Kategorie: À la une

  • Strompreise: Kleine Unternehmen können jetzt die Verträge mit ihren Anbietern neu verhandeln

    Strompreise: Kleine Unternehmen können jetzt die Verträge mit ihren Anbietern neu verhandeln

    Die Regierung hat angekündigt, dass alle Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten ab sofort den Vertrag mit ihrem Stromversorger neu verhandeln können, sofern sie mehr als 280 Euro pro Megawattstunde zahlen. Werden die Stromrechnungen von Landwirten, Restaurantbesitzern oder auch Bäckern und Metzgern endlich sinken? Das hofft jedenfalls Julien Pedussel nach den Ankündigungen der Regierung am Donnerstag, dem 5. Januar. Der Bäcker sah seine monatliche Rechnung allein im Dezember auf fast 13.000 Euro ansteigen, gegenüber 1.000 Euro nur einige Monate zuvor. „Das kann eine gute Nachricht für die nächsten Rechnungen sein, wenn wir unsere Verträge neu verhandeln können“, sagt er gegenüber France Télévisions. Emmanuel Macron zeigt mit dem Finger auf die Energieversorger. Für alle kleinen und mittleren Unternehmen (TPE) hat die französische Regierung eine neue Regelung vorgestellt. Alle Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, die einen Vertrag mit einem Preis von mehr als 280 Euro…

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  • Ukraine-Krieg: „Putin liegt im Sterben“ behauptet öffentlich der Chef des ukrainischen Geheimdienstes

    Ukraine-Krieg: „Putin liegt im Sterben“ behauptet öffentlich der Chef des ukrainischen Geheimdienstes

    Kyrylo Boudanov, Direktor des ukrainischen Militärgeheimdienstes, äußerte sich in einem Interview, das vom amerikanischen Fernsehsender ABC ausgestrahlt wurde, zu Wladimir Putins Gesundheitszustand. Gerüchte und Theorien über den Gesundheitszustand von Wladimir Putin gibt es seit Beginn des Krieges in der Ukraine immer wieder. Und auch die jüngsten Äußerungen des Direktors des ukrainischen Militärgeheimdienstes werden wieder viele Menschen aufhorchen lassen. In einem Interview, das vom amerikanischen Fernsehsender ABC ausgestrahlt wurde, behauptete Kyrylo Boudanov, dass Wladimir Putin „im Sterben liegt“. „Er wird sehr bald sterben, denke ich, hoffe ich“, erklärte Boudanov. „Wir glauben, dass er Krebs hat“, meint der Geheimdienstchef und sagt, dass er seine Informationen aus „menschlichen Quellen“ beziehe. „Dieser Krieg sollte beendet werden, bevor er stirbt“. Der hochrangige Offizier, der laut dem Sender BFMTV im Jahr 2020 die Leitung des ukrainischen Geheimdienstes übernahm, wurde von…

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  • Ab März in Frankreich: Der Postbote könnte nicht mehr jeden Tag kommen

    Ab März in Frankreich: Der Postbote könnte nicht mehr jeden Tag kommen

    Die Gewerkschaften der französischen Post befürchten langfristig einen Stellenabbau. Die Geschäftsleitung dementiert dies und verweist auf den Willen, „sich bestmöglich an die neuen Gegebenheiten anzupassen“.

    La Poste wird ab März 68 Untersuchungen in ganz Frankreich starten, um die Postzustellungstouren neu zu organisieren. Das meldet Franceinfo am Freitag, dem 6. Januar. Es wird insbesondere mit der Umstellung oder sogar Abschaffung der täglichen Tour der Briefzusteller experimentiert werden.

    Die Postboten werden an einem Tag eine festgelegte Tour haben und am nächsten Tag eine andere Tour. Nur eilige Sendungen wie Pakete, Presse oder Einschreiben werden täglich zugestellt. „Die Postkunden werden ihre Briefträger nicht mehr täglich sehen“, kritisiert Ludovic Jeanneau, Delegierter der Gewerkschaft Sud-PTT, gegenüber Franceinfo.

