Kategorie: À la une

  • Mangel an Antibiotika: Fachleute befürchten „große Gesundheitskrise“ in Frankreich

    Mangel an Antibiotika: Fachleute befürchten „große Gesundheitskrise“ in Frankreich

    Ärzte warnen in einer Erklärung, dass „alle Voraussetzungen für eine große Krise der öffentlichen Gesundheit in der Pädiatrie in wenigen Tagen gegeben sind“. Es mangelt an Amoxicillin, einem Antibiotikum, das hauptsächlich bei Kindern eingesetzt wird. „Alle Voraussetzungen für eine große Krise der öffentlichen Gesundheit in der Pädiatrie sind in wenigen Tagen gegeben.“ In einer gemeinsamen Erklärung warnten die wichtigsten Organisationen von Kinderärzten und Infektiologen, darunter die Société française de pédiatrie (SFP) und die Société de pathologie infectieuse de langue française, am Dienstag, dem 22. November, vor einer Krise, die das Gesundheitssystem in Bedrängnis bringen könnte. Die Fachleute warnen vor einem Mangel an Amoxicillin, einem der am häufigsten verwendeten Antibiotika bei Kindern, das gegen eine Reihe von bakteriellen Infektionen wie Mittelohrentzündungen und Lungenentzündung eingesetzt wird. „Die Bestände an alternativen Medikamenten zu den pädiatrischen Formen von A…

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  • Jeder dritte Bürgermeister in Frankreich wurde schon einmal bedroht oder beleidigt

    Jeder dritte Bürgermeister in Frankreich wurde schon einmal bedroht oder beleidigt

    Mehr als einer von drei französischen Bürgermeistern gibt an, schon einmal Opfer von Drohungen oder Beleidigungen geworden zu sein. Diese Zahl steigt deutlich an, so eine Studie, die gestern auf dem Kongress der französischen Bürgermeister vorgestellt wurde. Die Bürgermeister Frankreichs, die seit gestern zu ihrem 104. Jahreskongress zusammengekommen sind, sehen sich mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert, wie das „Observatorium der bürgernahen Demokratie“ AMF-Cevipof/Sciences Po enthüllt, das mit 3.696 Bürgermeistern gesprochen hat. Die aufeinanderfolgenden sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krisen bringen für die Mehrheit der Bürgermeister eine Zeit großer Ungewissheit über die Zukunft ihrer Gemeinden, stellt Professor Martial Foucault, Direktor des Cevipof, fest, der diese Umfrage geleitet hat. In Zeiten der von der Regierung verordneten Energieeinsparung und einer galoppierenden Inflation bei den Energiepreisen machen sich 77% der Bürgermeister Sorgen um die Verw…

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  • Hitzewellen 2022: 10.420 zusätzliche Todesfälle durch die starke Hitze

    Hitzewellen 2022: 10.420 zusätzliche Todesfälle durch die starke Hitze

    In einem am Montag veröffentlichten Bulletin zieht Santé publique France eine gesundheitliche Bilanz der Hitzewellen des Jahres 2022. Zwischen dem 1. Juni und dem 15. September stellten die Behörden 10.420 aussergewöhnliche Todesfälle fest und beobachtete eine höhere Sterblichkeitsrate in den Departements mit einer Hitzewarnung im Sommer (+19,9%). Der Sommer 2022, der zweitwärmste seit 1900, war wirklich kein normaler Sommer. Mit der globalen Erwärmung werden auch die kommenden Sommer wahrscheinlich ähnlich aussehen. Mit drei Hitzewellen zwischen dem 1. Juni und dem 15. September, 69 Departements mit mindestens einem Hitzetag, zwei roten Warnmeldungen und Temperaturen von über 40 °C in bislang von der Hitze verschonten Regionen hat dieser Sommer die Gefahren und Auswirkungen der Erderwärmung auf die Bevölkerung deutlich erhöht. Dies teilte Santé publique France (SPF) am Montag, dem 21. November, in einem Bulletin zur öffentlichen Gesundheit mit, das den gesundheitlichen Folgen dieser H…

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  • „One Love“-Armbinde als Zeichen der Unterstützung für die LGBTQ+-Gemeinschaft in Katar unerwünscht?

