Kategorie: À la une

  • Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern des französischen Lebensmittelhandels Gast des Fernsehsenders France 2. Le Maire griff Industrieunternehmen an, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den aktuellen Preisanstieg zu bekämpfen. Bruno Le Maire nennt Namen. Der französische Wirtschaftsminister, der am Donnerstag zu Gast im Fernsehsender France 2 war, nannte die Namen von Industrieunternehmen, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den Preisanstieg bei Lebensmitteln in Frankreich zu bekämpfen. Dazu zählen groß0e Unternehmen wie Nestlé, Pepsi oder Unilever, „sehr große multinationale Unternehmen, die ein wenig, aber nicht viel getan haben“, so der Minister. „Ich denke, sie könnten noch viel mehr tun“. Bruno Le Maire lobte dagegen Industrieunternehmen, die „das Spiel gespielt“ und Preissenkungen angekündigt hatten, wie der Nudelspezialist Barilla oder der Ölriese Avril, ein Unternehmen, dessen Präs…

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  • Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Der französische Minister für Verkehr, Clément Beaune, wünscht sich ein Ende der billigen Flugtickets. Er wünscht sich, dass Europa einen Mindestpreis einführt. Für ein paar Dutzend Euro nach Dublin, Venedig oder Dubrovnik reisen? Das könnte bald vorbei sein. Billigflugtickets haben den Erfolg von Fluggesellschaften wie EasyJet, Ryanair oder Volotea begründet. Die Tage solcher unschlagbaren Locktarife könnten allerdings gezählt sein. „Flugtickets für 10 Euro sind in Zeiten des ökologischen Wandels nicht mehr möglich“, meint Verkehrsminister Clément Beaune in einem Interview mit der Zeitung L’Obs in dieser Woche. „Das spiegelt nicht die Kosten für den Planeten wider“. „Ich stehe voll und ganz hinter der Besteuerung von umweltbelastenden Aktivitäten, um in den ökologischen Übergang zu investieren“, sagte der französische Verkehrsminister. Gegen das, was er für „Sozial- und Umweltdumping“ hält, will Clément Beaune der EU vorschlagen, einen Mindestpreis für Flugtickets in Europa einzuführe…

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  • Zwölfstündiges Treffen zwischen Emmanuel Macron und den Parteivorsitzenden

    Zwölfstündiges Treffen zwischen Emmanuel Macron und den Parteivorsitzenden

    Der Staatschef versammelte alle Vorsitzenden der französischen Parteien zu einem Gipfeltreffen, das fast zwölf Stunden dauerte. Emmanuel Macron möchte eine „Sozialkonferenz“ und Debatten über Referenden abhalten. Ein Konsens über die Ukraine, eine „Sozialkonferenz“ und Debatten über Referenden: Ein bisher beispielloser Gipfel zwischen Emmanuel Macron und den Parteivorsitzenden hinterließ zwar in der Opposition einigen Skeptizismus, endete aber spät in der Nacht mit der Aussicht auf ein erneutes Treffen. Der Austausch hinter verschlossenen Türen begann am Mittwoch um 15 Uhr in Saint-Denis, nördlich von Paris, und endete erst nach 03 Uhr am Donnerstagmorgen: Zwölf Stunden lang wurde über die internationale Lage, die Institutionen und den „Zusammenhalt der Nation“ nach den Unruhen zu Beginn des Sommers diskutiert. Am Ende des Gipfels teilte Emmanuel Macron mit, dass er „in den nächsten Tagen einen Brief mit einer Zusammenfassung des Austauschs“ als Grundlage einer Fortsetzung der Gespräch…

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  • Paris: Das Ende der Selbstbedienungs-Roller

    Paris: Das Ende der Selbstbedienungs-Roller

    Ab dem 31. August dürfen in Paris keine elektrischen Tretroller in Selbstbedienung mehr verliehen werden. Andere Städte in Frankreich haben bereits ähnliche Entscheidungen getroffen. 

    Die Selbstbedienungs-E-Scooter werden seit einigen Tagen nach und nach von den Straßen in Paris entfernt. Ab heute werden die 15.000 Roller, die es in Paris gab, von den Bürgersteigen verschwunden sein. Ein Drittel davon wird in anderen Gemeinden in der Region Île-de-France stationiert, die anderen werden in ganz Europa verteilt. Aber auch in anderen Städten sind diese berühmt-berüchtigten Fahrzeuge inzwischen verboten.

