Autor: Nachrichten

  • Hitzewelle: In Toulouse muss das Rote Kreuz Obdachlosen helfen

    Hitzewelle: In Toulouse muss das Rote Kreuz Obdachlosen helfen

    Die Hitzewelle in Frankreich erschwert die Lebensbedingungen der am stärksten gefährdeten Menschen, wie z. B. der Obdachlosen. Eine Reportage von France 2 aus Toulouse im Département Haute-Garonne, wo das Rote Kreuz in dieser Zeit täglich auf Streife geht.

    Um 10 Uhr verlässt der Obdachlose Mostefa Benyousses eine Unterkunft des Roten Kreuzes in Toulouse (Haute-Garonne), da die Einrichtung tagsüber teilweise geschlossen ist. Um angesichts der Hitze zu überleben, geht er in ein Einkaufszentrum, wo die Klimaanlage für erträgliche Temperaturen sorgt. Im Stadtzentrum hat das Rote Kreuz mit regelmässigen Kontrollgängen begonnen. Angesichts der frühzeitigen Ankunft der großen Hitze hat die Organisation vor dem üblichen Zeitplan die Initiative ergreifen müssen.

    600 Freiwillige des Roten Kreuzes in Toulouse im Einsatz
    Das Rote Kreuz kann bei seinen täglichen Maraudes auf seine 600 Freiwilligen in Toulouse zählen: eine willkommene Hilfe für die Obdachlosen. „Ich versuche, Schatten zu finden. (…) Denn in der prallen Sonne ist das Leben nicht möglich. Zum Glück gibt es die Leute, die für uns da sind“, sagt der Obdachlose Antoine vor der Kamera von France 2. „Wir haben es mit Menschen zu tun, die sich nicht unbedingt trauen, sich zu melden und von selbst die Hilfsangebote aufzusuchen“, erklärt Juliette Guillaume, Leiterin der Abteilung für allgemeine Mittel und Logistik beim Roten Kreuz in Toulouse.

  • Ukraine-Krieg: Darum sind Macron, Scholz und Draghi in Kiew

    Ukraine-Krieg: Darum sind Macron, Scholz und Draghi in Kiew

    Emmanuel Macron, der sich, wie auch sein Kollege olaf Scholz, lange Zeit gegen eine Reise in die Ukraine gesträubt hatte, sagt nun, er habe eine Botschaft der „europäischen Einheit“ und deswegen wolle man sich mit Wolodymyr Selenskyj treffen. „Eine Botschaft der europäischen Einheit“. Der französische Präsident Emmanuel Macron kam am Donnerstagmorgen, den 16. Juni, zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz und dem italienischen Regierungschef Mario Draghi mit dem Zug in Kiew an. Es ist der erste Besuch dieser drei europäischen Staats- und Regierungschefs in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Invasion. Der französische Staatschef, der bis zum 30. Juni die rotierende Ratspräsidentschaft der Europäischen Union innehat, erklärte auf dem Bahnsteig, er sei gekommen, um „eine Botschaft der europäischen Einheit und der Unterstützung für das ukrainische Volk zu senden, um sowohl über die Gegenwart als auch über die Zukunft zu sprechen, wir wissen, dass die kommenden Wochen se…

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  • Ukraine-Krieg: Macron will neue Gespräche mit Kiew – Besuch wird aber nicht bestätigt

    Ukraine-Krieg: Macron will neue Gespräche mit Kiew – Besuch wird aber nicht bestätigt

    Der französische Präsident hielt am Mittwoch, dem 15. Juni, „neue Gespräche“ mit der Ukraine für notwendig, ohne aber einen Besuch in Kiew, der von den Medien angekündigt wurde, direkt zu bestätigen. Ein Besuch von Emmanuel Macron in Kiew wurde von mehreren internationalen Medien für Donnerstag angekündigt. Der französische Präsident, der sich auf einer Reise in Rumänien befindet, bestätigte diese Informationen am Mittwoch, 15. Juni, jedoch nicht. Bei einem Besuch der französischen Truppen in Rumänien sagte der Staatschef allerdings, „neue Gespräche“ mit der Ukraine seien notwendig. Lesen Sie auch: Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron wird nach Rumänien und nach Moldawien reisen „Vor den Toren unserer Europäischen Union spielt sich eine neuartige geopolitische Situation ab, also ja, aus all diesen Gründen, dem politischen Kontext und den Entscheidungen, die die Europäische Union und mehrere Nationen treffen müssen, sind neue, tiefgehende Diskussionen und neue gespräche gerechtfertigt“, sagte…

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  • Lyon: Zwei Personen im Stadtteil La Duchère erschossen

    Lyon: Zwei Personen im Stadtteil La Duchère erschossen

    Die Opfer waren 16 und 20 Jahre alt. Zwei weitere Teenager wurden bei der Schießerei verletzt.

