Kategorie: À la une

  • Ukraine-Krieg: Macron kündigt Sonderfonds von 100 Millionen Euro zur Unterstützung Kiews an

    Ukraine-Krieg: Macron kündigt Sonderfonds von 100 Millionen Euro zur Unterstützung Kiews an

    Der französische Präsident kündigte ausserdem weitere Lieferungen von Caesar-Haubitzen an die Ukraine an. Frankreich „hat die Ukraine vom ersten Tag an militärisch unterstützt“. Emmanuel Macron wollte dies in seiner Rede zum Abschluss eines EU-Gipfels in Prag am Freitag, den 7. Oktober, in Erinnerung rufen, bei dem 43 führende Politiker des Kontinents zwei Tage lang zusammengekommen waren. „Das Ziel der heutigen Diskussion war es, auf den Krieg in der Ukraine und auf die Energie-Krise zu reagieren“, erklärte der französische Präsident und wies darauf hin, dass es sich um einen „informellen Gipfel ohne schriftlichen Abschluss“ gehandelt habe. Emmanuel Macron kündigte in diesem Zusammenhang die Einrichtung „eines Sonderfonds an, der es der Ukraine im Bedarfsfall ermöglichen wird, die am dringendsten benötigten Materialien direkt bei unseren Industriellen zu kaufen“. Der Staatschef erklärte, dass dieser Fonds „zunächst“ mit 100 Millionen Euro ausgestattet werden solle, ohne weitere Einze…

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  • Französische Regierung erlaubt traditionelle Jagd auf Lerchen trotz EU-Richtlinien

    Französische Regierung erlaubt traditionelle Jagd auf Lerchen trotz EU-Richtlinien

    Mehrere Erlasse, die von der Regierung am Freitag veröffentlicht wurden, erlauben traditionelle Methoden der Lerchenjagd in mehreren Departements im Südwesten Frankreichs.  Die Regierung hat in mehreren Departements im Südwesten erneut die traditionelle Jagd auf Lerchen mit Hilfe von Käfigen und Netzen erlaubt. Dies wurde am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht und verstösst möglicherweise gegen EU-Recht. Der Fang dieser Vögel „mithilfe horizontaler Netze stellt eine sinnvolle Nutzung kleiner Mengen von Vögeln dar“, heißt es in einem der Erlasse. „Die Jagd ist nur in den Departements Gironde, Landes, Lot-et-Garonne und Pyrénées-Atlantiques vom 1. Oktober bis zum 20. November erlaubt“, heißt es weiter. In einem zweiten Erlass wird die Anzahl der mit den Netzen erlaubten Fänge für die Saison 2022-2023 festgelegt, zum Beispiel bis zu 56.672 Tiere im Departement Landes. Ein weiterer Text erlaubt die Jagd mit Hilfe von Käfigfallen: „Sie ist unter streng kontrollierten Bedingungen nur in den …

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  • Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères zeigte am Donnerstag, 6. Oktober, dass die Franzosen bis zu 1.300 Euro sparen können, wenn sie die von der Regierung empfohlenen Leitmaßnahmen befolgen. Die Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, ihren Plan zur Energieeinsparung vorgestellt. Eine von dem Sender BFMTV veröffentlichte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères bestätigt, dass französische Haushalte etwa 1.300 Euro sparen können, wenn sie sich an den Plan halten. Laut der Studie könnte ein Haushalt, der sich an die wichtigsten Maßnahmen des Energiesparplans hält, 3,4% an Kaufkraft gewinnen, was 1.312 Euro entspricht. Der Großteil dieser Einsparungen werde vor allem im Bereich der Mobilität realisiert. Fahrgemeinschaften, Geschwindigkeit, Heizung Wenn man den Empfehlungen der Regierung folgt, die Fahrgemeinschaften empfiehlt, könnte allein dies zu einem jährlichen Gewinn von 1.000 Euro pro Haushalt führen. „Es wurde geschätzt, dass ein französischer Haush…

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  • Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Die französische Regierung hat am Donnerstag eine Reihe von Energiesparmaßnahmen vorgestellt, um Stromausfälle in diesem Winter zu vermeiden. Der Plan soll Frankreich auch auf den richtigen Weg zu seinen längerfristigen Zielen im Kampf gegen die globale Erwärmung führen. Die französische Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, einen Plan zur Energieeinsparung mit 15 Punkten vorgestellt, um den Winter ohne Stromausfälle zu überstehen, aber auch um die Franzosen auf die viel weiterreichenden Einsparungen und Umstellungen vorzubereiten, die der Klimadringlichkeit geschuldet sind. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, der Kampf wird nicht im Winter 2022-2023 enden“, sagte die Ministerin für die Energiewende, Agnès Pannier-Runacher, vor ihren Minister-Kollegen, Unternehmern und anderen Verantwortlichen.

