Autor: Nachrichten

  • Morbihan: 14-jährige Schülerin nimmt sich nach Mobbing das Leben

    Morbihan: 14-jährige Schülerin nimmt sich nach Mobbing das Leben

    Eine 14-jährige Mittelschülerin nahm sich in der Nacht vom 11. auf den 12. November im Departement Morbihan das Leben. Sie soll über das soziale Netzwerk Snapchat Nacktfotos weitergeleitet haben, für die sie von anderen Schülern der Sekundarstufe I verspottet wurde. Es wurde eine Untersuchung wegen Mobbing eingeleitet.

    Mit nur 14 Jahren hat sich ein junges Mädchen in der Nacht vom 11. auf den 12. November im Schlafzimmer ihres Hauses in der Gegend von Lorient im Departement Morbihan das Leben genommen, wie die Zeitung Ouest France berichtet. Laut dem Staatsanwalt von Lorient, Stéphane Kellenberger, wurde eine Untersuchung eingeleitet, „insbesondere wegen des Vorwurfs des Mobbings“.

    Die Jugendliche und andere Minderjährige, die die vierte Klasse eines Privatgymnasiums in der Region Lorient besuchen, sollen vor mehreren Monaten über Snapchat, ein Netzwerk zum Austausch von Fotos, Nacktfotos von sich an Jungen aus ihrer Klasse weitergeleitet haben. Die Jungen hätten diese Schnappschüsse dann veröffentlicht.

    Laut der Aussage der Mutter einer Schülerin der Mittelschule sei die Jugendliche später Ziel von „Spott und Beleidigungen“ geworden, weshalb von Mobbing in der Schule ausgegangen wird.

    Insgesamt werden deshalb 40 Teenager von den Behörden befragt. Die jetzt verstorbene Mittelschülerin sollte Anfang der Woche angehört werden.

    Für die Mittelschüler wurde eine psychologische Zelle eingerichtet. Die Beerdigung der verstorbenen Jugendlichen fand am Donnerstag statt.

    Lesen Sie dazu auch:

  • Covid-19: Weihnachtsmärkte Frankreichs in Gefahr

    Covid-19: Weihnachtsmärkte Frankreichs in Gefahr

    Am Freitag, dem 19. November, werden in Frankreich zahlreiche Weihnachtsmärkte eröffnet, auf denen allerdings Einschränkungen gelten, um eine Ausbreitung von Ansteckungen zu verhindern. In Nantes, im Département Loire-Atlantique, wie auch in vielen anderen Großstädten Frankreichs, sollen jetzt die Weihnachtsmärkte starten. Aber nicht ohne Sorgen, da die Covid-19-Epidemie seit einigen Wochen wieder ab Fahrt aufnimmt. In Nancy, Meurthe-et-Moselle, ist die Maske Pflicht, um den Weihnachtsmarkt zu betreten. Viele Besucher befürchten allerdings, dass sich die Situation verschlechtern könnte. In der südfranzösischen Stadt Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône) befürchten die Händler eine drohende Schließung der Weihnachtsmärkte. Passanten und Kunden schlendern durch die Gänge des Weihnachtsmarkts der Gemeinde, wie eine Reportage von France 3 zeigt. „Alle sind verunsichertt“, erklärt eine Verkäuferin. Der grosse Weihnachtsmarkt in Straßburg (Bas-Rhin) ist noch nicht geöffnet und wird ebenfalls nu…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Soziale Netzwerke: Wird das Finanzamt bald unsere Beiträge im Internet überwachen?

    Soziale Netzwerke: Wird das Finanzamt bald unsere Beiträge im Internet überwachen?

    Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen will ein System einführen, das es ihr ermöglicht, Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken und auf digitalen Plattformen zu überwachen. Das System wird drei Jahre lang getestet. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen (DGFIP) hat ein neues Experiment gestartet, das sich über die nächsten drei Jahre erstrecken wird. Nach der Verabschiedung des Finanzgesetzes für 2020 wird das Finanzamt unsere Beiträge in sozialen Netzwerken und auf verschiedenen digitalen Plattformen überprüfen, um sicherzustellen, dass wir keinen Steuerbetrug begehen. Die Steuerbehörde möchte so sicherstellen, dass ihr nichts entgeht, was in den Steuererklärungen nicht angegeben wurde. Lesen Sie auch: Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren In der Praxis wird sich die Generaldirektion für öffentliche Finanzen für alle bekannten sozialen Netzwerke (Facebook, Instagram, Twitter) interessieren, aber auch für Websites, die Privatpersonen miteinander in Verbindung bringen (wie Leboncoin, BlaBlaCar oder auch Airbnb). Laut Le Figaro wird das Finanzamt Informationen aus diesen Quellen auf der Grundlage eines „selbstlernenden Algorithmus“ sammeln. Dieses Tool wird bestimmte „Schlüsselwörter“ oder sogar „Datums- und Ortsangaben“ anvisieren und identifizieren. Dieses neue System wird jedoch von der französischen Datenschutzbehörde CNIL (Commission nationale de l’informatique et des libertés) überwacht, die über die Privatsphäre der Steuerzahler wacht. Eine erste Bilanz soll im Februar nächsten Jahres gezogen werden. In der Praxis wird das Finanzamt zum Beispiel nicht das Recht haben, eine Veröffentlichung gegen einen Steuerzahler zu verwenden, insbesondere wenn diese über „seinen Lebenswandel“ berichtet. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen darf z. B. eine Person, die vor einem Luxusauto posiert, nicht ins Visier nehmen, auch wenn diese Person ein geringes Einkommen in ihrer Steuererklärung angibt. Die Steuerbehörde wird sich auch nicht für verdeckte und illegale Aktivitäten (wie Schmuggel) oder Schwarzarbeit interessieren. Die Erprobung dieses Systems wird in mehrere Phasen aufgeteilt: eine erste, die als „Lernphase“ bezeichnet wird, und eine zweite, die als „Datenauswertung“ bezeichnet wird. Laut der Datenschgützer der CNIL, „müssen die Daten, die gesammelt und ausgewertet werden können, zwei kumulativen Bedingungen entsprechen. Zum einen muss es sich um Inhalte handeln, die über einen öffentlichen Kommunikationsdienst frei zugänglich sind. […] Zum zweiten müssen solche Inhalte von den Nutzern dieser Websites offensichtlich öffentlich zugänglich gemacht werden“. Die Steuerbehörde ihrerseits will auch beruhigen: Die Elemente, die im Internet gesammelt werden, „können für sich allein keine Steuerprüfung verursachen oder auslösen“. Die Generaldirektion für öffentliche Finanzen erklärt jedoch im Figaro, dass diese Veröffentlichungen „Beweismittel sind, die sich als sehr nützlich erweisen können, um eine Akte zu vervollständigen oder einen von unseren Diensten bereits festgestellten Betrugsverdacht zu bestätigen“.
  • Emmanuel Macron: Lockdown für Ungeimpfte ist in Frankreich „nicht notwendig“

    Emmanuel Macron: Lockdown für Ungeimpfte ist in Frankreich „nicht notwendig“

    Befragt von „La Voix du Nord“ betonte der Staatschef, dass die „Länder, die Ungeimpfte unter Lockdown stellen“, wie Österreich, „diejenigen sind, die den Gesundheitspass nicht eingeführt haben“. Ein Lockdoen für nicht gegen Covid-19 geimpfte Personen, wie es gerade in Österreich passiert, ist „in Frankreich nicht notwendig“, versichert Präsident Emmanuel Macron in einem Interview mit der Zeitung La Voix du Nord, das am Donnerstag, dem 18. November, online gestellt wurde. „Die Länder, die die Ungeimpften einsperren, sind diejenigen, die den Gesundheitspass nicht eingeführt haben. Eine solche Maßnahme ist daher in Frankreich nicht notwendig“, erklärte der Staatschef. „Andererseits denke ich, dass wir alle Botschafter für die Impfung sein müssen“. „Ich sehe, das öffentliche Wort hat seine Grenzen. Helfen Sie mir, diejenigen zu überzeugen, die noch zögern, die sich in ihr Misstrauen zurückgezogen haben.“ (Emmanuel Macron in einem Interview mit der Zeitung „La Voix du Nord“) Österreich wurd…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Rechtsextremismus: Mein Kampf, Schießanleitung – die Telegram-Nachrichten des in Montauban verhafteten Mannes

    Rechtsextremismus: Mein Kampf, Schießanleitung – die Telegram-Nachrichten des in Montauban verhafteten Mannes

    Zwei Männer wurden am Dienstag, 16. November, in Polizeigewahrsam genommen. Gegen sie wird von der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft ermittelt. Es wird ihnen vorgeworfen, über die verschlüsselte Messenger-App Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben.

