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  • Was man über die neue Covid-19-Variante aus Südfrankreich weiss

    Was man über die neue Covid-19-Variante aus Südfrankreich weiss

    B.1.640.2, eine neue Variante von Covid-19, wurde angeblich Anfang Dezember von der Universitätsklinik Marseille entdeckt. Sollte man sich darüber Sorgen machen? Am 9. Dezember erklärte das von Professor Didier Raoult geleitete Institut IHU Méditerranée Infection auf Twitter, dass es eine neue Variante von Covid-19 bei einem Dutzend Patienten aus Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence) nachgewiesen habe. „Sie wurde als IHU-Variante getauft und auf der Datenbank Gisaid unter dem Namen B.1.640.2 hinterlegt“, so die Organisation. Lesen Sie auch: Covid-19: Das IHU Marseille hat Berichten zufolge eine neue Corona-Variante entdeckt Die Forscher aus Marseille veröffentlichten Ende Dezember eine Vorstudie, deren Hauptunterzeichner der umstrittene Didier Raoult ist. Die Vorveröffentlichung trägt den Titel „Émergence dans le sud de France d’un nouveau variant du SARS-CoV-2 d’origine probablement camerounaise, abritant à la fois les substitutions N501Y et E484K dans la protéine de pointe“ (Auftauch…

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  • Covid-19: Zahl der Kinder im Krankenhaus erreicht Rekordniveau

    Covid-19: Zahl der Kinder im Krankenhaus erreicht Rekordniveau

    Bis Donnerstagabend wurden 314 Kinder mit der Diagnose Covid-19 in einem französischen Krankenhaus behandelt. In den ersten beiden Wellen waren es höchstens 100. Die jüngsten Krankenhauspatienten sind in der überwiegenden Mehrheit nicht geimpft, während die über 12-Jährigen inzwischen zu 90% geimpft sind. Und es sind heute viel mehr Kinder in einem Krankenhaus als bei früheren Wellen der Epidemie. Explodierende Inzidenzraten bei Kindern Am Donnerstagabend, 6. Januar, wurden in Frankreich 314 Kinder in Krankenhäusern behandelt. 61 von ihnen befanden sich in einer Intensivtatition. Der Grund dafür? Die Inzidenzrate überstieg in einer Woche 1.000 Fälle bei Kindern unter 10 Jahren und 1.600 Fälle bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren. Das sind Zahlen, die es bisher noch nie gegeben hat. Mit dem Anstieg der Ansteckungen durch die Omikron-Variante wird die Zahl der schwer an Covid erkrankten Kinder in den nächsten Tagen und Wochen wahrscheinlich weiter ansteigen. Lesen Sie auch: Covid-19: Oli…

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  • Run auf Covid-Tests: Ist das wirklich sinnvoll?

    Run auf Covid-Tests: Ist das wirklich sinnvoll?

    Dreißig Millionen Tests in einem Monat sind für die Sozialversicherung, die im Dezember 1 Milliarde Euro ausgeben musste, ein teures Novum. Und es ist noch nicht vorbei mit all den Maßnahmen, die ergriffen wurden, damit Kontaktpersonen wieder in den Unterricht oder an den Arbeitsplatz gehen können. Das Ergebnis ist, dass die Warteschlangen vor den Test-Zentren immer länger werden.  168.215.000 PCR- und Antigen-Tests wurden im Jahr 2021 in Frankreich durchgeführt, davon 30 Millionen allein im Dezember. Im Dezember 2020 waren es „nur“ 9,5 Millionen Tests. Lesen Sie auch: Covid-19: Selbsttests ab sofort auch in großen Supermärkten erhältlich Und das Loch in den Kassen der Krankenversicherung in Frankreich wird immer grösser. Aber der Schutz gefährdeter Menschen ist der Regierung diesen Preis wert. Auch Virologen halten die Politik häufiger Tests weiterhin für unerlässlich. „Solange nicht genügend Menschen geimpft sind, hat diese Politik ihre volle Bedeutung, insbesondere für die Vermeidun…

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  • Puy-de-Dôme: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz

    Puy-de-Dôme: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz

    Die Gendarmerie für Luftverkehr sowie die Forschungsabteilung der Gendarmerie für Luftverkehr mit Sitz in Roissy bei Paris wurden mit Ermittlungen zur Absturzursache beauftragt.

    Zwei Männer sind am Donnerstagnachmittag beim Absturz eines Hubschraubers am Col du Béal (Puy-de-Dôme) ums Leben gekommen, wie die Gendarmerie berichtete.