    Experimente in ländlichen und städtischen Gebieten
    Diese Versuche und Untersuchungen werden in Städten wie Canet-en-Roussillon (Pyrénées-Orientales), Orthez in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques), Armentières, Carvin, Saint-Omer, Amiens in der Region Hauts-de-France oder auch im Gebiet von La Sauve-Créon in der Nähe von Bordeaux stattfinden. Ab Januar sind Treffen auf lokaler Ebene geplant, um die Vorbereitungen der Versuche abzuschließen.

    Den Gewerkschaften zufolge sollen sie der Post letztendlich dazu dienen, die Zahl der Briefträger zu reduzieren. La Poste dementiert diese Absicht und verweist auf die gegenwärtige Entwicklung der Briefzustellung. „Wir haben 2008 mehr als 18 Milliarden Briefe zugestellt, 2022 waren es wahrscheinlich nur noch 7 Milliarden. Die Experimente haben zum Ziel, uns bestmöglich an diese Entwicklungen vor Ort anzupassen“, erklärt Yves Xémard, stellvertretender Generaldirektor der Sparte Kurierdienste-Paketdienste bei La Poste, gegenüber Franceinfo. Im Zeitraum 2008-2022 hat sich die Zahl der Eilsendungen um den Faktor 14 verringert. Aus diesem Grund hat La Poste auch die rote Briefmarke für prioritäre Briefbeförderung am 1. Januar 2023 abgeschafft.

  • Strompreise: Emmanuel Macron fordert Rücksicht der Versorger für Unternehmen

    Strompreise: Emmanuel Macron fordert Rücksicht der Versorger für Unternehmen

    Emmanuel Macron kündigte bei der traditionellen Galette des rois (Dreikönigskuchen) im Élysée-Palast mit Vertretern der Bäckereibranche neue Maßnahmen an.  Der Staatschef hat ein Signal an die Chefs und Inhaber von Kleinunternehmen gesendet. „Er fordert die Neuverhandlung zu teurer Verträge für sehr kleine Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten“, berichtete die Journalistin Anne Bourse am Donnerstag, dem 5. Januar, live aus dem Élysée-Palast. Emmanuel Macron fordert die Energieversorger auf, ihre Verträge nach unten zu korrigieren. Der Staatschef habe sich insbesondere „über diejenigen geärgert, die übermäßig hohe Gewinne machen“, so Anne Bourse. Den Zorn der Handwerker dämpfenNach den Bäckern am Dienstag empfing Bruno Le Maire am Donnerstag die Restaurantbesitzer. Im Amtssitz von Premierministerin Elisabeth Borne am Donnerstag ebenfalls ein Ministertreffen zu diesem Thema statt, berichtete der Sender France 3. Die Exekutive hofft, damit den Zorn der Handwerker einzudämmen, …

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  • Kinder-Kompott in Frankreich mit dem Toxin Patulin kontaminiert

    Kinder-Kompott in Frankreich mit dem Toxin Patulin kontaminiert

    Eine Charge Kinder-Früchtemus wird wegen einer Kontamination mit Patulin dringend zurückgerufen. Patulin ist ein Gift, das von mikroskopisch kleinen Pilzen produziert wird und in hohen Dosen sehr gefährlich sein kann. Achtung Liebhaber von Früchtemus. Die Marke „Mat & Lou“, die in allen U-Läden (Super U, Hyper U, U Express…) vertrieben wird, ist Gegenstand einer landesweiten Rückrufaktion. Grund dafür ist das Vorhandensein von Patulin über den gesetzlichen Grenzwerten. Warum ist dieses Toxin so gefährlich?

