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  • Covid-19: Keine Impfung für unter 12-Jährige vor Anfang 2022, sagt Gabriel Attal

    Covid-19: Keine Impfung für unter 12-Jährige vor Anfang 2022, sagt Gabriel Attal

    Keine Impfung „bis Anfang 2022“ für Kinder unter 12 Jahren, kündigt Regierungssprecher Gabriel Attal an. „Zur Impfung von Kindern wird uns die Europäische Gesundheitsbehörde voraussichtlich bis Ende des Jahres ihre Stellungnahme zukommen lassen. Danach muss uns die französische Behörde eine Stellungnahme geben. Wir erwarten diese nicht vor Anfang 2022. Dieses Thema ist alles andere als harmlos. Es ist normal, dass sich die Gesundheitsbehörden Zeit lassen“, sagt Regierungssprecher Gabriel Attal. „Impfzentren werden ihre Aktivität wieder aufnehmen“ Impfzentren, die im Spätsommer nach einer sechsmonatigen Massenimpfkampagne geschlossen worden waren, werden wieder aktiv werden, um bei der Auffrischung der Impfung durch eine 3. Dosis zu helfen, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Donnerstag. „Mit der Zunahme der Auffrischungsimpfungen, heute für die über 65-Jährigen und morgen für die über 50-Jährigen, werden Impfzentren, die geschlossen hatten – oder die ihre Tätigkeit reduziert hatt…

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  • Anti-Covid-19-Pille: Pfizer wird 10 Millionen Behandlungen in den USA bereitstellen

    Anti-Covid-19-Pille: Pfizer wird 10 Millionen Behandlungen in den USA bereitstellen

    Das amerikanische Unternehmen Pfizer kündigte an, dass es in den USA fast 10 Millionen Behandlungen gegen Covid-19 liefern wird, vorausgesetzt, das Medikament erhält grünes Licht von den Gesundheitsbehörden. Das Pharmaunternehmen wird einen Vertrag im Wert von 5,29 Milliarden US-Dollar unterzeichnen. Der Pharmakonzern Pfizer gab am Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt, dass die US-Regierung bei ihm 10 Millionen Behandlungen mit seiner Anti-Covid-Pille im Wert von 5,29 Milliarden US-Dollar bestellt hat, vorausgesetzt, das Medikament erhält grünes Licht von den Gesundheitsbehörden. Lesen Sie auch: Covid-19: Wirksamkeit, Vermarktung … sechs Fragen zu Pfizers Anti-Virus-Pille Paxlovid Der Konzern, der in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen BioNTech bereits einen Impfstoff gegen das Virus vermarktet, reichte Anfang der Woche bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Eilantrag auf Zulassung des lang erwarteten Medikaments Paxlovid ein. Das Medikament kann bei einer Infektion…

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  • Gelbwesten: Was bleibt von der Bewegung drei Jahre später?

    Gelbwesten: Was bleibt von der Bewegung drei Jahre später?

    Vor drei Jahren hatte der Anstieg der Kraftstoffpreise eine Wut ausgelöst, die niemand hatte kommen sehen. Die Gelbwesten besetzten monatelang die Kreisverkehre. Heute mobilisieren sich nur noch wenige von ihnen. Was bleibt von dieser Revolte im Jahr 2021 übrig? Drei Jahre nach Beginn der Gelbwestenbewegung sind nur noch einige Unentwegte auf den Kreisverkehren übrig geblieben. Was ist aus der Bewegung, die Hunderttausende Menschen zusammengebracht hatte, geworden? Millau (Aveyron) ist einer der symbolträchtigen Orte der am 17. November 2018 begonnenen Protestbewegung der Gelbwesten. Auf einem der Kreisverkehre der Stadt sind sie mittlerweile nur noch eine Handvoll Menschen. Wenn man ihnen zuhört, hat sich nichts geändert. „Schon drei Jahre und immer noch derselbe Kampf, wir wissen nicht, ob wir am Ende etwas durchgesetzt haben werden oder nicht“, gesteht eine Demonstrantin gegebnüber dem Sender France 3. Auch in Montpellier (Hérault) versammeln sich dienstags und samstags immer noch …

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  • Kampf gegen Tierquälerei: Parlament verabschiedet neues Tierschutzgesetz

