Kategorie: À la une

  • Kälte und Niederschläge – das Wetter für die nächste Woche in Frankreich

    Kälte und Niederschläge – das Wetter für die nächste Woche in Frankreich

    Nach einem recht späten Herbst wird sich der Winter in diesem Jahr pünktlich bemerkbar machen. Es scheint immer wahrscheinlicher, dass sich in den ersten Dezembertagen kaltes Wetter mit einem deutlichen Temperaturrückgang durchsetzt.

    Die Kälte des Winters scheint endlich in Frankreich anzukommen. Der Trend für die Woche ab dem 28. November geht in Richtung ruhiges und kaltes Winterhochdruckwetter im nördlichen Teil Frankreichs und etwas unruhigeres aber dafür milderes Wetter im Süden. Laut Météo-France könnten die Temperaturen mancherorts sogar unter die normalen Jahreszeitwerte sinken.

    In seinen Vorhersagen schätzt der Wetterkanal (La Chaine Météo), dass das unruhigere Wetter vor allem den Westen, den Südwesten und das Mittelmeer betreffen wird. Es könnte Regen und Schnee auch in tieferen Lagen bringen.

    Montag, 28. November
    Der Wochenbeginn ist geprägt vom Durchzug einer atlantischen Störung mit bedecktem Wetter in den meisten Teilen des Landes. Vereinzelte Schauer sind am Nachmittag in Westfrankreich zu erwarten.
    Es wird mit Tiefstwerten von 7°C in Aurillac und Höchstwerten von 14°C in der Region von Nizza gerechnet.

    Dienstag, 29. November
    Ein Hochdruckgebiet wird sich ab Dienstag allmählich über Frankreich ausbreiten und an der Atlantikküste sind Aufhellungen zu erwarten. In Südfrankreich wird die Sonne scheinen.
    Die Temperaturen steigen auf 9°C in Toulouse und 12°C in Perpignan.

    Mittwoch, 30. November
    Am Mittwoch ist das Wetter in Frankreich trüb. Nur der Mittelmeerraum wird von den Wolken verschont bleiben.
    Der Mittelmeerraum wird am Mittwoch von milden Temperaturen profitieren, die zwischen 11 und 12 Grad liegen. Im Rest des Landes werden die Temperaturen kaum über 10 Grad steigen.

    Donnerstag, 1. Dezember
    La Chaîne Météo rechnet mit einem drastischen Rückgang der Temperaturen, die bis zum Wochenende um 2 bis 4 °C unter den Normalwerten liegen werden. Nur Korsika dürfte von diesem Kälteeinbruch verschont bleiben.

    Freitag, 2. Dezember
    Im gesamten Hexagon wird stark bewölktes Wetter erwartet.
    Am Nachmittag werden die Höchstwerte vom Grand-Est bis zur Auvergne-Rhône-Alpes nicht mehr als 5 bis 8°C betragen. In Aurillac werden die Temperaturen um die 6°C und in der Region Toulouse um die 9°C liegen.

    Am Wochenende
    Das erste Dezemberwochenende bringt tiefe Wolken, die besonders in der Nordhälfte präsent sind, und großzügigerem Sonnenschein im Süden, nachdem sich das morgendliche Grau aufgelöst hat. Die Tiefstwerte werden zwischen den Pyrenäen und den östlichen Regionen oft unter 0°C liegen, im Nordwesten und in Küstennähe werden sie schwach positiv werden. Im Laufe des Tages werden die Temperaturen kaum die 10°C-Marke erreichen.

    Insgesamt gehen die Meteorologen davon aus, dass der Dezember recht kalt wird, wahrscheinlich leicht unter dem Durchschnitt der Saison.

  • Motorradfahrer demonstrieren am Samstag in ganz Frankreich

    Motorradfahrer demonstrieren am Samstag in ganz Frankreich

    Der Verband der „Motards en colère“ ruft für diesen Samstag zu einer allgemeinen Mobilisierung gegen die technische Kontrolle für Motorräder auf, die nach einer Entscheidung des Staatsrats in Frankreich eingeführt werden muss.

    Die Motorradfahrer sind wütend und das wollen sie auch zeigen. Sie werden am Samstag, dem 26. November, in ganz Frankreich auf ihren Zweirädern durch die Straßen fahren, um ihren Unmut über die Einführung einer obligatorischen technischen Kontrolle für Zweiräder zum Ausdruck zu bringen. Dies war zwar vor dem Sommer von der Regierung zunächst abgesagt worden, wurde später aber vom Staatsrat durchgesetzt.

