagt, sie habe ihre Mutter bei einem Streit mit einem Messer verletzt. Das 54-jährige Opfer hatte fünf Wunden am Hals und zwei Wunden an den Handflächen, die auf eine Abwehrhandlung hindeuten könnten. Sie sei trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr gestorben, so die Staatsanwaltschaft.

    Die Tochter des Opfers stand bis Dezember 2021 unter Betreuung im Rahmen einer Erziehungshilfemaßnahme.

  • Twingo: Der berühmte kleine Franzose wird 30 Jahre alt

    Twingo: Der berühmte kleine Franzose wird 30 Jahre alt

    Der Twingo wird 30 Jahre alt. Diesen Geburtstag feierten seine Fans am Samstag, dem 19. August, in Meurthe-et-Moselle. Elf verschiedene Twingo-Modelle waren aus ganz Frankreich angereist.

    Der Twingo hat Epochen überdauert. Das 1993 auf den Markt gebrachte Fahrzeug der Marke Renault ist auch 30 Jahre später noch präsent. Um den Twingo zu würdigen, trafen sich Autofans in Hagéville (Meurthe-et-Moselle). Als der Twingo 1993 auf den Markt kam, waren viele Autofahrer begeistert und fasziniert. „Es ist ein Auto, das sehr hip und gleichzeitig wie ein Frosch aussieht. Es hat Scheinwerfer, die lustig sind“, sagt eine Passantin gegenüber Franceinfo.

    Ein Auto, das Generationen geprägt hat

    Der Twingo wurde 2,5 Millionen Mal gebaut. „Der Twingo war das Symbol für ein lustiges, praktisches, minimalistisches Auto“, erzählt Yves Dubreil, ehemaliger Twingo-Projektleiter, der das Modell entworfen hat. „Es war ein einzigartiges Produkt in zwei Versionen“. Der neue Twingo wurde auf Elektroantrieb umgestellt, ist aber weitaus weniger erfolgreich als sein älterer Bruder, bevor dessen Vermarktung 2021 eingestellt wurde.

  • Französischer Winzer soll falschen „Champagner“ mit importiertem Perlwein und Likör hergestellt haben

    Französischer Winzer soll falschen „Champagner“ mit importiertem Perlwein und Likör hergestellt haben

    Eine ehemalige Angestellte eines Champagnerherstellers aus dem Departement Marne behauptet, dass ihr Ex-Arbeitgeber gefälschten Champagner herstellen würde. Er soll seit über einem Jahr importierten billigen Perlwein mit CO2 und Likör versetzt haben. Handelt es sich bei diesem Champagner vielleicht …

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  • Côte-d’Or: Mann nach Tod seiner Lebensgefährtin in Untersuchungshaft genommen

    Côte-d’Or: Mann nach Tod seiner Lebensgefährtin in Untersuchungshaft genommen

    Laut der Staatsanwaltschaft Dijon wurde ein Ermittlungsverfahren, insbesondere wegen „fahrlässiger Tötung“, eingeleitet. Ein Mann wurde am Mittwoch in Untersuchungshaft genommen. Seine Ehefrau starb am Sonntag in Dijon.

    Ein Mann wurde am Mittwoch, dem 16. August, in Untersuchungshaft genommen, nachdem seine 34-jährige Ehefrau am Sonntag, 13. August, in ihrem Haus in Dijon in der Region Côte-d’Or gestorben ist.

    Die Rettungskräfte fanden die Frau am Sonntagmorgen, dem 13. August, mit Herzstillstand an der Seite ihres sechsjährigen Sohnes. Ihr ehemaliger Lebensgefährte, der mit einem Kontaktverbot belegt war, befand sich ebenfalls vor Ort.

    Laut dem Lebensgefährten hatte das Paar in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 13. August, gemeinsam Kokain konsumiert. Der Mann erklärt, dass sie anschließend einen Streit hatten und dass seine Partnerin ihn mit einem Messer angriff und dass er sie daraufhin überwältigte. er habe ihr dabei keine Gewalt zugefügt. Erste Untersuchungen zeigen Spuren von Schlägen, die jedoch nicht tödlich waren, am Körper der Frau.

    Es wurde eine gerichtliche Untersuchung ‚wegen fahrlässiger Tötung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Gewalt gegen einen Lebenspartner‘ eingeleitet, so die Staatsanwaltschaft Dijon.