    Zwei Personen im Alter von 20 und 16 Jahren wurden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 15. Juni im neunten Arrondissement von Lyon erschossen, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Zwei weitere Personen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden verletzt.

    Gegen 00:30 Uhr kam es im Problemviertel La Duchère auf Höhe der Avenue Andrei Sakharov zu einer Schießerei.Hier kam es bereits im März dieses Jahres zu einer Schiesserei hatte und bei der damals vier Personen verletzt worden waren.

    Bekannte Opfer aus dem Drogenmilieu
    Alle vier Opfer waren der Polizei aus dem Drogenmilieu bekannt. Der Ort, an dem sich die Schießerei ereignete, ist der Polizei als sogenannter Dealing Point bekannt. Ein großes Polizeiaufgebot wurde vor Ort eingesetzt.

    „Ich verurteile vorbehaltlos die Gewalt, die sich heute Nacht im 9. Arrondissement ereignet hat“, schrieb Grégory Doucet, der Bürgermeister von Lyon, am Morgen des Mittwochs auf Twitter.

    „Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien der Opfer“, fügte er hinzu. „Wir arbeiten mit dem Staat zusammen, damit die Täter so schnell wie möglich festgenommen werden können. Wir stehen an der Seite der Ducherois und Ducheroises“, schloss der Bürgermeister.

  • Der Schweizer Luftraum blieb am Mittwoch fast zwei Stunden lang geschlossen

    Der Schweizer Luftraum blieb am Mittwoch fast zwei Stunden lang geschlossen

    In einer Erklärung hatte der Flugsicherungsdienst Skyguide am Mittwoch, dem 15. Juni, am frühen Morgen bekannt gegeben, dass der Schweizer Luftraum „bis auf weiteres geschlossen“ sei.

    Der Schweizer Luftraum war wegen einer Computerpanne fast zwei Stunden lang geschlossen. Dies teilte die Flugsicherung Skyguide am Mittwoch, 15. Juni mit, ohne die Ursache der Panne zu präzisieren.

    „In den frühen Morgenstunden kam es bei der Schweizer Flugsicherung Skyguide zu einer technischen Panne, weshalb der Schweizer Luftraum aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde“.

    Das Unternehmen gab keine Erklärung für die Gründe der Panne ab, sondern erklärte lediglich, dass „diese Sperrung des Luftraums bis auf weiteres gilt“ und betonte, dass das Unternehmen „diesen Vorfall und seine Folgen für seine Kunden, Partner und Passagiere an den Flughäfen Genf und Zürich bedauert und intensiv an einer Lösung arbeitet“.

    Flughafen Zürich bleibt offen, Flüge werden umgeleitet.
    Eine Sprecherin des Flughafens Zürich, dem großen Luftdrehkreuz des Alpenlandes, sagte, dass der Flughafen trotz des Ausfalls geöffnet bleibe. Laut der Agentur SDA-Keystone wurden internationale Flüge in die Schweiz unter anderem zum Flughafen Mailand in Norditalien umgeleitet. Die Website des Flughafens Zürich zeigt an, dass der Flug UA134 der United Airlines aus New York zum Flughafen Frankfurt umgeleitet wurde, während der Flug SQ346 der Singapore Airlines aus dem Stadtstaat Singapore zum Flughafen München umgeleitet wurde.

  • Albert II. von Monaco besucht Luchon in den Pyrenäen

    Albert II. von Monaco besucht Luchon in den Pyrenäen

    Selfies, Händeschütteln, Autogramme … Es war ein entspannter und freundlicher Fürst, der am Dienstag in die Lieblinngsstadt seines Ururgroßvater kam und die Bewohner traf.

