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  • David Lisnard, Bürgermeister von Cannes, zum Präsidenten der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs gewählt

    David Lisnard, Bürgermeister von Cannes, zum Präsidenten der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs gewählt

    Die mehr als 34.000 Mitglieder der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (AMF) haben am Mittwoch David Lisnard mit fast 60% der abgegebenen Stimmen zu ihrem Präsidenten gewählt. Die mehr als 34.000 Mitglieder der einflussreichen Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (AMF) haben am Mittwoch als ihren neuen Präsidenten David Lisnard, den Bürgermeister von Cannes, bestimmt. Die Abstimmung hatte am späten Dienstagnachmittag kurz nach der Eröffnung des 103. Kongresses der AMF per Internet begonnen. Der LR-Bürgermeister von Cannes, David Lisnard, setzte sich mit fast 60% der Stimmen gegen den „Macron-kompatiblen“ Philippe Laurent als Vorsitzender der einflussreichen AMF durch. Der derzeitige Vizepräsident und Sprecher der AMF, der von den Republikanern und den Sozialisten unterstützt wird, erhielt 6.913 von 11.577 abgegebenen Stimmen der mehr als 34.000 Mitglieder der Vereinigung, wie die Wahlkommission auf dem 103. Kongress der Bürgermeister in Paris mitteilte. François Baroin, der …

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  • Wetter: Kälteeinbruch aufgrund eines „polaren Luftstroms“ in der kommenden Woche erwartet

    Wetter: Kälteeinbruch aufgrund eines „polaren Luftstroms“ in der kommenden Woche erwartet

    Für kommende Woche wird in Frankreich ein starker Kälteeinbruch erwartet. Wie La Chaîne Météo ankündigte, soll das kalte Wetter am kommenden Sonntag mit dem Durchzug eines Tiefs über den britischen Inseln über Nordfrankreich hereinbrechen. „Hinter diesem Tief wird kalte Luft einströmen, die den größten Teil Europas abdecken und uns in der Woche vom 21. bis 28. November kaltes Wetter bescheren wird“. Die Folge: Zwischen Samstagnachmittag und Montagnachmittag dürften die Temperaturen um 3 bis 6°C sinken. Die kalten Luftmassen in der Höhe werden nicht außergewöhnlich sein, aber sie werden ausreichen, um den ersten richtigen Kälteeinbruch des Herbstes zu bringen. Die Brise wird das Wintergefühl in allen Regionen noch verstärken. „Dieser Kälteeinbruch wird von Frost im Flachland begleitet sein“, kündigt La Chaîne Météo an. Dieser Kaltlufteinbruch dürfte nur vorübergehend sein und bereits Mitte der Woche wieder nachlassen. Es handelt sich dabei jedoch um eine relative Abschwächung der Kälte, die lediglich dazu führen dürfte, dass sich die Temperaturen vor allem im Westen des Landes der jahreszeitlichen Norm annähern.
  • Covid-19: 50- bis 64-Jährige können ab sofort einen Termin für ihre 3. Impfdosis vereinbaren

    Covid-19: 50- bis 64-Jährige können ab sofort einen Termin für ihre 3. Impfdosis vereinbaren

    Franzosen und in Frankreich lebende Personen zwischen 50 und 64 Jahren können jetzt einen Termin für die dritte Dosis des Covid-19-Impfstoffs vereinbaren, wenn die zweite Dosis mehr als sechs Monate zurückliegt. Ab dem 1. Dezember können Franzosen zwischen 50 und 64 Jahren, die seit mindestens sechs Monaten doppelt gegen Covid-19 geimpft sind, eine Auffrischungsimpfung erhalten. Und sie können schon jetzt mit der Planung beginnen: Auf Terminplattformen wie Doctolib wurden soeben Impftermine eingerichtet. Es ist natürlich auch möglich, einen Termin bei einem Arzt, Apotheker oder direkt in einem Impfzentrum zu vereinbaren. Die 50- bis 64-Jährigen, deren zweite Dosis vor dem 1. Juni verabreicht wurde. In diesen Fällen „können die beiden für die Auffrischungsimpfung zugelassenen Impfstoffe von Pfizer und Moderna austauschbar sein“, erklärt Doctolib gegenüber Le Parisien. Für Personen, die sich für die Janssen-Impfung (Einzeldosis) entschieden haben, empfiehlt die Hohe Gesundheitsbehörde d…