    Der private Hubschrauber, der um 15.30 Uhr von Villefranche-sur-Saône (Rhône) nach Brive-la-Gaillarde (Corrèze) startete, wurde laut der Gendarmerie gegen 17.30 Uhr von der Leitstelle als verloren gemeldet.

    Der brennende Hubschrauber wurde von Rettungsmannschaften gegen 18.30 Uhr auf dem 1.400 Meter hohen Col du Béal geortet.

    Die beiden Männer an Bord, deren Identität zunächst nicht bekannt war, waren bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits tot, wie die Gendarmerie weiter mitteilte. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht bekannt.

  • Covid-19: 47.453 positive Schüler und 9.202 geschlossene Klassen in Frankreich

    Covid-19: 47.453 positive Schüler und 9.202 geschlossene Klassen in Frankreich

    Vier Tage nach Beginn des neuen Schuljahres blieben am Donnerstag fast 2% aller Klassen wegen Covid-19-Fällen geschlossen, teilte der Bildungsminister mit. Covid-19, insbesondere die Omikron-Variante, bringt den Schulbeginn nach den Weihnachtsferien durcheinander. Am Donnerstag zählte das Bildungsministerium insgesamt 47.453 Schüler, vom Kindergarten bis zur Oberstufe, die seit Montag positiv getestet wurden. Auch 5.631 Erwachsene im Schulbetrieb wurden positiv getestet. Bildungsminister Jean-Michel Blanquer gab außerdem bekannt, dass im selben Zeitraum 75.000 Schüler und 3.000 Erwachsene als Kontaktpersonen isoliert worden seien. Die Anstecksfälle führten seit Montag zu 9.202 Klassenschließungen in allen Klassenstufen der insgesamt 527.200 Klassen in Frankreich. 28 schulische Einrichtungen wurden komplett geschlossen (20 Schulen, sechs Collèges und zwei Lycées). Das Bildungsministerium teilte außerdem mit, dass es 55 Millionen chirurgische Masken bestellt habe, um das Personal in Schu…

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  • Atomkraft: Regierung rechnet mit der Inbetriebnahme neuer Reaktoren ab 2035

    Atomkraft: Regierung rechnet mit der Inbetriebnahme neuer Reaktoren ab 2035

    Emmanuel Macron hatte Anfang November angekündigt, dass Frankreich den Bau von neuen Reaktoren in Angriff nehmen wolle, doch seitdem wurden keine Einzelheiten zu diesem Vorhaben genannt. Zwei Monate nach den Ankündigungen des Präsidenten gibt es langsam etwas mehr Klarheit. Die neuen Atomreaktoren, die Frankreich bauen will, könnten 2023 zur Genehmigung eingereicht werden, um 2035-2037 in Betrieb genommen zu werden, wie Bérangère Abba, Staatssekretärin im Ministerium für den ökologischen Übergang, am Donnerstag, dem 6. Januar im Senat mitteilte. Es würde sich „um EPR2-Reaktoren handeln, ein Modell, das im Vergleich zu den Erfahrungen mit den vorherigen EPRs verbessert wurde“, sagte sie anlässlich einer Debatte mit Senatoren über die Sicherheit der Atomenergie. „Wir stellen uns einen Zeitplan für die Einreichung der Unterlagen um das Jahr 2023 vor, damit sie 2035-2037 in Betrieb gehen zu können.“ Emmanuel Macron hatte Anfang November angekündigt, dass Frankreich rund 20 Jahre nach der I…

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  • Covid-19: Harte Maßnahmen gegen Ungeimpfte in vielen Ländern in Vorbereitung

    Covid-19: Harte Maßnahmen gegen Ungeimpfte in vielen Ländern in Vorbereitung

    Während in Frankreich der Gesetzentwurf zum Impfpass gerade von der Nationalversammlung verabschiedet wurde, sind in anderen Ländern härtere restriktive Maßnahmen für nicht geimpfte Personen in Planung. Hier nur einige Beispiele. Die Umwandlung des Gesundheitspasses in einen Impfpass in Frankreich schreitet voran, nachdem der Gesetzentwurf in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 6. Januar, in der Nationalversammlung verabschiedet wurde. Auch in anderen Ländern sollen harte Beschränkungen eingeführt werden, um Ungeimpfte dazu zu bringen, sich endlich impfen zu lassen. Griechenland: Monatliche Geldstrafe für nicht geimpfte Personen über 60 Jahren. Ab dem 16. Januar müssen Personen über 60, die noch nicht geimpft sind, eine monatliche Geldstrafe von 100 Euro zahlen, bis sie ihre erste Injektion erhalten. Griechenland gehört zu den europäischen Ländern mit der niedrigsten Durchimpfungsrate, nur 68% der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Italien: Impfpflicht für über 50-Jährige und …

