Kategorie: Grand Est

  • Mulhouse will 80 Jahre Geschichte mit dem Ton- und Lichtspektakel „Terra Alsatia“ wiederbeleben

    Mulhouse will 80 Jahre Geschichte mit dem Ton- und Lichtspektakel „Terra Alsatia“ wiederbeleben

    Es ist eine Zeitreise ins Elsass des 19. Jahrhundert, von 1859 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. „Terra Alsatia“ ist eine große immersive Show, die ab dem 22. Februar 2024 in einer Kirche zu sehen ist. Seit einigen Wochen laufen die Proben auf Hochtouren. Achtzig Schauspieler werden ab dem 22. Fe…

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  • Frankreich: Überlastete Autobahn A31 – angrenzende Gemeinden haben die Nase voll

    Frankreich: Überlastete Autobahn A31 – angrenzende Gemeinden haben die Nase voll

    Im Département Moselle sind die Straßen aufgrund der von Apps und GPS-Geräten vorgeschlagenen Alternativrouten für die A31 oft überlastet. Einige Bürgermeister wollen jetzt die Vorschriften verschärfen.

    Jeden Morgen verwandelt sich die Autobahn A31 in Richtung Luxemburg in einen riesigen Stau. Der Grund dafür? Die Zahl der Grenzgänger steigt ständig: 120.000 sind es heute, dreimal so viele wie vor 20 Jahren. Die Folge: Um die Autobahn zu umgehen und Zeit zu sparen, nehmen Autofahrer Alternativrouten, bei denen es sich meist um kleine Dorfstraßen handelt. Dies ist zum Beispiel der Fall in Hettange-Grande, einer Gemeinde, durch die täglich mehr als 17.000 Autos fahren. Dort zu fahren ist zu einem Alptraum geworden, wie eine Autofahrerin dem Sender France 2 bestätigt.

    Für den Bürgermeister der Gemeinde ist die Situation unhaltbar. „Es handelt sich um Lärmbelästigung, Verkehrsrisiken, Umweltverschmutzung und Straßenverschleiß, die für die Gemeinden mit hohen Kosten verbunden sein werden“, erklärt Bürgermeister Roland Balcerzak. Die Gemeindeschule befindet sich direkt neben einer solchen Durchgangsstraße, was die Eltern beunruhigt. Um den Verkehr zu verringern, haben einige Bürgermeister drastische Entscheidungen getroffen, wie zum Beispiel an der luxemburgischen Grenze. Seit August hat der Bürgermeister des Ortes eine Verordnung erlassen: Es ist verboten, während der Hauptverkehrszeiten auf bestimmten Straßen zu fahren.

    Um den Verkehr zu entlasten, soll bald eine neue Autobahn entstehen: die A31 bis. Sie wird aber erst zwischen 2030 und 2035 in Betrieb genommen werden können.

  • Bas-Rhin: Museum Würth im Zeichen der Olympischen Spiele mit Kunstausstellung über Sportarten

    Bas-Rhin: Museum Würth im Zeichen der Olympischen Spiele mit Kunstausstellung über Sportarten

    Sport und Freizeit aus der Sicht großer Künstler. Das Elsässische Museum Würth zeigt über 80 Werke bekannter Künstler vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute als Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024. Von Fernand Léger über Camille Pissarro bis hin zu Joan Miró ha…

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  • Bauernkinder: „Morgen ernähre ich euch“ – in Straßburg zogen sie auf Mini-Traktoren durch die Straßen

    Bauernkinder: „Morgen ernähre ich euch“ – in Straßburg zogen sie auf Mini-Traktoren durch die Straßen

    Die Proteste der Landwirte im Département Bas-Rhin nahm am Mittwochmorgen eine etwas andere Form an. Während Hunderte von Traktoren immer noch einen Teil der M35 blockierten, zogen die Kinder der Landwirte auf Trettraktoren durch Straßburg. Die Mobilisierung der Landwirte geht weiter. In den Departements Haut-Rhin uns Bas-Rhin blockierten Landwirte mit mehreren hundert Traktoren die M35. Auch die Kinder der Landwirte waren auf der Straße. Rund 30 von ihnen zogen am Mittwoch auf Trettraktoren über die Place Kleber in Straßburg, gekleidet wie ihre Eltern und trugen Fähnchen und Schilder. „Später will ich wie Papa sein, aber nicht so“ oder „Morgen ernähre ich euch“ war auf ihren Schildern zu lesen. Eine Mini-Demonstration, die bei den Straßburger Spaziergängern großen Anklang fand, die amüsiert und gerührt waren.Eine Aktion über die von den Organisatoren gesagt wird: „Wir wollen der Regierung zeigen, dass es nach uns eine ganze Generation gibt, die von diesem Beruf leben möchte“, so Nicol…

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  • Mineralwasser-Skandal: Nestlé setzte verbotene Reinigungsverfahren bei Perrier und anderen Marken ein