    „One Love“-Armbinde als Zeichen der Unterstützung für die LGBTQ+-Gemeinschaft in Katar unerwünscht?

    Die Kapitäne einiger Nationalmannschaften, die bei der Fußballweltmeisterschaft 2022 antreten, wollten eigentlich die Armbinde mit dem bunten Herz tragen. Daraus wird nun nichts. Die Initiative war einige Wochen vor Beginn der WM von einigen Nationen ins Leben gerufen worden.

    Sie verzichten aus „Angst vor sportlichen Sanktionen“. Am Montag, dem 21. November, einen Tag nach Beginn der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar, gaben die sieben Verbände, die die „One Love“-Armbinde für den Kapitän ihrer jeweiligen Nationalmannschaft in Erwägung zogen, ihren Verzicht bekannt.

    Aus welchem Grund? Was ist diese Armbinde und wer hat diese Initiative gestartet? 

    Es handelt sich um eine Initiative aus zehn Ländern. Zehn Verbände mit den Niederlanden an der Spitze, zunächst nur von Deutschland unterstützt. Später schlossen sich acht weitere Länder der Bewegung an: Frankreich, England, Belgien, Dänemark, Norwegen, Schweden, die Schweiz und Wales. Das Ziel: Die Kapitäne jeder dieser Nationalmannschaften sollten während der Spiele der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar die „One Love“-Armbinde am Arm tragen.

    Es ging bei der Initiative darum, Inklusivität zu fördern und das Bewusstsein für die Probleme der LGBTQ+ Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Queers, Intersexuelle und Asexuelle) zu schärfen. Diese Armbinde in Katar zu tragen, hat eine ganz besondere Bedeutung: Homosexuelle Liebe ist dort illegal.

    Es ist eine Armbinde mit weißem Hintergrund, auf der in schwarzen Großbuchstaben „One Love“ geschrieben steht. Daneben befindet sich ein mehrfarbiges Herz mit den Farben rot, schwarz, grün, orange, gelb und blau. Es soll eine Botschaft der Vielfalt sein, sowohl in Bezug auf die Herkunft als auch auf die Sexualität. Die Farben unterscheiden sich von denen der LGBTQ+-Flagge und im Inneren des bunten Herzens befindet sich die Zahl „1“, die an die Botschaft „One Love“ erinnert.

    Die FIFA stellte sich von Anfang an gegen das Tragen der Armbinde durch die Spieler. Der Weltverband hat sich schon immer gegen politische Botschaften im weitesten Sinne in den Stadien ausgesprochen. Wobei, und das sollte einmal deutlich gesagt werden: Menschenrechte sind Grundrechte und der Einsatz dafür ist keine politische Botschaft, sondern vielmehr eine grundlegende und selbstverständliche Pflicht für mündige Bürger.

    Die Fifa hat lange Zeit zu diesem Thema geschwiegen. Da sie darin eine versteckte Kritik am Gastgeberland sieht, reagierte sie am Samstag, dem 19. November, mit der Einführung ihrer eigenen Kapitänsarmbinden, die weitaus konsensfähigere Botschaften wie „Rettet den Planeten“, „Bildung für alle“ oder „Nein zu Diskriminierung“ tragen.

    Aus Angst vor „sportlichen Sanktionen“, wie sie am Montag in einer Pressemitteilung bekannt gaben, verzichten nun die Mannschaften der oben genannten Länder auf das Tragen der „One Love“-Armbinden. Die FIFA ist sich nicht zu schade, Spielern, die die „One Love“-Armbinden tragen, mit gelben Karten ab dem Betreten des Spielfelds zu bedrohen. Die betreffenden Verbände (Niederlande, Deutschland, Wales, Belgien, Dänemark und die Schweiz) waren zwar „bereit, Geldstrafen zu zahlen, die bei Verstößen gegen die Ausrüstungsvorschriften verhängt werden“, wollten aber „ihre Spieler nicht in die Situation bringen, dass sie verwarnt werden oder sogar das Spielfeld verlassen müssen“ (im Falle einer zweiten gelben Karte).

