Kategorie: À la une

  • Covid-19: Siebte Ansteckungswelle in Frankreich aufgrund der neuen Varianten BA.4 und BA.5?

    Covid-19: Siebte Ansteckungswelle in Frankreich aufgrund der neuen Varianten BA.4 und BA.5?

    Die französische Gesundheitsbehörde Santé Publique France meldet für Freitag, den 4. Juni, 25.172 neue Ansteckungen in Frankreich und für Samstag, den 5. Juni, 20.542 neue Fälle. Diese zahlen beunruhigen einige Virologen, da sie den Eindruck erwecken, dass die Epidemie in Frankreich wieder ansteigt. Die Covid-19-Epidemie liegt noch nicht hinter uns. Frankreich erlebt seit einigen Wochen einen neuen epidemischen Aufschwung mit einer steigenden Zahl von Ansteckungen. Die Website von Santé Publique France berichtet für Freitag, den 4. Juni, von 25.172 neuen Fällen und für Samstag, den 5. Juni, von 20.542 neuen Fällen. Auch wenn es noch verfrüht ist, sich Sorgen zu machen, können diese Zahlen dennoch Anlass zur Sorge über die zunehmende Bedeutung der Untervarianten BA.4 und BA.5 geben, die auch aus der Omikron-Variante hervorgegangen sind. Die Nachfolger von BA.1 und BA.2, die sich seit diesem Winter in Frankreich verbreiten, wurden zuerst im Januar und Februar dieses Jahres in Südafrika i…

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  • Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus

    Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus

    Ein Viertel der Flüge vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle für Donnerstag, 9. Juni, wird gestrichen, nachdem Gewerkschaften zum Streik aufgerufen haben.

    Der Streik der Flughafenmitarbeiter betrifft nur Flüge, die am Donnerstag, den 9. Juni, vom Flughafen Charles de Gaulle abfliegen. Der Flughafenbetreiber meldete am Mittwoch, dass etwa ein Viertel der Flüge gestrichen werde.

    Laut der Betreibergesellschaft ADP haben die französischen Luftfahrtbehörden die Fluggesellschaften aufgefordert, die Zahl der Abflüge vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle zwischen 7 und 14 Uhr entsprechend zu reduzieren.

    Passagiere, deren Flüge betroffen sind, werden von ihrer jeweiligen Fluggesellschaft kontaktiert. Sollten sie keine Nachricht erhalten, wird ihnen geraten, sich wie geplant zum Flughafen zu begeben.

    Passagiere werden jedoch vor längeren Warteschlangen als üblich gewarnt, sowohl am Flughafen Charles de Gaulle als auch am Flughafen Orly. Es wird geraten wird, frühzeitig am Checkin zu erscheinen.

    Der Streik des Flughafenpersonals ist Teil eines seit langem andauernden Streits über die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen.

    Langstreckenpassagiere, die von Pariser Flughäfen aus abflogen, berichteten bereits über lange Warteschlangen. Allgemein wird vor schwerwiegenden Personalengpässen während des Sommers gewarnt.

  • Die Affenpocken breiten sich in Frankreich aus – schon 66 Fälle registriert

    Die Affenpocken breiten sich in Frankreich aus – schon 66 Fälle registriert

    Laut Santé Publique France wurden im ganzen Land inzwischen 66 Fälle von Ansteckung mit Affenpocken festgestellt. Die Affenpocken sind in Frankreich weiter auf dem Vormarsch. Laut dem letzten Gesundheitsbericht von Santé Publique France vom Dienstag, dem 7. Juni, wurden in Frankreich bereits 66 Fälle von Ansteckung mit „Monkeypox“ gezählt. 61 von ihnen waren „Gegenstand einer Untersuchung“. In der Region Île-de-France sind die meisten Fälle zu verzeichnen: Laut den Gesundheitsbehörden wurden 48 Fälle in dieser Region gezählt. Okzitanien ist mit 8 erfassten Erkrankungen die am zweitstärksten betroffene Region Frankreichs. Es folgen Auvergne-Rhône-Alpes (5 Fälle), Normandie (2 Fälle), Hauts-de-France (1), Centre-val de Loire (1) und die Region PACA (1). „Alle untersuchten Fälle sind Männer im Alter zwischen 22 und 63 Jahren (Durchschnitt: 35 Jahre)“, meldet Santé Publique France. Die Fälle sind, wie in den anderen europäischen Ländern, überwiegend, aber nicht ausschließlich, bei Männern …