    Zwei ultrarechte Aktivisten, denen vorgeworfen wird, über die Messenger-App Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben, wurden am Dienstag, 16. November, von der DGSI (Generaldirektion für innere Sicherheit) festgenommen. Sie sind derzeit Gegenstand von Ermittlungen der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft und werden außerdem beschuldigt, über Telegram rassistische und antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden sie am Mittwoch in Polizeigewahrsam genommen, der bis zu 96 Stunden dauern kann.

    Nach Informationen von Franceinfo, dessen Journalisten die Telegram-Nachrichten von Dominique D., dem 46-jährigen Aktivisten, der im Rathaus von Montauban im Departement Tarn-et-Garonne beschäftigt ist, einsehen konnten, verherrlichte er „Gewalt und survivalistische Thesen“. Bei der Durchsuchung seines Hauses wurden Waffen gefunden.

    Lesen Sie auch: Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Ein „Handbuch für Scharfschützen“, eine Zusammenfassung von „Mein Kampf“, ein „Handbuch für Aktivisten, geschrieben von und für Männer der Tat“, Bücher über „Überleben im Chaos“, „Kampf in städtischen Gebieten“ oder „Ein Bürgersoldat werden“ gehörten zu den Dokumenten, die in seinem Telegram-Account an mehrere Dutzend „Abonnenten“ weitergegeben wurden. Antisemitische und rassistische Äußerungen begleiteten diese Documente.

    Der Mann sei ein „weißer Supremacist“, der der „akzelerationistischen Tendenz“ angehöre, berichtete eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber Franceinfo. Das Gleiche wird auch über den anderen Mann gesagt, der sich ebenfalls in Polizeigewahrsam befindet. In der Telegram-Gruppe, die dieser leitete, soll zu lesen sein: „Beschleunigen wir den Zusammenbruch“. Er soll auch dazu aufgerufen haben, Politiker zum Schweigen zu bringen, indem man sie „erschießt“.

    Lesen sie auch: Verschwörungstheoretiker Rémy Daillet wegen Putschplänen und geplanten Anschlägen in Haft

  • Covid-19: Sechs von zehn Franzosen befürworten einen Lockdown für Ungeimpfte

    Covid-19: Sechs von zehn Franzosen befürworten einen Lockdown für Ungeimpfte

    60% der Franzosen sprechen sich dafür aus, nicht geimpfte Personen in einen Lockdown zu versetzen, wenn sich die Gesundheitslage stark verschlechtern würde und weitere Massnahmen beschlossen werden müssten. „Bisher ist kein Lockdown geplant, weder jetzt noch später“. Das erklärte Regierungssprecher Gabriel Attal am Dienstag, dem 16. November. Die Gesundheitslage in Frankreich erreicht zwar nicht die aus 2020 bekannten Werte – damals gab es noch keine Impfstoffe gegen Covid-19 -, verschlechtert sich aber stetig. Mehr als 20.000 neue positive Fälle von Covid-19 wurden am Donnerstag von Santé publique France registriert. Ein Niveau, das seit dem 18. August nicht mehr erreicht worden war. Auch im Krankenhaus steigen die Zahlen wieder an. 7.663 Patienten werden in einem Krankenhaus behandelt, darunter 1.300 Patienten, die auf eine Intensivstation aufgenommen wurden. Zahlen, die bis zu den Feiertagen voraussichtlich weiter steigen werden. Sollte die Regierung einen erneuten Lockdown beschlie…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Airbus: Ausgezeichnete Bilanz der Luftfahrtmesse in Dubai

    Airbus: Ausgezeichnete Bilanz der Luftfahrtmesse in Dubai

    Die Luftfahrtmesse in Dubai beschert Airbus einen grossen Auftragseingang. Der europäische Flugzeughersteller verzeichnete 408 Bestellungen und Optionen. Für Boeing sieht die Bilanz weniger gut aus.

    Die erste große Luftfahrtmesse seit der Pandemie, die am Donnerstag in Dubai zu Ende ging, zeigte einen scharfen Kontrast zwischen Airbus und Boeing. Bei jeder großen internationalen Messe der Branche konzentriert sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf die beiden größten Flugzeughersteller, die sich normalerweise gegenseitig mit Auftragsankündigungen überbieten. In Dubai fand das so nicht statt.

