Kategorie: À la une

  • Benzin: Elisabeth Borne kündigt 100 Euro Benzingeld für 10 Millionen ärmste Franzosen an

    Benzin: Elisabeth Borne kündigt 100 Euro Benzingeld für 10 Millionen ärmste Franzosen an

    Premierministerin Elisabeth Borne kündigt an, dass die Regierung im Jahr 2023 eine Treibstoffhilfe von 100 Euro für die einkommensschwächsten Haushalte auszahlen wird. Die Regierung hat beschlossen, eine neue Maßnahme zugunsten der französischen Autofahrer einzuführen, um den steigenden Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken. Laut Elisabeth Borne kommen für die neue Treibstoffprämie Autofahrer in Frage, die über ein geringes Einkommen verfügen. „Die Regierung wird im nächsten Jahr 100 Euro für etwa 10 Millionen Menschen auszahlen, die am wenigsten verdienen und ihr Auto brauchen, um zur Arbeit zu fahren“, kündigte die Premierministerin auf dem Sender RTL an.

    Das entspricht einem Rabatt von 10 Cent pro Liter.“Ungefähr die Hälfte der Haushalte“ ist betroffen. „Das entspricht einem Rabatt in der Größenordnung von 10 Cent pro Liter, wenn Sie 12.000 Kilometer pro Jahr fahren, was dem Durchschnitt dessen entspricht, was die Franzosen in ei…

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  • Yvelines: Krankenhauszentrum Versailles nach Cyberattacke weiter in Schwierigkeiten

    Yvelines: Krankenhauszentrum Versailles nach Cyberattacke weiter in Schwierigkeiten

    Das Centre Hospitalier de Versailles (Yvelines), das seit dem 3. Dezember Ziel eines Cyberangriffs ist, läuft auf Sparflamme und muss sich an schwierige Bedingungen anpassen.

    Obwohl die meisten Termine aufrechterhalten werden, kennt der Betrieb des Mignot-Krankenhauses zwei Tage nach dem Cyberangriff am Samstag, dem 3. Dezember, immer noch grosse Schwierigkeiten. Nun entschied sich die Einrichtung dafür, Notfällen den Vorzug vor geplanten Konsultationen zu geben. „Der Arzt hat mich empfangen, aber das einzige Problem ist, dass ich die schriftlichen Ergebnisse nicht bekomme, weil die Sekretärin nichts mehr hat, um sie zu drucken“, schildert eine Patientin auf France Télévisions.

    Personal zur Verstärkung gerufen
    Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, musste das Krankenhaus seine Organisation umstellen. So wurde Personal zur Verstärkung herangezogen, aber ohne Computer zu arbeiten, ist für die Angestellten nicht einfach. „Es ist ein Problem für die Kommunikation. Es fehlt an Möglichkeiten für die Rückverfolgbarkeit von Akten“, stellt Dr. Pierre Raynal fest. Die am stärksten betroffenen Abteilungen sind die Entbindungsstation und die Notaufnahme. Die durch Hacker verursachten Störungen werden voraussichtlich noch mehrere Wochen andauern.

  • Energie: Beschäftigte streiken beim französischen Stromnetzbetreiber RTE

    Energie: Beschäftigte streiken beim französischen Stromnetzbetreiber RTE

    Die Beschäftigten des französischen Stromnetzbetreibers RTE sind für Dienstag, den 6. November, zum Streik aufgerufen. Um die Inflation auszugleichen, fordert die Gewerkschaft CGT von dem Betreiber der französischen Hoch- und Höchstspannungsleitungen 6,9% mehr Lohn für alle Mitarbeiter.

    Die Gewerkschaft CGT des Stromübertragungsnetzbetreibers (RTE) teilte gestern Abend mit, dass alle Gewerkschaften des Konzerns am Vorabend zu einem Streik für Dienstag, dem 6. November, aufgerufen hätten. Die Lohnverhandlungen hatten am 22. November in einem angespannten Klima begonnen und konnten auch in einer zweiten Sitzung am 1. Dezember nicht abgeschlossen werden, wie die CGT in einer Pressemitteilung erklärte. Um die Inflation auszugleichen, fordert die größte Gewerkschaft des Betreibers von Hoch- und Höchstspannungsleitungen 6,9% Lohnerhöhung für alle.

    „Das Direktorium bietet nur eine Gehaltserhöhung von 2,3 % an, um die Inflation 2022/2023 auszugleichen“, bedauerte die CGT. „Die Gehaltsvorschläge wurden von allen Gewerkschaftsorganisationen abgelehnt“. Die Geschäftsleitung von RTE bestätigte die Ankündigung des Streiks und die Einberufung einer letzten Verhandlungsrunde am Mittwoch, dem 7. Dezember.

