Kategorie: À la une

  • Steuern: Französische Regierung prüft neue Abgaben

    Steuern: Französische Regierung prüft neue Abgaben

    Erhöhung der Besteuerung, Verdoppelung der medizinischen Eigenbeteiligung – das könnte den französischen Steuerzahlern blühen: In der 20-Uhr-Nachrichtensendung des Senders France 2 versucht der Journalist Axel de Tarlé einen Überblick zu geben. „Die Mindesterhöhung von 7 % bei der Grundsteuer ist eine sehr schlechte Nachricht für die 32 Millionen Eigentümer in Frankreich. Eine schlechte Nachricht, die zudem Aussagen von Elisabeth Borne, der Premierministerin, widerlegt. Auch wenn, zugegebenermassen, die Grundsteuer sowie die Wohnungssteuer Sache der Städte und Gemeinden sind und nicht Sache der Regierung“, sagt Axel de Tarlé. Die Steuerzahler werden aber in jedem fall zur Kasse gebeten. In Bezug auf neue Abgaben, so stellt Axel de Tarlé klar, steht „die Regierung jedoch nicht zurück“. Tarlé erwähnt insbesondere eine neue Steuer auf Flugtickets, eine weitere auf Mautgebühren, „die die Autobahngesellschaften drohen auf die Autofahrer umzulegen“, sowie die Verdoppelung der Eigenbeteiligun…

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  • Niger: Junta wirft französischen Botschafter aus dem Land

    Niger: Junta wirft französischen Botschafter aus dem Land

    Seit dem Staatsstreich der Armee am 26. Juli steigen die Spannungen zwischen Niger und Frankreich weiter an. Die Junta stellte dem französischen Botschafter ein Ultimatum und gab ihm 48 Stunden Zeit, das Land zu verlassen. Die im Niger herrschende Militärjunta ordnete an, dass der französische Botschafter das Land innerhalb von 48 Stunden verlassen müsse. Die Antwort Frankreichs kam umgehend: ‚Sie haben keine Befugnis, die Abreise unseres Botschafters zu verlangen‘, lautete die Antwort des französischen Aussenministeriums, berichtet der Journalist Nicolas Bertrand am Samstag, 26. August, aus Niamey für den Sender France 2. Frankreich ist der Ansicht, dass die Putschisten nicht legitimiert sind, da sie nicht demokratisch gewählt wurden. „Heute Morgen hat das nigrische Militär das Ultimatum wiederholt“, berichtet Nicolas Bertrand. Der französische Botschafter gilt somit als persona non grata und hat bis Sonntagabend Zeit, das Land zu verlassen. „Es ist derzeit nicht bekannt, wo sich der …

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  • Zu hohe Rechnungen: Stromanbieter ENI zahlt an 100.000 seiner Kunden 50 Millionen € Entschädigung

    Zu hohe Rechnungen: Stromanbieter ENI zahlt an 100.000 seiner Kunden 50 Millionen € Entschädigung

    Viele französische Kunden des italienischen Stromversorgers erhielten Rechnungen in unverhältnismäßig hoher Höhe. ENI räumt Fehler ein und wird die Summe von 50 Millionen Euro an seine Kunden auszahlen. Betroffen sind etwa 100.000 Abnehmer. Am Montag, dem 28. August, wird ENI die Summe von 50 Millionen Euro freigeben und an die vielen französischen Kunden auszahlen, die überhöhte Rechnungen für ihren Stromverbrauch erhalten haben. Bei Erhalt der Rechnungen schlugen viele Verbraucher Alarm, da ihnen der Betrag als enorm überhöht erschien, wie der Sender TF1Info berichtet. Der Ombudsmann für Energie wurde mit dem Fall befasst und die Führungskräfte von Eni France wurden am Mittwoch von der Ministerin Agnès Pannier-Runacher vorgeladen. Sie räumten ein, dass „einigen ihrer Kunden, die ihre Verträge im zweiten Halbjahr 2022 verlängert hatten, falsche Fälligkeitspläne für die Rechnungen zugesandt wurden, insbesondere weil der Preisdeckel der Regierung nicht berücksichtigt wurde“, und versprachen „Korrekturmaßnahmen“. Das Ministerium für den Energiewandel gibt jetzt an, dass der Versorger eine Summe von 50 Millionen Euro an die etwa 100.000 betroffenen Kunden auszahlen wird, 34 Millionen bereits ab Montag. Neben ENI gerieten auch die Anbieter Mint Energie, Wekiwi und Mega Energie in die Kritik. Ihnen wird vorgeworfen, ihre Kunden nicht rechtzeitig über eine bevorstehende Erhöhung der Energiepreise informiert zu haben, was nicht legal wäre.
  • Der verschobene Besuch von König Karl III. und Königin Camilla findet nun vom 20. bis 22. September statt

