Kategorie: À la une

  • Umweltverschmutzung: In der Nähe von Lyon gehen Familien wegen „Ökozids“ vor Gericht

    Umweltverschmutzung: In der Nähe von Lyon gehen Familien wegen „Ökozids“ vor Gericht

    In Grézieu-la-Varenne, in der Nähe von Lyon, haben die Bewohner/innen Klage wegen Ökozids eingereicht. Ihr Haus wurde auf Böden gebaut, die durch eine ehemalige Wäscherei verseucht sind. Einige von ihnen mussten umgesiedelt werden. Es ist eine massive Umweltverschmutzung, die alle vergessen hatten und die jetzt wieder an die Oberfläche kommt, sodass Familien in aller Eile umgesiedelt werden müssen. Verseuchte Böden und verseuchtes Grundwasser. Ein ganzes Industriegelände wurde in ein Wohngebiet umgewandelt, ohne jemals saniert worden zu sein. „Wir haben keine Ahnung, wie sich das auf unsere Gesundheit und die unserer Kinder ausgewirkt hat“, klagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 3. Hochgradig krebserregendes Lösungsmittel in sehr hohen Dosen nachgewiesenAm Fuße der Monts du Lyonnais, in Grézieu-la-Varenne (Rhône), gibt es Wälder und viel Platz – die ideale Umgebung, um Kinder großzuziehen. Das jedenfalls dachte sich Audrey Marcodini, als sie 2019 dort eine Wohnung kaufte, die heut…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Von Dürren geschwächt: Ein Wald im Departement Cher stirbt

    Von Dürren geschwächt: Ein Wald im Departement Cher stirbt

    In Grossouvre im Departement Cher ist ein Wald aufgrund der anhaltenden Dürreperioden in großer Gefahr. Seine Bäume werden immer schwächer und die Genossenschaft der Eigentümer wird aktiv, um das Schlimmste zu verhindern.

    Die Sonne geht gerade erst auf und der Wald erwacht. An diesem Morgen ist ein eingespieltes Team gekommen, um den Wald zu inspizieren, und stellt das Ausmaß der Schäden fest. In diesem Wald sind die Bäume in Gefahr, sie verdursten langsam. Die wiederholten Dürreperioden haben die Rinde der Eichen beschädigt, was sie anfällig macht. „Wir sehen bestimmte, deutlich sichtbare Anzeichen am Stamm, wie z. B. Saftströme, die durch das Aufplatzen von Jahresringen entstehen“, erklärt Adrien Duriaux gegenüber France Télévisions.

    „Wenn wir nicht eingreifen, stirbt der Wald“
    Dieses Waldsterben beobachten die privaten Waldbesitzer mit Sorge, wie es auftrat und sich im Laufe der Jahre immer mehr verschlimmerte. „Seit zwei oder drei Jahren ist es erschreckend“, betont Marie-Jenny Davault, die eine Parzelle des Waldes besitzt. „Man sieht, wie die Eichen austrocknen.“. „Wenn wir nicht eingreifen, wird der Wald sterben“, pflichtet Benoit Rachez, stellvertretender Direktor der Genossenschaft Unisylva, bei. Die Eigentümergenossenschaft nutzt neue Ansätze, um das Phänomen einzudämmen.

  • Energiepreise: Raynal et Roquelaure wird einen Monat lang schließen

    Energiepreise: Raynal et Roquelaure wird einen Monat lang schließen

    Der Lebensmittelkonzern Cofigeo, Eigentümer der Marke Raynal et Roquelaure, wird ab dem 2. Januar 2023 die Produktion an vier seiner acht Standorte in Frankreich vorübergehend einstellen. Eine Schockmaßnahme, um den steigenden Energiepreisen entgegenzuwirken.

    Cofigeo, Eigentümer der Marken William Saurin, Garbit, Raynal und Roquelaure, kündigte über seinen Präsidenten Mathieu Thomazeau die vorübergehende Einstellung von 80% seiner Produktion an.

    Ab dem 2. Januar 2023 wird die Produktion an vier seiner acht Standorte in Frankreich angesichts der steigenden Energiepreise eingestellt.

    Die Geschäftsleitung erklärt, dass dies 80% ihrer Produktion ausmacht und dass die Maßnahme Auswirkungen auf 800 der mehr als 1.200 Beschäftigten des Konzerns haben wird, für die eine Vereinbarung über eine langfristige Teilzeitbeschäftigung gelten wird.