    Der Streik könnte diverse wartungsarbeiten beeinträchtigen, sagte Francis Casanova, zentraler Gewerkschaftsvertreter der CGT für die RTE, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die Geschäftsleitung hatte Ende November erklärt, dass sie bei der ersten Sitzung 2,3% Lohnerhöhung für alle Beschäftigten sowie eine „dauerhafte Prämie“ von 2% mit einer Untergrenze von 95 Euro pro Monat für alle Beschäftigten und einen Rahmen von 1,84% für individuelle Maßnahmen vorgeschlagen hatte.

    Ein Streiktag am Donnerstag, dem 24. November, mobilisierte laut CGT 40% der anwesenden Beschäftigten, während die Geschäftsleitung ihrerseits von einer Quote von etwa 34% sprach. Das soziale Klima bei RTE ist angespannt, insbesondere seit vier Mitarbeiter Anfang Oktober von der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) in Polizeigewahrsam genommen wurden, nachdem RTE eine Anzeige eingereicht hatte.

    Diese Anzeige gegen X richtete sich gegen den Verdacht betrügerischer Eingriffe in das Stromnetz im Rahmen von sozialen Bewegungen im Juni und Juli. Die vier RTE-Mitarbeiter müssen am 28. Februar vor dem Strafgericht in Paris erscheinen. Die Gewerkschaft CGT hatte damals eine „Kriminalisierung des Streikrechts“ kritisiert, die darauf abziele, „Lohnforderungen zum Schweigen zu bringen“.

  • Stromausfälle: Ecowatt-App wurde bis jetzt 700.000 Mal heruntergeladen – doppelt so viel wie vor einer Woche

    Stromausfälle: Ecowatt-App wurde bis jetzt 700.000 Mal heruntergeladen – doppelt so viel wie vor einer Woche

    Die Ecowatt-App, mit der jedermann den Zustand des Stromnetzes verfolgen kann, wurde inzwischen bereits 700.000 Mal heruntergeladen.

    Xavier Piechaczyk, Vorstandsvorsitzender des französischen Stromnetzbetreibers RTE, war am Montag, dem 5. Dezember, zu Gast in der Morgensendung von France Inter und teilte dort mit, dass die Downloads der Ecowatt-App gerade vollständig abheben. „Wir hatten in der Woche ca. 300.000 Downloads. Und am Sonntagabend waren wir bei 700.000 Downloads, das hat sich in wenigen Tagen verdoppelt“.

    Ecowatt ermöglicht es besorgten Einwohnern Frankreichs, die Entwicklung des Zustands des Stromnetzes in Echtzeit zu verfolgen und sich im Falle eines drohenden Stromausfalls in diesem Winter rechtzeitig warnen zu lassen. „Wenn die Warnstufe orange ist, haben wir keinen Spielraum mehr, wenn sie rot ist, ist eine Abschaltung nicht ausgeschlossen, es sei denn, alle organisieren sich so, dass am Tag X zu den richtigen Zeiten Energie gespart wird“, erklärt Xavier Piechaczyk.

    Der Staat geht derzeit von sechs bis zehn Abschaltungen während des Winters aus: „Das Stromsystem hängt von der Produktion und dem Verbrauch ab: Wenn die Produktion gesunken ist, was bei der Kernenergie der Fall ist, muss auch der Verbrauch sinken“, erklärt der Chef von RTE.

    Was passiert im Fall einer notwendigen Abschaltung?
    „Es wird zu vorübergehenden Abschaltungen von Verbrauchern kommen, die an die Verteilungsnetze angeschlossen sind. Das geschieht nach Stadtteilen, aber es gibt Kunden, die nicht abgeschaltet werden können, wie alles, was unter die Gesundheits- oder Rettungsdienste fällt“, so der Vorstandsvorsitzende von RTE. „Es ist ein Verfahren mit Abschaltungen, die jeweils zwei Stunden dauern: So wird man seine Waren im Kühlschrank oder in seiner Gefriertruhe nicht verlieren. Alle Franzosen haben schon einmal einen Stromausfall erlebt, weil es in ihrer Straße Bauarbeiten gab, das ist die gleiche Logik“.

