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  • Um einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen zahlt McDonald’s 1.25 Milliarden Euro

    Um einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen zahlt McDonald’s 1.25 Milliarden Euro

    Der Fast-Food-Konzern wird verdächtigt, seine in Frankreich zu versteuernden Gewinne für die Jahre von 2009 bis 2020 künstlich gemindert zu haben.

    Der US-Riese McDonald’s erklärte sich am Donnerstag, 16. Juni, bereit, 1,25 Milliarden Euro in Frankreich zu zahlen, um dort einer Strafverfolgung wegen Steuerhinterziehung zu entgehen. „Diese Vereinbarung beendet einen Steuerstreit und eine gerichtliche Untersuchung ohne Schuldanerkennung“, schrieb die französische Niederlassung des Unternehmens und fügte hinzu, dass sie mit der Verwaltung an ihrem Steuerschema arbeite.

    Der Fastfood-Konzern ist seit 2014 im Visier der Steuerbehörden. Er wird verdächtigt, seine Gewinne in Frankreich ab 2009 durch Lizenzgebühren für die Nutzung der Marke McDonald’s, die an seine europäische Muttergesellschaft mit Sitz in Luxemburg gezahlt wurden, künstlich gemindert zu haben.

    Der Präsident des Pariser Gerichts bestätigte am Donnerstag eine Vereinbarung, die die Zahlung einer Geldstrafe im öffentlichen Interesse in Höhe von 508 Millionen Euro vorsieht. McDonald’s hatte im Mai auch der Zahlung von 737 Millionen Euro an die Verwaltung zugestimmt, um seine Körperschaftssteuer zu begleichen, die durch das Steuervermeidungsschema umgangen wurde.

    Durch die Zustimmung zur Unterzeichnung dieses Gerichtsvertrages von öffentlichem Interesse (Cjip), der mit dem Parquet National Financier (PNF) geschlossen wurde und der bislang der größte je in Frankreich in Sachen Steuerhinterziehung geschlossene Vergleich ist, vermeidet der McDonald’s-Konzern einen Prozess und schließt seinen Rechtsstreit sowohl mit der Steuerbehörde als auch mit der Staatsanwaltschaft ab.

  • Ukraine: Dimitri Medwedew bezeichnet den französischen Präsidenten als „Froschfan“

    Ukraine: Dimitri Medwedew bezeichnet den französischen Präsidenten als „Froschfan“

    Laut dem ehemaligen russischen Präsidenten hat die Reise Macrons in die Ukraine „null Nutzen“. Der enge Vertraute von Wladirmir Putin unterstellte den französischen, italienischen und deutschen Staatsoberhäuptern außerdem, dass sie sich nur an „Horilka“, einem ukrainischen Wodka, betrinken wollten. Der ehemalige russische Präsident Dimitri Medwedew machte sich über den Besuch von Emmanuel Macron, Olaf Scholz und Mario Draghi in der Ukraine lustig und bezeichnete sie als „Fans von Fröschen, Leberwurst und Spaghetti“. Seiner Meinung nach habe diese Reise „null Nutzen“. Er deutete auch an, dass sie sich in Kiew mit „Horilka“, einem ukrainischen Wodka, betrinken würden.

    „Sie versprechen wieder einen EU-Beitritt, alte Haubitzen, und dann, voll mit Horilka, werden sie mit dem Zug nach Hause fahren, wie vor 100 Jahren“, schrieb Dimitri Medwedew, ein enger Verbündeter von Präsident Wladimir Putin, auf Twitter. Medwedew, der von 200…

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  • Großbrand auf Russlands größtem Gasfeld Urengoi in Jamal-Nenzen

    Großbrand auf Russlands größtem Gasfeld Urengoi in Jamal-Nenzen

    Medien berichten über einen Großbrand, der in Urengoi, dem größten Gasfeld Russlands in der Region Jamal-Nenzen, ausgebrochen sein soll. Hier die bisher bekannten Informationen.

    Nach einer Explosion auf dem russischen Urengoi-Gasfeld in der Region Jamal-Nenzen in den frühen Morgenstunden des 16. Juni sind weitere Informationen über die Ursache der Explosion bekannt geworden.

    „Am 16. Juni 2022 um 0:30 Uhr (Moskauer Zeit) kam es auf dem Urengoi-Gasfeld zu einem Druckabfall mit einem Brand in der zweiten Leitung des Gassammlers zwischen den integrierten Gasaufbereitungsanlagen UKPG-7 und UKPG-8V. Es gab keine Verletzten“, so Gazprom Dobycha Urengoy.