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  • Emmanuel Macron besucht heute das Departement Tarn und will mit den Bürgern sprechen

    Emmanuel Macron besucht heute das Departement Tarn und will mit den Bürgern sprechen

    Drei Tage vor der ersten Runde der Parlamentswahlen wird der Präsident der Republik in das Departement Tarn reisen, und zwar in die Orte Gaillac und Puycelsi. Anlässlich dieser Reise will der Präsident, die Schaffung einer mobilen Gendarmeriebrigade ankündigen, um die „Sicherheit des Alltags“ zu stärken. Unsicherheit ist nicht nur eine Angelegenheit der Stadtbewohner. In einer Zeit, in der das extrem rechte Rassemblement National auf dem Land Zuwachs verzeichnen kann, will Emmanuel Macron daran erinnern, dass er die ländlichen Gebiete nicht vergessen hat. Am Donnerstag plant er eine Reise in das Departement Tarn plant, die sich mit der „Sicherheit des Alltags“ befasst. Dabei wird er voraussichtlich von Innenminister Gérald Darmanin begleitet werden. Bei einem Besuch in der Gendarmerie von Gaillac, der für 11 Uhr angesetzt ist, soll sich die Gelegenheit bieten, die Schaffung von drei mobilen Brigaden mit zusätzlichen personellen Mitteln anzukündigen. Bei einem Besuch in Nizza im Januar …

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  • Benzinpreise stiegen letzte Woche in Frankreich wieder über 2 Euro – trotz Tankrabatt

    Benzinpreise stiegen letzte Woche in Frankreich wieder über 2 Euro – trotz Tankrabatt

    Es ist das erste Mal seit drei Monaten, dass der Benzinpreis wieder über die Marke von zwei Euro pro Liter gestiegen ist. Obwohl die Regierung einen Rabatt von 18 Cent pro Liter eingeführt hat.

    Die Preise der Treibstoffe sind letzte Woche in Frankreich wieder gestiegen. Ein Liter Benzin ist trotz des von der Regierung eingeführten Tankrabatts wieder über die 2-Euro-Marke gestiegen, wie aus den offiziellen Zahlen vom Dienstag hervorgeht. Super bleifrei 95 erreichte letzte Woche durchschnittlich 2,1012 Euro pro Liter und bleifrei 95-E10 stieg auf durchschnittlich 2,0660 Euro. Das zeigen die am Freitag veröffentlichten Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang.

    Super 95 und 95-E10 haben seit März im Durchschnitt nicht mehr über 2 Euro gelegen. Dieselkraftstoff stieg auch stark an, blieb aber mit 1,9615 Euro pro Liter unter der symbolischen 2-Euro-Schwelle. In den hohen Preise ist der von der Regierung eingeführte Rabatt von 18 Cent pro Liter, von dem Präsident Emmanuel Macron kürzlich angekündigt hat, dass er auch im August gültig beliben soll. Die Ölpreise bewegen sich insbesondere seit der russischen Invasion in der Ukraine auf hohem Niveau und haben vor kurzem durch das von der Europäischen Union angekündigte schrittweise Embargo einen weiteren Schub erhalten.

    Der Ölpreis lag am Dienstag bei fast 120 USD pro Barrel. Der spezifische Anstieg von bleifreiem Benzin, das wie üblich wieder teurer als Dieselkraftstoff ist, ist auch auf saisonale Faktoren zurückzuführen. Bleifrei ist der am meisten verbrauchte Kraftstoff in den Vereinigten Staaten, die sich auf die Sommersaison („driving season“) vorbereiten. Seit Mai kaufen die amerikanischen Importeure mehr bleifreies Benzin, um die zusätzliche Nachfrage decken zu können, was sich wiederum auf die Preise in Europa auswirkt.