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  • Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht

    Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour wegen Volksverhetzung vor Gericht

    Der Politiker wurde von der Staatsanwaltschaft wegen siener Äusserungen am 29. September 2020 auf CNews der Beihilfe zur Aufstachelung zum Rassenhass und Rassenbeleidigung angeklagt. Éric Zemmour steht vor Gericht. Der rechtsextreme Polemiker und Präsidentschaftskandidat wurde am Mittwoch, 17. November, vor das Pariser Strafgericht geladen, um sich wegen seiner Äußerungen über unbegleitete minderjährige Migranten zu verantworten, die er auf CNews als „Diebe, Vergewaltiger und Mörder“ bezeichnet hatte. Zemmour erschien jedoch nicht persönlich bei der Anhörung, die um 9.30 Uhr begann, sondern hat sich von seinen Anwälten vertreten lassen. „Er ist nicht anwesend, um zu vermeiden, dass der Gerichtssaal in ein Fernsehstudio verwandelt wird“, sagte einer seiner Anwälte. Dreißig Nebenkläger Unterstützer von Eric Zemmour, die sich in der Gruppe Génération Z zusammengeschlossen haben, haben für 8.45 Uhr eine Kundgebung vor dem Gericht angekündigt. Éric Zemmour, der an kontroverse Auftritte und …

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  • Impfpass, Kinderimpfung, Maske – zehn Maßnahmen könnten die 5. Covid-19-Welle stoppen

    Impfpass, Kinderimpfung, Maske – zehn Maßnahmen könnten die 5. Covid-19-Welle stoppen

    Wie kann die Verbreitung von Covid-19 angesichts der bevorstehenden fünften Welle gestoppt werden? Viele Maßnahmen wurden in den letzten zwei Jahren bereits umgesetzt, andere werden derzeit geprüft. Covid-19 ist in Frankreich wieder auf dem Vormarsch. „Wir befinden uns am Anfang einer Welle“, kommentierte Gesundheitsminister Olivier Véran. Welche Maßnahmen könnten ergriffen werden, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, ohne auf einen neuen Lockdown zurückgreifen zu müssen? Hier eine Auswahl von 10 Maßnahmen, die durchaus von der Exekutive ins Auge gafsst werden könnten: 1 – Striktere Anwendung des Gesundheitspasses Sie nehmen ein Flugzeug? Einen Drink auf der Terrasse? Sie besuchen ein großes Einkaufszentrum? In all diesen Fällen ist die Kontrolle des Gesundheitspasses der Kunden eigentlich obligatorisch. Verschiedenen Zeugenaussagen zufolge wird diese Kontrolle jedoch nicht immer ernsthaft durchgeführt. Nach den strengen Kontrollen zu Anfang macht sich inzwischen Nachlässigkiet br…

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  • Frauenmorde: Schweigekundgebung in Paris zum Gedenken an das 100. und 101. Opfer des Jahres

    Frauenmorde: Schweigekundgebung in Paris zum Gedenken an das 100. und 101. Opfer des Jahres

    Anlässlich des Internationalen Tages gegen die Gewalt gegen Frauen werden in ganz Frankreich Dutzende von Veranstaltungen organisiert.

    Am Dienstag, 16. November, versammelten sich einige hundert Menschen in Paris, um dem Aufruf des Kollektivs #NousToutes zu folgen und dem 100. und 101. Opfer von Frauenmorden seit Anfang des Jahres 2021 zu gedenken. Schweigend und in einer kontemplativen Atmosphäre versammelten sich die Teilnehmer, meist Frauen, in der Nähe des Pantheons. Die meisten von ihnen trugen Kerzen und bildeten gegen 20 Uhr einen Kreis, „um all derer zu gedenken, die ermordet wurden, und um das mangelnde Engagement der Regierung bei der wirksamen Bekämpfung männlicher Gewalt anzuprangern“, heißt es in einer am Nachmittag veröffentlichten Erklärung. 