    Villeurbanne in der Region Lyon und auch Nizza haben die Selbstbedienungs-Tretroller inzwischen verboten, genauso wie auch Barcelona. Das Problem ist der Missbrauch der Roller, da sie oft achtlos auf der Fahrbahn zurückgelassen werden. Es gab nach vielen Unfällen auch Sicherheitsbedenken, da einige Nutzer gleich zu mehreren auf einen elektrischen Tretrolle stiegen und mit hoher Geschwindigkeit auf den Bürgersteigen herumfuhren. In Paris verursachten Unfälle im Jahr 2022 drei Todesfälle und 459 Verletzte.

  • Soldat der französischen Spezialkräfte bei Antiterroroperation im Irak getötet – teilt der Elysée-Palast mit

    Soldat der französischen Spezialkräfte bei Antiterroroperation im Irak getötet – teilt der Elysée-Palast mit

    Sergeant Nicolas Mazier vom 10. Fallschirmjägerkommando der Luftwaffe sei bei einer Spezialoperation im Irak getötet worden, heißt es in der Erklärung der französischen Präsidentschaft. Ein Soldat der französischen Spezialkräfte wurde am Montag, dem 28. August, bei einer Antiterroroperation im Irak getötet, wie der Elysée-Palast am Dienstag mitteilte. Der Präsident „verneigt sich mit tiefem Respekt vor dem Opfer“, heißt es in der Erklärung.

    „Der Staatschef spricht der Familie und den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus und versichert sie der Solidarität der Nation unter diesen schmerzlichen Umständen“, schrieb der Elysée-Palast und fügt hinzu, dass Emmanuel Macron „seine Unterstützung für die Männer und Frauen der Einheit und insbesondere für die Kameraden von Sergeant Mazier, die an seiner Seite verwundet wurden“, zum Ausdruck bringe. Der Präsident der Republik, der „den Mut der im Irak eingesetzten französischen Soldaten wü…

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  • Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel: Laut Justizminister wurden inzwischen 2.000 Personen verurteilt

    Unruhen nach dem Tod des jungen Nahel: Laut Justizminister wurden inzwischen 2.000 Personen verurteilt

    Der französische Justizminister Eric Dupond-Moretti versprach nach den Unruhen, die auf den Tod des 17-jährigen Nahel, der von einem Polizisten erschossen wurde, folgten, „schnell, entschlossen und systematisch“ strafrechtlich gegen die Rädelsführer der gewalttätigen Auseinandersetzungen vorzugehen.

    Mehr als 2.000 Personen wurden inzwischen im Zusammenhang mit den Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der am 27. Juni bei einer Polizeikontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) getötet wurde, vor Gericht gestellt, wie Justizminister Eric Dupond-Moretti am Dienstag, 29. August, auf dem Sender RTL mitteilte.

    Seit 1. August wurden „2.107 Personen vor Gericht gestellt, 1.989 verurteilt, davon 1.787 zu einer Haftstrafe“, so der Justizminister. Er zeigte sich erfreut, dass 90% der verurteilten Personen zu Haftstrafen verurteilt wurden.

    Nach Angaben des Innenministeriums wurden nach den acht Nächten gewalttätiger Unruhen, die auf den Tod des jungen Nahels folgten, fast 4.000 Personen festgenommen. In einem Rundschreiben an die Staatsanwaltschaften vom 30. Juni forderte Eric Dupond-Moretti auf, „schnell, entschlossen und systematisch“ strafrechtlich gegen die Urheber der städtischen Gewalt vorzugehen, auch gegen Minderjährige und ihre Eltern.

    Videos von Plünderungen, Bränden oder Beschädigungen wurden von Internetnutzern auf der Plattform „Pharos“ des Innenministeriums hochgeladen und zur Anzeige gebracht. Diese Meldungen ermöglichten die Festnahme möglicher weiterer Randalierer: 32 Personen wurden nach diesen Meldungen in den letzten Wochen festgenommen, von denen einige bereits zu Haftstrafen verurteilt wurden oder eine elektronischenFußfessel tragen müssen.

