Kategorie: À la une

  • Energie: Frankreich exportiert seit Ende Dezember wieder Strom

    Energie: Frankreich exportiert seit Ende Dezember wieder Strom

    Diese Entwicklung ist auf den bisher sehr milden Winter, eine höhere Windkraftproduktion und die Bemühungen des Stromerzeugers EDF zurückzuführen, abgeschaltete Atomreaktoren wieder ans Netz zu bringen.

    Zum ersten Mal seit Monaten war Frankreich zum Jahreswechsel 2023 wieder ein Nettoexporteur von Strom. „Seit dem 1. Januar beläuft sich der Nettoexportsaldo von Strom auf 1,4 Terawattstunden (TWh)“, erklärte der Betreiber des Hoch- und Höchstspannungsnetzes, RTE, am Dienstag, dem 10. Januar, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Dieser Saldo entspricht der Leistung, die in einem Jahr von 450.000 Haushalten verbraucht wird.

    Der Wiederanstieg der Atomstromproduktion, das milde Winterwetter, das verhindert, dass die Heizungen zu sehr aufgedreht werden, und günstige Winde für die Windenergieerzeugung führen dazu, dass Frankreich zumindest vorübergehend wieder mehr Strom in seine europäischen Nachbarländer exportiert als es importiert.

    „Der extrem niedrige Verbrauch, Windkraftanlagen, die auf Hochtouren produzieren, und Kernkraft, die in dem von RTE prognostizierten Durchschnitt produziert, all das führt dazu, dass wir Nettoexporteur von Strom sind und niemand mehr von Stromausfällen spricht“, so RTE in der Erklärung.

    Laut RTE ist Frankreich bereits seit der ersten Woche der Weihnachtsferien wieder zum Nettoexporteur geworden, also genau das Gegenteil der Situation von 2022. Bei einer historisch niedrigen Stromerzeugung durch Kernenergie, die 2022 nur 275-285 TWh betrug, war Frankreich fast das ganze Jahr über (außer im Februar, Mai und ab Ende Dezember) Nettoimporteur von Strom. Das war seit 42 Jahren nicht mehr vorgekommen.

    Historisch gesehen war Frankreich das größte Stromexportland in Europa, musste 2022 aber Strom aus Spanien, Deutschland oder dem Vereinigten Königreich importieren, um Stromausfälle zu vermeiden. Im vergangenen Jahr sah sich Frankreich mit einem bisher beispiellosen Stillstand seiner Kernkraftwerke konfrontiert, da Wartungsarbeiten an Reaktoren durchgeführt werden mussten und länger dauerten als geplant. Ende 2021 wurden Korrosionsprobleme an Teilen von Rohrleitungen, die für die Sicherheit der Kraftwerke entscheidend sind, entdeckt, was langwierige Reparaturen erforderlich machten. Frankreich konnte im Sommer auch kaum auf seine Staudämme zurückgreifen, die unter der beispiellosen Dürre des Jahres 2022 litten. In diesem Herbst hat sich auch hier die Situation teilweise wieder entspannt.

  • Klimawandel: Die letzten acht Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen

    Klimawandel: Die letzten acht Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen

    In Europa ist 2022 laut dem Europäischen Programm für Klimawandel Copernicus nach 2020 das zweitwärmste Jahr.

    Die letzten acht Jahre (2015-2022) waren die wärmsten, die jemals weltweit gemessen wurden, und alle lagen um mehr als ein Grad über den Temperaturen der vorindustriellen Zeit. Dies geht aus dem Jahresbericht des Europäischen Programms zum Klimawandel Copernicus hervor, der am Dienstag, dem 10. Januar veröffentlicht wurde. Auf globaler Ebene stellt das Jahr 2022 das fünftwärmste Jahr dar.

    In Europa rangiert das Jahr 2022 als das zweitwärmste Jahr, der Rekord wird vom Jahr 2020 gehalten, das noch um 0,3 Grad wärmer war. Copernicus erklärt, dass „die Temperaturen in Europa im Jahr 2022 um mehr als das Doppelte des globalen Durchschnitts gestiegen sind“. Dies ist ein weiterer Indikator für den Klimawandel, in mehreren Ländern West- und Südeuropas wurden Jahresrekorde bei den Temperaturen beobachtet.