    Um 16 Uhr drängten sich die Neugierigen vor dem Rathaus von Luchon, in der Hoffnung, den Fürsten Albert II. von Monaco zu treffen. Ohne sich um die Hitze zu kümmern, begrüßten sie den Fürsten mit einem Applaus. Albert zeigte sich sehr umgänglich und zögerte nicht, auf das Publikum zuzugehen. „Das ist ein schöner Moment für Luchon“, stellte ein Herr fest und zückte seinen Camcorder. „Ich habe ihm die Hand geschüttelt“, sagt Helyette. „Ich fand ihn sehr schön…“, fügte Maïté hinzu, die aus Saint-Gaudens angereist war.

    Begrüßt vom Bürgermeister von Luchon, Eric Azémar, und dem Unterpräfekten von St-Gaudens, Jean-Philippe Dargent, besuchte Albert II. den Kindergarten des Ortes. Anschliessend wurde von Albert eine Absichtserklärung der Monaco-Stiftung unterzeichnet. Es handelt sich um ein Projekt zur Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und des Umweltschutzes und soll die Arbeit an der gemeinsamen Nutzung von Gebieten durch Menschen und Wildtiere ermöglichen.

    Umgeben von einem diskreten Ordnungsdienst stellte sich der Fürst in einer fröhlichen Menschenmenge bereitwillig für Selfies zur Verfügung.

    Jacques Bergeon wartete ungeduldig vor einem Schaufenster, das zu Ehren der Ankunft des monegassischen Fürsten dekoriert wurde. Mit fast 90 Jahren schüttelt er die Hand von Albert, den er als Säugling kennengelernt und dessen Taufe er in Monaco beigewohnt hat. „Ich bin wirklich gerührt“, sagte der ehemalige Fotograf.

    Anschliessend besuchte Albert II. von Monaco die seinem Ururgroßvater Albert I. gewidmete Ausstellung: „Es ist ein sehr schöner Spaziergang. Jedes Mal, wenn ich in seine Fußstapfen trete, empfinde ich eine besondere Emotion, wenn ich die Orte entdecke, die er mit Leidenschaft geliebt hat. Es ist bewegend, wie man hundert Jahre später immer noch seine Spuren finden kann…“, sagte Albert II.. Bürgermeister Eric Azémar betonte: „Luchon hat eine gemeinsame Vergangenheit mit Monaco. Wir werden nun versuchen, eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Wir suchen nach Anknüpfungspunkten, um das zu verdeutlichen…“. Und auf die Frage, ob Fürst Albert II. von Monaco bald wieder nach Luchon kommen würde, entschlüpft ihm mit einem Lächeln. „Ja, warum nicht, aber diesmal mit der Familie!“

  • Covid-19: Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 nehmen in Frankreich stark zu

    Covid-19: Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 nehmen in Frankreich stark zu

    Frankreich erlebt derzeit einen starken Aufschwung der Covid-19-Ansteckungen, der von neuen Varianten getragen wird: BA.4 und BA.5, zwei Stämme, die bereits in Südafrika und Portugal aufgetreten sind. Die französischen Gesundheitsbehörden untersuchen die Situationen in diesen beiden Ländern genau, um die Ansteckungswelle in Frankreich zu antizipieren. Es geht wieder los. In Frankreich steigen die Infektionen mit Covid-19 nach mehreren Wochen des Rückgangs wieder deutlich an. In den letzten sieben Tagen verzeichneten die Gesundheitsbehörden durchschnittlich 30.086 neue Infektionen pro Tag. Der Grund für diesen Aufschwung sind zwei Varianten: BA.4 und BA.5, die sich derzeit in Frankreich ausbreiten. Diese beiden Stämme machen inzwischen allein mehr als 27% der Covid-19-Infektionen im Land aus und könnten im Laufe des Monats Juni sogar dominierend werden. Lesen Sie auch: Covid-19: Siebte Ansteckungswelle in Frankreich aufgrund der neuen Varianten BA.4 und BA.5? Bevor die beiden Varianten…

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  • Hitzewelle: Wie kann man Brände auf ausgetrockneten Böden verhindern?

    Hitzewelle: Wie kann man Brände auf ausgetrockneten Böden verhindern?

    Bei der derzeitigen Hitzewelle steigt die Gefahr von Bränden um ein Vielfaches. Im Departement Gard sind innerhalb weniger Tage bereits 184 Hektar in Flammen aufgegangen.