    Kampf gegen Tierquälerei: Parlament verabschiedet neues Tierschutzgesetz

    Am Donnerstag hat das Parlament ein neues Gesetz gegen Tierquälerei verabschiedet. Der Text sieht unter anderem vor, dass der Verkauf von Welpen und Katzen in Zoohandlungen ab dem 1. Januar 2024 verboten wird. Das französische Parlament hat am Donnerstag, dem 18. November, einen Gesetzesvorschlag gegen Tierquälerei angenommen. Das neue Gesetz sieht ein schrittweises Verbot von Wildtieren in Zirkussen und Delfinarien, ein Verbot des Verkaufs von Welpen und Kätzchen in Zoohandlungen und härtere Strafen für Tierquälerei oder Aussetzung von Haustieren vor. Die Präsidentenmehrheit sieht darin eine neue „historische Etappe im Kampf für die Sache der Tiere“. „Die Tierschutzfrage ist weder eine Laune naturverbundener Städter noch eine vorübergehende Modeerscheinung, sondern ein Thema, für das eine wachsende Zahl von Franzosen empfänglich ist“, erklärte der Mitverfasser des Gesetzentwurfs, Loïc Dombreval, der von Beruf Tierarzt ist, am Dienstag bei der letzten Abstimmung in der Nationalversammlung mit 118 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und vier Enthaltungen. Die Palette der Maßnahmen zielt in erster Linie auf Haustiere ab, die „weder Spielzeug noch Verbrauchsgüter“ sind, wie Landwirtschaftsminister Julien Denormandie betonte. Jeder zweite Franzose besitzt ein Haustier und jedes Jahr werden etwa 100.000 Tiere ausgesetzt. Um Spontankäufe zu vermeiden, wird vor jedem Kauf eine „Bescheinigung über Engagement und Kenntnisse“ ausgestellt. Der Verkauf von Welpen und Kätzchen in Zoohandlungen wird ab dem 1. Januar 2024 verboten. Die Präsentation von Tieren in Schaufenstern wird nicht mehr erlaubt sein. Der Online-Verkauf von Tieren wird besser geregelt. Im Rahmen der Verschärfung der strafrechtlichen Sanktionen wird die absichtliche Tötung eines Haustieres nicht mehr nur als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat geahndet. Personen, die wegen Misshandlung von tieren verurteilt werden, müssen an einem Sensibilisierungstraining teilnehmen. Personen, denen das Halten eines Tieres untersagt wird, werden in eine Fahndungsliste aufgenommen. Die 1.000 Wildtiere, die derzeit in den 120 Wanderzirkussen gehalten werden, sind Gegenstand eines Kompromisses. Innerhalb von zwei Jahren soll es verboten werden, Wildtiere öffentlich vorzuführen, und innerhalb von sieben Jahren sollen sie nicht mehr in Gefangenschaft gehalten werden dürfen. Auch die Haltung von Meeressäugetieren in Aquarienarien – 21 Delfine und 4 Orcas in Frankreich – soll innerhalb von fünf Jahren verboten werden. Lesen Sie auch: Haustiere: Die SPA warnt vor einer weiteren Zunahme von Aussetzungen
  • Covid-19: Frankreich steht vor der fünften Welle

    Covid-19: Frankreich steht vor der fünften Welle

    Die Regierung und der wissenschaftliche Rat bestätigen: Frankreich ist tatsächlich mit einer fünften Covid-Welle konfrontiert und hat mal wieder die Schwelle von 20.000 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden überschritten. Das Virus ist im ganzen Land auf dem Vormarsch, die Behörden warnen, wollen aber auch beruhigen. Die Maske kehrt ab Mittwoch, 17. November, auf die Wochenmärkte zurück. Sie ist auch an Orten, an denen der Gesundheitspass verlangt wurde, auch im Freien wieder Pflicht. Überall in Frankreich steigen die Indikatoren an. Warum beginnt die Epidemie wieder? Mit dem nahenden Winter kommen mehrere Faktoren zusammen. „Mit den sinkenden Temperaturen hält man sich mehr in geschlossenen Räumen auf, wo man sich leichter anstecken kann, dazu kommt die noch nicht ausreichende Durchimpfungsrate in Frankreich und die extreme Ansteckungsfähigkeit der Delta-Variante“, erklärt Damien Mascret, Arzt und Journalist bei France Télévisions. Das Ergebnis ist, dass die Inzidenzrate steigt: 105 …

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  • Industrie: Wird das Stahlwerk Ascoval bald nach Deutschland verlagert?

