Kategorie: À la une

  • Erdbeben in Marokko: Rabat fordert Hilfe von vier Ländern an – Frankreich ist nicht darunter

    Erdbeben in Marokko: Rabat fordert Hilfe von vier Ländern an – Frankreich ist nicht darunter

    Marokko gab am Sonntag bekannt, dass es nach dem schweren Erdbeben angebotenen Hilfe aus vier Ländern angenommen hat. Frankreich steht nicht auf der Liste. Marokko gab am Sonntag bekannt, dass es nach dem starken Erdbeben Hilfe von nur vier Ländern akzeptiert hat: Spanien, Großbritannien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Das marokkanische Innenministerium erklärte, dass Marokko „zum jetzigen Zeitpunkt“ auf die Angebote dieser vier Länder, „Such- und Rettungsteams zu entsenden“, positiv reagiert habe. Auch mehrere andere Staaten, darunter Frankreich und Deutschland hatten zuvor ihre Bereitschaft zur Hilfe erklärt. „Marokko ist ein souveränes Land und es ist an ihm, die Rettung zu organisieren“, erklärte die französische Außenministerin Catherine Colonna am Montag, dem 11. September, auf dem Sender BFMTV und erklärte, dass das Land die Hilfe aus Frankreich nicht „abgelehnt“ habe. Die Außenministerin rief insbesondere dazu auf, keine „falsche Polemik“ zu erzeugen, wenn „Mensc…

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  • Nach der Hitzewelle kehren Regen und Gewitter nach Frankreich zurück

    Nach der Hitzewelle kehren Regen und Gewitter nach Frankreich zurück

    Nach der ungewöhnlichen Hitze der letzten Tage werden die Temperaturen in dieser Woche in Frankreich deutlich sinken.

    Die vergangenen Woche und das Wochenende waren geprägt von Temperaturen über 30 °C in weiten Teilen Frankreichs. Es wurden sogar Hitzewarnungen herausgegeben. Ab Anfang dieser Woche sind nun Gewitter angekündigt, die die Temperaturen in Frankreich deutlich abkühlen dürften.

    Am Montag, dem 11. September, wird es in der südlichen Hälfte des Landes noch fast 30 °C warm werden. Von Nordwesten werden sich allerdings bereits gewittrige Schauer ankündigen. Am Dienstag, dem 12. September, wird sich die Verschlechterung allgemein durchsetzen und die Durchschnittstemperaturen werden spürbar sinken. In Toulouse wird es 25 °C warm und in Okzitanien besteht die Gefahr von Gewittern bei generell bewölktem Himmel. Am Mittwoch, dem 13. September, verlagert sich der Regen nach Osten, die Temperaturen bleiben überall kühl (20 °C in Aurillac, 22 °C in Tarbes).

    Erst am Donnerstag, dem 14. September, kehren Sonne und blauer Himmel zurück, aber die Temperaturen werden sich um die 25 °C einpendeln. Dies wird allerdings nur von kurzer Dauer sein, denn ab Samstag, dem 16. September, werden Gewitter in einer großen südlichen Hälfte des Landes Landes erwartet. Die Temperaturen können im Südwesten nochmals 27 °C (Toulouse) erreichen. Am Sonntag, dem 17. September, regnet es wahrscheinlich in großen Teilen Frankreichs.

  • „Alle zwei Monate wird in Frankreich ein Anschlag vereitelt“: Innenminister beklagt terroristische Bedrohung

    „Alle zwei Monate wird in Frankreich ein Anschlag vereitelt“: Innenminister beklagt terroristische Bedrohung

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin sprach am Samstag auf dem Sender France 2 von einem Wiederaufleben der terroristischen Bedrohung von außen, die er auf eine geringere Präsenz westlicher Streitkräfte in Afghanistan, dem mittleren Osten und in Afrika zurückführte. Innenminister Gérald Darmanin berichtete am Samstag, dem 9. September, von einem Wiederaufleben der Gefahr eines im Ausland geplanten Anschlags in Frankreich. Eine solche Bedrohung „baut sich wieder auf, weil die Amerikaner, die Franzosen, weniger in der Sahelzone, in der Levante und in Afghanistan präsent sind“, sagte er in der Sendung „Quelle Epoque“ auf dem Sender France 2. „Was in Afghanistan passiert, was im mittleren Osten passiert, was in Afrika passiert, ermöglicht Geld und Mittel, um eine stärkere Bedrohung zu beobachten“. Damit meinte Darmanin Anschlagspläne, die im Ausland entworfen und von nach Frankreich entsandten Teams umgesetzt werden, wie etwa die blutigen Terroranschläge in Paris am 13. November …

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  • Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Marseille: Bootsunfall fordert 13 Verletzte – 4 schweben in Lebensgefahr