    „Gazprom Dobycha Urengoy LLC ergriff umgehend Maßnahmen zur Unterbrechung des Betriebs der Produktionsanlagen, zur Umverteilung der Gasströme und zur Eindämmung und Löschung des Brandes. Um 2:05 Uhr war das Feuer gelöscht. Um 2.50 Uhr konnten die Produktionsanlagen wieder in Betrieb genommen werden.

    Das Unternehmen fügte hinzu: „Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Erreichung der Gasproduktionsziele.“

    Das Ausmass des Brandes und der Zerstörungen konnte bisher nicht unabhängig bestätigt werden.

  • Kiew: Macron, Scholz, Draghi und Johannis treffen Wolodymyr Selenskyj

    Kiew: Macron, Scholz, Draghi und Johannis treffen Wolodymyr Selenskyj

    Emmanuel Macron wurde am 16. Juni gegen Mittag von Wolodymyr Selenskyj vor dem Präsidentenpalast in Kiew begrüßt. Die beiden Staatschefs befinden sich in Begleitung des italienischen Regierungschefs Mario Draghi, des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz und des rumänischen Präsidenten Klaus Johannis. Es wird erwartet, dass die vier Staatschef in dem anschliessenden Gespräch ihre Unterstützung der Aufnahme der Ukraine in den Status der EU-Beitritts-Kandidatschaft gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erklären werden….

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  • Hilfstelefon für Hitzeopfer in Frankreich freigeschaltet

    Hilfstelefon für Hitzeopfer in Frankreich freigeschaltet

    Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon kündigt die Aktivierung einer gebührenfreien Nummer Canicule info service an. Die Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon kündigt die Aktivierung der gebührenfreien Nummer Canicule info service an. Die Hotline ist unter der Nummer 0800 06 66 66 von 9 Uhr bis 19 Uhr erreichbar. Der Anruf ist von einem Festnetzanschluss in Frankreich kostenlos. Über diese Telefonplattform erhalten die Anrufer Ratschläge, wie man sich und insbesondere ältere und geschwächte Personen, schützen kann und welches bei starker Hitze die richtigen Reflexe sind….

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  • Macron, Scholz, Draghi und der rumänische Präsident Klaus Johannis besuchen Ruinen in Irpin

    Macron, Scholz, Draghi und der rumänische Präsident Klaus Johannis besuchen Ruinen in Irpin

    Irpin ist eine „heldenhafte“ Stadt, so Emmanuel Macron. „Aber dann sieht man die Spuren, die Stigmata der Barbarei“, sagt er am Rande seines Besuchs in Irpin. „Durch finanzielle Unterstützung haben wir Europäer damit begonnen, Finanzmittel für den Wiederaufbau dieser Städte bereitzustellen, die betroffen sind und zum Teil schwer verwüstet wurden.“ „Wir unterstützen auch durch unsere Experten (…), damit Kriegsverbrechen vor Gericht gebracht werden können. Wir werden diese Unterstützung auf Dauer in all diesen Formen fortsetzen. Es gibt auch die politische Unterstützung, das wollten wir tun, indem wir zu viert hierher gekommen sind, um uns sowohl ein Bild zu machen und unseren Respekt und unsere Bewunderung für den Mut der Ukrainer und Ukrainerinnen zu bezeugen, als auch um einen Austausch mit Präsident Selenskyj zu führen und über das weitere Vorgehen sprechen zu können.“ „Heute muss die Ukraine Widerstand leisten und siegen können, wir stehen unmissverständlich an der Seite der Ukraine…

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  • Hitzewelle: Bis zu 37°C im Südwesten – drückende Hitze am Donnerstag

    Hitzewelle: Bis zu 37°C im Südwesten – drückende Hitze am Donnerstag

    Die Temperaturen werden am Donnerstag, dem 16. Juni, noch einmal um einige Grade steigen. Die 35°C-Marke wird deutlich überschritten werden. 23 Departements, darunter der gesamte Südwesten Frankreichs , wurden in Alarmstufe Orange versetzt.

    Am Donnerstag, dem 16. Juni, herrscht im Südwesten Frankreichs trockenes und sehr sonniges Wetter, an der Atlantikküste ist es leicht bewölkt. Am Nachmittag dürften sich in den Pyrenäen einige lokale Gewitter entladen. Der Tag verspricht extrem heiß zu werden mit einigen Grad mehr als gestern.

    Heute Morgen um 7 Uhr war es in Toulouse-Blagnac bereits 21,6°C, in Albi 20,7°C, in Leucate 20,5°C und in den anderen größeren Städten der Region zwischen 17 und 19°C warm, wie Météo Ciel berichtete.

