Kategorie: À la une

  • Streik gegen die Rentenreform bei der SNCF: Der Verkehr wird „sehr stark beeinträchtigt“ sein

    Streik gegen die Rentenreform bei der SNCF: Der Verkehr wird „sehr stark beeinträchtigt“ sein

    Einen Tag vor der grossen Mobilisierung gegen die Rentenreform wird das Ausmaß der zu erwartenden Störungen bei der SNCF sichtbar. Die Reisenden werden sich in Geduld üben müssen, der Verkehr wird am Donnerstag, dem 19. Januar, stark beeinträchtigt sein. 2 von 5 TER-Zügen im Durchschnitt im Südwesten, keine Intercity-Züge, 1 von 3 Ouigo – SNCF-Nutzer müssen sich am Donnerstag, dem 19. Januar, in Geduld üben, denn der SNCF-Verkehr wird im Rahmen des Mobilisierungstages gegen die Rentenreform sehr stark beeinträchtigt werden. Der Westen ist stark betroffen In einer Pressemitteilung kündigte die SNCF an, dass am Donnerstag in der Region Okzitanien nur zwei von fünf TER-Zügen fahren sollen. Es werden keine Intercity-Züge und nur 1 von 3 Ouigos geplant. Für die TGVs sieht der Donnerstag ebenfalls schwarz aus: Nur 1 von 3 TGVs wird sich auf der Nordachse in Bewegung setzen, 1 von 4 auf der Ostachse, 1 von 5 auf der Atlantikachse und 1 von 3 auf der Südostachse. Die SNCF empfiehlt den Reisend…

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  • Der älteste Mensch der Welt, die Französin Schwester André, starb gestern mit 118 Jahren

    Der älteste Mensch der Welt, die Französin Schwester André, starb gestern mit 118 Jahren

    Die älteste Frau der Menschheit, die Französin Schwester André in Toulon, starb in der Nacht von Montag auf Dienstag, den 17. Januar.

    Das Paradies konnte nun nicht mehr länger auf sie warten: Die älteste Frau der Menschheit, Schwester André aus Frankreich, starb am Dienstag, dem 17. Januar, im Alter von 118 Jahren, nachdem sie ein Leben geführt hatte, das bis zum Schluss von Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen und ihrem grossartigen Humor geprägt war. Wenige Tage vor ihrem 119. Geburtstag „ist sie um 2 Uhr morgens gestorben. Wir sind alle sehr traurig, aber sie wollte es, es war ihr Wunsch, zu ihrem geliebten Bruder zu gehen. Für sie ist es eine Befreiung“, sagte David Tavella, Kommunikationsbeauftragter des Pflegeheims Sainte-Catherine-Labouré in Toulon (Südfrankreich) an der Mittelmeerküste, wo Schwester André lebte, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Seit mehreren Jahren zeigte die am 11. Februar 1904 in Alès (Südfrankreich) als Lucile Randon geborene Frau eine gewisse Müdigkeit: Sie wollte sich „aus dieser Angelegenheit zurückziehen“. Aber „der liebe Gott hört mich nicht“, hatte sie der Agentur AFP im Januar 2022 in einem Interview anvertraut. An einen Rollstuhl gefesselt und annähernd blind, bedauerte Schwester André, dass sie zum Schluss weniger mobil war und ihre Fähigkeiten teilweise verloren hatte. „Sie sagte im April 2022, als sie zur Ältesten der Menschheit ernannt wurde, nachdem die Japanerin Kane Tanaka im Alter von 119 Jahren gestorben war: „Man sagt, dass Arbeit tötet. Bei mir war das ganz anders, meine Arbeit hat mich am Leben gehalten.“

    Es gibt keine offizielle Stelle, die den „Ältester Mensch“ vergibt, aber Statistik-Experten waren sich einig, dass Schwester André bislang die älteste lebende Person war, deren Familienstand überprüft werden konnte. Auch das Guinness-Buch der Rekorde hat diesen Rekord bestätigt.

