Kategorie: À la une

  • Esso-Raffinerie beendet Streik!

    Esso-Raffinerie beendet Streik!

    *** EILMELDUNG ***

    Der Streik in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Fos-sur-Mer ist beendet.

    Am Donnerstagnachmittag haben die Streikenden in der Raffinerie Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) per Abstimmung beschlossen, den Streik aufzuheben. Dies gaben die CGT und die Geschäftsleitung von Esso-ExxonMobil bekannt, nur wenige Tage nach einer Einigung zwischen der Geschäftsleitung und zwei Mehrheitsgewerkschaften.

    „Es gibt eine Aufhebung der Streikbewegung in Fos-sur-Mer“, erklärte Christophe Aubert, zentraler Gewerkschaftsvertreter der CGT. Die Geschäftsleitung zeigte sich zufrieden, „dass diese Bewegung jetzt zu Ende geht“.
    „Der normale Betrieb der Raffinerie wird in unserem Rhythmus wieder aufgenommen“, hieß es in der Erklärung der CGT.
    Die Beschäftigten blieben aber „entschlossen und könnten ihre Streik-Bewegung wieder beginnen, aber ohne all diese Aufregung“. Die Beendung des Streiks sei nicht „als ein Nachgeben der Arbeiter“ zu verstehen. So etwas zu glauben, wäre „der größte Fehler unserer Regierung“.
    Die Arbeitnehmer „haben absolut kein Vertrauen mehr in unsere Führung“, sagt die CGT und warnt: „Wir raten unseren lokalen Führungskräften, sich nicht zu sehr über das Ende der Bewegung zu freuen, denn sie war nur die Vorstufe der sozialen Proteste, die sie nun täglich zu spüren bekommen werden. Sie werden sich nicht mehr hinter dem Dilettantismus der nationalen Führung verstecken können, sie werden die alleinige Verantwortung für ihre Untätigkeit tragen und die Konsequenzen direkt zu spüren bekommen.“
    Die CGT dankt „allen, die in irgendeiner Weise an dieser Bewegung teilgenommen haben“. Für sie sind „die Verbesserung des Gehaltsvorschlags mit der Anhebung der Untergrenze auf 125 Euro sowie die Erlangung der Kilometerentschädigung allein die Frucht“ der Mobilisierung der Beschäftigten.

  • Streik in den Raffinerien : Bruno Le Maire fordert TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen

    Streik in den Raffinerien : Bruno Le Maire fordert TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen

    Die Blockaden in den französischen Raffinerien werden fortgesetzt. Die Streiks wurden am Donnerstag, dem 13. Oktober, nochmals verlängert. In diesem Zusammenhang forderte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire TotalEnergies auf, die Löhne zu erhöhen. Die Gewerkschaft CGT versucht die Ausweitung der Streik-Bewegung auf andere Sektoren der französischen Wirtschaft zu erreichen. Ein nationaler, branchenübergreifender Streiktag könnte nach Aussagen der Gewerkschaft „schon nächste Woche“ stattfinden.

    https://www.youtube.com/watch?v=NPUSNT8xBDc…

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  • Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Benzinknappheit: Züge zum Preis von 1 Euro am Wochenende auf dem gesamten liO-Regionalnetz in Okzitanien

    Gute Nachrichten: Alle Zugtickets sind am Wochenende im gesamten regionalen liO-Netzwerk für 1€ zu haben. Angesichts der Treibstoffknappheit, die Frankreich seit mehreren Tagen heimsucht, hat die Präsidentin der Region Okzitanien, Carole Delga, am Donnerstag angekündigt, dass alle Fahrkarten für die liO-Regionalzüge am Wochenende des 15. und 16. Oktobers zum Preis von 1 € angeboten werden. Dieser Tarif ist bereits ab Donnerstag um Mitternacht gültig. „Diese außergewöhnliche Maßnahme soll es den Einwohnern Okzitaniens ermöglichen, während des Wochenendes Kraftstoff zu sparen, um in der kommenden Woche ihre Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsplatz zu gewährleisten“, erklärte die Regionspräsidentschaft in einer Pressemitteilung. Carole Delga rief außerdem zur unverzüglichen Wiederaufnahme des Dialogs auf, um einen schnellen Ausweg aus dieser Situation zu finden, die nun alle französischen Bürger und die Wirtschaftstätigkeit des Landes behindert. Für den Fall, dass die derzeitige Situatio…

