Kategorie: À la une

  • Parlamentswahl: Premierministerin Élisabeth Borne sieht in neuer Sitzverteilung „ein Risiko“

    Parlamentswahl: Premierministerin Élisabeth Borne sieht in neuer Sitzverteilung „ein Risiko“

    Premierministerin Élisabeth Borne beschreibt das Ergebnis nach der zweiten Runde der Parlamentswahlen als „eine neuartige Situation, die ein Risiko für unser Land darstellt“. Keine absolute Mehrheit für die Abgeordneten der Fraktion Ensemble! mehr. Fast zweieinhalb Stunden nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen meldete sich Premierministerin Élisabeth Borne, die im 6. Wahlkreis des Calvados zur Abgeordneten gewählt wurde, zu Wort: „Eine neuartige Situation, die angesichts dessen, was wir auf nationaler und internationaler Ebene anzugehen haben, ein Risiko für unser Land darstellt. Aber das Ergebnis der Wahl müssen wir respektieren. Als Mehrheit müssen wir eine besondere Verantwortung übernehmen“, erläuterte die Regierungschefin.

    Ab morgen „werden wir an einer Handlungsmehrheit arbeiten, um unserem Land eine Stabilität zu garantieren, es gibt keine Alternative. Ab diesem Sommer müssen wir konkrete Maßnahmen ergreifen, um Ihre Sicherhe…

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  • Parlamentswahlen 2022: Emmanuel Macron verliert die Mehrheit in der Nationalversammlung!

    Parlamentswahlen 2022: Emmanuel Macron verliert die Mehrheit in der Nationalversammlung!

    Die ersten Schätzungen und Hochrechnungen wurden um 20 Uhr veröffentlicht. Wer aber wirklich als Sieger aus den Wahlen hervorgeht, wird jedoch möglicherweise erst zu einer späteren Stunde bekannt werden. Die präsidiale Koalition Ensemble! verliert die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Schlimmer noch: Mit 224 Abgeordneten nach der Schätzung von Ipsos-Sopra Steria sind die Unterstützer von Emmanuel Macron weit von der Schwelle von 289 Abgeordneten entfernt, die für die Bildung einer Mehrheit in der Versammlung erforderlich sind. Das Linksbündnis Nupes errang 149 Sitze und liegt damit am unteren Ende der Prognosen. Den größten Zuwachs verzeichnete Marine Le Pens Rassemblement National, das nach der Ipsos-Sopra Steria-Schätzung von 6 auf 89 Sitze ansteigt. Die Republikaner und ihre Verbündeten kommen auf 78 Sitze. Für Ensemble!, das Lager von Emmanuel Macron, gleicht dieser zweite Wahlgang, wenn nicht einer Niederlage, so doch zumindest einem deutlichen und unerwarteten Rücksch…

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  • Parlamentswahlen: Die Franzosen wählen ihre Nationalversammlung

    Parlamentswahlen: Die Franzosen wählen ihre Nationalversammlung

    Rund 48,7 Millionen Wähler sind zu den Urnen gerufen, um die 577 Abgeordneten zu wählen, die in der Nationalversammlung sitzen werden. Im ersten Wahlgang hatte die Wahlenthaltung einen Rekordwert erreicht. Die Wahllokale schließen in den meisten Gemeinden um 18 Uhr, sind in den Großstädten jedoch bis 20 Uhr geöffnet. Zu diesem Zeitpunkt werden die ersten Hochrechnungen und Ergebnisse für das französische Mutterland bekannt gegeben. Staatssekretärin Justine Benin unterliegt. In den Überseegebieten sind die Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen in einigen Wahlkreisen bereits bekannt. Im 2. Wahlkreis von Guadeloupe etwa unterlag die Staatssekretärin für Meeresangelegenheiten, Justine Benin, dem Linkspolitiker Christian Baptiste, der mit 58,65% der Stimmen gewählt wurde. Justine Benin wird daher gemäß der von der Exekutive festgelegten Regel aus der Regierung ausscheiden müssen. Ein äußerst knapper erster Wahlgang. Die Neue Ökologische und Soziale Volksunion (Nupes) und Ensemb…

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  • Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Der Waldbrand, der bereits am Freitag in Comprégnac ausgebrochen ist, ist immer noch nicht unter Kontrolle. 65 Personen, deren Häuser von den Flammen bedroht sind, wurden in eine Notunterkunft gebracht.

    Der Waldbrand, der am Freitag, dem 17. Juni, in der Gemeinde Comprégnac (Aveyron) ausgebrochen war, hat nach der letzten Bilanz am Sonntagmorgen 380 Hektar Vegetation zerstört. Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle, meldet France Bleu Occitanie unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Der Südwind nahm am Samstagnachmittag zu und erschwerte die Arbeit der Löschzüge. Die Präfektur des Departements Aveyron gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die „Evakuierungsmaßnahmen fortgesetzt werden“ und erklärte gegenüber Franceinfo, dass bereits 65 Personen in Notunterkünfte gebracht werden mussten.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren am Sonntag im Einsatz, darunter auch Verstärkung aus den Regionen Bouches-du-Rhône und Hérault. Im Laufe des Samstags führten Canadair-Flugzeuge Löschflüge durch. Die Departementsstraße 41 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt.