    Am Dienstag hatte das Kollektiv Feminizid durch Partner oder Ex auf Facebook den 100. und 101. Feminizid des Jahres 2021 in Frankreich bekannt gegeben. Nach Angaben des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 146 Frauen Opfer eines Frauenmordes, d. h. sie wurden von ihrem Ehepartner oder Ex-Ehepartner getötet. Im Jahr 2020 zählte das Ministerium 102 getötete Frauen. Die Kundgebung fand wenige Tage vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (25. November) statt. Rund um dieses Datum, zwischen dem 20. und 27. November, sind „Dutzende von Demonstrationen“ in ganz Frankreich geplant, so #NousToutes in seiner Erklärung.

    Lesen sie dazu auch: 102 Frauenmorde in Frankreich im Jahr 2020, Gérald Darmanin kündigt neue Maßnahmen an

  • Gewalt gegen Politiker: Mehr als 500 Bürgermeister wurden 2020 angegriffen

    Gewalt gegen Politiker: Mehr als 500 Bürgermeister wurden 2020 angegriffen

    Der Verband der französischen Bürgermeister wird am 17. November einen neuen Präsidenten wählen. Aus diesem Anlass wird Emmanuel Macron am Donnerstag, den 18. November, zum Kongress der Bürgermeister in Paris erwartet. Er will die Bürgermeister, die allzu oft Opfer von Gewalt werden, zu unterstützen. Im Jahr 2020 wurden 500 gewählte Bürgermeister im Amt tätlich angegriffen. Ein echtes Problem, das die Regierung lösen will. Die Bürgermeister Frankreichs wollen am 17. November einen neuen Präsidenten wählen und Emmanuel Macron wird ihnen seine Unterstützung zeigen. Die Regierung hat eine Platform angekündigt, die es Mandatsträgern ermöglichen wird, einen Angriff oder eine Gewalttat gegen sie online zu melden. Bürgermeister an vorderster FrontDie Angriffe auf Bürgermeister werden immer häufiger. In Chalifert in der Region Seine-et-Marne sieht sich Laurent Simon, seit 2008 Bürgermeister der Stadt, das Video seines Angriffs immer noch mit Entsetzen an. Ein Anwohner, der sich über Nachbarsch…

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  • SNCF: Der Regionalverkehr wird am Mittwoch durch Streik für höhere Löhne behindert

    SNCF: Der Regionalverkehr wird am Mittwoch durch Streik für höhere Löhne behindert

    Die Streikaufrufe der CGT-Cheminots und SUD-Rail sollen laut SNCF keine Auswirkungen auf den Fernverkehr haben. Der Regionalverkehr der SNCF wird am Mittwoch wegen eines Streiks für eine Lohnerhöhung durcheinander gebracht, der sich „je nach Region sehr unterschiedlich“ auswirken wird, teilte die SNCF mit. Die Streikaufrufe der Gewerkschaften CGT-Cheminots und SUD-Rail sollen aber keine Auswirkungen auf den Fernverkehr haben, während es bei den Regionalzügen in der Ile-de-France und den TER „Anpassungen“ geben wird, so ein Sprecher der SNCF. Störungen auf RER und Regionalzügen Im Regionalverkehr der Ile-de-France rechnet die SNCF damit, dass „vier von fünf Zügen in der Hauptverkehrszeit und drei von vier Zügen in der Nebenverkehrszeit“ fahren werden. Auch auf der RER-Linie D (3 von 4 Zügen) und auf der RER-Linie E (7 von 10 Zügen) kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Auf der Transilien-Linie N wird der Verkehr „stark beeinträchtigt“ sein. Auf der Linie R werden Züge „gestrichen“ und in Seine-et-Marne werden Ersatzbusse eingesetzt. „Alles steigt, nur nicht unsere Löhne“ Die Eisenbahner mobilisieren sich am Mittwoch während gerade die obligatorische jährliche Verhandlungssitzung zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensleitung über die Löhne stattfindet. Die Geschäftsleitung möchte 2021 ein siebtes Jahr des Lohnstopps einführen. Die CGT-Cheminots fordert dagegen „deutliche“ Lohnerhöhungen: „Sieben Jahre ohne Lohnerhöhung“, so die Gewerkschaft, „und die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren weiter gestiegen“. „Sieben Jahre ohne Lohnerhöhung, es ist Zeit, damit aufzuhören! (…) Alles wird erhöht, nur unsere Gehälter nicht“, protestiert auch die Unsa ferroviaire (zweitgrößte Gewerkschaft der Eisenbahner), SUD-Rail (drittgrößte Gewerkschaft) und CFDT-Cheminots (viertgrößte Gewerkschaft) in einem gemeinsamen Flugblatt, in dem die Gewerkschaften die Eisenbahner zu einer Demonstration am Mittwoch vor dem Sitz der SNCF in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) aufrufen. Von diesen drei Organisationen ruft nur SUD-Rail ebenfalls zum Streik auf.
  • Migranten am Ärmelkanal: Zur Verhinderung von Überfahrten werden keine Kajaks mehr verkauft

