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  • Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Die französischen Piloten der Fluggesellschaft Easyjet rechnen damit, dass es in diesem Sommer aufgrund des straken Personalmangels zu massiven Flugausfällen kommen könnte.

    Die französischen Piloten der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet haben einen Brief an ihre Geschäftsleitung geschrieben, in dem sie davor warnen, dass es in diesem Sommer aufgrund von Personalmangel zu massiven Flugausfällen kommen könnte, nachdem die Fluggesellschaft bereits an den langen Wochenenden im Frühjahr in Schwierigkeiten geraten ist. Die Piloten sind insbesondere über den Personalmangel besorgt, „hauptsächlich bei den Flugbegleitern und auch bei den Flugkapitänen“, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Syndicat national des pilotes de lignes (SNPL) der Fluggesellschaft, Arnaud Wiplier.

    Lesen Sie auch: EasyJet: Warum hat die Fluggesellschaft am 26. Mai 200 Flüge gestrichen?

    Der Brief, der der britischen Online-Zeitung Inews zugespielt wurde, erreichte die Geschäftsleitung am Montag, dem 6. Juni. Die Piloten haben „den Eindruck, dass die Geschäftsleitung das Ausmaß des Problems nicht begriffen zu haben scheint“, so die Gewerkschaft. „Wenn wir nicht in der Lage sind, für ein dreitägiges Wochenende zu planen, wie können wir dann den ganzen Sommer planen?“ Die Fluggesellschaft sei „weniger gut vorbereitet als in anderen Jahren“ und wird sich gezwungen sehen, Flüge in einem Ausmaß zu streichen, wie es „seit zehn Jahren nicht mehr vorgekommen ist“, befürchtet Arnaud Wiplier. Störungen, die bereits auf einigen europäischen Flughäfen aufgrund des Personalmangels zu verzeichnen sind, „werden diesen Sommer ihren Höhepunkt erreichen“.

    Die Fluggesellschaft hat laut der Gewerkschaft SNPL geplant, in Frankreich rund 100 Flugbegleiter einzustellen, aber „es braucht Zeit, diese Leute zu rekrutieren und auszubilden“. Arnaud Wiplier beklagt, dass aufgrund von Covid-19 die am Londoner Flughafen Luton ansässigen Teams, die für die Planung und Überwachung des Flugbetriebs zuständig sind, reduziert wurden.

    „Wenn jemand krank ist, gibt es nur noch eine Person, die die Korrektheit der Planungen für den nächsten Tag für ganz Europa überprüft, so dass es zu späten Stornierungen kommt, weil man zu spät merkt, dass es für einzelne Flüge keine verfügbare Besatzung mehr gibt“, beschreibt der Gewerkschaftsvertreter. Die Piloten schlagen vor, Nebenstellen zu diesem Operationszentrum einzurichten, denn „die in Luton schaffen es nicht, das ganze Netzwerk zu verwalten“.

    Schließlich sind die Piloten über den Einsatz des Subunternehmers SmartLynx besorgt, eines Spezialisten für Wet-Lease-Flüge, der von der ECA, der Organisation, die die europäischen Piloten vertritt, sehr schlecht bewertet wurde. „Wir verlangen von Easyjet, sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen der Piloten es ihnen auch wirklich ermöglichen, sicher zu fliegen“, betont Arnaud Wiplier, der den Einsatz von „nicht bei Easyjet angestellten Piloten vom „Typ Uber“ beklagt.

    „Keine Verschlechterung der Flugsicherheit“
    Als Reaktion auf diesen Brief stellte die Fluggesellschaft Easyjet klar, dass sie das „Wohlbefinden“ und die „Sicherheit“ ihrer „Mitarbeiter“ und „Kunden“ als „absolute Priorität“ betrachte. Laut Easyjet wird „ein konstruktiver und offener Dialog mit den Gewerkschaften“ gepflegt. Die Fluggesellschaft versichert ihre Bereitschaft, „direkt“ auf den Brief der Gewerkschaft ihrer französischen Piloten zu antworten.

