Kategorie: À la une

  • Streiks weiten sich aus – Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor ebenfalls zum Streik aufgerufen

    Streiks weiten sich aus – Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor ebenfalls zum Streik aufgerufen

    In einem durch den Streik in den Raffinerien bereits belasteten Kontext und wenige Tage vor Beginn der Ferien sind die Beschäftigten im öffentlichen und privaten Sektor am Dienstag, dem 18. Oktober, aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und zu demonstrieren. Für höhere Löhne und gegen die Requirierung von Streikenden Raffineriearbeitern. Emmanuel Macron ist bestrebt, die Schwierigkeiten, die durch die schleppende Versorgung des Landes mit Treibstoff entstehen, „so schnell wie möglich“ zu beenden. Deshalb berief er am Montagnachmittag ein Treffen im Elysée-Palast ein. „Der Präsident der Republik appellierte an den Verantwortungsgeist aller und wies auf die unerträglichen Folgen für diejenigen hin, die täglich unter diesen Problemen leiden“, äusserte sich ein Teilnehmer des Treffens, der ungenannt bleiben wollte. Zahlreiche Wirtschaftszweige haben für Dienstag zu Streiks aufgerufen, darunter der öffentliche Dienst, die Energiewirtschaft, der öffentliche Verkehr, der Straßenverkehr, die Le…

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  • In Frankreich beginnt am Dienstag die Grippeimpfung

    In Frankreich beginnt am Dienstag die Grippeimpfung

    Während eine neue Covid-19-Welle über das Land rollt, hat Frankreich am Dienstag, dem 18. Oktober, seine Impfkampagne gegen die saisonale Grippe gestartet. In Frankreich beginnt am Dienstag die Impfkampagne gegen die Grippe. Die Behörden hoffen, eine schwere Epidemie zu vermeiden, da die Gesundheitslage bereits durch eine neue Covid-19-Welle von Covid-19 belastet ist. Der Immunologe Jean-Daniel Lelièvre mahnte bereits Anfang Oktober bei einer Pressekonferenz der ANRS, der staatlichen Agentur zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, zu einer schnellen Impfung für Menschen mit einem erhöhten Risiko. Dies wird nun ab diesem Dienstag möglich sein. Die Menschen können sich ab sofort kostenlos bei einem Arzt, einer Apotheke, einem Krankenpfleger oder einer Hebamme gegen die Grippe impfen lassen. Vor allem Personen über 65 Jahre, schwangere Frauen, schwer fettleibige Menschen (BMI über 40) und Patienten mit bestimmten chronischen Krankheiten wie Diabetes, werden zur Impfung aufgerufen. Der …

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  • Muss Frankreich in den nächsten Monaten eine Reisknappheit befürchten?

    Muss Frankreich in den nächsten Monaten eine Reisknappheit befürchten?

    Indien und Pakistan, die weltweit größten Reisproduzenten, wurden von Hitzewellen und heftigen Regenfällen stark in Mitleidenschaft gezogen. Bereits seit mehreren Monaten werden einige Produkte des täglichen Bedarfs knapp. Diesmal ist es die Reisbranche, die Alarm schlägt. Der Verband der französisc…

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  • 18. Oktober: SNCF, Lehrer, Beamte – wer wird am Dienstag streiken?

    18. Oktober: SNCF, Lehrer, Beamte – wer wird am Dienstag streiken?

    Mehrere Gewerkschaften – CGT, FO, Solidaires, FSU – rufen für Dienstag zu einem übergreifenden Streiktag auf, „für höhere Löhne und die Verteidigung des Streikrechts“. Zahlreiche Branchen werden betroffen sein. Der Streik in der Ölindustrie wurde am Montag, dem 17. Oktober, an fünf Standorten von TotalEnergies nochmals verlängert, wie die Gewerkschaft CGT bekannt gab. Die Woche wird auch durch einen Tag der Demonstrationen und einen nationalen, branchenübergreifenden Streik am Dienstag gekennzeichnet sein, mit dem insbesondere auf breiter Fläche Lohnerhöhungen gefordert werden. Mehrere Gewerkschaften rufen Beschäftigte aus verschiedenen Berufszweigen zu „Mobilisierungen und Aktionen, in den Unternehmen und im Dienstleistungsbereich“ auf. Dieser Aktionstag wird „die Raffinerien, die Lebensmittelindustrie, die Kinderkrippen, den öffentlichen Nahverkehr, die Energie- und Atomwirtschaft, das Bildungswesen, das Gesundheitswesen, den Handel und mehr“ betreffen, zählte Catherine Perret, Gewer…

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  • Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Premierministerin Elisabeth Borne, die am Sonntag, dem 16. Oktober, in der 20-Uhr-Sendung von TF1 zu Gast war, forderte die streikenden Beschäftigten von TotalEnergies auf, die unterzeichneten Vereinbarungen einzuhalten, und versprach eine Verbesserung der Versorgung der Tankstellen sowie die Verlängerung des staatlichen Rabatts.