    Nach Angaben der Unternehmensleitung werden die Löhne und Gehälter wie während der Covid-Krise weitergezahlt.

    Energiekosten um das Zehnfache erhöht
    „Das Ziel ist, dass es so kurz wie möglich dauert“, aber „wir können nicht länger Inflationswellen erdulden, die uns schließlich überrollen“, sagte Firmenchef Mathieu Thomazeau. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, um „dem spektakulären Anstieg der Energiekosten (Gas und Strom, die zum Kochen und Sterilisieren von Fertiggerichten benötigt werden) zu begegnen, die ab Jahresbeginn 2023 um das Zehnfache steigen werden“, so der Konzern, der Fertiggerichte herstellt und sie unter den Marken William Saurin, Garbit, Raynal et Roquelaure, Zapetti vermarktet, in einer Pressemitteilung.

    Hinzu kommt die Inflation bei Lebensmittel- und Industrierohstoffen, die von Cofigeo verwendet werden, insbesondere Rindfleisch, Schweinefleisch, Tomaten, aber auch Verpackungen und Transport, erklärt der Konzern weiter. Die betroffenen Standorte sind Pouilly-sur-Serre (02), Lagny-sur-Marne (77), Capdenac (12) und Camaret-sur-Aigues (84).

  • SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    SNCF: Werden nach den Kontrolleuren auch die Weichensteller in den Weihnachtsferien streiken?

    Nun werden auch die Weichenwärter der SNCF vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen…

    Die Weichenwärter der SNCF sind vom 15. bis 19. Dezember, dem ersten Wochenende der französischen Weihnachtsferien, zum Streik aufgerufen. Nach einer ersten, nicht umgesetzten Streikdrohung am 25. Mai hatte der Berufsstand die Einstellung von 200 zusätzlichen Fahrdienstleitern, eine Prämie von 600 Euro und eine vorübergehende Erhöhung ihres Arbeitszuschlags um 20% für sieben Monate erreicht. Aber laut Erik Meyer von der Gewerkschaft SUD-Rail hat das Unternehmen „seine Verpflichtungen nicht eingehalten“.

    Streikandrohung, um bei den Lohnverhandlungen, die bei der SNCF zur Zeit anstehen, stärkeres Gewicht zu haben.

    Nachdem die Inflation im November auf +6,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, fordert die CGT-Cheminots jetzt eine Lohnerhöhung in mindestens gleicher Höhe und das rückwirkend zum 1. Januar 2022. Die Gewerkschaft SUD Rail fordert 400 Euro brutto mehr pro Monat für alle und die CFDT-Cheminots ein 13. Monatsgehalt zusätzlich zu den Lohnerhöhungen. Die Unsa-Ferroviaire, die einzige Gewerkschaft, die nicht zum Streik aufgerufen hat, möchte, dass die Löhne um mindestens 5% steigen.

    „Vorsicht, wenn die Löhne zu stark steigen, werden irgendwann auch die Fahrpreise steigen. Die Lohnsumme ist ein Kostenfaktor“, warnte der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Jean-Pierre Farandou, am vergangenen Donnerstag.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Gewerkschaften durch die Aussicht auf die Rentenreform, die die Regierung um den 15. Dezember herum vorstellen will, schon in den Protest-Startlöchern stehen.

    Die Gewerkschaften betonen: „Wir werden gegen diese Reform kämpfen, wie wir es auch bei der letzten Reform 2019-2020 getan haben“, und erinnern an den 58-tägigen Streik, der damals die SNCF fast vollständig lahmgelegt hatte.

  • Hunderte Schmuckstücke auf dem Grund eines Sees in der Gironde gefunden – wem gehören sie?

    Hunderte Schmuckstücke auf dem Grund eines Sees in der Gironde gefunden – wem gehören sie?

    Mehrere hundert Schmuckstücke wurden auf dem Grund eines Sees in der Gironde gefunden. Die Gendarmerie des Departements versucht in den sozialen Netzwerken, den oder die Besitzer zu finden.

    Wahrscheinlich hatten die Gendarmen der Gironde nicht mit einem solchen Fund gerechnet, als sie den See von Saint-Marienc, einen Katzensprung nördlich von Bordeaux, durchsuchten. Die Taucher der Gendarmerie fanden mehrere hundert Schmuckstücke auf dem Grund des Stausees. Am Mittwoch, dem 7. Dezember, veröffentlichten sie daher einen ungewöhnlichen Aufruf in den sozialen Netzwerken: 300 Fotos von Schmuckstücken werden auf Facebook gezeigt, in der Hoffnung, ihre Besitzer zu finden.