    „Die Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Flugbetriebs für unsere Kunden und unsere Besatzungen ist eine Priorität für easyJet, und unser Sicherheitsberichtssystem zeigt keine Verschlechterung der Flugsicherheit aufgrund des aktuellen Betriebsumfelds“, erklärt die Fluggesellschaft, die auch versichert, dass sie „zusätzliche Ressourcen für die Sommersaison bereitgestellt hat, insbesondere durch die Einstellung von 100 zusätzlichen Kabinenmitarbeitern“. Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, dass das „derzeitige schwierige Betriebsumfeld“ „weiterhin Auswirkungen hat, die sich in der Annullierung eines kleinen Teils der Flüge niederschlagen“ können.

  • Paris will seine Militärausgaben angesichts des Krieges in der Ukraine neu bewerten

    Paris will seine Militärausgaben angesichts des Krieges in der Ukraine neu bewerten

    Frankreich wird seine Militärausgaben neu bewerten und angesichts der russischen Invasion in der Ukraine in eine „Kriegswirtschaft“ eintreten, sagte Präsident Emmanuel Macron am Montag und erneuerte seine Forderung nach dem Aufbau einer „viel stärkeren“ europäischen Verteidigungsindustrie. Präsident Emmanuel Macron wünscht sich vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine eine „Neubewertung“ des Militärbudgets 2019-2025, um „die Mittel an die Bedrohungen anzupassen“, wie er am Montag, dem 13. Juni, bei der Eröffnung der Rüstungsmesse Eurosatory erklärte. Die Eröffnung der größten internationalen Messe für Landverteidigung und Sicherheit in Villepinte, nordöstlich von Paris, war für den französischen Präsidenten eine Gelegenheit, „die Konsequenzen“ aus der geopolitischen Umwälzung zu ziehen, die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöst wurde. Zu diesen Konsequenzen gehöre die eines „Eintritts in eine Kriegswirtschaft, in der wir uns meiner Meinung nach dauerhaft organisieren müssen“ u…

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  • Produktrückruf: Verdacht auf E.coli in Joghurt

    Produktrückruf: Verdacht auf E.coli in Joghurt

    Naturjoghurt, Vollmilchjoghurt mit Himbeergeschmack und Grenadinegeschmack der Marke Malo sind wegen des Risikos, Escherichia coli zu enthalten, Gegenstand einer Rückrufkampagne. Die staatliche Website Rappel Conso warnt vor einem Risiko durch Escherichia coli bei Joghurts der Marke Malo, die in ganz Frankreich vertrieben werden. Die betroffenen Produkte sind : Naturjoghurt in Pappbechern (4×125 g), dessen Mindesthaltbarkeitsdatum der 11. Juli ist. Ihr GTIN-Code lautet: 3278692111145. Sie wurden seit dem 9. Juni in ganz Frankreich vermarktet und in den Supermärkten von Leclerc, Logidis, Système U, Auchan, Casino, Transgourmet, Atac, Intermarché, Monoprix, Eurodisney, La Grande Epicerie und Affineur des Halles vertrieben (Liste der Verkaufsstellen hier). Vollmilchjoghurts mit Himbeergeschmack in Pappbechern (4x125g) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12. Juli 2022 und dem GTIN-Code: 3278692420025. Sie wurden seit dem 10. Juni in ganz Frankreich vermarktet und in den Geschäften von Atac, C…

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  • USA beenden Covid-Testpflicht für Reisende aus Frankreich

    USA beenden Covid-Testpflicht für Reisende aus Frankreich

    Die Behörden in den USA haben das Ende der Covid-Testpflicht für Einreisende aus Frankreich bekannt gegeben. Das bedeutet, dass vollständig geimpfte Personen nun wieder ohne Tests zwischen Frankreich und den USA reisen können.