    Mineralwasser-Skandal: Nestlé setzte verbotene Reinigungsverfahren bei Perrier und anderen Marken ein

    Der weltgrößte Mineralwasserproduzent Nestlé Waters setzte bei einigen seiner Mineralwässer verbotene Behandlungen mit Ultraviolettlicht und Aktivkohlefiltern ein, um „ihre Lebensmittelsicherheit“ zu garantieren. Diese Behandlungen „hatten immer das Ziel, die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten“…

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  • Kälte: Eisige Temperaturen in Nord- und Ostfrankreich gemessen

    Kälte: Eisige Temperaturen in Nord- und Ostfrankreich gemessen

    Mit der aktuellen Kältewelle kommt es in Nordfrankreich zu Rekordtemperaturen. Nach dem Schnee sind es nun die eisigen Temperaturen und das Glatteis, die den Alltag der Franzosen beeinträchtigen: Viele Schulen bleiben am Freitag, 19. Januar, geschlossen.

    Das nördliche Elsass glich am Freitag, dem 19. Januar, einem kleinen Sibirien. Die Temperatur näherte sich der -10°C-Marke. Auf den Bürgersteigen führte gefrierender Regen zu vielen gefährlichen Situationen. Der Elsass hat schon lange keinen so harten Winter mehr erlebt. „In den 1980er Jahren hatten wir zeitweise -15°C, -18°C. Das war nichts Außergewöhnliches. Die Leute sind es einfach nicht mehr gewohnt“, meint ein Mann auf dem Sender Franceinfo.

    Das Glatteis schränkte die Bewegungsfreiheit der Bewohner spürbar ein. Der mobile Metzger jedoch setzte seine Touren vorsichtig fort. „Es ist ein bisschen komplizierter, wir brauchen ein bisschen länger“, sagt der Metzger Nicolas Dubois. In der Region Hauts-de-France hat der Schnee viele Schulen dazu gezwungen, den Unterricht auszusetzen. Seit drei Tagen schon muss Amandine Verwaerd ihre Kinder zu Hause beaufsichtigen.

  • Wetter: 38 Departements am Mittwoch wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange

    Wetter: 38 Departements am Mittwoch wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange

    Météo France hat für Mittwoch, den 17. Januer, 38 Departements wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf die Warnstufe Orange gesetzt.

    Die Rückkehr der Niederschläge und der Kälte zwingt Météo France dazu, für Mittwoch, den 17. Januar, 38 Departements wegen Schnee- und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange zu setzen. Die gesamte Nordhälfte ist betroffen, von der Bretagne bis zum Grand-Est.

    Bereits am Dienstagabend mahnt die Wetteragentur zur Wachsamkeit und hat 14 Departements von der Normandie bis zum Haut-Rhin auf Orange gesetzt. Für den Mittwoch berichtet Météo France, dass „die bretonischen Departements sowie die Departements, die an die Departements mit oranger Warnung angrenzen, vereisende Regenfälle in lokalisierter und vorübergehender Form erleben können. Die Unsicherheit über die räumliche und zeitliche Ausdehnung dieses Phänomens bleibt bestehen, was zu einer Erhöhung der Wachsamkeitsstufe für diese Departements führen könnte“, ergänzt die französische Wetteragentur.

    Météo France befürchtet, dass die Verkehrsbedingungen „schwierig“ werden könnten, da eine „lokal ausgeprägte Schneeepisode“ folgen soll.

  • Aisne: Mann nach „kurzem Streit“ am Steuer seines Autos erschossen – Verdächtiger „aktiv gesucht“

    Aisne: Mann nach „kurzem Streit“ am Steuer seines Autos erschossen – Verdächtiger „aktiv gesucht“

    Ein Mann, der verdächtigt wird, einen anderen Mann in Château-Thierry (Aisne) mit einem Schuss ins Auge getötet zu haben, wird „aktiv gesucht“, wie die Staatsanwaltschaft von Soissons am Sonntag mitteilte.

    Ein 31-jähriger Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Château-Thierry (Aisne) am Steuer seines Autos durch einen Schuss ins Auge getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Soissons in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Nach ersten Ermittlungen verließ gegen 2.30 Uhr eine Gruppe von etwa zehn Personen ein Bar-Restaurant in der Stadt, einer von ihnen verließ den Ort in seinem Fahrzeug, bevor er etwa zehn Minuten später zurückkehrte, wie der Staatsanwalt von Soissons, Julien Morino-Ros, in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Er sei dann aus seinem Fahrzeug ausgestiegen und zum Auto des Opfers gegangen, so die Staatsanwaltschaft weiter. De Täter zog eine Handfeuerwaffe und feuerte sofort in Richtung des Fahrgastraums, woraufhin er den Ort des Geschehens fluchtartig verließ.

    Die verschiedenen Zeugen, die beim Eintreffen der Polizeikräfte vor Ort waren, wiesen laut Staatsanwaltschaft einen fortgeschrittenen Alkoholisierungszustand auf.