    Keine „Anzeichen für eine Verlangsamung“ der Treibhausgasemissionen
    Die Erwärmung war in den beiden Polarregionen am stärksten. So verzeichnete Copernicus etwa in der Wostok-Station (Antarktis) mit bis zu -17,7 Grad, die „wärmste Temperatur, die je in den 65 Jahren ihres Bestehens gemessen wurde“. „Im September lagen die Temperaturen über Grönland durchschnittlich 8 Grad über dem Durchschnitt“, heißt es in der Studie weiter. Angesichts dieser besonders hohen Temperaturen „verzeichnete die Antarktis das ganze Jahr über ungewöhnlich geringe Mengen an Meereis“.

    Gleichzeitig „stiegen die Treibhausgase in der Atmosphäre im Jahr 2022 weiter an“. Copernicus verzeichnete die „höchsten Konzentrationen seit mehr als 2 Millionen Jahren für Kohlendioxid und mehr als 800.000 Jahren für Methan“. Vincent-Henri Peuch, Direktor des Copernicus Atmospheric Monitoring Service, bedauert, dass man keine „Anzeichen einer Verlangsamung“ beobachtet habe.

  • Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Paris: Mann verletzt mehrere Personen mit Messer im Gare du Nord – Polizist schiesst auf ihn

    Die Ereignisse ereigneten sich gegen 6.40 Uhr am Mittwochmorgen. Innenminister Gérald Darmanin bedankte sich bei den Ordnungskräften „für ihre effiziente und mutige Reaktion“.

    Ein Polizist setzte am frühen Morgen des 11. Januar seine Waffe gegen eine Person ein, die am Gare du Nord in Paris mehrere Personen mit einem Messer verletzt hatte. Der Täter griff mehrere Reisende an, bevor er „neutralisiert“ wurde, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Er konnte daraufhin festgenommen werden.

    „Die SNCF teilte auf Anfrage von Franceinfo mit, dass sich der Vorfall gegen 6.40 Uhr im Inneren des Bahnhofs ereignet habe. Ein Sicherheitsperimeter wurde eingerichtet. Alle Züge fahren normal“. Laut einer vorläufigen Bilanz wurden sechs Personen verletzt, eine davon soll in Lebensgefahr schweben. Ach der mutmassliche Täter wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem die Ordnungskräfte mehrfach auf ihn geschossen hatten. Sein Zustand ist lebensbedrohlich.

    Gérald Darmanin besucht den Ort des Geschehens.
    „Eine Person hat heute Morgen am Gare du Nord mehrere Personen verletzt. Er konnte schnell neutralisiert werden. Danke an die Ordnungskräfte für ihre effiziente und mutige Reaktion“, reagierte der Innenminister auf Twitter, der sich gegen 9 Uhr vor Ort begab. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei übertragen, so die Pariser Staatsanwaltschaft.

  • SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    SNCF startet Sonderangebote und erhöht gleichzeitig die Ticketpreise

    Eine Tariferhöhung der SNCF tritt am Dienstag, dem 10. Januar 2023 in Kraft. Die Tarife steigen um durchschnittlich 5%. Eine Preiserhöhung, die allerdings mit Sonderangeboten gekoppelt ist. 

    „Rabatte, von denen Sie sich nur schwer erholen werden“. Mit diesem Slogan startet die SNCF am Dienstag, dem 10. Januar eine neue Rabattkampagne. Die Connect Days – so der Name der Kampagne – sind ein außergewöhnlicher Blitzverkauf von 150.000 TGV INOUI-Fahrkarten ab 29 € und OUIGO-Fahrkarten für maximal 19 € für Fahrten zwischen dem 11. und 31. Januar.

    Ein Angebot, das mit dem Inkrafttreten der Tariferhöhungen im Zugverkehr zusammenfällt. Die Fahrpreise steigen ab Dienstag, dem 10. Januar, um durchschnittlich 5%. Eine Erhöhung, die das Unternehmen mit stark steigenden Strompreisen für 2023 begründet.

    Die Kunden der SNCF werden von der Preiserhöhung nicht in gleicher Weise betroffen sein. Die Preise für OUIGO, das Billigangebot der SNCF, bleiben unverändert. Status quo auch für den Preis der Carte Avantage, die weiterhin 49 € kostet und mit der man bis zu 30% Rabatt oder Preisobergrenzen je nach zurückgelegter Strecke erhalten kann.

    Auf Seiten der Nutzerverbände begrüßt man zwar die unveränderten Preise für die Carte Avantage und den OUIGO, wünscht sich aber mehr Transparenz seitens des Eisenbahnunternehmens. „Wir bedauern die Unklarheit um die 5%. Es gibt keine klaren Angaben darüber, welche Fahrkarten und Strecken betroffen sind“, beklagt der Präsident der FNAUT (Fédération nationale des associations d’usagers des transports) Bruno Gazeau gegenüber der Zeitung Le Parisien.