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  • Streik bei TotalEnergies: Lohnkompromiss mit Gewerkschaften gefunden – CGT bezeichnet es als „Farce“

    Streik bei TotalEnergies: Lohnkompromiss mit Gewerkschaften gefunden – CGT bezeichnet es als „Farce“

    Die Geschäftsleitung von TotalEnergies und zwei Gewerkschaften haben einen Kompromiss über eine Lohnerhöhung im Konzern gefunden. Die CGT allerdings verließ den Verhandlungstisch. Der Streik in den Raffinerien geht weiter. Nach 18 Tagen Streik bei TotalEnergies und ersten Verhandlungen über die Gehälter haben zwei Gewerkschaften mit der Leitung des Ölkonzerns eine Einigung erzielt. Die CFDT und die CFE-CGC akzeptieren den Gehaltsvorschlag der Geschäftsführung von TotalEnergies. Nicht so die CGT, die den Verhandlungstisch verlassen hat und den Kompromiss als „Farce“ anprangert. CFDT und CFE-CGC vertreten eine Mehrheit von 56% der Beschäftigten. TotalEnergies bot eine Lohnerhöhung von 7% und eine Prämie zwischen 3.000 € und 6.000 € an. Die Geschäftsleitung des Ölkonzerns hatte zunächst eine Lohnerhöhung von 6% vorgeschlagen. Vier Gewerkschaften waren für Donnerstagabend um 20 Uhr zu Verhandlungen in die Unternehmenszentrale in Paris la Défense eingeladen worden. Das Treffen endete um 3 U…

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  • Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Die Gewerkschaft CGT ruft am 18. Oktober zum Streik bei der Bahn und den Fernfahrern auf

    Nach den Beschäftigten der Raffineriedepots und den Mitarbeitern der Atomkraftwerke sind nun auch die Eisenbahner an der Reihe, die von ihrer größten Gewerkschaft, der CGT, für Dienstag, den 18. Oktober, zum Streik aufgerufen werden. Die CGT-Cheminots, die größte Gewerkschaft bei der SNCF, und Sud-Rail haben für kommenden Dienstag zum Streik aufgerufen, um Lohnerhöhungen zu fordern und gegen die Zwangsmassnahmen der Regierung im Energiesektor zu protestieren. Der Transportverband der CGT schaltete sich auch ein und rief seine Mitglieder dazu auf, die Arbeit niederzulegen. „Die Wut wächst, auch in unseren Berufen“, warnt die Gewerkschaft, die unter anderem Lkw-Fahrer vertritt. „Wir fordern die Gewerkschaften auf, am 18. Generalversammlungen an den Standorten zu organisieren“, sagte der Generalsekretär der CGT-Cheminots, Laurent Brun, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dasselbe gilt für Sud-Rail, die die Eisenbahner dazu aufruft, am Dienstag Generalversammlungen abzuhalten, um übe…

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  • Lohnerhöhungen: Auch französische Atomkraftwerke von Streiks betroffen

    Lohnerhöhungen: Auch französische Atomkraftwerke von Streiks betroffen

    Jetzt streiken auch die Beschäftigten von fünf französischen Kernkraftwerken für Lohnerhöhungen. Die Arbeitskampfmaßnahmen könnten zu Verzögerungen beim Wiederanfahren einiger Reaktoren führen. Seit Mittwoch, dem 12. Oktober, sind jetzt auch die Kraftwerke Tricastin (Drôme), Cruas (Ardèche), Bugey (Ain) und Cattenom (Moselle) von Streiks betroffen, wie die Zeitung Ouest France berichtet. Am Donnerstag kommt ein fünftes hinzu: Gravelines (Nord), das leistungsstärkste Kraftwerk in Westeuropa. Nach einem Aufruf der Gewerkschaften CGT und FO fordern die Angestellten eine Erhöhung ihres Bruttolohns um 5%. Sie drohen damit, den Anschluss der sechs Reaktoren an das Netz zu verzögern, die derzeit wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet sind. Laut dem FO-Sekretär Franck Redondo, der von der Tageszeitung Ouest France zitiert wurde, „hätte eine Verzögerung des Anschlusses keine Auswirkungen auf Privatpersonen, würde aber zu Stromausfällen in Unternehmen führen“. Vor dem Hintergrund, dass ein großer T…