    Der verschobene Besuch von König Karl III. und Königin Camilla findet nun vom 20. bis 22. September statt

    Der ursprünglich für den 26. bis 29. März geplante Besuch des englischen Königspaares wurde auf Mittwoch, den 20. bis Freitag, den 22. September verschoben. Ziel des Besuchs ist es laut der französischen Präsidentschaft, die besondere Verbindung zwischen den beiden Nationen hervorzuheben. Der wegen der Demonstrationen gegen die Rentenreform damals abgesagte königliche Besuch von Charles III. und Camilla in Frankreich wird nun von Mittwoch, den 20. bis Freitag, den 22. September stattfinden, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, dem 24. August mitteilte. Im März zog es der Elysée-Palast vor, den Besuch aus Sicherheitsgründen zu verschieben, und begründete das damals mit der Notwendigkeit, „Seine Majestät König Karl III. unter Bedingungen zu empfangen, die unserer freundschaftlichen Beziehung entsprechen“. Es ist der erste Staatsbesuch des Königs und der Königin in Frankreich. Das Königspaar wird sich nicht nur in der Hauptstadt Paris aufhalten, sondern auch nach Bordeaux reisen, wie die …

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  • Météo France hebt höchste Hitzewarnstufe am Freitagmorgen auf – jetzt kommen Gewitter

    Météo France hebt höchste Hitzewarnstufe am Freitagmorgen auf – jetzt kommen Gewitter

    Zunächst wurde angekündigt, dass 17 Departements auch für den heutigen Freitag, 24. August, unter Hitzewarnung Rot bleiben sollten. Nun gab Meteo France bekannt, dass die Warnung am Freitagmorgen um 6 Uhr aufgehoben wurde. 60 Departements bleiben weiterhin von einer Warnstufe Orange für Gewitter oder Hitze betroffen.

    In 20 Departements bleibt die Hitzewarnung Orange bestehen, aber die Temperaturen sollen heute voraussichtlich deutlich sinken.

    Insgesamt bleiben 60 Departements wegen Hitze oder Gewittern auf Warnstufe Orange. „Eine neue Gewitterfront wird sich am Freitagnachmittag über der Auvergne organisieren und dann auf das Rhonetal, die Region Lyon, Burgund und den Nordosten des Landes übergreifen“, so Météo France.

    Diese teils heftigen Gewitter können zu intensiven Regenfällen mit 50-60 Liter/m2 in sehr kurzer Zeit, mit Hagelschlag und starken Windböen von ca. 100 km/h führen.

  • Bildung: Emmanuel Macron fordert für Schüler mit Schwierigkeiten Schulbeginn „ab dem 20. August“

    Bildung: Emmanuel Macron fordert für Schüler mit Schwierigkeiten Schulbeginn „ab dem 20. August“

    In einem Interview mit der Zeitung „Le Point“, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, sprach sich der Staatschef außerdem für „Anpassungen“ bei den Terminen der Abiturprüfungen aus. Macron will neue Prioritäten im Bildungsbereich setzen. Fast eineinhalb Jahre nach seiner Wiederwahl sprach Emmanuel Macron in einem langen Interview mit der Zeitung Le Point, das am Mittwoch, dem 23. August veröffentlicht wurde, über das Thema Schule und Bildung. Angesichts des bevorstehenden Schulbeginns sprach er sich dafür aus, dass dieser in Zukunft für bestimmte Schüler „bereits auf den 20. August“ vorgezogen wird. Dies betreffe Jugendliche, „die es brauchen“ und die zuvor entsprechend „beurteilt“ worden seien, um „aufholen“ zu können. „Es gibt zu viele Ferien und zu vollgepackte Schultage“, so Emmanuel Macron. der französische Präsident spricht auch über die Abiturprüfungen, die 2023 erstmals bereits im März begannen. Sie dürften nicht „so früh im Jahr“ stattfinden, meint der Staatschef. „Der Minister…

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  • Frankreich: Warum wird die Grundsteuer in diesem Jahr so deutlich in die Höhe gehen?

