Kategorie: À la une

  • Covid-19: Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon fordert die Franzosen auf, in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder Maske zu tragen

    Covid-19: Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon fordert die Franzosen auf, in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder Maske zu tragen

    Fast 62.000 neue Ansteckungen wurden in der vergangenen Woche durchschnittlich pro Tag von Santé Publique France registriert. Es ist eine der von der Regierung bereits geplanten Maßnahmen, um dem Wiederaufflammen der Covid-19-Epidemie zu begegnen. „Ich fordere die Franzosen auf, die Maske in den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder anzulegen“, kündigte die Ministerin für Gesundheit und Prävention Brigitte Bourguignon am Montag, dem 27. Juni, auf dem Sender RTL an. Es handele sich nicht um eine „Maskenpflicht“, präzisierte die Ministerin jedoch. Diese Empfehlung gelte auch für alle geschlossenen Räume mit hohem Publikumsaufkommen. Die Ministerin verwies auf die „Bürgerpflicht“, die sowohl darin bestehe, „sich selbst angesichts einer hochgradig übertragbaren Variante zu schützen“, als auch „andere und insbesondere die Schwächsten zu schützen“. Die Epidemie nimmt wieder zu Die Maskenpflicht wurde von der Regierung im Mai aufgehoben, aber die Zahl der täglichen Fälle ist seitdem wieder ange…

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  • Produktrückruf: Salmonellen in frischen Eiern gefunden

    Produktrückruf: Salmonellen in frischen Eiern gefunden

    In vielen Eierschachteln wurden Salmonellen nachgewiesen. Vier Eiermarken gaben am Montag, 27. Juni, bekannt, dass sie ihre Produkte aufgrund eines möglichen Vorhandenseins von Salmonellen zurückrufen. Es handelt sich um in den Supermärkten von Leclerc verkaufte Schachteln mit 10 Eiern der Marke Eco+ und um die Marke Oeufs de nos régions. Aber auch Eier der Marke Belle France und der Marke Ecoprix, die in verschiedenen Mini-Märkten vertrieben werden, sind betroffen. Auf der Regierungswebseite Rappel Conso kann man alle betroffenen Produkte finden. Es wird empfohlen, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren und sie in die jeweiligen Geschäfte zurückzubringen. Sollte man Eier der betroffenen Marken verzehrt haben, sollte man auf Symptome achten, die auf eine Salmonelleninfektion hindeuten könnten: Plötzlich auftretende Magen-Darm-Beschwerden, die oft mit Fieber und Kopfschmerzen einhergehen. Die Symptome treten in der Regel zwischen 6 und 72 Stunden nach dem Verzehr kontaminierter Pro…

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  • Energieversorgung: Regierung erwägt Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks in Saint-Avold

    Energieversorgung: Regierung erwägt Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks in Saint-Avold

    Angesichts der steigenden Gas- und Strompreise kündigte die Regierung am Sonntag, 26. Juni, an, dass sie die Wiedereröffnung des Kohlekraftwerks Saint-Avold im Département Moselle erwägt. Es war erst im März dieses Jahres geschlossen worden. Dichter weißer Rauch soll bald wieder in den Himmel über Saint-Avold (Moselle) steigen. Die Regierung erwägt in einem neuen Gesetzentwurf, das Kohlekraftwerk der Stadt, das am 31. März 2022 nach 71 Jahren Betrieb geschlossen worden war, für den nächsten Winter wieder zu aktivieren. Da die russischen Gasimporte gegen Null gehen, muss die Stromversorgung Frankreichs jetzt anders gesichert werden. Der Staat hatte sich eigentlich dafür entschieden, die Kohle, die billiger und wettbewerbsfähiger als Gas ist, aufzugeben, weil sie fast dreimal so umweltschädlich ist. Es wird keine russische Kohle verwendet werden. „Wenn wir uns der Umweltgefahren der Kohle voll bewusst sind, sollten wir uns kollektiv um Sparsamkeit bemühen, indem wir unseren Stromverbrauc…