    Patulin ist ein Mykotoxin, d. h. eine Substanz, die von bestimmten mikroskopisch kleinen Pilzen abgesondert wird. Es kommt durch Schimmelpilzbefall auf Getreide, Hülsenfrüchten oder Obst vor. Im Fall der zurückgerufenen Kompotte waren es höchstwahrscheinlich die Äpfel, die die Kontamination verursachten. Weder geschmacklich noch geruchlich nachweisbar.Laut der französischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Umwelt und…

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  • Ukraine-Krieg: Macron verspricht Selenskyj leichte Kampfpanzer

    Ukraine-Krieg: Macron verspricht Selenskyj leichte Kampfpanzer

    Emmanuel Macron versprach seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj, dass Frankreich in Kürze „leichte Kampfpanzer“ an die Ukraine liefern werde. Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte am Mittwoch gegenüber seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj an, dass Frankreich der Ukraine „leichte Kampfpanzer“ liefern werde. Das teilte der Elysée-Palast mit. „Der Präsident wollte die bereits an Kiew geleistete militärische Hilfe“ erweitern, „indem er der Lieferung von leichten Kampfpanzern AMX-10 RC zustimmte“, meldete die französische Präsidentschaft. „Es ist das erste Mal, dass Panzer westlicher Bauart an die ukrainischen Streitkräfte geliefert werden“, erklärte der Elysée-Palast nach einem einstündigen Telefonat zwischen den beiden Staatsoberhäuptern. Die Anzahl der Panzer und die Lieferfristen wurden nicht genannt. Laut Paris wollte Emmanuel Macron, der Wolodymyr Selenskyj gegenüber die „unverbrüchliche Unterstützung“ Frankreichs „bis zum Sieg“ bekräftigte…

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  • Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Aufgrund anonymer Nachrichten mit Attentatsdrohungen, die Schülerinnen und Schüler in ihrem digitalen Arbeitsbereich (ENT) erhalten hatten, mussten am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien 20 Schulen evakuiert werden.

    Geschmackloser Scherz oder echte Drohungen? Am 2. und 3. Januar, dem ersten Tag des neuen Schuljahres, erhielten Schüler und ihre Eltern mehrere Nachrichten mit Drohungen für Bomben- oder Sprengstoffanschläge, die in ihren digitalen Arbeitsbereichen (ENT).

    ENT ist ein Internetportal, das Eltern, Lehrer und Schüler miteinander verbindet und dazu dient, Informationen über das Leben in den Sekundarschulen und Gymnasien zu kommunizieren und auszutauschen.

    20 Schulen im Visier
    Da die Drohungen ernst genommen wurden, wurden die betroffenen Schulen umgehend evakuiert. Das Bildungsministerium erklärte: „Etwa zwanzig Schulen (Sekundarschulen und Gymnasien) waren in Frankreich von Nachrichten mit Anschlagsandrohungen betroffen, hauptsächlich in dem Schulbezirk von Lille und in geringerem Maße in den Schulbezirken von Créteil, Grenoble, Versailles, der Normandie und Lyon. Die Drohungen wurden von Eltern auf WhatsApp, Snapchat oder auf ENT entdeckt.

    Gestern Morgen, am Tag des Schulbeginns nach den Weihnachtsferien, wurden allein in der Stadt Carvin ein Gymnasium, ein Collège und eine Schule, die sich im selben Umkreis befanden, nach einer Sprengstoffdrohung evakuiert, wie die Präfektur mitteilte. Die Räumung des Gymnasiums wurde beendet, ohne dass etwas entdeckt wurde.

    Nach Angaben des Rektorats war das Baggio-Gymnasium in Lille bereits am Montag evakuiert worden, allerdings waren an diesem Tag noch keine Schüler da. Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle spricht von einer E-Mail, in der angekündigt wurde, dass man die Schule in die Luft sprengen wolle.

    Der Inhaber des E-Mail-Kontos wurde am Montag in Polizeigewahrsam genommen, aber wieder freigelassen, weil sein Konto offensichtlich gehackt worden war, heisst es.