    Unglaublich, wie ein kleines Stück Stoff die Herrscher des weltweiten Fussballs in Rage bringen kann…

    Für Frankreich, das ursprünglich Mitglied der Initiative war, hatte der Torwart und Mannschaftskapitän Hugo Lloris bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass er die Armbinde nicht tragen werde.

  • Stromversorgung: Weitere Verzögerungen bei Inbetriebnahme von EDF-Atomreaktoren

    Stromversorgung: Weitere Verzögerungen bei Inbetriebnahme von EDF-Atomreaktoren

    Die Wiederinbetriebnahme von Atomreaktoren des Stromversorgers EDF, fast die Hälfte aller französischer Atomreaktoren, könnte sich weiter verzögern: Eine Situation, die das Risiko von Stromausfällen im kommenden Winter erhöht.

    Der Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme der Atomreaktoren der EDF laut dem Sender BFMTV nochmals verzögert worden. So meldet der Netzbetreiber RTE (Réseau de transport d’électricité), dass das Wiederanfahren einiger Reaktoren bis Dezember nicht möglich sein wird, obwohl die EDF bis Ende November ein Dutzend Reaktoren wieder in Betrieb nehmen wollte. Die Situation könnte sich daher weiter verschlechtern, insbesondere nachdem die Wiederinbetriebnahme von fünf Reaktoren bereits im Oktober verschoben worden war.

    Am Montag, dem 21. November, sind immer noch 26 der 56 französischen Reaktoren abgeschaltet. Und trotz des hohen erwarteten Energieverbrauchs in Frankreich, sind laut den von RTE online gestellten Daten werden etwa 15 Reaktoren bis Januar oder sogar darüber hinaus nicht am Netz sein.

    Hohes Risiko – aber kein Blackout erwartet
    Zwar war die Abschaltung der Reaktoren geplant, doch Streiks, die im September und Oktober die Wartungsarbeiten einiger Kraftwerke blockiert haben, sowie „Verzögerungen und technische Unwägbarkeiten“ verhindern, dass einige Reaktoren rechtzeitig wieder in Betrieb genommen werden können. Eine rechtzeitige Wiederinbetriebnahme ist jedoch entscheidend, da im Januar sowieso nur 65% der Kernkraftkapazität zur Verfügung stehen wird: Eine Situation, die den Netzwerkbetreiber RTE befürchten lässt, dass es insbesondere im Januar zu Stromausfällen kommen könnte. Solche Ausfälle würden höchstwahrscheinlich zwischen 8.00 und 12.00 Uhr sowie zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auftreten, so die RTE.

    Es besteht jedoch keine Gefahr eines allgemeinen „Blackouts“ für Frankreich, wenn notwendige Maßnahmen ergriffen werden. Der Konzern gibt an, dass ein „Rückgang des Verbrauchs um 1 bis 5% oder um maximal 15% im schlimmsten Szenario“ ausreichen würde, um Risiken von Blackouts und grösseren Stromausfällen zu vermeiden.

  • COP27 endet mit gemischter Bilanz: EU und UNO sind enttäuscht

    COP27 endet mit gemischter Bilanz: EU und UNO sind enttäuscht

    Am Ende des Verlängerungstages der COP27 erreichten die Teilnehmer am Sonntagmorgen eine historische Einigung über die Hilfe für arme, vom Klimawandel betroffene Länder, konnten sich aber nicht auf neue Ambitionen zur Senkung der Treibhausgase einigen.

    Mit 36 Stunden Verspätung endete die COP27 am Sonntag, dem 20. November, mit einem gemischten Ergebnis. Die Staats- und Regierungschefs unterzeichneten zwar ein historisches Abkommen über die Hilfe für arme Länder, die vom Klimawandel betroffen sind, aber ohne neue Ziele zur Senkung der Treibhausgase festzulegen.

    Nach mehr als zwei Wochen endete die große UN-Klimakonferenz mehr als einen Tag später als geplant, was sie zu einer der längsten COPs der Geschichte macht.

    „Es war nicht einfach“, aber „wir haben letztendlich unsere Mission erfüllt“, betonte der ägyptische Konferenzvorsitzende Sameh Shukri.