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  • Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Ende 2022 drohen Knappheit und explodierende Preise. In einem offenen Brief rufen die drei Chefs von TotalÉnergies, EDF und Engie die Franzosen dazu auf, ihren Verbrauch von Treibstoff, Öl, Strom und Gas zu reduzieren. Es ist ein beispielloser Notruf. In einem am Sonntag, den 26. Juni, veröffentlichten offenen Brief fordern die Chefs von Engie, EDF und TotalÉnergies die Franzosen auf, ihren Öl-, Gas- und Stromverbrauch sofort zu senken. „Die Anstrengungen müssen sofort, kollektiv und massiv sein. Jede Geste zählt“, so die Unterzeichner. Ihrer Meinung nach ist das eine Notwendigkeit, um eine Energieknappheit im nächsten Winter zu vermeiden. Aufgrund des Krieges in der Ukraine kommt kein russisches Gas mehr in Frankreich an und die Importe aus anderen Ländern können diesen Mangel nicht vollständig ausgleichen. Die Stromerzeugung ist ebenfalls angespannt, da mehrere Atomreaktoren derzeit wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet sind. Um Energie zu sparen gibt es einige sehr einfache Tipps. Beispielsweise sollte man daran denken, den Gefrierschrank regelmässig abzutauen – das spart Strom. Töpfe beim Kochen abzudecken spart 25% Energie und das Eco-Programm des Geschirrspülers spart bis zu 45% Strom. Wenn man die Heizung im Schlafzimmer um 1°C herunterdreht, sinkt der Energieverbrauch um 7%. Umweltverbände sind der Meinung, dass zunächst der Staat, die Kommunen und Unternehmen notwendige Maßnahmen für Energieeinsparungen ergreifen müssen.
  • Ukraine-Krieg: Mehrere Explosionen in Kiew kurz vor dem G7-Gipfel am Sonntag

    Ukraine-Krieg: Mehrere Explosionen in Kiew kurz vor dem G7-Gipfel am Sonntag

    In Kiew kam es am Sonntag in den frühen Morgenstunden zu mehreren Explosionen, wenige Stunden vor Beginn eines G7-Gipfels in Deutschland, bei dem die Ukraine ein  bestimmendes Thema sein wird.

    Am frühen Sonntagmorgen waren in Kiew vier Explosionen zu hören. Ein Wohnkomplex in der Nähe des Stadtzentrums wurde getroffen, was zu einem Brand und einer großen grauen Rauchwolke führte, wie AFP-Reporter berichten.

    Die Explosionen ereigneten sich gegen 6.30 Uhr Ortszeit, Informationen über mögliche Opfer waren zunächst nicht verfügbar. Eine Mitarbeiterin der AFP, die in demselben Wohnkomplex wohnt, hörte vor den Explosionen ein lautes Summen. Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt berichtete auf Telegram von „Explosionen im Stadtteil Schewtschenkiwsky“.

    „Krankenwagen und Rettungssanitäter sind vor Ort. In zwei Gebäuden ist die Rettung und Evakuierung der Bewohner im Gange“, berichtet Vitali Klitschko.

    Treffen der G7
    Die Explosionen ereigneten sich wenige Stunden vor der Eröffnung des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in den Bergen Süddeutschlands. Die Führer der Großmächte, darunter auch US-Präsident Joe Biden, treffen sich ab 10 Uhr in den bayerischen Alpen zum jährlichen Gipfeltreffen des Clubs der sieben Industrieländer, zu dem Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, das Vereinigte Königreich und die USA gehören.

    Joe Biden traf am Samstagabend in Europa ein, wo er die Position des Westens gegenüber Moskau langfristig festigen will. Neben dem G7-Treffen, bei dem die Hilfe für die Ukraine besprochen werden soll, wird er ab Dienstag auch zum Nato-Gipfel nach Madrid reisen.

    Der britische Premierminister Boris Johnson rief die G7-Staats- und Regierungschefs am Samstag dazu auf, die Ukraine nicht „im Stich zu lassen“. Er warnte vor einer „Ermüdung“ bei der Unterstützung Kiews und kündigte eine zusätzliche Wirtschaftshilfe in Höhe von bis zu 525 Millionen US-Dollar an.

    Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko besucht am Morgen des 26. Juni eine Wohnsiedlung, die von russischen Raketen getroffen wurde. Quelle: Telegram/Vitali Klitschko
  • Emmanuel Macron: Elisabeth Borne bleibt Premierministerin und wird Anfang Juli eine „neue Aktionsregierung“ bilden

    Emmanuel Macron: Elisabeth Borne bleibt Premierministerin und wird Anfang Juli eine „neue Aktionsregierung“ bilden

    Der Staatschef spricht Elisabeth Borne weiterhin sein Vertrauen aus und beauftragte sie damit, in der kommenden Woche die verschiedenen Fraktionen der Nationalversammlung zu kontaktieren, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Regierungsbeteiligung. Seit dem schlechten Abschneiden der Präsidenten-Mehrheit bei den Parlamentswahlen war ihr Schicksal ungewiss. Elisabeth Borne wurde von Emmanuel Macron jetzt aber als Premierministerin bestätigt. Dies gab er am Samstag, dem 25. Juni in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP bekannt. Der Staatschef erklärte, er habe „beschlossen, das Vertrauen derjenigen zu bestätigen“, die er im Mai ausgewählt hatte, um „die Arbeit der Regierung dauerhaft zu leiten“. Macron kündigt an, eine „neue Aktionsregierung“ werde in den „ersten Tagen des Monats Juli“ gebildet. Bis dahin soll Elisabeth Borne die verschiedenen Fraktionen in der Nationalversammlung sondieren, insbesondere ob sie bereit sind, sich an der Regierung zu beteiligen. Ausserdem soll…

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  • Affenpocken in Frankreich: Erster bestätigter Fall bei einem Kind

    Affenpocken in Frankreich: Erster bestätigter Fall bei einem Kind

    Dies wurde von der Agence Régionale de Santé (ARS) Île-de-France bekannt gegeben. Das Kind besucht eine Grundschule in der Region. Es wird ärztlich betreut, weist aber laut der Mitteilung der ARS keine starken Symptome auf. Es ist der erste Fall von Affenpocken bei einem Kind in Frankreich. Die Agence régionale de Santé (ARS) Île-de-France veröffentlichte am Samstag, dem 25. Juni, eine entsprechende Pressemitteilung. Das Kind, das keine ernsthaften Symptome aufweist, besucht eine Grundschule in der Nähe von Paris. „Es wurden Maßnahmen gemeinsam mit dem Schulträger ergriffen und eine Nachricht an die Eltern von anderen Kindern in der Schule, die das Kind besucht, gesendet“, berichtete die ARS.

    Bei Auftreten von Symptomen (Fieber, Hautausschlag) empfiehlt die Gesundheitsbehörde den Eltern der anderen Kinder in der betroffenen Schule, „bei Bedarf den Notruf 15 anzurufen“. Es wird eine Beratung angeboten, um den Kindern „eine Impfung z…

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  • Covid-19: Kommt der Gesundheitspass an den Grenzen wieder?

    Covid-19: Kommt der Gesundheitspass an den Grenzen wieder?

    Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon hat einen ersten Gesetzentwurf betreffend der weiteren Gesundheitsgesetzgebung wegen der Covid-19-Pandemie an den Staatsrat geschickt. Wird der Gesundheitspass wieder eingeführt? Die französische Regierung erwägt tatsächlich, den Gesundheitspass bei der Einreise nach Frankreich, Korsika und in die Überseegebiete wieder einzuführen. Dies geht aus einem Gesetzesentwurf hervor, der darauf abzielt, bis März 2023 „ein System der Gesundheitsüberwachung und -sicherheit“ aufrechtzuerhalten. Das Dokument, das von der Website Atlantico veröffentlicht wurde und dessen Authentizität vom Gesundheitsministerium gegenüber der Agentur AFP bestätigt wurde, sieht jedoch weder eine Verlängerung des Gesundheitsnotstands über den 31. Juli hinaus vor, noch einen Gesundheits- oder Impfpass, um den Zugang zu bestimmten Orten oder Versammlungen innerhalb Frankreichs zu beschränken. Der Text enthält drei Artikel, darunter einen, der den Premierminister ermächtigt, per Dekret die Vorlage eines Gesundheitspasses (negativer Test, Impfnachweis oder Genesungsbescheinigung) ab 12 Jahren vorzuschreiben, um „nach oder aus dem französischen Staatsgebiet, Korsika oder einem der Überseegebiete“ zu reisen. Dieser Gesundheitspass könnte auch „für Personal gelten, das in den betreffenden Verkehrsdiensten tätig ist“. Die Regierung will auch die Datenbanken SI-DEP (Ergebnisse von Screeningtests) und Contact Covid (infizierte Personen und Kontaktfälle) bis zum 31. März 2023 verlängern. Darüber hinaus soll ein „Ausschuss für die Überwachung und Antizipation von Gesundheitsrisiken“ eingerichtet werden, der den Ministern für Gesundheit und Forschung unterstellt ist. Diese neue Instanz soll „Stellungnahmen zur Gesundheitslage und den damit verbundenen wissenschaftlichen Erkenntnissen“ abgeben und „Empfehlungen formulieren“ können. Der Gesetzentwurf „wurde in den letzten Tagen an den Staatsrat weitergeleitet“ und „wird vor seiner Vorlage im Ministerrat mit den politischen Kräften diskutiert, wie wir es immer getan haben“, erklärte das Kabinett der Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon.
  • Covid-19: Aufschwung der Epidemie vor den Sommerferien