    In ihrem Altersheim in Toulon liebte sie es, ein wenig Schokolade zu knabbern und ein Glas Portwein zu trinken. Ihr Leben fing jeden Morgen mit einer Messe an. Sie erschien immer in ihren Ordenskleidern zu den Gottesdientsen, mit einem blauen Haartuch.

    Im Jahr 2021 hat Schwester André ohne grosse Probleme eine Covid-Ansteckung hinter sich gebracht und war so zu einem Symbol der Hoffnung geworden, was eine Flut von Briefen aus der ganzen Welt auslöste. Schwester André beantwortete fast alle Anfragen, nur nicht die nach Haarsträhnen oder DNA-Untersuchungen! Sie scherzte regelmäßig über den zu brechenden Rekord von Jeanne Calment, die 1997 im Alter von 122 Jahren auch in Südfrankreich in Arles starb. Nun bleibt Jeanne Calment die Person, die in der Geschichte der Menschheit nachweislich am längsten gelebt hat.

    Schwester André war in ihrer Jugend Gouvernante in Paris, bevor sie später in den Orden der Töchter der Nächstenliebe eintrat. Ihr Gedächtnis war bis zuletzt vollständig intakt und gerne teilte sie ihre vielen Erinnerungen, wie etwa den Verlust ihrer Zwillingsschwester Lydie oder ihre Ankunft in Paris.

    „Ich hatte bisher nur im Departement Gard gelebt, in einer kleinen, hässlichen Stadt, und nun kam ich in eine strahlende grosse Stadt. Ich kümmerte mich um zwei Kinder“. Sie war offiziell bis Ende der 1970er Jahre berufstätig und verbrachte dann 30 Jahre in einem Altenheim in Savoyen, wo sie sich um die Bewohner kümmerte, die oft jünger waren als sie selbst, bevor sie in die Einrichtung in Toulon kam, in der mehrere Ordensschwestern lebten. Sie freute sich immer auf den Besuch ihrer Groß- und Urgroßneffen oder des Bürgermeisters von Toulon, Hubert Falco, den sie sehr schätzte, vor allem, weil er einmal nicht gezögert hatte, auf die Knie zu gehen, um ihr die Schnürsenkel zu binden.

    Schwester André forderte ihre Mitmenschen unermüdlich dazu auf, „immer ohne Einschränkungen zu lieben, zu lieben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, denn wenn man andere liebt, wenn man auf andere zugeht, hat man keine Angst vor dem Unbekannten“. Denn wie sie sagte, gibt es zwei Ziele im Leben, nämlich „eine große Liebe zu teilen und bei seinen Bedürfnissen keine Kompromisse einzugehen“.

  • Wetter: Sturm Fien blockiert Südwesten Frankreichs

    Wetter: Sturm Fien blockiert Südwesten Frankreichs

    Nachdem erst am Montag der Sturm Gérard über den Nordwesten Frankreichs hinweggezogen war, wurde am Dienstag, dem 17. Januar, der Südwesten des Landes von dem Sturmtief Fien heimgesucht. Starke Winde und heftige Regenfälle blockierten unter anderem den Verkehr in den Pyrenäen-Atlantik.

    Der Sturm Fien kommt am Dienstag, 17. Januar, von Spanien und wird den Südwesten Frankreichs und sogar Korsika erreichen. Fien wird voraussichtlich viel Schnee und Regen mit sich bringen, was die Angst vor Überschwemmungen schürt. „Der Wind weht hier immer noch sehr stark, heute Morgen wurden in Socoa Böen von 137 km/h gemessen“, berichtet die Reporterin Sabrina Corrieri live aus Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) für den Sender France 3. Die starken Winde ließen Bäume und Stromleitungen auf die Fahrbahnen fallen.

    Züge standen still
    Am Dienstagmorgen mussten zahlreiche Straßen in der Region um Biarritz aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. „Auch der Zugverkehr ist aufgrund der starken Regenfälle stark beeinträchtigt. Im Baskenland hat es in 48 Stunden so viel geregnet wie in einem normalen Januar“ im ganzen Monat, erklärt Sabrina Corrieri. In der Nacht wurden einige Bahngleise überflutet, sodass die SNCF die betroffenen Strecken schließen musste. Das geschah insbesondere zwischen Dax (Landes) und Hendaye (Pyrénées-Atlantiques). Die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen bleibt bis Mittwoch, den 18. Januar, bestehen.