    Die EU ist „enttäuscht“
    Eine Abschlusserklärung, die das Ergebnis zahlreicher Kompromisse war, wurde schließlich verabschiedet. Sie ruft zu einer „schnellen“ Reduzierung der Emissionen auf, enthält jedoch keine neuen Ziele im Vergleich zur letzten COP in Glasgow im Jahr 2021.

    „Wir müssen die Emissionen jetzt drastisch reduzieren, und das ist eine Frage, auf die diese COP keine Antwort gegeben hat“, bedauerte UN-Generalsekretär Antonio Guterres nach der Klimakonferenz.

    Auch die Europäische Union zeigte sich enttäuscht zu den Emissions Zielen. Auf der anderen Seite wurde eine symbolträchtige und von ihren Befürwortern als historisch bezeichnete Resolution über die Kompensation von Schäden durch den Klimawandel, die die ärmsten Länder bereits erlitten haben, verabschiedet. Die Frage der klimabedingten „Verluste und Schäden“ in armen Ländern hatte die Konferenz fast zum Scheitern gebracht, bevor in letzter Minute ein Kompromisstext verabschiedet wurde, der zwar noch viele Fragen offen lässt, aber das Prinzip der Einrichtung eines speziellen Finanzfonds festschreibt.

    „Die Verluste und Schäden in gefährdeten Ländern können nun nicht mehr ignoriert werden, auch wenn einige Industrieländer beschlossen hatten, unser Leid zu ignorieren“, begrüßte die junge Aktivistin Vanessa Nakate aus Uganda die Entscheidung.

    Dramatische Auswirkungen
    Der Text zu den Emissionsreduktionen war ebenfalls heiß umkämpft, da viele Länder einen Rückschritt gegenüber den auf früheren Konferenzen festgelegten Zielen befürchteten.

    Insbesondere beim ehrgeizigsten Ziel des Pariser Abkommens, die Erwärmung auf 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Das wurde jedoch in der endgültigen Abschlusserklärung erneut bekräftigt. Die derzeitigen Zusagen der Länder, die das Abkommen unterzeichnet haben, reichen jedoch nicht aus, um dieses Ziel einzuhalten. Noch nicht einmal das Ziel, den Temperaturanstieg auf 2°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, als die Menschen begannen, in großem Umfang fossile Brennstoffe zu nutzen, die für die globale Erwärmung verantwortlich sind, kann mit den derzeitigen Anstrengungen erreicht werden.

    Die derzeitigen Verpflichtungen, vorausgesetzt, sie werden vollständig eingehalten, würden die Welt bis zum Ende des Jahrhunderts bestenfalls auf eine Temperatur von +2,4°C und bei der derzeitigen Emissionsrate auf eine katastrophale Temperatur von +2,8°C bringen.

    Allerdings häufen sich bei einer Erwärmung von derzeit fast 1,2°C bereits die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels.

    Das Jahr 2022 war ein Beispiel dafür und brachte verheerende Dürren, Riesen-Feuer und Überschwemmungen mit sich, die Ernten und Infrastruktur beeinträchtigten.

    Auch die Kosten dieser Extremereignisse schießen in die Höhe: So schätzte die Weltbank die Kosten für die Überschwemmungen, die ein Drittel des pakistanischen Staatsgebiets wochenlang unter Wasser setzten und Millionen von Menschen obdachlos machte, auf mindestens 30 Milliarden US-Dollar.

    Arme Länder, die oft zu den am stärksten gefährdeten gehören, aber im Allgemeinen kaum für die Erwärmung verantwortlich sind, fordern seit Jahren eine Finanzierung der „Verluste und Schäden“, die sie erleiden.

    Der Kampf um unsere Erde wird mit der Annahme der Resolution von Sharm el-Sheikh nicht enden, da diese in einigen umstrittenen Punkten bewusst vage gehalten ist.

    Die operativen Details müssen auf der nächsten COP Ende 2023 in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgelegt werden, was neue Auseinandersetzungen verspricht. Insbesondere über die Frage der Beitragszahler für den Entschädigungsfonds, denn die Industrieländer bestehen darauf, dass auch China dazugehört.