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  • Covid-19: Die ersten Injektionen des Impfstoffs von Novavax sind ab Anfang Februar möglich

    Covid-19: Die ersten Injektionen des Impfstoffs von Novavax sind ab Anfang Februar möglich

    Dieser Impfstoff hat die Besonderheit, dass er im Gegensatz zu den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna keine Boten-RNA-Technologie verwendet. Die ersten Injektionen des Covid-Impfstoffs von Novavax, des fünften in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffs, könnten in Frankreich „Anfang Februar“ erfolgen, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag, dem 6. Januar, mitteilte. Die Regierung wartet auf die Stellungnahme der Hohen Gesundheitsbehörde, die laut Ministerium „in den nächsten Tagen“ erfolgen soll. Der Impfstoff des US-Herstellers Novavax hat die Besonderheit, dass er im Gegensatz zu den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna nicht die Boten-RNA-Technologie verwendet. Lesen Sie dazu auch: Darum könnte der neue Novavax-Impfstoff die Skeptiker überzeugen Premierminister Jean Castex bekräftigte am Donnerstag, 6. Januar, dass der Impfpass am 15. Januar in Kraft treten solle, trotz der parlamentarischen Wendungen, die diesen Zeitplan verzögern könnten. „Wir hoffen s…

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  • 5% der Covid-Patienten in den Krankenhäusern haben gefälschte Gesundheitspässe

    5% der Covid-Patienten in den Krankenhäusern haben gefälschte Gesundheitspässe

    Während Frankreich weiterhin mit stark steigenden Ansteckungszahlen zu kämpfen hat, ist die große Mehrheit derjenigen, die mit dem Virus auf der Intensivstation landen, nicht nur nicht geimpft – nach Angaben des Gesundheitsministers haben auch erschreckend viele von ihnen gefälschte Gesundheitspässe. Im Rahmen des neuen Gesetzes für den Impfpass hat die Regierung auch härtere Strafen für Personen eingeführt, die gefälschte Gesundheitspässe benutzen. Das Innenministerium geht davon aus, dass derzeit mehr als 180.000 Personen falsche Gesundheitspässe im Umlauf sind. „Gefälschte Gesundheitspässe sind tödlich, das ist die Realität“, sagt der französische Gesundheitsminister Olivier Véran. Lesen Sie dazu auch: Falsche Gesundheitspässe: Warum sie so gefährlich sind Vor dem französischen Parlament erklärte Véran, dass fünf Prozent aller Covid-Patienten in Frankreich einen gefälschten Gesundheitspass besitzen, was darauf schließen lässt, dass sie entweder gar nicht oder nur teilweise geimpft s…

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  • Europa: Wegen EU-Auflagen will Lufthansa 18.000 Flugzeuge leer fliegen lassen

    Europa: Wegen EU-Auflagen will Lufthansa 18.000 Flugzeuge leer fliegen lassen

    Für die einen ist es ein Unding, für die anderen eine Geschäftsstrategie: Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird 18.000 Flugzeuge ohne Passagiere fliegen lassen.

    Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird leere Flugzeuge ohne einen einzigen Passagier fliegen lassen. Es werden 18.000 Flüge durchgeführt, die als unnötig erachtet werden. Das Ziel? Ihre wertvollen Flugslots nicht zu verlieren. Das sind Start- und Lande-Slots, die an Flughäfen vergeben werden. „Wir werden gezwungen sein, diese Flüge durchzuführen, weil die Start- und Landerechte für eine Fluggesellschaft so wichtig sind. Sie sind von essentieller Bedeutung, um unser Netzwerk für die Zukunft zu sichern“, berichtet Maaike Andries, Sprecherin von Brussels Airlines, einer Tochter der deutschen Lufthansa.

    Vor Covid verlangten die europäischen Vorschriften, dass 80% der Flüge eines Flugslots durchgeführt werden mussten, um diesen nicht zu verlieren. Diese Maßnahme wurde während der Covid-Krise mehrere Monate lang ausgesetzt, um die Fluggesellschaften zu entlasten. Nun verlangt Brüssel erneut, dass 50% der Flugrechte genutzt werden müssen, unabhängig von der Zahl der Reservierungen. Die belgische Regierung will nun versuchen, das europäische Gesetz zu ändern. „Das ist ökonomischer, ökologischer und auch sozialer Unsinn“, äussert sich George Gilkinet, belgischer Minister für Mobilität und Transport.