    Lesen sie auch: Staatsrat führt die technische Kontrolle von Zweirädern wieder ein und widerspricht damit der Regierung

    Die technische Kontrolle hat aber nach Ansicht der Motorradfahrer kaum Auswirkungen auf die Unfallzahlen bei motorisierten Zweirädern: Sie erinnern daran, dass weniger als 0,3% der Unfälle auf einen mechanischen Mangel zurückzuführen sind. Sie erinnern auch daran, dass die bereits geltenden Maßnahmen die Zahl tödlicher Unfälle unter Motorradfahrern innerhalb von zehn Jahren um 19% gesenkt haben.

    Um ihrer Wut Ausdruck zu verleihen, haben sie für den Samstag zahlreiche Kundgebungen in ganz Frankreich geplant.

    Im Moment herrscht über die zukünftige technische Kontrolle noch grosse Unklarheit. Am Freitag, dem 4. November, fand ein erstes Konzertierungsgespräch zwischen dem Verkehrsministerium und Vertretern der Branche statt. Dabei wurde der Zeitplan festgelegt. Die technische Kontrolle soll bis zum Ende des ersten Halbjahres 2023 in Kraft treten, zunächst für die ältesten Zweiräder, bevor auch die neueren zur Kontrolle gebracht werden müssen.

    Ein Preis wurde noch nicht festgelegt, könnte aber zwischen 50 € und 70 € kosten.

  • Russischer Oligarch stirbt bei Hubschrauberabsturz an der Côte d’Azur

    Russischer Oligarch stirbt bei Hubschrauberabsturz an der Côte d’Azur

    Zwei Männer starben am Freitag, dem 25. November, beim Absturz eines zivilen Hubschraubers, auf dem Flug zwischen Lausanne in der Schweiz und dem Fürstentum Monaco, in der Gemeinde Villefranche-sur-Mer (Alpes-Maritimes).

    „Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr in der Gemeinde Villefranche-sur-Mer“, meldete die Präfektur Alpes-Maritimes. „Zwei Leichen wurden geborgen“. Bei den beiden Opfern handelte es sich um den französischen Piloten des Hubschraubers der privaten monegassischen Fluggesellschaft Monacair, der etwa 35 Jahre alt war, und seinen Passagier, einen Geschäftsmann „russischer Nationalität mit maltesischem Pass“, so die Präfektur.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz
    Ein zweiter Passagier hatte „in letzter Minute“ abgesagt, wie die Fluggesellschaft Monacair der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Der Pilot habe seine gesamte Ausbildung in dem Gebiet des Absturzes absolviert und habe es sehr gut gekannt. Der Hubschrauber sei einer der „neuesten Generation“ gewesen, so Monacair. Es waren mehr als fünfzig Feuerwehrleute neben einer Spezialeinheit der Gendarmerie an der Absturzstelle im Einsatz.

    https://www.youtube.com/watch?v=UhO-Hpv1HeY

  • Frankreich sammelt vom 25. November bis 2. Dezember illegale Feuerwaffen ein

    Frankreich sammelt vom 25. November bis 2. Dezember illegale Feuerwaffen ein

    Am Freitagmorgen, dem 25. November, begann überall in Frankreich eine völlig neuartige Aktion, um die Franzosen dazu zu bewegen, nicht angemeldete Waffen abzugeben.

    Es ist schon ein besonderes Gefühl, mit einer Waffe in der Hand in eine Gendarmerie zu gehen. Doch seit Freitagmorgen, dem 25. November, kommen etwa zehn Personen zu den Gendarmen von Libourne (Gironde). Ein Rentner etwa möchte das alte Gewehr seines Großvaters loswerden. Vom 25. November bis zum 2. Dezember organisiert das Innenministerium eine Aktion zur vereinfachten Abgabe von Waffen. Sobald die Waffen von den Ordnungskräften entgegengenommen wurden, werden sie registriert und anschließend vernichtet.