  • Rechtsextreme Aktivisten in Paris vor Gericht: Sie wollten Emmanuel Macron töten

    Rechtsextreme Aktivisten in Paris vor Gericht: Sie wollten Emmanuel Macron töten

    Dreizehn Personen, die einer rechtsextremen Gruppierung angehören, stehen ab Dienstag in Paris vor Gericht. Sie werden verdächtigt, eine Reihe von Gewaltaktionen vorbereitet zu haben, darunter einen geplanten Angriff auf Emmanuel Macron Ende 2018 anlässlich der Hundertjahrfeier des Waffenstillstands 1918. Dreizehn Personen – elf Männer und zwei Frauen im Alter von 26 bis 66 Jahren -, die einer rechtsextremen Gruppierung („Les Barjols“) angehören, müssen sich ab Dienstag, dem 17. Januar, in Paris vor Gericht verantworten. Sie werden verdächtigt, eine Reihe von Gewaltaktionen vorbereitet zu haben, darunter ein Attentat auf Emmanuel Macron. Im Internet, am Telefon oder bei paramilitärischen Treffen sollen die Verdächtigen einen „Putsch“, die Ermordung von Migranten oder Angriffe auf Moscheen geplant haben, so die Anklageschrift. „Macron töten“ Die Affäre beginnt Ende 2018 mit einem Tipp. Der Inlandsgeheimdienst erhält Informationen, wonach der rechtsextreme Aktivist Jean-Pierre Bouyer aus…

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  • Sturm Fien: 4 Departements im Frankreichs Südwesten unter Alarmstufe Orange – 17 in ganz Frankreich

    Sturm Fien: 4 Departements im Frankreichs Südwesten unter Alarmstufe Orange – 17 in ganz Frankreich

    Sturm Gérard zieht sich aus Frankreich zurück, Sturm Fien „wird sehr schnell von der Biskaya bis zum Mittelmeerbecken ziehen“, so Météo France.

    Nach Gérard peitscht nun auch Fien über Frankreich. Am Dienstagmorgen, dem 17. Januar, verhängte Météo-France für die Départements Aube, Yonne, Côte-d’Or und Haute-Marne die Warnstufe Orange für Schnee- und Eisglätte. Damit schließen sich diese Departements den Departements Cantal, Lozère, Ain, Isère, Savoie und Haute-Savoie an, die bereits von solchen Wetterphänomenen betroffen waren.

    Für Dienstag werden mit dem von Spanien kommenden Sturmtief Fien sehr starke Winde im Südwesten erwartet. Das Sturmtief wird sich „sehr schnell vom Golf von Biskaya bis zum Mittelmeerbecken“ ausdehnen so Météo-France. Die Departements Gers, Landes, Pyrénées-Atlantiques und Hautes-Pyrénées wurden auf die Warnstufe Orange für starke Winde gesetzt, zum Teil auch auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmung. Derzeit bereits herrschen an der Küste Aquitaniens Windgeschwindigkeiten von 120 bis 130 km/h.

    Im Departement Haute-Corse gilt die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen, im Departement Corse-du-Sud wird zusätzlich vor sehr hohen Wellen an den Küsten gewarnt. Auch im Departement Var herrscht Warnstufe Orange für sehr hohe Wellen und Überschwemmungen an der Küste.

  • Sturmwind: 75.000 Haushalte in Westfrankreich ohne Strom

    Sturmwind: 75.000 Haushalte in Westfrankreich ohne Strom

    Zehntausende Menschen sind im Westen Frankreichs aufgrund starker Winde ohne Strom. Auch der Zugverkehr ist stark beeinträchtigt. Der Sturm Gérard fegt seit Sonntagabend über den Norden und Westen Frankreichs mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h hinweg.

    Etwa 75.000 Haushalte waren am Montagmorgen, 16. Januar, vor allem in der Normandie, der Bretagne und den Pays de la Loire ohne Strom, wie der Netzbetreiber Enedis mitteilte.