    Laut der Gendarmerie des Departements Gironde wurden diese Schmuckstücke bereits im Sommer, im August, entdeckt. „Dieser Schmuck stammt aus Einbrüchen, die wahrscheinlich im Sommer in den Departements Gironde, Charente und Charente-Maritime begangen wurden“, glaubt die Gendarmerie. Darunter befinden sich unter anderem Ohrringe, Ringe, Anhänger, Uhren oder auch Kettchen aus Gold oder Silber…

    Um die Eigentümer dieser Wertgegenstände ausfindig zu machen, wurden 271 Bilder von der Gendarmerie veröffentlicht. Für Eigentümer, die ihren möglicherweise gestohlenen Schmuck wiederfinden möchten, sind die Bilder auf der Website „www.mes-objets-voles.fr“ zu sehen. Wer ein Schmuckstück wiedererkennt, kann unter der folgenden E-Mail-Adresse mit der Gendarmerie Kontakt aufnehmen: „br-blaye@mes-objets-voles.fr“.

  • Abschaltungen und Stromausfälle – was planen Enedis und RTE bei ihrem Test am Freitag?

    Abschaltungen und Stromausfälle – was planen Enedis und RTE bei ihrem Test am Freitag?

    Enedis und der Stromnetzbetreiber (RTE) werden am Freitag einen groß angelegten Test abhalten. Es geht darum, die Organisation der Teams im Falle eines tatsächlichen Stromausfalls auf dem gesamten Staatsgebiet zu testen.

    Angesichts der drohenden Stromausfälle in diesem Winter werden der Betreiber des Stromübertragungsnetzes RTE und Enedis am Freitag, dem 9. Dezember, gemeinsam einen landesweiten Test durchführen. Die beiden Konzerne wollen Simulationen durchführen, um sich auf die Stromausfälle vorzubereiten, die in den nächsten Wochen eintreten könnten. Das Ziel: die Organisation der Notfallteams im Falle von Stromausfällen zu testen. „Diesmal ist es eine Übung für Schwierigkeiten bei der Stromversorgung“, erklärt Enedis. Die Tests sind auf einen halben Tag angesetzt.

    Diese Tests, die von landesweiter Bedeutung sein werden, werden in den jeweiligen Zentren von Enedis und RTE durchgeführt. „Es sind die „Dispatcher“, unsere Mitarbeiter, die den Strom durch das Netz leiten, die mit ihren Computern eine Stromunterbrechung simulieren werden“, erklärte der Netzbetreiber. Enedis und RTE machten keine näheren Angaben zum Ablauf der Übung, erklärten aber, dass spezialisierte Mitarbeiter Karten erstellen würden, anhand derer man Lücken in der Stromerzeugung erkennen könne, wobei insbesondere die Wetterbedingungen berücksichtigt würden.

    Enedis und RTE weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass keine Stromabschaltungen stattfinden werden, und erklären, dass diese Übung in keiner Weise dem entspricht, was im Falle notwendiger Entlastung des Stromnetzes in Frankreich tatsächlich passieren würde. 

  • Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Vor der Kanalinsel Jersey werden nach einem Zusammenstoß zwischen einer Fähre und einem Fischerboot mehrere Seeleute vermisst.

    Seit Donnerstagmorgen sind umfangreiche Rettungskräfte im Ärmelkanal vor der Insel Jersey mobilisiert. Am frühen Morgen war eine Fähre mit einem Fischerboot kollidiert. Mehrere Seeleute des Fischerbootes werden noch vermisst. Nach drei oder vier Männern wird aktiv gesucht, so die Zeitung Manche Libre.

    Gegen 5.30 Uhr morgens kollidierte die Fähre Goodwill mit dem Trawler L’Ecume. Der Fischkutter sank sehr schnell. Das Schiff hatte 5 Passagiere und 24 Besatzungsmitglieder an Bord, wie die Jersey Evening Post berichtete.

    Die Küstenwache von Jersey koordiniert die Rettungsmaßnahmen, bei denen auch französische Rettungsflugzeuge wie der Zivilschutzhubschrauber Dragon 50, der Marine-Hubschrauber Caiman und ein Flugzeug vom Typ Falcon 50 zum Einsatz kommen.