    Die spürbarsten Preiserhöhungen verlangt die SNCF von ihren Geschäftskunden. Die Abonnements für Berufstätige (Liberté, Max actif, Max actif +) und die Preise für Business Première-Fahrkarten werden um 5% steigen. 

    Am 1. Februar wird die SNCF die Bedingungen für die Stornierung oder den Umtausch von Fahrkarten verschärfen. Der Umtausch oder die Erstattung wird nur noch bis zu maximal sieben Tage vor dem Abreisedatum kostenlos sein. Nach dieser Frist werden die Gebühren von 15 € auf 19 € pro Fahrkarte im TGV und dem Intercity erhöht. Es kann allerdings eine Versicherung abgeschlossen werden, die die Kosten für Stornierungen und Änderungen erstattet.

  • Impfung gegen Krebs: BioNTech startet klinische Studie zur Erprobung seines Impfstoffs

    Impfung gegen Krebs: BioNTech startet klinische Studie zur Erprobung seines Impfstoffs

    Das deutsche Biotechnologieunternehmen kündigte am Montag den baldigen Beginn einer klinischen Studien für seinen Krebsimpfstoff an. Das neue Mittel nutzt die Boten-RNA-Technologie. Die deutsche Firma BioNTech, die durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 bekannt wurde, kündigte jetzt an, dass sie in Kürze mit klinischen Tests beginnen werde, um einen Impfstoff zur Bekämpfung von Krebs zu testen. BioNTech hatte bereits im Oktober letzten Jahres die Entwicklung einer potenziellen Krebsbehandlung angekündigt, die auf der gleichen innovativen Technik wie ihr Covid-Impfstoff beruht: Boten-RNA. Die klinischen Tests für den neuen Impfstoff sollen im kommenden Herbst in Großbritannien beginnen. Das Biotechnologieunternehmen will bis 2030 etwa 10.000 Patienten mit dem neuentwickelten Impfstoff behandeln. Die Behandlung basiert auf der Boten-RNA: Es wird ein Fragment der Ribonukleinsäure (mRNA) zum Beispiel eines Virus injiziert, um die Produktion des Spike-Proteins zu ermöglichen,…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Französische Regierung will Ende Januar neue Regelungen für Wassernutzung bekannt geben

    Französische Regierung will Ende Januar neue Regelungen für Wassernutzung bekannt geben

    Zu den ehrgeizigen Zielen des neuen Wasserplans, den die Regierung ankündigen will, gehört wohl auch eine bessere Wiederverwendung von Abwasser.  Dem französischen Umweltministerium sitzt die Erinnerung an den Sommer 2022 noch im Nacken. In einigen Dörfern kam kein Tropfen Wasser mehr aus den Wasserhähnen und es kam in ganzen Regionen zu Wasserrationierungen, die Grundwasserspiegel erreichten bisher ungesehene Tiefststände. Franceinfo meldete am Montag, dem 9. Januar, dass die Regierung Ende des Monats einen großen Wasserplan verkünden will. Darin sind unter anderem Ankündigungen gegen Lecks in den Wasserversorgungsnetzen vorgesehen. Außerdem soll im Frühjahr eine große Präventionskampagne gegen die Verschwendung von Wasser gestartet werden. Das wichtigste Thema wird jedoch eine neue Regelung für die Nutzung von Wasser sein. Derzeit wird Abwasser nach der Aufbereitung einfach weggeschüttet, obwohl es zur Bewässerung von Grünflächen, für bestimmte Anbauflächen, zur Straßenreinigung und …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Strom- und Gaspreise: Auch Wohnungseigentümergemeinschaften sollen von Preisdeckel profitieren

    Strom- und Gaspreise: Auch Wohnungseigentümergemeinschaften sollen von Preisdeckel profitieren