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  • Tarn: 9 Tankstellen von der Präfektur beschlagnahmt und teilweise für die Öffentlichkeit geschlossen

    Tarn: 9 Tankstellen von der Präfektur beschlagnahmt und teilweise für die Öffentlichkeit geschlossen

    Neun Tankstellen im Departement wurden von der Präfektur des Tarn beschlagnahmt. Sie sind nun an bestimmten Uhrzeiten ausschließlich für bestimmte Fahrzeuge, die einen öffentlichen Auftrag erfüllen, geöffnet.

    Angesichts der Schwierigkeiten bei der Versorgung der französischen Tankstellen, die mit einer Streik-Bewegung zusammenhängen, die derzeit die Blockade einiger Raffinerien und Öldepots verursacht, ergreift die Präfektur des Departements Tarn eine drastische Maßnahme.

    Nach bereits am Dienstag angekündigten Einschränkungen beim Verkauf von Kraftstoffen wurde am Mittwoch ein weiterer Präfekturerlass zur „Beschlagnahmung“ von Tankstellen veröffentlicht.

    Es handelt sich um insgesamt neun Tankstellen, die nun „ausschließlich für Fahrzeuge von Dienststellen oder Unternehmen, die eine öffentliche Aufgabe wahrnehmen“, in bestimmten Zeitfenstern zugänglich sind: montags bis freitags von 8 bis 11 Uhr und samstags und sonntags von 9 bis 11 Uhr.

    „Außerhalb dieser Zeiten dürfen diese Tankstellen nur dann für die Öffentlichkeit geöffnet werden, wenn ihr Kraftstoffbestand mehr als 40% beträgt“, heißt es im Text des Präfekturerlasses.

    Nachts, von 21 Uhr bis 6 Uhr, wird der Selbstbedienungs-Vertrieb abgeschaltet.

    Die neun betroffenen Tankstellen sind die von Carrefour Contact in Alban, Leclerc Portes d’Albi in Albi, Auchan in Aussillon, Total in Carmaux, Leclerc Siala in Castres, Intermarché in Gaillac, Carrefour Market in Lacaune, Intermarché in Lavaur und Total – Relais des Portes du Tarn in Saint-Sulpice.

  • Produktrückruf: Muscheln sollen E. Coli- und Salmonellenerkrankungen verursachen

    Produktrückruf: Muscheln sollen E. Coli- und Salmonellenerkrankungen verursachen

    Die betreffenden Produkte müssen vernichtet werden. Es ist auch möglich sie in den jeweiligen Laden zurückzubringen und eine Rückerstattung zu erhalten. Wer in den vergangenen Tagen für das Lieblingsgericht vieler Franzosen, nämlich Muscheln mit Pommes frites, eingekauft hat, sollte auf der Hut sein. Die Moules de Bouchot AOP sind Gegenstand eines landesweiten Rückrufs, nachdem eine Analyse hohe E. Coli-Werte sowie eine Salmonellenverunreinigung nachgewiesen hat. Es handelt sich um Produkte der Marke Cap à l’Ouest, die laut der Website Rappel.conso.gouv.fr zwischen dem 5.und dem 10. Oktober 2022 in ganz Frankreich verkauft wurden.