    Überall in Frankreich erhalten Gymnasien E-Mails mit Attentatsdrohungen über die ENT-Plattform, aber die vermeintlichen Absender der E-Mails sind nicht die Inhaber der jeweiligen ENT-Konten. Die Einheit der Nationalpolizei zur Bekämpfung der Internetkriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Frankreich: Umweltzonen verbannen „schmutzige“ Fahrzeuge aus Innenstädten

    Frankreich: Umweltzonen verbannen „schmutzige“ Fahrzeuge aus Innenstädten

    In elf Metropolen ist es für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß nun verboten, in „emissionsarme Zonen“ zu fahren. Mehr als 250.000 Autos sind davon betroffen, aber sofort schießen die Ausnahmegenehmigungen wie Pilze aus dem Boden.

    Die Zufahrt zur Metropole Lyon (Rhône) ist ab Montag, dem 2. Januar, nur noch eingeschränkt möglich. Fahrzeuge mit dem höchsten Schadstoffausstoß dürfen unter Androhung von Bußgeldern hier nicht mehr fahren. Seither verstoßen beispielsweise Inhaber einer Crit’Air-5-Vignette (Umweltplakette) in der Umweltzone (ZFE) von Lyon gegen das Gesetz. Viele Autofahrer wissen das aber noch nicht.

    In Lyon wurden mehr als 1.000 Anträge auf Ausnahmeregelungen registriert.

    Insgesamt sind in Lyon 20.000 Fahrzeuge betroffen, aber es gibt zahlreiche Ausnahmeregelungen. So hat ein Autofahrer, der sein Auto nur gelegentlich benutzt, einen Termin mit einem Beamten der Verwaltung vereinbart und wird nun eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um trotz allem 52 Tage im Jahr mit seinem Wagen fahren zu können. Es wurden bereits über tausend Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt. Die Metropole Lyon ist sich sehr wohl bewusst, dass die Regelung nur schrittweise angewendet werden kann. „Sie wird nicht schon im ersten Jahr wirksam sein (…), denn wir wissen, dass es sich um eine schwere Maßnahme handelt, also müssen wir die Leute begleiten“, erklärte Jean-Charles Kohlhaas, Vizepräsident der Metropole Lyon und zuständig für Verkehrsfragen auf dem Sender France 2.

  • Grippe und Covid-19: Neue Tests können beide Viren gleichzeitig nachweisen

    Grippe und Covid-19: Neue Tests können beide Viren gleichzeitig nachweisen

    Die schon seit einigen Jahren bekannten Grippetests wurden jetzt mit Covid-19-Antigentests kombiniert, um Patienten auf beide Viren auf einmal testen zu können. Mithilfe neuer Antigen-Tests kann nun überprüft werden, ob die getesteten Personen mit Covid-19 und/oder mit der Grippe infiziert sind. Dies erleichtert die Diagnose in einer Zeit erleichtern, die von einer Mehrfach-Epidemie geprägt sind. Wie der Ehrenpräsident des französischen Ärzteverbands Jean-Paul Hamon gegenüber der Zeitung Journal du Dimanche erklärte, „ist das ein echter Fortschritt […] Es ermöglicht, weniger Antibiotika zu verschreiben und dies auch gegenüber dem Patienten zu rechtfertigen. Es ist ein hervorragendes Instrument für die therapeutische Erziehung“. Mehrere Unternehmen beginnen zum Jahresanfang mit der Vermarktung der Doppel-Tests. Die in Straßburg ansässige Firma Toda Pharma hat laut France 3 einen Test nach demselben Prinzip wie die bekannten Covid-19-Antigentests entwickelt, deren Ergebnis innerhalb vo…

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  • Mehrere hundert Beschäftigte in Kurzarbeit: William Saurin Konserven-Fabriken stehen still

    Mehrere hundert Beschäftigte in Kurzarbeit: William Saurin Konserven-Fabriken stehen still

    Cofigeo, Eigentümer von William Saurin, Garbit und Raynal et Roquelaure, stoppt am Montag, dem 2. Januar, vorübergehend vier seiner acht Fabriken in Frankreich. 80% seiner Produktion stehen still. Der Lebensmittelkonzern Cofigéo, bekannt für seine Marken William Saurin, Garbit, Raynal et Roquelaure …

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