    Mit 408 Aufträgen und Optionen – mehr als bei der Paris Air Show 2019 – scheint Airbus die Covid-Krise überwunden zu haben, während Boeing nur 78 Aufträge für den Bau neuer Flugzeuge vermeldete. Insbesondere schlug der europäische Flugzeughersteller gleich am ersten Tag mit einer festen Bestellung des Typs A321 zu, einem Flugzeug, dessen Reichweite und Passagierkapazität eine grosse Flexibilität bietet, was für immer mehr Fluggesellschaften attraktiv wird. „Die Aussichten beginnen sich aufzuhellen, (…) auch die Fluggesellschaften beginnen, den Horizont zu sehen und sich auf eine Situation nach der Krise vorzubereiten“, meinte der Chef von Airbus, Guillaume Faury, in Dubai.

    Lesen Sie auch: Toulouse: Airbus schreibt wieder schwarze Zahlen und will bis 2022 richtig abheben

    Während der weltweite Luftverkehr bisher nur etwa die Hälfte des Niveaus von 2019 erreicht hat und dieses erst zwischen 2023 und 2025 wieder vollständig erreichen dürfte, wird die Nachfrage nach neuen Flugzeugen in den nächsten 20 Jahren laut den Flugzeugherstellern stark zunehmen. Airbus rechnet mit einem Bedarf von 39.000 Flugzeugen, Boeing von über 43.000, um das steigende Verkehrsaufkommen zu bewältigen und sich Flugzeuge anzuschaffen, die weniger verbrauchen und somit weniger CO2 ausstoßen.

    Die Fluggesellschaften, auch wenn sie durch den EUmstazeinbruch des vergangenen Jahres finanziell ausgeblutet sind, versuchen daher, sich die wertvollen Slots für Neuflugzeuglieferungen zu sichern.

    Lesen Sie auch: Airbus erhält Auftrag über 36 A321 NEO im Wert von 4 Milliarden Dollar

    Boeing seit Jahren in Schwierigkeiten
    Der amerikanische Flugzeughersteller – dessen Chef David Calhoun nicht nach Dubai reiste – hielt sich während der Messe zurück und gab seinen wichtigsten Auftrag – 72 Flugzeuge des Typs 737 MAX für die junge indische Fluggesellschaft Akasa Air – lediglich in einer Pressemitteilung bekannt. Bei jeder Gelegenheit betonte man jedoch, dass Boeing „hart gegen sich selbst“ vorgehe, um die zahlreichen Krisen zu bewältigen, mit denen das Unternehmen in den letzten Jahren konfrontiert war. Unfälle mit der 737 MAX, Produktionsprobleme bei der 787 und Verzögerungen bei der Zertifizierung des künftigen Großraumflugzeugs 777X haben den Riesen aus Seattle ins Wanken gebracht.

    „Sicherheit und Qualität werden die Leitlinien für alles sein, was wir tun“, betonte Ihssane Mounir, Chief Commercial Officer von Boeing, gegenüber Journalisten. Der Flugzeughersteller stellte auf der Messe eine seiner vier 777X-Testmaschinen aus, die zum ersten Mal im Ausland zu sehen war. In der Heimat von Emirates Airlines erfolgte das nicht ohne kommerzielle Hintergedanken, da allein ein Drittel der bisherigen 777X-Bestellungen auf Emirates entfällt.

    Der Luftfrachtverkehr stand in Dubai im Rampenlicht, da die weltweite Luftfracht derzeit boomt und im September um 9% über dem Vorkrisenniveau lag. Airbus gab die ersten sieben Bestellungen für die künftige Frachtversion seines Langstreckenflugzeugs A350F bekannt, während Boeing einige Aufträge für seine Frachtflugzeuge 777 und 767 erhielt. Der amerikanische Flugzeughersteller erhielt auch einige Aufträge für die Umrüstung älterer Passagierflugzeuge für den Frachttransport. Auch bei den militärischen Aufträgen war der europäische Flugzeughersteller erfolgreich: zwei A330 MRTT-Tankflugzeuge für die Emirate und zwei A400M-Transportflugzeuge für Indonesien.