    Migranten am Ärmelkanal: Zur Verhinderung von Überfahrten werden keine Kajaks mehr verkauft

    Die Sporthandelskette Decathlon hat beschlossen, den Verkauf von Kajaks in ihreem Geschäft in Calais einzustellen. Diese wurden von Migranten für die Überquerung des Ärmelkanals benutzten. In den letzten Tagen sind mehrere Migranten in der Meerenge vor Pas-de-Calais ums Leben gekommen.

    In den letzten Wochen sind mehrere Migranten bei dem Versuch, den Ärmelkanal zu überqueren, ums Leben gekommen. Vor der Küste von Calais, aber auch vor Boulogne-sur-Mer oder Dünkirchen haben Migranten versucht, von Frankreich aus Großbritannien zu erreichen.

    Lesen Sie dazu auch: “Wir sammeln und kaufen ein Boot”: Migranten umgehen Schleuser, um England zu erreichen

    Einige Migranten kauften Kajaks und Schwimmwesten im Sportgeschäft Decathlon in Calais, wie ein örtlicher Journalist berichtete. Ein Feuerwehrmann aus Calais, der für die Seenotrettung arbeitet, meldete Anfang November in den sozialen Netzwerken, er sei „schockiert“ gewesen, als er sah, wie Migranten bei Decathlon „aufblasbare Kanus und Westen“ kauften, berichtet La Voix du Nord.

    Obwohl die Präfektur Pas-de-Calais den Verkauf von Kajaks nie verboten hat, hat nun das Decathlon-Geschäft in Calais diese Entscheidung selbst getroffen. „Wir werden von nun an sicherstellen, dass wir den Kauf von Booten – insbesondere Kajaks – nicht mehr zulassen, da sie das Leben von Personen gefährden könnten, die sie für eine Überfahrt benutzen“, so Decathlon France in einer Erklärung und schreibt weiter: „Wir verpflichten uns, unsere Kunden bei der Verwendung unserer Produkte niemals einem Risiko auszusetzen, egal unter welchen Umständen“.

    Das Geschäft in Calais verkauft jedoch weiterhin Sicherheitsausrüstung für den Einsatz auf See (Schwimmwesten, Ruder und Wärmeschutz).

    Allerdings hat nur das Geschäft in Calais diese Entscheidung getroffen, die anderen Geschäfte der Marke an der Küste verkaufen weiterhin auch Kajaks.

    Solche Kajaks werden von Decathlon verkauft.
  • Covid-19: Sättigung der Intensivstationen in Frankreich nicht ausgeschlossen

    Covid-19: Sättigung der Intensivstationen in Frankreich nicht ausgeschlossen

    Da sich in Frankreich eine fünfte Covid-19-Welle von abzeichnet, steigen die Befürchtungen über eine Sättigung der Krankenhausversorgung. Trotz einer Durchimpfungsrate von nahezu 75% fordern Mediziner eine Verstärkung der Impfkampagne und die Einhaltung von Schutzmaßnahmen. Innerhalb weniger Wochen hat sich Europa erneut zum Epizentrum der Covid-19-Pandemie entwickelt, wobei insbesondere in Deutschland und Österreich ein sehr starker Anstieg der Fälle zu verzeichnen ist. Aber mit einer Inzidenzrate, die innerhalb einer Woche um fast 50% gestiegen ist und nun 100 Fälle pro 100.000 Einwohner übersteigt, ist auch Frankreich nicht von dem neuen epidemischen Ausbruch verschont. „In Frankreich gibt es die fünfte Welle auch, aber die Inzidenzrate ist viel niedriger. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Frankreich und Österreich: die Impfrate“, erklärte Anne Senequier, Ärztin und Forscherin am IRIS, gegenüber France 24. Während 75% der Franzosen mindestens zwei Dosen des Impfstoffs erhalt…

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