    Frankreich und weite Teile Europas hatten die Testpflicht für vollständig geimpfte Reisende aus den USA im Frühjahr aufgehoben, doch die Vereinigten Staaten verlangten weiterhin, dass alle ankommenden Reisende einen negativen Test nachweisen müssen.

    Am Freitag gab die Regierung Biden jedoch bekannt, dass sie die Testpflicht nicht verlängern wolle.

    Die neue Regelung gilt seit Sonntag. Die USA verweigern derzeit noch allen ungeimpften Reisenden die Einreise – dies gilt allerdings nicht für US-Bürger, in den USA ansässige Personen oder Personen, die aus wichtigen Gründen reisen – eine Aufhebung dieser Reiseeinschränkung wurde noch nicht angekündigt.

    Die US-Gesundheitsbehörde machte klar erklärte, dass die Testpflicht wieder eingeführt werden könnte, wenn neue Covid-Varianten auftauchen, und empfiehlt Reisenden weiterhin, Tests vor der Reise durchzuführen.

    In Frankreich gelten alle Personen als vollständig geimpft, die

    • mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff (Pfizer, Moderna, AstraZeneca oder Johnson & Johnson) geimpft sind
      7 Tage nach der letzten Dosis bzw. 28 Tage im Falle der Einzeldosis-Impfstoffe von Johnson & Johnson
    • ODER mindestens 7 Tage vor der Einreise eine Einzeldosis des Impfstoffs erhalten haben, nachdem sie sich zuvor von Covid erholt haben
    • eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, wenn seit der letzten Dosis Ihres Impfstoffs mehr als 9 Monate vergangen sind. Nach der Auffrischungsimpfung ist eine zweite Impfung nicht erforderlich, auch wenn seit der Auffrischung bereits mehr als 9 Monate vergangen sind.
    • Das mischen von Impfstoffen ist zulässig.
  • Ukraine-Krieg: Frankreich will sich an „Operation“ zum Schutz des Hafens von Odessa beteiligen

    Ukraine-Krieg: Frankreich will sich an „Operation“ zum Schutz des Hafens von Odessa beteiligen

    Der Élysée-Palast liess am Freitag verlauten, dass Frankreich „bereit“ für eine Sonderoperation zur Aufhebung der russischen Blockade des Hafens von Odessa sei. Frankreich ist bereit, sich an einer „Operation“ zu beteiligen, die es ermöglichen soll, die Blockade des Hafens von Odessa in der Südukraine durch die russiche Marine zu beenden und ukrainisches Getreide in Länder zu exportieren, die es dringend benötigen, kündigte die französische Präsidentschaft am Freitag an. „Wir stehen zur Verfügung, um eine Operation durchzuführen, die einen sicheren Zugang zum Hafen von Odessa ermöglicht, obwohl das Meer vermint ist“, sagte ein Berater des Präsidenten. Minenräumung des Hafens Diese Erklärungen kamen zu einem Zeitpunkt, als Emmanuel Macron am Freitag den senegalesischen Präsidenten Macky Sall, den amtierenden Vorsitzenden der Afrikanischen Union, empfing. Macky Sall hatte am Donnerstag zur Minenräumung und Öffnung des Hafens von Odessa aufgerufen und erklärt, er habe von Wladimir Putin d…

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  • Wetter: „Extrem frühe“ Hitzewelle ab Mittwoch bis zum Wochenende auch in Frankreich erwartet

    Wetter: „Extrem frühe“ Hitzewelle ab Mittwoch bis zum Wochenende auch in Frankreich erwartet

    Die Hitzewell haben wir einem zwischen den Azoren und Madeira liegenden Tiefdruckgebiet zu verdanken. Sie sollte laut Météo-France bereits am Dienstagabend, 14. Juni, den äußersten Süden Frankreichs erreichen, bevor sie sich ab Mittwoch und bis zum Wochenende über die gesamte Südhälfte ausbreitet.