    Die Premierministerin, die wegen der Streiks in den Raffinerien und den für diese Woche angekündigten branchenübergreifenden Streiks unter Druck steht, äusserte sich in den 20 Uhr Nachrichten des Senders TF1. Elisabeth Borne gab einige Erklärungen ab, die ihrer Meinung nach die Franzosen beruhigen sollen. Die Regierung sieht sich einem steigendem sozialen Unmut konfrontiert, der sich insbesondere bei dem Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten äußerte, der am Sonntagnachmittag in Paris vom Linksbündnis Nupes organisiert wurde.

    Angesichts des Unmuts der Franzosen, die es leid sind, kilometerweit fahren oder stundenlang warten zu müssen, um Benzin tanken zu können, oder anderen, die sich Sorgen über steigende Lebensmittel- und Energierechnungen machen, erinnerte die Premierministerin zunächst an die Maßnahmen der Regierung: Requirierungen von Mitarbeitern im Tanklager Dünkirchen und die Öffnung der strategischen Vorräte des Staates sowie ein Druck von Seiten der Regierung, damit es bei den Ölkonzernen Verhandlungen gibt.

    „Wir haben unsere Verantwortung mit Requisitionen von Mitarbeitern wahrgenommen. Jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Requisitionen kein alltägliches Instrument sind. Ich fordere die Arbeitnehmer, die trotz der geschlossenen Mehrheitsvereinbarung weiter streiken, auf, diese Mehrheitsvereinbarung zu respektieren und das Land nicht zu blockieren, mit all den Schwierigkeiten, die das heute für die Franzosen mit sich bringt“, sagte Borne und forderte die streikenden Arbeitnehmer dringend dazu auf, „die Arbeit wieder aufzunehmen“.

    „Mit den Entscheidungen, die wir bereits getroffen haben, den Entscheidungen, die wir noch treffen könnten, und dem beendeten Streik bei Esso wird sich die Situation nächste Woche verbessern“, versicherte die Premierministerin und kündigte an, dass neue Zwangsmassnahmen gegenüber den Streikenden im Falle einer „sehr angespannten Situationen“ in Betracht gezogen würden.

    Tankrabatte der Regierung und von TotalEnergies werden verlängert.
    Élisabeth Borne kündigte weiterhin an, dass die Regierung die Ermäßigung von 0,30 €/L für Kraftstoff, die am 1. November teilweise aufgehoben werden sollte, nun doch bis Mitte November verlängern werde. Elisabeth Borne erklärte ausserdem, dass auch TotalEnergies seinem Rabatt von 0,20 €/L weiter gewähren wird.

  • Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Die Benzinknappheit in Frankreich hält an und die Gewerkschaft CGT hat angekündigt, ihren Streik in den Raffinerien bis morgen zu verlängern. Wann wird sich die Situation an den Zapfsäulen entspannen? Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern setzt sich die Blockade der Raffinerien und Depots am Montag, dem 17. Oktober, fort. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind erheblich. Trotz einer Einigung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC erzielt wurde, fordert die CGT weiterhin 10% entsprechend der Inflation plus einem Anteil an den vom Ölkonzern erzielten Gewinnen, die sich allein im zweiten Quartal auf 5,7 Mrd. USD (5,8 Mrd. EUR) beliefen. Die Gewerkschaft will die Streiks bis Dienstag, den 18. Oktober, fortsetzen, einem Tag der berufsübergreifenden „Mobilisierung und des Streiks“, zu dem auch die Gewerkschaften FO, Solidaires und FSU aufgerufen haben. Derzeit betreffen d…

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  • Marsch gegen „das teure Leben“: Die politische Linke geht in Paris auf die Straße

    Marsch gegen „das teure Leben“: Die politische Linke geht in Paris auf die Straße

    Die im Bündnis Nupes vereinte Linke organisiert am Sonntag in Paris einen „Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die Untätigkeit im Klimabereich“ gemeinsam mit Vereinen und Gewerkschaftsverbänden und hofft, damit zum sozialen Aufruhr im Herbst beizutragen. Die Parteien der Vereinigten Linken, mehrere NGOs und Gewerkschafter werden sich heute in Paris zu einem „Marsch gegen das teure Leben und die Untätigkeit im Klimabereich“ versammeln, in der Hoffnung, auf der Straße eine neue Front gegen die Regierung zu eröffnen. Jean-Luc Mélenchon sagte im Vorfeld: „Wir dürfen unsere Augen nicht davor verschliessen, es wurde beträchtlicher Reichtum angehäuft, der geteilt werden muss“. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat (21,95 % im ersten Wahlgang im April) hatte bereits im Juli seine Truppen und die Neue Ökologische und Soziale Volksunion (Nupes) aufgefordert, eine möglichst grosse Demonstration mit Verbänden und Gewerkschaften zu organisieren. Rund 60 Persönlichkeiten aus der Kultur,…