  • Steuer auf Zweitwohnsitze in Frankreich: 2.000 neue Gemeinden dürfen die lokale Steuer erhöhen

    Steuer auf Zweitwohnsitze in Frankreich: 2.000 neue Gemeinden dürfen die lokale Steuer erhöhen

    Während die sogenannte Wohnsteuer für Hauptwohnsitze in Frankreich seit Januar 2023 abgeschafft ist, sieht ein am 26. August im Journal Officiel erschienene Dekret die Erhöhung dieser lokalen Steuer für Zweitwohnsitze vor.  Die Wohnsteuer ist seit Januar 2023 für Hauptwohnsitze abgeschafft. Das am 26. August veröffentlichte Dekret sieht jedoch eine Ausweitung der Wohnsteuer auf Zweitwohnungen vor. Die Erweiterung betrifft Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern. Der im Journal Officiel veröffentlichte Text sieht die Anwendung der Wohnsteuer auf leerstehende Wohnungen vor. „Mit diesem Dekret werden in diesen Gemeinden die leerstehenden Wohnungen von nun an obligatorisch besteuert, um ihren Eigentümern einen Anreiz zu geben, sie wieder auf den Markt zu bringen“, kommentierte der für Wohnungsbau zuständige Minister Patrice Vergriete auf „X“.

    Bürgermeister haben nun die Möglichkeit, die lokalen Steuern zu erhöhen und damit ein neu…

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  • Klimawandel: 98% der Skigebiete in Europa könnten wegen Schneemangels bald verschwinden

    Klimawandel: 98% der Skigebiete in Europa könnten wegen Schneemangels bald verschwinden

    Eine am Montag veröffentlichte Studie geht davon aus, dass bald eine Mehrheit der Skigebiet in Europa verschwindet, da es bei einer Klimaerwärmung von 2°C keinen Schnee mehr geben wird. Das derzeitige Modell für den Betrieb von Skigebieten muss überarbeitet werden, so die Forscher. Der fortschreitende Klimawandel stellt eine große Herausforderung für die europäischen Skigebiete dar, selbst wenn sie auf Kunstschnee zurückgreifen, der allerdings Probleme mit dem Wasser- und Energieverbrauch verursacht: Das sagt eine Studie, die am Montag, dem 28. August veröffentlicht wurde. Die Hälfte aller Skigebiete der Welt befinden sich in Europa, wo sie einen Jahresumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro erwirtschaften und eine sehr wichtige Einnahmequelle für die lokale Wirtschaft darstellen, auch wenn dies nur 3% der gesamten direkten Einnahmen aus dem Tourismus in Europa ausmacht, so die Studie, die am Montag in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht wurde. Die Autoren untersuchten 2.234 Urlaubsorte in 28 verschiedenen europäischen Ländern, von der Türkei über den Balkan, Skandinavien, die Karpaten und die Alpen bis hin zu Island, wobei sie zwei Szenarien zugrunde legten: eine globale Erwärmung um 2°C und eine Erwärmung um 4°C. Die Studie ergab, dass die meisten Urlaubsorte in Europa von der Schliessung bedroht sind. „Unsere Studie zeigt, dass der Klimawandel in allen Bergregionen Europas zu schlechteren Schneebedingungen als in den vergangenen Jahrzehnten führen wird, auch wenn das von Region zu Region und innerhalb der Regionen variieren wird“, stellt einer der Autoren, Samuel Morin, Forscher im Bereich Schneephysik, fest. Ohne künstliche Beschneiung würden 53% der Skigebiete bereits bei einem Temperaturanstieg von durchschnittlich 2°C einem „sehr hohen“ Schneemangelrisiko ausgesetzt sein. Bei einem Temperaturanstieg von 4°C wären fast alle Stationen (98%) gefährdet. Bei Einsatz von Kunstschnee könnte der Anteil der gefährdeten Stationen auf 27% (2°C Anstieg) und 71% (4°C Anstieg) sinken. In niedrig oder zu weit südlich gelegenen Gebieten hat die künstliche Beschneiung jedoch nur „wenig Effekt“, da die zu hohen Temperaturen keine effiziente Schneeherstellung mehr ermöglichen werden. Darüber hinaus kann die Schneeerzeugung aufgrund des hohen Energiebedarfs selbst zur Beschleunigung des Klimawandels beitragen, stellt die Studie fest. Außerdem bringt die Herstllung von Kunstschnee einen zu hohen Wasserverbrauch mit sich. Die wichtigste Botschaft der Studie an die Entscheidungsträger lautet: „Ja, die Schneeproduktion kann die Anpassung der Wintersportorte begleiten und sich direkt auf die Betriebskapazität der Skigebiete auswirken. Aber diese Lösung ist keine Allheilmittel, das man überall systematisch anwenden kann“, so der Hauptautor der Studie, der Forscher Hugues François aus Grenoble, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
  • Emmanuel Macron trifft Elisabeth Borne und 11 Minister im Elysée-Palast