    Olivier Klein, Minister für Wohnungswesen versicherte am Sonntag, dass auch diese Haushalte nicht mehr durchs Netz fallen werden. Er verwies dabei insbesondere auf die Sammelheizung oder die Stromkosten für Gemeinschaftsräume. Die Ankündigung erfolgte zwei Tage nach der Veröffentlichung der Massnahmen für sehr kleine Unternehmen, die 2023 in den Genuss eines Strom- und Gaspreisdeckels kommen werden. Der Minister für Wohnungsbau, Olivier Klein, kündigte am Sonntag, dem 8. Januar, jetzt an, dass eine ähnliche Maßnahme für Mehrfamilienhäuser mit den Gas- und Stromversorgern diskutiert werde. „Für Miteigentümergemeinschaften oder Vermieter, die zu teure Strom- oder Gasabonnements abgeschlossen haben, gibt es Gespräche, die mit den Energieversorgern geführt werden. Genauso, wie sie auch für kleine Unternehmen, etwa für Bäcker geführt wurden“, bekräftigte Olivier Klein am Sonntag auf Radio J. „Es ist das gleiche Prinzip, wir werden mit den Energieversorgern sprechen, um Preise zu finden, die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Prinz Harry im Fernsehinterview über sein aufsehenerregendes Buch über die königliche Familie

    Prinz Harry im Fernsehinterview über sein aufsehenerregendes Buch über die königliche Familie

    Das Drama der britischen Königsfamilie geht weiter: Am Sonntag wurde ein Interview mit Prinz Harry ausgestrahlt, nachdem sein Buch „Der Stellvertreter“ am Donnerstag in Spanien irrtümlich verfrüht zum Verkauf angeboten wurde.

    Aufsehenerregende Geständnisse und Offenlegungen, die vorzeitig durchsickern, und mehrere bevorstehende Interviews: Die Serie um die Veröffentlichung von Prinz Harrys Buch hält weit über Großbritannien hinaus die Gemüter in Atem. Die Königsfamilie wird vier Monate vor der Krönung von König Charles III. weiter auseinandergerissen.

    Nach den Enthüllungen in seinem Buch „Spare“, das am Donnerstag irrtümlich in Spanien zum Verkauf angeboten wurde, wird am Sonntag um 21.00 Uhr GMT ein Interview mit Prinz Harry im britischen Fernsehsender ITV ausgestrahlt, gefolgt von einem zweiten Interview im US-Fernsehsender CBS und einem dritten am Montag im US-Fernsehsender ABC.

    In bereits veröffentlichten Auszügen des Interviews bekräftigt Prinz Harry seinen Wunsch nach einer „Versöhnung“ mit seiner Familie und sagt, er hoffe auf eine „Wiedervereinigung“ mit seinem Vater Charles und seinem Bruder William, dem Thronfolger, unter der Bedingung, dass dieser zu seiner „Verantwortung“ für die Vergangenheit, insbesondere die Ausreise Harrys und seiner Frau Meghan Markle nach Kalifornien im Jahr 2020, anerkenne.

    Der Buckingham-Palast schweigt bislang offiziell zu dieser Lawine von veröffentlichten Vertraulichkeiten, aber in den britischen Medien tauchen allmählich Dementis und Kommentare auf.

    Die Sunday Times zitiert Vertraute von Prinz William mit der Aussage, dass er „traurig“ sei und „innerlich brenne“, aber „zum Wohle seiner Familie und des Landes schweigt“. The Sunday Telegraph glaubt zu wissen, dass Charles III. trotz des scharfen Inhalts des Buches zu einer Versöhnung bereit sei und dass der Herzog und die Herzogin von Sussex zur Krönung des Königs im Mai eingeladen werden sollen.

    Die Hoffnungen auf eine Annäherung scheinen jedoch sehr gering zu sein, da Harry in seinem Buch, das am kommenden Dienstag offiziell erscheinen wird, niemanden schont, insbesondere seinen Bruder nicht, der bereits in der Doku-Serie Harry & Meghan, die im Dezember auf Netflix ausgestrahlt wurde, in einem schlechten Licht dargestellt wurde.

    Der 38-jährige Herzog von Sussex bezeichnet William als „geliebten Bruder und Erzfeind“ und beschuldigt ihn, ihn 2019 bei einem Streit über Meghan, die Harry im Jahr zuvor geheiratet hatte, sogar zu Boden geworfen zu haben. Laut The Daily Mail enthüllt Harry außerdem, dass er nicht wirklich der Trauzeuge bei der Hochzeit seines Bruders war und spricht von einer „schamlosen Lüge“.

    Viele Passagen des Buches zeugen von dem Trauma, das der Unfalltod von Prinzessin Diana, die 1997 bei einem Verkehrsunfall in Paris starb, hinterlassen hat. In einem Auszug seines Interview mit ITV gesteht Harry, dass er „nur einmal geweint hat, bei ihrer Beerdigung“, und erzählt von seinem Unbehagen, als er und sein Bruder den Menschen die Hände schütteln mussten, die damals vor dem Kensington-Palast in London zum Gedenken an sie gekommen waren.