    Am Samstag, dem 9. September, rammte ein schnelles Sportboot vor der Küste von Marseille ein Taucherboot. Dreizehn Personen wurden verletzt, vier von ihnen schweben in Lebensgefahr. Der Bootsführer wurde in Polizeigewahrsam genommen. Bei einem Zusammenstoß zweier Boote am späten Samstag vor der Küste von Marseille, von denen eines Taucher transportierte, wurden mehrere Personen verletzt, wie die Seepräfektur un die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärten. Auf einem der Schnellboote befanden sich sieben Personen und auf dem zweiten, einem ebenfalls zehn Meter langen hölzernen Boot einer Gruppe von Tauchern mit vierzehn Personen, meldete die Tageszeitung La Provence. Dreizehn Personen wurden bei dem Unfall, der sich etwa 900 Meter vor der Küste auf der Höhe des Cap Croisette (südlich von Marseille) ereignete, verletzt. Vier von ihnen mussten mit einem Rettungshubschrauber an Land gebracht werden und wurden anschließend in das Centre Hospitalier de la Timone transportiert. Nach ersten Erkenntnissen hat der Pilot eines Sportbootes, das Touristen transportierte, die Kontrolle verloren und ist dann mit dem Boot der Taucher zusammengestoßen. Das Boot, das den Zusammenstoß verursacht hat, habe sich zunächst entfernt, sei dann aber wieder an die Stelle zurückgekehrt, an der der Zusammenstoß stattgefunden hat, so die Polizei. Der Skipper wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. „Ein Boot, das mit hoher Geschwindigkeit fuhr, riss die Kabine eines Bootes, auf dem sich Taucher befanden, die Proben zur Erfassung der Arten im Mittelmeer nahmen, ab und verletzte den Steuermann“, wird Hervé Menchon, der für die Artenvielfalt im Meer zuständige Stadtrat von Marseille von der Nachrichtenagentur AFP zitiert. „Mehr als zwischen zwei Booten ist es der Zusammenstoß zweier Welten: auf der einen Seite eine Gruppe von Tauchern, die auf die Erhaltung des Meereslebens achtet und sich der aktuellen Herausforderungen bewusst ist, auf der anderen Seite Lärm und eine sorglose und für die Artenvielfalt gefährliche Freizeitnutzung“, so Hervé Menchon. Bei den Rettungsmaßnahmen waren rund 60 Feuerwehrmänner im Einsatz. Die Untersuchung der Verantwortlichkeiten wird nun von der Gendarmerie maritime durchgeführt.
  • Erdbeben in Marokko: Emmanuel Macron zeigt sich erschüttert und bietet Frankreichs Hilfe an

    Erdbeben in Marokko: Emmanuel Macron zeigt sich erschüttert und bietet Frankreichs Hilfe an

    Nach dem starken Erdbeben, das Marokko in der Nacht von Freitag auf Samstag erschütterte, äußerte sich Emmanuel Macron „erschüttert“ und bot dem Land Frankreichs Hilfe an. Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Samstag, dem 9. September: „Wir sind alle erschüttert nach dem schrecklichen Erdbeben in Marokko. Frankreich steht bereit, um sofort zu helfen“, postete er auf X (ehemals Twitter) während seines Fluges zum G20-Gipfel in Neu Delhi. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1700415067227930624

    Die Zahl der Todesopfer steigt auf über 2.000, das Land trauert. Das Erdbeben, das Marokko am frühen Samstagmorgen erschütterte, forderte nach der letzten, noch vorläufigen Bilanz vom Sonntag mindestens 2012 Todesopfer. Die marokkanischen Behörden riefen eine dreitägige Staatstrauer aus. Marokko trauert am Sonntag um seine Toten nach dem schweren Erdbeben, das große Teile des Landes verwüstet hat und bei dem mehr …

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  • Macron bei G20 in Indien: Konsens wird schwierig

    Macron bei G20 in Indien: Konsens wird schwierig

    Der G20-Gipfel beginnt am Samstag, den 9. September, in Neu Delhi. Der französische Staatspräsident wird am Freitagmittag in Indien eintreffen. US-Präsident Joe Biden wird am G20-Gipfel teilnehmen, der ab Samstag, den 9. September in Neu Delhi (Indien) stattfindet, aber es gibt zwei wichtige Abwesende: Wladimir Putin, gegen den ein internationaler Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine vorliegt, und der chinesische Präsident Xi Jinping. Eine Abwesenheit, die die starken Spannungen zwischen China und Indien verdeutlicht. Die beiden Länder haben eine gemeinsame Grenze im Himalaya und es gibt Streitigkeiten über deren Verlauf. Verurteilung des Krieges in der Ukraine: Emmanuel Macron will versuchen, Einfluss zu nehmen.Da Xi Jinping nicht kommt, ist dies eine verpasste Gelegenheit für den Westen, China zu einer deutlicheren Unterstützung eines Friedens in der Ukraine zu bewegen. Emmanuel Macron wird allerdings seinerseits versuchen, Einfluss zu nehmen, um eine Verurteilung des Kri…

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  • Paris: Staatsrat bestätigt das Verbot der Abaya in französischen Schulen