    Vor dem Hintergrund der hohen Inflation bereitet die Regierung für den Herbst eine spezifischere Unterstützungsmaßnahme für „Vielfahrer“ vor. „Für diejenigen, die täglich viele Kilometer zurücklegen, um entweder zu ihrer Arbeit zu gelangen oder im Rahmen ihrer Arbeit“, werde „eine Maßnahme (…) zum Schuljahresbeginn eingeführt“, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne am Dienstag an.

  • Elisabeth Borne verspricht „Lebensmittelscheck“ für einkommensschwache Franzosen „im Herbst“

    Elisabeth Borne verspricht „Lebensmittelscheck“ für einkommensschwache Franzosen „im Herbst“

    Angesichts der steigenden Preise, insbesondere für Lebensmittel, will die Regierung bald „Überlegungen“ für ein umfassenderes Hilfssystem anstellen. „Wir möchten den bescheidensten Franzosen eine Hilfe geben mit einem Lebensmittelscheck, der im Rahmen des Gesetzentwurfs für die Unterstützung der Kaufkraft eingeführt werden soll“, sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Dienstag, dem 7. Juni, in der Sendung „Ma France“ auf France Bleu.

    Es ist Zeit für eine solche Maßnahme, sagte die Premierministerin. „Es ist eine Zeit der Not in der Inflation, es handelt sich um eine Hilfe, die direkt auf das Bankkonto gezahlt wird, wobei natürlich die Anzahl der Kinder in der Familie berücksichtigt wird“. „Das ist etwas, das zum Schuljahresbeginn gemacht werden sollte“, kündigte Elisabeth Borne an. Treibstoffrabatt wird „mindestens bis zum Ende des Sommers verlängert“Außerdem gäbe es eine Überlegung, die insbesondere vom Bürgerkonvent für d…

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  • Val-d’Oise: Polizist schießt und verletzt einen Autofahrer nach Verfolgungsjagd

    Val-d’Oise: Polizist schießt und verletzt einen Autofahrer nach Verfolgungsjagd

    Der Fahrer wurde am Schulterblatt verletzt und musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Die IGPN (Polizei der Polizei) wurde eingeschaltet und eine Untersuchung eingeleitet. Ein Polizist hat in der Nacht von Montag, den 6. Juni, auf Dienstag, den 7. Juni, in Argenteuil (Val-d’Oise) auf einen Autofahrer geschossen, nachdem dieser sich geweigert hatte, anzuhalten, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Der 21-jährige Fahrer wurde am Schulterblatt verletzt. Die Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) wurde eingeschaltet. Laut France Bleu Paris wurde eine weitere Untersuchung wegen versuchten Mordes an einem Polizeibeamten, gegen den Fahrer eingeleitet. Gegen 3.50 Uhr am Dienstagmorgen bemerkte eine Polizeistreife einen Renault Twingo, der mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtzentrum von Argenteuil fuhr. Als der Fahrer die Polizisten entdeckte, die inzwischen das Blaulicht eingeschaltet hatten, flüchtete er zunächst in Gegenrichtung in eine Einbahnstrasse und raste dann über mehrere Grünstreifen, bevor er gestoppt wurde. Fahrer war alkoholisiert Eine Polizistin versuchte daraufhin, den alkoholisierten Fahrer unter Kontrolle zu bringen, dieser fuhr wieder los und klemmte die Polizistin zwischen dem Twingo und dem Polizeiwagen ein. Ein anderer Polizist feuerte daraufhin seine Waffe ab und verletzte den Fahrer an der Schulter. Er wurde von Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt. In dem Fahrzeug wurden mehrere Flaschen Alkohol gefunden. Der junge Mann war stark alkoholisiert und hatte keinen Führerschein, meldet France Bleu Paris.
  • Französisches Gesundheitssystem „in einer katastrophalen Situation“