  • Monsterkarambolage auf der A72 im Departement Loire: 1 Toter und Autobahn gesperrt

    Monsterkarambolage auf der A72 im Departement Loire: 1 Toter und Autobahn gesperrt

    Am frühen Montagmorgen kam es nördlich von Saint-Etienne auf der A72 zu einer großen Massenkarambolage. Eine Person kam dabei ums Leben. Etwa zwanzig Fahrzeuge waren beteiligt. Glatteis könnte die Ursache sein.

    Es war noch nicht hell am Montagmorgen, als sich um 6.15 Uhr auf der A72 nördlich von St-Etienne im Departement Loire kurz vor der Mautstelle Veauchette eine Massenkarambolage ereignete.

    Rund zwanzig Fahrzeuge wurden in eine Kettenkollision verwickelt.

    Nach einer ersten Bilanz gab es einen Toten, drei Schwerverletzte und sieben Leichtverletzte. Glatteis könnte die Ursache für diesen Unfall gewesen sein. Bison Futé hatte vor der Gefahr von Glatteis gewarnt.

    Es sind etwa 80 Feuerwehrleute und 35 Einsatzfahrzeuge am Unfallort. Der Rettungsdienst (SAMU) und die Gendarmerie snd vor Ort. In der Gemeinde Andrézieux-Bouthéon wurde eine Sammelstelle für am Unfall beteiligte Personen eingerichtet.

    Die A72 – die Verbindungsachse zwischen der A89 und Saint-Etienne – ist auf unbestimmte Zeit in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Am frühen Morgen hatten sich in der Gegend bereits weitere, weniger schwere Unfälle ereignet, heißt es auf dem Twitter-Account der A72.

  • Frankreich-Polen: Emmanuel Macron hat (fast) alles richtig vorhergesagt!

    Frankreich-Polen: Emmanuel Macron hat (fast) alles richtig vorhergesagt!

    Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hatte einen 3:1-Sieg gegen Polen vorausgesagt. Nachdem der französischen Nationalmannschaft in den allerletzten Sekunden noch ein Elfmeter zugesprochen wurde, zeigte es sich, dass der Staatschef eine perfekte Prognose abgegeben hat. Die Rechnung ging auf. In einem Interview mit der Zeitung Le Parisien-Aujourd’hui en France sagte Emmanuel Macron einen 3:1-Sieg im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Polen am Sonntag, dem 4. Dezember, voraus. Nach drei Toren und 90 Minuten ohne Gegentor änderte ein Handspiel von Dayot Upamecano im Strafraum die Situation und ermöglichte es Polen, durch einen Elfmeter ein Tor gegen Les Bleus zu erzielen, wodurch das vom Präsidenten der Republik vorhergesagte Endergebnis bestätigt wurde: 3:1. Bis hin zu den Namen der Spieler Mit dem Tor von Giroud, der nebenbei zum besten Torschützen in der Geschichte von Les Bleus wird, dem Doppelpack von Mbappé und dem Elfmeter von Lewandowski macht der Präsident der R…

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  • Das André-Mignot-Krankenhaus in Versailles wurde Opfer eines Cyberangriffs

    Das André-Mignot-Krankenhaus in Versailles wurde Opfer eines Cyberangriffs

    Die Aufnahme von Patienten musste eingeschränkt werden und ein Krisenstab wurde eingerichtet. Aus Sicherheitsgründen wird das Computersystem des Krankenhauses vollständig abgeschaltet.

    Das Krankenhaus André Mignot des Krankenhauszentrums Versailles im Département Yvelines wurde am Samstagabend um 21 Uhr Opfer einer Cyberattacke, wie Franceinfo am Sonntag, dem 4. Dezember, berichtet. Die Computerbildschirme im Krankenhaus wurden schwarz und waren blockiert. Eine Gruppe von Hackern bekannte sich zu dem Angriff, wie Franceinfo meldet.

    Bisher hat die Direktion angegeben, zwei Patienten in andere Krankenhäuser verlegt zu haben, und erklärt, dass die Aufnahme von neuen Patienten aufgrund des Cyberangriffs derzeit eingeschränkt ist. Aus Sicherheitsgründen ist derzeit das Computersystem des Krankenhauses komplett abgeschaltet. Am Sonntag wurde im Krankenhauszentrum Versailles-Le Chesnay ein Krisenstab eingerichtet, der mit den Behörden in ständiger Verbindung steht. Bisher wurde aber noch keine Klage eingereicht.

    Im André-Mignot-Krankenhaus befinden sich Krankenhausdienste für Kurzaufenthalte und ambulante Behandlungen mit fast 700 Betten und 3.000 Mitarbeitern. Die Einrichtung ist außerdem der administrative, technische und logistische Sitz des „Centre Hospitalier de Versailles“.