  • Emmanuel Macron kündigt neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing in der Schule an

    Emmanuel Macron kündigt neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing in der Schule an

    Das Staatsoberhaupt äußerte sich in einem Video, das in sozialen Netzwerken gepostet wurde, anlässlich des Mobilisierungstages gegen Mobbing in der Schule. Der 18. November ist der internationale Tag zur Bekämpfung von Gewalt und Mobbing in der Schule. Aus diesem Anlass kündigte Präsident Emmanuel Macron mehrere Maßnahmen an, darunter die Stärkung der elterlichen Kontrolle über die von Kindern genutzten digitalen Geräte und eine neue Anwendung, die Opfern helfen soll, die Vorfälle zu melden. Emmanuel Macron sagt, dass man den Kampf gegen Mobbing gewinnen kann, „wenn wir immer und immer wieder darüber sprechen“. In einem Video, das in sozialen Netzwerken gepostet wurde, erklärte der Staatschef, dass trotz der ergriffenen Initiativen „das Mobbing immer noch in der Schule und in den sozialen Netzwerken wütet und den Opfern keinen Moment der Ruhe lässt“. Eine App zum Versenden von Screenshots“Aus diesem Grund werden wir weiterhin aktiv sein, vor allem weil die belästigten Schüler oft isoli…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Atomkraft: Rechnungshof warnt vor „Unsicherheiten“ beim Bau neuer Reaktoren

    Atomkraft: Rechnungshof warnt vor „Unsicherheiten“ beim Bau neuer Reaktoren

    Präsident Emmanuel Macron kündigte in seiner letzten Fernsehansprache am 9. November die Wiederaufnahme des Baus von Atomreaktoren an. Der Atomsektor ist von vielen Zweifeln umgeben. Der Rechnungshof warnte am Donnerstag, dem 18. November, vor den „Unsicherheiten“, einen neuen Kernkraftwerkspark „innerhalb angemessener Fristen und zu angemessenen Kosten“ zu bauen. Emmanuel Macron hat gerade beschlossen, ein neues Reaktorbauprogramm zu starten, ohne bislang zu präzisieren, dass es sich dabei um klassische Reaktoren oder Kleinreaktoren handelt. Der Bau neuer Stromerzeugungsanlagen – ob nuklear oder erneuerbar – „erfordert nunmehr dringende Entscheidungen, um unsere Versorgung bis zum Jahrzehnt 2040 zu gewährleisten“, betonte der Rechnungshof in seiner Veröffentlichung. Dies war bereits die Schlussfolgerung des jüngsten Berichts des Netzbetreibers RTE, denn der französische Atompark wird immer älter. Bedarf an mehr Kraftwerken in der Zukunft. Im Anschluss an die Veröffentlichung von RTE h…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Grossmarkt von Rungis: Waren werden mit Drohnen ausgeliefert

    Grossmarkt von Rungis: Waren werden mit Drohnen ausgeliefert

    Auf dem Markt von Rungis im Département Val-de-Marne werden Drohnen getestet, um die Lieferung bestimmter Produkte zu erleichtern und zu modernisieren.

    Schnelle Lieferungen über kurze Distanzen: Dafür könnten die zukünftigen Lieferdrohnen auf dem Markt von Rungis im Departement Val-de-Marne genutzt werden. In den Lagerhäusern beladen die Händler die Drohne, die fast 5 kg Waren transportieren kann und eine Reichweite von 20 Minuten hat. „Der Vorteil ist, dass man keinen Fahrer braucht, um eine kleine Menge auszuliefern“, erklärt Fatima Guillou, Geschäftsführerin der Firma Butet gegenüber France 2. Eine Möglichkeit, schnell zu liefern und den CO2-Fußabdruck zu verringern.

    Ein sicherer Transport
    Die vom Markt in Rungis getesteten Drohnen werden unter sehr strengen Sicherheitsbedingungen eingesetzt: Da sich täglich fast 30.000 Menschen auf dem Gelände aufhalten und die Luftkorridore der Pariser Flughäfen in der Nähe sind. „Wir haben nach einer Lösung gesucht, um nicht über Bereiche zu fliegen, durch die viele Menschen gehen“, erklärt Anne-Marie Haute, Geschäftsführerin von Pilgrim Technology. Die Drohnen fliegen also über die Gebäude, um den Transport so sicher wie möglich zu gestalten.