    Industrie: Wird das Stahlwerk Ascoval bald nach Deutschland verlagert?

    Der Anstieg der Strompreise in Frankreich ist der Grund, den die neuen Anteilseigner von Ascoval für eine mögliche Verlagerung von 40% der Produktion nach Deutschland anführen. Auf der anderen Seite des Rheins werden die Fabriken mit der billigeren Kohle betrieben.

    Die Schienen, die im Werk Ascoval in Saint-Saulve (Nordfrankreich) hergestellt werden, bestehen aus Stahl, der mithilfe von kohlenstofffreier elektrischer Energie erhitzt wird. Dies ist ein sauberer Prozess, der jedoch zu teuer ist. Aus diesem Grund plant das Stahlwerk, 40% seiner Produktion nach Deutschland zu verlagern, um dort in einem traditionellen, kohlebefeuerten Hochofen Stabstahl zu produzieren. Diese billigere Energie ist jedoch auch viel umweltschädlicher.

    Ein gut gefülltes Auftragsbuch
    Die Gewerkschaften, die am Dienstag, 16. November, von der Nachricht erfuhren, sind sehr verärgert. „Wenn man uns sagt, dass man die Umwelt respektieren muss, es gibt die globale Erwärmung, man muss sauberer produzieren…. Und dass man anschliessend das Gegenteil tut, dann läuft die Welt wirklich nicht rund“, beklagt Nassim Bardi, CGT-Vertreter gegenüber France 3. Die Verbitterung ist umso größer, als es Ascoval recht gut geht, mit einem vollen Auftragsbuch, da sein Stahl für die Herstellung von Schienen, insbesondere für die SNCF, bestimmt ist. Das Unternehmen, das von der deutschen Saarstahl-Gruppe übernommen wurde, erhielt Beihilfen von der Region und vor allem vom Staat. Die endgültige Entscheidung wird allerdings erst am 29. November getroffen.

  • Covid-19: Wirksamkeit, Vermarktung … sechs Fragen zu Pfizers Anti-Virus-Pille Paxlovid

    Covid-19: Wirksamkeit, Vermarktung … sechs Fragen zu Pfizers Anti-Virus-Pille Paxlovid

    ***ABONNENTEN*** Der Pharmakonzern Pfizer hat am Dienstag einen Eilantrag auf Zulassung seiner Anti-Covid-Pille mit dem Namen „Paxlovid“ gestellt. Das Medikament verringert die Wahrscheinlichkeit, eine schwere Form des Virus zu entwickeln. Wird eine einfache Pille bald ausreichen, um Covid-19 zu heilen? Das ist zumindest das Versprechen der Pfizer Laboratories, die am Dienstag, dem 16. November, einen Antrag auf Notfallzulassung für ihr Medikament Paxlovid gestellt haben. Die Firma, die einen der Boten-RNA-Impfstoffe zur Bekämpfung des Virus entwickelt hat, hat nun auch eine Pille entwickelt, die vor allem die schweren Formen von Covid-19 bekämpfen soll. Wie wirkt sie? Wann wird sie auf den Markt kommen? Wie funktioniert die Pille? Bei der von Pfizer entwickelten Anti-Covid-Pille handelt es sich um ein antivirales Mittel mit dem Namen „Paxlovid“ (oder PF-07321332). In einer Anfang November veröffentlichten Pressemitteilung erklärte die US-amerikanischen Firma, dass dieses Medikament, „…

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  • Covid-19: „Wir sind alle Menschen“ … Attal verteidigt die Nichtbeachtung der Barrieregesten durch Castex und Darmanin

    Covid-19: „Wir sind alle Menschen“ … Attal verteidigt die Nichtbeachtung der Barrieregesten durch Castex und Darmanin

    „Wir sind alle Menschen“, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal nach der Sitzung des Ministerrats am Mittwoch, den 17. November. Er bezog sich hierbei auf das Video, in dem Jean Castex und Gérald Darmanin ohne Maske und ohne Barrierengesten Hände schütteln. Premierminister Jean Castex und Innenminister Gérald Darmanin mussten am Dienstag, 16. November, Kritik einstecken. In einem Video, das über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde, schüttelten die beiden den Abgeordneten der Region Hauts-de-France die Hände, ohne Masken und unter Missachtung der Barrierengesten. Eine Szene, die Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch verteidigte.