    Es handelt sich noch nicht um die normale Sommerhitze. Eine besonders frühe Hitzewelle wird ab Mittwoch, dem 15. Juni, in Frankreich erwartet, mit Temperaturen zwischen 35 und 38°C in der Südhälfte des Landes. Und das vor dem Hintergrund einer bereits bestehenden Trockenheit, die Angst um die Ernten aufkommen lässt.

    Die Hitze wird von einem zwischen den Azoren und Madeira lokalisierten Tief nach Frankreich geführt. Das Tief schaufelt Warmluft aus Afrika nach Westeuropa. Es wird erwartet, dass es ab Dienstagabend, dem 14. Juni, den äußersten Süden und die Mittelmeerküste erreicht, bevor es sich am Mittwoch auf die gesamte Südhälfte Frankreichs ausdehnt. Météo-France sieht noch Unsicherheit in Bezug auf die Ausbreitung der Hitze auf die Nordhälfte Frankreichs.

    Eine solch starke Hitze über mehrere Tage Mitte Juni ist „extrem früh“, meldet Météo-France. Zwischen Donnerstag, dem 16. Juni, und Samstag, dem 17. Juni, werden in der Südhälfte sehr hohe Temperaturen von 35°C bis 38°C erwartet, wobei das Thermometer örtlich sogar an die 40°C heranreichen könnte. Die Tiefsttemperaturen werden in der Nacht wahrscheinlich nicht unter 20°C fallen.

    Eine Hitzewelle plagt Spanien
    Seit dem Wochenende herrscht in Südspanien bereits große Hitze, wie die Zeitung L’Indépendant berichtet. In Andalusien wurden 43 Grad erreicht. Die Temperaturen steigen im Norden, Südosten und auf den Balearen weiter an.

  • Parlamentswahlen: Die Ergebnisse der Regierungsmitglieder im ersten Wahlgang

    Parlamentswahlen: Die Ergebnisse der Regierungsmitglieder im ersten Wahlgang

    Fünfzehn Mitglieder der Regierung kämpfen um ihr politisches Überleben. Hier stehen die Minister*innen nach dem ersten Wahlgang am Sonntag: Ein Sieg oder Rücktritt. In der Hoffnung, einen Abgeordnetensitz zu erobern, kämpfen 15 Minister*innen der neuen Regierung von Elisabeth Borne auch um ihre Zukunft in der Regierung, angefangen bei der Premierministerin selbst. Der Elysée-Palast hat nämlich wissen lassen, dass alle Regierungsmitglieder, die in ihren Wahlkreisen unterliegen, zurücktreten müssten. Elisabeth Borne, Premierministerin Die Premierministerin kann aufatmen. Als Kandidatin im 6. Wahlkreis des Departements Calvados scheint Elisabeth Borne in einer guten Position zu sein, um die Wahl zu gewinnen. Die ehemalige Arbeitsministerin, die zum ersten Mal in der Normandie antritt, lag nach Angaben des Innenministeriums im ersten Wahlgang an der Spitze. Mit 34,32% der Stimmen laut dem endgültigen Ergebniss wird sie in der zweiten Runde gegen den Kandidaten des Linksbündnisses Nupes (24…

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  • Bereits über hundert Hektar in Frankreich durch Waldbrände verwüstet

    Bereits über hundert Hektar in Frankreich durch Waldbrände verwüstet

    Die ersten Brände der Saison kommen in Frankreich früh und heftig, vor allem in den Seealpen und im Departement Aude, wo am Samstag, dem 11. Juni, mehr als hundert Hektar Vegetation zerstört wurden.

    Ein Feuer vernichtete am Samstag, dem 11. Juni, in Spéracèdes (Alpes-Maritimes) innerhalb weniger Stunden zwölf Hektar Wald und Vegetation. Das Feuer wurde am späten Nachmittag gestoppt, die Feuerwehr benötigte aber Verstärkung aus der Luft. Es gab keine Verletzten und die bedrohten Häuser konnten geschützt werden. Der Bürgermeister der Gemeinde macht sich jedoch Sorgen um die Sommersaison. „Wir haben Angst, denn seit Anfang des Jahres hat es nicht mehr geregnet. Es ist trocken, da hat man Angst vor Bränden“, sagt Jean-Marc Macario auf dem sender France 2.