    Die Ministerin rief zur „allgemeinen Mobilisierung“ des ganzen Landes auf, um in zwei Jahren „10% Reduktion des Energiever…

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  • Französin Annie Ernaux erhält Nobelpreis für Literatur – Emmanuel Macron gratuliert

    Französin Annie Ernaux erhält Nobelpreis für Literatur – Emmanuel Macron gratuliert

    Annie Ernaux wurde 1974 mit dem autobiografischen Roman Les Armoires vides bekannt. Im Jahr 1984 erhielt sie den Prix Renaudot für La Place, ein weiteres autobiografisches Werk. „Die Stimme [von Annie Ernaux] ist die Stimme der Freiheit der Frauen und der Vergessenen des Jahrhunderts.“ Emmanuel Macr…

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  • Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Energiekrise: Preise für Zugtickets der SNCF könnten steigen

    Die Energiekrise wird sich auch auf die Preise für Zugtickets der SNCF auswirken. Die Erhöhung könnte bis zu 10% für die TER-Züge betragen, aber zunächst hängt das noch von Verhandlungen mit den Regionen ab. Für die TGV- und Intercités-Züge wird die Preistabelle bis Anfang nächsten Jahres überarbeitet werden.

    Am Mittwochmorgen, dem 5. Oktober, befürchteten Zugreisende vor dem Bahnhof in Lille (Nordfrankreich), dass die Preise für Fahrkarten in Zukunft steigen werden. „Ich werde immer seltener mit dem Zug fahren, weil es im Vergleich ziemlich gute Flug-Angebote gibt“, erklärt eine Kundin gegenüber dem Sender France 3. Was wird im Januar 2023 wirklich passieren? Die SNCF will sich noch nicht äußern. Eines ist jedoch sicher: Die Stromrechnung der SNCF wird im nächsten Jahr 1,7 Milliarden Euro teurer ausfallen.

    Die SNCF ist der größte Stromverbraucher in Frankreich.
    Für die Fahrgäste bedeutet dies theoretisch etwa 10% höhere Fahrpreise. Aber das Unternehmen wird möglicherweise nicht alle Mehrkosten weitergeben, und auch nicht auf allen strecken. Das Unternehmen wird demnächst Entscheidungen über die Preise für die TGV- Inoui- und Ouigo-Strecken sowie die Intercités-Züge treffen müssen. Bei den TER-Zügen hingegen liegt die Entscheidung bei den Regionen. In beiden Fällen versuchen Nutzerverbände, die schwächsten Kunden zu schützen. 

  • Vier Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers RTE von Inlandsgeheimdienst DGSI verhaftet

    Vier Mitarbeiter des Stromnetzbetreibers RTE von Inlandsgeheimdienst DGSI verhaftet

    Die zwischen 31 und 35 Jahre alten Angestellten des Betreibers des öffentlichen Stromnetzes wurden im Rahmen einer im Juli 2022 eingeleiteten Untersuchung jetzt festgenommen.

    Vier Beschäftigte von RTE (Réseau de transport d’électricité) im Alter von 31 bis 35 Jahren befinden sich seit Dienstag, dem 4. Oktober, in Polizeigewahrsam in den Räumlichkeiten der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI). Sie werden verdächtigt, größere Schäden am Stromnetz angerichtet zu haben. Ihre Festnahme erfolgte im Rahmen von Ermittlungen, die seit Juli 2022 durchgeführt und dem Inlandsgeheimdienst DGSI übertragen wurden, wie die Pariser Staatsanwaltschaft am Mittwoch gegenüber Franceinfo erklärte. Die Beschädigungen mit potenziell sehr schwerwiegenden Auswirkungen hätten zu mehreren Stromausfällen geführt, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle.

    Die Tatsache, dass die Beschäftigten in den Räumlichkeiten der DGSI verhört werden, erklärt sich durch den Status von RTE als Betreiber des landesweiten Stromnetzes, das für das Funktionieren des gesamten Landes von entscheidender Bedeutung ist. Die Verhaftungen und der Polizeigewahrsam fanden aufgrund mehrerer Straftaten statt, wie Franceinfo berichtet. Sie erfolgen im Rahmen einer Untersuchung, die am 29. Juli 2022 wegen Computersabotage und damit verbunden Straftaten eingeleitet wurde, so die Staatsanwaltschaft.

    Am Mittwoch veröffentlichte die Gewerkschaft CGT eine Erklärung, in der sie anprangerte, dass „die Antiterrordienste benutzt werden, um die Lohnforderungen der Beamten zum Schweigen zu bringen“. Die Gewerkschaft behauptet, dass die vier im Norden des Landes ansässigen Beschäftigten verdächtigt werden, „die lokale Umstellung von Umspannwerken programmiert“ zu haben. „Es handelt sich dabei“, so die Gewerkschaft, „um eine symbolische Aktion zur Wiederinbesitznahme des Arbeitsinstruments, die häufig bei Streiks vorkommt und keinerlei Auswirkungen auf die Kontinuität der Stromversorgung oder gar auf die Sicherheit von Menschen und Personen hat“.

  • SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    SNCF: 9 Millionen verbilligte Fahrkarten für die Weihnachtszeit werden ab diesem Mittwoch verkauft

    Fahrkarten für TGV, Ouigo und Intercités für die Weihnachtszeit sind ab sofort verbilligt zum Verkauf freigegeben. Seit diesem Mittwoch, dem 5. Oktober, sind 9 Millionen Zugtickets für den Zeitraum von Sonntag, 11. Dezember, bis Montag, 2. Januar, erhältlich.

    Diese Nachricht wurde von vielen Franzosen erwartet. Die SNCF hat am Mittwoch, dem 5. Oktober, den Verkauf ihrer preiswerten Fahrkarten für die Weihnachtsferien eröffnet, wie Le Parisien berichtet. 9 Millionen Fahrkarten für die TGV-, Ouigo- und Intercités-Züge für Reisen zwischen Sonntag, dem 11. Dezember, und Montag, dem 2. Januar, stehen an sofort zum Verkauf. Das ist eine Million mehr als im Vorjahr.

    Im Jahr 2021 wurden am ersten Verkaufstag der Fahrkarten für die Weihnachtszeit innerhalb von 24 Stunden eine Million Fahrkarten verkauft. Paris, Lyon, Lille, Bordeaux und Straßburg waren die beliebtesten Reiseziele für die Weihnachtsferien. Laut SNCF ist der erste Verkaufstag der Tag mit den günstigsten Preisen, die dann gegen Weihnachten steigen werden.

    Außerdem startet Ouigo, der Low-Cost-Service der SNCF, am Mittwoch, dem 5. Oktober, ebenfalls den Vorverkauf seiner Fahrkarten bis Anfang Juli. Ouigo-Züge fahren in die Bretagne, nach La Rochelle aber auch in den Süden nach Perpignan.

  • Eine gekoppelte Grippe- und Covid-Impfkampagne startet im Oktober

    Eine gekoppelte Grippe- und Covid-Impfkampagne startet im Oktober

    Mit den sinkenden Temperaturen kehren auch die üblichen Winterkrankheiten nach Frankreich zurück. Ab 18. Oktober können sich die Menschen gegen die Grippe und gleichzeitig gegen Covid-19 impfen lassen. Nach einigen Pannen im Jahr 2020, als Lieferengpässe die Grippeimpfkampagne erschwerten, war das Jahr 2021 durch die Möglichkeit gekennzeichnet, zwei Impfungen gleichzeitig zu erhalten, nämlich die Grippeimpfung sowie eine Auffrischungsimpfung gegen Covid. Im vergangen Jahr haben allerdings nur relativ wenige Personen die gekoppelte Injektion Covid/Grippe in Anspruch genommen, weil sie Angst vor stärkeren Nebenwirkungen hatten. Aber Ärzte und Apotheker beruhigen: Es gäbe keine stärkeren Nebenwirkungen, wenn man die beiden Impfstoffe gleichzeitig erhält. Gesundheitsminister François Braun hat kürzlich gefährdete Personen aufgefordert, sich eine Impfung „gleichzeitig gegen Grippe und Covid“ verabreichen zu lassen, „um eine neue Pandemie mitten im Winter“ zu verhindern. Die Barrieregesten …

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  • Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmten am Dienstag für einen einheitlichen USB-C-Anschluss für alle Handys, Tablets und weitere Geräte. Ab Anfang 2026 sollen auch Laptops von dem neuen Gesetz betroffen sein. Das Europäische Parlament hat am Dienstag, dem 4. Oktober, endgültig grünes Licht für die Verpflichtung der Hersteller gegeben, dass alle Smartphones, Tablets und Konsolen über ein identisches Ladegerät verfügen müssen. Nach der Abstimmung der Europaabgeordneten in Straßburg muss der USB-C-Anschluss bis Herbst 2024 das einzige Ladekabel für tragbare elektronische Geräte sein, die in der Europäischen Union verkauft werden. Der Text wurde mit 602 Stimmen bei 13 Gegenstimmen und acht Enthaltungen verabschiedet. „Dies ist ein großer Tag für die Verbraucher, ein großer Tag für unsere Umwelt“, freute sich der maltesische Labour-Europaabgeordnete Alex Agius Saliba im Plenarsaal des EU-Parlaments. Mit seiner Abstimmung bestätigt das Europäische Parlament die Anfang Juni mit …

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