    Der Sturm Gérard fegt seit Sonntagabend mit besonders starken Winden über den Norden und Westen Frankreichs hinweg. „Der Sturm, der immer noch andauert, ist besonders intensiv mit Windgeschwindigkeiten von deutlich über 110 km/h“, schreibt Enedis in einer Erklärung.

    Laut Météo France erreichte der Wind an der Pointe du Raz im Finistère bis zu 158 km/h. Da sich der Sturm auf die Île-de-France zubewegt, verhängte der Wetterdienst am Montag für die gesamte Region mit Ausnahme des Departements Val-d’Oise sowie für die Departements Loiret, Yonne, Aube und Marne die Warnstufe Orange.

    Die Warnstufe Orange wurde auch für die Departements Finistère, Morbihan, Indre-et-Loire, Indre, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire und Cher aufgehoben und für die Departements Mayenne und Sarthe aufrechterhalten.

    Die SNCF berichtet von Verkehrsbehinderungen aufgrund von auf die Gleise gefallenen Bäumen, insbesondere in den Regionen Pays de la Loire, Île-de-France und Normandie, wo einige Züge heute Morgen gar nicht erst abgefahren sind.

    Der Zugverkehr ist vor allem auf der Verbindungsstrecke zwischen La Rochelle, La Roche-sur-Yon, Nantes, Rennes und Saint-Malo sowie um Le Havre herum beeinträchtigt. Auch zwischen Rennes und Saint-Malo ist der Verkehr aufgrund eines umgestürzten Baumes unterbrochen.

    Böen mit bis zu 140 km/h an den Küsten.

    der Sturm wird bis zum Nachmittag von der Normandie in den Süden der Ile-de-France und den Norden von Centre-Val-de-Loire und dann in den äußersten Westen der Regionen Grand-Est und Bourgogne-Franche Comté ziehen.

    Die stärksten Böen werden laut Météo-France im Westen der Normandie zu beobachten sein, mit bis zu 140 km/h an den Küsten und 100-110 km/h im Landesinneren, manchmal sogar mehr.

    Die Behörden rufen die Bevölkerung auf, niemals heruntergefallene Stromleitungen oder Gegenstände, die mit Leitungen in Berührung kommen, anzufassen und Probleme unter der Telefonnummer 09 726 750 gefolgt von den beiden Ziffern des betroffenen Departements zu melden.

  • Streik am 19. Januar: Mit welchen Störungen ist am Donnerstag in Frankreich zu rechnen?

    Streik am 19. Januar: Mit welchen Störungen ist am Donnerstag in Frankreich zu rechnen?

    Protest gegen die Regierung und ihre Rentenreform. Das ist das Ziel französischer Gewerkschaften aus allen Wirtschaftsbereichen, die am 19. September 2023 zu einem landesweiten Streik aufgerufen haben. Als Reaktion auf die von der Regierung am 10. Januar 2023 vorgelegte Rentenreform haben die Gewerkschaften Streik, Demonstrationen und Proteste angekündigt. Der für Donnerstag, den 19. Januar, angesetzte Streik wird ein Test auf mehreren Ebenen für die Gewerkschaften sein, die bereits eine Fortsetzung der Protestbewegung angekündigt haben. Ein „Faustschlagtag“, ein „mächtiger“ Streik… Die SNCF hält mit ihren Warnungen über die Streiks an diesem Donnerstag nicht hinterm Berg. Die aus CGT, Unsa, SUD und CFDT bestehende Gewerkschaftsgruppe erklärt ihre „totale Opposition gegen die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre, begleitet von einer Erhöhung der Beitragsdauer“. Da es derzeit schwierig ist, die wirklichen Auswirkungen auf das Zugangebot abzuschätzen, werden die…

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  • Wetter: Sturm Gérard bringt starken Wind mit Schnee und Glatteis

    Wetter: Sturm Gérard bringt starken Wind mit Schnee und Glatteis

    Das Wetter wird am Montag sehr unruhig sein, mit einem Regenband von West nach Ost, begleitet von starken Windböen. Das wird durch das Sturmtief „Gérard“ verursacht. Météo-France hat mehrere Departements auf die Warnstufe Orange gesetzt.