    In Ornaisons, im Departement Aude, wurden ebenfalls am Samstag mehr als hundert Hektar Wald von den Flammen zerstört. Die Feuerwehr bleibt weiter vor Ort, um die verbleibende schwelende Glut zu löschen. Für die Eigentümer der vom Feuer verwüsteten Grundstücke ist es an der Zeit, den Schaden zu begutachten. Ein Weinbauer, der erst vor wenigen Monaten mit seinem Betrieb begonnen hat, ist verzweifelt. „Ich habe 80 % meiner Parzelle verloren“. Frankreich erlebt diese Jahr seinen dritttrockensten und wärmsten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und steht vor einem dehr schwierigen Sommer.

  • Parlamentswahl: Eric Zemmour scheitert im ersten Wahlgang

    Parlamentswahl: Eric Zemmour scheitert im ersten Wahlgang

    Der rechtsextreme Kandidat Eric Zemmour, der im vierten Wahlkreis des Departements Var kandidierte, schied in der ersten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag, dem 12. Juni, aus. Für Eric Zemmour ist die Wahl vorbei. Der Kandidat der rechtsextremen Partei Reconquête! wurde bereits in der ersten Runde der Parlamentswahlen im 4. Wahlkreis des Departements Var, in dem auch der bekannte Badeort St. Tropez liegt, mit 23,19% der abgegebenen Stimmen aus dem Rennen geworfen. Die bisherige Abgeordnete Sereine Mauborgne, Mitglied der Präsidentschaftsmehrheit Ensemble! führte mit 28,51% der Stimmen vor Philippe Lottiaux vom Rassemblement National mit 24,74%. Diese beiden werden im zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag gegeneinander antreten….

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  • Tragödie in Straßburg: Feuer tötet zwei Kinder und zwei Erwachsene

    Tragödie in Straßburg: Feuer tötet zwei Kinder und zwei Erwachsene

    Bei einem Wohnungsbrand in Straßburg kamen heute Nacht zwei Erwachsene und zwei Kinder ums Leben. In dem Gebäude sollten demnächst Bauarbeiten durchgeführt werden.

    Zwei Erwachsene und zwei Kinder starben bei dem Brand einer Wohnung in Straßburg am frühen Montagmorgen des 13. Juni.

    „Wir haben soeben eine Untersuchung eingeleitet, die dem Sicherheitsdienst des Departements anvertraut wurde, um die Ursachen des Brandes zu erforschen“, meldete die zuständige Staatsanwaltschaft. Die Identität der Opfer wurde bisher noch nicht bestätigt.

    Laut der Nachbarn soll die Familie aus Syrien stammen und die beiden Kinder etwa sieben oder acht Jahre alt sein. Am frühen Vormittag war das Feuer wieder gelöscht und die Feuerwehr konnte wieder abrücken.

    „Wir hörten die Mutter, den Vater und die Kinder schreien“
    Im dritten Stock des Gebäudes im Süden Straßburgs sind mehrere Fenster von den Flammen geschwärzt. „Wir haben Rauch gerochen, das hat uns geweckt, wir sind rausgegangen und haben die Mutter, den Vater und die Kinder schreien gehört“, wird eine Nachbarin aus dem Erdgeschoss von der Zeitung DDM zitiert. Die Nachbarin bestätigte, dass sie gegen 5 Uhr die Feuerwehr gerufen habe.

    Laut dem Träger der Sozialwohnung, der Organisiation Ophéa, werden alle Bewohner, deren Wohnungen durch den Brand beschädigt wurden, umquartiert. Das Gebäude sollte in Kürze in Rahmen eines Stadterneuerungsprogramms renoviert werden.