    5 Millionen Menschen besitzen in Frankreich eine Waffe
    Dabei handelt es sich überwiegend um Jagdausrüstung. Es ist auch möglich, bislang nicht angemeldete Waffen bei der Präfektur zu regularisieren. Eine Bewohnerin von Libourne (Gironde) zum Beispiel möchte den Revolver ihres Vaters behalten. Nach Angaben des Innenministeriums besitzen in Frankreich 5 Millionen Menschen eine Waffe, fast 2 Millionen haben keinen Besitztitel. Der Besitz einer nicht angemeldeten Waffe kann eine Straftat darstellen, die je nach Kategorie mit mehr oder weniger schweren Strafen geahndet wird.

  • Produktrückruf: Hamburger wegen Listeriengefahr aus den Regalen von Auchan und Carrefour genommen

    Produktrückruf: Hamburger wegen Listeriengefahr aus den Regalen von Auchan und Carrefour genommen

    Wegen einer potenziellen Verunreinigung mit Listerien werden Hamburger der Marke Madrange bei Auchan und Carrefour aus den Regalen genommen. Wer diesen Hamburger in seinem Kühlschrank hat, sollte ihn nicht essen. Die französischen Gesundheitsbehörden nehmen den Hamburger „Mon burger gourmand bœuf et…

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  • Nationalversammlung stimmt für Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung

    Nationalversammlung stimmt für Aufnahme des Rechts auf Abtreibung in die Verfassung

    Die Nationalversammlung hat sich am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in der Verfassung zu verankern. Der von der Mehrheit unterstützte Vorschlag der Partei La France insoumise muss nun noch vom Senat gebilligt werden. Wird das Recht auf Schwangerschaftsabbruch bald in die französische Verfassung aufgenommen? Die Nationalversammlung jedenfalls hat sich am Donnerstag, dem 24. November, mit großer Mehrheit für die Aufnahme des Rechts auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch in die Verfassung ausgesprochen und damit einen von der Mehrheit unterstützten Vorschlag der Partei La France insoumise (LFI) angenommen. Die Abgeordneten nahmen mit 337 zu 32 Stimmen einen Kompromisstext an, in der Hoffnung, so auch die Zustimmung des Senats zu erhalten, die für eine Verfassungsreform unerlässlich ist. Mit diesem Text zum Schutz des Rechts auf Abtreibung gehe es darum, „sich vor einem Rückschritt zu schützen“, wie er kürzlich in den USA oder and…

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  • Gerichtliche Untersuchung wegen illegaler Finanzierung des Macron-Wahlkampfs 2017 eingeleitet

    Gerichtliche Untersuchung wegen illegaler Finanzierung des Macron-Wahlkampfs 2017 eingeleitet

    Drei Untersuchungsrichter wurden ernannt, um einen Verdacht wegen illegaler Finanzierung des Wahlkampfs von Emmanuel Macron im Jahr 2017 zu untersuchen. Im Laufe des Novembers wurde vom Parquet National Financier (PNF) eine gerichtliche Untersuchung wegen „Günstlingswirtschaft“ und „illegaler Wahlkampffinanzierung“ eingeleitet, wie jetzt die Zeitung Le Parisien berichtet. Drei Untersuchungsrichter wurden mit der Durchführung dieser Ermittlungen beauftragt, die sich auf die Verbindungen zwischen Emmanuel Macron und der Beratungsfirma McKinsey konzentrieren sollen. Und insbesondere auf die Bedingungen, unter denen bestimmte öffentliche Aufträge an dieses amerikanische Unternehmen vergeben wurden, sowie auf den Verdacht einer verdeckten Finanzierung des Präsidentschaftswahlkampfs von Emmanuel Macron im Jahr 2017. Auf weitere Informationen darf man gespannt sein……

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  • Wetter: Die Departments Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange für „Sturmflut“

    Wetter: Die Departments Finistère und Morbihan unter Warnstufe Orange für „Sturmflut“

    Am Nachmittag werden an der bretonischen Halbinsel sehr hohe Wellen erwartet, die zu Überschwemmungen führen können.

    Die Regionen Finistère und Morbihan wurden am Donnerstagmorgen, dem 24. November, von Météo-France auf Warnstufe Orange „Sturmflut“ gesetzt. Am Nachmittag werden zu Zeiten der Flut hohe Wellen an der bretonischen Spitze erwartet.

    „Das Zusammentreffen von Flut und sehr hohen Wellen fordert besondere Aufmerksamkeit“, so der Wetterdienst in seinem Bulletin um 06:00 Uhr am Donnerstagmorgen.