    Das Tiefdruckgebiet mit dem Namen „Gérard“ zieht über den Norden Frankreichs. Am Montag, dem 16. Januar, verhängte Météo-France für 26 Departements die Warnstufe Orange wegen starker Winde, die bereits in der Nacht einen Großteil des Nordwestens frankreichs heimgesucht haben. Météo France warnt auch vor Schnee und Glatteis.

    Die 26 von dem Sturmtief stark betroffenen Departements sind: Aube, Marne, Loiret, Manche, Calvados, Eure, Orne, Mayenne, Sarthe, Vendée, Charente-Maritime, Charente, Vienne, Deux-Sèvres, Seine-Maritime und Eure-et-Loire, Yonne und alle Departements der Île-de-France, mit Ausnahme vom Val d’Oise.

    Die Departements Cantal und Lozère wurden ebenfalls auf Warnstufe Orange gesetzt, da dort schon ab einer Höhe von 600 bis 800 m Schnee auf dem Boden und den Strassen liegen bleiben soll.

    Auf den meisten Bergmassiven, insbesondere im südlichen Zentralmassiv und auf den Alpen ab 600 bis 800 m, 1.000 bis 1.200 m auf den Pyrenäen und 500 m auf den Vogesen und dem Jura wird viel Schnee bis in tiefe Lagen fallen. Auch im Nordwesten wird Schnee auf den Höhenlagen ab 300 bis 400 m erwartet.

    Rückgang der Temperaturen
    Im Mittelmeerraum zirkuliert am Montag ein Regengebiet, das nach Korsika weiterzieht, wo sich die Regenfälle verstärken und ab etwa 1.200 m in Schnee übergehen werden. Der Wind aus West bis Nordwest wird im ganzen Mittelmeerbecken zunehmen. Die Temperaturen sinken im Allgemeinen um 1 bis 5 Grad, was zu leichtem Frost in der Nähe der Bergmassive führen wird.

    Erwartete Höchsttemperaturen: 5 bis 8 Grad nördlich der Loire, 7 bis 10 Grad im Südwesten, örtlich 11 bis 12 Grad an der Küste der Aquitaine, 11 bis 14 Grad am Mittelmeer.

  • Treibstoffpreise: Ab Montag können französische Autofahrer staatliche Beihilfe beantragen

    Treibstoffpreise: Ab Montag können französische Autofahrer staatliche Beihilfe beantragen

    Ab Montag haben fast zehn Millionen französische Haushalte Anspruch auf Beihilfe. Die einkommensschwächsten Franzosen erhalten einen Scheck über 100 Euro.

    Zwei Wochen nach dem Ende des staatlichen allgemeinen Treibstoffrabatts , werden einige Franzosen ab Montag, dem 16. Januar, von einer neuen Hilfsmassnahme profitieren können. Die Regierung wird eine Beihilfe in Höhe von jeweils 100 Euro für die einkommensschwächsten Haushalte auszahlen.

    Ein Dekret, das am Montag, den 2. Januar im Amtsblatt veröffentlicht wurde, beschreibt „die Schaffung einer Kraftstoffzulage für Erwerbstätige, die ein Fahrzeug zu beruflichen Zwecken nutzen […], die die Auswirkungen des Anstiegs der Kraftstoffkosten für Haushalte, die ein Fahrzeug zu beruflichen Zwecken nutzen, begrenzen soll“.

    Bei einem Besuch in Nizza (Alpes-Maritimes) am Freitag stellte der Minister für öffentliche Finanzen, Gabriel Attal, diese neue Massnahme vor. Laut Attal entspricht die Beihilfe „einer Ermäßigung von 10 Cent pro Liter Kraftstoff bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 12.000 Kilometern pro Jahr“.