    Französisches Gesundheitssystem „in einer katastrophalen Situation“

    Am Dienstag, dem 7. Juni, sind in mindestens 50 Städten Frankreichs Kundgebungen geplant, zu denen mehrere Gewerkschaften aufgerufen haben, um höhere Löhne und Gehälter für das Krankenhauspersonal zu fordern. Wenige Tage vor den Parlamentswahlen organisieren neun Gewerkschaften und Krankenhauskollektive am Dienstag, dem 7. Juni, einen Mobilisierungstag, um Lohnerhöhungen und mehr Personal zu fordern. In mindestens fünfzig Städten Frankreichs sind Kundgebungen geplant. In Paris werden die Demonstranten ab 13.30 Uhr vor dem Gesundheitsministerium erwartet. Weitere Aktionen sind in Grenoble, Marseille, Nantes und Toulouse angekündigt, aber auch in kleineren Orten wie Aurillac, Épernay oder Cherbourg, wohin Emmanuel Macron letzte Woche gekommen war, um eine „Blitzmission“ über die Situation der Notaufnahmen anzukündigen. Aufgrund eines Mangels an Pflegepersonal waren in den vergangenen Wochen bereits etwa 120 Notaufnahmen gezwungen, ihre Aktivitäten einzuschränken, wie eine Zählung der Ve…

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  • „FR-Alert“: Neues System soll Bewohner Frankreichs bei Katastrophen warnen

    „FR-Alert“: Neues System soll Bewohner Frankreichs bei Katastrophen warnen

    Dieses neue System, das Ende Juni vollständig eingerichtet sein soll, ermöglicht es den Behörden, bei einem Vorfall alle Personen in einem bestimmten Gebiet zu alarmieren, ohne dass eine App oder ein SMS-Versand erforderlich ist. In Frankreich gibt es bald mobile Warnungen bei allgemeinen Gefahrensituationen. Während der heftigen Gewitterstürme, die in der Nacht von Samstag, dem 4. Juni, auf Sonntag, den 5. Juni, ein Todesopfer forderten, warnten die französischen Behörden hauptsächlich über soziale Netzwerke. In Zukunft könnten die Bewohner Frankreichs eine Benachrichtigung auf ihr Handy erhalten. Frankreich hat mit der Einführung des Systems „FR-Alert“ begonnen, das es ermöglichen soll, im Falle eines schweren Zwischenfalls so viele Menschen wie möglich in dem betroffenen Gebiet zu benachrichtigen. Innenminister Gérald Darmanin will das neue System bis Ende Juni flächendeckend einführen. Eine Warnung wird bei allen Arten von größeren Vorfällen verschickt Konkret bedeutet das, dass Pe…

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  • Polizei vertreibt Passagiere in der Gare de l’Est in Paris nach einer Zugpanne mit Tränengas!

    Polizei vertreibt Passagiere in der Gare de l’Est in Paris nach einer Zugpanne mit Tränengas!

    Viele Passagiere eines liegengebliebenen Zuges wollten am Samstagabend am Gare de l’Est in Paris in Ersatzbusse steigen. Die Polizei trieb sie brutal mit Tränengas auseinander.

    Es ist eine Geschichte, die dem Image der französischen Polizei wieder einmal Schaden zufügt. Immer wieder steht die Polizei, insbesondere in Paris, wegen „Polizeigewalt“ in der Kritik. Die Ereignisse im Stade de France am Samstag, dem 28. Mai, während des Champions-League-Finales, wo Polizisten mit Einsatz von Tränengas die Fans zu bändigen versuchten, hatten zur Folge, dass die französische Polizei auch international ins Rampenlicht gerückt wurde.

    Am Samstagabend, dem 4. Juni, machten Bilder vom Pariser Gare de l’Est im Internet die Runde, auf denen zu sehen ist, wie Polizisten Tränengas in eine Menschenmenge sprühten, die in Busse einsteigen wollte.

    Laut dem Sender BFMTV war es eine Zugpanne, die das Problem auslöste. Anscheinend hatten zu viele Passagiere versucht, in die wartenden Ersatzbusse zu gelangen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Passagiere zu zerstreuen.