    Der Südwestwind weht an der bretonischen Küste sehr stark und sorgt für einen hohen Seegang, mit dem sich eine starke West-Nord-Brandungswelle verbindet, die von den starken Winden vor der Küste erzeugt wird und sich über die gesamte Atlantikküste ausbreitet. Die starke Brandung wird voraussichtlich den ganzen Donnerstag über anhalten und erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nachlassen.

    Zum anderen sollen die atmosphärischen Bedingungen einen Anstieg des Meeresspiegels (Surcote) verursachen, der zusätzlich zu dem bereits hohen Meeresspiegel bei Flut am Donnerstagnachmittag auftritt.

    Die Kombination aus starkem Wellengang und hohem Meeresspiegel kann vor allem bei Flut am Donnerstagnachmittag zu Überschwemmungen an den niedrigen Küstenabschnitten der Departements Finistère und Morbihan führen.

  • SNCF-Verkehr im Süden nach Entgleisung eines Güterzugs stark beeinträchtigt

    SNCF-Verkehr im Süden nach Entgleisung eines Güterzugs stark beeinträchtigt

    Die Entgleisung eines Güterzuges in Carcassonne am Mittwochabend führt zu einer vollständigen Unterbrechung des SNCF-Verkehrs bis Samstag, dem 26. November. Betroffen sind die regionalen TER-Züge, aber auch die nationalen Verbindungen der TGV-Züge und der Intercités-Züge.

    Die Entgleisung eines Güterzuges in Carcassonne am Mittwochabend bringt den SNCF-Verkehr im Süden Frankreichs stark durcheinander. Bis auf weiteres verkehren zwischen Castelnaudary und Narbonne in beiden Richtungen keine Züge. Bei der Entgleisung des Zuges und seiner achtundzwanzig Waggons kurz nach Trèbes wurden 400 Meter Gleise und Betonblöcke zerstört.

    Da das Unglück bei einbrechender Dunkelheit passierte, können die technischen Teams der SNCF erst seit Donnerstagmorgen die Schäden begutachten und mit den Reparaturarbeiten beginnen.

    Kein TGV, kein Intercités und kein TER
    Seit 17 Uhr am Mittwoch können zwischen Narbonne und Castelnaudary weder TER, noch Intercités oder TGV-Züge verkehren. Die SNCF setzt Ersatzbusse ein. Ein angepasster Verkehrsplan soll am Donnerstag im Laufe des Tages veröffentlicht werden.

    Die Unterbrechung des Verkehrs betrifft sowohl regionale Verbindungen, als auch den nationalen Zugverkehr. Ein Reisender, der einen TGV oder Intercités zwischen Marseille und Toulouse nimmt, muss nach dem Unfall die Strecke zwischen Marseille und Narbonne mit dem Zug zurücklegen, einen Bus zwischen Narbonne und Castelnaudary nehmen und dann erneut einen Zug zwischen Castelnaudary und Toulouse besteigen.

    Die Regionaldirektion der SNCF rät Reisenden, ihre Fahrten nach Möglichkeit zu verschieben.

  • Olivier Vérans umstrittene Aussage: „In achtzehn Monate kann man eine Arbeit finden“

    Olivier Vérans umstrittene Aussage: „In achtzehn Monate kann man eine Arbeit finden“

    Nachdem die Regierung eine Verschärfung der Arbeitslosenunterstützung ankündigte, äusserte sich Regierungssprecher Olivier Véran auf eine Weise, die die Gewerkschaften als inakzeptabel bezeichneten. Ab dem 1. Februar werden die Bedingungen für den Bezug von Arbeitslosengeld verschärft. Die Bezugsdauer wird für alle Arbeitssuchenden um 25% gesenkt. Regierungssprecher Olivier Véran, der am Dienstag, dem 22. November, Gast des Fernsehsenders CNews war, erklärte, dass „in der jetzigen Zeit achtzehn Monate ausreichend sind, um eine Arbeit zu finden“. Diese Aussage empörte die Gewerkschaften, die sie als „inakzeptabel“ bezeichneten.

    „Es ist normal, dass wenn das Risiko gering ist, die Versicherung weniger umfassend ist“Olivier Véran versuchte anschließend seine Aussagen zu präzisieren: „Der Staat macht deutlich, dass es Zeiten gibt, in denen die Menschen keine Arbeit finden können, weil der Arbeitsmarkt zu angespannt ist, dann müssen sie v…

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