    Wer Produkte dieser Marke gekauft hat, sollte diese auf keinen Fall konsumieren, da es sonst zu Verdauungsstörungen, Fieber, Übelkeit oder Erbrechen kommen kann. Wer nach dem Verzehr dieser Muscheln unter diesen Symptomen leidet, sollte nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Der Rückruf endet am 25. Ok…

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  • Benzinpreise: Über 2 € pro Liter – rasanter Preisanstieg in wenigen Tagen

    Benzinpreise: Über 2 € pro Liter – rasanter Preisanstieg in wenigen Tagen

    Die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen sind seit einigen Tagen wieder sehr stark gestiegen, insbesondere für Dieselkraftstoff. Der Treibstoffrabatt der Regierung von 30 Cent ist allerdings immer noch in Kraft. Die französischen Autofahrer haben es in diesen tagen doppelt schwer. Der Kraftstoff wird an den Tankstellen immer knapper und wenn ein glücklicher Autofahrer eine funktionierende Zapfsäule findet, muss er einen hohen Preis bezahlen. Seit Anfang der Woche liegt der Preis für einen Liter Benzin sogar bei einigen Supermarktketten wieder über 2 € pro Liter. Was sind die Gründe für diesen Preisanstieg? Die Ölpreise sind seit einer Woche wieder spürbar gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der europäischen Referenzsorte Brent lag am Dienstagabend bei 93,58 $. Die ölexportierenden Länder, die in der Opec+ zusammengeschlossen sind, haben beschlossen, ihre Produktion zu senken, um die Preise trotz eines weltweiten Kontext steigender Preise noch weiter zu erhöhen. Und natürlich wirken sich die Schwierigkeiten bei der Versorgung der Tankstellen in Frankreich und die dadurch entstandene hohe Nachfrage der Autofahrer auf das Preisniveau aus. Wird die Situation von einzelnen Tankstellen missbraucht? Nutzen angesichts der aktuellen Situation, in der es aufgrund des Streiks in mehreren TotalEnergies- und Esso-ExxonMobil-Raffinerien zu Treibstoffengpässen kommt, einige Tankstellen die Situation aus, um die Preise in die Höhe zu treiben? Ja, wenn man dem Regierungssprecher glauben darf. Olivier Véran prangerte am Dienstag auf RTL „Streikprofiteure“ an, die ihre Preise aufgebläht hätten. „Das ist abnormal“. Können Tankstellen abgestraft werden? Können Tankstellen mit besonders hohen Preisen vom Staat bestraft werden? Die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, hat die Durchführung von Preiskontrollen beauftragt. Bisher wird von der Exekutive noch keine Bestrafung von Tankstellen mit missbräuchlich hohen Preisen diskutiert. Sind die Kraftstoffpreise frei? Im Gegensatz zu Zigaretten, bei denen die Preise von der Regierung festgelegt werden, sind die Kraftstoffpreise völlig frei. Der Staat gibt keine Mindest- oder Höchstpreise vor. Jede Tankstelle legt einen öffentlichen Verkaufspreis fest, der sich nach dem Preis des Rohöls, den Vertriebskosten und den Steuern richtet. Der Barrelpreis und vor allem die Konkurrenz sind die wichtigsten Indikatoren für die Festlegung des Verkaufspreises.
  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies an allen Standorten erneut verlängert

    Kurz zuvor war auch der Streik in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme im Département Seine-Maritime verlängert worden. Die Streikbewegung lässt trotz der Drohungen der Regierung nicht nach. Der Streik wird bei TotalEnergies an allen Standorten des Konzerns verlängert, wie die CGT am Mittwoch, dem 12. Oktober, bekannt gab. „Die Raffinerie in Donges im Département Loire-Atlantique ist in den Streik eingetreten“, bestätigt Eric Sellini, der Koordinator der Gewerkschaft. Kurz zuvor war der Streik bereits in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme (Seine-Maritime) verlängert worden. Die Regierung kündigt Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern an. Premierministerin Elisabeth Borne kündigte am Dienstag die Verpflichtung von Personal an, um die Treibstoffdepots des Esso-ExxonMobil-Konzerns wieder zu aktivieren. Die Regierungschefin erwägt auch die Möglichkeit, dasselbe bei TotalEnergies zu tun. „Das ist ein Scheitern des sozialen Dialogs“, bedauert Geoffrey Caillon,…

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