    Sie versuchen, die Brände einzudämmen, die die Wälder verbrennen. Aus der Luft oder im Unterholz, in der Nähe von Nîmes (Gard), bekämpften 133 Feuerwehrleute am Montag, den 13. Juni, die Flammen, die nur knapp an Wohnhäusern vorbeizogen. Die Feuersaison beginnt in diesem Jahr sehr früh. Die Brände werden durch eine außergewöhnliche Hitze und ausgetrocknete Böden begünstigt. „Angesichts der Vegetation und ihres Zustands kann man sagen, dass wir einen Monat, eineinhalb Monate vor den klassischen Jahreszeiten liegen“, erklärt Kommandant Jérôme Jallet von der Fejuerwehr des Departements Gard.

    Ständige Wachsamkeit
    Die Feuerwehren sind daher in ständiger Alarmbereitschaft. In der Charente-Maritime ist die Wachsamkeit permanent. Auf Türmen wurden Kameras installiert, die bei der kleinsten Flamme Alarm auslösen. „Unsere Indikatoren sind auf die Meteorologie und den Zustand der Vegetation abgestimmt. Je nach diesen Indikatoren, die täglich auf einer Internetseite bekannt gegeben werden, passen wir unser Dispositiv an“, erklärt Kommandant Samuel Cessac von der Feuerwehr Charente-Maritime. Auch Erntebrände, die extrem schnell entstehen können, bedrohen die Anbaugebiete. Um sich davor zu schützen, hat ein Landwirt, mit dem France Télévisions gesprochen hat, beschlossen, morgens früher zu arbeiten und den Einsatz von Maschinen zu vermeiden, die solche Brände hervorrufen können.

  • Parlamentswahlen: Jedes Jahr teilen sich die Parteien 66 Millionen Euro

    Parlamentswahlen: Jedes Jahr teilen sich die Parteien 66 Millionen Euro

    Abhängig von den Ergebnissen der ersten Runde der Parlamentswahlen erhalten die Parteien Geld. Einnahmen, die es ihnen ermöglichen, zu existieren und die Demokratie am Leben zu erhalten. Wie genau funktioniert das? In der ersten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag, den 12. Juni, erzielte die Parti animaliste das höchste Ergebnis ihrer Geschichte: mehr als 255.000 Stimmen. Nach dem Gesetz wird sie eine Zuwendung von 1,64 Euro pro Stimmzettel erhalten, insgesamt also 419.000 Euro pro Jahr über fünf Jahre. Das ist sechsmal so viel wie 2017 und eine sehr gute Nachricht für die Parteivorsitzende. „Dieses Geld wird uns dazu dienen, die Partei zu strukturieren und weiter zu entwickeln“, sagte Hélène Thouy, Mitbegründerin und Co-Vorsitzende der Parti animaliste. Die Parität zwischen Männern und Frauen muss eingehalten werden.Insgesamt teilen sich die Parteien jedes Jahr 66 Millionen Euro. Diese werden entsprechend ihrer Ergebnisse in der ersten Runde der Parlamentswahlen, aber auch entsprech…

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  • Ukraine-Krieg: „Der Dritte Weltkrieg ist erklärt worden“ – beklagt Papst Franziskus

    Ukraine-Krieg: „Der Dritte Weltkrieg ist erklärt worden“ – beklagt Papst Franziskus

    Papst Franziskus hat sich in einem Interview mit europäischen jesuitischen Zeitschriften über die Übergriffe der russischen Streitkräfte in der Ukraine ereifert. Er sprach unter anderem davon, dass für ihn „der Dritte Weltkrieg“ bereits erklärt worden sei. Papst Franziskus hat die „Grausamkeit“ der russischen Truppen gegenüber einem „mutigen“ ukrainischen Volk gegeißelt und gleichzeitig behauptet, dass der Krieg „provoziert worden sein könnte“. In einem Interview mit europäischen jesuitischen Zeitschriften, das im vergangenen Monat geführt und am Dienstag von der italienischen Zeitschrift La Civilta Cattolica veröffentlicht wurde, lehnte es der Pontifex ab, den aktuellen Konflikt auf „eine Unterscheidung zwischen den Guten und den Bösen“ zu „reduzieren“. „Was wir sehen, ist die Brutalität und Grausamkeit, mit der dieser Krieg von den Truppen, meist Söldnern, die von den Russen eingesetzt werden, geführt wird. Die Russen schicken lieber Tschetschenen, Syrer, Söldner“, beklagte Franzisku…

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