    Paris: Staatsrat bestätigt das Verbot der Abaya in französischen Schulen

    Das Tragen dieses langen Kleides habe eine religiösen Bedeutung, entscheidet das höchste französische Verwaltungsgericht. Die Abaya, ein traditionelles Kleidungsstück für Frauen aus muslimischen Ländern, wird in französischen Schulen verboten bleiben. Am Donnerstag, dem 7. September, lehnte der Staatsrat eine einstweilige Verfügung gegen das Verbot dieses langen Gewandes ab, das die Regierung kurz vor Beginn des Schuljahres 2023-2024 erlassen hatte. Der von der Vereinigung „Action droits des musulmans“ im Eilverfahren angerufene Richter ist der Ansicht, dass das Verbot des Tragens dieser Kleider keine schwerwiegende und offensichtlich rechtswidrige Beeinträchtigung einer Grundfreiheit darstellt, begründet der Staatsrat auf seiner Website. „Nach dem Stand der Ermittlungen ist der Richter der Ansicht, dass das Verbot des Tragens dieser Kleidungsstücke keinen schweren und offensichtlich rechtswidrigen Eingriff in eine Grundfreiheit darstellt“, fährt das höchste französische Verwaltungsger…

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  • Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Im Wetter-Bulletin vom Donnerstagnachmittag hat Météo France die Departements Ile-de-France und Centre-Val de Loire ab Freitagmittag auf die Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung gesetzt. Es ist das erste Mal seit 2004, dass eine solche Hitzewarnung ausserhalb der Sommerperiode ausgelöst wird, so Météo-France. Am Donnerstag, dem 7. September, wurde angekündigt, dass für Freitag in 14 französischen Departements die Warnstufe Orange für hohe Wärmebelastung ausgegeben wird. Ab Mittag werden folgende Departements betroffen sein: Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Indre-et-Loire, Cher, Eure-et-Loir, Indre, Loiret und Loir-et-Cher.

    In diesen 14 Departements hält die starke Hitze tagsüber an und auch die Nachttemperaturen sollen in den nächsten Tagen nochmals ansteigen, so Météo France. Für den Freitag wurden ausserdem siebenunddreißig Departements auf Hitze…

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  • Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Nach dem Tod eines Teenagers am Mittwochabend in Elancourt (Yvelines) wurden polizeiliche Untersuchungen eingeleitet. Gegen 18.40 Uhr am Mittwoch, dem 6. September, stieß ein Zweiradfahrer an einer Kreuzung in Elancourt im Departement Yvelines mit einem Polizeifahrzeug zusammen, wie die Polizeiquelle bekannt gab. Der Fahrer des Zweirads soll sich geweigert haben, einer Aufforderung zu einer Polizeikontrolle Folge zu leisten und wurde daraufhin von einem Streifenwagen verfolgt. Der Unfall ereignet sich kurz darauf mit einem weiteren Polizeifahrzeug. Das Opfer ist ein 16-jähriger Jugendlicher. Nach dem Zusammenstoß erlitt der Jugendliche zunächst einen Atem-Herzstillstand, konnte aber von den Rettungskräften wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei berichtet. Er erlag später seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles mitteilte. Die Staatsanwaltschaft Versailles leitete zwei Ermittlungen ein: eine wegen „Verweigerung des Gehorsams“ gegen den Fahrer des Motorrollers und eine weitere wegen „fahrlässiger Tötungr“ gegen den fahrer des Polizeifahrzeugs. Zwei Polizisten wurden im Rahmen dieser zweiten Untersuchung in Polizeigewahrsam genommen und noch am Abend von der Inspektion der Polizei (IGPN) angehört. Zusätzliche Polizeikräfte und Gendarmerie wurden nach Elancourt entsandt, um mögliche Unruhen in dem 25.000 Einwohner zählenden Pariser Vorort zu verhindern. Der Tod des Teenagers erfolgte kaum mehr als zwei Monate nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Merzouk, der am 27. Juni in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden war. Die Bilder des Motorradpolizisten, der aus nächster Nähe auf den Jungen schoss, wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet und hatten in ganz Frankreich eine Welle der Wut ausgelöst.
  • Teufelskreis: Hitzewellen und Klimawandel verschlimmern die Umweltverschmutzung drastisch

    Teufelskreis: Hitzewellen und Klimawandel verschlimmern die Umweltverschmutzung drastisch

    Die globale Erwärmung und die Luftqualität „gehen Hand in Hand und müssen gemeinsam angegangen werden“, so der Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie. Während in Frankreich seit Anfang September wieder mehrere Temperaturrekorde gebrochen wurden, schlägt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) Alarm. Im Jahr 2022 haben Hitzewellen riesige Feuer im Nordwesten des amerikanischen Kontinents ausgelöst und die Luftqualität auf ein „gefährliches Niveau“ gesenkt, so die Experten der WMO in einem neuen Bericht, der am Mittwoch, dem 6. September veröffentlicht wurde. Hitzewellen, die durch den Klimawandel intensiver und häufiger werden, „verschlechtern die Luftqualität, was sich auf die menschliche Gesundheit, die Ökosysteme, die Landwirtschaft und auf unser tägliches Leben auswirkt“, so der Generalsekretär der WMO, Petteri Taalas. Während des Sommers 2022, dem heißesten, der in Europa je gemessen wurde, wurden an „Hunderten von Messstationen“ auf dem ganzen Kontinent Ozonkonz…

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