    Covid-19: Aufschwung der Epidemie vor den Sommerferien

    In Frankreich sind die Covid-19-Ansteckungen mit durchschnittlich fast 50.000 Fällen in den letzten Tagen wieder sprunghaft angestiegen. Die Region PACA (Provence-Alpes-Côte d’Azur) ist besonders betroffen. Die Apotheken, die noch Tests durchführen, verzeichnen einen wachsenden Andrang. Wenn Sie dachten, dass Sie den Sommer ohne Sorge vor einer Ansteckung verbringen könnten, haben Sie sich leider getäuscht. In einer Apotheke in Antibes (Alpes-Maritimes) wurde am Montag, 20. Juni, ein neuer Höchststand erreicht: 50 Tests wurden durchgeführt, 40 davon waren positiv. Eine Frau kommt mit großen Bedenken und lässt sich testen. In ihrer Familie und bei ihren Kollegen geht Covid-19 um. Und richtig: Auch sie hat Covid-19. Fast jeder kennt eine Person, die Covid-19 hat, aber das ist für viele noch lange kein Anreiz, wieder die Maske zu tragen. „Es gibt viele, die ohne Maske kommen und das kann zu zusätzlichen Ansteckungen führen“, erklärt Maria Rugolo, eine Krankenpflegeschülerin gegenüber Fran…

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  • Streik legt Total-Tankstellen und Raffinerien lahm

    Streik legt Total-Tankstellen und Raffinerien lahm

    Viele Total-Tankstellen in ganz Frankreich bleiben am Freitag geschlossen, da das Personal streiken wird. Gewerkschaften wollen auch mehrere Ölraffinerien blockieren. Die Gewerkschaft CGT hat für Freitag zu einem Streik aufgerufen, um gegen die schlechte Bezahlung der Beschäftigten des französischen Energieriesen Total Energies zu protestieren. Von der Arbeitsniederlegung ist insbesondere das Tankstellennetz des Unternehmens betroffen. Die Raffinerien von Gonfreville-l’Orcher (Seine-Maritime), Feyzin (Rhône), die Bioraffinerie La Mède (Bouches-du-Rhône) und das Depot der ehemaligen Raffinerie Flandern bei Dünkirchen (Nord) sollen blockiert werden. Auch in der Raffinerie von Donges (Loire-Atlantique) wird mit Arbeitsniederlegungen gerechnet. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass „24 Stunden lang keine Produkte an diesen Standorten eintreffen oder diese verlassen werden“ und die Produktion auf ein Minimum heruntergefahren sein wird.  Total Energies verfügt über ein grosses Netz von Tankstellen, sowohl an Autobahnen als auch in ländlichen Gebieten, und es wird erwartet, dass viele dieser Tankstellen am Freitag geschlossen bleiben. Thierry Defresne, CGT-Vertreter der Mitarbeiter von Total Engergies, sagte gegenüber France Info: „Wir sehen, dass für das Jahr 2021 insgesamt 10 Milliarden Dollar an die Aktionäre gezahlt wurden. Wir glauben also, dass es tatsächlich ein Ungleichgewicht gibt.“ „Angesichts der 2,35 Prozent, die zu Beginn des Jahres an die Beschäftigten gezahlt wurden, und der 52-prozentigen Gehaltserhöhung des Vorstandsvorsitzenden sind wir der Meinung, dass die Beschäftigten in dieser Geschichte und in Anbetracht der historisch guten Bilanz von Total Energies vergessen wurden.“