    Frankreich: Warum wird die Grundsteuer in diesem Jahr so deutlich in die Höhe gehen?

    Jetzt ist es bestätigt: Für Hausbesitzer in Frankreich wird die Grundsteuer in diesem Jahr deutlich steigen, obwohl sie bereits 2022 erhöht wurde. Eine Steigerung von mindestens 7,1% ist zu erwarten, die hauptsächlich mit der Inflation zusammenhängt. Je nach Wohnort kann die Erhöhung jedoch noch weitaus höher ausfallen.

    Hausbesitzer werden im Herbst 2023 eine weitere Erhöhung der Grundsteuer erleben. Sie müssen sich in diesem Jahr auf eine Erhöhung von mindestens 7,1 % einstellen, die hauptsächlich auf die Inflation zurückzuführen ist. Und in einigen Gemeinden wird sie noch höher ausfallen.

    für das Jahr 2023 hat der französische Staat die Grundsteuer für alle Eigentümer um 7,1 % erhöht. Diese Erhöhung ist darauf zurückzuführen, dass der sogenannte Mietwert einer Immobilie an die Inflation angepasst wird.

    Zu dieser Erhöhung kommen noch die in den kommunalen Haushalten festgelegten Aufwertungen hinzu. Das ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die bisherige Wohnsteuer auf Hauptwohnsitze im Herbst endgültig abgeschafft wird.

    Da den Gemeinden die Einnahmen durch die Wohnsteuer – immerhin 16,5 Milliarden Euro – nun fehlt, steht ihnen nur noch die Grundsteuer zur Verfügung, um ihre Gemeindehaushalte zu stabilisieren.

    So stieg beispielsweise die Grundsteuer in Marseille im Jahr 2022 um 17,4 %, während die Erhöhung in Paris sehr moderat ausfiel. In diesem Jahr jedoch wird in der Hauptstadt ein Rekordanstieg der Grundsteuer von 52% erwartet. Trotzdem bleibt die Höhe der Pariser Steuer insgesamt unter dem nationalen Durchschnitt.

    Fast jede fünfte Gemeinde mit mehr als 40.000 Einwohnern wird im Jahr 2023 den Satz der Grundsteuer zusätzlich zu den allgemeinen Aufwertungen um mindestens 7,1 % erhöhen.

    In Grenoble beispielsweise bedeutet dies eine Erhöhung um 25%, in Metz um 14,3% oder in Lyon um 9%. Einige Städte wie Lille oder Toulouse werden hingegen keine Änderungen vornehmen und die Grundsteuer wird nur in Höhe der vom Staat beschlossenen Aufwertung des Mietwerts (7,1 %) erhöht.

  • Wird die französische Regierung bald die Steuern erhöhen?

    Wird die französische Regierung bald die Steuern erhöhen?

    Die Regierung soll erwägen, einige Steuern zu erhöhen. Welche Sektoren könnten davon betroffen sein?  Eine Staatsverschuldung von 3 Billionen Euro, seit mehreren Monaten steigende Zinssätze und die Herabstufung der Bonität Frankreichs durch die Agentur Fitch. Dies sind die Gründe, die die Regierung dazu veranlassen könnten, demnächst die Steuern zu erhöhen. Pascal de Lima, Chefökonom bei CGI, erklärt auf dem Sender France 2: „Wenn eine andere Agentur Frankreichs Rating herabstufen sollte, gibt es ein wachsendes Misstrauen gegenüber Frankreich und einen Anstieg der Zinssätze für seine Anleihen. […] Wenn die Zinsen steigen, gibt es eine Verlangsamung des Wachstums.“ Die geplante Senkung der Staatsausgaben beruht insbesondere auf dem Ende des Preisdeckels für Gas und Strom, was dem Staat 14 Milliarden Euro in die Kassen spült. Das Finanzministerium erwägt jedoch auch eine Steuererhöhung für die Autobahngesellschaften, eine Erhöhung der Steuer auf Flugtickets und eine Verschärfung der Be…

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  • Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Hitzewelle: Bis zu 43 °C – wo wird es am Mittwoch in Frankreich am heißesten sein?