    In der britischen Presse wechselten die Reaktionen zwischen Ungläubigkeit angesichts der Intimität einiger von Harry erzählter Anekdoten, wie dem Verlust seiner Jungfräulichkeit und seinem Drogenkonsum, und Empörung über das, was als Frontalangriff auf die Königsfamilie angesehen wurde.

    Insbesondere Harrys Geständnis, dass er während seiner Einsätze in Afghanistan 25 Taliban-Kämpfer getötet habe, sorgte für einen riesigen Aufschrei. Mehrere hochrangige Offiziere der britischen Armee verurteilten seine Äußerungen aufs Schärfste und die Taliban beschuldigen ihn, „Kriegsverbrechen“ begangen zu haben.

    Harry, Herzog von Sussex, soll im vergangenen Sommer nach einer Reise nach Großbritannien zum Thronjubiläum der Königin eigentlich die Absicht gehabt haben, die Veröffentlichung des Buches abzusagen. Dies berichtete die Times unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Verlags Penguin Random House, der mehrere Millionen Dollar für die Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten Memoiren gezahlt hat.

    Premierminister Rishi Sunak wiederholte am Sonntag auf Anfrage der BBC, dass er die Enthüllungen in dem Buch nicht kommentieren wolle, sagte aber, er sei „sehr stolz“ auf die königliche Familie. „Ich bin stolz auf sie und ich denke, das Land ist es auch. Wir haben dies im vergangenen Jahr auf sehr bewegende Weise bei mehreren Gelegenheiten gesehen, und ich bin zuversichtlich, dass wir es in diesem Jahr mit der Krönung des Königs wieder sehen werden“.

  • Sie geben nicht auf: In Paris protestieren die Gelbwesten wieder gegen die Politik von Emmanuel Macron

    Sie geben nicht auf: In Paris protestieren die Gelbwesten wieder gegen die Politik von Emmanuel Macron

    Nach Angaben des Innenministeriums nahmen am Samstag, dem 7. Januar, in Frankreich 4.700 Personen an Protesten der Gelbwesten teil, davon etwa 2.000 in Paris. Ein eher zaghafter Protest drei Tage vor der Präsentation der Rentenreform. Am Samstag, dem 7. Januar, gingen die Gelbwesten in mehreren französischen Städten wieder auf die Straße, um gegen die Inflation, die Anwendung des Artikels 49-3 in der Nationalversammlung oder die bevorstehende Rentenreform zu protestieren. Nach Angaben des Innenministeriums marschierten etwa 4.700 Menschen in Frankreich, davon 2.000 in Paris. Diese Zahl ist weit entfernt von den grossen Protesten im Herbst 2018. https://twitter.com/angeliqueharqu1/status/1611753903728599040 Die Forderungen zur Stärkung Kaufkraft bleiben die gleichen wie im Jahr 2018, hinzu kommt heute die Kritik an der bevorstehenden Rentenreform, die der Bewegung laut Jamel, einem der Organisatoren, neuen Schwung verleihen könnte: „Wir verlieren nicht die Motivation. Auf wir haben auf…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Bewegung der Gelbwesten: Neue Demonstrationen am 7. Januar

    Bewegung der Gelbwesten: Neue Demonstrationen am 7. Januar

    Die Gelbwesten haben sich für Samstag, den 7. Januar, in Paris und vielen anderen französischen Städten wieder zu Demonstrationen verabredet. Die Gelbwesten werden am Samstag, dem 7. Januar, wieder zu Kundgebungen in Paris und zahlreichen anderen französischen Städten zusammenkommen, die von dem Kollektiv „L’appel du peuple“ (Der Ruf des Volkes) initiiert wurden. Die Demonstranten protestieren unter anderem gegen die geplante Rentenreform und die hohen Lebenshaltungskosten. Einmalig für die Gelbwesten wurde bei der Polizeipräfektur von Paris eine Demonstration für diesen 7. Januar vorher angemeldet. Die Organisatoren sind „Gelbwesten und Wutbürger und Gelbwestenfrauen“ sowie die Gelbwestengruppen von Montreuil, Pantin, Belleville und Ecologie populaire. Sie haben sich in einem Kollektiv unter dem Namen „L’appel du peuple“ (Ruf des Volkes) zusammengeschlossen. https://twitter.com/GiletsJaunesFr_/status/1610320376646537217 Was sind die Forderungen der Demonstranten?Der Zweck der Demonstr…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…