    Reduzierung der Emissionen: „Diese COP hat die Verpflichtungen der Länder, neue und ehrgeizigere Verpflichtungen einzugehen, geschwächt“, bedauerte Laurence Tubiana, Architektin des Pariser Abkommens von 2015.

    Ganz zu schweigen von der Frage, wie die Nutzung fossiler Energieträger reduziert werden kann, die für die Erwärmung verantwortlich sind, aber unglaublicherweise in den meisten Klimaschutztexten kaum erwähnt werden.

    Die Entwicklung erneuerbarer Energien wurde jedoch erstmals in Sharm el-Sheikh zusammen mit „emissionsarmen“ Energien erwähnt.

  • Donald Trump wieder auf Twitter: Elon Musk stellt seinen Account wieder her

    Donald Trump wieder auf Twitter: Elon Musk stellt seinen Account wieder her

    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump kann wieder in dem sozialen Netzwerk Twitter auftreten. Der neue Besitzer Elon Musk, der eine Online-Umfrage über die Rückkehr von Donald Trump gestartet hatte, schaltete dessen Account wieder frei. Der ehemalige Präsident der USA hat jedoch inzwischen sein eigenes soziales Netzwerk gegründet. Elon Musk, der neue Chef von Twitter, reaktivierte am Samstag das Konto des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, das nach der Erstürmung des Kapitols in Washington im Januar 2021 aus dem sozialen Netzwerk verbannt wurde. „Das Volk hat abgestimmt. Trump wird wieder eingesetzt“, twitterte der launische Unternehmer auf seinem eigenen Account nach dem Ergebnis einer unter seinen Abonnenten gestarteten Umfrage. Mehr als fünfzehn Millionen hatten auf die Umfrage geantwortet und 51,8% von ihnen stimmten mit „Ja“ zur Rückkehr des republikanischen Politikers auf die Plattform.

    Einige Minuten nach Elon Musks …

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  • Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Ein Mann wurde im Zusammenhang mit dem Tod einer 14-jährigen Jugendlichen festgenommen, die am Freitagnachmittag vor der Tür ihres Gymnasiums in Tonneins im Departement Lot-et-Garonne verschwunden war.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde im Departement Lot-et-Garonne tot aufgefunden. Die Jugendliche war am Freitagmittag verschwunden, nachdem sie ihr Collège in Tonneins verlassen hatte. Die besorgte Familie hatte sie als vermisst gemeldet. Der Verdacht einer Entführung bestätigte sich dank der Bilder der öffentlichen Videoüberwachung. Die Leiche des Mädchens wurde nur wenige Stunden nach der Entführung zwischen Tonneins und Marmande gefunden.

    Ein Mann wurde am späten Abend in der Gemeinde Gontaud-de-Nogaret festgenommen. Das Dorf liegt nicht weit von Tonneins entfernt.

    Der Verdächtige ist der Justiz bekannt
    Der 31-jährige Mann soll zugegeben haben, die Jugendliche erwürgt zu haben, berichtet der Sender BFMTV, und führte die Ermittler an den Ort, an dem er die Leiche zurückgelassen hatte. Es handelte sich um ein verlassenes Haus in Birac-sur-Trec, nördlich von Tonneins. Der 31-jährige Verdächtige sei den Behörden bereits wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung bekannt, berichtet der Nachrichtensender BFMTV. Der Mann wurde wegen Entführung und anschließendem Mord durch Strangulation verhaftet.

    Das junge Opfer war Schülerin der achten Klasse des Collège Germillac in Tonneins. Ihre Familie stammt aus Spanien und ist erst vor wenigen Jahren nach Frankreich übersiedelt.

    Collège Germillac in Tonneins: Hier wurde die 14-Jährige von ihrem Mörder entführt.
  • Energiepreis: 10 Milliarden Euro an Hilfen für französische Unternehmen

    Energiepreis: 10 Milliarden Euro an Hilfen für französische Unternehmen

    Damit die französischen Unternehmen den steigenden Energiepreisen begegnen können, stellt die Regierung ab Samstag, dem 19. November, ein Hilfspaket im Wert von 10 Milliarden Euro bereit.