    Ersten Zeugenaussagen zufolge hatten das Opfer und sein Angreifer, die sich vor diesem Abend wohl nicht kannten, einen kurzen und Streit über ein junges Mädchen, das das Opfer angesichts unangenehmen Verhaltens des mutmaßlichen Täters verteidigt hatte.

    Ein Verdächtiger im Alter von etwa 30 Jahren wurde von den Ermittlern identifiziert. Er ist den Behörden aufgrund mehrerer Verurteilungen wegen Gewalttaten und schweren Diebstahls durch Gerichte in Guadeloupe und der Region Paris bereits bekannt und war zwischen 2011 und September 2020 mehrfach inhaftiert.

    Nach dem tödlichen Vorfall befindet sich der mutmaßliche Täter auf der Flucht.

  • Manipulierte Stromzähler: Für 1.000 € senkten zwei Betrüger den Stromverbrauch ihrer Kunden um 75%

    Manipulierte Stromzähler: Für 1.000 € senkten zwei Betrüger den Stromverbrauch ihrer Kunden um 75%

    In Besançon wurden am Freitag zwei Männer verurteilt, die Linky-Zähler mehrerer Privatpersonen und Unternehmen manipuliert haben. Für 1.000 bis 2.500 Euro reduzierten sie den Verbrauch ihrer Kunden um bis zu 75 %.

    Die französische Stromgesellschaft Enedis ist noch dabei, die Höhe des Schadens zu berechnen. Am 15. Dezember wurden zwei Männer in Besançon wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilt. Der Grund: Sie manipulierten digitale Linky-Zähler mit einem System, das einen geringeren Verbrauch an Enedis schickte. Ein Betrug, der die Auftraggeber zwischen 1.000 und 2.500 Euro kostete und es ermöglichte, den registrierten Verbrauch künstlich um bis zu 75 % zu senken.

    Der zuständige Staatsanwalt erklärte, dass sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen von diesen betrügerischen Dienstleistungen profitiert hätten. „Bei den Nutznießern handelt es sich in der Mehrzahl nicht um bedürftige Personen“. Er nannte zum Beispiel einen Bäcker, ein Gestüt, eine Vermögensagentur und sogar einen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Belfort.

    Auch die Personen, die Manipulationen ihrer Zähler beauftragt haben, werden von der Justiz verfolgt. Der Staatsanwalt erklärte: „Ich fordere die Personen, die solche Gerät haben, auf, sich selbst mit den Behörden in Verbindung zu setzen, um die Situation zu regeln, bevor die Gendarmen kommen, um den Betrug festzustellen.“

    Die Betrüger arbeiteten zu zweit. Der erste, ein 46-jähriger Mann mit Wohnsitz in Offemont im Territoire de Belfort, warb Privatpersonen oder Unternehmen an, um ihnen seine „Dienste“ anzubieten. Der zweite, ein 32-jähriger Mann, der in der Nähe von Besançon wohnt, kümmerte sich um die Installationen.

    Beide Personen bekannten sich schuldig und wurden verurteilt. Der „Installateur“ wurde zu 24 Monaten Haft, davon 12 Monate auf Bewährung, 10.000 EUR Geldstrafe, der Verpflichtung, Enedis den erlittenen Verlust zurückzuzahlen, und 15 Jahren Verbot, ein Unternehmen zu führen, verurteilt. Der „Werber“ wurde zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt und muss Enedis ebenfalls Geld zurückzahlen.

  • Achtung: Bei Carrefour verkaufter Reis könnte Insekten-Larven enthalten

    Achtung: Bei Carrefour verkaufter Reis könnte Insekten-Larven enthalten

    Die betroffenen Produkte wurden vom 28. August bis zum 30. November bei Carrefour verkauft.

    Vorsicht ist geboten, wenn Sie vorhaben, Reis zu kochen, den Sie bei Carrefour gekauft haben. Derzeit sind 1-kg-Pakete mit Basmatireis Gegenstand eines Rückrufs. Die Website Rappel Conso meldet, dass diese Beutel möglicherweise Würmer und Larven enthalten, die nicht abgetötet sind. Die betroffenen Produkte wurden vom 28. August bis zum 30. November unter der Eigenmarke Carrefour verkauft.

    Laut der Regierungswebsite Rappel Conso betrifft dieser Rückruf allerdings nur Geschäfte in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Bourgogne-Franche-Comté und Île-de-France. Die betroffenen Chargen tragen die Chargennummer 322822 und ihr Produktcode lautet 3560070837984.

    „Aus Gründen der Kontamination, sei es durch externe oder andere Quellen oder durch Fäulnis, Verderb oder Zersetzung“, empfiehlt Rappel Conso den Personen, die diese Produkte gekauft haben, „diese nicht zu verwenden“. Den Verbrauchern wird geraten, die Reisbeutel nicht zu öffnen, sie in die betroffenen Läden zurückzubringen oder sie zu vernichten. Eine Rückerstattung kann nur in den Geschäften erfolgen.