    „Wir sind alle Menschen“, plädierte Gabriel Attal nach der Sitzung des Ministerrats und räumte ein, „dass es von Zeit zu Zeit einen Moment der Unaufmerksamkeit, eine Abweichung geben kann“. Auf Anfrage der Agentur AFP erklärte das Innenministerium, dass die Teilnehmer des Abends einen Gesundh…

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  • Gabriel Attal: „Die fünfte Welle ist da“

    Gabriel Attal: „Die fünfte Welle ist da“

    Der Sprecher der Regierung versicherte jedoch, dass diese Welle dank der Impfung und des Gesundheitspasses „nicht alles mit sich reißen“ werde. Die „fünfte Welle ist da“, warnte der Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch. „Wir sind in die fünfte Welle der Epidemie eingetreten, mit einer Anzahl von Ansteckungen und einer Inzidenz, die sehr schnell ansteigt, in der Größenordnung von 40 bis 50% pro Woche seit nunmehr zwei Wochen“, betonte der Regierungssprecher am Ende des Ministerrats. „Die Inzidenzrate liegt nun im gesamten Land über 100 und ist insbesondere in Korsika, der Provence Alpes Côte-d’Azur und der Region Pays de la Loire besonders hoch“, stellte Attal fest und betonte die „Alarmsituation in unserem Land“, auch wenn „wir von einem niedrigeren Niveau als die meisten unserer Nachbarn ausgehen“. „Wir überstehen jede Welle besser als die vorherige“ Was die Krankenhauseinweisungen betrifft, so „spüren wir einen Aufschwung, einen Anstieg von etwas mehr als 10% der Patienten, d…

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  • Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Den beiden Verdächtigen, die als „White Supremacists“ gelten, wird vorgeworfen, über die verschlüsselte Messaging-Anwendung Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben.

    Zwei rechtsextreme Aktivisten wurden am Dienstag, 16. November, von der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) festgenommen. Gegen sie wird von der Antiterror-Staatsanwaltschaft ermittelt, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Justizquelle. Einer der Verhafteten ist ein 46-jähriger Angestellter der Stadtverwaltung von Montauban (Tarn-et-Garonne). Der zweite Verdächtige wurde in der Gironde verhaftet.

    Den beiden Männern wird vorgeworfen, in der verschlüsselten Messaging-Anwendung Telegram zu Gewalttaten aufgerufen und rassistische und antisemitische Äußerungen gemacht zu haben. Einer dem Fall nahestehenden Quelle zufolge gelten die beiden Männer als „White Supremacists“ und gehören der „tendance accélérationniste“ an, d. h. sie sind davon überzeugt, dass ein „Rassenkrieg“ ausbrechen wird und dass dieser provoziert werden muss. Auf Telegram gehörten sie zu einer Gruppe, die rassistische Videos und Poster verbreitete.

    Zahlreiche Waffen und Munition gefunden
    Nach Angaben der Quelle tauschten die beiden Aktivisten Informationen über Waffenkäufe aus. Bei der Durchsuchung der Wohnung eines der beiden Männer wurden zahlreiche Waffen und Munition gefunden, darunter auch Jagdwaffen. Der Polizeigewahrsam soll es den Ermittlern ermöglichen, zu erfahren, warum die Waffen erworben wurden. Gegen die beiden Aktivisten wird wegen Bildung einer „Vereinigung terroristischer Straftäter“ und „Aufruf zu einem terroristischen Akt durch ein Online-Kommunikationsmittel“ ermittelt, so eine Justizquelle gegenüber Franceinfo.

    Anscheinend gibt es derzeit keine Verbindung zu dem Verschwörungstherotiker Rémy Daillet, einer Figur der extremen Rechten, die im Fall der Entführung der kleinen Mia im letzten Frühjahr und im letzten Monat wegen geplanter Anschläge inhaftiert wurde.

    Lesen Sie auch: Staatsstreich und Anschläge: Rémy Daillet wollte den Präsidenten stürzen