    Es handelt sich um einen Hacker-Angriff, der laut Franceinfo mit dem Angriff auf das Centre hospitalier sud-franciliens (CHSF) in Corbeil-Essonnes vergleichbar ist, es war der letzte größere Cyberangriff auf ein Krankenhaus und fand im August statt. Die russische Hackergruppe LockBit 3.0 hat damals von dem Krankenhaus ein Lösegeld in Höhe von 10 Millionen US-Dollar gefordert. Die Hacker machten ihre Drohungen wahr und haben Gesundheitsdaten vieler Patienten veröffentlicht.

  • Iran: Sittenpolizei wird abgeschafft, kündigt der Generalstaatsanwalt an

    Iran: Sittenpolizei wird abgeschafft, kündigt der Generalstaatsanwalt an

    Die iranischen Behörden haben am Morgen des 4. Dezembers die Abschaffung der Sittenpolizei angekündigt. Sie wurde für den Tod der jungen Mahsa Amini verantwortlich gemacht, der im ganzen Land eine Welle der Empörung auslöste. Die Sittenpolizei war 2006 ins Leben gerufen worden. Der Iran kündigte die Abschaffung der Sittenpolizei an, die für die Verhaftung der jungen Mahsa Amini verantwortlich war, deren Tod in der Haft eine seit fast drei Monaten anhaltende Protestwelle im Iran ausgelöst hat. Die Ankündigung, die als Geste gegenüber den Demonstranten gewertet wird, erfolgte, nachdem die Behörden am Samstag beschlossen hatten, ein Gesetz aus dem Jahr 1983 über die Kopftuchpflicht im Iran zu überarbeiten, das vier Jahre nach der islamischen Revolution von 1979 eingeführt worden war. Es war die Sittenpolizei, die am 13. September Mahsa Amini, eine 22-jährige iranische Kurdin, in Teheran festgenommen hatte, weil sie beschuldigt wurde, sich nicht an die strenge Kleiderordnung in der Islami…

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  • Covid-19: In geschlossenen Räumen sollte ab sofort die Maske wieder getragen werden

    Covid-19: In geschlossenen Räumen sollte ab sofort die Maske wieder getragen werden

    Der starke Anstieg der Covid-19-Fälle in Frankreich bereitet dem Covars, dem Nachfolgegremium des Wissenschaftlichen Rates, grosse Sorgen. Seine Vorsitzende ist der Ansicht, dass schnell „das Tragen von Mundschutz verstärkt“ werden müsse. In Frankreich werden täglich im Durchschnitt 50.000 neue positive Fälle registriert. Wird Covid-19 auch dieses Jahr wieder einmal die Weihnachts- und Neujahrsfeiern beeinträchtigen? Die Ansteckungsrate erreicht wieder Werte, die die Virologen stark beunruhigen. 52.908 neue positive Fälle wurden am 3. Dezember von Santé publique France registriert, ein Anstieg um 9,5% in sieben Tagen. Die Reproduktionsrate – der R-Wert – liegt bei 1,3, was bedeutet, dass das Virus deutlich zirkuliert. In den Krankenhäusern steigt die Zahl der Patienten in den Intensivstationen wieder an. Diese Entwicklung beunruhigt die Regierung, und auch die Experten des Covars, des Komitees für die Überwachung und Antizipation von Gesundheitsrisiken, das den wissenschaftlichen Rat, …

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  • Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Der Präsident fordert die Bevölkerung aber außerdem dazu auf, den Stromverbrauch um 10% zu senken, wie es in dem von der Regierung vorgelegten Plan für einen sparsamen Umgang mit Strom empfohlen wird. Ein Aufruf zur Ruhe und zur Verantwortung. Präsident Emmanuel Macron forderte die Franzosen am Samstag, dem 3. Dezember, in einem Interview in der 13-Uhr-Nachrichtensendung des französischen Fernsehsenders TF1 auf, angesichts der drohenden Stromausfälle in diesem Winter „nicht in Panik“ zu geraten. Sie könnten durchaus vermieden werden, versicherte der Staatschef. „Das hängt von uns allen ab“, betonte er. Emmanuel Macron empfiehlt, sich an den am Donnerstag von der Regierung vorgestellten „Plan de sobriété“ zu halten, d. h. den Energieverbrauch um etwa 10% gegenüber dem üblichen Niveau zu senken. Der Aufruf zu Energiesparen erfolgt vor dem Hintergrund einer historisch niedrigen Produktion der französischen Atomkraftwerke. „Es ist normal, dass sich die Regierung auf einen Extremfall vorber…

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