  • Nordfranzösische Gemeinden verhängen Badeverbot an bakterienverseuchten Stränden

    Nordfranzösische Gemeinden verhängen Badeverbot an bakterienverseuchten Stränden

    Die Behörden in Nordfrankreich haben das Baden an den Stränden von Urville-Nacqueville, Ravenoville und Foucarville aufgrund einer bakteriellen Verseuchung verboten. Inmitten einer der schwersten Hitzewellen in der Geschichte Frankreichs müssen nun auch noch einige Strände gesperrt werden. Am Freitagabend warnte die regionale Gesundheitsbehörde der Normandie vor einer bakteriellen Verseuchung von drei Stränden am Ärmelkanal – Urville-Nacqueville, Ravenoville und Foucarville. Die Gemeinden La Hague und Sainte-Mère-Eglise verhängten daraufhin ein Badeverbot.

    Extrem hohe Werte von E.coli und Enterokokken im Wasser führten zu den Badeverbots-Verordnungen. Experten gehen davon aus, dass die hohe Prävalenz von Enterokokken wahrscheinlich auf Abwässer zurückzuführen ist. „Die Tatsache, dass an den Stränden des Ärmelkanals Enterokokken vorkommen, ist ein Zeichen dafür, dass das Wasser fäkal verunreinigt ist“, sagte der Experte für In…

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  • In Frankreich kommt seit dem 15. Juni kein russisches Gas mehr an

    In Frankreich kommt seit dem 15. Juni kein russisches Gas mehr an

    Wie der Netzbetreiber GRTgaz am Freitag mitteilte, hat Frankreich seit dem 15. Juni kein Erdgas mehr über eine Pipeline aus Russland erhalten. Der russische Energieriese Gazprom hatte in dieser Woche davor gewarnt, dass er seine Lieferungen nach Europa drastisch reduzieren werde. Gazprom gab an, die Lieferkürzungen über die Nord-Stream-Pipeline seien das Ergebnis von Reparaturarbeiten. EU-Beamte glauben jedoch, dass Moskau Länder bestrafen will, die nach der russischen Invasion die Ukraine unterstützen. Frankreich bezieht rund 17 Prozent seines Gases aus Russland über Netzverbindungen mit Deutschland, das seinerseits in hohem Maße auf russische Lieferungen angewiesen ist und den Schritt von Gazprom als „politisch motiviert“ kritisiert hat. Seit Anfang dieses Jahres wurden die russischen Gaslieferungen bereits um 60 Prozent gekürzt, was die Preise deutlich in die Höhe trieb. GRTgaz erklärte gleichzeitig, dass die Versorgung Frankreichs derzeit nicht gefährdet sei, da die Reserven zu 56 Prozent gefüllt seien. Im Juni stehen die Füllstände der Speicher normalerweise bei 50 Prozent. Seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine haben Frankreich und andere Länder ihre Gasimporte aus Spanien über Pipelines erhöht und gleichzeitig auch die Käufe von verflüssigtem Erdgas (LNG), das per Schiff angeliefert wird, aufgestockt. Der Haken dabei: Ein Großteil des LNG kommt nach wie vor aus Russland und Frankreich ist derzeit einer der größten Abnehmer. Das geht aus einem diese Woche veröffentlichten Bericht des in Finnland ansässigen Centre for Research on Energy and Clean Air hervor.
  • Um einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen zahlt McDonald’s 1.25 Milliarden Euro

    Um einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen zahlt McDonald’s 1.25 Milliarden Euro

    Der Fast-Food-Konzern wird verdächtigt, seine in Frankreich zu versteuernden Gewinne für die Jahre von 2009 bis 2020 künstlich gemindert zu haben.

    Der US-Riese McDonald’s erklärte sich am Donnerstag, 16. Juni, bereit, 1,25 Milliarden Euro in Frankreich zu zahlen, um dort einer Strafverfolgung wegen Steuerhinterziehung zu entgehen. „Diese Vereinbarung beendet einen Steuerstreit und eine gerichtliche Untersuchung ohne Schuldanerkennung“, schrieb die französische Niederlassung des Unternehmens und fügte hinzu, dass sie mit der Verwaltung an ihrem Steuerschema arbeite.

    Der Fastfood-Konzern ist seit 2014 im Visier der Steuerbehörden. Er wird verdächtigt, seine Gewinne in Frankreich ab 2009 durch Lizenzgebühren für die Nutzung der Marke McDonald’s, die an seine europäische Muttergesellschaft mit Sitz in Luxemburg gezahlt wurden, künstlich gemindert zu haben.