  • Covid-19: Zwei neue Impfstoffe in Frankreich für Auffrischungsimpfungen zugelassen

    Covid-19: Zwei neue Impfstoffe in Frankreich für Auffrischungsimpfungen zugelassen

    Die oberste Gesundheitsbehörde Frankreichs lässt zwei neue Impfstoffe für die Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 zu. Weniger als 20 Tage vor Weihnachten erinnert sie daran, dass die über 60-Jährigen die Auffrischung umgehend durchführen sollten. Eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 wird ab sofort mit zwei neuen Impfstoffen möglich sein. Die Hohe Gesundheitsbehörde gab bekannt, dass sie eine positive Stellungnahme für zwei neue Impfstoffe abgegeben hat: VidPrevtyn von den französischen Unternehmen Sanofi und GSK und den Impfstoff Nuvaxovid von Novavax. Beide Impfstoffe sind für Personen, die sich gegen Boten-RNA-Impfstoffe wie Pfizer oder Moderna sträuben, oder für Patienten mit Kontraindikationen, wirksam und nützlich. Die Gesundheitsbehörden empfehlen jedoch weiterhin die Verwendung von Boten-RNA-Impfstoffen für die Auffrischungsimpfung(en). Die beiden neuen Impfstoffe gesellen sich nun also zu denen, die bereits von der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassen wurden: Comi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Stromversorgung: Netzbetreiber RTE will „bis zum Ende des Jahres“ keine Abschaltungen durchführen

    Stromversorgung: Netzbetreiber RTE will „bis zum Ende des Jahres“ keine Abschaltungen durchführen

    Der französische Stromnetzbetreiber RTE versicherte am Mittwoch, dem 7. Dezember, dass es bis zum Jahresende nicht zu Stromausfällen kommen werde. Frankreich wird bis zum Ende des Jahres keine Stromausfälle erleben. Dies erklärte Jean-Paul Roubin, Exekutivdirektor von RTE, am Mittwoch, dem 7. Dezember. RTE ist Betreiber der Hochspannungsleitungen in Frankreich. „Vor Ende des Jahres, nein, und auch Anfang nächsten Jahres sollte man nicht in Panik geraten“, antwortete Jean-Paul Roubin auf dem Sender BFMTV auf eine Frage zu drohenden Stromausfällen wegen Netzüberlastung. Ein Rundschreiben der Regierung, das letzte Woche an die Präfekten gerichtet wurde, enthält Einzelheiten zu den Maßnahmen und Schritten, die ergriffen werden müssen, um auf mögliche Stromausfälle in diesem Winter zu reagieren. Solche Stromausfälle könnten eintreten, wenn der Strombedarf, zum Beispiel bei einem Kälteeinbruch, die Produktion der Kernkraftwerke übersteigt. Viele französische Kernkraftwerke stehen wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten derzeit still. Emmanuel Macron forderte am Dienstag, dass die „absurden“ Debatten und das „Angstszenario“, das sich um mögliche Stromausfälle in diesem Winter entwickelt, beendet werden müssten.
  • Energiekrise: Eine erste Woche mit kritischen Spannungen im französischen Stromnetz

    Energiekrise: Eine erste Woche mit kritischen Spannungen im französischen Stromnetz

    Donnerstag, der 8. Dezember, wird voraussichtlich ein Tag sein, an dem das französische Stromnetz unter hoher Belastung steht. Eine Tatsache, die die Sorgen um die Energieressourcen in diesem Winter wieder weckt.

    Am Donnerstag, dem 8. Dezember, wird das Stromnetz in Frankreich unter hoher Belastung stehen, da eine Verbrauchsspitze von 75,6 GW erwartet wird. Diese Spitze hätte noch höher ausfallen können, wenn der Stromverbrauch in den vergangenen Wochen nicht gesunken wäre. Um Energie zu sparen, entscheiden sich viele Menschen dafür, so wenig wie möglich zu heizen, indem sie in bestimmten Räumen ihrer Wohnung die Heizkörper nicht einschalten.

    Der Kernkraftwerkspark ist immer noch nicht voll funktionsfähig
    Die zahlreichen von den Franzosen inzwischen beachteten Energiesparmaßnahmen könnten jedoch nicht ausreichen, um den Winter gut überstehen zu können. Das ist insbesondere auf einen Rückgang der Stromproduktion zurückzuführen. Eigentlich produziert Kernenergie 60% des in Frankreich verbrauchten Stroms, aber 20 Reaktoren sind derzeit nicht am Netz. Um diesen Produktionsrückgang auszugleichen, laufen die Kohlekraftwerke auf Hochtouren und die Stromimporte haben zugenommen.