    Noch mehr als Privatpersonen sehen sich Unternehmen mit einer Explosion ihrer Strom- und Gasrechnungen konfrontiert. Um ihnen zu helfen und Schließungen und Entlassungen zu vermeiden, stellt die Regierung 10 Milliarden Euro bereit. Handwerker, KMU oder auch Großunternehmen können davon profitieren.

    Die Unternehmen können von monatlichen Auszahlungen profitieren. Die Beihilfe ist auf 4 Millionen Euro begrenzt, kann aber für energieintensive Unternehmen, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, bis zu 50 oder sogar 150 Millionen Euro betragen. Die Beihilfe wird proportional zur Erhöhung der Gas- oder Stromrechnung gewährt. Diese Maßnahme ergänzt den Preisstopp, der bereits für Kleinstunternehmen mit einer Stromstärke von weniger als 36 kVA eingeführt wurde.

    Das Wirtschaftsministerium will eine „effiziente, einfache und schnelle“ Maßnahme. Um davon zu profitieren, müssen sich die Unternehmen ab diesem Samstag auf der Website der Steuerverwaltung einloggen: impots.gouv.fr. Dort können auch Simulationen über die Höhe der Hilfszahlungen durchgeführt werden. Energierechnungen für 2022 und 2021 müssen eingereicht werden. Das Wirtschaftsministerium verspricht, die Beihilfe 10 bis 15 Tage nach dem Antrag des Unternehmens auszuzahlen. Die derzeitigen Beihilfen beziehen sich auf den Zeitraum Juni-Juli-August und September-Oktober 2022. Für November-Dezember 2022 muss man bis Anfang 2023 warten.

    Im Antragszeitraum muss der vom Unternehmen gezahlte Energiepreis im Vergleich zum durchschnittlich gezahlten Preis im Jahr 2021 um 50% gestiegen sein. Und die Energiekosten im September 2022 müssen mehr als 3% des Umsatzes 2021 betragen. Diese Bedingungen gelten z. B. für Handwerker, KMU oder Landwirte.

    Für sehr große Unternehmen, die für eine Förderung von 50 oder 150 Millionen in Frage kommen, müssen die Energieausgaben im Jahr 2022 mehr als 3% des Umsatzes im Jahr 2021 ausmachen. Und die Ausgaben für Energie des ersten Halbjahres 2021 müssen mehr als 6% des Umsatzes im ersten Halbjahr 2022 ausmachen. Außerdem muss das Unternehmen in dem Zeitraum, für den die Beihilfe beantragt wird, zwingend einen negativen oder um mindestens 40% gesunkenen Bruttobetriebsüberschuss aufweisen.

  • Die SNCF kündigt Preiserhöhung für TGVs an

    Die SNCF kündigt Preiserhöhung für TGVs an

    Am Freitag, den 18. November, kündigte die SNCF eine Preiserhöhung von 5% für TGV-Fahrkarten an. Einige andere Tarife wurden jedoch eingefroren und werden nicht erhöht.

    Am Freitag, dem 18. November, gab die SNCF bekannt, dass die Preise für TGV-Fahrkarten um durchschnittlich 5% steigen werden. Diese Nachricht erfreut die Reisenden nicht, ganz im Gegenteil. „Ich träume ein bisschen davon, dass es sich um einen öffentlichen Dienst handelt, der für alle zugänglich ist, und hier ist das überhaupt nicht der Fall“, beklagt eine Frau auf dem Sender France 2. Andere Reisende zeigen mehr Verständnis für die Erhöhung, die mit 5% immerhin unter der Inflationsrate liegt.

    Der Grund für die Erhöhung sei ein starker Kostenanstieg bei der SNCF, der sich nach Angaben des Konzerns auf 13% beläuft. Um aber Reisen nicht unbezahlbar zu machen und auch den kleinsten Budgets die Möglichkeit zu geben, weiterhin mit dem Zug zu reisen, erklärt die SNCF, dass sie einen Preisstopp für einige ihrer Tarife einführen wird. „Alle Minipreise werden minis bleiben“, versichert Christophe Fanichet, Präsident von SNCF voyageurs. Zu den Tarif-Änderungen gehört, dass Umtausch ab sechs Tagen vor der Reise kostenpflichtig wird und das Umbuchen einer Fahrkarte künftig 4 Euro teurer sein wird.