    Emmanuel Macron trifft Elisabeth Borne und 11 Minister im Elysée-Palast

    Dieses Treffen soll dazu dienen, Konsenspunkte zu finden, um Gesetzesentwürfe oder Referenden auf den Weg zu bringen, wenn es keine Mehrheit im Parlament gibt. Emmanuel Macron hat Elisabeth Borne und 11 ihrer Minister am Dienstag, 29. August ab 10 Uhr im Elysée-Palast zu einem Treffen eingeladen. Das Meeting findet einen Tag vor dem für Mittwoch geplanten Treffen mit den Vorsitzenden der in der Nationalversammlung und im Senat vertretenen Parteien statt. Am Dienstagabend wird Emmanuel Macron noch weitere Gäste im Elysée-Palast empfangen. Ab 20 Uhr findet ein Abendessen mit wichtigen Persönlichkeiten der Macron-Partei wie Elisabeth Borne, Edouard Philippe oder François Bayrou und einigen Ministern statt. Angesichts einer fehlenden absoluten Mehrheit im Parlament soll diese Initiative Konsensthemen finden und die leichtere Umsetzung von Gesetzesentwürfen oder Referenden ermöglichen….

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  • Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    Riesiger Erdrutsch in Savoyen: Straßen und Eisenbahnlinie zwischen Frankreich und Italien unterbrochen

    In Savoyen nur knapp vor einer großen Tragödie bewahrt worden. Am Sonntag, dem 27. August, kam es in der Gemeinde Saint-André zu einem sehr enormen Erdrutsch. Augenzeugen haben alles gefilmt.

    Die Bilder des Erdrutsches, der sich am Sonntagnachmittag, dem 27. August, in Savoyen ereignet hat, sind erschreckend. Sie zeigen, wie ein Teil des Berges auf die Bahngleise und eine darunter liegende Straße stürzt, auf der gerade einige Autos und Lastwagen fahren. Dieser Erdrutsch hätte für viele Menschen tödlich enden können, doch wie durch ein Wunder gab es keine Opfer.

    Der Felssturz ereignete sich auf der RD1006 in Höhe des Ortes Saint-André, berichtet die Wochenzeitung La Maurienne auf ihrer Fabebook-Seite. Nach Angaben der Präfektur von Savoyen sind „mehrere Felsblöcke mit einem Volumen von etwa 700 m³ auf die Schutzwand gestürzt, die von den Straßenbauämtern des Departementsrats in diesem besonders überwachten Bereich präventiv aufgestellt worden war“.

    https://twitter.com/actus_meteo/status/1695882126065852735

    Mehrere Straßen wurden auf unbestimmte Zeit gesperrt, darunter ein Teil der Autobahn A43 zwischen den Anschlüssen Nr. 29 und Nr. 30 in beiden Fahrtrichtungen (Saint-Michel-de-Maurienne und Le Freney). Der Fréjus-Straßentunnel ist ebenfalls für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in beiden Richtungen zwischen Frankreich und Italien gesperrt. Auch der Zugverkehr bleibt zwischen Frankreich und Italien auf auf unbestimmte Zeit unterbrochen.

    Das Bahnunternehmen Trenitalia kündigte auf X (ehemals Twitter) an, dass alle Züge zwischen Paris und Mailand für Montag, 28. August, ausfallen.