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  • Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Energie: EDF verschiebt Neustart von fünf Atomreaktoren

    Der französische Stromversorger EDF hat auf seiner Website das Datum für die Wiederinbetriebnahme mehrerer Reaktoren nach hinten verschoben. Die Verzögerungen reichen von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Die EDF hat die Wiederinbetriebnahme von fünf Atomreaktoren verschoben, wie die Nachrichtenagentur AFP am Samstag, dem 15. Oktober von dem Unternehmen erfuhr. Die anhaltenden Streiks in einigen Kraftwerken haben „Auswirkungen auf den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme bestimmter Reaktoren“, sagte eine Sprecherin des Konzerns. An sechs Standorten waren die Angestellten am Freitag im Streik. Die Mitarbeiter in den Atomkraftwerken verlängerten ihre Streiks über das Wochenende.

    „Für die in Produktion befindlichen Reaktoren kann sich dies in vorübergehenden Leistungsabsenkungen niederschlagen“, so eine Sprecherin der EDF.

    Die Verzögerungen bei den Kraftwerken Cattenom 1, Cruas 2 und 3, Saint-Alban 2 und Tricastin 3  reichen je nach Reaktor von einem Tag bis zu fast drei Wochen.

    Mit dem derzeitigen Arbeitskampf soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen und insbesondere bei der EDF ausgeübt werden. Für Dienstag sind erste Verhandlungen angesetzt. Auch wenn der Streik derzeit keine Auswirkungen auf die breite Öffentlichkeit hat, belastet er den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken, die wegen dringenden Wartungsarbeiten zur Zeit ausgeschaltet sind.

    „Wir haben heute 30 von 56 Reaktoren, die funktionieren, wir werden in den nächsten Wochen bei etwa 40 liegen, das Ziel ist, im Januar 45 am Netz zu haben“, sagte Präsident Emmanuel Macron in einem Fernsehinterview am Mittwoch.

    Angesichts des nahenden Winters ist Frankreich aufgrund der niedrigen Atomstromproduktion, die auf Wartungsarbeiten oder Reperaturen wegen Korrosionsproblemen an einem Teil seiner Atomreaktoren zurückzuführen ist, in seiner Stromversorgung geschwächt. Außerdem ist die Stromproduktion durch Wasserkraft aufgrund der Dürre des Sommers deutlich zurückgegangen.

    Der Netzbetreiber RTE hatte im September das Risiko von Ausfällen im Stromnetz für den kommenden Winter als „erhöht“, aber „dank einer starken Mobilisierung“ der Bevölkerung für Energiesparmaßnahmen als „beherrschbar“ eingestuft.

  • Atomkraft: Streikbewegung für höhere Löhne breitet sich allmählich in französischen Kraftwerken aus

    Atomkraft: Streikbewegung für höhere Löhne breitet sich allmählich in französischen Kraftwerken aus

    Seit Donnerstag beteiligt sich das Kraftwerk Gravelines (Nord) an der Streikbewegung. Die Mitarbeiter im Kraftwerk Belleville-sur-Loire (Cher) schlossen sich am Freitagmorgen ebenfalls an.

    Die Streiks in Frankreich weiten sich nach und nach aus. Mitarbeiter der Atomkraftwerke, die für höhere Löhne streiken, haben den Streik über das Wochenende verlängert, wie die Nachrichtenagentur AFP von der Gewerkschaft CGT erfuhr.

    Mehrere Atomkraftwerke sehen sich seit Tagen mit Streiks ihrer Mitarbeiter für höhere Löhne konfrontiert, darunter Tricastin (Drôme), Cruas (Ardèche), Bugey (Ain) und Cattenom (Moselle). Am Donnerstag schloss sich das Kraftwerk Gravelines (Nord), das leistungsstärkste in Westeuropa, dem Arbeitskampf an. Das Kraftwerk Belleville-sur-Loire (Cher) hat sich seit Freitagmorgen ebenfalls angeschlossen, wie die Gewerkschaft CGT am Freitag der Nachrichtenagentur AFP meldete.

    Die Bewegung soll Druck auf die Lohnverhandlungen der Energieunternehmen, insbesondere der EDF, ausüben. Ein erstes Treffen ist für Dienstag angesetzt.

    Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Streik keine Auswirkungen auf die Öffentlichkeit und belastet vor allem die Finanzen des Stromversorgers EDF. Er könnte jedoch den Zeitplan durcheinanderbringen, in dem die Kernkraftwerke nach den Wartungsarbeiten wieder ans Netz gebracht werden sollen. Die meisten der bestreikten Kraftwerke werden derzeit gewartet, wie von dem Stromversorger EDF mitgeteilt wurde.

    Es unter den bestreikten Kernkraftwerken auch solche, die sich nach den Wartungsarbeiten in der sogenannten Nachladephase befinden und anschliessend schnell wieder ans Netz gehen sollen. Derzeit durchkreuzt der Streik jedoch die Wiederinbetriebnahme. Die EDF warnt vor den Auswirkungen, die das auf die Energiemenge haben könnte, die in Frankreich im Januar und Februar, der kältesten Zeit des Winters, zur Verfügung stehen kann.

  • Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies erneut verlängert

    Benzinknappheit: Streik bei TotalEnergies erneut verlängert

    Die Gewerkschaftsmitglieder der CGT stimmten am Samstag für die Fortsetzung des Streiks in den Raffinerien von TotalEnergies. Die CGT, die sich zuvor aus den Lohnverhandlungen zurückgezogen hatte, nachdem TotalEnergies mit den Gewerkschaften CFDT und CFE-CGC ein neues Lohnabkommen unterzeichnet hatte, hatte bereits am Freitag angekündigt, den Streik verlängern zu wollen.

    Die CGT hält den Druck aufrecht. Der Streik in den Raffinerien von TotalEnergies wurde am Samstag, dem 15. Oktober, fortgesetzt, da keine Einigung mit der CGT über Lohnerhöhungen erzielt werden konnte. Das hat nach wie vor erhebliche Auswirkungen auf viele von der Treibstoffknappheit betroffene Menschen und Wirtschaftszweige.

    Der Streik war bereits an zwei Standorten verlängert worden, und zwar bis Dienstag in der Normandie-Raffinerie in der Nähe von Le Havre, der größten Raffinerie Frankreichs, und bis Mittwoch in der Raffinerie Donges (Loire-Atlantique).

    Die Streikbewegung wurde jetzt auch in den drei Betrieben La Mède (Bioraffinerie im Departement Bouches-du-Rhône), Feyzin (Raffinerie im Departement Rhône) und Flandres (Department Nord) verlängert, wie die CGT am Samstagmorgen ohne weitere Einzelheiten bekannt gab.

    Die CGT geht davon aus, dass die Streiks mindestens bis kommenden Dienstag, dem 18. Oktober, an dem weitere Streiks in anderen Branchen in ganz Frankreich geplant sind, anhalten wird.

    Für den 18. Oktober wurde insbesondere im Transportwesen (SNCF, RATP, Hafenarbeiter) und im öffentlichen Dienst zu einem „Generalstreik“ aufgerufen.

    Ein Protestmarsch gegen „teures Leben und die Untätigkeit im Klimabereich“, zu dem Jean-Luc Mélenchon und das Linksbündnis Nupes aufgerufen haben, soll bereits am Sonntag, 16. Oktober, stattfinden.

    Der Streik in den Raffinerien von TotalEnergies wird trotz der Unterzeichnung einer Vereinbarung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag bei TotalEnergies mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC getroffen wurde, fortgesetzt.

    Die CGT verließ die Gespräche, da sie mit dem Vorschlag der Geschäftsleitung nicht zufrieden war. Es handelte sich um die ersten Verhandlungen seit Beginn des Streiks am 27. September.

    In den beiden einzigen Raffinerien des Esso-ExxonMobil-Konzerns in Frankreich, in Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) und Gravenchon in der Normandie, wurde der Streik am Donnerstag und Freitag beendet, nachdem am Dienstag eine Lohnvereinbarung getroffen worden war.

    Es werde jedoch zwei bis drei Wochen dauern, bis die Produktion der Raffinerien, die während des Streiks vollständig heruntergefahren waren, wieder normal laufen könne, meldete der Esso-Konzern.

    Die Regierung bleibt bei ihrer Aussage, dass mit einer „Rückkehr zur Normalität für die Autofahrer“, in der kommenden Woche erwartet werden kann.

    Am Freitag war die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsschwierigkeiten bis zum Mittag leicht zurückgegangen, auf 28,5% gegenüber 29,2% am Vorabend, wie das Ministerium für den Energiewandel mitteilte.

    Um die bestehenden Spannungen etwas abzubauen will die CGT sporadische Kraftstofflieferungen aus der Total-Raffinerie Donges in der Nähe von Saint-Nazaire während des Wochenendes erlauben.