    Am Nachmittag erwartet Météo France 37°C in Carcassonne, 36°C in Toulouse, Castres und Auch, 35°C in Albi und Cahors, 34°C in Tarbes, Pau, Agen und Narbonne, 32°C in Rodez und Foix. Im Landesinneren des Languedoc und des Roussillon wird es zwischen 36 und 39°C heiß, Departements, die schon immer an große Hitze gewöhnt sind. Dies ist eine „beispiellos frühe Hitze“, merkt Météo France an. Der Norden Frankreichs bleibt von diesen extremen Temperaturen noch verschont: Die Hitze wird dort erst am Freitag erwartet. Deshalb soll die Alarmstufe Orange am Donnerstagnachmittag ausgeweitet werden.

    Aufgrund der aktuellen Hitzewelle herrscht in 23 Departements vom Südwesten bis zu den Pays-dela-Loire und dem mittleren Rhonetal Alarmstufe Orange. Die gesamten Regionen Midi-Pyrenäen und Aquitanien sind davon betroffen.

    Im Laufe des Donnerstags, dem 16. Juni, könnten mehrere Temperaturrekorde gebrochen werden.

  • Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Die Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 sind vor allem im Südwesten Frankreichs wieder angestiegen und lassen befürchten, dass es in diesem Sommer zu einer siebten Welle kommen könnte. Wird es diesen Sommer eine siebte epidemische Welle von Covid-19 geben? Diese Frage ist mittlerweile in aller Munde und sorgt für Unruhe, da die Zahl der Ansteckungen mit SARS-CoV-2, die von der französischen Gesundheitsbehörde Santé publique France gemeldet wurde, wieder deutlich gestiegen ist. Am 11. Juni lag die Inzidenzrate in Frankreich bei 368,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, was einem Anstieg von starken 52,4% innerhalb von 7 Tagen entspricht. Am 14. Juni wurden 65.425 neue bestätigte Fälle gezählt, was einem Anstieg von 462,7% in sieben Tagen entspricht! Am 10. Juni wurden für die vergangenen 7 Tagen 2.589 Krankenhauseinweisungen (+3%) und 301 Aufnahmen in die Intensivstation (-3,5%) verzeichnet. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, warnt der Generaldirektor der WHO. Während die Omikron-S…

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  • Marseille: Aktivisten blockieren das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

    Marseille: Aktivisten blockieren das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

    Am 14. Juni versuchten 24 Aktivisten, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Wonder of the seas, daran zu hindern, in den Hafen von Marseille einzulaufen. Das Online-Medium Brut begleitete sie dabei.

    „Wir laden sie ein, ihre Vorstellung von Urlaub zu überdenken“.
    Begleitet von den Kollektiven Stop Crociere und Extinction Rebellion blockierten rund 20 Aktivisten am 14. Juni das Kreuzfahrtschiff Wonder of the seas, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

    „Das Kreuzfahrtschiff hinter mir ist die Wonder of the seas, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Für uns ist es das perfekteste Symbol für den Irrsinn, den Kreuzfahrten darstellen“, sagt ein Aktivist auf dem Video von Brut.

    Die Wonder of the seas ist 370 Meter lang und kann bis zu 7.000 Passagiere an Bord nehmen. „Es gibt eine Eislaufbahn, einen Wasserpark, Dutzende von Restaurants, Seilrutschen und Kletterwände“, erklärt Mednéo, Aktivistin von Extinction Rebellion.

    „Wir laden sie ein, ihre Vorstellung von Erholung, von Urlaub zu überdenken. Wir sind hier, um zu sagen: Dieses Modell der Erholung ist zerstörerisch. Es beeinträchtigt das Leben in großem Maßstab, es beeinträchtigt die Menschen, den Planeten, das Klima.“ Appellieren die Klimaaktivisten an die Zuschauer.

  • Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Die Fabrik der Buitoni-Pizzen in Caudry im Norden Frankreichs steht seit mehreren Monaten im Mittelpunkt der Kritik. Bei mehreren Kunden traten schwere Fälle von Escherichia coli auf. Die DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) warnt schon seit 2012 vor Hygienemängeln in der Fabrik! Seit zehn Jahren bereits warnt die Direction de la Consommation et de la Répression des Fraudes (DGCCRF) vor Hygienemängeln in der Fabrik, die für den Nestlé-Konzern Buitoni-Pizzen in Caudry im Departement Nord herstellt. Doch erst am 18. März 2022 stellte Nestlé die dort die Pizzafabrikation ein und am 1. April 2022 untersagte der Präfekt des Departements Nord den Betrieb. Der Präfektenerlass ist bis heute in Kraft und die Fabrik blieb bis heute geschlossen. Ein erster Bericht hatte 2012 Hygienemängel aufgedeckt, wie das Medienunternehmen Disclose berichtete. In diesem Bericht der DGCCRF Nord wurden „Zünslerfäden an verschiedenen Stellen“ (das sind …

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