    Diese Prämie mit dem Namen „Treibstoffgeld für Arbeitnehmer“ wird einmalig an etwa zehn Millionen Arbeitnehmer gezahlt, die „ihr Auto oder Motorrad benötigen, um zur Arbeit zu fahren“, wie Premierministerin Élisabeth Borne es ausdrückte. Die Hilfe betrifft die Franzosen mit dem geringsten Einkommen mit einem steuerlichen Referenzeinkommen pro Person von weniger als 14.700 € (bezogen auf die Einkommen im Jahr 2021). Dies entspricht:

    • 1 314 € netto/Monat für eine alleinstehende Person
    • 3 285 € netto/Monat für ein Paar mit einem Kind
    • 3 285 € netto/Monat für eine alleinstehende Frau mit zwei Kindern
    • 3 941 € netto/Monat für ein Paar mit zwei Kindern
    • 5 255 € netto/Monat für ein Paar mit drei Kindern.

    Ein Paar, das für die Unterstützung in Frage kommt, kann sie zweimal beantragen und erhält somit eine Ermäßigung von 200 Euro, da es sich um Einzelanträge handelt.

    Diejenigen, die Anspruch auf diese Zulage haben, müssen den Antrag zwischen dem 16. Januar und dem 28. Februar auf der Website der Steuerbehörde stellen. Es werden mehrere Angaben verlangt:

    • die Steuernummer des Antragstellers
    • seine Registrierungsnummer
    • seine Bankverbindung für die Überweisung.

    Man sollte beachten, dass die Überweisung etwa acht Tage nach Eingang des Antrags erfolgt. Anträge können auch telefonisch unter der Nummer 0 806 000 229 (gebührenfrei + Anrufkosten) gestellt werden. Diese Nummer ist montags bis freitags von 8.30 bis 19 Uhr erreichbar.

  • Dürre: Grundwasserspiegel in weiten Teilen Frankreichs auf „besorgniserregendem“ Niveau

    Dürre: Grundwasserspiegel in weiten Teilen Frankreichs auf „besorgniserregendem“ Niveau

    Wenn es 2023 genauso wenig regnet, „wird es zu einer Situation kommen, die viel schlimmer ist als die, die wir im Spätsommer 2022 erlebt haben“, warnte jetzt das Bureau des recherches géologiques et minières (BRGM).

    „Es muss regnen, wir sind besorgt“. In der Tat befinden sich die Grundwasserspiegel in weiten Teilen Frankreichs auf einem „besorgniserregenden“ Niveau, wie das Bureau des recherches géologiques et minières (BRGM) am Freitag, dem 13. Januar, warnte. Die Behörde äußerte sich „ziemlich pessimistisch“ über die Verfügbarkeit von Wasser im Jahr 2023 nach der außergewöhnlichen Dürre im letzten Jahr.

    „Die Grundwasserstände im Dezember sind unbefriedigend. Tatsächlich reichen die im Herbst versickerten Niederschläge bei weitem nicht aus, um die im Jahr 2022 aufgelaufenen Defizite auszugleichen und den Zustand der Grundwasservorkommen nachhaltig zu verbessern“, schreibt das BRGM in einem Lagebericht zum Jahresbeginn.

    Anordnungen zur Wasserbeschränkung sind weiterhin in Kraft.
    „Die Lage des Grundwassers, das zwei Drittel der Wasserreserven in Frankreich ausmacht, ist viel ungünstiger als am Ende des Winters 2021-2022“, als die Grundwasserspiegel auf „halbwegs korrekten“ Niveaus waren, bevor eine historische Dürre „an der Oberfläche“ eintrat, kommentierte Pierre Pannet, stellvertretender Direktor des BRGM, am vergangenen Donnerstag bei einem Pressebriefing.

    Wenn es 2023 genauso wenig regnet, „wird es zu einer Situation kommen, die viel schlimmer ist als die, die wir im Spätsommer 2022 erlebt haben“, als in fast allen Departements Frankreichs Wasserbeschränkungen galten. In einem Dutzend Departements sind noch immer die entsprechenden Erlasse in Kraft.

    In Frankreich liefert das Grundwasser etwa zwei Drittel des Trinkwassers und ein Drittel der landwirtschaftlichen Bewässerung.