    Während Frankreich eine der heißesten Wochen seiner Geschichte erlebt, werden die Temperaturen am Mittwoch, 23. August, wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreichen. In einigen Gegenden könnten die Spitzenwerte sogar auf 43 °C steigen.

    In der heißesten Woche des Sommers 2023 brechen die Temperaturen in Frankreich jeden Tag neue Rekorde. Heute, am Mittwoch, dem 23. August, wird wohl der Höhepunkt dieser für die Jahreszeit außergewöhnlich heißen Woche erreicht.

    Den Informationen von Météo France zufolge wird die Hitzewelle im Laufe des Tages in einigen Regionen wie dem Rhonetal, dem südlichen Zentralmassiv, im Westen Aquitaniens und in Okzitanien einen außergewöhnlichen Charakter annehmen. Die erwarteten Temperaturen in diesen Regionen liegen zwischen 40 und 42 °C, wobei örtlich mit bis zu 43 °C auch neue Hitzerekorde aufgestellt werden können.

    Von Météo France für Mittwoch, 22. August, vorhergesagte Temperaturen.

    Heute Morgen gegen 5 Uhr waren die gemessenen Tiefsttemperaturen mit etwa 25 °C in Lyon, 28 °C in Nizza und Menton außergewöhnlich hoch. Der Höhepunkt der Hitzewelle in Frankreich wird für heute erwartet. In mindestens 19 französischen Departements gilt ab Mittag die höchste Hitzewarnstufe.

    Im Großen und Ganzen wird es ein sonniger Tag in ganz Frankreich. Einige Wolken werden am Nachmittag im Westen des Landes auftauchen, bevor sie sich am frühen Abend über das ganze Land verbreiten werden. Im Gegensatz dazu wird die Nacht fast über ganz Frankreich sternenklar sein, mit Ausnahme der Bretagne, wo in der Nacht mögliche Gewitter erwartet werden.

    Im Südwesten wird der heutige Tag wieder extrem heiß. Der Vormittag ist geprägt von einer brennenden Sonne in der gesamten Region, die das Thermometer sehr schnell ansteigen lässt – und das schon am frühen Morgen. Am Nachmittag könnten in den nördlichen Teilen Südfrankreichs einige gewittrige Schauer auftreten. Die Höchsttemperaturen werden extrem hoch sein, in mehreren Städten wie Montauban, Carcassonne, Castres, Nîmes oder auch Toulouse wird die 42 °C-Marke erreicht. Der Temperaturrekord des heutigen Tages wird jedoch wahrscheinlich in Alès aufgestellt, wo am Nachmittag die Rekordmarke von 43 °C erreicht werden kann.

  • Unruhen nach Nahels Tod: 5 zerstörte Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres nicht öffnen

    Unruhen nach Nahels Tod: 5 zerstörte Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres nicht öffnen

    Der neue französische Bildungsminister Gabriel Attal erinnerte am Dienstag daran, dass es an 250 Schulen zu erheblichen Sachbeschädigungen gekommen sei. Rund 650 Schülerinnen und Schüler werden das neue Schuljahr nicht in ihrer Schule beginnen können. Von den 13 Schulen, die während der Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel besonders stark beschädigt wurden, werden fünf zum Schuljahresbeginn nicht geöffnet werden können, wie Bildungsminister Gabriel Attal am Dienstag, dem 22. August, bekannt gab. Es handelt sich um die Vorschulen Jean-Zay in Mâcon (Saône-et-Loire), Robert-Desnos in Petit-Quevilly (Seine-Maritime) und Etang-des-Noës in La Verrière (Yvelines) sowie die Grundschulen Marguerite-Perey (Straßburg) und Bois-de-l’Etang (La Verrière), so das Bildungsministerium. „Während der Unruhen wurden 250 schulische Einrichtungen beschädigt. Von diesen 250 Schulen wurde in 60 Schulen ein Feuer gelegt, und von diesen 60 Schulen wurden 13 besonders stark beschädigt“, erklärte der frisch…

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