    Der Präsident des Pariser Gerichts bestätigte am Donnerstag eine Vereinbarung, die die Zahlung einer Geldstrafe im öffentlichen Interesse in Höhe von 508 Millionen Euro vorsieht. McDonald’s hatte im Mai auch der Zahlung von 737 Millionen Euro an die Verwaltung zugestimmt, um seine Körperschaftssteuer zu begleichen, die durch das Steuervermeidungsschema umgangen wurde.

    Durch die Zustimmung zur Unterzeichnung dieses Gerichtsvertrages von öffentlichem Interesse (Cjip), der mit dem Parquet National Financier (PNF) geschlossen wurde und der bislang der größte je in Frankreich in Sachen Steuerhinterziehung geschlossene Vergleich ist, vermeidet der McDonald’s-Konzern einen Prozess und schließt seinen Rechtsstreit sowohl mit der Steuerbehörde als auch mit der Staatsanwaltschaft ab.

  • Großbrand auf Russlands größtem Gasfeld Urengoi in Jamal-Nenzen

    Großbrand auf Russlands größtem Gasfeld Urengoi in Jamal-Nenzen

    Medien berichten über einen Großbrand, der in Urengoi, dem größten Gasfeld Russlands in der Region Jamal-Nenzen, ausgebrochen sein soll. Hier die bisher bekannten Informationen.

    Nach einer Explosion auf dem russischen Urengoi-Gasfeld in der Region Jamal-Nenzen in den frühen Morgenstunden des 16. Juni sind weitere Informationen über die Ursache der Explosion bekannt geworden.

    „Am 16. Juni 2022 um 0:30 Uhr (Moskauer Zeit) kam es auf dem Urengoi-Gasfeld zu einem Druckabfall mit einem Brand in der zweiten Leitung des Gassammlers zwischen den integrierten Gasaufbereitungsanlagen UKPG-7 und UKPG-8V. Es gab keine Verletzten“, so Gazprom Dobycha Urengoy.

    „Gazprom Dobycha Urengoy LLC ergriff umgehend Maßnahmen zur Unterbrechung des Betriebs der Produktionsanlagen, zur Umverteilung der Gasströme und zur Eindämmung und Löschung des Brandes. Um 2:05 Uhr war das Feuer gelöscht. Um 2.50 Uhr konnten die Produktionsanlagen wieder in Betrieb genommen werden.

    Das Unternehmen fügte hinzu: „Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Erreichung der Gasproduktionsziele.“

    Das Ausmass des Brandes und der Zerstörungen konnte bisher nicht unabhängig bestätigt werden.

  • Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Die Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 sind vor allem im Südwesten Frankreichs wieder angestiegen und lassen befürchten, dass es in diesem Sommer zu einer siebten Welle kommen könnte. Wird es diesen Sommer eine siebte epidemische Welle von Covid-19 geben? Diese Frage ist mittlerweile in aller Munde und sorgt für Unruhe, da die Zahl der Ansteckungen mit SARS-CoV-2, die von der französischen Gesundheitsbehörde Santé publique France gemeldet wurde, wieder deutlich gestiegen ist. Am 11. Juni lag die Inzidenzrate in Frankreich bei 368,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, was einem Anstieg von starken 52,4% innerhalb von 7 Tagen entspricht. Am 14. Juni wurden 65.425 neue bestätigte Fälle gezählt, was einem Anstieg von 462,7% in sieben Tagen entspricht! Am 10. Juni wurden für die vergangenen 7 Tagen 2.589 Krankenhauseinweisungen (+3%) und 301 Aufnahmen in die Intensivstation (-3,5%) verzeichnet. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, warnt der Generaldirektor der WHO. Während die Omikron-S…

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  • Ukraine-Krieg: Darum sind Macron, Scholz und Draghi in Kiew

    Ukraine-Krieg: Darum sind Macron, Scholz und Draghi in Kiew

    Emmanuel Macron, der sich, wie auch sein Kollege olaf Scholz, lange Zeit gegen eine Reise in die Ukraine gesträubt hatte, sagt nun, er habe eine Botschaft der „europäischen Einheit“ und deswegen wolle man sich mit Wolodymyr Selenskyj treffen. „Eine Botschaft der europäischen Einheit“. Der französische Präsident Emmanuel Macron kam am Donnerstagmorgen, den 16. Juni, zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem italienischen Regierungschef Mario Draghi mit dem Zug in Kiew an. Es ist der erste Besuch dieser drei europäischen Staats- und Regierungschefs in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Invasion. Der französische Staatschef, der bis zum 30. Juni die rotierende Ratspräsidentschaft der Europäischen Union innehat, erklärte auf dem Bahnsteig, er sei gekommen, um „eine Botschaft der europäischen Einheit und der Unterstützung für das ukrainische Volk zu senden, um sowohl über die Gegenwart als auch über die Zukunft zu sprechen, wir wissen, dass die kommenden Wochen se…

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